seika

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute am frühen Nachmittag einen Okuyutaka Kamairi Shincha. Einen Tee, den ich in letzter Zeit trotz der Hitze sehr gerne trinke. Ist verhältnismäßig mild, bei niedriger Dosierung richtig süffig. Darüber hinaus hat er, wie ich finde, eine leicht cremige Textur. Heute gab es eine mittlere Dosierung, etwa 90 Grad heißes Wasser bis zum Rand der Hōhin und 45 Sekunden Ziehzeit im ersten Aufguss. Zweiter Aufguss sofort abgegossen, dritter nach etwa 30 Sekunden. Anfangs war ich nicht so begeistert von diesem Tee, fand ihn ein wenig lasch. Doch je öfter ich ihn getrunken habe, desto besser gefällt er mir.
  2. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    @cml93 Danke für die tollen Eindrücke. Aber wo du schon mal in der Nähe warst, hättest du dich auch mal melden können. Wie ich sehe und lese warst du in Ashikita und bei Herrn Kōrogi in Gokase. Dem Kōrogi (興梠洋一)? Ich bin gespannt, welche Tees es in deine Auswahl geschafft haben.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am späten Nachmittag ein Yame Shincha kaltgezogen. Viel umami, und ein herrlich frischer Duft im ersten Aufguss. Farblich, wie sich das für einen Fukamushi gehört, bis in den vierten Aufguss (hier im Bild) tiefgrün.
  4. Lagerung Grüntee

    Meiner Erfahrung nach verhalten sich Grüntees recht unterschiedlich, was die Aufbewahrung nach dem Öffnen angeht. Bedampfte Tees sind wesentlich empfindlicher als bspw. direkt erhitzte (Kamairi-Cha). Auch scheint die Restfeuchte eine Rolle zu spielen. Für alle Grüntees gilt: direkte Sonneinstrahlung, Gerüche, Wärme (insbesondere Temperetauren jenseits der 25 Grad), Feuchtigkeit und Kontakt mit Sauerstoff vermeiden! Offene Tees im Keller oder Kühlschrank zu lagern kann sich aufgrund der Feuchtigkeit, die entsteht, wenn sie beim Öffnen mit warmer Luft in Kontakt kommen, daher auch als nicht förderlich erweisen. Wenn du die Tees, wie angedeutet, zügig aufbrauchst, d.h. innerhalb eines Monats, sollte es eigentlich nicht allzu große Probleme geben. Noch nicht geöffnete Tee würde ich bei den derzeitigen Temperaturen im Kühlschrank oder Tiefkühler aufbewahren.
  5. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Nein, leider noch nicht. Ich werde damit auch noch ein wenig warten, bis es etwas kühler wird. Bedampfte Grüntees halten sich im Moment etwa 2 Wochen nach dem Öffnen, dannn wird der vormals grüne Aufguss gelblich bis braun. Geschmacklich finde ich es noch OK. Aber für so einen vielversprechenden Tee möchte ich mir gerne mehr Zeit nehmen. Was hast du denn bestellt?
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nach dem Abendessen gibt es jetzt einen Benifūki Schwarztee. Ist schon etwas älter, aber hat geschmacklich wenig wenn gar nichts eingebüßt.
  7. Das hängt unter anderem von dem Tee, der Dosierung und den Vorlieben ab. Je kleinteiliger das Batt desto schneller gibt der Tee Geschmack an, ergo eher kürzerer Ziehzeiten. Bei 5 - 10g auf etwa 100ml, wie bei einem normalen Mehrfachaufguss, lasse ich 10 bis 15 Minuten ziehen. Den 2. Aufguss kürzer und den dritten wieder länger. Gyokuro kann auch schon mal etwas länger ziehen. So genau nehme ich die Zeit nicht. Bei 5 - 10g auf 1L müssen es schon ein paar Stunden sein. Einen zweiten oder, dritten Aufguss geben die Blätter nicht mehr her, zumindest schmeckt es mir nicht. Hoffe, das hilft weiter.
