seika

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Zur Entspannung gibt es jetzt einen Gyokuro. Oft fehlt mir leider die Zeit für diesen Tee in Ruhe zu genießen. Die letzte Portion Kanro von Ippodo in der Mini Hohin. @theroots Als nächstes werde ich den Yame Gyokuro öffnen. Werde berichten
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am späten Nachmittag nach einem ausgiebigen Spaziergang gibt es jetzt einen Shincha von Ocha no Kanbayashi.
  3. An welche Grüntees hast du denn gedacht? Meinen Erfahrungen und Trinkgewohnheiten, die sich allerdings ausschliesslich auf japanische Grüntees beziehen, nach empfinde ich deine Kyusu was die Größe angeht zwar am oberen Rand, aber durchaus im Rahmen was man alleine gut benutzen kann. Wenn ich Sencha oder Fukamushi trinke, eigentlich alles ausser Gyokuro, bevorzuge ich eine Trinkmenge von 100-150ml pro Aufguss. Meist mache ich 3 Aufgüsse dann ist der Tee in der Regel erschöpft und ich voll. Da der Tee im ersten Aufguss relativ viel Wasser absorbiert und auch danach viel Platz zum entfalten braucht, nehme ich, wenn ich alleine trinke, eine Kyusu mit ca. 180ml Fassungsvermögen. Das ist die kleinste Standardgröße in Japan 10gō (10号). Gefüllt wird sie immer nur zu zwei Drittel. Das ergibt dann die gewünschte Menge. Für Hoji-cha oder wenn ich Grüntee nebenbei trinke, nehme ich eine größere Kyusu mit ca. 300ml Fassungsvermögen und auch größere massivere Becher (180-200ml). Darin bleibt der Tee länger warm und ich brauch nicht so oft aufgiessen. Wenn ich von zu Hause arbeite, habe ich eigentlich immer einen Grüntee, der heisses Wasser verträgt und auch bei längerem Ziehen nicht bitter wird, in der Kyusu. Hoffe, das ermutigt dich, deine Kyusu aus ihrem Schattendasein zu befreien.
  4. Nachtrag. Neben dem bereits erwähnten ästhetischen Aspekt kommt noch ein funktionaler hinzu. Es kommt vor, dass der Scherben trotz Glasur nicht dicht ist, d.h. er leckt. Die Teeablagerungen helfen den Scherben dicht zu machen. Alternativ geht es wie schon genannt auch mit Stärke. Um was es sich bei den Teeablagerungen genau handelt, da wirst du wahrscheinlich unterschiedliche Meinungen hören. In einer japanischen Studie zu dem Thema habe ich mal gelesen, dass es sich zum größten Teil um Calciumoxolat handelt. Ergo könnte ein niedriger Calciumanteil im Wasser eine weitere erfolgsversprechende Maßnahme zur Verringerung der Ablagerung sein. Hier ein noch ein älterer Beitrag von mir zu dem Thema.
  5. Sofern ich es auf den Bildern erkennen kann sieht das wie Teeablagerungen aus, die sich an den unglasierten Stellen deiner Shiboridashi gebildet haben. Das ist ganz normal und absolut ungefährlich. Bei „offenem“ Scherben ist das mit dem wegmachen so eine Sache. Bleichen ginge, aber die Gefahr ist halt groß, dass du damit mehr kaputt machst als gewünscht. Es gibt Methoden, wie man eine Ausbildung bei Steingut abmildern kann. Dazu muss das Gefäß aber vor dem ersten Gebrauch in Stärke (z.B. Reisstärke) eingelegt werden, die setzt sich dann in den offenen Stellen ab und verhindert, dass sich später dort übermäßig Teeablagerungen bilden. Ganz verhindern kann man es meiner Erfahrung nach nicht. Das wäre auch schade, denn das gehört bei Steingut und Zeug einfach dazu. Es gibt nicht wenige, mich eingeschlossen, für die genau diese Wandlung den Reiz ausmacht. Hoffe, das hilft dir weiter.
