miig

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Über miig

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    Tee-Kenner
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    Männlich
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    Nürnberg
  1. Hmm... gute Frage Ist halt die Frage ob es so viel mitgebrachter Tee wird dass es überhaupt kompliziert wird.. bisher war das eher nicht so. Ich hätte mal gesagt, wer Interesse hat, packt mal eine Handvoll Tees zum Probieren und / oder Tauschen ein, und wir schauen dann vor Ort wie es sich ergibt. Oder?
  2. Hmm... brauchen wir es denn? Wenn diese Angabe hier stimmt, dann liegt die Härte bei 6° dH, damit dürfte man gut hinkommen. Mal schauen was die Einheimischen sagen
  3. Zum Himmel mit der Tee-Kaufpause, hier sind 1,4kg Pinktees in verschiedenen Ausführungen, frisch aus Yunnan eingetroffen. Isch freu misch. Der mittlere Cake sieht so zerrupft aus weil ich ihn schon aufgemacht hab *g* Einen Preis für Originalität gewinnen die Wrapper ja nicht, das muss ich sagen. Aber dafür wurde nicht grammweise quietschbunte Tinte auf das Papier versprüht.. auch irgendwie beruhigend.
  4. Also was das Geschirr angeht, da sind wir grad am Schauen @teekontorkiel haben sich freundlicherweise bereit erklärt, Sachen mitzubringen, ich hab jetzt mal 5 Gaiwans, 2 Pitcher und 11 Porzellanschälchen hergerichtet. Ich könnte auch eine Heizplatte / einen Kessel mitbringen, aber das hat ja @geroha vermutlich schon. Eine andere Sache wäre: 1) Tee Die Teinehmer können gerne Tees mitbringen, die dann gemeinsam verkostet werden. Man kann natürlich nicht garantieren dass jeder drankommt, aber drei Tage sind ja lang 2) Zudem wird oft Tee getauscht, und bisher waren immer zu wenig kleine Tütchen dabei. Wenn ihr also einige leere Tütchen mitbringt (sofern vorhanden), dann tun wir uns beim späteren Probentauschen leichter.
  5. Gratuliere, das war dein 1000ster Beitrag Ich denke dass du rückblickend mit der Investition zufrieden sein wirst - so etwas benützt man doch oft, dann kann es auch mal etwas mehr kosten. Viel Spaß damit!
  6. Da hast du recht, das ist allerdings problematisch wenn man die Produkte eines Herstellers verlinkt und dann nach günstigeren Alternativen fragt.
  7. Hah! Es scheint als rollte später in diesem Jahr noch ein neuer Trend (oder eine neue Unsitte?) die Bing-Laufstege der Welt hinab. Mit handgemachtem Stoff verzierte Wickler, das ist ja schon ein Ding. https://www.essenceoftea.com/blog/2017/05/21/2017-puerh-a-roundup-of-our-spring/
  8. Ja, ausser wenn sie mit Laobanzhang-Gushu gefüllt sind. Gibts dann mit vergoldetem Clip und einem Zettelchen aus handgeschöpftem Büttenpapier Tatsächlich ist es so dass wenn man den Preis für Teebeutel betrachtet, dass man dann oft feststellt dass man für dieses Geld einen losen Tee in drastisch besserer Qualität bekommen hätte. Aber ich wollte auf etwas anderes hinaus: Evtl. sollte man mal überlegen, was Geiz überhaupt bedeutet. Was ist denn der Unterschied zwischen Geiz und Sparsamkeit? Für mich liegt er darin dass Geiz - wer hätte es gedacht - negativ bewertet ist, Sparsamkeit ist neutral bis positiv. Beides meint dass man es vermeidet, Ressourcen einzusetzen. Im Falle des Geizes ist es aus irgend einem Grund verwerflich, diese Sparmaßnahme durchzuführen. Das könnte sein, weil man eine ausbeuterische Firma unterstützt, eine die die Umwelt zerstört oder sonst unlautere Geschäftspraktiken betreibt. Sprich, der eigene Geiz geht zu Lasten von jemand anderem, der es nicht verdient hat, oder auch zu Lasten des Geizers selber. Ich würde zB sagen wenn jemand einen pestizidbelasteten Tee kauft, weil der aus nachhaltigem Anbau zu teuer ist, dann könnte man das als Geiz sehen. Das Problem ist dann auch