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Willemzwo

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  1. 2020 "Bai Ni Shui" YS Der hat es nun schon 2 Male ins Kännchen geschafft. Beim ersten Mal zu schwach dosiert und beim zweiten Mal zu fett. Da wird es einen Mittelweg geben müssen. Zu schwach ist er sehr lieblich, und es gesellt sich später ein fein schwingendes Bitter hinzu. Mit gutem Nachgeschmack, man kann den Geschmack regelrecht kauen und hinterherfühlen. Eine moderate Energie, die keinen halben Meter anhebt, aber doch bestimmt 15 Zentimeter. Stark dosiert ist alles sehr deutlich und eben kräftig und zu viel des Guten. Ohne ein mehr an Energie. Definitiv sehr fein. Für noc
  2. 2020 "Man Gang Village" YS Ein Mädchentee ist das nicht, aber auch kein Jungstee. Vielleicht hab ich einen der seltenen Diversen ergattert. Ich werd mal aufpassen, in welcher Toilette er/sie/es verschwindet, um sich frisch zu machen... Dafür kams im 357Gramm-Bing, hat also noch viele Gelegenheiten zu beweisen, ob da mehr Fisch oder mehr Fleisch ist. Beim zweiten und dritten Aufguss, wo ich in der Regel die Ziehzeiten sehr kurz halte, bekam er/sie/es erst mal über eine Minute Gelegenheit, sich zu zeigen. Aber schüchtern, sehr schüchtern, bei 4 und 5 mit reichlich 2 Minuten gesellt
  3. Das hat sich doch gelohnt, das „komplex“ aufzuspießen. Komplex wird auch sehr gerne für Kaffee benutzt, wenn man was hochwertiger machen möchte und einem einfach die Worte fehlen. Das paßt gut zu Berlin Mitte. Hipstersprech. Aber es stimmt schon, es ist unglaublich schwer, Geschmack zu beschreiben. Der einzige der das so richtig kann, Klaviatur vor und zurück und rückwärts gemischt: Tan.
  4. "Komplex" ist mir in Zusammenhang mit Geschmacksbeschreibungen immer zu sehr komplex - und habe ich bislang als Marketingsprech einer verkümmerten Feder abgetan. Nun lese ich das hier. Gedankenlos übernommen?, oder steckt doch mehr dahinter? Wenn ja, schließen sich "komplex" und "sehr zugänglich" nicht eigentlich aus? Ich wünsche einen wenig komplexen Tag mit vielen komplexen Gedanken.
  5. 2020 "Suan Zao Shu" YS Los geht es mit den Mäusen. Ich muß zugeben, daß ich auf die Frage, warum ich gerade diesen PuErh und die beiden anderen ausgewählt habe, keine Antwort wüßte. Es gibt ja Leute, die kaufen nach Region und nach Fabrikant, Lage und Alter der Bäume. Hier lese ich: Jinggu, 1800 Meter, 200-300 Jahre, Family Li. Viele Ahas. Mir ist das alles ziemlich egal. Ich kaufe nach Händler. So richtiger Schmott war bisher auch auffällig billig, Ausnahme stellt Tea Urchin, dort habe ich meine preiswertesten Tees her - und kein Ausfall dabei. Bei YS kann man sich gut am Prei
  6. 2019 Bulang Shan Ku Cha @TKK Ich hatte schlichtweg keine Lust, einen Bing auszupacken, so hat es mich zum einzigen losen Sheng in meinem Bestand geführt, von Olivier Schneidör. Ich kenne mich mit dem Namen und der Vita dahinter nicht aus und weiß nicht, was der sonst so baut, aber hier ist etwas sehr sorgfältiges mit dem winzig kleinem Schritt vor der Langeweile... Zu der es nicht kommt, weil dieser Tee eine unglaubliche Energie entfaltet. So ein bißchen wie von einem TaiChi-Meister am Augenlid in die Höhe gehoben - ich weiß, wovon ich rede. Wow.
  7. Rareness5 autumn Ich forsche immer noch, wie der in die Edition Rareness gekommen ist. Was mir aber an ihm gefällt, ist die Entwicklung bei jedem Aufguss - und man kann da schön mit den Zeiten spielen und ihn kitzeln. Ich glaube aber: Dieser Pu ist ne Zicke. Manchmal offenbart er beim Schlucken Vielschichtigkeit und Ebenen und manchmal ist er einfach nur KnüppelAufDenKopp. Definitiv ein Tee, den ich gerne mal von einem erfahreneren Menschen gießen lassen würde. Um zu sehen, was da vielleicht möglich ist und wie es möglich wäre...
  8. 2012 Baotang - EoT April 2018 gekauft, das erste Mal getrunken Juli 2019, dann noch mal Januar 20 und heute: Mir kommt es manchmal bei mir so vor wie bei dem alten Ehepaar, das zu meinem Bekanntenkreis gehörte, er ein Überlebender von Stalingrad, dann Neulehrer und später Hilfsschullehrer in der ddr, sie in Berlin 1945 als junges Mädchen Freiwild, dann eine der wenigen Freiberuflerinnen im Rundfunkgeschäft, denn dort guckte die Partei nicht so genau hin und sie konnte ihre Berliner Schnauze bis ins hohe Alter ausleben - bei diesem Ehepaar gab es neben dem neuen und frischen Brot immer auc
  9. 2017 Zheng Jia Liang Zi - teaencounter 3 Monate keinen PuErh zu trinken tut dem Pu natürlich nicht weh. Dem Menschen zum Glück auch nicht, nur gibt es ein Maß an Zeit, das bei jedem verschieden sein wird, da vermisst man es und hat eine eher unbestimmte Sehnsucht, nach etwas, das man so spontan gar nicht benennen kann. Das ist gar nicht der Tee alleine, das ist das Ritual, das Geschirr, die Art, Wasser zu erhitzen. Und es ist natürlich die Zeit, die man so verbringt, das Innehalten. So war es mir auch ziemlich egal, welcher Kuchen da unter dem ersten Deckel ganz oben lag, kein schlechter
  10. Joscht ist abhanden, die Lücke füllt mehr recht als schlecht: Willemzwo.
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