VanFersen

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Über VanFersen

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    Tee-Kenner
  • Geburtstag 25.03.1983

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    Männlich
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    Wien
  • Interessen
    Tee & Tee-Utensilien
    Bartöle & Vintage Stuff
    Japan/China/Taiwan
    Kochen
    Räuchern (Weihrauch,Harze,Hölzer)
    Gitarre und Klavier spielen
    Musik (Rock,Klassik,Soundtracks,Chillout,Asian Pop)
    Serien/Filme/Anime
    Lesen
    Schreiben

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bai Hua Di Village 2017 Autumn raw Sheng von Yunnan Sourcing Bouquet: Trocken = Frisch/Floral, Honig & Bienenwachs Feucht = Dicht gemüsig plus leichter Schokoladen & Haselnussnote Geschmack: Rohrzuckersüße, Unheimlich intensiv tropisch Fruchtig: Jackfrucht, Mango, Kirschblüten, feine Note Honigmelone, Kirschfruchtgummis, zarte Note Ananas & Maracuja. Weiters kräuterliche Aspekte gepaart mit frischem Heu und leichter Note von Bambus mit einem Touch an Vanille. Wird kaum bitter, selbst bei langen Ziehzeiten! In folgenden Runden treten folgende Nuancen auf den Tagesplan: Erdbeer- & Brombeerblätter, aber auch tatsächliche Brombeeren und Johannisbeeren. Der Nachgeschmack schlägt sein Echo über lange Strecken hinweg und bleibt beharrlich im Mundraum haften, während sein starker Charakter mit einem höchste belebenden Qi ebenfalls lange nach bebt. ~ Cheers ~
  2. Wieviele Kyusus sind sinnvoll

    @coalis - Es kommt wirklich immer darauf an wo man am Ende mit der Teeliebe hin will. Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ich am Anfang vieles für mich heute gesehen, falsch gemacht hatte. Einer der gröbsten Fehler waren zu große Kannen. Meine ersten Kyusu waren ca. 300ml - oder gar mehr - selbst zu zweite war dies zu viel! Heute überschreitet keine meiner Kannen 130ml und selbst bei dieser Größe kann ich immer noch hervorragend eine Tee-Session zu zweit mit meiner Frau genießen. Aber am Ende ist es jedem selber überlassen. Ich wünschte nur, ich hätte damals gewusst, was ich heute weiß - so hätte ich mir einiges an Geld ersparen können
  3. Wieviele Kyusus sind sinnvoll

