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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Tolottis Forno - meine absolute Lieblingsmate aus Brasilien. Ich habe bei meiner letzten Bestellung das allerletzte Pfund der aktuellen Ernte ergattert und freue mir ein Loch in den Bauch.
  2. Ich finde solche Aussagen immer etwas schwierig. Gibt es auch für Mate, Pu-Erh und sonstiges, was dann gewinnbringend von manchen Heilteefirmen vermarktet wird (als Beuteltee minderer Qualität und mit grottigem Geschmack). Alles verkauft sich, was Schlankheit verspricht. Getränkemäßig lief in den letzten Jahrzehnten in der sogenannten Ersten Welt einiges falsch. Die Leute tranken kalorienreiche Getränke wie Cola, Limonaden oder Säfte literweise täglich als Durstlöscher und blendeten aus (oder es war ihnen nicht bewusst), dass diese Getränke Kalorien wie eine gehaltvolle Hauptmahlzeit haben, wenn man sie in größeren Mengen trinkt - ohne den entsprechenden Sättigungseffekt. Die Umstellung auf Tee bringt da auf jeden Fall eine Einsparung an Kalorien, die sich positiv auf das eigene Gewicht auswirkt (für Sie persönlich getestet ...) Allerdings sind diese Versprechungen nur wirksam, wenn man sich vernünftig ernährt. Wer sich jeden TAg Schokolade und Chips reinfährt und hoch verarbeitete und entsprechend fett- und zuckerhaltige Lebensmittel zu sich nimmt, kann so viel Tee trinken, wie er will, es wird keinen entsprechenden Effekt haben. Auch das kann ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Ich trinke ja praktisch nur Tee, aber nach den Weihnachtsfeiertagen habe ich regelmäßig zugenommen. Nix mit dem Effekt einer Low-Fat-Diät. Diese Getränke wirken sicherlich unterstützend. So wirkt Mate (die echte, nicht die Limo) leicht appetitzügelnd. Aber das funktioniert nur, wenn man das Gefühl für Sättigung nicht verloren hat. In meiner Bekanntschaft gibt es einige Leute mit Gewichtsproblemen. Wir sind jetzt alle im Alter zwischen 40 und 50, wo sich gesundheitliche Probleme anfangen bemerkbar zu machen und man auch die "Sünden" des eigenen Lebensstils beginnt zu merken. Einige haben angefangen, ihre Ernährung umzustellen und sich mehr zu bewegen und haben entsprechend Erfolg. Allerdings braucht das seine Zeit. Sie lassen sich dennoch darauf ein und sind mit den Resultaten zufrieden. Andere versuchen es mit verschiedenen Mitteln (auch "Schlankheitstees"), ohne ihren Lebensstil zu ändern - sie essen dasselbe wie vorher und bewegen sich auch nicht mehr. Da zeigt sich kein Effekt - eher im Gegenteil. Weil man sein Gewissen mit dem Konsum angeblich schlank machender Produkte beruhigt hat, haut man anderswo umso mehr rein - man hat ja was getan und muss sich belohnen. Ein weiteres Problem ist die Geiz-ist-geil-Mentalität. Einige Menschen sehen ihr Gewichtsproblem durchaus, sind aber nicht bereit, mehr Geld für bessere Lebensmittel auszugeben. Das gilt auch für Tees. Sie kaufen irgendwelche Beutel im Super- oder Drogeriemarkt, die mit dem Versprechen der Gewichtsreduktion werben. Das Zeug schmeckt ihnen nicht, sie bleiben nicht dabei und wechseln wieder zu anderen Getränken, die im Zweifelsfall mehr Kalorien haben. Für mich gehört der Artikel in die Reihe derer, die mit einer gewissen Hysterie News aus der Lebensmittelforschung verbreiten - mit einer Absolutheit, die so einfach nicht existiert.
  3. P1110006.JPG

    Jetzt schon? Das ist ja wie im Supermarkt mit Lebkuchen im September.
