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Reputationsaktivitäten

  1. Like
    miig reagierte auf teekontorkiel in Erste kleine Entdeckungstour   
    Japanischer Grüntee eignet sich nicht gut für die Zubereitung im Gaiwan. Am Gaiwan hast Du mehr Freude wenn Du großblättrige Tees verwendest. 
    Für japanische Tees eignen sich Shiboridashis oder japanische Seitengriffkannen besser.
  2. Sad
    miig reagierte auf neomatcha in Alles über Matcha-Tee   
    Vielen Dank Anna & Hyeongseo,
    wir haben auch einige Infos über das Thema finden können und versuchen gerade eine spezielle Informationsseite über das Thema zusammen zu stellen. Ich melde mich wieder sobald sie online ist
    Wir haben 7 Kernstärken von Matcha ausfindig machen können.
    Bis dahin, hier ein kleiner Auszug mit ein paar quellen zu studien:
    Detox – Entgiftung mit Matcha 1 Tasse Matcha entsprechen 10 Tassen Grüner Tee. Matcha enthält 10 mal mehr Antioxidanten als normaler Grüner Tee. Diese Antioxidanten helfen dabei freie Radikale einzufangen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2577676/) und oxidativen Stress (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17906191) zu verhindern, eine Stoffwechsellage die im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess und der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht wird. Matcha Pulver enthält eine überaus Große Menge an Chlorophyll, ein natürlich vorkommendes Pigment, welches als Detox-Wundermittel (https://draxe.com/matcha-green-tea-burns-fat-and-kills-cancer/) gilt. Chlorophyll erhöht die Kapazität des Blutes Sauerstoff und andere Nährstoffe zu transportieren. Dabei hilft es dem Körper Schwermetalle wie Blei, Aluminium und Quecksilber abzubauen, sowie bei der Entsäuerung des Körpers und beim Säubern und Reinigen des Blutes. Nach einer Woche mit 3-4 Getränken Matcha lässt sich meist schon eine deutliche Veränderung erkennen. Fettverbrennung – Trinke Matcha und nimm ab Matcha ist voll von so genannten Catechinen, besonders dem EGCG (Epigallocatechingallat). EGCG steigert die Thermogenese des Körpers, wodurch der Körper Fett verbrennt um Wärme zu erzeugen. Es ist bewiesen, dass der Konsum von Matcha den Anteil der Thermogenese am täglichen Energieverbrauch des Körpers von 8-10 %  auf 35-43 % (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15640470) erhöht, was zu einer schnelleren und effizienteren Gewichtsreduzierung führt (https://www.webmd.com/diet/news/20000322/drinking-green-tea-may-help-you-lose-weight#1). In Verbindung mit einem moderaten Level an Koffein ergibt sich ein Synergieeffekt, der wiederum den körpereigenen Stoffwechsel anregt und den Appetit verringert. Fitness und Regeneration Matcha wird von vielen als das perfekt Pre- und Post-Workout Getränk angepriesen. Denn Matcha kurbelt den Regenerationseffekt (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20088847) nach einem Workout an. Trinkt man regelmäßig Matcha regenerieren sich durch Sport geschädigte Zellen schneller als ohne Matcha. Energie, Fokus und Stressreduktion Matcha hält dich nicht nur für lange Zeit wach, sondern verleiht dir auch eine Art meditativen Fokus. Der geringere Koffeingehalt von Matcha, im Vergleich zu Kaffee, und der unterschiedliche Typ von Koffein im Matcha (Theophyllin) sorgt für ein entspanntes, lang anhaltendes Wachsein über bis zu 6 Stunden. Kaffee oder Energy Drinks machen im Gegensatz nur kurz wach und werden mit Nervösität, Zappeln und hohem Adrenalin in Verbindung gebracht. Ein hoher Wert an L-Theanin in Verbindung mit dem Koffein im Matcha führt zu einem Art meditativem Fokus (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20088847) – einer