  8. Tschuldigung. Amami (甘味) ist Süße auf deutsch.
  9. Wenn du das sagst Für die japanische Teewelt würde ich das unterschreiben. Mit dem Rest kenne ich mich nicht so gut aus. Das Geschmacksspektrum eines traditionell aufgegossen Gyokuros ist positiv formuliert relativ stark fokussiert auf die Komponenten umami, amami sowie den durch das beschatten recht einzigartigen Duft. Bei ordentlicher Dosierung in sehr konzentrierter Form. Das ist nicht jedermanns Sache. Und vor allem nicht für alle Anlässe und Stimmungen passend. Just my 2 cents. @YuriCPL Gyokuro ist, gutes Material und gute Verarbeitung vorausgesetzt, sicherlich der, wenn nicht einer der, hochwertigsten Blatttees in Japan. Aber das ist alles relativ, will meinen die Bandbreite hinsichtlich der Qualität ist auch bei Gyokuro recht gross. Und damit bis zu einem gewissen Grad korrelierend auch die Preise. Ich weiss am Anfang ist das mit den ganzen Namen und Bezeichnungen alles etwas verwirrend, trotzdem würde ich dir raten, dich nicht zu sehr davon beeinflussen zu lassen. Noch was, auch wenn ich mich damit der Gefahr hingebe als Klugscheisser dazustehen: Shincha = (wörtlich: neuer Tee) Tee, der in der ersten Ernteperiode auf den Markt kommt. In der Regel stammt das Material auch aus der dieser Erntezeit. Was den Tee selbst angeht, kann alles mögliche sein von Sencha über Ōlong bis hin zu Schwarztee. Sencha = (wörtlich: gebrühter Tee) was ihn ursprünglich gegenüber geschlagenem Tee (Matcha) abgrenzen sollte, bezog sich also auf die Art der Zubereitung. Heutzutage sagt das in der Theorie etwas über Anbau (im Freien ohne künstliche Beschattung) und Herstellungsart (bedampfen direkt nach der Ernte usw.) aus.
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Okuyutaka Kamari-cha aus der neuen Maruo-yaki Schale. Noch vor ein paar Jahren haben mir grau/grün/braune Glasuren wenig bis gar nicht zugesagt. Mittlerweile finde ich, dass darin nicht nur im Kücheneinsatz Gemüse u.ä. schön zur Geltung kommen können, sondern auch Tee durchaus davon profitieren kann.
  11. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Zwei Mal Kamari-cha aus Amakusa, ein Mitbringsel vom Wochenende. Links Shimizu Seicha Tokujō und rechts Sumoto Seicha Tokusen. Beide werben mit (früheren?) Erfolgen beim Nationalen Teewettbewerb auf der Packung. Waren auch in etwa gleich teuer. In Amakusa wird traditionell eine flache Kama, im Gegensatz zur sonst üblichen tiefen Kama, verwendet. Ob das bei diesen Tees auch der Fall ist, kann ich nicht sagen. Leider finden sich so gut wie keine Informationen auf der Packung, ausser dem, was man auf dem Foto sieht. Werde einen der beiden demnächst probieren. Des weiteren kam Nachschub aus Ashikita: 2 x handgepflückter Kōshun Schwarztee (Frühling), 1 x Benifūki Schwarztee Sommerpflückung und 1 x Kōshun Kamari-cha. Letzteren habe ich vorletzte Woche ausgetrunken, da er mir aber so gut gefallen hat, musste ich mir noch etwas bunkern, bevor er nicht mehr zu bekommen ist. Für @GoldenTurtle noch zwei Bonusbilder aus Amakusa. P.S. eine neue Teeschale von Maruoyaki gab es auch.
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @GoldenTurtle Auf den vorgelagerten Inseln hier gibt es schöne Strände, sind aber von der Stadt leider nicht so zeitnah zu erreichen, als das man mal eben hinfahren könnte. Lieber ist mir aber ehrlich gesagt eine Schlucht in den Bergen. Da ist es angenehm kühl und man merkt die Luftfeuchtigkeit nicht so, ausserdem ist das Wasser eisig. Ist für mich auch besser zu erreichen. Das kommende Wochenende fahren wir mit 2 befreundeten Familien auf die Insel, Besuch in einer Töpferei eingeplant. Werde berichten. Gut gemachter Fukamushi ist schon was feines. Schwerpunktmässig gab es da bei mir in diesem Jahr mehr aus Yame. P.S. Wohne jetzt woanders. @ topic Hatte gestern Nachmittag zum ersten Mal den Okuyutaka Kamairi-cha in der Hōhin. Sehr mild ohne wirkliche Ecken und Kanten, aber mit einer überraschend samtigen Textur. So etwas kannte ich bisher nur von manchen Ōlongs aus Taiwan. Muss ich heute noch mal trinken. Während ich das hier tippe süffele ich einen über Nacht kaltgezogenen (mizudashi) Yame Shincha.
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Die Hauptinsel, vor allem den Westen, hat es erst mit dem Regen ganz übel getroffen und jetzt die Hitzewelle. Hier ist es zum Glück nicht ganz so schlimm. @ topic Habe gerade einen mit Orangen und anderen Zitrusfrüchten aromatisierten Schwarztee im Glas. Über Nacht im Kühlschrank etwa einen Liter davon ziehen lassen. Trinke ich hin und wieder ganz gerne. Auf Eis und mit einem Blatt Minze drin ist das sehr erfrischend.
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich weiss nicht, was so geschrieben wird, aber es ist schon sehr heiss. Vor allem nachts ziemlich unangenehm. Und zum Teetrinken auch nicht besonders animierend. Schöne Fotos. Der Hersteller schreibt etwas von natürlicher Mutation. Dass die Blätter so lange bedampft wurden scheint ein Trend in den letzten Jahren in Yame zu sein. Man findet kaum noch etwas anderes als Fukamushi. Schade, wie ich finde.