Jinx

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  1. Tee-Festival in Prag

    Das ist mein Eindruck auch von anderen osteuropäischen Ländern: Dass dort (prozentual zur Gesamtbevölkerung gesehen) mehr Leute ernsthaft an Tee interessiert sind (ob Japan, Indien, China) als bei uns. In Ländern, die stärker von Russland und seiner Teekultur beeinflusst sind, ist mir das nachvollziehbarer als bei Ländern, die eher unter österreichischem Einfluss standen. Mein erster Besuch in Prag fand 1987 statt, und Tee gab es in den Hotels halt als Beutel. Die Bevölkerung lehnte vehement alles ab, was irgendwie russisch sein könnte (oder was Russen mögen), daher konnte ich zu meinem Leidwesen keinen Tee aus dem Samowar auftreiben (das mit meinen Vorfahren aus Russland habe ich lieber taktvoll verschwiegen und mich auch nicht getraut, so ein unsittliches Wort wie Samowar auszusprechen). Dafür gab es in Prag - ganz untypisch für den Ostblock - Restaurants mit gutem Essen und Cafés mit Kaffeespezialitäten. Letztere gibt es natürlich noch heute, aber dass Tee dort relativ schnell so eine große Nummer ist, finde ich erstaunlich. In Deutschland traue ich mich gegenüber Leuten, die ich kaum kenne, fast nicht mehr, zu erzählen, dass ich Teetrinkerin bin. Dann muss ich immer Roiboos Sahne-Karamell o. ä. trinken (bäääh) oder etwas künstlich Aromatisiertes aus dem Supermarkt. Vielleicht hängt es auch mit der Abneigung hierzulande zusammen, für Essen und Trinken Geld in die Hand zu nehmen. Wenn man mich nach Empfehlungen für bessere Tees als Supermarkt fragt und ich dann mal ein Fachgeschäft anrege (eher Liga Gschwendner als die echten Spezialisten), dann heißt es gleich, dass das aber zu teuer wäre und man den Grüntee im Supermarkt aber für 1,99 kriegt ... m( Nicht falsch verstehen, ich würde gern mal urtümlichen Roiboos vernünftiger Quali trinken und liebe Mate (Blattware, nicht die LImo), aber Tee ist das alles für mich nicht (da ist mir das Englische oder Französische lieber, die präzise zwischen Camelia-Sinensis-Produkten und sonstigen Aufgussgetränken differenzieren).
  2. Hell und Dunkel

    Vom Album Tee-Altäre, temporär

    Ein dunkler Ooolong (Formosa Dark Pearl) in einem hellen Drumherum. Die kleine Seladonkanne (ca. 200 ml) mit dem Holzgriff beginnt langsam, ein schönes Krakelee auszubilden und stammt aus Taiwan. Von den glasierten Kleinkanne vielleicht wegen des lichten Blautons und ihrer Knubbeligkeit eine meiner Favoriten.
  3. Tee-Altäre, temporär

    Kein Raum, kein fester Altar, aber viele unterschiedliche Tee-Arrangements. Wo ich Tee trinke, da ist auch Altar, sozusagen.
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Zum Abend genehmige ich mir mal wieder einen Formosa Dark Pearl Oolong.
  5. Japanische Gusseisenkanne - Henkel hinten?

    Nö, eigentlich nicht. Aber bist du dir sicher, dass es wirklich Eisen ist? Es gibt nämlich Keramikglasuren, die sehr metallisch aussehen und auf Fotos, vor allem bei der Schwiemelbeleuchtung wie im Bild von Eisen nur schwer oder gar nicht zu unterscheiden sind. Dazu würde auch die Milch-Zucker-Menage wieder passen (die kann ich mir in Eisen nämlich so gar nicht vorstellen). Was die Form angeht, so gibt es durchaus japanische Gusseisenkannen, die eine zumindest ähnliche Form haben - bis auf die Henkelposition natürlich
  6. Toller Bericht, vielen Dank! Die Frage, die sich mir aufdrängt: Wie lange kurbelt man denn so für eine Portion Matcha (in einer normal großen Schale, normale Menge)?
  7. Japanische Gusseisenkanne - Henkel hinten?