so genannten „Relaxed Altertness“. Deshalb wird Match auch schon seit Jahrhunderten von Zen-Mönchen vor dem Meditieren getrunken. Krebsvorbeugung durch Matcha Die in Matcha enthaltenen Catechine helfen dabei Krebs zu verhindern. Matcha könnte somit als eines der besten natürlichen Mittel zur Krebsbekämpfung (https://www.cancer.gov/about-cancer/causes-prevention/risk/diet/tea-fact-sheet) gelten. Mehrere Studien belegen, dass Grüner Tee im allgemeinen und Matcha im speziellen das Risiko reduzieren an Brustkrebs (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16311246), Blasenkrebs (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2577676/), Darmkrebs (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17548688) und Prostatakrebs (https://academic.oup.com/aje/article/167/1/71/185454) zu erkranken. Reduktion von Bluthochdruck Grüner Tee, und insbesondere Matcha, helfen allgemein bei der Vorbeugung von Herzkrankheiten und Bluthochdruck (https://www.health.harvard.edu/heart-health/green-tea-may-lower-heart-disease-risk). Eine Studie an der über 40.000 Japaner teilnahmen ergab, dass Menschen die regelmäßig Matcha trinken ihr Risiko an Bluthochdruck zu leiden um bis zu 65 % (https://www.health.harvard.edu/press_releases/benefit_of_drinking_green_tea) reduzierten.  Anti-Aging Wirkung für die Haut Das im Matcha reichlich enthaltenen Catechine sorgen für ein schöneres Hautbild (https://www.kenkotea.com.au/blogs/news/57988869-skin-care-with-matcha-green-tea) und beugen die Alterung der Haut vor. Studien (https://academic.oup.com/jn/article/141/6/1202/4600312) (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1524-4725.2005.31731/abstract) belegen das Matcha-Konsum den Blutfluss und die Sauerstoffzufuhr der Haut erhöht, wodurch es die Hautstruktur und das Elastin der Haut bereits nach 8 Wochen verbessert. Das sorgt dafür, dass die Haut schön jung bleibt. Uns ist auch aufgefallen, dass die Qualität von Matcha aus China in den letzten Jahren stark abgenommen hat und dort kaum noch wirkstoffe zu finden sind. Richtig guter Matcha kommt aus Uji und der Matcha aus Nishio, Japan.
    Das sind die Gründe warum ich täglich Matcha trinke und diesen nach Eurpa bringe. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen
    Viele Grüße,
    Jan
     
  3. Like
    miig reagierte auf Hyeongseo in Alles über Matcha-Tee   
    Ich denke es ist wichtig, dass man neben der evidenzbasierten medizinischen Therapie jedem Patienten die Chance gibt, dass er selbst etwas für seine Genesung tut. Sonst fühlen sich die Patienten selbst hilflos und ausgeliefert. Wir ermutigen Patienten deshalb stets, etwas für sich zu tun. Ob man das nun mit einer Tasse Tee oder mit einem leckeren Essen, einer Stunde Meditation oder leichtem Sport oder auch im Gespräch mit anderen Menschen tut, ist jedem selbst überlassen, solange es nicht mit der eigentlichen Therapie interferiert. Nicht umsonst ist die psychoonkologische Betreuung krebskranker Patienten so wichtig. Der Patient selbst muss das Gefühl haben, dass er zur Therapie etwas beiträgt, er muss das Gefühl haben, dass er mit dem Arzt zusammen die Therapie gestaltet. Und genau dieser Punkt ist es, wo "Superfoods" und "Wundermittel" ins Spiel kommen. Die Patienten lesen diese berauschenden Texte (s.o.) die sich mit Studien schmücken, als seien sie eine evidenzbasierte Therapie. Und irgendwann verschwimmt die Grenze zwischen lebenswichtiger Therapie und gutem Marketing von wirkungslosen Produkten, die tausende Jahre alt sind, und die nun als Wundermittel wiederentdeckt wurden. Und da wir ein freies Land sind, kann ja jeder selbst entscheiden, wie er sich behandeln lassen möchte.