    Würde es nun um Yixing oder andere Ton/Gesteinsarten gehen, wenn du auf viele unterschiedliche Tees gehen möchtest, dann würde es anders aussehen. Aber bei japanischen Sorten würde ich mir wirklich nur eine besondere Kanne, kein billig Ding, zulegen und damit hast du all deine Freude die du brauchst. Japanische Tees unterscheiden sich nicht so stark wie nun Oolong, Pu-erh und Co. Vielleicht leg dir eine Porzellan Variante als zweite Kanne zu, damit du Hojicha und andere geröstete Varianten vielleicht separat halten kannst.
  4. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @doumer - die sehen echt Hammer aus! Wenn du nun noch welche machen könntest die flach sind und man in diese max. 2 cakes übereinander lagern kann, dann hast du schon einen Kunden - sofern ich dafür nicht 200€ zahlen muss - wo brennst du diese? Hast du einen eigenen Brennofen gebaut?
  5. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @doumer - Bei Gelegenheit würde ich gerne mal Bilder von deinen Projekten sehen - Auf jeden Fall eines am Rande - ich verfolge deinen Blog schon eine Weile - finde richtig Klasse was du da machst. Bist du eigentlich auch auf Instagram unterwegs?
  6. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ich bin zwar immer noch nicht 100% zufrieden, aber die Lagerung funktioniert. Im Winter legt der Pu zwar eine Pause ein, da es oftmals nur 30% Luftfeuchtigkeit gibt, aber spätestens im Frühling klettert diese wieder auf 40-50% nach oben und im Sommer ist es sowieso sehr heftig mit gut und gerne 70-80%. Leider konnte ich bisher nichts richtiges finden, aber meine Wunschvorstellung von einem perfektem Lagerungskontainer wäre eine flaches rundes Tongefäß mit Deckel unglasiert und ca. in der Höhe damit 1-2 Cakes darin Platz finden. Diese Behälter sollten so geformt sein, dass man sie übereinander stapeln kann, so dass die Tonformen aufeinander passen bzw. einrasten oder so ähnlich. Leider gibt es sowas nicht. Was am ehesten hinkommt sind Römertöpfe bzw. Brotaufbewahrungstöpfe aus Ton. Aber das ist dennoch nicht das Richtige. Hier ist meine derzeitige Lagerung: Alle ganzen Cakes kommen bei mir in dicke, aromadichte Zippackungen und der Rest in Luftdichte Doypacks:
  7. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @Paul - Bein uns ist das leider ein Raum, der nur durch eine oben offene Wand getrennt ist - Und stimmt - aber das ist schon so lange her, dass muss 2014/15 gewesen sein - aber nur so lernt man aus seinen Fehlern. Nun hab ich keine Probleme mehr mit Schimmel oder sonst etwas, da ich nun weiß wie ich meine Cakes und Co für mich am besten lagere und vor allem wo - nicht mehr in der Küche. Bei mir lagert nun alles Pu-erh-lastige in einer Kiste um Wohn/Schlafzimmer
  8. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @Joscht- Gefallen mir auch sehr, sind mir aber preislich viel zu teuer. Das ist generell eine Sache die mich bei unseren namhaften Töpfer-Nachbarn stört. Ich besitze selbst einige Stücke von jenen genannten Töpfer, aber die Preise erlangen langsam aber doch absurde Höhen, vor allem bei Novak. Ich hatte noch das Glück bei Zeiten zu kaufen, wo man noch normale Preise zu zahlen hatte. Ich verstehe schon, dass man je bekannter man wird auch etwas teurer wird. Aber die Kannen sind in vielen Fällen nicht mehr weit von 200€ entfernt und von Aufbewahrungstöpfen gar nicht zu sprechen. Ich hätte diese auch gerne für meine Cakes, aber 195-225€ ist mir persönlich zu viel. Dennoch dicker Daumen nach oben, denn ich finde diese Töpfe einfach traumhaft. Da hast du dir auf jeden Fall ein Schmuckstück ins Haus geholt - Und wegen deiner Frage: Ich persönlich bin kein Fan von einer Pu-erh-WG-Gemeinschaft - Wenn, dann würde ich nur ein und den selben Cake in mehrfacher Ausführung in solch einem Gefäß lagern oder aller höchsten Falls Cakes die sehr SEHR ähnlich sind. Ich sehe es bei einem Tee_Freund von mir. Er lagert alle seine Shengs in einem defekten Weinkühlschrank. Darin lagert er alle nur in ihren Wrappern (Reispapierverpackungen) und mit Humiditypacks (Feuchtigkeitspacks ca. 72°) damit eine konstante Feuchtigkeit herrscht. Ich streite nicht ab, dass seine Sorten wahrlich gut altern - ABER - alles ist irgendwie nach einiger Zeit die gleiche Einheitssuppe. Zwar filtern sich immer noch gewisse besondere Aspekte aus jedem individuell heraus, dennoch liegt auf jedem seiner Cakes ganz gleich ob von 2015 oder 2006 das gleiche aromatische Basisaroma bzw. Geschmack. Und dies widerstrebt mir besonders - denn ich möchte jeden Sheng in seiner Individualität erhalten bzw. mit dessen besonderen Eigenschaften reifen lassen und dies geht bei einer Gemeinschaftslagerung beinahe komplett verloren.
  9. Was ist nur immer mit "Qi" gemeint.

    Qi ist am Ende nichts greifbares oder gar in eine simple Erklärung kategorisierbares - Qi ist ein Gefühl, welches man selbst durch den Genuss eines gewissen Tees bekommt und dessen Auswirkungen man am eigenen Körper spürt. Hochgefühl, Stimulierend, Kühlend, Wärmend, Ausgleichend - Auf jeden Fall gibt es schon ein Kriterium wenn man so will, denn Qi bedeutet immer Wirkung - also bezieht es sich dabei niemals auf den Geschmack. Darum schreiben oft auch Teeliebhaber, dass ihnen die Wirkung des Qi's im Tee wichtiger ist, als das Aroma oder der Geschmack. Bin davon nicht gerade der Vertreter, da für mich das Paket einfach zusammen gehört - vor allem da ich ein großer Genussmensch bin und eine sehr feine Nase habe, sind mir Aromen und Geschmack sehr wichtig. Aber das ist ein anderes Thema. Es gibt andere Begriffe im Chinesischen (Bezug zum Tee) die weit simpler erklärbar sind, da sie eine klare Entwicklungsphase haben - aber bei Qi ist das etwas sehr sehr individuelles. Es kann jemand behaupten er habe einen Pu-erh mit solch einem komplexen Qi-Erlebnis getrunken, aber wenn du ihn dann vielleicht trinkst, merkst du davon nichts oder etwas ganz anderes. Ich benutze daher den Begriff Qi sehr selten, da er für mich keine Große Bedeutung hat. Vielmehr umschreibe ich lieber detailliert die Entfaltung des jeweiligen Tees und was er für eine Wirkung ausübt, als nur mit einem kurzen Wort in den Raum zu werfen. Ab und an kommt es vor, aber es fühlt sich dann nicht so richtig an, als würde es nicht zu meiner Art Dinge zu beschreiben passen. Wichtig ist immer, lass dich von zu vielen Fachbegriffen nicht beirren oder gar gezwungen füllen, diese auch zu benutzen. Es ist gut sie zu wissen und auch darüber einen Einblick zu haben, aber am Ende ist Tee etwas individuelles und das sollte es auch bleiben
  10. Vorräte von Tee sinnvoll? "Teebibliothek"?

