VanFersen

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Über VanFersen

  • Rang
    Tee-Kenner
  • Geburtstag 25.03.1983

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Profil Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Wien
  • Interessen
    Tee & Tee-Utensilien
    Bartöle & Vintage Stuff
    Japan/China/Taiwan
    Kochen
    Räuchern (Weihrauch,Harze,Hölzer)
    Gitarre und Klavier spielen
    Musik (Rock,Klassik,Soundtracks,Chillout,Asian Pop)
    Serien/Filme/Anime
    Lesen
    Schreiben

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  1. So etwas würds in Österreich nicht geben.
  2. Danke erstmals an alle die bisher geantwortet haben, euer Input hat mich auf jeden Fall schon auf eine neue Idee gebracht, welche auch knackig und kurz genug ist. Denn in diesem Fall wie Nemo schon beschrieben hat, geht es um meine zukünftige Arbeit. Mehr dazu in sehr naher Zukunft In diesem Fall geht es um einen knackigen Satz der ohne viele weitere Fragen diesen Abschnitt auf den Punkt trifft. Da der Platz limitiert ist, sollte der Satz die gesamte Sache kurz und knapp auf den Punkt bringen. Dank eurer Eindrücke wäre ich jetzt bei dieser Variante: Der erste Aufguss per 5 Sek. wird nicht getrunken, er dient zum aufwecken der Teeblätter. @nemo - Ich habe mich dem Tee schon seit etlichen Jahren verschrieben und in dieser Zeit nicht nur viel an Wissen, aber auch an Erfahrung angehäuft. Sicherlich ist nicht jede Meinung absolut und jeder kann es handhaben wie er oder sie es auch immer gerne möchte, aber ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass in der Gongfu Cha Methode nicht umsonst dieser erste Waschgang ein Teil jener Art der Zubereitung ist. Das hat sehr wohl seinen Sinn und Zweck. Vor allem wenn du die Gongfu Art praktizierst wirst du ohne ersten Waschgang nicht sehr weit kommen. Denn würdest du sehr harte Pu-erh Brick Teile oder Taiwanische gerollte Oolongs gleicht mit dem ersten Aufguss per 15-25 Sek. trinken (manche machen sie sogar noch kürzer) dann würde da nicht viel Geschmack vorhanden sein. Denn dieser kurze Spülgang mit kochendem Wasser dient dazu, dass das Blatt erweckt wird, aufgelockert wird, denn so bekommst du dann beim eigentlichen und wirklichem ersten Aufguss per 15-25 Sek. den richtigen und guten Nektar aus dem Blatt heraus und nicht nur leicht aromatisiertes heißes Wasser. Vor allem ist es auch aus dem Grund unheimlich wichtig, da ich China nicht immer alles so hygienisch ist, wie man es gerne hätte. Wo Tee ist sind Vögel/Hühner nicht weit und diese rennen dort Kreuz und Quer frei herum, Hände sauber zu halten ist uns im Westen sehr wichtig, aber in anderen Gebieten der Welt ist es oftmals nicht möglich bzw. wird es nicht in dem Maße betrieben, wie es bei uns die Hygiene vorschreibt. Dazu kommt noch ein wesentlich wichtiger Aspekt, dass du z.B. bei gealtertem Pu-erh der schon gut seine 20 Jahre auf dem Buckel hat nicht wissen kannst, wie dieser gelagert wurde. Oft findet man solche Fundstücke in verlassenen Lagern ohne irgendwelche Verpackungen. Da ist Jahrzehnte alter Staub, vielleicht sogar Ratten/Mäusekot und was weiß ich alles darauf und diesen sollte man wirklich nicht unbedingt mit dem ersten Aufguss sofort mit "genießen" Eine Garantie dass alles an Staub & Co nach dem ersten Waschgang verschwunden ist gibt es nicht und ich bin mir sicher es ist auch nicht alles weg, aber immerhin besser, als es überhaupt nicht zu tun
  3. Wenn ihr mit einem Wort in einem Satz erklären müsstet, dass man am Anfang den ersten Aufguss nicht trinkt, sondern wäscht und sofort abgießt, wie würdet ihr dies beschreiben, sodass es ohne großen Erklärungsbedarf auch ein Unwissender verstehen könnte. Ich stehe nämlich gerade vor diesem Problem! Der derzeitige Satz würde lauten: "Vor dem ersten Aufguss, Tee mit kochendem Wasser aufwecken und sofort abgießen" - würdet ihr diesen Satz so verstehen bzw. kann man diesen so lassen, auch wenn ihr Neu im Teesektor wärt oder wie würdet ihr Rinse auf Deutsch beschreiben? Aufwecken, Teewaschgang, Waschung, Waschen oder Durchspülen?
  4. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Kleines Sample-Set aus Canada welches ich mir für ZeroZen Artlab aussuchen durfte. Vor allem auf den Sheng aus Laos bin ich schon sehr gespannt: I. 1983 Menghai II. 1992 Menghai Hou Gen III. Laos Pu Er 2017 Phong Sali
  5. Warum hat hier keiner geantwortet? Wie auch immer. Im Grunde haben die Menschen die Grenzen zu gewissen Regionen geschaffen. Betrachtet man die Regionen Laos wo wilder alter Gushu wächst, dann sind diese Geografisch gesehen im gleichen Gebiet wie die an Laos angrenzenden Berge von Yiwu Xishuangbanna. Daher kann das Material nicht schlechter sein, im Gegenteil. Ich denke sogar dass es durch seine beinahe unberührte Weise unheimlich viel Potential haben wird. Es fehlt den Farmern nur an Skills, aber auch hier hat sich schon einiges getan und es wird daran gearbeitet. Ich denke das diese Gegend in naher Zukunft eine sehr stark gefragte Region für Pu-erh sein wird. Hoffe man findet bald mehr Quellen um Pu-erh aus jenen Regionen zu kaufen.
  6. Das Wasser in Wien ist alles andere als Zauberhaft - Ich hatte nur in meinen erste 1-1 1/2 Jahren mit Leitungswasser aus Wien experimentiert. Aber schon seit gut 3 1/2 Jahren nutze ich nur noch Lauretana, was anderes kommt mir nicht ins Haus - also in diesem Fall eher das italienische Zauberwasser
  7. Wieso nicht ganz nüchtern ?
  8. Tee und Fernweh

