Schizotwin

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Über Schizotwin

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  1. Sieht ja spektakulär aus, was für eine Kanne ist das genau, was kostet sowas, wo bekommt man das her?
  2. Hatte mir das auch überlegt den Beitrag dort einzustellen. Aber ich dachte weil das heißt "worin bereite ich meinen Tee zu" bezieht es sich nur auf Kannen etc und nicht auf Schalen/Becher, aus denen man ja den zubereiteten Tee nur trinkt.
  3. Habe im Rahmen meiner Ausstattungoffensive für hochwertige japanische Teekeramik heute meine ersten Bizen Yunomi-Teebecher erhalten. Waren mit 200 Mücken zwar nicht billig, aber sind ihr Geld wert finde ich. Insbesondere der kleine in der Mitte hat es mir angetan. Mit den kleinen Körnern im Ton hat man da einen haptisch-sensorischen Reiz beim Umfassen.
  4. Ich wollte gerade ein Profilbild hochladen, aber das funktioniert nicht. Da bekomme ich folgende Anzeige: 1 file was larger than the maximum file size of 50,176kB, and was skipped. Dann hatte ich versucht einen neuen Beitrag zu schreiben und den mit Bildern zu versehen, das erste war kein Problem, aber beim zweiten wurde mir angezeigt das ich die Kapazität von 2,93 mb überschritten habe. Ich gehöre leider noch zur Generation Buch und tue mich mit Computern und Programmen etwas schwer. Kann mir jemand sagen wie man die Bilddateien bearbeitet um sie hier einzustellen?
  5. @miig Danke für die Aufklärung. Jetzt wo dieses Wort fersianisch schon mal in die Welt gesetzt wurde sollten wir uns an dem guten Beispiel von der Superheldin Pippi Langstrumpf orientieren: Um einen (natürlich nicht notwendigerweise) adäquaten sinnvollen Kontext im krötischen Gebrauch zu generieren würde ich folgende Definition vorschlagen. fersianisch - jemandem oder etwas auf den Fersen sein.
  6. Was kann man denn bitte unter einem "fersianischen Kandidaten" verstehen? Selbst beim Googeln findet man da nix erhellendes. 😟 Und da ich noch erheblichen Nachholbedarf bei japanischem Teegeschirr habe werde ich wohl kaum in chinesisches investieren das nur rumsteht weil ich keinen chinesischen Tee trinke.
  7. Meine Favoriten sind Hua Gu und Seng Mao. Aber da ich (bisher jedenfalls) keinen chinesischen Tee trinke, brauche ich auch keine zu kaufen. 😎
  8. Naja, da ich nun man ein Wabi-Sabi-Faible habe fand ich einen alten Chagama einfach erstmal interessanter als einen neuen Tetsubin - aber keine Sorge ich werde mir sicher auch noch einen oder mehrere neue Tetsubins kaufen und auch noch ein paar ältere... Ich liebe Variationen und Abwechselungen, schöpfe die Vielfalt aus und genieße die jeweiligen unterschiedlichen optischen, haptischen und geschmacklichen Unterschiede.
  9. So, die Verkostung ist abgeschlossen. Merkwürdigerweise war der 1. Aufguss (Wasser aus dem Kessel 57 Grad, 3 Teelöffel Gyokuro auf 100 ml Wasser, Ziehzeit 2 Min.) extrem bitter geraten - keine Ahnung warum, gestern hatte ich mit Wasser aus dem Stagg bei gleicher Menge und Ziehzeit einen schönen edelsüssen Aufguss mit leichter Maronen-Note. Der 2. Aufguss (Wasser aus dem Stagg 57 Grad, Ziehzeit 10-12 Sekunden) entsprach dann meinen Erwartungen. Der 3. Aufguss (Wasser aus dem Kessel 57 Grad, Ziehzeit 20 Sekunden) war auch gut. Im direkten Vergleich zwischen dem 2. und 3. Aufguss ist der Stagg-Aufguss insgesamt etwas weicher und süßlicher, der Kessel-Aufguss etwas herber und bitterer. Das entscheidende bei dem Test ist jedoch dass kein modriger Geruch/Geschmack mehr bei dem Aufguss mit dem Kessel-Wasser festzustellen ist. Offensichtlich waren meine umfangreichen Bemühungen der Kesselreinigung erfolgreich, ich werde zwar die nächsten beiden Tage zwar nochmal zur Sicherheit zusätzliche Aufgüsse vornehmen, gehe aber davon aus das der Kessel uneingeschränkt nutzbar ist und ich ihn wohl behalten werde. Ich bedanke mich bei allen die mir hier mit Rat und Tat bei der Problemlösung behilflich waren. Und morgen hätt´ ich dann noch was ähnliches, nur nicht in Bezug auf einen Wasserkessel - da geht es um 2 Chawane. Mal schaun ob ich die auch mit eurer Hilfe benutzbar machen kann.