    Ich bin grundsätzlich offen, Patienten in solchen Situationen unterstützend zu begegnen. Wir haben auch schon eine Patientin ihre Chemotherapie auspendeln lassen, da sie sich so sicherer gefühlt hat. Wenn es das braucht, damit sie mich ihre Chemotherapie geben lässt, dann soll sie sich gerne die 5 min nehmen. Auch wenn ich nicht daran glaube, interferiert es nicht negativ mit der optimalen Tumortherapie. In manchen Fällen kapituliert man auch lieber, anstatt stundenlang zu diskutieren.
    Aber es wird immer mehr zum Kampf, die Patienten für die jahrelang bewährten Therapien zu gewinnen, da im Internet Unsinn verbreitet wird, Einzelfälle in den Himmel gelobt werden (siehe Methadon bei diversen Tumoren, ein regelmäßiges Streitthema in meiner Ambulanz) und die Menschen immer mehr denken, hochspezialisierte Chemotherapien seien nur eine Geldmacherei der Pharmaindustrie, obwohl sie diese nichtmal zahlen müssen. Sie geben aber gerne mehrere tausend Euro für Vitamine aus Frankreich aus, die speziell auf sie abgestimmt wurden, da dies natürlich ist. Als Arzt ist man hilflos, man kann nur aufklären doch oftmals redet man gegen eine Wand, denn die meisten Patienten haben eine präformierte Meinung bereits bevor sie die Ambulanz betreten und sie wollen nur eine Bestätigung hören, dass man alles natürlich behandlen kann und wir die bösen Mittelchen der Pharmaindustrie gar nicht brauchen. Aber das ist falsch.
    Und genau deshalb macht mich der Beitrag oben so wütend. Studien werden aus dem Rahmen gerissen und fälschlich für den eigenen Nutzen zitiert. Welcher Patient liest schon die Studie nach? Die meisten denken sich oh, wissenschaftlich belegt, wunderbar. Und genau deshalb werde ich nicht aufhören meine Meinung dazu zu sagen.
    Es ist ein deutlicher Unterschied zwischen aggressivem Marketing mit geschönten Studienergebnissen und einem einfachen "Probier mal grünen Tee, vielleicht tut es dir gut".
  4. Thanks
    miig reagierte auf Hyeongseo in Alles über Matcha-Tee   
    Uiuiuiui,
    interessante Studien, die du da vollkommen aus dem Kontext zitierst. Man sollte Studien auch LESEN und sich nicht mit einer Üerschrift begnügen, die die eigene Meinung zufriedenstellend untermauert.
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2577676/   "Current research findings are not sufficient to validate the effects of green tea on cancer prevention as most evidence coming from cohort (grade III) and case-control studies (grade IV) is not consistent. [...] This review shows that the overall evidence for protective effects of green tea against cancer is inconclusive. Therefore, further prospective cohort studies and clinical trials are warranted. Adequate sample size, better descriptions of populations and/or clear definitions of green tea consumption may be required for conclusive studies. [...] Great efforts have been made to show the beneficial effects of green tea consumption on various cancers. Some epidemiological studies demonstrated protective effects of green tea consumption on gastrointestinal, breast, lung and prostate cancer. However, these findings have not been confirmed by other studies covered in this review. Future prospective studies are therefore warranted. "  Hier zeigt sich wieder: was eine Studie findet und als Wahrheit verkauft wird, sollte in mehreren Studien bestötigt werden. Wenn das nicht gelingt, sollste man sich fragen, welche Biases zu dem Ergebnis geführt haben. Zudem ist ein keine der Studien, die hier in der Metaanalyse eingeschlossen sind, keine randomisierten Doppelblind-Studien, der "Goldstandard" einer guten klinischen Studie.... Man kann sich nicht immer an den guten Studien entlanghangeln und die Studien, die die eigene Überzeugung widerlegen ignorieren. