VanFersen

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    3.640
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Days Won

    47

VanFersen last won the day on 13. Januar

VanFersen had the most liked content!

5 User folgen diesem Benutzer

Über VanFersen

  • Rang
    Tee-Kenner
  • Geburtstag 25.03.1983

Kontakt Methoden

Profil Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Wien
  • Interessen
    Tee & Tee-Utensilien
    Bartöle & Vintage Stuff
    Japan/China/Taiwan
    Kochen
    Räuchern (Weihrauch,Harze,Hölzer)
    Gitarre und Klavier spielen
    Musik (Rock,Klassik,Soundtracks,Chillout,Asian Pop)
    Serien/Filme/Anime
    Lesen
    Schreiben

Letzte Besucher des Profils

12.267 Profilaufrufe
  1. Ich tippe auch fast auf die Lagerung. Die Verpackungen kenne ich seit eh und je und diese sind das geruchsneutralste was ich je bei Teeverpackungen erlebt habe. Daran kann es nicht liegen, einzig und alleine was ich mir vorstellen könnte ist, dass "vielleicht" beim Transport das Paket sehr großer Hitze ausgesetzt war und diese Hitze in Verbindung mit den Verpackungen und dem Tee eine seltsame chemische Reaktion ausgelöst hat. Es gibt Packungen wo es nicht so heftig ist, vor allem der Duck Shit, Ba Xian und der Zhi Lan sind massiv heftig in dieser Hinsicht. Seltsam ist das am Ende diese drei Sorten auf unterschiedlichen Ecken dieser Anbaugegend kommen, somit unterschiedliche Bauern und vor allem unterschiedliche Arten sind bzw. sogar Jahrgänge, denn die ersten beiden sind von 2017, während der Zhi Lan von 2016 ist. Daher ist ein Fehler in der Lagerung bzw, während des Transports das wahrscheinlichste. Ich war bis zu dieser Bestellung noch nie in Kontakt mit Liu Bao (Heicha) gekommen, dies war so ziemlich die letzte Art von Teegattung die ich neu entdecken durfte. Seit ihr mit diesen Sorten bewandert? Es mag sein dass dies so gehört, aber dieser Tee hat mich richtig heftig geflasht - So etwas habe ich in meinen Lebzeiten bisher nicht erlebt. Es ist ein aged Liu Bao v0n 2002. Ich hatte schon Shengs von 1950, 1970 wo man eigentlich eher annehmen könnte soetwas wäre möglich, aber dieser Liu Bao riecht wie ein massiv schimmliger alter Keller. Und schmeckt auch ganz genau so. Ich hab schon oft gehört das Tee gewisse Auswirkungen auf den Körper haben kann, aber Leute das war echt HEFTIG! Nach einem Schluck hatte es für mich gereicht, aber dieser eine Schluck hatte es in sich. Mein ganzer Mundraum wahr am kribbeln und brennen (nicht wie Feuer, aber mehr als nur ein zartes Kribbeln) und instant ist dieses ganze Profil durch meine Nase und Geruchssinne geschossen und bam voll aufs Hirn - ich mach keine Scherze mein gesamtes Hirn hat gekribbelt. Abgesehen davon hab ich ewig diesem Kellerschimmelgeschmack nicht aus dem Mund bekommen. Also so etwas seltsames hatte ich mit einem Tee noch nie erlebt. Ist es normal das Liu Bao wenn er alt ist diesen Schimmelflair hat?
  2. Mir entzieht sich der Humorfaktor hier auch gänzlich tztztz... Ja seltsam - mit der Zeit bekommt man eigentlich so ziemlich all Arten von Geruchsprofilen mit - zu mindesten denk man es. Fraglich ist wirklich ob dieser Geruch wirklich von den Dancongs kommt oder durch etwas anderes entstanden ist. Denn wie gesagt ist seltsam das jede Packung so riecht, manche intensiver, aber dennoch alle auf der selben Geruchslinie, aber kaum kommt heißes Wasser hinzu tritt der Facettenreichtum wieder ein und alles bekommt seine Normalität. Nun stellt sich schlussendlich nur die Frage, sind diese Tomaten ein Umstand natürlicher Güte oder ein Unfall im Laderaum des Fliegers.