  4. Woher, zum Teufel, willst du wissen, dass er sich nicht an der frischen Luft bewegt. Nur als kleine Erinnerung: Es geht nicht darum, einen uns unbekannten Lebensstil zu kommentieren. Mir wird das jetzt zu albern. Schönen Abend noch, Turnvater Jahn m(
  5. Da ich das mit ganz unterschiedlichen Sorten erlebt habe, außerdem mit wirklich gutem Kaffee und sehr guten Mateblättern, würde ich eher sagen, dass das nicht so sehr von der Sorte abhängt. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass das nicht unbedingt reproduzierbar ist. Ein Tee/Kaffee/Mate, die an einem Tag diesen leicht rauschartigen Zustand hervorgerufen hatte, schmeckte am nächsten Tag einfach nur gut. Es ist also nicht vergleichbar mit z. B. Alkohol, wo sich der Rausch nach einer gewissen Menge unvermeidlich einstellt. Da die Wirkung, wenn sie denn eintritt, subtiler ist als bei den genannten Kräutern und anderen Mitteln, die dein Bekannter bereits ausprobiert hat, glaube ich nicht, dass mit Tee o. ä. der gewünschte Erfolg eintritt.
  6. @Raku denken kann jeder, was er will. Ich bin keine Freundin übertriebener PC. Natürlich ist es möglich, Dinge vorzuschlagen, auch wenn die für die Zielperson vielleicht nicht verträglich sind. Das wird diese dann halt nicht befolgen und gut is. Ich will nicht in Abrede stellen, dass es Menschen gibt, deren Auffassung von PC zu einer völlig verquasten Umgangsweise mit anderen führt - und zu praktisch unlesbaren Texten. Ich ziehe selbst regelmäßig gegen die Feinde jeglicher "kultureller Aneignung" zu Felde, da ich das mit wenigen Ausnahmen (z. B. Patent auf Yoga in den USA) für Bullshit halte. Aber meiner Erfahrung nach lehnen meist die Personen PC ab oder machen sie lächerlich, die einfach weiter Leute beleidigen wollen (Menschen anderer Herkunft oder Hautfarbe, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, Frauen ...) und die der Meinung sind, dass sie als Nichtbetroffene befugt oder kompetent sind, zu entscheiden, wer sich durch was beleidigt fühlen darf oder nicht. Ein hervorragendes Beispiel ist das "Zigeunerschnitzel", als gefühlte Millionen von Nicht-Sinti bzw. -Roma denen erklären wollten, dass sie gefälligst nicht durch diesen Ausdruck inkommodiert zu sein haben, da man das ja schon i mmer so genannt hat und die anderen sich nicht so anstellen sollen wegen Kulturgut und so (Leute, die ein Schnitzel mit Paprikastreifen für ein Kulturgut halten, sind allerdings ohnehin nicht mehr zu retten). m( Damit meine ich jetzt wirklich niemanden hier im Forum, schon gar nicht auf diesen Anlass bezogen, sondern ganz allgemein und als Erläuterung. Aber der Ton macht die Musik. Es wurde nach Tee gefragt, offenbar aufgrund lücken- oder fehlerhafter Vorinformationen. Dazu gab es einige auf das Thema bezogene Meldungen. Aber dann mit dem Verweis auf die eigene Aktivität zu empfehlen, sich 12 Stunden lang anzustrengen, finde ich einfach daneben und völlig unangemessen. Wenn ich irgendwo nach einem Fahrrad frage, will ich mir auch nix über Kochtöpfe anhören. Es ist außerdem ein großer Unterschied, ob man mit Leuten diskutiert, die man besser kennt, und sei es nur aus einem Forum, oder ob man Neulinge auf diese Weise anspricht. Distanzlosigkeiten sollte man sich vielleicht mehr für die aufheben, die man und die einen zumindest ein wenig einschätzen können, sonst kommt das leicht übergriffig rüber. Außerdem sind wir hier nicht beim Militär oder so
  7. Yerba Mate

