GoldenTurtle

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  1. TTB - Tea Travel Box

    Cool, schön, das reist eine interessante Box durchs Land! @Entchen19 2014 TGY Mini Tuocha?!? Ist das ein Verschreiber? Oder war das so ein verrücktes Teeclub-Ding?
  2. Etwas offtopic, weil mir gehört diese nette Teedose nicht, ich bin bloss zufällig auf dieses Video gestossen und dachte, ich zeig es auch euch mal.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nee, Moment, den finde ich ausnahmsweise witzig. Das ist so eine Art Dragonballs-Manga-Stil.
  4. Experiment: Antiker Sencha

    Diese Sorte scheint zumindest partiell in China sogar einen explizit lagerbaren Ruf innezuhaben und der Tee war geschmacklich wunderbar, völlig einwandfrei. Wie ein Weisstee ist er mir zwar nicht vorgeschwebt, wenn dann eher Richtung Gelbtee - aber ja, die Farbe denke ich auch stammt von Oxidation und war zumindest optisch etwas irritierend, hat aber dem Genuss keinerlei Abbruch getan, eher gar eine kuriose Vorfreude geweckt. Festhalten möchte ich noch, dass die von mir bislang verkosteten alten Tees ausnahmslos mit Sorgfalt und bestmöglicher Handhabung hergestellte top-shelf Produkte waren, die auch ihren Preis hatten, wo aber auch nicht aus Kostengründen Kompromisse gemacht wurde - solchen Kompromissen würde ich einmal per se einen zeitexponentiell negativen Wirkungsgrad andichten, dessen Überprüfen aber auch erst noch ansteht. Gut, beim Pflücken wurden wahrscheinlich schon gewisse Kompromisse gemacht, aber da kommt man kaum jemals herum. Na klaro, wenn du schon so schön vorgelegt hast.
  5. Indischer Gushu Puerh ?!

    Aaaalso in Assam oben gibt es bis zu etwa 800 Jahre alte Teebäume. Wenn man da korrekt verarbeitet spricht absolut nichts dagegen. Wie wir aber aus Laos, Thailand, Burma und Vietnam nur zu gut wissen liegt genau da das Problem - die korrekte Sheng Verarbeitung ist alles andere als einfach und benötigt praktische Erfahrung, es sind so viele Schritte wo so viel falsch gemacht werden kann. Aber die pflanzlichen Voraussetzungen sind zumindest theoretisch sehr gut - sie sind wie zumeist auch in Yunnan den assamica zuzuordnen. Ebenfalls die geographischen/klimatischen Voraussetzungen. In Darjeeling gibt es aber nicht so alte Bäume, dort haben erst die Engländer vor ca. 150 Jahren begonnen, weil die Chinesen etwas schwierige Lieferanten waren. Aber die Inder und die Chinesen hatten einen etwa 100 Jahre andauernden wissenschaftlichen Wettkampf, welche Nation als erste mit der Teekultivierung begonnen hat. Als Beweis zählt der älteste Baum mit Übergangsmerkmalen. Eines der noch wilden Merkmale könnt ihr selbst am Tee erkennen, wenn ihr z.B. echten, wilden (= unkultivierten) Sheng von alten Bäumen z.B. aus Wuliang oder Kunlu habt und die Blätter vergleicht, werdet ihr dort ein zusätzliches, kleineres Deckblatt erkennen, welches es z.B. bei den meisten Yiwu oder Bulang Gushu Tees nicht gibt, da die dort angepflanzten Bäume zwar keine Stecklinge sind wie in der Oolong Welt z.B. üblich, also schon aus Samen, aber diese 4 Merkmale der unkultivierten (und bittereren) Bäume schon zuvor samenstabil (und nicht nur stecklingsstabil) weggezüchtet wurden. Gewonnen haben den Wettkampf letztlich die Chinesen, nachdem ein internationaler Trupp von Wissenschaftler diesen Teebaum in Bangwei etliche Tage unter die Lupe genommen haben. Den Tee von diesem Baum habe ich mal auf dem Blog verkostet, Fotos von Übergangsmerkmalen gibts auch zu sehen: http://g-kroet.blogspot.com/2014/11/2013er-loose-sheng-vom-legendaren-ca.html
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hihi, cool, also dass unterschiedliche Kannen den Geschmack mitunter erheblich beeinflussen können, damit stimme ich mit dir ja schon seit Anbeginn der Zeit überein. Ich bin nur skeptisch was das Thema Wirkung angeht, nicht was das Thema Geschmack angeht - wenn man sagt, diese Kanne lässt den Tee anders wirken - das glaube ich ist ein weiteres Indiz von Einbildung. Ich habe aber das Gefühl, wenn ich z.B. betrachte, was ich z.B. über Atong in Erfahrung gebracht habe, dass er meistens nur ganz simpel im Porzellangaiwan aufgiesst, obwohl er die unglaublichsten Yixing Kannen und was auch immer zur Verfügung hätte - um den Tee ganz echt und ungeschminkt zu erleben - und auch wenn ich meine eigene Entwicklung verfolge, sehe ich gewisse Parallelen. Mir bedeutet mir die perfekte Optimierung durch Kannen, die optimale Aufgusshitze, das optimale Wasser, die optimale Beeinflussung durch einen Wasserkocher etc. kaum noch was - ich habe einen gut gemachten Tee gerne wie er gerade heute geworden ist. Gestern z.B. ist eine ca. 15er Lao Man E Kugel dermassen bitter geworden (1. Aufguss ca. 5 Min.), da hat meine Freundin gesagt, das sei für sie nun aber echt an der Grenze, und ich hab es einfach nur genossen.
  7. Experiment: Antiker Sencha