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17906191  Keine Studie, sondern ein Manuskript. https://draxe.com/matcha-green-tea-burns-fat-and-kills-cancer/   benutzt 1. als Quelle zu Aussagen bezüglich Krebs, zu Cholorophyll keine Quellenangabe https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15640470  eine Studie an 38 Japanern von denen die Hälfte 12 Wochen lang catechinhaltigen Oolong-Tee zusätzlich zu einem Diätprogramm genommen hat, die Kontrollgruppe hatte ebenfalls ein Diätprogramm mit catechinfreiem Oolongtee, immerhin doppelblind. Man sollte hierbei erwähnen, dass beide Gruppen abgenommen haben (-1,3 kg Kontrollgruppe vs. -2,4 kg Catechingruppe), die Ergebnisse bei der Catechingruppe jedoch stets etwas besser waren. Ich habe ewig nach deinem zitiertem Ergebnis bezüglich der Thermogenese gesucht, da das gar nicht Teil der Studie war, habe aber in Conclusion diesen satz gefunden " Dulloo et al (18) observed that the addition of 200 nmol EGCg/mL increased thermogenesis in brown fat tissue of rat and that there was a synergistic effect between caffeine and EGCg. " der zwar keine Zahlen oder Fakten bietet, aber den Spirit ganz gut einfängt. (anm.: Wir sind weder Ratten, noch haben Erwachsene braunes Fettgewebe, das haben lediglich Säuglinge) https://www.webmd.com/diet/news/20000322/drinking-green-tea-may-help-you-lose-weight#2  zitiert intressanterweise dieselbe Studie mit den Ratten und dem braunen Fettgewebe (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10702779), der bei 4. auch schon erwähnt ist und fügt hinzu: "They used [a particular type of fatty tissue] from rats and we don't really know how significant that tissue is in humans or if it is different in obese vs. non-obese people," says Sheri Zidenberg-Cherr, PhD. "It doesn't rule out the significance of the findings, and it is a good model to use to look at the effects of caffeine and the combination of caffeine and the [plant] compounds that are present in green tea, but until better clinical trials are done in humans, it's hard to say what the physiological significance of this actually may be." https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20088847 eine Studie zu Chronic Fatigue Syndrome bei Mäusen, was man nicht mit "Regenerationseffekt nach einem Workout" gleichsetzen sollte. "In the present study, chronic fatigue was produced in mice by subjecting them to forced swim inside a rectangular jar of specific dimensions for 6 min. daily for 15 days. Epigallocatechin gallate (EGCG; 25, 50 and 100 mg/kg, p.o.) was administered daily 30 min. [...] On the 16th day, after assessment of various behavioural parameters, mice were killed to harvest the brain, spleen and thymus. There was significant increase in oxidative-nitrosative stress and tumour necrosis factor-alpha levels in the brain of mice subjected to water-immersion stress as compared with naive group. These behavioural and biochemical alterations were restored after chronic treatment with EGCG. The present study points out that EGCG could be of therapeutic potential in the treatment of chronic fatigue." Und dieselbe Studie zitierst du weiter unten nochmal und attributierst "meditativer Fokus"? Wo genau in der Studie hat man bei der Begutachtung der Mäusegehirne einen meditativen Fokus gefunden? https://www.cancer.gov/about-cancer/causes-prevention/risk/diet/tea-fact-sheet  Eine Übersichtsarbeit mit Zitaten, die sich ebenfalls größtenteils auf Tierstudien beziehen "Tea polyphenols have also been shown to inhibit tumor cell proliferation and induce apoptosis in laboratory and animal studies. In other laboratory and animal studies, tea catechins have been shown to inhibit angiogenesis and tumor cell invasiveness" oder auf die externe Anwendung von grünem Tee. https://www.health.harvard.edu/heart-health/brewing-evidence-for-teas-heart-benefits ..... wo genau liest