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Onggi

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Über Onggi

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  1. @GoldenTurtle Das hört sich gut an! Der "Wert" einer Sache ist eine immaterielle, rein subjektive und nicht zuletzt kulturell bedingte Größe. Man muss eine Meinung zu einem Objekt haben. Das basiert zum Teil auf Wissen und zum Teil auf anderen Bedingungen. Der "Preis" einer Sache ist etwas ganz anderes. Ich finde z.B. die "Manga"-Schale zauberhaft "an sich". Sie hat zudem einen Preis, der auf den Mechanismen des Marktes beruht (und den ich nicht kenne). Ich finde, sie sollte sichbar gezeigt werden. Also in der Auslage eines Teeladens etc. Denn sie lädt zu einem Dialog über sich ein.
  2. Manchmal reicht es doch bei einer schönen Schale, dass man daraus trinken könnte, wenn es nicht anders geht, aber keinesfalls trinken muss. Aus so hübschen Schalen würde ich nicht trinken, da hätte ich keine rechte Freude. Das Anschauen macht ja mehr Spaß als bei einfacheren Schalen.
  3. Ich finde beide Stücke grandios. Das zweite gefällt mir noch viel besser, nicht zuletzt aufgrund der Farben. Ich liebe diese Manga-Ästhetk! Beneide dich um beide Schalen! 🙂
  4. @KlausO Danke für die Mühen! Bei so vielen Sorten beweist das Geduld und Nervenstärke! 🙂 Ich trinke ihn viel zu selten, aber wenn, dann auch meist als Frühstückstee.
  5. Danke, @theroots, für deine Ausführungrn. Ich mag diese akademischen Diskussionen! Nur als sprachlicher Hinweis: "Entsprechen" meint ja gerade nicht "bewusst schaffen". Ich denke, dass es immer die subjektive Komponente ist, die eine Bewertung erst ermöglicht. Das an Wabi-Sabi geschulte Auge kann in der Bandbreite dieser Keramik sicher etwas Schönes und Unvollkommenes, ein als Idee anziehendes Moment, erkennen. Ich habe mir meine Schale ja auch ganz sicher "schöngeredet", obwohl sie jemandem, der neuwertiges Kantinengeschirr schätzt, eher zweifeln lassen könnte. Kein Zweifel, dass di
  6. Danke, @goza, das sehe ich ganz genauso. Irgendwie finde ich, dass sowohl Raku als auch Shigaraki durch die Art der Herstellung ohnehin per se Keramiken ermöglichen, die der Wabisabi-Ästhetik entsprechen. Die Brennvorgänge sind einfach uweitgehend nkontrollierbar und bieten ein Spektrum von Unvollkommenheiten, die umgekehrt eher die Frage aufwerfen, was gerade noch so geht im Sinne einer an das Wabisabi gewöhnten Ästhetik. Viele Stücke, die ich im Netz sehe, sind in meinen Augen völlig verformt und jenseits aller Funktionalität glasiert. Das ist die Linie zwischen der eigenwilligen Handsc
  7. @KlausO Danke für die Nachfrage! Es gibt nicht nur einen, sondern sogar zwei "Risse", einen innen und einen außen, die jedoch niemals die Schalenwand durchdringen und durch die Glasur selbst versiegelt sind. Sie sind auch an unterschiedlichen Stellen. Es sind also eher Kratzer. Durch die Glasur, die sie anfüllt und versigelt, wirken sie optisch tiefer, eben wie Risse. Die dunkle Farbe der Glasur verschattet sie etwas. Die Wandstärke der Schale beträgt am oberen Rand ca. 5mm, die Tiefe der Risse ist bei max 0,5mm. Die horizontale Kerbe, die außen um die Schale herumläuft, ist übrigens tief
  8. Danke, @Entchen19, bis auf dein Einölen von außen habe ich das auch schon so gemacht. Ich habe halt nicht so viel Lust dazu, das ist das Problem... Aber einmal im Jahr oder so könnte ich das sicher machen! 🙂 (Ja, der Rost kommt immer (wieder), auch wenn man alle Hinweise befolgt.)
  9. Hallo zusammen, nachdem ich vor einiger Zeit einmal daruf hingewiesen hatte, dass ich bei Matcha-Schalen offenbar weiße und schwarze Keramik bevorzuge, da alle meine Schalen eher Glasuren in diesen Farben zugeordnet werden können (ich liebe den Kontrast zum strahlenden Grün des Tees einfach), hatte ich gelobt, etwas mehr Farbe auf den Tisch zu bringen (außerdem bot mir das ja endlich die Möglichkeit, über den normalen Bedarf - und wer kann aus mehr als einer Schale gleichzeitig trinken? - weitere Keramik zu kaufen, die ich zwar überhaupt nicht brauche, aber mag). Zudem bin ich ja als beke
  10. @SoGen Ok, danke! Das erklärt es sehr gut. Um zu meiner Frage zurückzukommen: Entrostet hier jemand seine Kessel tatsächlich?
  11. @SoGen Danke! Die Kessel, die ich meinte, sind angeblich antike Kessel aus der Zeit bis zur Mitte des 20 Jh. Also nicht hausgebrauchte der letzten fünf Jahre, sondern "Antiquitäten". Sie sind auch von außen eher ramponiert. Meine Überlegung war, dass vor rund hundert Jahren (plus/minus) es völlig egal war, ob Rost innen ist. Und dass erst der Beschichtungs- und Keimfreiheitswahn der letzten Jahrzehnte zu einem ästhetischen Ideal der "porentiefen Reinheit" nicht nur der Bekleidung, sondern eben auch der Kesselinnenseiten geführt haben mag.
  12. Hallo zusammen, ich habe einen Tetsubin, der mir sehr gut gefällt. Es ist der, den es überall zu kaufen gibt (1,6l), aber nicht mit dem Arare-Muster, sondern Sakura-Motiven. Wunderschöne dunkelbraune Farbe. Er steht auf einem sehr hohen "Stövchen" (eigentlich handelt es sich um ein Kohlebecken), das extra für das Aufkochen von Wasser im Kessel gemacht ist. Dazu hat es einen gußeisernen Einsatz und eine Aschekammer im unteren Teil. Im Freien ist es sicher sehr effektiv, wenn es mit Kohle betrrieben wird (ich habe Youtube-Videos dazu gesehen). Ich habe Feuermelder in der Wohnung, da is
  13. @Entchen19 Interessant! Schreib bei Gelegenheit mal, ob es sich bei dir in der Praxis durchsetzt.
  14. @SoGen Danke für die Ausführungen! Ich bin schon etwas froh, vorher nicht so viel gewusst zu haben, sondern einfach Nase, Auge und Zunge vertraut zu haben - und gedenke, den wirklich leckeren Tee auch weiterhin zu genießen.
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