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  1. Wenn man, wie ich vorgestern, vom fetten Vorsitzenden spricht, meldet er sich doch unverhoffts gleich an auf eine Runde Tee, Dart und Nascherei. Glücklicherweise weiss er nicht wer ich online bin, möglicherweise nicht einmal dass dieses Forum existiert. Ein Glück, den ansonsten muss man etwas aufpassen in wie weit man Spässe mit ihm treibt, schliesslich ist er ein ehemaliger Kloster-Shaolin. Auf jeden Fall gab es heute einen mich belustigenden Zufall, denn genau etwa eine Stunde bevor er ankam, traf eine Teelieferung aus China von Katy M. an ihrem Bestimmungsort an. Dabei ein besonderer Shou, den Taetea 2011 zur Feier des 100-jährigen Jubiläums des chinesischen Übergangs vom Kaiserreich zur Republik produziert hat. Prestigeträchtig, vielversprechend - und witzigerweise haben sie dafür Gongting Pflückgut verwendet (ich weiss gar nicht wie viele Chinesen diesen Scherz seitens Taetea verstanden haben, denn Gongting war quasi die kaiserliche Pflückgut-Selektion). Auf jeden Fall ... zu dem Tee kam Mao gerade recht! Ein dezent-zurückhaltender aber doch schicker Wrapper (ein Knipser mit besonderem Hintergrund für @nemo). Sehr feinaromatisch für einen Shou, sanft und vollmundig, mit dezenter Süsse und aber doch, was gerne bei Gongtings fehlt, einer milder Würze. Sehr gelungen, bin sehr zufrieden.
  2. @teewelt Ich mach das schon lange so, das Display hat sogar Patina. Aber danke für den Tipp, wenn ich das nächste Mal einem Nilpferd begegne kann ich es gerne fragen, ob es an einem solchen Unterfangen Interesse hätte. Wenn es gerade aus dem Zoo ausgebüxt ist hat es bestimmt noch nichts anderes vor. @SoGen Falls du betr. Qi eine Horizonterweiterung möchtest - ich lächle ja jeweils wenn von der starken Wirkung von prsk Shengs berichtet wird, die sind für mich alle wie die Tees von Yu oder Jeep wunderbar gemütlich - ich sage nicht, dass da gar nichts ist, aber es ist chillig ... aber es gibt auch tatsächlich starke Wirkungen. Vom weißen Paulus hatte ich schon 2, 3 ganz andere Kaliber, vor deren Wirkung ich einen gewissen Respekt hege, vieles von ihm finde ich aber auch gemütlich, aber jene anderen wurden möglicherweise noch übertrumpft von diesem unscheinbaren Kandidaten von Lucy, von dem man bei einer ordentlichen 8g Runde alleine tatsächlich ähnlich wie betrunken werden kann. Hingegen der Nanpozhai von ihr, den ich gerade heute getrunken habe, von dem Mattcha mal geschrieben, wie unglaublich wirkungskrass der sei, den finde ich auch chillig und etwas uplifting, vergleichbar mit den besseren von prsk und Co., ähnlich auch wie der Mengku Mutterbaum.
  3. PPS @topic: 18er Nanpozhai Sheng, und ja, das ist auch Teetisch.
  4. Ja. Also nein. Also wenn man es genau nimmt, ich sprach nur vom Huigan, in keinster Weise von jegweder Wirkung. PS: Übrigens meinte Lucy dereinst, dass eine sehr feuchte Lagerung sich mit den Jahren auflösend auf die Wirkung auswirkt.
  5. ... wobei Huigan beim Grüntee doch eher selten resp. dezent auftritt. Bei Oolong ist die Hervorbringung von Huigan im Tee durch die verschiedenen Produktionsschritte eines der wichtigsten Ziele manch ambitionierter und leidenschaftlicher Teeproduzenten - bei Grüntee hingegen greift man meines Erachtens nach weniger tief in den Tee ein um dies hervorzuheben (das Sha Qing dient mEn kaum diesem Zweck), und man ist, ähnlich wie bei Sheng, noch mehr vom Pflückgut abhängig, was es von der Natur her mit sich bringt (und insb. bein Grüntee vom Kultivar, denn Grünteekultivare sind meist ein Balance-Akt, wobei i.d.R. auch noch ganz andere Aspekte auf der Rechnung stehen wie der Ertrag, Restistenzen, als auch die Bekömmlichkeit mit dem grünen Ausbau - was leider dem Huigan etwas entgegengesetzt ist, denn das Huigan lebt nicht nur von der Süsse, sondern auch von der Bitterkeit, und diese wie eine Babuschka immer weiter ineinander verschachtelt). Klar kann man es beim Oolong auch nicht aus dem Nichts herzaubern, aber meiner ganz persönlichen Auffassung nach kann eine wirklich entsprechende Röstung einer Lupe gleich den Fokus in der Tasse als Primärnote auf die natürliche Süsse richten, und von dort aus die weiteren Aspekte wie Bitterkeit, Würze, Frucht- oder Blütennoten und Mineralität rundherum aufbauen. @topic: Bilder von Lucy, die kann vielleicht knipsen. Habe nur ein Muster, aber es ist ein ganz braver Shou, um ihn mit einem Hund zu vergleichen (und welcher Vergleich läge näher) käme gewiss ein Dackel in Frage. PS: Nachtrag zum Thema Huigan im Vergleich von Grüntee zu Oolong: Die für Oolong verwendeten Kultivare sind hingegen oft etwas angriffslustiger, was aber durch eine traditionelle Produktionsweise abgemildert wird (was jedoch bei einer zu grünen, modernen Verarbeitungsweise auf den Magen schlagen kann - ironischerweise wurde der moderne Oolong durch den Gesundheitshype unbekömmlicher, aber dies nur nebenbei).
