Mr. Tee

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Über Mr. Tee

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  1. Die Farbe des Aufgusses auf deinen Fotos und die Philosophie hinter dem Produkt hat mich dazu bewogen den jetzt auch zu bestellen. Ist vielleicht zwar nicht grad die Zeit um Gyokuro zu bestellen, aber das 30g Paket wird schon einen guten ersten eindruck vermitteln. Wenn er schmeckt wie er aussieht, dann freue ich mich auf die 2020er Ernte!! Ich werde jedenfalls berichten :)
  2. Nein, zur Teezubereitung verwende ich sonst meist ein Kyusu, ein kleines Glaskännchen oder einen Gaiwan, jenachdem. Ehrlichgesagt habe ich mich (bislang) mit Gusseisernen Kannen/Kesseln nicht wirklich beschäftigt..
  3. Als ich damals angefangen habe mich näher für Tee zu interessieren hat sich im Zuge so mancher Anschaffung oder auch im Rahmen von Geschenken Teezubehör angesammelt, welches ich im nachhinein garnicht (mehr) wollte. Nun nutze ich dieses Forum damit es anstatt bei mir herumzustehen eventuell an jemanden gerät, der sich darüber freut. Das Sammeln hatte ich im Bezug auf Tee nie vor. Ich erliege immernoch der Idee/Illusion, dass es möglich wäre, sich nur so viel und genau das anzuschaffen, was man dann auch wirklich gerne benutzt und trinken möchte (gelingt nur noch nicht so 100%ig..). Also man könnte sagen ich versuche meinen Tee(zubehör)bestand auf das zu reduzieren, was ich wirklich verwende.
  4. Moin, ich würde gerne die auf den Fotos abgebildeten Objekte (also außer den Tisch) entweder verkaufen oder gegen leckeren grünen Tee tauschen! Sowohl Kanne als auch Becher und Stövchen sind unbenutzt. Das Sieb in der Kanne ist natürlich entnehmbar und die Kanne ist ebenso wie die Trinkbecher von innen "beschichtet" (keine ahnung wie da der Fachbegriff ist). Ich würde es euch überlassen Angebote dafür zu machen. Stellt auch gerne Fragen zu Details; auch detailiertere Fotos stelle ich gerne zu Verfügung.. lieben Gruß Nikolai
  5. Ich mag schon, ich kann aber leider nicht sooo viel darüber schreiben. Ich habe die Schale schon etwa 5 Jahre und habe sie damals von einem guten Freund geschenkt bekommen. Ich kann nur sagen, dass sie von einer japanischen Maufaktur hergestellt wurde, jedoch habe ich leider den beiliegenden Zettel verloren... Ich liebe den Effekt der kristallienen, sternförmigen Strukturen die im Prozess des Brennens erzeugt wurden. Sie sehen in der Sonne aus wie perlmut im tiefblau des Meeres, oder wie Wolken mit regenbogenglanz am blauen Himmel. Ich würde mir auch gerne mehr von dem Hersteller ansehe. Deine Seegurkenglasur sieht allerdings auch ganz vorzüglich aus
  6. Ja, das mit dem schlagen funktioniert tatsächlich sehr gut. Besonders bei dieser Qualität von Matcha, wo nichts von sich aus schon verklumpt...
  7. Es ist zwar keine Tasse und ich kann auch nicht ganz so fachkundig über Tee schreiben wie viele von euch, jedoch teile ich heute auch mal womit ich ziemlich regelmäßig den Tag beginne: Hier haben wir es mit einem "Toyo Mukashi Uji Matcha" zu tun, den ich über Mei Leaf in London bezogen habe. Dieser ist wirklich eine komprimierte Ladung Geschmack und Energie und verzeiht daher auch, wenn man ihm unangemessen viel Wasser zuführt (wie auf dem Foto geschehen). Der Matcha ist trotzdem überdurchschnittlich Cremig im Schlürfprozess und hat diesen besonderen Schmelz, der fast daran erinnert, wenn man etwas wie Pistaziencreme oder sehr gute Schokolade auf der Zunge zergehen lässt. Der Geschmack hat viel Tiefe und ein ausgewogenes Geschmacksspektrum welches nicht in eines der Extreme von Bitter oder Süß kippt und schön gleichmäßig die ganze Zunge bedient. Der Effekt ist jedes Mal wieder äußerst belebend und gibt mir diesen besonderen Kick, den ich nur von sehr hochwertigen Matcha oder Gyokuro bekomme. Ich finde die Farbe des Pulvers verrät bereits viel über seine Intensität (sieht auf den Fotos ein wenig blasser aus als in "Wirklichkeit").
