Teeraum

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  1. Regenbogenfarben auf Grüntee aus China

    Meines Wissens ist das einfach Kalzium und Magnesium, die zusammen mit Tee irgendwelche harmlosen, aber häßlichen Verbindungen eingeht. Dazu kommen vielleicht ätherische Öle. Ich filtere mein Wasser nie und bekomme über Nacht auch solch einen Film. Manchmal sieht man es sogar nach einigen Minuten, das hängt aber auch vom Tee ab. Bei starkem Assam bildet sich das Zeugs viel schneller und stärker. Wie wäre es mit einem Probeaufguß mit destilliertem Wasser?
  2. Nun ja, wenn es einem schmeckt. Ein Apfel enthält aber beispielsweise ein Vielfaches an Vitaminen und wurde nicht heiß überbrüht. Für die Gesundheit ist es egal, da tun es auch Obst oder Gemüse, selbst einfache Kartoffeln. Ich kaue mal auf einem Blättchen, das war es aber schon. Als Brotbelag? Klingt für mich nicht verlockend.
  3. In der Erntezeit plane ich zu kaufen

    Hallo, ich warte auf Flugtees aus Nepal und Darjeeling, besonders auf einen Puttabong. Ich glaube, 2012 war es, als ich einen hervorragenden Puttabong hatte. 2013 war er etwas enttäuschend, keineswegs schlecht, nach einiger Gewöhnung sogar sehr gut, aber er entsprach nicht meinen Erwartungen. Ein oder zwei Shinchas werden es wohl auch wieder werden. Sicherlich entdecke ich noch andere Tees, die dann in meinem Warenkorb landen, Weißer Tee etwa. Aber ich habe da keine Pläne, ich lasse mich spontan verlocken. @statoacusticus: Meinen Jahresvorrat jetzt überwiegend mit Flugtees zu füllen, halte ich für übertrieben. Es gibt auch normal importierte Tees, die günstiger, aber sehr lecker sind. Es wird außerdem nicht nur im Frühling geerntet; gerade bei Schwarztee sind später die Sommerpflückungen interessant, und Tees sind ja nicht nur dann gut, wenn sie mal über den Wolken waren. Einerseits erhält man sehr frischen Tee, was man schmeckt, andererseits stecken durchaus kommerzielle Interessen dahinter, und Flugtees sind ja nicht gerade günstig. Sie sind auch nicht zwangsläufig besser, manch einem sind sie vielleicht gar zu wenig gehaltvoll.
  4. Hallo Dominik, daß Dir der Tee aus Nepal nicht schmeckt, finde ich seltsam. Aus Nepal kommen Spitzentees, die deutlich weniger kosten als Tees aus Darjeeling. Wenn Du bisher nur zwei, drei nepalesische Tees probiert hast, würde ich Nepal noch die ein oder andere Chance zu geben. Den hier kann ich zum Beispiel sehr empfehlen, ein erstklassiger Tee: http://www.teespeicher.de/Schwarztee/Nepal-und-Sikkim/No146-Nepal-second-flush-Golden-Himalayan-Shangri-La::419.html Ich finde, er verträgt sogar einen zweiten Aufguß, auch wenn man keine Wunder erwarten sollte. Aber es muß einem ja auch nicht alles schmecken.
  5. 1) Ja, Tee hemmt die Eisenaufnahme. Aber auch andere Lebensmittel hemmen die Aufnahme, beispielsweise Milch und Milchprodukte, Kaffee oder Rotwein. Gesunde Menschen, die sich normal ernähren, brauchen darauf nicht zu achten. Wer einen Eisenmangel hat, sollte eine halbe Stunde vor und nach dem Essen auf Tee verzichten. Tee enthält aber auch Eisen, allerdings muß man ihn essen, damit das Eisen aufgenommen wird. Bei Matcha ist das Beispiel kein Problem, er enthält angeblich auch sehr viel Eisen. 2) Koffein entzieht dem Körper kein Wasser, regt aber die Nierenfunktion an. Kurzzeitig wird also mehr Urin erzeugt, dafür aber danach weniger, so daß über den Tag verteilt ein Ausgleich stattfindet. Bei mir gibt es oft Tage, an denen ich nichts anderes als Tee trinke. Morgens und mittags nur Grüntee oder Oolong, abends Schwarztee. Manchmal bekomme ich dann richtig Lust auf Apfelschorle. Ich vermute, daß die andauernde Koffeinzufuhr den Stoffwechsel dauerhaft erhöht und in diesem Fall zusätzliche Aufnahme von Wasser sinnvoll ist. Andererseits kommt das Koffein ja immer nur zusammen mit dem Teeaufguß, also dem Wasser in den Körper. Da ich gesund bin, trinke ich etwas, wenn ich Durst habe. Eigentlich ganz einfach.
  6. Wie ich auf türkischen Billig-Tee kam

