Jinx

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  1. Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    "Quo vadis, High Tea?" Ich habe einen Artikel entdeckt (Englisch), der sich mit modernen Varianten des High Tea beschäftigt. Mir gefällt nicht alles, was dort beschrieben ist (ich bin keine Freundin von Kräuter- oder Blümchentees), aber inspirierend fand ich es doch, und die arabische Variante werde ich mal ausprobieren (dank einschlägiger Kochkenntnisse). Bitte hier entlang!
  2. Hallo aus Hamburg

    Wenn du mich fragst, ist es das nicht (nie die eigene Auffassung zu der anderer zu machen). Es gibt tausende von Menschen, die die Spuren ihrer Wege aufheben. Oft genug nennt man das dann Hoarding
  3. Hallo aus Hamburg

    Na ja, nicht jeder sammelt gern, und die Vergänglichkeit von Tee zu akzeptieren (aka wenn es weg ist, ist es weg), ist auch ne Philosophie. Ich sehe bei Einsteigern und auch Fortgeschrittenen eher das Problem, dass man sich bei einer kleinen Probe nicht an die optimale Teemenge/Ziehzeit herantasten kann, da die Menge dafür nicht ausreicht. und natürlich auch herzlich willkommen von mir!
  4. Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    Vielleicht lernen sie es irgendwann: Tee-Automaten verkaufen sich nicht gut. Schon gar nicht die Kapsel-Variante.
  5. Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    Ich finde, das ist Geldmacherei und eine sinnlose Vergrößerung des Müllbergs. Denn auch Papier wird hergestellt und muss vernichtet werden. Der beste Müll ist immer noch der, der nicht entsteht. Je kleiner die Packung, desto mehr Müll entsteht. Da muss man im Einzelfall abwägen - Großpackungen für kleine Haushalte lohnen sich bei verderblichen Lebensmitteln nicht, denn Lebensmittel in großen Mengen wegzuschmeißen, kann es auch nicht sein. Aber Teeblätter fallen nicht in diese Kategorie. Die Tees passen gut zu der immer größer werdenden Zahl von höherwertigen Convenience-Produkten für den selbstoptimierten und hart arbeitenden Verbraucher, der keine Zeit mehr hat, z. B. selbst zu kochen. Aber einen hochwertigen Tee zu kaufen oder aus mehreren selbst zu mischen, Auch das Zusetzen von Zucker ist nun keine so zeitraubende Aufgabe, als dass man sie an eine Firma mit überteuerten Produkten delegieren müsste
  6. Hier meinte ich eher Privatleute und weniger die Medien, die sich, wie du völlig richtig anmerkst, auf Kernaussagen fokussieren müssen, um lesbare Artikel zu publizieren. Durch das Internet wurde die Möglichkeit der Publikation demokratisiert, wovon wir alle profitieren. Dieses Forum ist ja auch ein gutes Beispiel. Es gibt unzählige Blogs zum Thema gesunde Ernährung, plus Beiträge in Foren, sozialen Medien und Communities. Da fehlt mir der Genussaspekt immer wieder. Leute propagieren ihren Ernährungsstil, der sich oft vor allem durch Verzicht auszeichnet, mit einiger Vehemenz. Viele der gezeigten Rezepte (Rubrik: Food Photography will gelernt sein ...) mögen wahnsinnig gesund sein. Aber ich kann halt kochen und den Geschmack von Gerichten nach dem Lesen der Rezepte in etwa einschätzen, und vieles davon würde ich nicht mal Tieren geben. Die Freudlosigkeit, die vielen Gerichten innewohnt sowie die Vehemenz der Propagierung finde ich schon erschreckend. Wenn man länger einem Ernährungsstil folgt, der auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, gewöhnt man sich natürlich geschmacklich um. Ein gutes Beispiel sind Fleischersatzprodukte für Veganer, die von vielen Fleischessern und interessanterweise auch von gar nicht wenigen Vegetariern aus geschmacklichen Gründen abgelehnt oder als weniger wohlschmeckend empfunden werden als das Original. Auch Herr Hildmann durfte jüngst feststellen, dass veganer Fleischersatz in der eigenen Filterbubble am besten funktioniert.
