Cel

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  1. Es wurde gefragt, ich habe den Fall dargelegt. Was Du dabei denkst, ist in dem Fall nebensächlich. Es ist eindeutig ein Einzelfall und es gehört eventuell auch eine Veranlagung dazu. Es sind auch Punkte aufgeführt wie und das über viele viele Jahre kann andere Auswirkungen haben als man annimmt. Da gibt es eben solche Stimmen die dem wiedersprechen würden Einzelfälle halt.
  2. Vor Jahren habe ich einen Bericht gelesen in dem dargelegt wurde das bei einer Frau aus Laos oder Tibet die Sehnen sich verhärtet hatten. Dies wurde auf einen über mäßigen Tee Konsum (Pu) zurück geführt (scheint nichts anderes getrunken zu haben). Dabei wurde aber auch darauf hingewiesen das der Tee minderer Qualität war und fast nur aus Stängeln bestand. Das Problem hatte sich aber nach dem Ende des Konsums zurück gebildet. Leider habe ich keinen Link....
  3. Das Leben ist schön

    Der Aufkleber spricht für sich
  4. Musik-Ecke

    @GoldenTurtle mir ist auf der Fahrt von Hamburg nach Hause noch ein Argument für die Scheibenwelt eingefallen
  5. Es geht doch um das Teehaus und dabei für deren Gäste.
  6. Ganz doofe Idee, gibt es blinkende fürz.B. Schwerhörige? Z.B so was https://www.amazon.de/TFA-Dostmann-38-2024-elektronischer-Stoppuhr/dp/B005OPQLC2/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&linkCode=ll1&tag=kaffee-tee-21&linkId=c7be02c38122e8969622b073c8884d53
  7. Teevorstellung: Wuyi Ming Jian

    M.E. nach ist diese Angabe eher dafür gedacht die Bitterstoffe im Hintergrund zu halten. Nachdem Du eine hohe Dosierung nimmst ( nicht die 5g auf 500ml) würde ich mich von den Vorgaben so oder so etwas lösen. Hohe Dosierung, hohe Hitze, kurze Ziehzeit steht einem Oolong besser. Ich lasse den ersten Aufguss gerne 1 Minute ziehen. Bei dem Preis sollte der Tee mehr aushalten als mit 85° genossen zu werden. Und bitter rundet meist schön ab. Ein Sencha lebt ja auch von seiner Eleganz in Hinsicht Süß-Umami-Bitter. Die Ausgewogenheit ist das besondere, nicht nur die Highlights des floralen Charakter. Es kann auch sein das der Tee seine Mängel verstecken soll, weshalb zu 85° geraten wird. Ein Tee sollte sich wie eine Symphonie auf Deiner Zunge abspielen. Dazu gehört auch das Bittere das den Ausklang bieten soll. Schön zu merken ist es bei gutem WuYi oder Feng Huan Oolong.
  8. Teevorstellung: Wuyi Ming Jian