  3. Ahoi Leute, ich hab schon lange nichts mehr von mir hören bzw. lesen lassen. Aber gerade kam eine Thematik auf, wo ich mir dachte ihr könntet da vielleicht ein gewisses Wissen dazu beitragen. Ich bekam eine neue Bestellung von Yunnan, meinem liebsten Online Händler - ich hatte bisher noch nie Probleme mit irgendeiner Bestellung von Scott. Daher war der Schock groß, als jene Bestellung ankam. Wie ihr euch denken könnt und wisst, habe ich schon sehr viele Dancongs verkostet, vor allem da diese Sorte an Oolong zu einer meiner Favoriten zählt. Wenn man in solche eine Packung mit Dancong hineinschnüffelt, mit was für Aromen verbindet ihr den Duft, sicherlich mit nussig, floral, fruchtig, vielleicht auch etwas süßlich oder leicht herb mit einer dezenten Röstnote - Aber sicher nicht Maggie Suppenwürfel mit Tomaten bzw. Tomatengrün? Aber so riecht fast jede einzelne Packung dieser Bestellung von Dancongs 2017. Ist vielleicht an der Ernte in diesem Jahr etwas anders. Haben sie die Umstände der Natur geändert, wächst etwas anderes anbei das dieses Aroma auslöst - weiß jemand etwas? Ich bin mir nun selbst nicht mehr sicher ob ich je solch wirklich extrem frische Dancongs hatte. Meist waren diese immer vom letzten Jahrgang oder mindestens gut 6 Monate von ihrem Erntezeitpunkt entfernt, aber diese sind richtig frisch, vielleicht riechen ganz frische trocken Dancong Blätter so - tun sie das? Seltsam ist wirklich das jede Packung so riecht - oh ich sehe gerade das einer dieser Sorten von 2016 ist, also kann das mit dem frischen auch nicht der Fall sein. Ich verstehe es einfach nicht. Mich irritiert das richtig, da ich solch ein Geruchsprofil nicht kenne. Es ist so merkwürdig und überhaupt nicht Dancong-like. Hat jemand schon einmal einen Dancong gehabt der solch starke Nuancen aufgewiesen hat? Oder mit dem Paket ist auf der Reise irgendetwas passiert, irgendetwas ausgesetzt worden (starke Hitze ... keine Ahnung) Ich kann euch nicht sagen, wie seltsam diese Sorte riechen und sie sind nicht mal von der selben Gegend oder dem gleichen Farmer, denn das würde vielleicht auch noch Sinn machen. Da ist alles dabei von Duck Shit, Zhi lan, Ba Xian, Xingren etc... Also eigentlich sollten diese Sorten unterschiedlich riechen, tun sie aber nicht - erst wenn die Blätter mit heißem Wasser übergossen werden, dann kommt endlich der eigentliche Charakter durch, aber davor gibt es nur Tomaten, Tomaten und Maggi Würfel
  4. Es kommt schlichtweg auf den Tee an - so einfach ist die Antwort. Es ist wie mit dem Essen, es schmeckt auch nicht jede herzhafte Speise gut, wenn man ein und das selbe Gewürz benutzt, es kommt auf die Zusammensetzung der Speisen an. So auch beim Tee. Ich kann aus Erfahrung sagen das man die meisten Teesorten mit leicht kochendem Wasser zubereiten kann, außer Grüntee! Dieser macht bei der Teefamilie eine Ausnahme. Auch beim kochendem Wasser gibt es signifikante Unterschiede - Brodelt das Wasser nur leicht oder blubbert es schon wie wild vor sich hin, letzteres würde ich nur benutzen wenn es um Wuyi Oolong, Shu Puerh oder Schwarztee geht. Bei Sheng, grünen Taiwan oder China Oolongs, Weißtee, Gelbertee und Dancong achte ich zumeist darauf eher nur "anfängliches leicht aufkeimendes brodelndes Wasser" zu nutzen - ich schätze das dies knapp bei 90° oder darunter liegen wird. Um ehrlich zu sein gehe ich da sehr nach Augenmaß und Gefühl, da ich das Wasser nicht nach seiner Temperatur messe. Bei Sencha, Gyokuro und chinesischen Grüntee (auch koreanischem und anderen), lasse ich das Wasser leicht aufkochen, nicht brodeln und betreibe dann das hin und her schippen Spiel - Wasser in die Kanne (Temperatur fällt), von der Kanne in die Tasse (Temperatur fällt erneut) und dann Tee in die Kanne und Wasser von den Tassen in die Kanne (Temperatur fällt erneut und müsste dann ca. bei 75° sein. Damit fahre ich eigentlich immer gut. Hatte auch schon probiert einige Sorten mit abgekühltem Wasser zu zubereiten aber hier schleicht sich immer ein und das selbe Problem ein - fader Geschmack. Versucht man z.B. einen Wuyi Oolong oder einen Shu mit 80° zu übergießen erkennt man schon alleine an der Tassenfarbe, dass die Intensität darunter leidet und so auch im Geschmack. Zu geringe Temperaturen können bei gewissen Teesorten dazu führen dass nicht alles aus ihnen herausgelockt wird und man nur die Hälfte zu schmecken bekommt. Sicherlich kann dies auch dem ein oder anderen munden, aber mein Fall ist das nicht. Ich gehe hierbei lieber aufs Ganze