    Meine Tokoname Kyusu erlebt ein Revival. Seit diesem Thema ist sie fast täglich im Einsatz, nachdem sie lange auf dem Abstellgleis war. Gestern habe ich mich sogar an einen sehr edlen 14er Darjeeling FF rangewagt ... und siehe da, er war zu meiner Überraschung gar vortrefflich. Ich habe eine Teeorie. Es gibt gewisse Weinsorten (z.B. Grenache), bei denen geht es schon nach wenigen Jahren bergab, entwickeln unliebsame Noten, aber danach geht es wieder bergauf. Ich habe das Gefühl, dass z.B. dieser Darjeeling etwa 2016 nicht mehr so gut war, nun aber nach 5 Jahren vergleichbar dem Ziel des Nomigoro Gyokuro schön süss und blumig wurde und zudem auch mit dem Darjeeling FF Touch. Heute gibts einen 12er Zhu Ye Qing (chin. Grüntee). 🤗😄 Ich sage mal ... interessante Farbe. 😁
  8. Musik-Ecke

    Hattrick, aber wollte den Track nur mal zwischenspeichern, den gibts auf den Streaming Stores scheinbar gar nicht, wäre dort definitiv in meiner Favoritenliste gelandet.
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich lege ein Veto ein. Diese Verallgemeinerung ist mMn unzutreffend. Die Wrapper sind zwar Geschmackssache, dieses Jahr aber im Durchschnitt schon definitiv dezenter geworden. Ich hab z.B. einen Xiao Beeng vom Gold 8 und der sieht in Natura noch ganz nett aus. Und was aufgestöberte Produktionen angeht ist Paul allemal auch heutzutage für eine Überraschung gut, den 02er Yiwu Huangpian z.B. kann ich ganz besonders für den Preis wirklich empfehlen. Hihi
  10. Tatsächlich sehr gelungen.
  11. Experiment: Antiker Sencha

    Ganz leicht - es war ein anderer Tee, allein schon optisch, wie ein normaler DJ FF halt, aber nicht wie ein Weisstee, geschweige denn wie der Weisstee auf den früher geknippsten Fotos. Wahrsch. war das auch nicht die erste Beschwerde wegen so etwas betr. dem Händler bei Paypal. Das war ein Händler direkt in Kurseong in Darjeeling, in der Nachbarschaft z.B. ist der Castleton Teegarten. Man hat auch gemerkt, dass es bei dem nicht so gut läuft, zunehmend abgelagertes in Aktion, weniger Neuheiten, da ist es natürlich verlockend, einen viel billigeren Tee anstelle des bestellten teureren Tees zu liefern, in der Hoffnung, dass von etwa 10 Empfängern 9 wahrscheinlich nicht den geringsten Unterschied merken. Aber so etwas hat für den Betrügenden immer negative Aspekte. Und es war anscheinlich leider auch kein Versehen, er hatte auf die Emails diesbezüglich, wie ich mich erinnere, immer sehr nur ausweichend reagiert, er müsse es mal abklären und so ... Zeit verstreichen lassen ... typisch. Offtopic: Übrigens ist die Karte von der Gegend noch witzig wenn man Satellitenbilder anklickt, da sind unterdessen ganz viele Teegärten eingezeichnet.
  12. Experiment: Antiker Sencha

    @Teefax Das ist ein Weisstee.. 🤗 Und nicht sooo grün, sollte sich gut entwickeln. Das Muster ist schlicht sensationell, ich wollte mal bei einer Mega-Aktion viel davon ordern, zum Lagern, aber der Händler hat mich dann mit einem viel billigeren Tee zu betrügen versucht ... aber Paypal hat dann Geld vom Händler weggenommen und mir gutgeschrieben.
  13. Experiment: Antiker Sencha

    Heutiger Fund: Ähm, sonderbar ... der Grüntee schmeckt sogar richtig gut. Und erstaunlich süss. Er ist schon seit 2014 geöffnet und war nicht im Kühlschrank gelagert. Danke miig für das Thema und die Wiederbelebung meiner seit Jahren nicht mehr angetasteten Vorräte ... dieser selbstauferlegte "Stress" damals, solche Tees möglichst rasch zu "verbrauchen" war nicht nur ein Unsinn, sondern hatte auch meinen damaligen Genuss vermindert. Vielleicht mögen wir Tee unterdessen einfach so sehr, dass auch die Zeit unserem Genuss nichts mehr anhaben kann. @miig Schmeckte dein Sencha auch erstaunlich süss? Da scheint was dranzusein:
  14. Anfängerfrage "Tea-Tasting"

    @Fisheyes Ich habe an einer Teerunde mit ihr mal ein nettes Ehepaar, ich meinte aus Spreewald, mit einem schönen Windhund kennengelernt - du bist nicht zufällig einer der drei?
  15. Experiment: Antiker Sencha

    Du denkst einmal geöffnete sind weniger interessant? Deiner war ja weder vakuumiert, noch verstickstofft.. Dabei fällt mir ein, es gibt beim Gyokuro ja eine Tradition, bei welcher der Grüntee 5 Jahre unter speziellen Bedingungen gelagert wird. Und zwar nicht tiefgefroren, aber schon im Kühlhaus, "damit er seine charakteristische Süße und seinen besonders blumigen Geschmack erhält". Vom Gras zum Heu? Hier habe ich solch einen mal verkostet: PS: Ich habe noch immer Grüntees aus den Jahren 14/15 ... Bei dem Thema habe ich doch gleich Lust darauf gekriegt und probiere mal einen. Hmmm, ein schöner Fund. PPS: Hmmm, schmeckt sogar sehr gut.