Teeknospe

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  1. Die 2019er Ernte des südkoreanischen grünen Tees Jiri Mountain Sejak gibt es jetzt zu einem um 20% reduzierten Preis. Hier und hier geht es direkt zum Tee in unserem Shop. Das Gebiet um den Mount Jiri gehört zu den ältesten Anbaugebieten Südkoreasl. Auch heute noch werden Tees dort in Handarbeit hergestellt, so wie unser Sejak, dessen Pflückgut von wild wachsenden Büschen in der Gegend stammt. Das Aroma ist zwischen toastig-nussig mit leichter Süße und fruchtig-frisch ausbalanciert. Viel Spaß beim shoppen! Und hier noch ein Bild des Tees:
  2. Ich danke Dir für deine Ausführungen, die vorherige Posts ergänzen und für mich interessant sind. Klarheit über verwendete Begriffe oder auch ganze Aussagen ist für mich auch hilfreich, um auf der Basis einen Austausch zu haben. Das scheint mir eine Gemeinsamkeit zu sein. Meine Vermutungen sind der Versuch, das zu erreichen. Ja, das was lebendig ist, und in meiner Vorstellung braucht das Energie. Die Frage nach der Quelle/dem Ursprung der Energie interessiert mich und hier beginnt meine spirituelle Suche. Durch den Fluss vom Ursprung zu mir besteht eine Verbindung. Die vielleicht trennend erscheinende Benennung in Quelle und Energie und Ich ist deswegen da, weil ich noch keinen Weg gefunden habe, das Ganze mit den Mitteln der Sprache anders auszudrücken.
  3. Hallo Markus, Herzlich Willkommen hier im Forum und viel Spaß. Bin neugierig, Deine Teeerfahrungen kennenzulernen und freue mich auf einen Austausch.
  4. Ich nehme das so war, und korrigiere mich bitte @Getsome wenn was anderes gemeint war, dass Du dir einfach die Freiheit nehmen möchtest und es vermutlich auch tust, selbst zu wählen, was für dich passt. Ich freue mich hier über deine Aussagen, die ich als klare Haltung dahingehend wahrnehme, wo Du zustimmst und wo nicht. Das hilft mir beim Verstehen, etwas was mir wichtig ist. @Getsome Da Du hier den Begriff "göttliche Energie" verwendest, der in meinem Post auftauchte, vermute ich, dass Du dich unter anderem darauf beziehst und ich ich bin unsicher, wie das verstanden worden ist. Deswegen möchte ich dazu etwas schreiben. Ich habe den Begriff hier als wörtliches Zitat von Marshall Rosenberg verwendet, dessen Konzept ich erwähnte. Mir geht es dabei einfach nur um das, was mir anzeigt, lebendig zu sein. Genuss ist für mich ein Teil davon. Ich vermute, dass es da vielleicht auch so etwas wie "Ärger" oder einfach nur "Nichtzustimmung" angesichts des Faden-Titels mit "hohe Schule" und "wahrer Genuss" gibt, eine Wortwahl die vielleicht nach "richtig" und "falsch" klingt. Ist das so? Für mich spielt "richtig" und "falsch" hier jedenfalls keine Rolle, Offenheit und Neugier sind für mich wichtig. Das geht mir auch so.
  5. @GoldenTurtle Vielen Dank für die Info, hat geholfen. 😃 Hier dann nochmal der Inhalt zum Text zwei weiter oben.
  6. <iframe width="958" height="539" src="https://www.youtube.com/embed/qM_thiJWXI0" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe> Vor Jahren habe ich mal auf der Berlinale drei kambodschanische Filme gesehen, die auf abenteuerliche Weise das Regime der Roten Khmer überdauert haben, weil einige daran beteiligte Menschen das Kulturgut unbedingt bewahren wollten. Jetzt bin ich hierauf gestoßen und total begeistert, was musikalisch noch gerettet werden konnte, auch wenn viele Aufnahmen für immer verloren sind. Ok, so klappt es wohl nicht mit dem Einbetten eines Videos, vielleicht hat jemand Lust hier zu helfen. EDIT: Ganz einfach nur den nackten Link in den Beitrag posten, dann geht es Der hier geht nicht, weil das Video irgendwie nicht verfügbar ist. https://www.youtube.com/embed/qM_thiJWXI0
  7. @GoldenTurtle Ich bin dankbar für Deine Beiträge, weil ich dadurch in Kontakt mit sprituellen Sichtweisen von Dir gekommen bin, was mein Leben bereichert und mir ermöglicht, meine eigenen Erkundungen vielfältiger werden zu lassen.
  8. @martin_s Vielleicht kannst Du ja mit diesem oder diesem Beitrag hier im Forum was anfangen. Gibt auch noch weitere zu Gyokuro.