    Ich sehe immer zu das ich von allem immer etwas gelagert habe. Je nach Sortengattung mehr oder weniger. Im Moment bin ich gerade dabei meine Oolongs und Rotentees aufzubrauchen, da ich diese recht selten trinke und nur noch bestimmte Sorten in meinem Sortiment haben möchte. Vor allem wenn es um (nicht grüne) Oolongs und Pu-erh geht, kann man hier gerne zu mehr zugreifen, da diese mit dem Alter nur besser werden bzw. nicht schlechter, außer man lagert sie wirklich verdammt schlecht - aber davon gehe ich mal nicht aus. Ich habe auch viel getestet und mit der Zeit gemerkt wo meine Fehler im Kauf lagen, wovon ich eher weit weniger brauchen würde und auf der anderen Seiten wovon ich mehr haben möchte. Wenn man seine Trinkgewohnheiten erst einmal kennt und seine Mitte gefunden hat, dann kann man sich nach einem Abbau, wieder ein verbessertes und besser abgestimmtes Lager aufbauen. Oolongs, Roter Tee und Grüntee kaufe ich zum Beispiel überhaupt keine mehr ein, da ich diese erst einmal komplett verbrauchen möchte, um mir dann ein klügeres Lager aufzubauen. Bisher hatte ich alleine von gerösteten Wuyi Oolongs an die 20+ im Lager (aber auch viele 20g Proben dabei). Dies möchte ich auf ein paar ausgewählte reduzieren. Doch dies kann man erst wenn man wirklich viel und von allem etwas verkostet hat. Denn so weiß man am Ende was einem wirklich liegt. 300g ist wirklich gar nichts, das haben viele schon mit einem einzigen Pu-erh cake überschritten, da brauchst du dir keine Sorgen machen. Es ist auch weniger eine Sache des Gewichts, als eher eine Sache der Menge an Sorten. Mein Hauptfokus liegt bei Pu-erh und da kann man nie genug haben, vor allem da hier wirklich Jahr, Ort, Art des Baumes, Alter etc. komplett andere Geschmäcker erzeugen können, was zB bei Chinesischem oder Japanischem Grünen eher geringer ausfällt. Zwar sind auch hier feine Unterschiede vorhanden, aber dennoch schmecken die meisten Sorten recht ähnlich - ähnlich wie beim Wuyi Oolong. Pu-erh, alleine durch seine Lagerfähigkeit schmeckt so vielfältig. Keinesfalls gibt es ein allgemein Rezept, aber dank meiner Erfahrung sieht für mich persönlich mein Zukünftiges Lager irgendwann so aus (im Moment noch nicht, da ich noch viele Proben und unzählige kleinere Mengen aufbrauchen muss): Pu-erh: Raw Sheng: 2017 (2-4), 2016 (1-2), 2014 (1), 2011 (3-4), 2009 (3-4) Aged Sheng: 2006 (2), 2004 (2), 2003 (2), 2002 (1), 2001 (1), 2000 (2) Shou Pu-erh: 3-4 Sorten Wuyi Oolong: 4 Sorten Dancong Oolong: 3-4 Sorten Taiwan Oolongs: 3-4 Sorten Chinesischer Grüntee: 1 Sorte Japanischer Grüntee: 2-3 Sorten (Gyokuro, Shincha und Fukamushi) Weißer Tee: 1 Sorte Roter Tee: 2 Sorten So würde mein Lager aussehen, wenn ich komplett neu beginnen würde. Im Moment ist es natürlich noch ganz anders, da vieles aufgebraucht werden muss, was ich so nicht ein zweites Mal in der Menge kaufen würde, vor allem wenn es um China Grüne oder Oolong bzw. Roten Tee geht. Aber aus diesem Verhalten lernt man und nun weiß ich genau was ich brauche. Ich habe zB für mich persönlich festgestellt, das mir Chinesische Grüne nichts bringen, da greife ich lieber zu jungen frischen raw Shengs zu, da diese meiner Erfahrung nach nachhaltiger, gesünder, geschmacklich farbenfroher, ursprünglicher und besser verträglicher sind. So auch mit Japanischen Grünen, da diese auch sehr nachhaltig und reich an Geschmack, Tiefe und Aroma sind. Rote Sorten habe ich auch viele durch und für mich haben nur jene aus Taiwan noch einen hohen Stellenwert, da diese so gänzlich anders und ungemein reichhaltig an natürlichem Profil sind. Aber am Ende sind dies alles persönliche Auffassungen, welche nicht automatisch auf jeden zutreffen müssen, denn für dich oder jemand anderen hier sind vielleicht TGY oder Chinesische Grüne das Nonplusultra
  11. Ein Ahoi nach langer Zeit, heute hat mich ein Tee-Freund angeschrieben, was ich von Umkehrosmose Wasser im Bezug auf Teezubereitung halte und ich konnte da leider nicht viel dazu beisteuern, da ich bisher nur diese Esoterik ionisierte Wasser auf einer Messer vorgesetzt bekommen hatte. Ich habe aber nach kurzer Recherche nicht viel Gutes im Internet über jene Art der Filterung lesen können. Hat jemand von euch Erfahrung damit bzw. was haltet ihr davon?
  12. @AnnDas Holz-Teebrett ist Genial!
  13. "Monocle Boss Puerh Cake" von Mei Leaf teilen

