seika

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  1. Ich versuche beim Fotografieren mehr oder weniger nur die Stimmung einzufangen, die ich beim Teetrinken erlebe. Das sind dann meist aus der Hüfte geschossene Bilder, ohne irgendentwelche Arrangements oder besondere Beleuchtung. Letzterer Punkt ist meiner bescheidenen Erfahrung nach mit einer der wichtigsten Faktoren für gute Fotos. Natürliches Licht wurde ja schon angesprochen. Leider habe ich an meinem Esstisch, wo ich Tee trinke und auch Fotos mache kein gutes natürliches Licht. Der zweite ebenfalls schon angesprochene Faktor ist meines Erachtens die Kamera bzw. das Objektiv. Unten mal zum Vergleich zwei Fotos, jeweils mit dem iPhone 8 und mit der Canon Kiss X4 mit 18-55mm Objektiv. Alle Einstellungen sind auf automatisch, ebenfalls mach ich keine Nachbearbeitung. Mit etwas mehr Wissen und Motivation wären sicherlich "bessere" Bilder machbar, aber für meine Ansprüche reicht es. Allenfalls besseres Licht würde ich mir wünschen, würde auch Strom sparen. Ganz nebenbei hat die Kamera noch den Vorteil, dass durch die Bokeh Funktion der Hintergrund im vagen bleibt. Bei einem Esstisch auf dem jede Menge nicht-fotogener Krempel liegt, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Nachteilig ist jedoch, dass die Fotos per Speicherkarte auf das Notebook übertragen werden müssen. Und das ist mir beim Teetrinken oft schon zu viel Aufwand. iPhone Canon Kiss X4
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ein erster Versuch mit dem "Matcha" Hakujū von Hoshino Seichaen. Die Anführungszeichen, weil es sich im engeren Sinne um keinen Matcha handelt, da die Blätter nicht beschattet wurden. Auch wenn es mir bewusst war, was ich mir da ins Haus geholt habe, so hat mich die Farbe dann doch überrascht. Wird wohl auch gewöhnungsbedürftig bleiben. Dafür kann der Tee aber mit einem intensiven Duft aufwarten, der viel Vorfreude macht. Geschmacklich ist dann auch einiges los. Was genau, werde ich in den nächsten Sessions versuchen zu ergründen. Als vorläufiges Fazit vielleicht: sehr cremig und leicht bitter. Insgesamt ein interessanter Tee! Anmerkung noch an mich: neuen Chasen kaufen.
  3. Wenn es dir nur um Effekte geht, dann nimm gemahlenen Grüntee. Am besten nicht beschattet, da diese mehr der von dir gewünschten Bitterstoffe haben, Benifūki z.B. hat besonders viele. Gyokuro hat aufgrund der Beschattung weniger. Sofern man das bei einem Naturprodukt mit Schwankungen so pauschal sagen kann. Ein ernstgemeinter Rat noch, genieße (deinen) Tee lieber. Hat auch positive Effekte.
  4. ECGC & Co. lösen sich gut bei hoher Temperatur. 10 min bei 100 Grad sollten daher locker reichen. Da dürfte das meiste, was in den Blättern steckt, gelöst sein. Alternativ vielleicht Matcha, Grünteepulver oder -kapseln. So nimmst alles zu dir und es schmeckt auch noch besser.
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Zwischenstopp in Taipei Four Seasons Ōlong Teebeutel in der Flasche
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Gestern, zwischen den Feiertagen und kurz bevor es in tropische Gefilde geht, war der Matcha Kinsai von Fukujūen in der Schale. Auf den Bildern ist das Blattgold, das diesem beigemischt ist, nur ansatzweise zu erkennen. In natura macht das optisch richtig was her. Geschmacklich finde ich den Tee gut, aber wenn ich ehrlich bin, hat mir der "Herbst" Matcha von Koyamaen, den ich kurz davor hatte, einen Ticken besser gefallen. Vielleicht liegt es auch am Lametta, das meine Sinne blendet, und mich nicht wie üblich auf den Tee konzentrieren lässt. Da das vermutlich mein letzter Beitrag in diesem Jahr sein wird, wünsche ich euch vorab schon mal einen guten Rutsch ins Neue Jahr (der Maus)!
  7. frohe Weihnachten!