    Ich habe mir die Bilder noch mal angesehen. Besonders atypisch finde ich die Milch-Zucker-Kombi, die dabeisteht. Ich nehme mal an, das ist ein Stockfoto einer Agentur zum Thema "Tee". Da gibt es die dollsten Dinger, z. B. als Illustration für altehrwürdige Teetraditionen (China, Japan, Samowar ...) eine Yixing-Kanne mit Teebeutel drin m(
  8. Japanische Gusseisenkanne - Henkel hinten?

    Wollte ich auch gerade schreiben. Größere Eisenkannen sind schon leer sehr schwer. Gefüllt stelle ich sie mir mit einem Henkel hinten sehr unhandlich vor, auch weil sie dann so richtig schlecht ausbalanciert ist. Der Bügel über der Kanne hat seinen praktischen Sinn. vor allem, weil es nicht empfehlenswert ist, eine heiße Eisenkanne mit der ungeschützten Hand abzustützen. Auch wenn ich bei Eisen diese Form favorisieren würde, würde ich diese Kanne weiträumig umfahren. Ich habe einige kleine, ältere Eisenkannen, die man für Tee nutzt. Auch sie haben den Henkel oben. Auch wenn das Gewicht auch gefüllt da nicht so die Rolle spielt, wären sie auch mit einem Henkel an anderer Stelle verflucht schlecht ausbalanciert.
  9. Japanischer Grüntee - Haltbarkeit

    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich habe zu wenig Erfahrung mit Japan-Tees, um Aroma-Verlust wirklich abschätzen zu können, solange es nicht zu krass wird (ich habe mal einen Matcha ca. vier Monate lang nicht getrunken, und der Pulverrest in der Dose schmeckte wie Füße ...). Dann fahre ich mit meiner Methode auf jeden Fall nicht schlecht.
  10. Grüntee - Teaware

    Zeug für Grüntee
  11. Tokoname-Kyusu

    Vom Album Grüntee - Teaware

    Tokoname-Kyusu aus mehrfarbigem Ton (liebe ich, gibt es leider so selten) und eine platinierte Teeschale aus Frankreich.
  12. Tokoname-Kyusu

    Vom Album Grüntee - Teaware

    Tokoname-Kyusu aus mehrfarbigem Ton (liebe ich, gibt es leider so selten) und eine platinierte Teeschale aus Frankreich.
  13. Japanischer Grüntee - Haltbarkeit

    Moin, ich versuche gerade, mich japanischem Grüntee anzunähern, abseits von meinem fest in die Morgenroutine integriertem Matcha. Meine letzten Versuche sind ein paar Jahre her, und sie scheiterten, weil ich den Gemüsesuppen-Geschmack nicht mochte. Also, ich mag Gemüsesuppe, aber nicht als Tee Ich startete mit einem Kabusecha, der mir gut schmeckt. Ich weiß ja, dass Japans Grüne kein Pu-Erh sind, den man auch mal liegenlassen kann. Der Tee ist von Keiko und war luftdicht verpackt. Damit das Aroma nicht über den Jordan geht, scheue ich mich, eine weitere Packung mit einem Sencha zu öffnen, bis der Kabusecha verbraucht ist. Ich lagere den Tee in dem zugeklammerten Beutel in einer Metalldose mit zusätzlichem Innendeckel und trinke ca. jeden zweiten Tag davon. Die Fokussierung auf eine Sorte hat den Vorteil, dass man den Tee genau kennenlernen, mit verschiedenen Keramiken und Wassertemperaturen experimentieren kann. Ich muss das Experiment allein durchführen, weil für den Mann das alles Blümchenwasser ist. Wie lange liegt so ein frisch geöffneter Beutel denn bei euch herum, bis der Tee hinüber ist?
  14. Kabusecha und Paper Cranes

    Vom Album Tee-Altäre, temporär

    Kabusecha in minimalistisch-puristischem Setting mit japanischer Kyusu und koreanischem Teebecher von Si-Sook Kang.
  15. Kabusecha und Paper Cranes

    Vom Album Tee-Altäre, temporär

    Kabusecha in minimalistisch-puristischem Setting mit japanischer Kyusu und koreanischem Teebecher von Si-Sook Kang.