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  1. Hi there! Ja, sich zu exponieren ist am Ende des Tages doch mehrwertiger, auch wenn man mal n'Mist rauslässt ... und auf diesem Mist wächst das Gemüse des kommenden Jahres.
  2. Also wer hat denn den mit dieser Bezeichnung verkauft? Der Garagenbaum ist tot, gestorben geschätzt ca. Anfang 2014. Das was man jetzt manchmal kriegen kann ist von seinen Stecklingen, ich nenne sie Garagenbaum-Babies, aber nicht mehr vom einzig wahren, fast schon legendären Garagenbaum. Sein letzter Tee-Jahrgang war 2013 und ich nehme an, @theroots hat immernoch eine unberührte Packung von seinem Jadekannen-Kauf 2014. Aber ich hatte von den Babies schon tollen Tee, sie steigern sich von Jahr zu Jahr, es ist ganz interessant ihre Entwicklung und unterschiedlichen Verarbeitungen so im Detail mitzukriegen. Ich meinte 2015 hat Atong, als sie im Frühling sehr stark ausgeschossen sind, aus der allerersten verarbeiteten Ernte ausnahmsweise einen Hongcha gemacht, ist überraschend gut geworden, insbesondere punkto Reifung! 2016 hat er die Blätter extra lange drangelassen, sogar für seine Verhältnisse überproportional reif. Aber wenn ich darüber nachdenke, kannst du von dem kaum etwas haben, davon gab es nur so wenig, dass es glaub ich nicht mal in den regulären Verkauf gelangt ist - du musst wahrsch. von einem anderen 16er haben, den ich vielleicht nicht kenne oder nicht gekauft hab. Gut kenne ich natürlich häufig nur die Tees, die ich auch selbst habe, ein anderer kann sich da vielleicht schon mal meiner Erinnerung entziehen, wenn ich ihn nur mal bei einer Teerunde verkostet habe. Anyway, erst vergangene Woche hab ich mir 50g vom 17er Langschrei-Tee von den Garagenbaum-Babies gekauft. Dieser ist so gut gelungen wie noch kein anderer der Babies, ausser vielleicht der Hongcha - in seinem Genre ist der auch Klasse, aber wahrscheinlich kaum irgendwo erhältlich, ach dieser 2016 Huangpian war auch Klasse - diese Ex-Fenghuang/Ex-Ex-Wuyishan Kultivare sind halt sein Experimentierfeld. Auf jeden Fall ist Atong mit der Langschrei-Technik auf neuen Pfaden am Wandeln, auf die ihn ein Teebauer vom Alishan gebracht hat, mit dem er gemeinsam arbeitet. Heute übrigens @topic genau von diesem inspirierenden Teebauern seinen Alishan 16/17er Spätwinterernte Guifei von Atong mit Langschreitechnik weiterverarbeitet getrunken - was sind Worte, die ersten Aufgüsse spotten beinahe einer Beschreibung, das ist einerlei ein wortwörtlich aussergewöhnlicher Tee in verschiedener Hinsicht, er ist viel zarter gepflückt als für Wulong typisch, weil es eben von den warmen Winden vom Meer her im Winter nur bis zu diesem Punkt gereicht hat, und dazu trotzdem auch noch ein zarter Guifei befall ... leider ist der auch für mich unkäuflich, aber es war, den mitgetrunken zu haben. PS: Ich meine es war schön. (kann den Text nicht mehr bearbeiten)
  3. @Komoreb Bitter kann ja so wunderbar sein! Heute bei einer kleinen Kracher-Teerunde @st wurde die Bitterkeit in ihrer Breite und Tiefe durch vergangene Jahrzehnte vermessen ... 70er Meizhan, 60er Dongding, 50er Baozhong ... incredible.
  4. Zu fortgeschrittener Stunde noch einen 17er Tianmuhu Hongcha. So würde Ovomaltine auf eine natürlich interpretierte Art im allerbesten Fall als Tee schmecken, und auch nur, wenn man grosses Glück hätte. Und auch ohne die Ovomaltine tragende Milch hat der Tee eine sehr schön in sich tragende Aromastruktur. Uff, auch dieser Tianmuhu trifft meinen Geschmack aussergewöhnlich gut. Ich habe vielleicht sogar vor, mit dem Tee kleine Lachrunde zu veranstalten, aber in keinster Weise ein Auslachen, viel mehr ein Lachen vor Freude über den Geschmack. Bitte entschuldigt den Exkurs, als Schweizer mit tiefreichenden Wurzeln hat man eine erkleckliche Menge Ovomaltine aus der Kindheit intus. Ihr könnt mich zumindest bis auf weiteres zu den Tianmuhu Fans zählen, und auch wenn es nur dieser eine von Chris' Bekanntem Teeproduzentencousin dort ist. Der Kerl ist vielleicht keine Leuchte darin, Tees streng nach Tradition herzustellen, aber er versteht und neuinterpretiert den Tee mit einer für mich beeindruckenden Klarheit. Für mich zeugt dies von einem echten Teeflüsterer. Zumindest die beiden Tees, die ich bisher kenne, den 2. April Baicha, meiner persönlichen Meinung nach sensationell, und den Hongcha, meiner Meinung nach nicht minder interessant.
