seika

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  1. Zum (selber)rösten kann man es bestimmt auch nehmen. Wobei es dafür meiner Meinung nach geeignetere Utensilien gibt.
  2. Ergänzend vielleicht noch; viele Teegeschäfte in Japan haben so einen Teebrenner (chakōro=茶香炉)im Eingangsbereich stehen, um olfaktorisch Kunden anzulocken. Riecht recht intensiv nach Hōji-cha (wenn Sencha o.ä. verwendet wird).
  3. Kennt jemand diesen Tee?

    Kona-cha kann man auch gleich im Sieb machen. Dafür braucht’s keine Kanne....
  4. Kennt jemand diesen Tee?

    @nick Bei dem Tee handelt es sich um einen Kona-cha (also sehr kleinteilig) der Firma Ujiyasu. Ob er was taugt, lässt sich nur aufgrund der Verpackung nicht sagen. Ich bin mit Kona-cha nie richtig warm geworden, aber das muss ja nichts heißen.
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Shibo Hmm, ich glaube ich weiss jetzt, was du meinst. Aber wie oben geschrieben, bisher ist mir das nicht aufgefallen. Der Goishi-cha ist wirklich sehr speziell, da reicht eigentlich eine kleine Menge um ihn ein, zwei Mal zu probieren. Eine ganze Packung aus Japan direkt importieren würde ich nur deswegen auch nicht unbedingt machen. Ich habe vor x Jahren mal eine 150g Packung geschenkt bekommen, viel ist noch nicht weg.
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Shibo Eine vegetale Note hatte ich auch schon bei japanischen Ōlongs. Das waren jetzt nicht so viele, dass ich davon eine allgemeingültig Aussage ableiten würde. Aber als Tendenz würde ich es durchaus so stehen lassen. Etwas säuerliches habe ich allerdings nicht bemerkt, wobei ich mir auch nicht so sicher bin, wie ich das zu verstehen habe. Den einzigen wirklichen sauren Tee, den ich je getrunken habe, ist der Goishi-cha. Als Referenz vielleicht ein wenig over the top. Gerade im Takatori-yaki Kännchen einen, wie sollte es anders sein, Gyokuro. Die Schwere und Dickflüssigkeit passen wunderbar zur Stimmung an diesem grauen bewölkten Nachmittag, der sich mit 27 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit drückend aufs Gemüt legt.
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @miig Hatten auch andere Member hier schon mal vorgestellt. Aber in der Masse der Tees, die hier erwähnt werden, geht so was schon mal unter. In anderen Regionen Japans gibt es übrigens etwas ähnliches mit gelblichen Blättern. Persönlich reizt mich ja die Matcha Variante davon, die unter der Produktbezeichnung hakuju vertrieben wird, sehr.
  8. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Es herbstelt, und was wäre der Herbst ohne Kuradashi. Besonders gespannt bin ich auf den Matcha. Der Shincha Matcha von Marukyū Koyamen hatte mir ausgesprochen gut gefallen. Mal schauen, wie sich im Vergleich die gelagerte Variante macht. Gibt es hier Erfahrungen mit dem Matcha? Der Sencha ist einer meiner Lieblinge, besonders der sehr prägnante Duft hat es mir angetan. Auf den Gyokuro bin ich ebenfalls gespannt. Hatte mir vor einigen Jahren nicht so zugesagt. Aber in meiner derzeitigen Gyokuro Euphorie wollte ich ihn noch mal testen. Dazu noch ein Low Coffein Matcha, da in letzter Zeit auch jüngere Mitmenschen Gefallen an Matcha gefunden zu haben scheinen.
  9. Servus aus Österreich

    @White Monkey hier ist Kumamoto
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @miig „Weißtee“ in Anführungszeichen. So nennt der Hersteller den Tee, ist verarbeitungstechnisch aber ein Sencha. Die Blätter sind durch Mutation heller als üblich, ergo „weiß“. Gibt es übrigens auch einen Matcha von. Teekontor Kiel hat ihn z.B. im Angebot
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Aus den Untiefen meines Tiefkühlers heute einen Fukamushi "Weisstee" (Shirahime) aus Yame herausgefischt. Ist bereits die zweite Dose, die erste habe ich letztes Jahr aufgemacht. Damals konnte er mich nicht richtig überzeugen. Hatte mich aber zugegeben auch nicht so intensiv mit ihm auseinandergesetzt, wie es gebührend gewesen wäre. Heute also ein neuer Anlauf. Dieses Mal aufgegossen à la Gyokuro, will heissen: hoch dosiert, wenig Wasser, niedrige Temperatur bei langer Ziehzeit im ersten Aufguss. Der erste Aufguss ist intensiv. Viel Umami, vielleicht ein bisschen zu viel, andere Nuancen kommen kaum dagegen an. Die folgenden Aufgüsse sind mir besser gelungen. Der Versuch heute legt nahe, dass ich den Tee damals vorschnell abgeurteilt habe. So wie heute gefällt er mir durchaus. Ein Blick noch auf das Sieb, für Fukamushi braucht es nicht unbedingt ein Metallsieb.
  12. Servus aus Österreich

    Hallo und herzlich Willkommen. Zum Thema Regenzeit in Japan. Es regnet nicht den ganzen Tag durchgängig, an manchen Tagen auch gar nicht. Wiederum in manchen Regionen z.B. Hokkaido gibt es überhaupt keine Regenzeit. Auch wenn es nicht regnet ist die Luft sehr feucht. Was einmal nass wurde trocknet nicht. Ein Fest für Schimmel und Co. Ich empfinde es auf Dauer (Regenzeit dauert ja ein bis anderthalb Monate) einfach nervig. Als Tourist würde mich das aber weniger stören. Um mal eine Vorstellung zu bekommen, die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei mir hier im Juli (also Regenzeit) entspricht ungefähr dem, was in Deutschland in einem Jahr runterkommt. Ist schon nicht wenig.
  13. Wieviele Kyusus sind sinnvoll

    Als Katastrophe empfinde ich es überhaupt nicht. Eine Kyūsu mit Metallsieb ist bei Fukumashi sicherlich einfacher in der Handhabung, vor allem wenn es schnell und unkompliziert gehen soll. Ich habe aber auch mit anderen Siebsorten keine Probleme. Sollten zu viel Blätter durch das Sieb in der Kyūsu kommen, nehme ich noch ein kleines Handsieb dazu. Wichtiger als das Sieb ist meines Erachtens das Gießen.
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute mal Tee in seiner natürlichen Form. Teefeld in Kyokushi, Kumamoto, fotografiert samstags auf dem Rückweg von einer Wanderung auf den Berg Kuratake. Aufgrund des Gegenlichtes leider nicht gut zu erkennen, im Hintergrund geschnittene Sträucher in Plantagenform, davor nicht geschnittene, ich vermute shizen-shitate, und ganz vorne junge neue Sträucher. Im Hintergrund der rauchende Aso-Vulkan