  5. Kommt auf die Kanne an. Bei meinen 120ml nutze ich ca. 4,5-5g, bei meiner 100ml ca. 4-4,5g und bei meiner 70ml ca. 3,5-4g. Ich denke das ist eher Standard weder zu wenig, noch zu stark. Ich finde das zu viel Blattwerk am Ende nichts bringt, alles schmeckt nur zu übertüncht und viel zu intensiv was am Ende den eigentlich Genuss reduziert. Früher bei meinen 200ml Kannen Zeiten waren es auch ca. 7g, aber das passte auch, da die Kannen das mit ihrem Volumen ausgeglichen haben. Am Ende soll man ja das richtige Profil des Tees schmecken. Ich sehe ich wie mit anderen Sachen - Beispiel wenn ich mir einen Saft mit Sirup und Wasser machen würde (eher meine Frau als ich ) dann schmeckt das auch nicht gut, wenn man zu viel von dem Sirup hinein gibt, aber zu wenig schmeckt nur zu wassrig. Oder eine Suppe. Wenn man Zu viel Wasser nimmt dann schmeckt sie zu wassrig, aber nimmt man zu wenig schmeckt sie als würde man an einem zu intensivem Maggiewürfel lutschen. Aber jeder muss das für sich selbst entscheiden
  6. @Ann - Die Chinesen wussten schon immer von was sie sprachen. Hier sagte einst ein Gelehrter "Wenn der Tee eine 10 ist und das was eine 7, ist der Tee am Ende dennoch eine 7" - Wasser ist fasst schon bedeutender, als der Tee selbst. Selbst wenn du einen wirklichen Highend Tee hast, wird er mit miesem Wasser auch nur mittelmäßig schmecken. Der Tee macht das Wasser nicht besser, sondern das Wasser den Tee. Aber anders herum wird ein schlechter Tee mit bestem Wasser nicht besser, sondern nur am Besten in seinem best möglichem Sein. Man mag es kaum glauben wieviele Faktoren einen unterschiedlichen Einfluss auf den tatsächlichen Geschmack von Tee haben können. Oft ist es nicht nur das Wasser, der Tee selbst sondern auch die eigene Tagesverfassung, als auch der Ort des Genusses. Ich hatte unzählige Momente wo ich anderen einen wirklich genialen Tee näher bringen wollte, diesen zu ihnen mitnahm (mit eigenem Geschirr) - dennoch war ich manchmal vom Ergebnis vor Ort selbst etwas enttäuscht, da dort der Tee ganz anders sich entwickelte, als bei mir zu Hause - sicherlich kam hierbei auch wieder das Wasser zum Handkuss, da ich vor Ort nicht immer Lauretana bei mir hatte, aber selbst in Fällen wo ich es mitführte, war oftmals das Ergebnis an anderer Stelle auch ein gänzlich anderes.
  7. Ahoi ihr, vielleicht hat jemand von euch schon Erfahrungen sammeln können oder sich selbst in diese Materie weiter vertieft und kann sein Wissen mit mir und uns teilen. Ich bin letztens über eine Teekanne gestoßen die laut Angabe einen hohen Eisenoxidgehalt inne hat, waren glaube ich 6% oder so. Was genau hat dieser Gehalt für einen Effekt auf die Kanne bzw. auf den Tee? Eignen sich solche Kannen am Ende für alle Teesorten oder eher nur für spezielle.
  8. Danke dir - Das Problem war früher dass ich mir wirklich mit allem nach und nach zu viel Druck gemacht hatte. Ich musste an dem und dem Tag einen Bericht auf ZeroZen veröffentlichen, es musste in Deutsch und in Englisch sein. Musste, musste, musste. Jetzt mache ich es so wie es mir Freude macht. Es kommt fast täglich etwas auf meinem Instagram ZeroZen Kanal heraus. Wenn ich viel Zeit habe eine aufwendigere Review, bei weniger Zeit ein Foto einer aktuellen Tee Session oder neuen Teesorten die per Post gekommen sind. Mit Instagram muss man nichts formatieren. Man kann sich viel mehr auf den Tee an sich konzentrieren, mehr auf die Bilder, den Genuss und erst an dritter Stelle kommt der Text. Durch das Wörterlimit ist man auch gezwungen sich etwas kürzer zu halten, weshalb man nicht verfällt ewige Romane zu schreiben Wenn man sich am Ende immer einen Druck mach überall und mit allem präsent sein zu müssen, dann verliert man zu schnell die Freude an etwas, das man eigentlich liebt. Und das sollte nicht passieren.
