seika

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  1. Grüntee Neuling

    Mal etwas Abwechslung zum „welchen Tee trinke ich heute“ Faden
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Helmi Danke für den Bericht und die Bilder. Der erste Gedanke, als ich den Namen des Tees im Titel gelesen habe: Ōlong Tamaryokucha. Was‘n das? Scheinbar weiß es aber der Tee auch nicht.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi hatte vor einiger Zeit einen Sencha aus Zairai-Material von Yutaka-Tee vorgestellt, der mich sehr interessiert hat. Hier sein Bericht zu diesem Tee. Den Beschreibungen nach dürfte das ein Tee nach meinem Geschmack sein, und so kam er dann vor knapp einem Monat zu mir. Mittlerweile ist er aufgebraucht. Da ich zur Zeit noch 5 andere Grüntees offen habe, war das für 80g schon recht schnell. Mitunter habe ich mehrmals täglich getrunken. Hier im Bild die vorletzte Portion. Das erklärt vielleicht, warum etwas mehr Bruch dabei ist, als bei Animas Bild. Auffällig auch bei mir die (vielen) hellen Stengel. Der Duft, den sie verströmen, fand ich ungewöhnlich, florale Anklänge waren dabei. Nich ganz so ausgeprägt, wie bei einem japanischen Ōlong, den ich hier habe, aber schon ein wenig in die Richtung. Aufgegossen habe ich ihn unterschiedlich, anfangs mit 70-80 Grad heißem Wasser (100ml) und einer Ziehzeit von ca. 45 Sekunden. Dosierung schätze ich auf etwa 5g, habe aber nicht gemessen. Nach und nach bin ich aber dazu übergegangen ihn heiß und kurz aufzubrühen, also 90 Grad Wasser und kürzeren Ziehzeiten, ca. 20-30 Sekunden. So kam für mich der Duft besser zur Geltung. Und unkomplizierter ist es so auch. Bitterer wurde der Tee dadurch übrigens nicht, auch nicht, als ich mal vergessen habe zeitig abzugiessen. Für mich ein Tee, den ich auch gut nebenher trinken kann, da unkompliziert in der Zubereitung und er sich auch für etwas grössere Mengen (150-200ml) sehr gut eignet. Sehr gerne habe ich ihn in dem hier abgebildeten Hagi-Becher getrunken. Zum Abschluss noch ein Blick auf die nassen Blätter nach dem zweiten Aufguss. Ist für mich ein Tee, den ich eher im "leichten" Spektrum ansiedeln würde, d.h. eher wenig Körper, Umami, Süße und Bitterkeit. @Anima_Templi war zumindest was die "Leichtigkeit" anderer Meinung, aber bei der "Würze" bin ich bei ihm. Die feine Würze und der schon angesprochene Duft waren für mich die zwei Punkte, die diesen Tee von anderen Tees gleicher (Preis)Kategorie abhoben. Hat mir gut gefallen. Danke für den Tip @cml93
  4. @theroots Du postest zu meinem Leidwesen wirklich auffallend selten in letzter Zeit. Dabei gibt es doch bestimmt den einen oder anderen erwähnenswerten Tee in deinen Kannen, die auch immer einen Blick wert sind. Die Schale ist, und jetzt muss ich mich erst mal kurz sammeln, interessant. So weit auf den Bildern erkennbar, scheint dir Machart handwerklich jeden Zweifels erhaben. Was das Dekors angeht, nun ja, Geschmackssache. Ich muss dem Samurai ja nicht beim Leeren der Schale ins Angesicht blicken. Die Ästhetik erinnert ein wenig an die japanischen Holzschnitte. Finde ich daher durchaus in sich schlüssig. Auf jeden Fall mal was anderes und in deiner Sammlung mit Sicherheit ein schönes Unikat.
  5. Chaxi in Europa

    👍 für die Rose(nblätter) und die Intention 👎 für die Anordnung und das fehlende Bügeleisen Als frankophiler tendiere ich schwer zu Titel Nr. 1, allerdings hat Titel Nr. 2 auch was. Unentschieden!
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Wie immer sehr ansprechend fotografiert. So wie du den Tee beschreibst, hört sich das nach einem ordentlichen hi-ka (Duft, der bei der finalen Erhitzung entsteht) an. Ich bin, was das angeht, ein wenig zwiegespalten. Ich mag es nicht immer leiden, vor allem in Kombination mit einer langen Bedampfung, wie hier in der Region recht üblich, ist mir das manchmal zu viel bzw. zu intensiv. Manchmal ist es aber auch genau das Richtige! Bei mir gab es vorhin den Gyokuro Kanro von Ippodō. 4g, 50ml, 55℃ bei 2 min im ersten Aufguss. Der zweite bei 65℃ und 30s. Optisch würde das Blatt aufgrund der Optik sicherlich keinen Schönheitspreis gewinnen, aber im Duft und Geschmack finde ich den Kanro (für den Preis) mehr als überzeugend. Ist nicht so filigran wie manch andere, dafür eine wohl ausgewogene Intensität an Umami und Süsse. Lang anhaltender Nachhall und trockener Mund. Dann setzt eine einlullende Wohligkeit ein. Gyouro ist schon was feines.
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi Das klingt nach einem tollen Tee. Der dürfte so ziemlich genau auch in mein Beuteschema passen. Da bekomme ich richtig Lust auf Sencha. Bei mir gibt es aber gleich einen Gyokuro Eisaufguss, den ich angesetzt habe, bevor ich deinen Bericht gelesen habe. Sind hier immer noch weit über 30 Grad im Schatten. Gestern Nachmittag hat es erneut der Okuyutaka Kamairi-cha in die Hōhin geschafft. Ist (immer noch) kein Tee, der wahre Begeisterungsstürme bei mir auslöst, der aber, wenn ich mir den Verbrauch so anschaue, ziemlich schnell weggeht. Irgendwas muss er haben.
  8. Einstieg in den Teegenuss