    Dieses Gefühl hab ich schon seit ich ein kleiner Junge war. Einige Aspekte verstärken dieses sich einerseits "Fehl am Platz" fühlen und andererseits sich in dem Land in dem man lebt nicht richtig glücklich zu fühlen. Sicherlich geht es uns (Schweiz, Österreich und Deutschland) von der Lebensqualität, der Sozialpolitik und und und besser als so manch anderen Menschen die in ihrer Heimat weniger haben und dies ist auch immer der Spruch den man von allen Seiten hört "Sei froh das du hier lebst, denn wo anders würde es dir nicht so gut gehen" - das mag in vielen Aspekten schon zutreffen, aber dennoch reicht Sicherheit und Lebensstandard wirklich aus um sich damit glücklich zu stellen? Ich hatte schon seit klein auf immer ein Heimweh/Fernweh zu Asien vor allem die Ostasiatischen Länder wie China, Japan, Südkorea und Taiwan hatten es mir von Anfang an angetan. Vor allem meine Liebe zu Japan hatte in meinen Jugendjahren sich zu einem mystischen Schloss aufgebaut von dem ich Angst hatte es könne platzen, wäre ich das erste Mal wirklich in Japan. Doch dem war in keinem Moment so im Gegenteil! Ich kenne all die Schattenseiten die Japan zu bieten hat und es sind nicht wenige, aber als ich das erste Mal in Japan war hätte ich weinen können. Es war fast so, als wäre ich nie weg gewesen, als wäre ich endlich zu Hause angekommen. Es der erste Urlaub in meinem Leben wo ich einfach nicht nach Hause wollte. Ich war nie zuvor in Japan aber ich bin gleich am ersten Abend in Tokyo von Meguro nach Shibuya zu Fuß gegangen ohne mich nur einmal zu verlaufen. Auf dem Rückweg nahm ich sogar eine Abkürzung zu meinem Apartment. Seither lebe ich in ständiger Fernweh-Situation mal mehr verstärkt, mal weniger. Ich habe mich in Österreich nie besonders wohl gefühlt, da es für mich hier kaum etwas gibt (außer Mittelalterfeste), aber alle meine Interessen und was ich liebe muss ich mir sowieso aus Asien besorgen, da ich hier keine Anlaufstellen habe. Aber Auswandern ist immer leichter gesagt, als getan, vor allem wenn man nicht mehr alleine sondern zu zweit ist, muss man auch auf die Wünsche des anderen eingehen. Vor allem durch den Tee wünsche ich mir oftmals ein einfacheres und bescheideneres Leben, welches aber am Ende einen weit höheren Mehrwert haben würde. Vor allem wenn ich so Gemeinschaften wie die Herrschaften von Global Tea Hut sehe, beneide ich diese ganz ehrlich besonders. Sie Leben umgeben von Bergen und Teekultur in Taiwan, Leben und Arbeiten jeden Tag mit Tee und können Reisen und all die Teefelder und Teeberge besuchen, welche ich schon seit Jahren sehen möchte. Auch wenn ihr allgemeiner Alltag "einfach" gestaltet ist, was den Ablauf anbelangt, ist es genau das und mit der Materie mit der sie sich jeden Tag beschäftigen können, dass wahres Glück und Zufriedenheit in meinen Augen bedeutet.
  9. Ich werde es mir überlegen, sage dir im Fall der Fälle Bescheid