offensichtlich: In den wenigsten Fällen sind die Produktionswege transparent, wir wissen sehr oft nicht ob bzw. wie sehr unsere Tees belastet sind. Es wurde ja auch anderer Stelle schon über Bio-Tees gestr, äh, diskutiert, und Fair Trade ist beim Tee auch selten ein Thema. Was ich dann noch herauslese aus den Posts der Geiz-Kritiker ist etwas anderes: Zum einen eine Grundkritik an unserer Konsumgesellschaft. Wir verbrauchen viel, oft kaufen wir billige und somit wenig nachhaltige Dinge, um möglichst vielen Konsum-Moden hinterherrennen zu können. Da gehts dann u.U. eher darum, wie viel konsumiert und benötigt wird, und erst in zweiter Konsequenz darum, warum die Produkte jetzt genau günstig sind. Zum anderen ein gewisser Egoismus, der damit einhergeht. Wir kümmern uns immer weniger um unsere Mitmenschen und "machen unser eigenes Ding", völlig ungeachtet dessen, wie es der Person neben uns geht. Ist das wirklich so? Ich weiß es nicht, hab gesamtgesellschaftlich meine Zweifel daran, aber es gibt definitiv solche Tendenzen. Diese beiden Dinge sehe ich bei der Discounter-Kampagne, die das Motto des geilen Geizes ja in die Welt gesetzt hat. Die ursprüngliche Frage Mochas bezüglich der japanischen Tassen und Untersetzer ist ja schon etwas untergegangen hier, aber ich persönlich konnte nichts davon aus seiner Fragestellung herauslesen, das mich daran erinnert hätte. Übrigens hat Arte eine nette kleine Sendung (27min) zu einem recht eng verwandten Thema gemacht: http://www.arte.tv/de/videos/066299-007-A/streetphilosophy
  9. Oh nein Evtl Cel fragen, oder Frau Watanabe?
  10. Ja, das stimmt. Für mich persönlich gibt es definitiv zu weiches Wasser! Wenn es zu wenig Mineralien enthält, dann wird der Tee flach und nichtssagend, auch wenn gewisse feine Aromen dann gut zur Geltung kommen ist das Gesamtergebnis nicht mehr stimmig. Das kommt aber auch auf die Teesorte an: Sehr zarte, filigrande oder frische Tees profitieren schon oft von ziemlich weichem Wasser, weil diese Tees eben dadurch auch ihre feinsten Aromen zeigen können. Kräftigere, ruppigere Tees wie z.B. ein typischer Assam-Schwarztee oder ein Shu-Puerh können m.E. voller und kraftvoller wirken wenn das Wasser weniger weich ist. Ich hab da aber noch nicht viel mit ph-Skalen etc. rumexperimentiert. In meiner alten Stadt war das Wasser hart, mit diesem Wasser hat kaum ein Tee nach irgendwas geschmeckt, zum Teil bis zu dem Punkt dass ich nicht erkennen konnte welchen Tee ich überhaupt grade aufgieße. Andererseits war mir Black Forest Wasser des öfteren schon zu brav für viele lebhaftere Tees. Glücklicherweise ist das Wasser am meinem jetzigen Wohnort mittelhart, das ist zwar ein bisschen viel für superzarte Tees, aber die meisten kommen damit gut zur Geltung und ich muss keinen großen Aufwand betreiben
  11. Meine Quelle waren Kolodziej & Lieder, zu ähnlichen Preisen wie beim Morita-Shop. https://www.kolodziej-lieder-shop.de/epages/61009178.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61009178/Categories/Accessories/Teeschalen
  12. Hm, original japanisch ist natürlich immer etwas teurer. Die Frage ist ob es das unbedingt braucht - grade bei weißen Porzellanschalen sehen wohl die wenigsten wo sie herkommen, da könnte man schon etwas sparen. Bei den Untersetzern könnte man etwas anderes verwenden. Wenn du wirklich sparen willst müsstest du mehr suchen, auf Flohmärkten gibt es zT tolles Geschirr für sehr wenig Geld. Da müsste dann eben etwas Aufwand betrieben werden. Andererseits, ich hab vor einiger Zeit sehr ähnliche Schalen gekauft und nutze diese sehr oft, eine Investition die sich für mich rentiert hat.
  13. Also, da Klaus mir jeweils über 50g von zwei der erwähnten Tees geschickt hat, ist die Verkostung auf der Teezui nicht in Gefahr