VanFersen

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Über VanFersen

  • Rang
    Tee-Kenner
  • Geburtstag 25.03.1983

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    Männlich
  • Wohnort
    Wien
  • Interessen
    Tee & Tee-Utensilien
    Bartöle & Vintage Stuff
    Japan/China/Taiwan
    Kochen
    Räuchern (Weihrauch,Harze,Hölzer)
    Gitarre und Klavier spielen
    Musik (Rock,Klassik,Soundtracks,Chillout,Asian Pop)
    Serien/Filme/Anime
    Lesen
    Schreiben

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  1. Es kommt schlichtweg auf den Tee an - so einfach ist die Antwort. Es ist wie mit dem Essen, es schmeckt auch nicht jede herzhafte Speise gut, wenn man ein und das selbe Gewürz benutzt, es kommt auf die Zusammensetzung der Speisen an. So auch beim Tee. Ich kann aus Erfahrung sagen das man die meisten Teesorten mit leicht kochendem Wasser zubereiten kann, außer Grüntee! Dieser macht bei der Teefamilie eine Ausnahme. Auch beim kochendem Wasser gibt es signifikante Unterschiede - Brodelt das Wasser nur leicht oder blubbert es schon wie wild vor sich hin, letzteres würde ich nur benutzen wenn es um Wuyi Oolong, Shu Puerh oder Schwarztee geht. Bei Sheng, grünen Taiwan oder China Oolongs, Weißtee, Gelbertee und Dancong achte ich zumeist darauf eher nur "anfängliches leicht aufkeimendes brodelndes Wasser" zu nutzen - ich schätze das dies knapp bei 90° oder darunter liegen wird. Um ehrlich zu sein gehe ich da sehr nach Augenmaß und Gefühl, da ich das Wasser nicht nach seiner Temperatur messe. Bei Sencha, Gyokuro und chinesischen Grüntee (auch koreanischem und anderen), lasse ich das Wasser leicht aufkochen, nicht brodeln und betreibe dann das hin und her schippen Spiel - Wasser in die Kanne (Temperatur fällt), von der Kanne in die Tasse (Temperatur fällt erneut) und dann Tee in die Kanne und Wasser von den Tassen in die Kanne (Temperatur fällt erneut und müsste dann ca. bei 75° sein. Damit fahre ich eigentlich immer gut. Hatte auch schon probiert einige Sorten mit abgekühltem Wasser zu zubereiten aber hier schleicht sich immer ein und das selbe Problem ein - fader Geschmack. Versucht man z.B. einen Wuyi Oolong oder einen Shu mit 80° zu übergießen erkennt man schon alleine an der Tassenfarbe, dass die Intensität darunter leidet und so auch im Geschmack. Zu geringe Temperaturen können bei gewissen Teesorten dazu führen dass nicht alles aus ihnen herausgelockt wird und man nur die Hälfte zu schmecken bekommt. Sicherlich kann dies auch dem ein oder anderen munden, aber mein Fall ist das nicht. Ich gehe hierbei lieber aufs Ganze
  2. Kommt auf die Kanne an. Bei meinen 120ml nutze ich ca. 4,5-5g, bei meiner 100ml ca. 4-4,5g und bei meiner 70ml ca. 3,5-4g. Ich denke das ist eher Standard weder zu wenig, noch zu stark. Ich finde das zu viel Blattwerk am Ende nichts bringt, alles schmeckt nur zu übertüncht und viel zu intensiv was am Ende den eigentlich Genuss reduziert. Früher bei meinen 200ml Kannen Zeiten waren es auch ca. 7g, aber das passte auch, da die Kannen das mit ihrem Volumen ausgeglichen haben. Am Ende soll man ja das richtige Profil des Tees schmecken. Ich sehe ich wie mit anderen Sachen - Beispiel wenn ich mir einen Saft mit Sirup und Wasser machen würde (eher meine Frau als ich ) dann schmeckt das auch nicht gut, wenn man zu viel von dem Sirup hinein gibt, aber zu wenig schmeckt nur zu wassrig. Oder eine Suppe. Wenn man Zu viel Wasser nimmt dann schmeckt sie zu wassrig, aber nimmt man zu wenig schmeckt sie als würde man an einem zu intensivem Maggiewürfel lutschen. Aber jeder muss das für sich selbst entscheiden