  7. Was mir bei den ganzen Medienberichten über gesundes/ungesundes Essen sowie den im Internet zu findenden Beiträgen zum Thema gesundes Essen fehlt, ist der Aspekt des Genusses. Wer sich gesund ernähren möchte und dabei den Berichten folgt, darf seine Gewohnheiten alle paar Jahre ändern. Siehe das Thema Ei, Cholesterin, Butter etc. Erst heißt es, es wäre ungesud, dann stützen neuere Studien, deren Qualität (und die der Wiedergabe durch populäre Medien) für Laien kaum oder gar nicht einschätzbar ist, eine konträre oder zumindest relativierte Aussage. Wenn Leute befragt werden, die sehr alt sind (also 100+) und das bei guter Gesundheit, so kommt immer ein Punkt deutlich heraus: Dass die zufrieden mit dem waren, was sie taten oder auch aßen. Wer sich ausschließlich von minderwertigen Fertiggerichten und Fast Food ernährt und dabei Zufriedenheit empfindet, der wird sicherlich gesundheitliche Probleme bekommen, aber die Gleichung gesundes Essen = Gesundheit geht auch nicht auf. Mir kommt es so vor, als würden zu viele Menschen sich auf eine bestimmte Weise ernähren oder auf Lebensmittel gänzlich verzichten, weil sie der Meinung sind, dass dieses für ihre GEsundheit förderlich bzw. abträglich ist, und das bei an sich einwandreien und auch durchaus gesunden Nahrungsmitteln. Ein Beispiel ist die Vermeidung von Gluten, auch wenn man nicht an Zöliakie leidet (was nur ca. 1% der Menschen hierzulande tun). Oder der Verzicht auf Milchprodukte, ohne dass eine Laktoseintoleranz vorliegt. Es gibt nicht wenige dieser Verzichter, die auf Nachfrage antworten, dass es auch für Gesunde gut sei, auf diese LEbensmittel zu verzichten, weil sie ja einem gewissen Prozentsatz der Bevölkerung objektiv schaden m(. Ich habe da auch ein BEispiel aus der unmittelbaren Umgebung: Mein Vater, Dithmarscher und ausgewiesener Fleischfan (musste täglich auf den Tisch) litt an einer schweren Form der Athrose. Es wäre für seine GEsundheit defintiv förderlich gewesen, den Fleischkonsum stark zu reduzieren (das tägliche Fleisch führte bei mir übrigens zu einer gewissen Abneigung gegenüber allzu großen Fleischmengen). Sein damaliger Arzt setzte ihn jedoch auf eine strikte Rohkostdiät, inklusive angekeimter Weizen und andere Dinge, die er (und ich auch) geschmacklich furchtbar fand. Meine Mutter machte aus Solidarität mit, aber ich war ein Kind und durfte mich nicht auf diese Weise ernähren (damaliger Stand der Forschung). Das war auch gut so, denn ich hätte die Nahrungsaufnahme mit Sicherheit eingestellt. Mein Vater hielt das ein knappes halbes Jahr durch. Der Wundereffekt trat nicht ein, und wenn es eine leichte gesundheitliche Verbesserung gab (was ich nicht beurteilen kann), so blieb die von ihm unbemerkt und wurde durch die starke Abneigung gegenüber dem aufgezwungenen Ernährungsstil überdeckt. Nach ein paar Monaten flog die Maschine, die das Gemüse zerkleinerte, in hohem Bogen auf den Müll, und meine Eltern kehrten zu der von meinem Vater geliebten fleischreichen Ernährung zurück. Wenn der Arzt weniger dogmatisch gewesen und eine schrittweise Reduktion des Fleischkonsums angeregt hätte, wäre die Wahrscheinlichkeit vermutlich höher gewesen, dass mein Vater sich umgewöhnt und zu einem zumindest maßvollen Konsum gefunden hätte. Durch die Radikalität der ärztlichen Anweisung lehnte mein Vater eine vegetarische oder wenigstens weitgehend vegetarische Lebensweise jedoch strikt ab. Egal wie gesund die Rohkostdiät gewesen sein mag, sie konnte nicht die gewünschten Erfolge zeigen, weil der Aspekt des Genusses gänzlich fehlte.