    Was ist Mate? Mate ist kein Tee, sondern die Blätter eines südamerikanischen Strauchs. Es ist das südamerikanische Nationalgetränk, das bereits den indigenen Völkern bekannt war und von den Einwanderern übernommen wurde. Mate gehört zu den koffeinhaltigen Getränken und ist In Europa kennt man Mate vor allem als Brause. Doch das ist geschmacklich von echter Blatt- oder Pulvermate meilenweit entfernt. Es handelt sich streng genommen auch nicht um Mate, sondern um matehaltige Erfrischungsgetränke, die - wie alle Limonaden - vor allem aus Wasser und Zucker bestehen. Sie werden aus Mate-Extrakt hergestellt, und es gibt bessere und schlechtere Varianten. Letztere lassen auch beim besten Willen kaum Mate-Geschmack erkennen. Diese Brausen können jedoch einen Einstieg in den echten Mate-Genuss bieten, denn Mate ist für Europäer recht gewöhnungsbedürftig, da sie immer einen herb-bitteren Geschmack hat, den wir uns dank hochverarbeiteter und zuckerhaltiger Lebensmittel erfolgreich abtrainiert haben. Durch die hochwertigeren dieser Limonaden lernt man den Geschmack kennen und oft auch lieben. Die Konsumenten, für die es dann etwas mehr sein darf, landen manchmal bei echter Mate. Wie trinkt man Yerba Mate? Ein Grund, warum Mate hier nie richtig populär wurde, ist vermutlich auch, dass es kein besonders niederschwelliges Getränk ist. Für den, der es probieren will, reicht ein Beutel mit Blatt- oder Pulvermate und eine Bombilla (traditioneller Mate-Trinkhalm aus Metall oder Bambus mit Lochsieb am Ende) nebst beliebiger Tasse aus. Auf die Bombilla kann man allerdings nicht verzichten, da ein normaler Strohhalm nicht geeignet ist, Man braucht einen mit Filterfunktion, sonst hat man den Mund voller Krümel. Wichtig ist, dass das Wasser nicht kochen darf. Die Empfehlungen variieren, ich erhitze das Wasser meist auf 80 Grad. Im Sommer kann man Mate auch kalt aufgießen und erhält ein unglaublich erfrischendes Getränk. Man darf am Blatt oder Pulver nicht sparen. Das Trinkgefäß wird etwa zur Hälfte gefüllt. Trotzdem ist es ein sparsames Getränk, denn verwendet Gefäß von der Größe eines Kaffebechers, verträgt eine Matefüllung gern zwei oder mehr Liter. Man gießt immer wieder auf. Wenn der Geschmack nachlässt, "wendet" man den Inhalt und kann weitertrinken. Für die korrekte Zubereitung konsultiert man am besten das Internet. Da Mate in Deutschland nicht sehr bekannt ist, sind die meisten Anleitungen auf Englisch oder Spanisch. Eine bebilderte Anleitung für die korrekte Zubereitung von Mate in deutscher Sprache gibt es hier, ein Video da. Warnhinweis Es gibt Mate auch in Drogeriemärkten in Beutelform. Diese auf keinen Fall kaufen. Diese Beutel sind böse. Erstens liegt die Qualität des Beutelinhalts ungefähr auf dem Niveau von auf den Boden gefallener und zusammengekehrter Reste in einem mateabfüllenden Betrieb, und zweitens ist das die falsche Zubereitungsart. Mate ist nämlich kein Kräutertee, sondern braucht eine gewisse Konzentration. Beutel-Mate schmeckt einfach nicht und vermittelt auch keinen Eindruck von dem korrekten Geschmack und dem Trinkerlebnis echter Mate. Wir erinnern uns noch an die Pu-Erhs in Beuteln, die als Schlankheits-Wundermittel verkauft wurden? Eben. Auch Mate wird eine ähnliche Wirkung zugeschrieben, und daher bieten findige Geschäftsleute Mate in Beutelform an, denn den Abnehmwilligen kann man jeden Scheiß andrehen. Wenn es etwas mehr sein darf Wer sich nach den ersten Testläufen für Mate begeistern kann, wird feststellen, dass das Getränk nicht nur wach, sondern auch gute Laune macht. Manche nutzen es als mildes, natürliches Antidepressivum. Wer dabei bleiben will, wird sich für ein Mategefäß interessieren. Man hat eine große Auswahl. In .den Teegeschäften, die auch Mate verkaufen, gibt es oft auch Calabazas, ausgeöhlte Kürbisse, die traditionell zum Trinken von Mate verwendet werden. Sie haben den Vorteil, dass sie sehr günstig und unzerbrechlich sind. Der Nachteil ist, dass man sie erst einem Prozess unterziehen muss, der curing oder seasoning heißt - man füllt die Calabaza mit Mate und heißem Wasser, lässt sie