  8. ... würde sie aber auch verschicken (sollte sich nicht so ausschließend lesen...) !
  9. Servus, die Kiste besteht aus Polyethylen, ist somit absolut geruchsbeutral und lebensmittelecht. Das war garnicht so leicht sowas zu finden, denn auch Kisten aus hochwertigem Kunststoff neigen dazu bei einer gewissen Luftfeuchtigkeit und Temperatur ihre Weichmacher auszuschwitzen (und der Tee neigt dazu, diese dann aufzusaugen...). Die Maße der Kiste sind: 35 liter / 58cm (länge) x 36cm (breite) x 21.5cm (höhe). Hier der Link zur Kiste: https://www.kaiserkraft.de/behaelter-zum-aufbewahren/stapelkaesten-und-kisten/stapelkasten-aus-polyethylen-ohne-verstaerkungsrippen/inhalt-35-l/p/M8108/?PC=6EMA&LC=Shop-eMail_Order-confirmation Der Deckel ist aus Glas und die Rände sind endgratet (also nicht scharfkantig). Dadurch ist gewährleistet, dass man das Hygrometer sehen kann. Glas ist natrülich auch geruchsneutral. Es wäre toll wenn zufällig jemand aus dem Ruhrgebiet die Kiste haben wollen würde (dann kann man sich das Verschicken sparen). Ich würde die Kiste + Deckel gerne im Tausch gegen einen grünen Tee abgeben. Ich bin immer neugierig neue Tees kennen zu lernen... Es muss auch kein teurer Tee sein, aber vielleicht auch nicht der Tee hinten links in der Ecke, den ihr schon immer mal entsorgen wolltet Wenn ihr andere Tausch- oder meinetwegen auch Kauf- Angebote habt, schreibt mir gerne! lg Niko
  10. Hallo liebes Forum, ich bin ja jetzt schon ein paar Wochen hier zugegen und komme hiermit einer etwas überfälligen aber sicherlich wichtigen Geste nach: mich vorzustellen. Ich vergrößere wie schon im Titel angedeutet die hier ansässige Schar von Teebegeisterten aus dem Ruhrgebiet und noch präziser, aus Bochum. Ein paar Informationen über mich sind ja schon anhand meiner Beiträge zu Euch durchgesickert: Ich vertrage keine zu lang oxidierten oder fermentierten Teesorten (obgleich ich ihren Wert, Geschmack und die Faszination dafür sehr gut schätzen und nachempfinden kann), bin passionierter Grüntee-, Weißtee- und Matcha- Trinker und übe mich darin, das trinken von Tee, sowie alles andere im Leben richtig genießen und bewusst erleben zu können. Angefangen mit Tee habe ich vor ca. 6 Jahren. Etwa zeitgleich hatte ich angefangen regelmäßig zu meditieren. Damals habe ich feststellen können, dass Kaffee mich eher unruhig und nervös macht, während grüner Tee mich einfach nur ein wenig wach macht und daher ungleich angenehmere Bedingungen dafür bot, sich gänzlich zu entspannen und dabei bewusst und klar zu bleiben. Zunächst habe ich den Tee tatsächlich "benutzt" um mir eine extra Portion Energie zu verleihen. Kräftige Sencha- Sorten und ab und zu ein starker Gyokuro wurden damals recht unfachmännisch und vergleichsweise lieblos „konsumiert“. Über die Zeit jedoch habe ich festgestellt, dass ganz intuitiv mein Zugang dazu, wie man sich einem Tee richtig nähern kann, das Spiel mit Temperatur, Ziehzeit und Teemenge, sowie das benutzten schöner und hochwertiger Instrumente zur Zubereitung immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Es ist wohl wie mit allem im Leben: Je mehr Aufmerksamkeit man einer Sache widmet, desto mehr Details und Fassetten werden erfahrbar und umso mehr wird einem der Reichtum an erlebbarem bewusst. Ich bin fasziniert von dem Gedanken dies auf die Gesamtheit alles Erfahrbaren ausdehnen zu können (ja ich kenne die Position, dass es eine Menge an Dingen gibt, die man garnicht so detailliert erfahren möchte -> darüber kann man aber gerne mal diskutieren). Meistens halte ich mich kurz, wenn es um Selbstdarstellung geht. Ich bin der Meinung, die Menschen erhalten ein ausreichendes Bild von mir, wenn sie schauen über was und wie ich darüber rede, wie ich mit anderen umgehe bzw. im Allgemeinen, wie ich handele. Die Idee davon, wer ich bin und die daraus resultierende Darstellung meiner Selbst, halte ich eher für die Konstruktion einer fiktiven Person, als für die Beschreibung von etwas wirklich vorhandenem. Die Beschreibung von dem was und wer ich wirklich bin, überlasse ich