    Dass der Tee bitter wurde kann viele Ursachen haben, Wasserqualität, Wassermenge, Temperatur, Ziehzeit, Qualität und Quantität des Tees usw. Versuch erstmal nur jeweils einen Parameter zu ändern, und schau, wie es sich das aufs Ergebnis auswirkt. Aus der Ferne würde ich vermuten, dass der Tee überzogen war. Was am der Ziehzeit und/oder Wassertemperatur liegen kann. Letztere lässt sich ja nur schätzen. 2 Minuten im ersten und 1 Minute im zweiten Aufguss sind eher Ziehzeiten für einen Gyokuro. Probier es mal mit der Hälfte der Zeit. Für den Anfang ist auch eine Waage nicht verkehrt.
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Du dosierst ja recht ordentlich. Bei mir sind es geschätzt wohl 3g auf 100 - 50ml. Orientiere mich da an dem Kannenboden, so dass er gut bedeckt ist. Annähernd kochend heißes Wasser verwende ich übrigens auch. Annähernd, da ich das Wasser aus dem Kocher in eine Thermoskanne umfülle, und da gehen immer ein paar Grad verloren. Heute wieder den Ippodō Shincha, diesmal in der Hagi-yaki Hōhin aufgegossen.
  10. Ebenfalls neu, und auf der Messer gekauft. Eine Hōhin von Hiko-gama aus Fukuoka. Die Füllmenge beträgt etwa 50ml. Ich habe lange überlegt, ob ich eine größere Variante (100ml) nehmen soll, mich dann aber doch für diese entschieden. Meiner geliebten Hagi-yaki Hōhin möchte ich ungern Konkurrenz ins Regal stellen, und etwas in der Größenordnung findet man (ich jedenfalls) nur selten. Zwei erste Gehversuche hat sie bereits hinter sich, einmal Gyokuro, der angedachte Verwendungszweck, und einmal japanischer Ōlong. Das Abgiessen ist trotz der Größe eine wahre Freude. Mal schauen, wie oft ich sie in meinen Teealltag einbauen kann. Die Verarbeitung, die Glasur sowie die Haptik waren weitere Gründe, weshalb ich sie nicht auf der Messe stehe lassen konnte. Aber seht selbst...
  11. 茶器 Teezubehoer

  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    An einem verregneten Samstag Vormittag wieder den Ippodō Shincha. Diesmal „normal“ aufgegossen, ca. 75 Grad bei 45 Sekunden im ersten Aufguss. Hatte ihn gestern auch mal mit niedrigen Temperatur und längerer Ziehzeit probiert, gefiel mir aber nicht. Im ersten Aufguss zu wenig Umami, zu wenig Körper, im zweiten zu herb. Insgesamt war das nichts. Heute dagegen schön ausgewogen. Liegt vielleicht aber auch an der neuen Yuzamashi.
  13. Heute auf einer Keramikmesse erstanden; eine Hagi-yaki Yuzamashi von Seiun-gama. Bereits mein drittes Stück aus dieser Töpferei. Yuzamashi finde ich irgendwie schwierig, es kommt nicht oft vor, dass mir eine mir zusagt. Bei dieser war es anders. Farblich eine gute Ergänzung zu meiner blauen. Fassungsvermögen liegt bei etwa ±130ml.
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das hört sich wirklich gut an. Handgerollt dürfte aber bestimmt nicht gerade preiswert gewesen sein, oder? Was mich noch interessieren würde, wie hast du den Tee denn aufgegossen?
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Shincha von Ippodō, heiß und kurz aufgegossen. Heißt, etwa 90 Grad heißes Wasser auf die Blätter, 5 Sekunden ziehen lassen und abgießen. Bei den Shinchas von Marukyū Koyamen habe ich so sehr gute Ergebnisse erziehlt. Beim Ippodō war ich ein wenig skeptisch, weil ich ihn etwas voller und herber empfinde. Nach den zwei Aufgüssen, die ich jetzt hinter mir habe, kann ich sagen, die Zweifel waren unangebracht. Der erste Aufguss war zwar etwas intensiver als erwartet, vor allem das Umami fand ich für die kurze Ziehzeit überraschend, aber bitter war er keinesfalls. Wunderbar frisch im Duft und sehr belebend. Der folgende Aufguss, sofort abgegossen, war schon etwas herber mit mehr Citrusfrucht. Gefällt mir sehr gut und ist genau das Richtige gegen die Mittagsmüdigkeit.