du hier "Eine Studie an der über 40.000 Japaner teilnahmen ergab, dass Menschen die regelmäßig Matcha trinken ihr Risiko an Bluthochdruck zu leiden um bis zu 65 %", das einzige, was ich hier lese ist "Blood pressure may also dip slightly in people who drink tea, but results from these studies have been mixed." https://www.kenkotea.com.au/blogs/news/57988869-skin-care-with-matcha-green-tea  Händler sind immer die besten Quellen https://academic.oup.com/jn/article/141/6/1202/4600312  Diese Studie ist interessant, da es die einzige "gute" Studie is, die hier zitiert wird. Doppelblind, Placebo-kontrolliert. Und sie hat wirklich Ergebnisse hervorgebracht. Dennoch gibt es hier Nachteile "Similarly, a longer term oral supplementation with 500 mg green tea polyphenols/d for 24 mo significantly reduced of overall solar damage at 6 mo and erythema and telangiectasias at 12 mo (26). At the end of 24 mo, however, the changes were not sustained. [...] We demonstrated that ingestion of green tea catechins improved skin hydration, TEWL, density, and elasticity. These observed skin changes were probably an outcome associated with long-term consumption of green tea polyphenols and not likely a transitory response over a 2- to 4-h period." Aber interessanterweise kommt diese Studie zu dem Ergebnis, dass man mit Kakao ebenfalls einen gleichwertigen Effekt erzielen kann, wenn man seine Hautdurchblutung verbessern will, also ist grüner Tee in der Hinsicht wohl nichts besonderes. "In the present study, cutaneous blood flow increased 29% in volunteers supplemented for 12 wk with a beverage enriched with green tea flavanols. In the short-term study, we also provided evidence that this was a transient effect that occurred almost immediately but was not dose dependent when GT extract (0.5–2.0 g) was administrated over a short period of time. In contrast, a single 0.33-g dose of cocoa-flavanols produced an acute increase in dermal blood flow that paralleled changes in plasma epicatechin (10)." https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1524-4725.2005.31731  Hier gibt es keine Kontrollgruppe, die eine Grüntee-freie Placebocreme/Kapsel erhalten hat. Das heißt, jede Creme/Kapsel könnte einen Effekt haben, ob sie nun Grüntee enthält oder nicht. Aber die Studie will ja von vorn herein nicht beweisen, dass es wirkt, sondern nur ob Kapseln oder Creme besser ist - man ist also wohl von seinem Produkt überzeugt. Aber der letzte Satz sagt zu der Glaubwürdigkeit dieser Studie wohl alles ... " THIS STUDY WAS SUPPORTED BY NU SKIN INTERNATIONAL, INC. DR. KIMBALL HAS SERVED AS A CONSULTANT TO NU SKIN AND HAS RECEIVED HONORARIA FOR SPEAKING." Und wer war der Leiter der Studie? Dr. Kimball Es ist wieder ein interessanter Fall wie Lügen verkauft werden, nur um Matcha als Wunderheilmittel an die Leute zu bringen. Aaaah. Genießt doch einfach den Geschmack vom Tee und bitte hört auf ihn in den Himmel heben zu wollen. Gesundheit ist das Resultat vieler Fakten. Wenn jemand schon gesund lebt und noch jeden Tag grünen Tee trinkt, kann er vielleicht davon profitieren. Aber wenn jemand schon krank ist, und all seine Hoffnung in dieses Pulver legt ohne seinen Lifestyle zu ändern, dann sollte man ihm das nicht als Wundermittel verkaufen.
    Und nochwas: Learn how to cite. Ein Doktorand von mir hätte dafür ne 6 bekommen.
     
    Lg,
    Hyeongseo
     
     
  5. Like
    miig reagierte auf Cel in Alles über Matcha-Tee   
    Hier steht man gerade ja kurz vor der Heiligsprechung von Matcha und man sollte sich in Ehrfurcht verbeugen und still weiter gehen. 
    Da ein Teil der Beiträge hier scheinbar rein kommerzielle Absichten tragen, dadurch das Matcha in den Himmel gelobt wird, will ich einfach mal nicht beachten, wo kann man besser Werbung für eine Teeart machen als im Teeforum. 
