miig

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Über miig

  • Rang
    Tee-Kenner
  • Geburtstag 03.06.1984

Profil Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Nürnberg
  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das ist ja schade, dass die eine EoT-Bestellung dann nicht gut verlief
  2. Hallo @Teeei, willkommen im Forum. Mit "wirklich gut" ist es halt so eine Sache - nicht jeder hochwertige Tee schmeckt auch jedem. Was für einen Matcha hast du denn gekauft? Allgemein muss man sich grade am Anfang erstmal durchprobieren und feststellen, was einem schmeckt. Mir z.B. munden selbst edle Jasmintees selten. Ansonsten würde ich sagen, wenn du so 10-15€ / 100g ausgibst, bekommst du bei allen ordentlichen Händlern auch schon sehr respektable Qualitäten. Schau dir mal ein paar Händler an, kauf zwei, drei Schwarztees in dem genannten Preisbereich und trink die mal. Dann Grüntee, weißen Tee... damit solltest du eine Weile beschäftigt sein und danach viele Anhaltspunkte haben, in welchen Bereichen du dich weiter umschauen willst und welche du zurückstellst. Da kannst du uns dann mal schreiben was für Tees du probiert hast, wie du sie zubereitet hast und wie deine Eindrücke waren; auf dieser Basis geben wir gerne weitere Hinweise, die dir dann auch weiterhelfen sollten. Die meisten besseren Tees kann man mehrere Male aufgießen, aber dann nimmt man kleinere Kannen. Mein Tip: Schau nach einer Kanne mit Sieb aus Porzellan oder Glas, die so 200-300ml hat. Dazu ein Gefäß, in das du den Tee abgießen kannst - da findet sich sicher was im Haushalt, dazu ein nicht zu großes, dünnwandiges Trinkgefäß. Viel Spaß beim Entdecken!
  3. Super Impuls - danke dafür! Den zweiten Post kannte ich schon, der erste ist aber auch ein echtes Fundstück. Da wird mir selber ein bisschen klarer, weshalb ich dem Begriff "Tee-Zeremonie" so skeptisch gegenüberstehe. Wollte schon öfter mal was dzu schreien, aber besser als Peter Tumbla kann man es nicht mehr auf den Punkt bringen: Quelle ist der von Paul verlinkte Artikel.
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Schöne Sache... und dein Krug ist klasse, @Krabbenhueter!
  5. Kosten für Tee?

    Ca. 10€ / 100g Ab und zu mal. Bis ca. 5€ / 100g, drunter lohnt sichs dann eher nicht mehr, solang man keine Großpackungen kauft. Puh.. irgendwas Gushumäßiges mit paar € / g. Hmm.. was heißt verstehen? Meine Bekannten / Freunde haben auch ihre Hobbys, für die sie irrationale Summen ausgeben *g* Ja, meistens Tee. Viele verlangen sogar mittlerweile Tee Schon öfter mal was besseres, aber meistens natürlich nicht die ganz edlen Sachen. Hmm... zwischen 50g und 250g bei losem Tee, bei Puerh dann doch meistens Bings (Fladen - zwischen 100g und 400g pro Stück). Meistens weiß ich mittlerweile, was ich will. Proben kauf ich, wenn ich einen Tee(typ) gar nicht kenne, oder weiß, dass ich nicht zu viel längerfristiges Interesse hab. Gut, alles ab 20€ /100g überleg ich mir dann schon gut, und kauf ggf. bloß ein bisschen.
  6. Respekt @Tobias82... du hast zwei Bings davon getrunken?
  7. Sorgen umsonst denke ich. Wobei so ein Schmutzradierer halt minimal abrasiv wirkt, ich würde das nicht die ganze Zeit machen, sonst schleifst du die Kanne ab. Aber ansonsten - basst scho!
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Da stimm ich dir voll und ganz zu - hab auch festgestellt, wie weit er sich zwischenzeitlich verändert hat. Fand es schade, nicht mehr zu haben, weil es echt interessant wäre, den weiteren Werdegang zu verfolgen. Aber das weiß man halt nie
  9. Und noch einer!