  3. @Ann - Die Chinesen wussten schon immer von was sie sprachen. Hier sagte einst ein Gelehrter "Wenn der Tee eine 10 ist und das was eine 7, ist der Tee am Ende dennoch eine 7" - Wasser ist fasst schon bedeutender, als der Tee selbst. Selbst wenn du einen wirklichen Highend Tee hast, wird er mit miesem Wasser auch nur mittelmäßig schmecken. Der Tee macht das Wasser nicht besser, sondern das Wasser den Tee. Aber anders herum wird ein schlechter Tee mit bestem Wasser nicht besser, sondern nur am Besten in seinem best möglichem Sein. Man mag es kaum glauben wieviele Faktoren einen unterschiedlichen Einfluss auf den tatsächlichen Geschmack von Tee haben können. Oft ist es nicht nur das Wasser, der Tee selbst sondern auch die eigene Tagesverfassung, als auch der Ort des Genusses. Ich hatte unzählige Momente wo ich anderen einen wirklich genialen Tee näher bringen wollte, diesen zu ihnen mitnahm (mit eigenem Geschirr) - dennoch war ich manchmal vom Ergebnis vor Ort selbst etwas enttäuscht, da dort der Tee ganz anders sich entwickelte, als bei mir zu Hause - sicherlich kam hierbei auch wieder das Wasser zum Handkuss, da ich vor Ort nicht immer Lauretana bei mir hatte, aber selbst in Fällen wo ich es mitführte, war oftmals das Ergebnis an anderer Stelle auch ein gänzlich anderes.
  4. Ahoi ihr, vielleicht hat jemand von euch schon Erfahrungen sammeln können oder sich selbst in diese Materie weiter vertieft und kann sein Wissen mit mir und uns teilen. Ich bin letztens über eine Teekanne gestoßen die laut Angabe einen hohen Eisenoxidgehalt inne hat, waren glaube ich 6% oder so. Was genau hat dieser Gehalt für einen Effekt auf die Kanne bzw. auf den Tee? Eignen sich solche Kannen am Ende für alle Teesorten oder eher nur für spezielle.
  5. Danke dir - Das Problem war früher dass ich mir wirklich mit allem nach und nach zu viel Druck gemacht hatte. Ich musste an dem und dem Tag einen Bericht auf ZeroZen veröffentlichen, es musste in Deutsch und in Englisch sein. Musste, musste, musste. Jetzt mache ich es so wie es mir Freude macht. Es kommt fast täglich etwas auf meinem Instagram ZeroZen Kanal heraus. Wenn ich viel Zeit habe eine aufwendigere Review, bei weniger Zeit ein Foto einer aktuellen Tee Session oder neuen Teesorten die per Post gekommen sind. Mit Instagram muss man nichts formatieren. Man kann sich viel mehr auf den Tee an sich konzentrieren, mehr auf die Bilder, den Genuss und erst an dritter Stelle kommt der Text. Durch das Wörterlimit ist man auch gezwungen sich etwas kürzer zu halten, weshalb man nicht verfällt ewige Romane zu schreiben Wenn man sich am Ende immer einen Druck mach überall und mit allem präsent sein zu müssen, dann verliert man zu schnell die Freude an etwas, das man eigentlich liebt. Und das sollte nicht passieren.