  10. Der Unterschied ist einfach wirklich zu krass - das denke ich mir auch. Denn wie erwähnt der Da Hu Sai entwickelt sich weit humaner und weicht nicht so sehr von seinem damaligen Profil ab, welches ich durch die Samples erlebt habe. Die samples hatte ich bis in den Dezember 2017 verkostet bzw. Teile davon (da 25g) hatte ich noch bis in den Februar 2018 hinein. Und die Cakes habe ich erst seit Anfang April 2018. Echt seltsam. Das es ein gänzlich anderer Cake oder eine schlechte Mischung ist, das könnte natürlich auch sein, aber das wäre dann wirklich verdammtes Pech! Ich kann nur hoffen das Zeit etwas bessern wird. Es ist wirklich schade, denn der 25g sample war echt ein wahrer Traum, was man vom ganzen Cake nicht sagen kann.
  11. Vielleicht hat jemand von euch dazu eine Meinung bzw. einen Anhaltspunkt ob dies ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses ist bzw. sein kann. Es gibt einen Sheng von Lincang (von YS) aus 2017 den ich vergöttere. He Bian Zhai Wild Arbor raw Sheng 2017 - https://yunnansourcing.com/products/2017-yunnan-sourcing-he-bian-zhai-wild-arbor-raw-pu-erh-tea-cake Dieser Sheng hatte im letzten Jahr ein solch floral und süß intensives Aroma und Geschmack - vor allem war es kaum machbar das dieser Sheng auch nur irgendwie bitter werden konnte. Nun hab ich mir im März diesen Jahres einen ganzen Cake bestellt und vor zwei Wochen diesen zum ersten Mal angebrochen und ich war etwas irritiert und bin es im Grunde immer noch. Denn sein Profil hat sich drastisch verändert und ich würde in diesem Fall nicht unbedingt behaupten zum Guten. Ich habe mir auch aus der selben Region auch aus 2017 den Da Hu Sai Wild Arbor 2017 bestellt (ebenfalls im März zusammen mit dem oben genannten) - https://yunnansourcing.com/products/2017-yunnan-sourcing-da-hu-sai-wild-arbor-raw-pu-erh-tea-cake Beide waren meine Favoriten von 2017, aber im Gegensatz zum He Ban Zhai entwickelt sich der Da Hu Sai um Ecken besser, viel runder und smoother in seiner Wandlung, so wie man es eigentlich erwarten würde. Was mich am He Bian Zhai besonders stört ist eine Art brennen im Rachen und der Brust, fast so als würde man sich ein Büschel Brennesel in den Hals halten. Dazu kommt, gänzlich unerwartet ein nun markant intensives Bittererlebnis und leicht säuerlich in Verbindung mit der Bitternote ähnlich von Grapefruit. Sind junge Shengs nicht zu erst Bitter, wenn überhaupt und werden danach immer Runder und weicher im Geschmack und nicht umgekehrt? Obwohl ich beide Cakes auf ein und die selbe Art und Weise lagere, entwickelt sich der He Bian Zhai auch aromatisch viel flacher und mit weit weniger Tiefgang, wobei er immer mehr eine Art Heu / Kräuterliche Note bekommt. Wie gesagt, war dieser im letzten Jahr, als ich nur eine Probe bestellt hatte genau das Gegenteil. Der Unterschied ist heftiger, als Tag und Nacht.
  12. Ziehzeiten für Tee