    @Zockerherz Warum fährst Du den Aufguss bei 85° wenn ich fragen darf.
  9. Aus diesem Grund wäre es von Vorteil die Schleimhäute feucht zu halten. Z.B. mit Nasenspray. Trockenes Wetter mit wenig Luftfeuchtigkeit kann zu so etwas führen. Und der Sommer ist sehr trocken.
  10. Nasenspray mit Wasser und Meersalz und ohne Zusätze?
  11. Erst einmal schön wieder etwas von Dir zu lesen @Raku Das ist ein sehr schweres Thema. Ich persönlich sehe keine Wissenschaft aber auch keine Spiritualität. Es gibt einen wissenschaftlichen Ansatz für den Tee,das sind aber die Bereiche in denen jeder ungeübte ein gutes Ergebnis erzielt. Hier wird Tee mit hohen Kostenfaktor getrunken, da will man das Maximum erreichen, das ist die "wissenschaftliche" Spielerei jene ich erkenne. Das so hinzustellen ist aber auch ein Thema für sich. Vielen ist es zu teuer auf diesem Niveau zu schreiben oder denken das sie dieses Niveau trinken müssen um ernst genommen zu werden. Spiritualität ist immer persönlich, selbst wenn wir alle den selben Mond anheulen machen wir es auf eine höchst persönliche Weise. Selten sprechen Männer über solche Dinge. Es gibt Sachen über die Mann nicht spricht PUNKT Ist er, weil es manchmal so sein muss. Dann aber (zumindest bei mir) nur bei "alten Hasen". Weil man sich doch etwas kennt. Weil man nicht immer kuscheln kann. Weil Mann seine Meinung sagt. Weil man auch einmal anecken muss damit man zusammen lernt. Ich merke es bei mir oft mit @GoldenTurtle. Netter Kerl, mag ich echt, aber wir sind so verschieden, haben andere Ansichten. Da muss man manchmal zusammen stoßen sonst lernt man nicht vom Gegenüber. Nur weil im der Öffentlichkeit etwas beherzte Konversation betrieben wird bedeutet nicht das man nicht per PM freundlich weiter redet. Ich empfinde eher das Themen vermieden werden, da jeder Eingesessene sich bewusst ist das es nicht diesen "Kanon" dabei gibt. Doch wenn sie einer anrührt geht es munter weiter. Es gibt aber Tendenzen in den Zubereitungsarten die für unbekannte Tees sehr ähnlich sind. Neulinge sollten Diskussionen anstoßen und nicht vermeiden. Leider kommt in vielen Bereichen wenig neues Wissen hinzu, weshalb es ausdiskutiert erscheinen mag. Gerade in diesem Forum finde ich das keine Meinung Übergangen oder ignoriert wird und jeder Neuling jegliche Frage stellen kann und immer eine Antwort erhält. Jeder wird geführt um seine eigenen Erfahrungen zu sammeln und zu teilen. Es ist ein miteinander, wir reden über Erfahrungen, mag ein Teil dieser Spiritualität des Tees sein. Aber nur der Senf den jeder dazu gibt macht dieses Forum aus, auch wenn es einmal harsche Kritik hagelt. So wahr diese Worte sind versucht man sich doch nur dem Gegenüber verständlich zu machen. Am Ende hat das alles aber nichts mit Mann oder Frau zu tun. Ich zumindest denke bei den Mitforisten nicht in Geschlechtern, weshalb auch. Es kann einfach sein das viele Frauen nicht so viel Geld in teure Tees investieren wollen. Letztendlich wollen die Männer doch nur spielen und freuen sich auch einmal etwas markanter auftreten zu können. Es sind doch nur Worte, kann es sein das Frauen das ab und an einfach falsch verstehen. Wenn hier ein härterer Ton aufkommt liegt es jedem Fern den anderen zu verletzen. Es ist fast immer sachlich und ohne Beleidigung, ab und an lässt man nur das Geplänkel weg und lässt Argumente stehen und nicht Verschnörkelungen der Sprache. Was das aber alles mit Mann oder Frau zu tun hat bleibt mir als Mann verborgen. Ich schreibe selten etwas zu neuen Tees, dann muss er mich wirklich begeistert haben. P.S. noch etwas zum rauen Ton. Wenn ich mir schon die Zeit nehme zu antworten, egal in welchem Ton, habe ich schon Respekt vor einem Gegenüber, da ich mich mit seinem geschriebenen auseinander setze. In einer Diskussion geht es aber auch nicht um Bitte-Danke, dafür sind die Bilderthemen da.