  6. Grüntee Neuling

    Mal etwas Abwechslung zum „welchen Tee trinke ich heute“ Faden
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Helmi Danke für den Bericht und die Bilder. Der erste Gedanke, als ich den Namen des Tees im Titel gelesen habe: Ōlong Tamaryokucha. Was‘n das? Scheinbar weiß es aber der Tee auch nicht.
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi hatte vor einiger Zeit einen Sencha aus Zairai-Material von Yutaka-Tee vorgestellt, der mich sehr interessiert hat. Hier sein Bericht zu diesem Tee. Den Beschreibungen nach dürfte das ein Tee nach meinem Geschmack sein, und so kam er dann vor knapp einem Monat zu mir. Mittlerweile ist er aufgebraucht. Da ich zur Zeit noch 5 andere Grüntees offen habe, war das für 80g schon recht schnell. Mitunter habe ich mehrmals täglich getrunken. Hier im Bild die vorletzte Portion. Das erklärt vielleicht, warum etwas mehr Bruch dabei ist, als bei Animas Bild. Auffällig auch bei mir die (vielen) hellen Stengel. Der Duft, den sie verströmen, fand ich ungewöhnlich, florale Anklänge waren dabei. Nich ganz so ausgeprägt, wie bei einem japanischen Ōlong, den ich hier habe, aber schon ein wenig in die Richtung. Aufgegossen habe ich ihn unterschiedlich, anfangs mit 70-80 Grad heißem Wasser (100ml) und einer Ziehzeit von ca. 45 Sekunden. Dosierung schätze ich auf etwa 5g, habe aber nicht gemessen. Nach und nach bin ich aber dazu übergegangen ihn heiß und kurz aufzubrühen, also 90 Grad Wasser und kürzeren Ziehzeiten, ca. 20-30 Sekunden. So kam für mich der Duft besser zur Geltung. Und unkomplizierter ist es so auch. Bitterer wurde der Tee dadurch übrigens nicht, auch nicht, als ich mal vergessen habe zeitig abzugiessen. Für mich ein Tee, den ich auch gut nebenher trinken kann, da unkompliziert in der Zubereitung und er sich auch für etwas grössere Mengen (150-200ml) sehr gut eignet. Sehr gerne habe ich ihn in dem hier abgebildeten Hagi-Becher getrunken. Zum Abschluss noch ein Blick auf die nassen Blätter nach dem zweiten Aufguss. Ist für mich ein Tee, den ich eher im "leichten" Spektrum ansiedeln würde, d.h. eher wenig Körper, Umami, Süße und Bitterkeit. @Anima_Templi war zumindest was die "Leichtigkeit" anderer Meinung, aber bei der "Würze" bin ich bei ihm. Die feine Würze und der schon angesprochene Duft waren für mich die zwei Punkte, die diesen Tee von anderen Tees gleicher (Preis)Kategorie abhoben. Hat mir gut gefallen. Danke für den Tip @cml93
  9. @theroots Du postest zu meinem Leidwesen wirklich auffallend selten in letzter Zeit. Dabei gibt es doch bestimmt den einen oder anderen erwähnenswerten Tee in deinen Kannen, die auch immer einen Blick wert sind. Die Schale ist, und jetzt muss ich mich erst mal kurz sammeln, interessant. So weit auf den Bildern erkennbar, scheint dir Machart handwerklich jeden Zweifels erhaben. Was das Dekors angeht, nun ja, Geschmackssache. Ich muss dem Samurai ja nicht beim Leeren der Schale ins Angesicht blicken. Die Ästhetik erinnert ein wenig an die japanischen Holzschnitte. Finde ich daher durchaus in sich schlüssig. Auf jeden Fall mal was anderes und in deiner Sammlung mit Sicherheit ein schönes Unikat.
  10. Chaxi in Europa

    👍 für die Rose(nblätter) und die Intention 👎 für die Anordnung und das fehlende Bügeleisen Als frankophiler tendiere ich schwer zu Titel Nr. 1, allerdings hat Titel Nr. 2 auch was. Unentschieden!