    @WinklaIst klar dass das nicht gleich von Anfang an geht, aber ich gehe nur noch nach Gefühl und weiß dabei immer wann die richtige Zeit ist, den Tee auszuschenken. Auch bei der Temperatur benutze ich schon seit Jahren kein Thermometer mehr, einzig und alleine die Waage kommt noch zum Einsatz, einfach aus dem Grund, da man manchmal sehr genau sein muss, wenn man sich 25g gut aufteilen möchte, sonst hat man am Ende zum Schluss zu wenig an Blattwerk im Beutel um noch eine wirklich gute Session damit abhalten zu können. Aber zurück zum Thema Ziehzeiten. Wenn du es wirklich so machen willst nach Zeit, dann würde ich die Zeit des Ausschenkens nicht mit einrechnen. Stehen in der Anleitung z.B. 90 sek für den ersten Aufguss, dann sind diese 90 sek. reine Ziehzeit. So habe ich es zu mindestens immer gehandhabt
  13. Ernte 2018 in Yunnan

    Sicher nicht! Wie gesagt besteht darin kein Mehrwert. Ich bin mir fasst sicher, dass derjenige der den Farmern direkt das Ausgangsmaterial abkauft am Meisten daran verdient. Der presst dann seine Cakes aus dem Rohmaterial und setzt dann den hohen Preis an, wobei der nächste Händler der das Endprodukt am Ende an den Kunden bringt, sicher oft auch nicht gerade wenig Aufschlag leistet. Ich finde es allgemein Pervers wie die Menschheit im großen und ganzen "funktioniert". Wir haben uns unsere eigene Hölle selbst erschaffen, auf einem Planet auf dem es uns eigentlich allen gut gehen könnte. Ich bin da vielleicht anders, aber ich hatte noch nie verstanden warum man seinen Erfolg so dekadent in die Öffentlichkeit tragen muss. Selbst wenn ich auf einmal Reich wäre, ich würde nie auf die Idee kommen mir eine Jacke um 10.000€ oder mehr zu leisten, denn darin besteht einfach kein Mehrwert, genauso wenig wie in einer riesigen Villa für zwei Personen, wo aber fast ein gut bewohntes Dorf darin Platz hätte. Es geht so vielen Menschen richtig schlecht und das müsste am Ende nicht sein, aber da es immer Menschen und meist sind es immer nur die Großen und wirklich Einflussreichen gibt, wird sich daran auch nichts ändern. Die Farmer Industrie macht Medikamente mit Absicht um uns zwar von einer Sache zu befreien, aber auf kurz oder lang andere Organe zu schädigen, damit wir wieder Medikamente kaufen müssen um dann diese Zustände zu behandeln. Die wollen nicht das wir am Ende gesund werden, sondern abhängig von deren System. Genauso ist es mit Autos. Wir könnten schon längst eine viel bessere Luft haben und elektro Autos fahren, aber die Ölindustrie hat immer noch zu viel Einfluss. So auch die Atomlobby. Es gibt so riesige unbewohnbare Gebiete auf dieser Welt, Wüsten in denen man nichts machen kann. Wenn man diese gesamten Areale mit Sonnenkollektoren und Windrädern zupflastern würde, könnte man die gesamte Welt mit Energie versorgen und wir könnten uns die Atomenergie sparen. Aber überall wo eine Lobby, Einfluss und Gier dahinter steckt, da zählt das Gute und die Welt bzw. der Mensch nichts. Dank vieler schwarzer Schafe richten wir uns nach und nach selbst zu Grunde. Ich bin mir sicher das es noch viel intelligenteres Leben da draußen gibt, aber so feindselig wie die Menschheit ist, wundert es mich nicht, dass sie nicht "Hallo" im großen Stil zu uns sagen. Würde ich an ihrer Stelle auch nicht.
  14. Ernte 2018 in Yunnan