    All jene, die Matcha wegen irgend eines gesundheitlichen Grundes zu sich nehmen, scheinen etwas falsch zu machen. Die Effekte sind an sich marginal und man sollte nicht mit rechnen, dass der Matcha Konsum den Körper so stark hilft, wie es immer dargestellt wird. Es wird nicht so sein das man durch Matcha keinen Krebs mehr bekommt oder eben jenen besiegt. Die Wirkungen spielen sich in einem über aus geringen Teil ab. 
    Matcha ist nichts anderes als ein Tee und eine Konsummittel aber keine Wunderdroge wie "Superfoods" so gerne hingestellt werden. Auch sollte man dann nicht unerwähnt lassen, lieber Bio Matcha zu konsumieren um den ganzen Spritzgiften aus dem Weg zu gehen und zu hoffen, dass vielleicht ein wenig der Effekte auftritt. 
    Wer Matcha wegen den dubiosen Versprechungen einer Werbemaschinerie konsumiert, die auf Studien aufbaut, jene zwar wahr sein können, sich aber in sehr kleinen Bereichen abspielt, kann seinnGeld auch dem Wunderheiler in die Hand drücken.
    Matcha ist ein Tee, wenn positive Wirkungen vorhanden sind, seit froh,konsumiert Matcha aber nicht wegen der versprochene Wirkungen, das wird dem Tee nicht gerecht.
  6. Thanks
    miig reagierte auf Hyeongseo in Alles über Matcha-Tee   
    Man sollte vielleicht anmerken, dass die Studien, die sich mit der Auswirkung von L-Theanin auf Blutdruck sowie auf die EEG-Wellen beschäftigen, mittels Konzentraten von 200 - 250mg Theanin pro Tag durchgeführt wurden und nicht mit Matcha Tee. Selbst ein Japaner nimmt über den Grüntee, den er täglich trinkt, nur maximal 20 mg L-Theanin zu sich. In 1 g Matcha befinden sich - je nach Qualität - 10 - 20 mg L-Theanin pro Gramm. Man müsste also 10-20 Tassen Matcha trinken, um diese Dosis überhaupt zu erreichen.
    Und auch wenn diese Studien zu einem Ergebnis gekommen sind, einen medizinischen Nutzen hat man daraus bis jetzt noch nicht ziehen können.  Und die Studien über Theanin sind von 2007 und 2012, das war lange vor dem Matcha-Hype.
    Die Auswirkungen von L-Theanin auf das Cholesterin sowie auf das Immunsystem wurde bis jetzt nur in einem Tierexperiment an Ratten untersucht, die varaible Dosen von 0, 50, 200 und 400 mg/kg Körpergewicht als tägliche Dosis erhalten haben - auf den Menschen umgerechnet wären das enorme Mengen. Und es sind Ratten.
    Die Sache mit dem Vitamin-C-Gehalt ist zwar kein Lüge, aber dumm 100g Matcha enthalten 60mg Vitamin C, 100g Orange enthalten 50mg Vitamin C. Rein rechnerisch ist 60 eindeutig mehr als 50. Dennoch werde ich eher 100g Orange als 100g Matcha verzehren, um meinen Tagesbedarf zu decken.
     
    Also bitte, genießt den Matcha einfach und glaubt nicht alles, was irgendwer von den hippen "Superfoods" behauptet
     
    Für alle, die sich für Studien interessieren hier die Links:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518171/
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17328783
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5546063/
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4772912/
    Wer sucht, der findet sicher noch mehr Studien.
     
    Lg, Hyeongseo
  7. Like
    miig reagierte auf theroots in Echtes Kintsugi   
    Man könnte auch auf grossen Flächen sehr gute Ergebnisse erzielen, auch wenn ich diesbezüglich noch keine Erfahrungen habe. Der Sakebecher auf der rechten Seite wurde allerdings auf diese Weise - sehr gekonnt - repariert:

  8. Like
    miig reagierte auf Teelix in Zwei neue Becher / Schalen   
    Ich hab mal ein kleines Shooting für dich gemacht (Zippo zum Größenvergleich):

    Wie gesagt, nicht so fein gearbeitet, wie deine Sachen, aber durchaus gut einsetzbar.