  8. Chawan von Künstlern

    Das ist nicht nur bei asiatischer Keramik so, sondern generell. Wenn man auf Flohmärkte geht, steht da massenhaft altes Gebrauchsporzellan rum. Das wird vielleicht in 10 000 Jahren "wertvoll", weil dann wirklich wenige Stücke überlebt haben werden und man froh ist, überhaupt was zu finden. Teilweise sind es antike Stücke, also älter als 100 Jahre, aber es war damals billig hergestellte und verkaufte Massenware, und das ist es auch heute noch. Obwohl in Deutschland wegen des Zweiten Weltkriegs sehr viel zerstört wurde und entsprechend weniger erhalten blieb. Ein Beispiel sind römische Münzen, mit denen z. B. Legionäre bezahlt wurden. Die holt man immer noch massenhaft aus der Erde, sodass der Preis heute immer noch nur ein paar Euro beträgt. Man darf sie sogar exportieren. Das gilt natürlich nicht für Goldsesterze und andere seltene Exemplare. Oder Tonscherben von mittelalterlichem Gebrauchsgeschirr ...
  9. Ich mag Plastik auch nicht so arg gerne und bemühe mich um einen möglichst plastikarmen Lebensstil, aber auch ich habe ein Utensil aus diesem Material. Ich nutze es für unterwegs, wenn mir die Keramik- und Porzellanteile zu empfindlich sind. Es ist eine Calabaza für Mate, mit der ich sehr zufrieden bin. Sie ist halt ziemlich unzerstörbar und verwarzt auch nicht, was bei den echten Kürbissen ziemlich schnell der Fall sein kann Ich hatte übrigens mal so eine Backform aus Silikon, die habe ich jedoch gefeuert. Sie war für Kastenkuchen und ging bei schwererem Teig auseinander und hielt die Kastenform nicht (Stichwort: englischer Teekuchen). Außerdem bekam sie einen Riss und wurde damit unverwendbar. Ich nehme an, das lag an der Größe in der Relation zur Dicke des Materials. Aber die Calabaza mag ich sehr.
  10. Ich habe neues Spielzeug für Mate (ja, ist kein Tee, aber ein koffeinhaltiges Aufgussgetränk, das enorm gute Laune macht). Zunächst eine Cuia aus Keramik, die in Berlin hergestellt wurde, im Auftrag eines brasilianischstämmigen Mate-Händlers, der ebenfalls in Berlin lebt. Sie ist ideal für eine Person, und ich finde sie wirklich schön und sehr individuell. Das Problem ist ja dasselbe wie bei Teegeschirr: Abseits des Unüblichen, das man suchen (und finden) muss, gibt es überall irgendwie denselben Kram. Außerdem fand ich endlich ein passendes Gefäß für Tereré, die kalt getrunkene Mate-Variante. Die trinkt man aus einer sogenannten Guampa, die oft aus Kuhhorn hergestellt ist. Ich fand keine, die mir gefällt und die sicher in der Benutzung ist (ist ja nicht ganz unwichtig, was man so mittrinkt). Keramik, Porzellan oder Glas wollte ich nicht, da ich das Teil im Sommer mit nach draußen nehmen möchte. Ich endschied mich schließlich für einen roten Emaillebecher mit Tupfen. Ich mag beides, die Tupfen und das Material, und der Becher hat auch die richtige Größe (300 ml).
  11. Yerba/Erva Mate

    Alles rund um den delikaten Wachmacher aus Südamerika
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Tolottis Forno - meine absolute Lieblingsmate aus Brasilien. Ich habe bei meiner letzten Bestellung das allerletzte Pfund der aktuellen Ernte ergattert und freue mir ein Loch in den Bauch.