    Mir sagen die meisten Gyokuros für den Preis auch nicht zu. Letztens hatte ich aber mal einen Gyokuro Karigane (enthält Stengel), der war hervorragend. Bei Senchas habe ich ebenfalls festgestellt, daß mir die teuren nicht besser, ja sogar oftmals schlechter schmecken als die normalpreisigen Senchas. Sie waren dann eine Enttäuschung. Bei billigen Senchas passiert mir das nicht, sie sind allenfalls eine freudige Überraschung, und von denen gab es schon einige. Aber einem gewissen Preis zahlt man zuvörderst für Name, Mangel und Seltenheit. Solche Tees würde ich keinem Neuling empfehlen. Andererseits finde ich acht Euro für ein Kilo Schwartee sehr billig – selbst für CTC. Bei solchen Preisen bin ich mißtrauisch, was Pestizide betrifft; über die Bezahlung der Arbeiter muß man sich auch keine Gedanken machen, die ist wohl klar. Die türkischen Schwarztees schmecken mir auch, wobei ich sie bisher immer nur beim Türken getrunken habe. Vielleicht bekam ich ja dort auch das ganz billige Zeug. Als ich bei den Darjeeling-Schwarztees bei 20€/100g ankam, kaufte ich mir bewußt die preiswerten Tees aus anderen Ländern und Regionen, aus Nepal, Sikkim, Dooars, Vietnam. Einige waren mit den teuren Darjeelings vergleichbar, andere schmeckten deutlich anders, waren aber sehr lecker. Wenige waren nicht so toll, aber mit Milch und Zucker konnte man selbst denen etwas abgewinnen.
  7. Welche Einsteigeruntensilien?