  9. Das erinnert mich daran, was bei Marshall Rosenberg und der GFK ausgedrückt wird mit "In Kontakt mit dem Leben, der lebendigen Energie sein". Für Rosenberg ist "Leben" und "göttliche Energie" synonym (ganz unabhängig von der Religion und auch Dir geht es, so habe ich das zumindest jetzt wahrgenommen, nicht um eine bestimmte Religion). Für mich ist Rosenbergs Buch "Gewaltfreie Kommunikation - Eine Sprache des Lebens" ein sehr prägendes Werk. Ich schätze seine Ideen und das darim zum Ausdruck gebrachte Konzept. Dabei fällt mir dann auch die "Dankbarkeit" ein, die Du ja auch in Deinem Eingangspost schon erwähnt hattest.
  10. Also hast Du Lust da noch zu schreiben, um was für einen Tee es Dir dabei geht und an welche Menge Tee Du dabei gedacht hast? Für mich ist da Klarheit darüber wichtig, bevor ich was zu Deiner Frage schreiben möchte. Das liegt beispielsweise daran, dass ich gar nicht unbedingt sagen würde, dass ich für einen halben Liter und beispielsweise zwei Aufgüsse (es gibt auch Tees wo mehr geht) unbedingt die gleiche Menge Tee verwenden würde, wie sonst bei einem Liter. Vielmehr gibt es Tees, wo ich nach der Methode in einer Kanne mit einem halben Liter oder auch mehr bei einem halben Liter einfach die Hälfte der Menge nehmen würde, die ich bei einem Liter nehme. Beispiel: Bei einem Liter wäre mein erster Versuch, wenn ich einen Tee wie einen schwarzen Darjeeling nehmen würde beispielsweise 12g und eine Zeit zwischen 2 und 3 Minuten, manchmal können es auch 4 sein. Dann würde ich bei einem halben Liter 6g nehmen und einen ersten Aufguss mit gleicher Ziehzeit machen und danach schauen, ob der Tee noch einen zweiten Aufguss mit etwas erhöhter Ziehzeit hergibt (Anmerkung: bei günstigen Darjeelings klappt das meiner Erfahrung nach selten, es kann natürlich Ausnahmen geben, bei chinesischen Tees geht das aus meiner Sicht eher mal). 12g für den halben Liter wäre mir bei einem Darjeeling zu viel Tee. Das Konzept mit mehr Tee auf eine kleinere Menge, als ich es oben beschrieben habe, würde ich dann beim Aufguss in deutlich kleineren Gefäßen wie beim Gong Fu Cha (beispielsweise 5g Oolong-Tee auf 150ml) anwenden. Nur wie goza schon geschrieben hat, ist das auch meiner Ansicht nach keine Frage von besser oder schlechter, sondern davon, was für einen selbst passt. Letztlich, was einem schmeckt.
  11. @goza So wie mein Zitat bei Dir auftaucht bin ich unsicher, ob das was ich ausdrücken wollte auch zum Ausdruck gekommen ist. Mir geht es bei dem genannten Zitat darum, dass für mich eine abschließende Aufstellung kaum möglich ist und dass ich daher (und das hatte ich tatsächlich so nicht geschrieben) vermute, dass so etwas auch bei keiner der anderen Aussagen gemeint ist. Ich habe dich jedenfalls so verstanden, dass Dir ein paar Dinge wichtig sind oder Du schätzt sie einfach - unter anderem die, die Du genannt hast "Ruhe, Gelassenheit, Zelebrierung" oder auch "Abstand" - und dass Du das als Ausdruck deines Genusserlebens einfach mitteilen wolltest. Nebenbei bemerkt freue ich mich darüber, so wie über die Aussagen der Anderen, sehr, weil ich dadurch etwas mehr über euch erfahre. So wie ich das wahrgenommen habe, kann es sein, dass es gleichzeitig bei so mancher Leser die Interpretation der Ausschließlichkeit gegeben hat. Ob das tatsächlich so ist, kann natürlich nur derjenige beantworten, der das geschrieben hat, was zu meiner Wahrnehmung führte. Für mich klingen folgende Zitate so, als wenn derjeniege, der es geschrieben hat, einige Aussagen im Faden als allgemeingültige Definition von Genuss wahrgenommen hat: @nemo: "Kann man Genuss nicht einfach bodenständig betreiben und fassen als die schlichte Freude, die man z. B. in unserem Fall bei einem guten Tee empfindet?" @Anima_Templi: "Hier sollte man zunächst einmal definieren, was, oder besser wieviel Genuss denn „ausschweifend“ ist. Außerdem ist mir die Aussage das wäre ein Fluchtverhalten zu pauschalisierend." @getsome: "Warum ist es überhaupt wichtig was der Teebauer gedacht hat? Warum nicht was die Familie dachte als sie die Plantage vor 300 Jahren zum ersten Mal pflanzte? Warum nicht was der Teehändler beim Zusammenstellen der des diesjährigen Programm dachte? Nehmen wir an das hat eine Bedeutung: Ich denke der Teebauer dachte: Hoffentlich erfreut sich jemand an meiner Handwerkskunst und genießt diesen Tee mit Freunden. Morgen denke ich aber der Teebauer dachte: So ein Dreckwetter heute, ich wünschte ich müsste heute keinen Tee pflücken, sollen sie am Tee ersticken. Und jetzt?" Kommt das hin und ging es euch daher vielleicht darum, darauf hinzuweisen, dass ihr gerne frei wählen wollt, wann bei euch Genuss vorhanden ist und wann nicht?