  6. Ich hab für den lokalen Teefreund mit dem Titel "Der fette Vorsitzende" von meinem uralten Gartennachbarn eine ziemlich fette Tonkanne abgestaubt (ca. 4-5dl, damit macht man zwar kein Gong Fu, sondern quasi Grandpastyle aus der Kanne, d.h. so 4-5g auf einmal durchziehen lassen und dabei gemächlich daraus abgiessen, das ist auch was schönes). Die Kanne weist tatsächlich ein Tonkugelsieb auf und duftet ausserdem ganz anständig. Der fette Vorsitzende hatte bisher nämlich noch keine Tonkanne. Er ist einerlei ein Minimalist was Tee angeht und mit dem zufrieden, was ihm durch den Wind zugetragen wird. PS: Diese Aufgussart ist möglicherweise sogar noch etwas meditativer. PPS: Und eigentlich wäre solch eine grosse Kanne für Long Zhu, rein vom Aufgehen her geeigneter als übliche, kleinere Kannen. Die Frage ist, ob Long Zhu vom ursprünglich sogar auf eine solche Art des Aufgiessen konzipiert wurden. ... ob Long Zhu vom ursprünglich ...
  7. Genau die Gong Deng um die das Rätsel ging (aber jene aus der ersten Auflistung) strahlt für mich eine gewisse Noblesse und Erhabenheit aus. Scheinbar ein Asiate hatte dazu auf Reddit geschrieben, dass er so eine Kanne schon in "Chinese Period Drama TV shows" gesehen habe, aber noch nie in echtem Leben. Diese hat sich eine Teefreundin geschnappt (das Foto stammt von einer Teerunde mit Jie und Yu):
  8. Wichtig zu wissen generell: Gusseisenkannen mit Emaillebeschichtung innen sind nicht für das Erhitzen von Wasser geeignet, egal welche Wärmequelle verwendet werden würde, sondern nur zum Aufgiessen von Tee in der Kanne. Wenn man mit solchen Kannen Wasser erhitzt, geht die Beschichtung kaputt (reisst, springt, whatever) und kann sich lösen. Das auf dem Foto erkennt man ja gar nicht, ob das nun Rost ist oder was auch immer. Wenn es Rost ist, kein Problem, einfach einen guten chinesischen, doppelmaschigen Filter verwenden (der Rost könnte sonst möglicherweise etwas kratzen im Hals). PS: Und falls es Rost ist und die Kanne einen unangenehmen Geruch hat, resp. einen ebensolchen Geschmack abgibt, lies mal hier:
  9. Genau das meinte ich doch auch, leicht, klar hatte er etwas Bitterkeit, vielleicht etwa mit einem durchschnittlichen chinesischen Grüntee zu vergleichen, aber ziemlich mild für einen Fast-Bulang (@Diz Nachtrag zur Diskussion: Hekai liegt wie Bulang in Menghai, gehört aber nicht zu Bulang, sondern beide sind eigenständig. Zu Bulang gehört bspw. Lao Man E, zu Hekai gehört bswp. Ban Pen).
  10. Moin, hatte den gerade in der Tasse, 19er Gongting Shou vom Pu'Er Produzenten Hängt'en höher ... ähm ich meine, Heng Tong Hao. Der Shou ist meiner Meinung nach fehlerfrei produziert, aber das Resultat etwas einfach, dafür ebenso leicht zugänglich. Es gibt ja etliche Bewertungen von einem gewissen "Frank M.", ich lachte schon beim lesen und dachte, der findet einfach jeden Shou geradezu fantastisch. PS: So viel noch dazu:
  11. Brillantes Argument @doumer! 👍 Ich hatte heute eben einen ähnlichen in der Kanne der ganz aus der Nähe war, zwar nicht ganz Königsbaum, aber auf halbem Weg dahin, und hätte gerne während dem Süffeln darüber gequatscht. Na, für sich alleine geniessen ist aber auch gut. Gesprungen wär sie schon nicht! 🤣😋✌ Und rausgehüpft wohl auch nicht!
  12. @Anima_Templi Nee, aber der letztjährige war mir zu rustikal um ihn direkt zu trinken - jedoch dies zusammen mit der wilden Bitterkeit sind wiederum exzellente Lagerungsindikatoren - diese ruppige Ungehobeltheit verwandelt sich mit den Jahren (ab 4, 5 Jahren bemerkbar) mehr und mehr und kann bei entsprechender Lagerung etwas prächtiges werden.
  13. Hach ja gut, schaden wird der etwas Zeit wohl nicht. Nachtrag @topic:
  14. @Anima_Templi Hast eigentlich schon die Bang Dong Könogsbaumkugel von mir gesüffelt? Verstehe, dachte nur bei deinen stets ähnlichen Bedingungen könntest du dir vielleicht eine optimal passende Einstellung als Standardvorlage abspeichern, mit Schritt für Schritt vergleichen der Wirklichkeit immer näher kommen. @topic Sankeshu Wäldchen 18
  15. Ich weiss nicht, ob Paul darauf noch antworten kann, oder ob er nach der Sichtung dieses Wrappers den Computer notschlachten musste. Moychay könnte sich hier eine möglicherweise interessantere als auch aufsehenerregendere Inspiration holen: Könnte regulierbar sein, je nach Hersteller/Modell könnte dein Smartphone für die Kamera ein Pro Mode haben, wobei du möglicherweise so ziemlich alles selbst einstellen kannst.