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  1. Ich mag mich an ein Buch erinnern, in dessen Zusammenfassung die Fermentation und Ton wohl abgehandelt. Ansonsten habe ich aber nie etwas in dieser Richtung vernommen. Ob dieser Aspekt wirklich massgeblich ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Das Problem das wir ausserhalb von Asien haben ist m.E. vielmehr, dass viele Künstler in diesen Bereich hineingerutscht sind, d.h. weder über einen entsprechenden akademischen Hintergrund verfügen noch über eine Familientradition herangewachsen sind. Diese Unbedarftheit kann sicherlich in manchen Aspekten nützlich und erfrischend sein. Allerdings macht sie sich auch in der Formsprache bzw. insbesondere bei den Proportionen bemerkbar. So zumindest meine Sichtweise.
  2. Eine "massive" Versilberung habe ich zumindest noch nie gesehen. Zwar gibt es in der Tat Unterschiede hinsichtlich der Dicke der Schicht. Um auf mehrere Hundert Gramm zu kommen, muss das Objekt aber schon relativ gross sein. Versilbert wird primär, um Materialkosten zu sparen. Insofern ergibt es wenig Sinn, wenn die Schicht wesentlich dicker ist. Objekte mit dicker Silberschicht werden meist hohl gegossen und im Folgeschritt mit einem anderen Material gefüllt. Die unphilosophischeAntwort: In casu wohl weniger dick als die hinlängliche Verwendung des Wortes vermuten lassen würde.
  3. Solche Fragen überlasse ich den Philosophen. Wenn solche Objekte verzinnt wurden, dann würde ich mich bei älteren Stücken nicht darauf verlassen, da Silber eher das kleinere Übel sein dürfte. Ohnehin dürfte früher der Wunsch im Vordergrund gestanden haben, dass Material weniger schnell korrodieren zu lassen, was insbesondere durch eine Vergoldung erreicht werden kann. Verzinkt wurden primär unedlere Materialien wie etwa Kupfer.
  4. In aller Regel wird mit einer Vergoldung gearbeitet. Es ist in der Tat naheliegender, mit einem edleren Metall zu beschichten als umgekehrt.
  5. Cel hat ja bereits die wichtigsten Fakten erwähnt. Vielleicht müsstest du aber noch etwas konkreter werden, wenn du direkte Empfehlungen suchst. Wie genau möchtest du den Tee denn zubereiten. Und soll es nur japanischer Grüntee sein, oder auch andere? Eine schöne Auswahl von handgemachten japanischen Kannen findest du etwa hier (runterscrollen), hier oder hier sowie in diversen deutschen Onlineshops.
  6. In der letzten Zeit hatte ich wirklich etwas Pech, aber deine schlaglosen Nächte haben ein Ende: Das Volumen (25cm hoch sowie maximal 22cm breit) macht es schon ziemlich schwierig, hier eine ökonomisch gesunde Lösung zu finden. Mal schauen.
  7. Luzon Chatsubo

  8. Dies ist wohl nicht genauer spezifiziert, zumindest auch im japanischen Katalog nicht. Wenn man den Einkaufspreis der Kaikado-Dosen rechnet, welcher zwar sicherlich tiefer sein wird als bei Direktbezug, so muss man davon ausgehen, dass sich die Qualität (im Vergleich zu anderen Koyamaen-Produkten) irgendwo im Mittelfeld bewegen wird. Geschmacklich daher sicherlich sehr gute Tees. Ich hoffe daher, du wirst uns auch ein paar Fotos der Dosen-Tees nachliefern. Ich nehme an, bei den Dosen handelt es sich um die 100g-Modelle (65mm × 95mm)? Das ganze sieht auf jeden Fall nach sehr guten Stunden aus.
  9. Genmaicha kommt mit 80/85°C in der Tat meist besser.
  10. Ich habe ja den Verdacht, dass @Diz keine Ausreisegenehmigung mehr bekommt nachdem er nun die geheime Rezeptur kennt!
  11. Müsste ich meinen TK zu Rate ziehen. Die letzte geöffnete Dose ging vor kurzer Zeit weg, wenn ich mich nicht irren sollte. Aber Vielleicht ist noch etwas frisches da.
  12. Dies ist durchaus ein Anspruch, den man nach aussen vertreten kann. Insbesondere wenn man mit diesem Geld an Ende des Monats die Miete bezahlt. 60g sind bei diesen Preisen natürlich kein Schnäppchen. Vom internationalen Versand von nocv kleineren Proben kann aber wohl kaum einer leben. Und wenn man sich bewusst für den hochpreisigen Bereich entscheidet, dann kann man auch die Meinung vertreten, dass 60g erschwinglich genug sind. Aber natürlich muss dann für diesen Preis auch etwas entsprechendes geliefert werden.
  13. Ich hatte dort vor 1,5/2 Jahren eine Anfrage platziert betreffend eines Weissen Tees. Soweit ich mich erinnern kann waren entweder die Versandkosten unverhältnismässig hoch, oder ich erhielt gar keine Antwort. Zum Kauf ist es auf jeden Fall nicht gekommen.
  14. Ich bin zur Zeit leider extrem eingebunden. Allerdings bin ich guter Hoffnung, dass wir diesem Umtrunk bei Gelegenheit nachholen bzw. wiederholen können.
  15. Darauf wollte Seika wohl nicht hinaus. Wie miig schreibt, ist das Spektrum beim Sencha (wie bei fast allen Tees) relativ gross. Wenn du etwa einen Fukamushi mit Tees vergleichst, die deutlich kürzer gedämpft wurden, so wird sich die Aufgussfarbe immer unterscheiden, egal ob nun Bio oder konventionell hergestellt. Daher müsste man genauer spezifizieren, um was für einen Sencha es sich jeweils handelt. Ich glaube eigentlich nicht daran, dass sich Bio und konventionell geschmacklich jeweils direkt unterscheiden lassen.