  12. @GoldenTurtleIch nehme hier war - und korrigiere mich bitte, wenn Du etwas anderes ausdrücken wolltest -, dass Du dein Wissen nutzen möchtest, um Wege zu Liebe, Freude oder auch Frieden zu finden und dass Du dort auch Genuss finden kannst, nämlich wenn solche Bedürfnisse erfüllt sind. Und gleichzeitig, so lese ich das hier, gibt es da etwas, was aus deiner Sicht Menschen blockiert, weil der Kontakt zu dem freudvollen Leben nicht da ist. Damit beziehe ich mich auf die Passagen, in denen Du den Begriff "Egoismus" verwendest. Eine Möglichkeit, das zu überwinden, besteht darin, Schuld und Scham hinter sich zu lassen. Das ist, so wie ich dich verstehe, nur durch die Annahme des christlichen Opfers möglich, weil darin die Vergebung liegt, die Schuld und Scham bedeutungslos werden lässt. Geht das in Richtung, was Du ausdrücken wolltest? @Getsome So wie ich das wahrnehme, geht es hier in der Tat um subjektive Betrachtungen, über die ein Austausch natürlich möglich ist. Dadaurch kann es dann auch zu einer Verständigung kommen, bei der sich vielleicht sogar herausstellen könnte, das mit höchst unterschiedlich klingenden Worten sogar das Gleiche oder sehr Ähnliches gesagt wird. Wenn Golden Turtle beispielsweise schreibt, "was wohl der Teebauer für ein Kerl ist und auf was er wohl bei der Produktion geachtet hat, was ihm beim Tee wohl wichtig ist", dann vermute ich, dass hier zum Ausdruck kommen könnte, das da Wertschätzung gegenüber dem Bauern wichtig sein könnte und dass der Bauer sowie sein Einfluss auf den Tee überhaupt wahrgenommen und so auch anerkannt wird. Und gleichzeitig gibt es dann auch noch andere Dinge die wahrgenommen werden können. Welche das sind lässt sich aus meiner Sicht kaum abschließend feststellen, interessant ist für mich, was in dem Moment des Genusses gerade präsent ist, das kann sich auch ändern, es ist im Fluss.
  13. Wann auch immer Du fährst, ich vermute mal, dass die Pläne gegenwertig auf Eis liegen. Es könnte sich lohnen die "Wiege" des Tees in Südkorea zu besuchen, nämlich Hadong beim Mount Jiri. Hier gibt es Informationen dazu. Dort befindet sich ein Denkmal, das von der Korean Tea Lovers Association in Gedenken an den Beginn des Teeanbaus in Korea aufgestellt wurde, ein Teemuseum, eine Tempealanlage und auch Teeanbau natürlich. Boseong ist ein weiteres zentrales Gebiet für den südkoreanischen Teeanbau. Im Mai findet dort jährlich das 'Boseong Fragrance Tea Festival' statt. Auch hier gibt es ein Teemuseum und Anbau. Am bekanntesten außerhalb Südkoreas ist vermutlich die Vulkaninsel Jeju mit ihrem Teeanbau, die auch einen Besuch wert sein kann.
  14. Ja diese Vielfalt gehört für mich auch dazu, so etwas wie den Duft und auch die anderen genannten Dinge zu genießen (Klang, etc.). Die Vielfalt hat auch den Vorteil, dass die Aufmerksamkeit gar nicht auf einer einzigen Sache zu liegen braucht und wenn es nicht gelingt dabei zu bleiben, dann gibt es keinen Genuss. Vielmehr ist der Genuss auch dann noch da, wenn die Aufmerksamkeit vom Duft auf den Geschmack wandert. Das bringt mir auch Leichtigkeit.
  15. Ja, interessante Frage, was ausschweifend ist. Vielleicht ist es eine Möglichkeit, sich der Angelegenheit eher vom Fluchtverhalten zu nähern. Das braucht auch gar nicht von außen bewertet zu werden. Es besteht ja die Möglichkeit, mit Offenheit bei sich zu reflektieren, ob der Genuss im Vordergrund steht oder ob der nur etwas anderes ersetzen soll, was fehlt.