seika

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute wieder den Kōshun Kamairi Shincha von Ocha no Kajihara, gebrüht in der Hagi-yaki Hōhin. Die Porzellanschale habe ich letztes Jahr in Berlin bei Hering gekauft. Aussen ist sie nur geschliffen, was ihr eine leicht samtige Haptik verleiht. War, wenn ich mich recht erinnere, als Espressotasse ausgezeichnet, eignet sich aber auch für Tee.
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei mir gibts es heute auch einen Gyokuro, Kaltaufguss mit Eis. Kaltes Umami ist schon was feines.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gab es Umami satt. Erst Gyokuro Probetrinken im Kaufhaus beim Ippōdō Stand und dann zu Hause dann einen Yame Gyokuro kaltgezogen (kōri dashi).
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute wieder etwas im gewohnten Bereich: einen Fukamushi aus Yame. Der Tee war ein Spontankauf anlässlich einer Tagung bei einem kleinen Teeshop im Hakata Hbf. Erfreulicherweise hat er kaum hi-ka, was den frischen, grünen Charakter gut betont. Sicherlich nichts dolles, aber schön süffig und lecker.
  5. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Jap, wieder zu Hause. Wie schnell 3 Jahre um sind. Wahnsinn!
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Die erste Schale goishi-cha ziemlich sauer!
  7. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ich bin ja selten verlegen, wenn ich Tee geschenkt bekomme. Doch diesmal, muss ich zugeben, irgendwie schon. Erst bekam ich das: Vermutlich als "Revanche" für eine wohl etwas heftige Gyokuro Session von einem Kollegen meiner Frau. Und letzte Woche dann das: Ein Mitbringsel einer mir bis dato unbekannten Kollegin aus ihrer Heimat. Beides jetzt nicht unbedingt das, was ich täglich so trinke. Ich bin gespannt. Tipps zur Zubereitung sind mehr als Willkommen.
  8. Japanischer Oolong ~和製ウーロン茶~

    Hier die 2018 Version von Herrn Kajiharas Ōlong: diesmal aus dem Kultivar Kōshun gefertigt. Im Vergleich mit früheren Versionen aus Zairai Kultivieren haben die Blätter einen fruchtig süssen Duft. Ich rieche ein wenig Mango. Sehr ansprechend. Der Oxidationsgrad ist, wie zu sehen, sehr gering, fast noch grün. Für den Aufguss verwendet habe ich meine Hagi-yaki Hōhin sowie eine Schale aus gleicher Manufaktur. Dosierung und Ziehzeit des ersten Aufgusses beliefen sich in etwa auf 5g, 100ml bei 45 Sekunden. Das ergab einen sehr milden im Geschmack noch verhaltenen Aufguss. Der Duft war alles allerdings Klasse, ähnlich wie die trockenen Blätter sehr fruchtig und süss. Der zweite Aufguss brachte etwas mehr Tiefe im Geschmack, leicht fruchtig, ein wenig süss bei ganz wenig Herbe. Der dritte Aufguss war ähnlich, auch wenn im Duft schon erheblich schwächer. Ab dem vierten Aufguss traten dann pflanzliche Noten verstärkt hervor, auch die Adstringenz nahm zu. Für mich war hier Schluss. Mein Fazit nach der ersten Session mit diesem Tee: er macht Lust auf mehr! Zum Abschluss noch ein Blick auf die entkräfteten Blätter.
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Kyōnishiki Shincha von Ocha no Kanbayashi auf Eis
  10. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Das macht er in der Tat. Sag mal Bescheid, vielleicht ergibt sich was.
  11. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Kam letzte Woche aus Ashikita: 2x Kōshun Oolong, 1x Okuyutaka Kamairi-cha, 1x Kōshun Kamairi-cha, 1x Kōshun Second Flush Schwarztee und 2x Benifūki First Flush Schwarztee. Den Kōshun Kamari-cha habe ich schon probiert. Hat mir ausgesprochen gut gefallen, sehr intensiver süsser Duft und eine erfrischende Adstringenz. Für einen Kamairi-cha ein sehr verhaltenes Kama-ka. Was mir hier durchaus entgegen kommt. Bin mal gespannt wie sich dazu im Vergleich der Oolong aus dem selbem Kultivar macht.
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Knapp 4 Monate. @ Thema Nachdem ich heute Mittag noch mal den Kōshun Kamairi-Cha hatte, gibt es jetzt einen Schwarztee aus Yame namens Sumire von Nakamura-en. Mehr ist mir zu diesem Tee leider nicht bekannt. Der zweite Aufguss, an dem ich gerade süffele, ist ziemlich dünn geworden. Dabei habe ich eigentlich recht ordentlich dosiert. Mal schauen, was der dritte bringt.
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gab es doppelten Grund zur Freude: „mein“ Container samt Teeutensilien ist nach längerem Hickhack mit dem japanischen Zoll wohlbehalten geliefert worden. Außerdem traf eine Bestellung Tee aus Ashikita ein. Und so schwimmt nun ein Kamairi-cha Kōshun in meiner geliebten Hagi-yaki Hōhin. Der erste Eindruck nach zwei Aufgüssen ist mehr als positiv. Betörend süßlicher Duft und eine erfrischende Adstringenz. Davon sollte ich mir vielleicht etwas mehr bunkern.
  14. Guter Gyokuro - ganz frisch am besten?

    Ich schliesse mich mit meiner Frage mal hier an. Da sich meine Vorräte an Gyokuro dem Ende neigen, habe ich mich in den letzten Wochen sowohl bei stationären Einzelhandel als auch online auf die Suche nach Nachschub gemacht. Dabei bin ich auf für mich Widersprüchliches gestossen. Nämlich Shincha Gyokuro. Stand meines Wissen ist, das pauschal gesagt (das kann je nach Region, Kultivar und Wetter natürlich unterschiedlich sein) Gyokuro Ende Mai Anfang Juni, aufgrund der Beschattung etwas später als nicht beschattete Tees geerntet wird. Dann sollte er, wenn ich mich recht erinnere ein paar Monate, mindestens 3, liegen. In dieser Zeit findet ein chemischer Prozess statt, Stoff X wird in Umami/Theanin umgewandelt. (Ein Grund, warum die Teewettbewerbe im Spätsommer und nicht Frühling stattfinden?) Natürlich ist vorher auch schon Umami/Theanin vorhanden, aber durch die Lagerung gewinnt der Gyokuro an Fülle und Tiefe. So weit scheint sich das mit euren Aussagen zu decken. Nun habe ich online bei teils renommierten Teehäusern Gyokuros bzw. die Ankündigung dafür (sind ja noch nicht im Handel) gesehen, die Ende Mai Anfang Juni teilweise als Shincha deklariert in den Handel kommen sollen. Das gleiche bei einem Händler vor Ort. Wohingegen bei einem anderen Geschäft mir von einer Verkäuferin gesagt wurde, der neue Gyokuro würde erst im Herbst kommen. Und also meine Frage an die Experten. Ist mein oben beschriebener Kenntnisstand noch aktuell? Und ferner, was ist von nicht gelagerten Gyokuros zu halten? Vorausgesetzt es handelt sich auch wirklich ausschliesslich um Material aus der neuen Ernte. Ist ja durchaus denkbar, das mit früheren Jahrgängen geblendet wird.