anderen, die Spaß daran haben, sich in einem solchen Prozess auszutoben. Das Gesicht mit dem ich derzeit herumlaufe könnt ihr auf meinem Profilbild sehen. Zu meinem "Eintritt" ins Forum: Den Namen "Mr.Tee" habe ich in einer zugegeben schrecklich uninspirierten Minute ausgewählt und ich glaube er passt denkbar wenig dazu, wie ich gewöhnlich im Umgang mit anderen verfahre. Da ist eigentlich wenig "Rambo" dabei, wie es die Nähe zu Mr.T aus dem A-Team nahelegt. Wer möchte kann mich gerne Niko nennen, denn diesen Namen haben mir einmal zwei sehr liebe Menschen gegeben und er passt sicher besser zu mir als Mr.Tee . Zunächst habe ich mich hier tatsächlich angemeldet um einfach nur meinen Pu'erh Tee zu verkaufen. Ich neige dazu alles was ich tue, wie oben schon angedeutet, recht intensiv zu tun, immer voll in das involviert mit dem ich mich gerade beschäftige. Dazu passend hatte ich, nachdem ich die Welt des Pu's für mich entdeckt hatte, mein erstes Gehalt bei der neuen Arbeitsstelle (Projektarbeit im sozialen Bereich), direkt in eine fette Ladung dieser Tees investiert. Der Gedanke war, dass ich diese ja über die nächsten Jahre trinken würde, da ich ganz anständige Bedingungen für die Lagerung vorbereitet hatte. Nachdem ich allerdings in den ersten Monaten meines jungen Pu'erh-Lebens immer wieder feststellen musste, dass ich für den Genuss des Tees mit einem bis zu 6 Tagen anhaltenden Kater-zustand bezahlen muss, habe ich schließlich den Entschluss treffen müssen, mich von dem Tee wieder zu trennen. Da ich den Tee gerne an Menschen weitergeben wollte die ihn wirklich zu schätzen wissen würden, habe ich mich hier angemeldet, anstatt den Tee über eBay zu verkaufen. Mittlerweile genieße ich den Austausch über Tee hier im Forum sehr, habe bereits viel gelernt, neue Dinge kennengelernt und wurde in vielerlei Hinsicht inspiriert, seitdem ich hier bin. Jetzt gehe ich also nicht mehr so schnell wieder weg wie es aussieht... lieben Gruß aus dem Ruhrpott! Niko
  11. Moin Tobias, ich habe die Tees verakuft weil ich leider festgestellt habe, dass ich lange fermentierte und leider auch oxidierte Tees nicht gut vertrage. Den Geschmack und auch die Wirkung beim trinken und unmittelbar danach, weiß ich durchaus sehr zu schätzen, jedoch bekomme ich tatsächlich eine art Kater davon, der mir den Genuss verleidet. Ich bin in dieser Hinsicht anscheinend ein echtes Alien, denn ich kenne bisher keinen anderen der solche Effekte von Tee bekommt. Auf dieser Grundlage bin ich dann umgestiegen auf die (zumeist grünen oder teilweise weißen) Sorten bei denen recht schnell nach der Ernte eine weitere Oxidation oder Fermentation unterbunden wird. Die vertrage ich gut! Einen herzlichen Gruß nach Marburg nikolai
  12. So, dieses Mal ist es wohl definitiv: Die Tees sind verkauft!
  13. Dein Beispiel aufgreifend würde ich zwischen-resümieren: Genuss ist potentiell immer möglich, es ist aber augenscheinlich sehr abhängig davon wieviel Raum bzw. Bewusstsein man dem zur Verfügung stellt, was man als "Genussmittel" auserkoren hat. Wärend einer wichtigen Besprechung bekommt man vielleicht grade mal am Rande mit, dass der Tee ganz lecker ist. Im Büro ist schon ein bisschen mehr Raum für den Genuss und wenn du beschreibst, wie du das Tee-trinken dann am Wochenende geardezu zelebrierst und ritualisierst, dann könnte man sagen: dass du den Tee metaphorisch gesagt auf ein Podest im Raum deiner Wahrnehmung stellst, diesen schön herrichtest und dann dem Tee deine Aufmerksamkeit zuwendest. Wenn drumherum nichts mehr zu verbessern ist, kann man sich voll auf den Tee konzentrieren. Also kann man schonmal festhalten, dass der Genuss davon abhängig ist, wieviel Aufmerksamkeit und Bewusstsein man dem schenkt und schenken kann, was man genießen möchte. Die Erwartungen daran stehen dem Genuss nur dann im Wege, wenn sie enttäuscht werden. Dass glaube ich tritt je mehr ein, desto konkreter die Erwartungen sind. Eine Vorfreude ist da sehr unkonkret und sicher kein Hindernis. So genug philosophiert für den Moment. Jetzt erstmal genießen 😄 !