    Zwar liebe ich Gaiwans, aber für alle Tees kann ich sie nicht empfehlen. Gerade japanischen Tees sind oftmals so fein, daß sie dem Gaiwan entkommen. Zusammen mit einem kleinen Sieb kann man aber auch solche Tees darin zubereiten. Es hängt also davon ab, welchen Tee man zubereiten möchte. Meines Erachtens kann man es vereinfacht so einteilen: • Kyusu: typische japanischee Grüntees • Houhin: typische japanische Grüntees • Shiboridashi: typische japanische Grüntees • Gaiwan: alle anderen Tees; bei 100% heißem Wasser für Schwarztees ist er aber nicht optimal, weil er zu heiß wird Mit Kysusu, Houhin und Shiboridashi kann man natürlich auch andere Tees zubereiten, aber traditionell üblich ist das nicht. Am passendesten für andere Teesorten fühlt sich für mich die Shiboridashi an, allerdings ist es nicht einfach, an schöne Shiboridashis zu kommen – und sie kosten definitiv mehr als 15€. Sie sollte glasiert sein, wenn man verschiedene Teesorten darin zubereiten möchte. Am einfachsten dürftest Du an Kysusu und Gaiwan kommen, und auch Gaiwans gibt es für einige wenige Euro. Das sind dann zwar keine Meisterwerke, aber man kann sie verwenden. Hier gibt beispielsweise günstige: http://www.diekunstdestees.de/epages/63140717.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63140717/Categories/%22Tee%20Geschirr%22/%22Gaiwan%20%26%20Teeschaelchen%22/Gaiwan Etwa 100ml sind in Ordnung.
  8. Bisher habe ich Salz für einen billigeren Becher verwendet, an dem sind an der Glasur keine Kratzer zu erkennen. Ich habe damit auch schon die Ränder einer feinen, handbemalten Porzellantasse gereinigt, und auch dort gibt es keine Kratzer. Allerdings mache ich das nicht täglich, sondern alle paar Wochen oder Monate – quasi wenn es sich lohnt. Es kann also gut sein, daß über lange Zeit etwas zu sehen ist.Das Salz verreibe ich mit den Fingern, die haben sich bisher auch nicht beschwert. Scheuern wird es sicherlich, aber ich denke, es ist immer noch schonender als die Kratzseite eines Schwammes. Beim Autolack heißt es auch, man sollte vorsichtig sein, weil das Streusalz im Winter bei der nächsten Reinigung mit Schwämmen wie Scheuermittel auf dem Lack wirkt. Im Zweifel läßt man es also. Beim Lieblings-Gaiwan wäre ich ebenfalls vorsichtig, bei einer gewöhnlichen Porzellankanne für dreißig Euro wäre ich mutiger.
  9. Ich mache es wie Key. Erst kippe ich die Teeblätter in den Müll. Für die übrigen Teeblätter gebe ich Wasser in die Kanne, schwenke einmal und kippe es in ein Sieb, das man einfach über dem Müll ausklopfen kann. Eine Schweinerei gibt es eigentlich nur, wenn ich in grobmotorischer Eleganz die Hälfte neben den Mülleimer kippe.
  10. Die Dicke, wenn sie normal ist, und die Form sind gar nicht mal so wichtig. Man hört das bei einem Deckel ebenso wie bei einer Tasse oder eine Kanne. Vor allem das Material und dessen Dichte, also auch die Brenntemperatur ist wichtig. Steingut ist porös und klingt eher dumpf und hat keinen Nachhall, Steinzeug und Porzellan hingegen sind dicht und klingen hoch und hallen nach. Man hört auch sofort, ob etwas einen Sprung hat.Soweit jedenfalls die Theorie. In der Praxis weigert sich mein Gaiwan, hoch zu klingen. Die Celadon-Glasur ist aber recht dick, möglicherweise liege es daran.
  11. Mit normalem Speisesalz bekommt man das einfach ab. Einfach in die Kanne geben, mit ein wenig Wasser anfeuchten und dann mit den Fingern wie ein Scheuermittel verwenden. Mit Salz zerkratzt nichts, und es läßt sich noch einfacher als Spülmittel auswaschen. Ich mache das so bei meinen Teebechern; bei einer Kanne ist es wegen der vielen Winkel leider nicht ganz so praktisch. Die Spülmaschine kann ich ebenfalls empfehlen. Meine Kannen kommen da blitzblank wieder raus.
  12. Ich bin zwar auch kein Experte für Keramik, aber für mich hört sich das alles normal an. Die Körnchen könnten eingebrannter Sand sein. Du hast ja auch nicht hundert, sondern nur dreißig Euro gezahlt. Gips wird es wohl kaum sein. Ich denke, das könnte man hören, weil es dumpfer klingt als Porzellan. Unsicher war ich mir bei meinen Gaiwans auch. Die Giftstoffe in Glasuren sind nur dann sicher eingeschlossen, wenn die Keramik sehr heiß gebrannte wurde. Das erkennt man angeblich bei Steinzeug daran, daß es einen hohen Klang hat. Eben diesen haben meine Gaiwans nicht. Dem Preis nach ist es aber entweder sehr gute Keramik, oder ich wurde sehr gut über den Tisch gezogen.
  13. Tee-Stöckchen - bitte mitmachen!

    Ich bin ja beruhigt, nicht der einzige zu sein, der bei täglichen zwei Litern liegt. Sehr gut, den merke ich mir.
  14. Das hört sich bequem einfach an. Ich gieße auch immer um und hoffe, daß das Wasser in etwa die gewünschte Temperatur plus/minus zehn Grad hat.Gibt es ein Digitalthermometer, das bei Erreichen einer gewünschten Temperatur piepst?
  15. Japanischer Grüntee - erster Aufguss

    Es gibt sehr fest gerollte Tees, die lange brauchen, um sich zu entfalten. Um sie vorher etwas zu öffnen, kann man heißes Wasser drauf- und sofort wieder abgießen. Die feuchten Blätter läßt man dann mehrere Minuten stehen. Hierbei geht es nur darum, die Blätter zu befeuchten, nicht aber darum, Stoffe zu lösen und wegzuschütten. Wenn man den Teingehalt senken möchte, kann man den Tee dreißig Sekunden ziehen lassen und den Aufguß wegschütten. Da Tein leicht löslich ist, kann man so einen großen Teil des Teins ausschwemmen. Es sollte klar sein, daß Tein nicht das einzige ist, was sich löst, und gerade bei guten japanischen Grüntees, die ohnehin kurz ziehen, klingt dieser Voraufguß nach keiner guten Idee. Üblicherweise kann man japanische Tees etwa dreimal aufgießen, da wäre es eine Schande, den ersten Aufguß wegzuschütten.