    @GoldenTurtle - Mag schon sein, aber darin liegt meiner Meinung nach schon am Beginn der Hund begraben. Allgemein ist in unserer Gesellschaft einer der größten, wenn nicht sogar das schlimmste Übel die "Gier" - Denn nur weil die Nachfrage steigt muss man es nicht maßlos übertreiben. Ich verstehe schon, dass man Geld verdienen möchte, das will jeder von uns, doch vieles geht auf die Kosten anderer oder die Gier übersteigt am Ende einfach jegliche Vernunft. Den Wert einer Sache schafft am Ende nur der Mensch selbst. Ich finde es einfach absurd, dass ein Tee der einem früher um kaum ein Geld nachgeworfen wurde, nun gehandelt wird wie Gold. Und am Ende ist auch Gold nur ein Stein der glänzt. Auch mit besseren Bedingungen und daraus resultierend besseren Ergebnissen in der Qualität sind solche Preise einfach in keinem Moment auch nur irgendwie gerechtfertigt oder ansatzweise nachvollziehbar. Es ist wie mit den Stars und ihrer Dekadenz von Villen mit 7 Schlafzimmern, 8 Bädern und was weiß ich. Das ist nur absurd! Sicherlich, man kann hier reden und den Kopf schütteln, aber ändern wird es nichts, denn die Preise werden so oder so teurer, aber nachvollziehbar ist es für mich in keinem Moment. So gut kann kein Pu-erh sein, dass ich 1000€ für einen 200g cake von 2017 ausgebe. Yunnan Sourcing hat massiv geniale old Arbor und wild Arbor cakes aus der Lincang Region im letzten Jahr produziert. Alleine wenn ich die besten darunter heranziehe, welche 356g aufweisen, könnte ich mir um diese knapp 1000€ was mich ein 200g cake kostet gut und gerne 14 - 365g cakes bestellen. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber am Ende ist das einfach nur gierig - und das traurige an der ganzen Sache ist, dass der eigentliche Farmer meist am wenigsten von dem Geld bekommt. Dazwischen liegen unzählige weitere die das Meiste daran verdienen. Wie gesagt, man kann es nicht ändern und ich verstehe schon, dass man von einer besseren Lage oder an einem Hype mitverdienen möchte - aber dabei sollte alles dennoch in einem realistischen Rahmen bleiben und der ist bei 200g auf 1000€ egal wie Gushu der sein mag, einfach nicht mehr gegeben.
  15. Ernte 2018 in Yunnan

    Peter von Puerh.sk hat auch von einem Anstieg von 25% gesprochen. 50% finde ich doch massiv übertrieben. Hoffentlich triffst es hierbei eher nur die sowieso schon zu teuren Hype-Regionen. Aber ich finde man findet immer noch viele Quellen mit günstigen cakes, sei es alt oder jung. Sicherlich ein Schnäppchen älter als 2000 wird man kaum mehr finden - aber ab dem 2000 Jahr gibt es immer noch sehr gute Cakes zu vernünftigen Preisen. Leider fehlen diese in unseren Breitengraden sehr oft. Chris aka Chenshi ist da eine Ausnahme, da er, wie ich finde realistische Preise zu guter Qualität liefert. Das Problem sehe ich vor allem für Käufer im Westen, welche sich vielleicht eher weniger trauen aus Asien zu bestellen oder es einfach nicht wollen - soll ja beides geben. Denn wo der Preis in Asien schon hoch erscheinen mag, ist dieser noch lange nichts im Vergleich zu vielen absurd astronomischen Preisen hier im Westen - Chenshi ist da wie gesagt eine positive Ausnahme (und noch ein paar wenige weitere). Aber 200g von 2017 für 600-knapp 1000€ - das steht in keiner Relation mehr, selbst wenn es Gushu ist. Das man für einen Sheng von 1950 oder 1970 = eben alt - viel bezahlen muss, dass lasse ich mir noch einreden. Aber alles andere ist schon im Land Absurdistan angekommen.