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Wie immer sehr ansprechend fotografiert. So wie du den Tee beschreibst, hört sich das nach einem ordentlichen hi-ka (Duft, der bei der finalen Erhitzung entsteht) an. Ich bin, was das angeht, ein wenig zwiegespalten. Ich mag es nicht immer leiden, vor allem in Kombination mit einer langen Bedampfung, wie hier in der Region recht üblich, ist mir das manchmal zu viel bzw. zu intensiv. Manchmal ist es aber auch genau das Richtige! Bei mir gab es vorhin den Gyokuro Kanro von Ippodō. 4g, 50ml, 55℃ bei 2 min im ersten Aufguss. Der zweite bei 65℃ und 30s. Optisch würde das Blatt aufgrund der Optik sicherlich keinen Schönheitspreis gewinnen, aber im Duft und Geschmack finde ich den Kanro (für den Preis) mehr als überzeugend. Ist nicht so filigran wie manch andere, dafür eine wohl ausgewogene Intensität an Umami und Süsse. Lang anhaltender Nachhall und trockener Mund. Dann setzt eine einlullende Wohligkeit ein. Gyouro ist schon was feines.
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi Das klingt nach einem tollen Tee. Der dürfte so ziemlich genau auch in mein Beuteschema passen. Da bekomme ich richtig Lust auf Sencha. Bei mir gibt es aber gleich einen Gyokuro Eisaufguss, den ich angesetzt habe, bevor ich deinen Bericht gelesen habe. Sind hier immer noch weit über 30 Grad im Schatten. Gestern Nachmittag hat es erneut der Okuyutaka Kamairi-cha in die Hōhin geschafft. Ist (immer noch) kein Tee, der wahre Begeisterungsstürme bei mir auslöst, der aber, wenn ich mir den Verbrauch so anschaue, ziemlich schnell weggeht. Irgendwas muss er haben.
  13. Einstieg in den Teegenuss

    Dass der Tee bitter wurde kann viele Ursachen haben, Wasserqualität, Wassermenge, Temperatur, Ziehzeit, Qualität und Quantität des Tees usw. Versuch erstmal nur jeweils einen Parameter zu ändern, und schau, wie es sich das aufs Ergebnis auswirkt. Aus der Ferne würde ich vermuten, dass der Tee überzogen war. Was am der Ziehzeit und/oder Wassertemperatur liegen kann. Letztere lässt sich ja nur schätzen. 2 Minuten im ersten und 1 Minute im zweiten Aufguss sind eher Ziehzeiten für einen Gyokuro. Probier es mal mit der Hälfte der Zeit. Für den Anfang ist auch eine Waage nicht verkehrt.
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Du dosierst ja recht ordentlich. Bei mir sind es geschätzt wohl 3g auf 100 - 50ml. Orientiere mich da an dem Kannenboden, so dass er gut bedeckt ist. Annähernd kochend heißes Wasser verwende ich übrigens auch. Annähernd, da ich das Wasser aus dem Kocher in eine Thermoskanne umfülle, und da gehen immer ein paar Grad verloren. Heute wieder den Ippodō Shincha, diesmal in der Hagi-yaki Hōhin aufgegossen.
  15. Ebenfalls neu, und auf der Messer gekauft. Eine Hōhin von Hiko-gama aus Fukuoka. Die Füllmenge beträgt etwa 50ml. Ich habe lange überlegt, ob ich eine größere Variante (100ml) nehmen soll, mich dann aber doch für diese entschieden. Meiner geliebten Hagi-yaki Hōhin möchte ich ungern Konkurrenz ins Regal stellen, und etwas in der Größenordnung findet man (ich jedenfalls) nur selten. Zwei erste Gehversuche hat sie bereits hinter sich, einmal Gyokuro, der angedachte Verwendungszweck, und einmal japanischer Ōlong. Das Abgiessen ist trotz der Größe eine wahre Freude. Mal schauen, wie oft ich sie in meinen Teealltag einbauen kann. Die Verarbeitung, die Glasur sowie die Haptik waren weitere Gründe, weshalb ich sie nicht auf der Messe stehe lassen konnte. Aber seht selbst...