  12. Eigentlich ist es ja nicht der Kohlenstoff der reagiert, sondern das Eisen. Der Kohlenstoff ist dafür da, dass das Metall härtbar wird. Ohne Kohlenstoff kein Stahl. Jeder mit Kohlenstoffstahl an Messern kennt das Anlaufen der Klinge, jedoch rostet Kohlenstoffstahl nicht so schnell wie immer dargelegt wird. Minimale Pflege, abwischen nach dem Schneiden, ab und an eine hauchdünne Schicht Öl und gut ist. Eisen rostet, auch wenn kein Kohlenstoff vorhanden ist, das ist ein Schnellschuss vom Herrn S. Wenn man sich den Stahl vergrößert denkt, ist hoch reiner Stahl in etwa .... von den Karbiden, etwas verunreinigter Stahl dann vielleicht..o...o.oo Und Chromstahl ..Oo..oOOOo. Chromstahl ist jetzt auch nicht rostfrei, dafür rostträge. Es dauert halt länger. Es sind aber auch riesige Teile im Stahl die leichter aus dem Gefüge brechen oder eine unebene Fläche hinterlassen. Kleine Karbide stark poliert bieten eine geringe Angriffsfläche und wie gesagt, Kohlenstoffstahl rostet nicht so schnell wie immer gesagt wird. Der riesige Vorteil von Tamahagane liegt darin das man den Stahl gut härten kann, der Stahl aber sehr flexibel bleibt. Des weiteren werden Katana partiell gehärtet, Schneide hart, sehr dünn ausgeschliffen, Klingenrücken weich, zum abfangen der Schläge. Moderne Hochleistungsstähle in den richtigen Händen schlagen diese Stähle aber auf Ihren gebieten. Die meisten hochwertigen Klingen aus Japan bestehen aus weißem Papierstahl. Dieser ist von der Zusammensetzung dem Tamahagane nahezu gleich, kommt aber nicht aus dem Rennofen. Es kann natürlich sein das Satetsu unter 0,2% Kohlenstoff liegt, daher nicht als Tamahagane läuft weil es kein Stahl mehr ist (nicht härtbar) und daher schon die Differenzierung kommt. Kohlenstoff hat m.E. aber nichts mit Rostanfälligkeit zu tun. Satetsu wäre dann aber kein Stahl sondern Metall (Eisen) und wäre "weich" und nach dem gießen nicht spröde und auf Spannung. Das Ausgangsmaterial ist aber bei Satetsu und Tamahagane gleich, die Gewinnung des Metalls/Stahls sehr ähnlich. Die Karbide aber noch immer sehr klein.
  13. Satetsu wird in der Tatara erschmolzen. Das Material an sich ist sehr inhomogen, weshalb es für Klingen sehr oft gefaltet wurde/wird. Beim Guss eines Tetsubin gehe ich von aus, das diese inhomogene Masse erhalten bleibt, was aber hier nicht unbedingt die Rolle spielt. Es muss keine Klingen bilden oder dünn ausgeschliffen werden. Eine extreme Härte ist hier teils erwünscht, jedoch sollte man bedenken das eine sehr hohe Spannung im Material besteht. Klingen haben ja nicht nur eine Wärmebehandlung um die Spannung und die Härte anzupassen. Ob beim Tetsubin das Material entspannt wird kann ich nicht sagen. @miig Satetsu bildet durch die Verhüttung und die Reinheit sehr kleine Körner (Karbide), bei einer guten Politur nimmt man einen Großteil der Angriffsfläche und bei guter Behandlung (z.B. Kamelienöl) wird man selten Rost finden. Wootz ist ein sehr ähnliches Material, der Rennofen an sich ist aber mehr ein Spiel für exotisches Metall und eine Materialverschwendung. Weißer und blauer Papierstahl sind auch hoch rein, günstiger aber nun einmal nicht so pompös. Ich gehe fast von aus, Das ein Ginbin da nicht mithält. Silber ist vom Material günstiger, ein Ginbin lebt von der Verzierung, Satetsu vom Material.
  14. Die Kessel aus Sandeisen leben jetzt auch mehr auf Mythen und Legenden. Sandeisen (produziert aus Eisensand) ist dem Begriff Tamahagane (Juwelenstahl) gleichzusetzen. Der große Vorteil von Sandeisen ist seine Reinheit, in heutiger Zeit aber eine eher kostspielige und langwierige Spielerei für betuchte Käufer die auf der Suche nach dem Besonderen sind. Von der Zusammensetzung her gibt es Stähle die dem ziemlich gleich sind. Japaner halten aber gerne an Tradition fest. Im Teebereich mag die Reinheit noch anders zu sehen sein, die Frage ist eher ob man das Ergebnis auch mit anderen Stählen erreichen könnte, scheint aber nicht von Interesse zu sein.