    Sein Herzblut für die Materie und vor allem der Gehalt an wissenswertem Inhalt seiner Videos ist auf jeden Fall nicht zu bemängeln - im Gegensatz zu den Teesorten. Ich hab nun schon einiges probiert und nichts davon hat mich von den Socken gehauen. Vor allem der hier genannte Monocle Boss war eher "Naja" - sehr milde und zu leicht - zu wenig an Intensität, recht flach. Die TGY sind nicht schlecht und auf jeden Fall ganz gut, aber wie gesagt war bisher nichts dabei das mich wirklich umgehauen hat vor Begeisterung. Man merkt irgendwie doch das Marketing hier sehr groß geschrieben wird und es funktioniert, denn an zu wenig Beliebtheit in der Community kann sich Don denke ich nicht beschweren.
  14. Wenn man selbst Patina (Rückstände) durch starken Gebrauch angesetzt hat, dann ist es auch vollkommen ok, im Gegenteil es gehört sogar so meiner Meinung nach, denn so und dies vor allem bei Ton, wird die Kanne immer mehr mit der jeweiligen Teesorte eingeweiht und erhält dadurch ihren eigenen Charme. Was ich nicht wollte, war den Gebrauch einer fremden Person auf meiner Kanne zu haben, da man nie weiß was diese Person genau damit gemacht hat. Daher wollte ich sie einmal so gut es geht sauber bekommen, um sie danach selbst einzusauen
  15. Ich hab durch ein Gewinnspiel aus Indonesien eine kleine süße Taiwan Porzellan Kanne gewonnen. Diese war aber nicht neu, sondern aus dem Sortiment des Bloggers. Im Grunde ist es nun sowieso, falls dem so ist, zu spät - aber dennoch interessiert mich eure Meinung. Diese Kanne ist wie viele andere Porzellankannen an einigen Stellen nicht glasiert. So am Rand der Kannenöffnung auf dieser der Deckel aufliegt und der Randteil im inneren des Deckels. Dort hatte sich auch der meiste "Gebrauch" abgesetzt. Nun hatte ich als erstes alles in ein heißes Essig-Wassergemisch-Bad eingelegt, für gut 10min um alles mal nicht chemisch zu reinigen. Danach bin ich über einige Stellen an denen sich mehr Hartnäckiges abgesetzt hatte mit solch einem Schmutzradierer-Schwamm darüber gegangen. Falls ihr diese kennt - sind weiß und man bekommt damit alles weg, was nur irgendwie dreckig ist. Im Grunde denke ich sind diese beiden Herangehensweisen eigentlich sehr schonend gewesen, aber etwas Sorgen bereitet es mir dennoch im Hinterkopf ob ich mit diesen beiden Methoden nicht etwas an der Kanne ruiniert haben könnte. Was denkt ihr - Sorgen umsonst oder dumme Idee?