    Frohe Weihnachten! 🎅🏼🎄
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Vulkanstaub
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich habe solch ein detailliertes Bewertungssystem gar nicht erst angefangen, obwohl ich es mir durchaus ernsthaft überlegt habe. Habe mir dafür sogar zwei Tee-Tester Sets angeschafft, die jetzt im Schrank verstauben. Was letztendlich dagegen sprach, war einmal der Aufwand, objektiv vergleichbare Bedingungen für eine Bewertung zu schaffen. Die Tee-Tester Methode 3g / 100ml 100 Grad / 3 Minuten widerspricht meinem Bedürfnis den Tee und auch unterschiedliche Utensilien geniessen zu wollen. Ausserdem müsste ich jeden Versuch etwa um die gleiche Zeit machen, mit gebührendem Abstand nach einer Mahlzeit. Eine Excel Tabelle habe ich aber auch angelegt. Darin wird jeder Tee, mit Kaufdatum und Preis notiert. Zusätzlich vermerke ich noch, wann der Tee geöffnet und wann er aufgebraucht wurde. Mittlerweile braucht es die kleine Gedächtnisstütze, um einen Überblick zu behalten. Zusammen mit einer kurzen Notiz ob ich mir den Tee noch einmal kaufen würden (nein, vielleicht, ja, muss!) dient mir das als Entscheidungshilfe beim Einkauf. Seit dem gibt es weniger sogenannte "Wiederholungsfehler", Tees, die wie mir dann auffällt schon beim ersten Mal absolut nicht zusagten, ich mich beim Kauf aber nicht mehr daran erinnern konnte.
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gibt es den Hinpyōka Shuppin Sencha von Fukujūen. Von den ehemals 50g sind schon mehr die Hälfte weg, also Zeit für ein kurzes Zwischenfazit. Insgesamt ist es ein sehr runder, ausgewogener Sencha mit einem intensiven leicht citursartigen Duft, der bei höheren Aufgusstemperaturen stärker betont wird. Temperatur ist hier auch das Stichwort. Der Sencha eignet sich ganz hervorragend für kurze heisse Aufgüsse, 90-95 Grad und sofort abgiessen. Allein deshalb hat er bei mir schon ein Stein im Brett. Aber auch mit Temperaturen von ca. 70 Grad und Ziehzeiten von 45-60 Sekunden lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Vom Grundcharakter werden die Aufgüsse so deutlich milder und Umamilastiger, was je nach Situation und Laune mir ebenfalls zu gefallen weiß. Ist der erste Tee von Fukujūen, der mich voll überzeugen kann, gerade auch, was das PLV angeht. Heute habe ich die "goldene Mitte" gewählt, etwa 85 Grad und 30 Sekunden im ersten Aufguss. Die Hōhin habe ich vorgewärmt, was ich auch nicht immer mache. Heute ist es in der Bude aber recht kühl. Bei einem in meinen Augen besondereren Tee darf auch der Rest mal etwas "protzen" und so durfte meine Kōransha Schale ran. Eines meiner absoluten Lieblingsstücke in meiner Sammlung. Das Lapislazuli könnte ich stundenlang anschauen. Aufgrund ihres prunkvollen Dekors mit dem Gold passt sie jedoch nicht zu jedem Tee und jeder Stimmung. Ausserdem soll sie etwas für besondere Anlässe bleiben. Schont ja auch das Material.
  11. Funktioniert super die Reibe. Habe eine ähnliche von Muji. Kommt oft zum Einsatz, für Ingwer, Rettich und Co.
  12. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Mit Freude vernehme ich, dass es Tee aus Kumamoto auch in die grosse weite Welt schafft. Ich hoffe, dass er auch gut ist @Terrakotta-Krieger In den letzten Tagen kam einiges schon im Hinblick auf die kommenden Neujahrsfeiertage, an denen ich hoffentlich genügend Ruhe finde werde um mich mit gebührender Achtsamkeit diesen Tees widmen zu können. Uji Wettbewerbs Sencha (Fukujūen), was dekadentes für Weihnachten bzw. Neujahr: Matcha "Kinsai" mit Blattgold (ebenfalls von Fukujūen), zwei kleine Packungen Wettbewerbstee aus Kumamoto, links der Sieger des Kumamoto Wettbewerbs in der Kategorie Mushi-sei Tamaryoku-cha und rechts: erstplatzierter Kamari-cha des nationalen Wettbewerbs Aus Yame von Hoshino Seichaen: Tsuyuhikari Hōji-cha, Tsuyuhikari Sencha, Dentō Hongyokuro Mare und eine Dose Hakuju Matcha. Ich bin gespannt und werden berichten @Teelix Denke, ich bin jetzt erstmal versorgt.
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Weshalb gewöhnungsbedürftig? Ein Großteil meiner (japanischen) Grüntees sieht deutlich mehr als 80 Grad. Ich kann mir aber denken, was gemeint war. Einen Gyokuro würde auch ich nicht mit solch einer "hohen Temperatur" traktieren. Kamari-chas, Banchas und Hōji-chas hingegen schon, sogar deutlich höher, so um die 95 Grad. Kurz gedämpfte (gute) Shinchas kann man auch gut mit 90-95 Grad aufgiessen. Im Zusammenspiel mit minimalen Ziehzeiten ergibt das einen duftbetonten, klaren, sehr erfrischenden und wachmachenden Tee, der bei guter Qualität auch nicht zu übermässiger Bitterkeit in den späteren Aufgüssen neigt. Kann ich nur empfehlen mal auszuprobieren.
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Seit langer Zeit mal wieder Lust auf Ōlong gehabt. Auf den Lightly Baked Organic High Mountain Jin Xuan von Taiwan Tea Craft fiel die Wahl. Jin Xuans habe ich „früher“ (als noch kein Grüntee durch meine Adern floss) wegen ihrer cremigen Textur sehr gerne getrunken. Dieser hier zeigt das auch ansatzweise im Zusammenspiel mit feinen Röstnoten. Sollte doch öfters wieder Ōlong trinken. Wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende.
  15. Musik-Ecke

    Mal wieder ein wenig Reggae, heute von einer von mir sehr geschätzten Combo aus Ōsaka, die, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sich leider aufgelöst hat. Ich mag bei Reggae ja vor allem die früheren Sachen, von Rock Steady bis hin zu Roots Rock. Lovers Rock höre ich auch gerne, wenn es mal etwas ruhiger zugehen soll. Bagdad Café schaffen es meiner Meinung nach sehr gekonnt diese verschiedenen "klassischen" Reggae-Stile zu mischen, und dem noch etwas sehr eigenes hinzuzufügen. Ausserdem hat Singer Mai eine tolle Stimme. Die Bassline von diesem Song weckt Erinnerungen an einen all time classic von The Techniques, die sich wiederum grandios bei The Impressions um Curtis Mayfield bedient haben. Dazu gibt es einen Ureshino Kamari-cha.