  6. Danke nochmals an die Nachzügler - @Raku - Ich bin an sich sehr aktiv, aktiver als früher, aber ich bin eigentlich nur noch auf Instagram unterwegs. Da ich nun alles auf Englisch veröffentliche ist mir dass zu viel Arbeit es erneut auf Deutsch zu machen - Langsam merke ich auch dass mir oftmals Deutsche Worte nicht mehr einfallen, weil ich mich fast nur noch mit Englisch auseinandersetze - aber schau in meinen Instagram Kanal rein, da ist immer was Neues dabei
  7. Ihr wisst ja ich hab mir vor einiger Zeit Tee von einer sehr renommierten Teehauskette "Moychay" in Russland geordert. Bisher muss ich echt gestehen bin ich sehr sehr positiv beeindruckt von dem Sortiment. Der gute Ruf zeigt sich wahrlich in der Qualität. An sich Zweifel ich hierbei nichts an, im Gegenteil. The Oolong Drunk hat auch schon sehr überzeugt von ihnen Berichtet, auf Steepster liest man auch nur Gutes und vor allem auf den großen Russischen Plattformen wird dieser Shop in allen höchsten Tönen gelobt. ABER...nicht das ich wirklich Angst hätte, aber in dieser Bestellung ist auch ein Yellow Oolong aus Krasnodar, Russland dabei. Dieser hat es mir sehr angetan, da ich noch nie von dieser Gegend gehört hatte. Auch die Reviews auf Moychay sind sehr vielversprechend..ABER und nun kommen wir endlich dazu. Ich wollte gerne mehr von diesem Anbaugebiet wissen und habe mir einiges Durchgelesen, es gibt auch ein wirklich interessant (leider nur in Russisch) Doku-Filmchen über diese Teeregion die in den Bergen liegt. Diese Teegärten scheinen teilweise eine fast 200 Jährige Geschichte zu haben und sind in Russland sehr berühmt, da von dort der einzige im Land produzierte Tee stammt. Okay ich bin immer noch nicht beim ABER..aber jetzt. Bei meiner Recherche über die Gegend Krasnodar bin ich auf Youtube LEIDER auch über ein Video gestolpert in dem ein Russe mit einem Geigerzähler (nennen sich Radiation Hunter), irgendwo in einem Waldstück von KRasnodar auf Reste eines Lagers oder was immer dies auch war gestoßen ist und dort hat der Geigerzähler so massiv ausgeschlagen, dass die Strahlugn eigentlich schon Lebensgefährlich ist. Ein Kommentar unter dem Video meinte aber das da etwas nicht stimmen kann. Dennoch irgendwie ist es nicht gerade beruhigend, dass es in einem Waldstück so hohe Strahlungen gibt, aus einer Gegend aus der Tee stammt. Dies muss natürlich nichts bedeuten und auch denke ich das nichts sein wird, da sich dieses Teehaus soetwas nicht erlauben könnte, bei dem guten Image das sie sich aufgebaut haben...ABER interessieren würde es mich dennoch. DAHER MEINE FRAGE: Hat von euch jemand Beruflich oder durch Bekannte eine Möglichkeit einen Tee auf Belastungen bzw. Strahlung testen zu lassen. Denn auch wenn ich denke das ich mir keine Sorgen machen muss, würde mich das Ergebnis doch sehr interessieren.
  8. @miig - stimmt sogar. Es gab einen Highend Bai Ji Guan von dem bisher sehr überzeugendem russischem Shop Moychay. Aber im Grunde trinke ich jetzt alles Querbeet was mir gerade mundet. Ich trinke in letzter Zeit auch sehr gerne fruchtige Schwarztees vor allem aus Taiwan. Und danke euch beiden
  9. Hat noch jemand Erfahrung mit dem Shop? Die Preise sind ja wirklich, sagen wir mal sehr stolz - ich meine wenn die Qualität am Ende wirklich so wahnsinnig gut ist, dann lasse ich mich vielleicht dazu überreden - aber das ist eben die Frage ob es sich wirklich auszahlt. Ich schiele vor allem auf die Korea und Dancong Ecke.
  10. Warum kannst du keine Nachrichten empfangen? Ich hätte da etwas wichtiges was ich dich fragen wollte.