  9. Danke nochmals an die Nachzügler - @Raku - Ich bin an sich sehr aktiv, aktiver als früher, aber ich bin eigentlich nur noch auf Instagram unterwegs. Da ich nun alles auf Englisch veröffentliche ist mir dass zu viel Arbeit es erneut auf Deutsch zu machen - Langsam merke ich auch dass mir oftmals Deutsche Worte nicht mehr einfallen, weil ich mich fast nur noch mit Englisch auseinandersetze - aber schau in meinen Instagram Kanal rein, da ist immer was Neues dabei
  10. Ihr wisst ja ich hab mir vor einiger Zeit Tee von einer sehr renommierten Teehauskette "Moychay" in Russland geordert. Bisher muss ich echt gestehen bin ich sehr sehr positiv beeindruckt von dem Sortiment. Der gute Ruf zeigt sich wahrlich in der Qualität. An sich Zweifel ich hierbei nichts an, im Gegenteil. The Oolong Drunk hat auch schon sehr überzeugt von ihnen Berichtet, auf Steepster liest man auch nur Gutes und vor allem auf den großen Russischen Plattformen wird dieser Shop in allen höchsten Tönen gelobt. ABER...nicht das ich wirklich Angst hätte, aber in dieser Bestellung ist auch ein Yellow Oolong aus Krasnodar, Russland dabei. Dieser hat es mir sehr angetan, da ich noch nie von dieser Gegend gehört hatte. Auch die Reviews auf Moychay sind sehr vielversprechend..ABER und nun kommen wir endlich dazu. Ich wollte gerne mehr von diesem Anbaugebiet wissen und habe mir einiges Durchgelesen, es gibt auch ein wirklich interessant (leider nur in Russisch) Doku-Filmchen über diese Teeregion die in den Bergen liegt. Diese Teegärten scheinen teilweise eine fast 200 Jährige Geschichte zu haben und sind in Russland sehr berühmt, da von dort der einzige im Land produzierte Tee stammt. Okay ich bin immer noch nicht beim ABER..aber jetzt. Bei meiner Recherche über die Gegend Krasnodar bin ich auf Youtube LEIDER auch über ein Video gestolpert in dem ein Russe mit einem Geigerzähler (nennen sich Radiation Hunter), irgendwo in einem Waldstück von KRasnodar auf Reste eines Lagers oder was immer dies auch war gestoßen ist und dort hat der Geigerzähler so massiv ausgeschlagen, dass die Strahlugn eigentlich schon Lebensgefährlich ist. Ein Kommentar unter dem Video meinte aber das da etwas nicht stimmen kann. Dennoch irgendwie ist es nicht gerade beruhigend, dass es in einem Waldstück so hohe Strahlungen gibt, aus einer Gegend aus der Tee stammt. Dies muss natürlich nichts bedeuten und auch denke ich das nichts sein wird, da sich dieses Teehaus soetwas nicht erlauben könnte, bei dem guten Image das sie sich aufgebaut haben...ABER interessieren würde es mich dennoch. DAHER MEINE FRAGE: Hat von euch jemand Beruflich oder durch Bekannte eine Möglichkeit einen Tee auf Belastungen bzw. Strahlung testen zu lassen. Denn auch wenn ich denke das ich mir keine Sorgen machen muss, würde mich das Ergebnis doch sehr interessieren.
  11. @miig - stimmt sogar. Es gab einen Highend Bai Ji Guan von dem bisher sehr überzeugendem russischem Shop Moychay. Aber im Grunde trinke ich jetzt alles Querbeet was mir gerade mundet. Ich trinke in letzter Zeit auch sehr gerne fruchtige Schwarztees vor allem aus Taiwan. Und danke euch beiden
  12. Hat noch jemand Erfahrung mit dem Shop? Die Preise sind ja wirklich, sagen wir mal sehr stolz - ich meine wenn die Qualität am Ende wirklich so wahnsinnig gut ist, dann lasse ich mich vielleicht dazu überreden - aber das ist eben die Frage ob es sich wirklich auszahlt. Ich schiele vor allem auf die Korea und Dancong Ecke.
  13. Warum kannst du keine Nachrichten empfangen? Ich hätte da etwas wichtiges was ich dich fragen wollte.

    1. GoldenTurtle

      GoldenTurtle

      Weisst du ... das ist der Frieden, der von der Meditation kommt.

      PS: Ich hoffe, es ist nichts perverses!

  14. Ist zwar schon eine Weile her, aber hat jemand koreanische Sorten aus jenem Shop getestet?