  13. Ich finde solche Aussagen immer etwas schwierig. Gibt es auch für Mate, Pu-Erh und sonstiges, was dann gewinnbringend von manchen Heilteefirmen vermarktet wird (als Beuteltee minderer Qualität und mit grottigem Geschmack). Alles verkauft sich, was Schlankheit verspricht. Getränkemäßig lief in den letzten Jahrzehnten in der sogenannten Ersten Welt einiges falsch. Die Leute tranken kalorienreiche Getränke wie Cola, Limonaden oder Säfte literweise täglich als Durstlöscher und blendeten aus (oder es war ihnen nicht bewusst), dass diese Getränke Kalorien wie eine gehaltvolle Hauptmahlzeit haben, wenn man sie in größeren Mengen trinkt - ohne den entsprechenden Sättigungseffekt. Die Umstellung auf Tee bringt da auf jeden Fall eine Einsparung an Kalorien, die sich positiv auf das eigene Gewicht auswirkt (für Sie persönlich getestet ...) Allerdings sind diese Versprechungen nur wirksam, wenn man sich vernünftig ernährt. Wer sich jeden TAg Schokolade und Chips reinfährt und hoch verarbeitete und entsprechend fett- und zuckerhaltige Lebensmittel zu sich nimmt, kann so viel Tee trinken, wie er will, es wird keinen entsprechenden Effekt haben. Auch das kann ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Ich trinke ja praktisch nur Tee, aber nach den Weihnachtsfeiertagen habe ich regelmäßig zugenommen. Nix mit dem Effekt einer Low-Fat-Diät. Diese Getränke wirken sicherlich unterstützend. So wirkt Mate (die echte, nicht die Limo) leicht appetitzügelnd. Aber das funktioniert nur, wenn man das Gefühl für Sättigung nicht verloren hat. In meiner Bekanntschaft gibt es einige Leute mit Gewichtsproblemen. Wir sind jetzt alle im Alter zwischen 40 und 50, wo sich gesundheitliche Probleme anfangen bemerkbar zu machen und man auch die "Sünden" des eigenen Lebensstils beginnt zu merken. Einige haben angefangen, ihre Ernährung umzustellen und sich mehr zu bewegen und haben entsprechend Erfolg. Allerdings braucht das seine Zeit. Sie lassen sich dennoch darauf ein und sind mit den Resultaten zufrieden. Andere versuchen es mit verschiedenen Mitteln (auch "Schlankheitstees"), ohne ihren Lebensstil zu ändern - sie essen dasselbe wie vorher und bewegen sich auch nicht mehr. Da zeigt sich kein Effekt - eher im Gegenteil. Weil man sein Gewissen mit dem Konsum angeblich schlank machender Produkte beruhigt hat, haut man anderswo umso mehr rein - man hat ja was getan und muss sich belohnen. Ein weiteres Problem ist die Geiz-ist-geil-Mentalität. Einige Menschen sehen ihr Gewichtsproblem durchaus, sind aber nicht bereit, mehr Geld für bessere Lebensmittel auszugeben. Das gilt auch für Tees. Sie kaufen irgendwelche Beutel im Super- oder Drogeriemarkt, die mit dem Versprechen der Gewichtsreduktion werben. Das Zeug schmeckt ihnen nicht, sie bleiben nicht dabei und wechseln wieder zu anderen Getränken, die im Zweifelsfall mehr Kalorien haben. Für mich gehört der Artikel in die Reihe derer, die mit einer gewissen Hysterie News aus der Lebensmittelforschung verbreiten - mit einer Absolutheit, die so einfach nicht existiert.
  14. P1110006.JPG

    Jetzt schon? Das ist ja wie im Supermarkt mit Lebkuchen im September.
  15. Woher, zum Teufel, willst du wissen, dass er sich nicht an der frischen Luft bewegt. Nur als kleine Erinnerung: Es geht nicht darum, einen uns unbekannten Lebensstil zu kommentieren. Mir wird das jetzt zu albern. Schönen Abend noch, Turnvater Jahn m(