  9. Like
    miig reagierte auf Cel in Die Kanne von Tobias nimmt Form an   
  10. Like
    miig hat eine Reaktion von Komoreb erhalten in Die Kanne von Tobias nimmt Form an   
    Wie wärs denn mit Blingtsugi
  11. Like
    miig hat eine Reaktion von Komoreb erhalten in Meine bisherigen Versuche. Eine Zusammenfassung.   
    Wow, klasse!!! Bitte halt uns auf jeden Fall auf dem Laufenden, die Bilder machen richtig Lust.
  12. Like
    miig hat eine Reaktion von RobertC erhalten in Die grüne Seite der Macht   
    Tolle Bilder, tolles Zubehör. Türkis muss man sich auch irgendwie trauen, hier passt es super.
  13. Like
    miig hat eine Reaktion von TeeStövchen erhalten in Seminar mit Meister Atong Chen   
    So ein interessantes Thema, da muss ich doch gleich mal mein Gedicht zur Seite legen
    Ich stimme dir zum Großteil zu, aber will dich drauf verweisen dass es auch Ausnahmen gibt. Einmal finde ich dass manchmal bei verschiedenen Wassertemperaturen verschiedene Gesichter der Tees zum Vorschein kommen. Grade bei jungen Sheng hab ich oft den Eindruck dass bei 80° bis knappen 90° ein Großteil der Aromen herauskommt, aber die Bitterkeit unterdrückt wird. Mit heißerem Wasser kommt die auch zur Geltung. Und ich meine das nicht im landläufigen Sinne als ein schlechtes, zu vermeidendes Charakteristikum - eine gut strukturierte Bitterkeit gibt einem Sheng erst das Grundgerüst, das ihn komplex und interessant macht.
    Ich wette dass es Leute gibt, die das können, allerdings vermute ich dass es nicht allzu viele sind
    Ja, allerdings. Ich sehe das ähnlich wie 1:1-Vergleichstests mit unterschiedlichem Wasser, Ziehtemperaturen etc. Das ist richtige Arbeit, und erfordert Zeit, Muße und Mühe. Man macht es wohl eher zu Trainingszwecken, um die Wahrnehmung zu schärfen und das Verständnis zu vertiefen. Wenn man sowas zu oft macht, bleibt der Spaß auf der Strecke.
    Das ist eine klassische Aussage, die auch viele andere Lehrer so tätigen. Ich lehne mich natürlich ein bisschen aus dem Fenster, die zu interpretieren, obwohl ich gar nicht da war. Aber ich machs trotzdem und lade euch ein, mir zu widersprechen:
    Zum einen erinnert es mich sehr an das was in diesem Thema schon besprochen wurde - eine gewisse Neigung von Atong, zu versuchen, die Leute aufs Wesentliche zu lenken.
    In dem Sinne glaube ich nicht dass es für ihn das wichtigste ist, das Teeblatt zu decodieren, um diese ganzen Informationen systematisch zu entschlüsseln. Gratuliere dem, der das kann, aber für mich läuft man damit Gefahr, am eigentlich vorbeizuschießen. Ich behaupte einfach mal, es ist wichtig, dem Tee zuzuhören, was er zu sagen hat, und das auch mal wirken, stehen zu lassen, ohne es gleich in handfeste Fakten übertragen zu müssen oder gar zu können.
    Sprich: Mal nicht über-analysieren, mal nicht alles wissen wollen und müssen, sondern einfach den Tee erleben und vielleicht, womöglichsterweise, erwischt man sich dabei wie der analysierende Verstand mal ein bisschen zur Ruhe kommt. In dieser Ruhe kann der Tee dann erst wirklich präsent werden, und seine wertvollste und wichtigste Botschaft entfalten.
     
    P.S.: Es lebe die Majuskel!