    Wünsch dir alles Gute zum Geburtstag!
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    schade! Der Wickler ist wirklich sehr stilvoll.
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Völlige Tee-Eskalation... zwei Tees an einem Tag ! Nr. 2 ist der sehr abendliche 2000 Camphor Sheng von einem bekannten Tee-Händler. Hach, schee.
  12. Danke Manfred, für diese KIarstellung. Um es also noch weiter zu präzisieren, müsste man wohl unterscheiden zwischen 100% Oxidation im strikt chemischen Sinne und 100% im teeproduziertechnischen Sinne - also ein Tee, der so weit oxidiert ist wie es nur möglich ist ohne Verbrennung. Beides ist wohl nur selten das Ziel *g*. Diese Problematik wird auch klar in der Formulierung "komplett oxidiert" bzw. "fully oxidized". Wie schon gesagt, das ist natürlich nicht immer sinnvoll, Leute darauf hinzuweisen. Meistens reicht es ja aus, festzuhalten, dass Schwarztee an einem Ende der Oxidationsskala angesiedelt ist. Aber da wir ja Nerds sind, wollen wir u.U. wissen, dass dies nicht 100% sind
  13. Hallöchen... lasst uns mal dieser Frage einen eigenen Faden widmen. So gings los, in diesem Faden hier: Hongcha oder Shupuerh? Also, was meinte ich denn damit? Das ganze ist wohl eine Haarspalterei, das sei mal vorweg gesagt. Es bezieht sich auf die öfter gehörte Angabe, dass Grüntee zu 0% oxidiert sei, Oolong zu 50% und Schwarztee zu 100%. Das ist auch gar keine so schlechte Angabe, wenn man Leuten mal eine gewisse Orientierung vorab geben will... aber bei näherem Hinsehen doch recht ungenau. Dass es bei Oolong verschiedenste Oxidationsgrade gibt, ist das eine. In diesem Faden sollten uns vor allem dann die sehr weit oxidierten und Schwarztee-nahen Oolongs interessieren. Darjeeling First Flush und Co. würde ich außen vorlassen, da sie noch zu grün sind, und somit eigentlich getrennt betrachtet werden sollen. Dazu zwei Themen: klick und klack. Was ich damit meine, ist, dass eine Oxidation zu 100% bedeuten würde, dass wirklich das ganze Oxidationspotential ausgeschöpft wird. Das ist aber m.W. selten bis nie der Fall, weil der Tee dann sehr flach und langweilig werden würde. Statt dessen wird die Oxidation bei einem hohen Anteil gestoppt. Das geht natürlich schon gegen 100, aber macht doch vorher halt. Das ist wohl für viele Leute nicht interessant, mir war es aber wichtig, weil viele meiner liebsten Schwarztees diejenigen sind, die noch ein bisschen Grün übrig haben, und somit etwas Leichtigkeit, Frische und Eleganz bewahren. CTC-Assams uns ähnliche Tees, die wohl wirklich nahezu vollständig oxidiert sind, fallen mir da eher durch
  14. Ja, das ist echt so... diese ganzen Zubereitungsempfehlungen sollte man eher als Anhaltspunkte sehen, aber nicht als Rezepte. Da findet man mit der Zeit seine eigenen Vorlieben.
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei mir geht die Schwarztee-Entdeckungstour weiter - so gabs heute den 2017er Tianmuhu Schwarztee von Chenshi. Sehr hübsche, zarte Blätter und das intensivste Schoko-Aroma das ich je bei so einem Tee erschnüffelt hab. Dieses hats auch in die ersten zwei Aufgüsse geschafft. Überraschend - insgesamt ist der Körper des Tees eher zart und noch leicht grünlich - gar nicht so durchoxidiert wie ich es erwartet hätte angesichts der Aromen. So ist der Tee insgesamt ziemlich leicht, subtil und zurückhaltend - hat mir aber 6 richtig schöne Aufgüsse ergeben, die am Ende in Richtung Steintee gingen. Schöner und ungewöhnlicher Tee.