  14. Auch Übermut und Neugierde können Motivation für Exess sein (es muss nicht unbedingt eine Flucht sein).. Ja, glaube schon Naja, es ist ja etwas mehr als das. Eine vorgefertigte Meinung davon, wie der Tee jetzt gleich zu schmecken hat z.B., führt zu einer völlig unterschiedlichen Bewertung des Sinneseindrucks. Er schmeckt wie ein guter Sencha, es ist aber ein Gyokuro. Die Erwartung des geschmacks "Gyokuro" wurde enttäuscht => kein Genuss. Hätte man einen Sencha erwartet: Gleicher Tee, andere Erwartung => Genuss.
  15. Ein schönes Teema! Da wir uns hier in einem Forum über Tee befinden und auch Du den Genuss ja anhand des trinkens von Tee mit allem drum und drann beschrieben hast, möchte ich mal einen Gedanken äußern wie uns der Tee dabei helfen kann, zu genießen. Wie du schön und anschaulich beschreibst, ist immer dann kein großes Glück, kein Genuss möglich, wenn wir von - in uns allen vorhandenen Tendenzen- aus dem Moment, und dem, was wir grad genießen wollten, gerissen werden. Das sind sowohl Hoffnungen und Befürchtungen (da diese uns dazu zwingen uns mit vergangenem und zukünftigen zu beschäftigen, was dann den Raum des Momentes völig ausfüllen kann) und damit verbunden, aber noch grundlegender Begierden und Abneigungen (was dazu führt, dass wir ständig versuchen den Moment nach unseren Maßstäben zu verbessern oder zumindest zu bewerten). Glück und Genuss wird meines Erachtens dann ermöglicht, wenn sich dieser im Moment auch frei entfalten kann, wenn also der Raum des geschehens nicht schon mit allerlei Gedanken, Vorstellungen davon "wie es sein sollte" und absichten dieses selbstgebaute "Ideal" zu verwirklichen vollgestopft ist. Unsere (soziale) Welt verleitet uns sicherlich ständig dazu sich in diesen Gedanken- und Gefühlswelten zu verstricken, jedoch gibt es viele Konzepte und Methoden die versuchen, das Erleben wieder für die Erlebnisse zu öffnen. Der Tee kann dabei (wie im Zen-Buddhismus z.B.) als eine Art "Anker" benutzt werden, um die ständig getriebene und umherspringende Aufmerksamkeit einfach mal in den Moment des geschehens bekommen zu können. Der Tee und sein feiner Gaschmack, bei dem man richtig hinschmecken muß um ihn ganz zu erfassen, kann sozusagen als Objekt dienen, auf dem der Geist ruhen kann. Auch der Ort an dem man diesen genießen möchte ist bestenfalls nicht allzu aufdringlich gestaltet. Das Grün welches in der Natur ja häufiger mal so "rumsteht", ist dafür gut geeignet. Die Geräusche von fließendem Wasser oder dem Wind in Blättern ebenso. Auch die Gesellschaft von geschätzten Menschen (mit denen man vielleicht eine Weile mal nur den Genuss teilt und sonst wenig und wenn nur positiv redet) unterstützt das schaffen eines solchen Raumes, indem sich genuß ganz ausbreiten kann. Im Zen sagt man, dass dabei der Tee die überstrapazierten Gschmacksnerven reinigt, die Natur das Sehen, die Geräusche das Hören und die gute und reduzierte Kommunikation die Rede. Hat man mit all dem Erfolg, verweilt der Fokus/die Aufmerksamkeit/ das Erleben ganz im Moment und ohne dass man es fossiert hat, wird alles viel intensiver wahrgenommen und es ensteht eine Freude darüber bzw. ein Genuss davon. Ich selbst bin kein Zen, allerdings finde ich die Methode sehr praktikabel und die darin vertetene Sichtweise ist wohl nicht nur dort zu finden.. Bei jedem Schluck Tee den Geschmack als Teil eines Momentes wahrzunehmen, an dem man nichts verändern möchte, den man einfach nur voll und ganz erlebt, das kann man wohl als Genuss bezeichnen (und wird hiemit auch getan!). Der Genuss der sich in einem leeren Erlebnisraum ausbreiten kann ist dabei vielleicht wie ein Tee der in einem weichen, dauberen Wasser ziehen kann (im Gegensatz zu einem Tee der in einer Müllermlich-Erdbeer zieht...)