  10. Nach der zweiten Köchelphase ist das Wasser schön klar und auch einigermaßen geruchs- und geschmacksneutral. Ein leichter Eisengeschmack ist noch feststellbar, aber das ist gerade das was mich interessiert. Mit dem Kessel suche ich ja eine Alternative zu dem "sterilen" Wasser aus dem Stagg. Jetzt folgt allerdings noch der abschließende Testlauf. Ich werde jetzt einen Shibushi Yakubita Gyokuro mit zwei verschiedenen Wasserarten (Wasserkessel und Stagg) aufgießen und verkosten. Mal schaun welche Unterschiede sich da erkennen lassen.
  11. Also ich habe mir noch verschiedene andere Chagama aus den 50er Jahren auf Etsy angeschaut, die waren eher noch schlimmer von Rost befallen. Also nach 8 Stunden Essigbad hat sich eigentlich kaum wirklich Rost gelöst. Ein paar kleine Bröckchen, das wars. Aktuell köchelt der Kessel, nach dem ersten olfaktorischen Eindruck scheint der Geruch etwas weniger modrig sein, muss man mal abwarten ob das noch besser wird. Und - was natürlich entscheidend ist - ob es auch gustatorisch überzeugend ist. Nach einer Stunde köcheln haben sich jetzt doch nochmal eine Menge kleiner Rostpartikel gelöst und ich hatte eine bräunliche Brühe im Kessel. Werde den Kessel jetzt nochmal gründlich ausspülen, mit einer Bürste bearbeiten und dann nochmal 1 Stunde köcheln lassen.
  12. @SoGen Wenn ich den Kessel diese Woche nicht von seinem modrigen Geruch/Geschmack befreien kann werde ich ihn wieder zurückgeben. Als reines Ausstellungsstück brauch ich den nicht.
  13. Da der Verkäufer das Angebot bei Ebay noch nicht gelöscht hat, kannst du dir die Bilder über diesen Link ansehen: https://www.ebay.de/itm/echter-alter-japanischer-Chagama-Wasserkocher-aus-schwerem-Gußeisen/264835491966?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2060353.m1438.l2649
  14. Jedes Hundegebell ist mir lieber als das philosophische Gesabbere dieses "Idealisten". Was ist schon der kategorische Imperativ gegen das tautologische "Ha Ha" des wasserköpfigen Hundsaffen Backenbuckel in Jarrys "Die Heldentaten und Lehren des Dr. Faustroll". Nur die Pataphysik als Wissenschaft der imaginären Lösungen kann den Anspruch erheben als universelle Philosophie zu gelten - und dem ist nicht hinzuzufügen. Tja "agon" ist die Geisel der "Luder". Nur wenige konnten sich in unserem Kulturkreis entziehen - leider. Bei dem Begriff "Wahrheit" rollen sich mir als bekennendem Skeptiker die Fußnägel ein. Und Selbsterkenntnis heißt doch im Grunde nur zu erkennen das man nicht - wie unsere Gesellschaft es so gerne möchte - dieses einzigartige unteilbare "Individuum" ist, sondern vielmehr ein Bündel aus losen Enden und Widersprüchen. Es ist nicht der "Schlaf der Vernunft" der die Ungeheuer gebiert, sondern vielmehr die hellwache Vernunft die das Ungeheuer Mensch hervorgebracht hat. Vielleicht hilft uns Shakespeare hier mit dem Satz den er ins Zentrum seines letzten Stückes "The Tempest" gesetzt hat: "We are such stuff as dreams made off, and our little life is rounded in a sleep".