  5. Ach, was für schöne Berichte von der Teereise auf deinem Blog! Da hast du dich ja echt ins Zeug gelegt!! Ich sag dir (aus Erfahrung, ich hatte es vor ein paar Jahren auch noch nicht so mit Shou), wenn du 10 Mal Shou von solcher Qualität getrunken hast, kanns klick machen, und du gehörst zu den sternkundigen Freibeutern dunkler Gewässer! PS: Im Sommer in der Nacht unter freiem Sternenhimmel einen nachtschwarz intensiv gezogenen Shou von solcher Qualität zu geniessen, kann ... ach ... ziemlich nett sein. Ohne Agenda, ohne ich muss morgen früh dies und das, puh, ich merke ich bin kein Teenie mehr.
  6. Das kann man so schon nicht ganz stehen lassen - ich kenne also vom Trinken unglasierte aus Ton und gefrässte aus verschiedenen Edelsteinen - alle diese heben sich allein schon durch die verwendeten Materialien geschmacklich von glasierter Keramik ab und verleihen den darin gebrauten Tees einen eigenen Touch.
  7. @theroots & @nannuoshan nicht zu vergessen! Wenn Rootie einmal so alt sein wird wie der Sigg, wird seine japanische Natsume-Sammlung wahrscheinlich auch berühmt sein (ernsthaft)! PS@topic: Auch wenn er ihn nicht gesammelt hat, hat Sigg mit den Künstlern immerhin ordentlich Tee gebechert - war für ihn wohl ein notwendiges Übel!
  8. Ich glaube inzwischen, das ist ein falscher Ansatz - es kommt wahrscheinlich mehr auf die konkrete Zusammensetzung an. Bei mir haben dabei gerade weiche deutsche Wässer gut abgeschnitten.
  9. Gehörten die Shou-Runden auch zu deinen positiven Erlebnissen? Das war schon State-Of-The-Art Shou. Wenn Yu beim Sheng mit zu den Besten zählt, ist er hingegen beim Shou seit 2015 praktisch unschlagbar. Beim Shou ist er eine eigene Liga, wo ich auf noch nichts vergleichbares gestossen bin. -> Verkostung letztes Jahr
  10. Kommt drauf an, von welchem Wasser du ausgehst. Wasser ist nicht gleich Wasser. Probiere doch noch ein paar andere mit der Methode. Die filigranen gedämpften Grüntees profitieren schon wie keine anderen von perfektem Wasser, und ich geb dir recht, diese Süsse gehört dazu. Vielleicht hab ich auch darum so sehr die japanischen Grüntees reduziert, weil ich damit aufgehört habe, Flaschenwasser zusätzlich noch zu filtern. Ich habe das etwa zwei Jahre lang gemacht, hatte dann aber mit der zusätzlichen Filterung aufgehört, weil sie mir wirkungstechnisch etwas suspekt vorkam, als ich mich immer mehr auf die Wirkung fokussiert habe. Aber die Erinnerungen an einige perfekte Aufgüsse vom Yashiki no cha Gyokuro oder vom Tobetto Sencha verdarben mir irgendwie die Freude an den japanischen Grüntees, weil ohne die zusätzliche Filterung ich einfach nie mehr an die gleichen Resultate rankam. Das Wasser hatte schon vor dem Filtern einen Wert von fast Null, ich hatte nach dem Filtern derart weiches Wasser, dass es quasi ein Minuswert gewesen sein muss, und trotzdem, der Geschmack war transzendent.
  11. Aah! Du meinst das ist nur gestellt? Nein, nein, nein, ich sag dir, das ist ein Handwerksmeister, der aber auch gut damit verdient, und recht ist es. Für mich ist dieses Video einer der besten Advokate für die Handwerksarbeit! Da unterscheidet sich West von Ost - dort wird die Handwerkskunst noch hoch und teuer geschätzt! Den Ton stellt er sonst wahrscheinlich nicht selbst her, das können auch andere, aber seine handwerkliche Geschicklichkeit spricht dafür, dass er ein Könner ist, der es auch häufig praktiziert.
  12. Eine besondere Blumenpracht dieser Tage, nicht die Opulenten, mehr die Feinen. Genossen mit Tee.
  13. @cml93 Das Wasser wird süsser, wenn man es durch den Britafilter jagt, besonders wenn man bereits weiches Flaschenwasser dafür verwendet. Zugegeben, gewisse zarte, japanische Grüntees kleidet diese süsse Wassernote vortrefflich.
  14. Wie, wo, was bitteschön? Mensch ich hatte heute so viel Programm. Immerhin habe ich es geschafft, heute während der Arbeit im meteephysischen Sinne mich selbst zu trinken: 16er Shuijingui von Chris, lecker, aber von Aufguss zu Aufguss balanciert er schwankend an der Grenze der leichten Überröstung, natürlich gilt das erstmal nur für meinen Gaumen ... aber im Vergleich zu sagen wir seiner 13er Selektion: Lichtjahre entfernt. Chris ist einfach mehr auf der stärker gerösteten Seiten der Yancha zu Hause, und das darf er auch. Ich hatte sogar das Gefühl, letztes Jahr war er sich selbst leicht untreu diesbezüglich, jetzt wieder ein bisschen vollere Röstung, aber zugegeben gekonnt! Und: Besonders bei Yancha mit stärkerer Röstung ist 1 Jahr noch sehr jung, zu jung, um ehrlich zu sein. Mit drei Jahren Reife wird die Sache nochmals anders aussehen.
  15. Ich bin froh, dass unsere Yixing Kannen langsam abgekühlt sind. Wenn nicht gerade einer eine hundert Jahre alte Kanne mit Ferndiagnosezertifikat ersteht, bringt uns da so schnell nichts mehr aus der Ruhe. @topic, um noch etwas zum Mythos beizutragen, sollte man nachfolgendes als "korrekte" Einführung in das Thema gesehen haben, auch wenn man nichts (vom Gesagten [oder generell]) versteht: