seika

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  1. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Mit Freude vernehme ich, dass es Tee aus Kumamoto auch in die grosse weite Welt schafft. Ich hoffe, dass er auch gut ist @Terrakotta-Krieger In den letzten Tagen kam einiges schon im Hinblick auf die kommenden Neujahrsfeiertage, an denen ich hoffentlich genügend Ruhe finde werde um mich mit gebührender Achtsamkeit diesen Tees widmen zu können. Uji Wettbewerbs Sencha (Fukujūen), was dekadentes für Weihnachten bzw. Neujahr: Matcha "Kinsai" mit Blattgold (ebenfalls von Fukujūen), zwei kleine Packungen Wettbewerbstee aus Kumamoto, links der Sieger des Kumamoto Wettbewerbs in der Kategorie Mushi-sei Tamaryoku-cha und rechts: erstplatzierter Kamari-cha des nationalen Wettbewerbs Aus Yame von Hoshino Seichaen: Tsuyuhikari Hōji-cha, Tsuyuhikari Sencha, Dentō Hongyokuro Mare und eine Dose Hakuju Matcha. Ich bin gespannt und werden berichten @Teelix Denke, ich bin jetzt erstmal versorgt.
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Weshalb gewöhnungsbedürftig? Ein Großteil meiner (japanischen) Grüntees sieht deutlich mehr als 80 Grad. Ich kann mir aber denken, was gemeint war. Einen Gyokuro würde auch ich nicht mit solch einer "hohen Temperatur" traktieren. Kamari-chas, Banchas und Hōji-chas hingegen schon, sogar deutlich höher, so um die 95 Grad. Kurz gedämpfte (gute) Shinchas kann man auch gut mit 90-95 Grad aufgiessen. Im Zusammenspiel mit minimalen Ziehzeiten ergibt das einen duftbetonten, klaren, sehr erfrischenden und wachmachenden Tee, der bei guter Qualität auch nicht zu übermässiger Bitterkeit in den späteren Aufgüssen neigt. Kann ich nur empfehlen mal auszuprobieren.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Seit langer Zeit mal wieder Lust auf Ōlong gehabt. Auf den Lightly Baked Organic High Mountain Jin Xuan von Taiwan Tea Craft fiel die Wahl. Jin Xuans habe ich „früher“ (als noch kein Grüntee durch meine Adern floss) wegen ihrer cremigen Textur sehr gerne getrunken. Dieser hier zeigt das auch ansatzweise im Zusammenspiel mit feinen Röstnoten. Sollte doch öfters wieder Ōlong trinken. Wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende.
  4. Musik-Ecke

    Mal wieder ein wenig Reggae, heute von einer von mir sehr geschätzten Combo aus Ōsaka, die, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sich leider aufgelöst hat. Ich mag bei Reggae ja vor allem die früheren Sachen, von Rock Steady bis hin zu Roots Rock. Lovers Rock höre ich auch gerne, wenn es mal etwas ruhiger zugehen soll. Bagdad Café schaffen es meiner Meinung nach sehr gekonnt diese verschiedenen "klassischen" Reggae-Stile zu mischen, und dem noch etwas sehr eigenes hinzuzufügen. Ausserdem hat Singer Mai eine tolle Stimme. Die Bassline von diesem Song weckt Erinnerungen an einen all time classic von The Techniques, die sich wiederum grandios bei The Impressions um Curtis Mayfield bedient haben. Dazu gibt es einen Ureshino Kamari-cha.
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Gestern war einer dieser Tage, die ich jedes nur ungern angehe: Weihnachtsgeschenke besorgen. Raus in die Kälte, rein in die überheizten Geschäfte. Viele Menschen, keine Ideen... so zog sich der Tag in die Länge. Immerhin ein wenig Rast und Ruhe fand ich zwischendurch in einem Teehaus bei einer Schale Tamaryoku-cha. Überhaupt war der Einkaufsbummel in Sachen Tee gestern recht ergiebig. In Sachen Weihnachtsgeschenke hingegen werde ich noch mal los müssen, oder Amazon bemühen.
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @doumer Hätte ja nicht gedacht, bei dir in der Kanne mal einen japanischen Grüntee zu sehen. Wo warst du denn in Japan (außer in Kyōto)? Das Niveau in Sachen Sprachfertigkeit ist (von Ausnahmen abgesehen) schon erschreckend in Japan. Dabei hat sich, soweit ich das in beobachten kann, in den letzten Jahren schon viel getan. Bei mir gerade im Kännchen bei fast frühlingshaften Temperaturen (20 Grad) ein Shincha von Kanbayashi.
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Also wenn man bei dem Tee an Wayne Tedrow Jr. in Haiti denken muss, dann alle Achtung. Für diesen außerordentlichen Verweis hätte ich gerne mehr dagelassen als ein like.
  8. Grüner Tee = Algengeschmack?

    Was du schmeckst ist objektiv für Dritte nur sehr schwer nachvollziehbar. Vermutlich ist es Umami, wobei Umami per se keinen maritimen Geschmack hat. Kommt unter anderem in Tomaten vor, in Pilzen oder auch in Maggi Brühwürfeln vor. Was mich jedoch immer noch wundert ist, dass du diesen Geschmack beim Sencha stärker wahrnimmst als beim Gyokuro. Theoretisch sollte ein Gyokuro und auch ein Kabuse-cha mehr Umami haben als ein Sencha. @SoGen Ich hätte es vermutlich anders formuliert als John Blofeld, aber im Kern trifft es sein Zitat. Nämlich, dass das Geschmacksempfinden kulturell geprägt ist.
  9. Grüner Tee = Algengeschmack?

    Der Duft (jap. 覆い香=ōika), der durch das Beschatten der Blätter z.b. bei der Gyokuro-Produktion entsteht, erinnert schon sehr an ao-nori oder konbu. Was in beiden Fällen wohl durch das Umami (L-Theanin) hervorgerufen wird. Das bei (einigen) Sushi Anwendung findende yaki-nori hingegen riecht anders. Was den Geschmack angeht sehe bzw. schmecke ich da schon große Unterschiede, kann aber nachvollziehen, dass es da je nach geschmacklicher Konditionierung unterschiedliche Eindrücke entstehen. Was mich hingegen etwas stutzig mach, ist: Eigentlich sollte es, wie oben erläutert, genau anders herum sein. Ein Sencha hat im Normalfall überhaupt keinen "Beschattungsduft", den man mit Seetang oder Algen assoziieren könnte. Bei einem guten Gyokuro ist er jedoch relativ markant. Kann es also sein, dass du etwas anderes meinst? Vielleicht die Bitterkeit? Mit den Japanern ist es auch nach knapp 15 Jahren noch eine höchst ambivalente Angelegenheit. An den Tee konnte ich mich schneller gewöhnen.
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Sonntag Nachmittag: Tsubokiri Matcha und Kurikinton
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute mal ein paar Worte (und Bilder) zum Kōshun Second, also Sommerpflückung, den ich in letzter Zeit häufiger in der Kanne bzw. Hōhin habe. Der Tee kommt aus dem Teegarten Kajihara, meiner ersten Adresse in Sachen Kamari- und Wakō-cha. Neben dem Benifūki ist dieser Kultivar über Jahre einer meiner Liebsten für Schwarztees gewesen. Wobei ich bisher mehr zur Frühlingspflückung tendiert habe. Der Second war mir im letzten Jahr salopp gesagt zu flach. In diesem Jahr ist das zu meiner Freude anders. Für einen Schwarztee ist der Kōshun generell eher auf der leichten Seite, was die Oxidierung angeht. Ich finde das passt gut zu den floralen Noten. Der Second dieses Jahr bringt zusätzlich noch eine von mir sehr geschätzte Malzigkeit mit. Insgesamt ein sehr süffiger Tee, der lange durchhält und eine schöne Abwechslung zum eher kräftigen Benifūki ist. Aufgegossen habe ich den Tee in meiner kleinen Takatori Hōhin, die eigentlich mal für Gyokuro angedacht war. Wie sich aber herausgestellt hat, ist sie mir dafür vom Volumen zu klein. Für Schwarztee hingegen finde ich sie perfekt. Ebenfalls aus Takatori, aus der gleichen Töpferei kommt auch der Becher. Anfangs konnte ich der Glasur wenig abgewinnen, liess mich aber dann mit Fotos historischer Ausgrabungen und dem Potential für die Entwicklung einer Patina, die diese Art der Glasur in vielen Jahren (mehr als 100 waren es glaube ich) erreichen soll, ködern und kaufte probeweise diesen kleinen Becher. Tja, was soll ich sagen, mittlerweile bin ich schwer begeistert. Es macht unglaublich viel Freude aus diesem Becher zu trinken, ihn in der Hand zu halten oder einfach nur anzuschauen. Ein wenig wehmütig blicke ich nun zurück, auf eine Hōhin mit ähnlicher Glasur, die ich lange in Erwägung gezogen habe, aber dann wieder zurückgestellt. Immerhin habe ich nun einen Grund mehr mal wieder einen Ausflug nach Fukuoka zu machen.
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Gleich in der Thermoskanne Hōjibancha (auch bekannt als Kyōbancha oder Iribancha) von Ocha no Kanbayashi
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi Herbstspaziergänge sind etwas, was ich auch sehr gerne mag. Dein Foto fängt die Atmosphäre wunderbar ein. Ich war am Wochenende wieder in den Bergen unterwegs, da kam schon ein wenig Herbststimmung auf. Die Laubverfärbung hier im Tiefland lässt leider noch auf sich warten, Nachmittags ist immer noch T-Shirt Wetter. Blick rüber nach Nagasaki über das Ariake Meer auf den Vulkan Unzen. Leider war es sehr diesig, viel kann man nicht erkennen. Herbstlich geht es heute auch in meinem Takatori Kännchen zu. Darin befindet sich wieder einmal der Tsubokiri Gyokuro von Marukyū Koyamaen. Der erste Aufguss ist ein Gedicht, viel Umami, viel Körper und doch so sanft auf der Zunge. Leider war es das auch mit der Herrlichkeit, denn in den folgenden Aufgüssen baut er finde ich recht schnell ab. Von den drei bestellten Tsubokiri-chas fällt dieser gegenüber dem Sencha und dem Matcha in meiner Wahrnehmung doch deutlich ab. Aber vielleicht habe ich ihn auch nur noch nicht verstanden. @Lateralus Ich vermute es. Toll fotografiert, wollte das noch mal erwähnen, weil es immer eine Freude ist, deine Bilder zu sehen.
  14. Hanseat im Rheinland

    Willkommen im Forum
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Erste Runde mit dem Tsubokiri Gyokuro von Marukyū Koyamaen. Anders als der Tamahomare, den es die letzten Wochen gab. Der war intensiver im Duft und hatte mehr Umami. Das sind die ersten Eindrücke. Scheine heute aber auch nicht in guter körperlicher Verfassung zu sein, um irgendwelche Feinheiten rauszuschmecken. Zum Glück ist ja noch genug übrig um es die Tage noch mal in dann hoffentlich besserer Verfassung zu versuchen. Allen ein schönes Wochenende