  14. Like
    miig hat eine Reaktion von Paul erhalten in Seminar mit Meister Atong Chen   
    So ein interessantes Thema, da muss ich doch gleich mal mein Gedicht zur Seite legen
    Ich stimme dir zum Großteil zu, aber will dich drauf verweisen dass es auch Ausnahmen gibt. Einmal finde ich dass manchmal bei verschiedenen Wassertemperaturen verschiedene Gesichter der Tees zum Vorschein kommen. Grade bei jungen Sheng hab ich oft den Eindruck dass bei 80° bis knappen 90° ein Großteil der Aromen herauskommt, aber die Bitterkeit unterdrückt wird. Mit heißerem Wasser kommt die auch zur Geltung. Und ich meine das nicht im landläufigen Sinne als ein schlechtes, zu vermeidendes Charakteristikum - eine gut strukturierte Bitterkeit gibt einem Sheng erst das Grundgerüst, das ihn komplex und interessant macht.
    Ich wette dass es Leute gibt, die das können, allerdings vermute ich dass es nicht allzu viele sind
    Ja, allerdings. Ich sehe das ähnlich wie 1:1-Vergleichstests mit unterschiedlichem Wasser, Ziehtemperaturen etc. Das ist richtige Arbeit, und erfordert Zeit, Muße und Mühe. Man macht es wohl eher zu Trainingszwecken, um die Wahrnehmung zu schärfen und das Verständnis zu vertiefen. Wenn man sowas zu oft macht, bleibt der Spaß auf der Strecke.
    Das ist eine klassische Aussage, die auch viele andere Lehrer so tätigen. Ich lehne mich natürlich ein bisschen aus dem Fenster, die zu interpretieren, obwohl ich gar nicht da war. Aber ich machs trotzdem und lade euch ein, mir zu widersprechen:
    Zum einen erinnert es mich sehr an das was in diesem Thema schon besprochen wurde - eine gewisse Neigung von Atong, zu versuchen, die Leute aufs Wesentliche zu lenken.
    In dem Sinne glaube ich nicht dass es für ihn das wichtigste ist, das Teeblatt zu decodieren, um diese ganzen Informationen systematisch zu entschlüsseln. Gratuliere dem, der das kann, aber für mich läuft man damit Gefahr, am eigentlich vorbeizuschießen. Ich behaupte einfach mal, es ist wichtig, dem Tee zuzuhören, was er zu sagen hat, und das auch mal wirken, stehen zu lassen, ohne es gleich in handfeste Fakten übertragen zu müssen oder gar zu können.
    Sprich: Mal nicht über-analysieren, mal nicht alles wissen wollen und müssen, sondern einfach den Tee erleben und vielleicht, womöglichsterweise, erwischt man sich dabei wie der analysierende Verstand mal ein bisschen zur Ruhe kommt. In dieser Ruhe kann der Tee dann erst wirklich präsent werden, und seine wertvollste und wichtigste Botschaft entfalten.
     
    P.S.: Es lebe die Majuskel!
  15. Like
    miig hat eine Reaktion von Krabbenhueter erhalten in Seminar mit Meister Atong Chen   
    Toller Bericht, danke "Robert"! 
    Womöglich ist das genau das Ziel? Ich spekulier nur, aber ich könnte mir vorstellen dass es darum geht, einen Tee möglichst schonungslos zu erfahren, inklusive eventueller Schwächen, und nicht, ihn idel zuzubereiten.
  16. Like
    miig reagierte auf GoldenTurtle in Präludium   
    Der Kerl steht der Fermentation von Tees scheinbar
    ähnlich feindlich gegenüber wie unser Rootie.
    Ihr ollen Grünteenuckler!
    Ne, ne, Grüntee in Ehren, kann schon was verflixt gutes sein.
  17. Like
    miig hat eine Reaktion von TaoTeaKing erhalten in Präludium   
    Ich find ja dass du den Blog noch besser "Store Wars" nennen solltest *g*
    Krabbi hat voll und ganz recht, und überhaupt sind normale Zip-Tüten alles andre als luftdicht. Vakuumieren empfieht übrigens Hojo.