über Nacht einweichen und kratzt am nächsten Morgen eventuelle Reste des aufgeweichten, an der Schale haftenden Fruchtfleischreste heraus. Danach muss das Gefäß erst mal wieder völlig durchtrocknen. Das ist nichts, wenn man endlich loslegen will mit der echten Mate in der natürlichen Umgebung eines passenden Gefäßes. Außerdem kann die Calabaza leicht anfangen zu schimmeln, wenn man nicht aufpasst und sie nach jedem Genuss nicht sofort leert, ausspǘlt, reinigt und trocknen lässt. Regelmäßigen Matetrinker benötigen daher mehrere dieser Hohlkürbisse. Eine angeschimmelte Calabaza muss man übrigens wegwerfen. Eine Alternative sind Calabazas oder Cujas aus Ton, Porzellan, Glas oder auch Holz. Sie sind bedeutend pflegeleichter und kommen - bis auf die Holzvariante - ohne Vorbereitung aus. Pur oder mit Zusatz Mate muss man nicht pur trinken, wobei sich das bei sehr hochwertiger, handwerklich hergestellter Mate empfiehlt, sondern kann mit allem, was einem so einfällt, angereichert werden. Bekannt sind Zucker, Zitrone, Orangensaft (kalt aufgegossen), aromatische Kräuter, Sirup, Stevia oder auch Guarana (für alle, die eine zusätzliche Dröhnung wünschen). Die Möglichkeiten sind endlos. Es gibt sogar Leute, die Mate mit Cola aufgießen. Kalt genossene Mate, die sogenannte Tereré wird gern aus einer ausgehöhlten Grapefruit, einem Apfel oder einer kleinen Melone getrunken. So nimmt die Mate den Geschmack des Gefäßes auf. Der Angang ist generell weniger puristisch als bei Tee oder Kaffee. Erlaubt ist, was schmeckt und gefällt. Mate - das Ritual Es gibt übrigens ein einfaches, aber sehr schönes Ritual mit echter Mate. Man lässt ein großes Trinkgefäß in geselliger Runde kreisen, jeder trinkt daraus und gibt es weiter. Es ist sehr lustig, so etwas mal mit südamerikanischen Teilnehmern zu erleben: Man haut sich in irgendeine Ecke, sitzt, wo Platz ist, zur Not auch auf dem Boden, und bildet einen Kreis um das Trinkgefäß. Der "Gastgeber" füllt das Trinkgefäß und gibt es an den nächsten weiter. Der nimmt einen Schluck, dann ist der nächste dran. Der Gastgeber füllt immer wieder auf. Es ist eine sehr soziale Angelegenheit - und eine sehr lustige. Eine muntere Mate-Runde kann auch die drögste Umgebung in eine Partyzone verwandeln, denn - wie gesagt - Mate macht einfach gute Laune.
  8. Yerba/Erva Mate

    Alles rund um den delikaten Wachmacher aus Südamerika
  9. Erva Mate con palo

    Vom Album Yerba/Erva Mate

    Eine Erva Mate con palo (mit Holz)
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute mal kein Tee im Sinne von Camelia Sinensis, sondern eine Erva Mate - the real shit.
  11. Dann will ich dich mal erleuchten. Wir kennen die Person, um die es geht überhaupt nicht. Wir wissen nur, dass sie Schlafprobleme hat. Ich hatte in meinem Leben oft mit Menschen mit Behinderung zu tun, ich bin sogar mit einem aufgewachsen, meinem Vater. Es ist für Menschen mit Einschränkungen, egal ob physisch oder psychisch, ziemlich nervig bis beleidigend, von Unkundigen zu Dingen aufgefordert zu werden, die sie nicht leisten können, oft gepaart mit diesem absolut widerstehlichen "frisch-fromm-fröhlich-frei"-Tonfall. Da wir über die Person nichts wissen, ist da m. E. etwas mehr Distanz und Takt angezeigt, umso mehr, als der Fragende neu im Forum ist.
  12. ja, das merkt man gleich. Trotzdem daneben. Die Tatsache, dass man voll erwerbstätig sein kann, macht einen nämlich nicht per se zu einem wertvolleren oder besseren Menschen, nech?
  13. Sagen wir, ich habe in Israel sehr gutes Hummus gegessen. Das hat mich verdorben.
  14. Den Trick kenne ich auch, aber damit kriegt man das Schalige nicht völlig weg.
  15. Örks. Aus dem Souterrain des Geschmacks. Woher weißt du, ob die betreffende Person dazu überhaupt in der Lage ist m(