    1. GoldenTurtle

      GoldenTurtle

      Weisst du ... das ist der Frieden, der von der Meditation kommt.

      PS: Ich hoffe, es ist nichts perverses!

  11. Ist zwar schon eine Weile her, aber hat jemand koreanische Sorten aus jenem Shop getestet?
  12. @GoldenTurtle - schon eine ganze Weile. Neben Wuyi, Dancong und generell Oolongs - hab ich Shu am liebsten. Sheng trinke ich auch sehr gerne, wenn sie wirklich gut sind, aber mehr liegt mir die dunkle Macht - ich wusste wiederum gar nicht das du auf Instagram unterwegs bist - kann man dich dort auch unter ozeanisch tierischer Namensgebung finden oder bist dort nur Inkognito unterwegs
  13. Ein Freund, der mit medizinischen Gerätschaften rund um die Welt seinen Handel betreibt, hat mir schon nichts Gutes berichtet, wenn es um Geschäfte mit Russland geht - und leider scheine auch ich (erneut) nicht gerade mit großem Glück gesegnet zu sein, wenn es um Bestellung und Tee geht. Bezahlt habe ich schon vor zwei Tagen und die Herrschaften haben eine Arbeitsmoral die bei weitem und fernab von unserer oder der asiatischen liegt. Wegen jedem Mist muss man sie erinnern, nachbohren und dahinter sein und das nervt immens. Zuerst habe ich meine Bestellung aufgegeben - danach hätte ich eine Antwort bekommen müssen wegen Paypal Daten - diese kam erst 3 Tage später, als ich erneut nachgefragt habe, was nun los sei! - Dann hieß es "Sorry wir haben wohl deine Bestellung übersehen" - na toll. Nun hatte ich endlich die Paypal daten und hab das Geld vor zwei Tagen überwiesen, seither wieder Funkstille. Auch mein Bestellstatus auf deren Homepage steht immer noch auf "Nicht bezahlt" - Also hab ich wieder eine Email heute morgen versendet. Und bisher wieder keine Antwort. Sorry, aber ich hasse sowas. Wenn man kein Geschäft führen kann, dann soll man es einfach lassen, da hilft auch die tolle Auswahl nichts. Ich werd noch bis max. Dienstag warten, dann schreibe ich ihnen noch eine Email dass sie sich den Tee in die Haare schmieren können und ich mein Geld wieder haben will. Sollte das nicht reibungslos klappen, wird der Paypal-Käuferschutz eingeschalten. Langsam bin ich echt wieder soweit dass ich nur noch auf altbekannte und bewerte Shops zurückgreife und nichts Neues mehr ausprobieren will - irgendwie ist in letzter Zeit echt der Wurm im Apfel oder in dem Fall im Tee
  14. @GoldenTurtle - Also ein Schnäppchen ist der Shop bei weitem nicht und da gehe ich auch nicht auf die Versandkosten ein. Im Gegenteil - sie verkaufen die Sorten unter sehr hoch gepriesenem High End - darum hat es auch mein Interesse geweckt. Denn Standardzeugs kann man leicht und schnell an vielen Ecken bekommen, was mich reizt sind Tees, an die der westliche Käufer im Normalfall nicht so leicht rankommt - ist nur eben die Frage ob dem dort wirklich so ist. Ich erinnere mich nur an Verdant Tea die mit einigen Falschaussagen ganz schön für Furore in der englischsprachigen Tee-Community gesorgt haben. Auch ein Shop der mich eigentlich interessieren würde (Verdant Tea meine ich), aber man liest im Internet am Ende nicht viel Gutes über die Jungs und Mädels. Um auf Red Blossom Tea zurück zu kommen - diese sind nicht gerade sehr kommunikativ. Ich habe angefragt ob man denn als Neuling (nicht im allgemeinem, aber was ihre Sorten anbelangt) nicht kleine Mengen zum Testen bestellen kann, da mich die Qualität ihrer Sorten schon interessieren würde. Als klägliche Antwort kam nur, dass ich doch ein Sample set probieren kann - das sie anbieten - welches aber keine der Sorten beinhaltet auf die ich aus bin, da macht diese Antwort genau 0 Sinn - selbst schuld, wer keine neuen Kunden braucht hat auch keine Verdient. FInde es gerade in er heutigen Zeit sehr mangelhaft, wenn man man als kleinste Größe an Bestellmenge 2oz (ca. leicht unter 60g) anbietet - vor allem wenn der Tee gleich 60$ oder mehr bei dieser Menge kostet. Da bekomme ich ernsthaft den Anschein das es den Herrschaften in erster Linie nur ums Geld geht - was nicht gerade große Sympathie in mir hervorruft.