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GoldenTurtle

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  1. Das war aber in einer anderen Tee-Welt, nämlich Pu'Er ... da gibt es viele übertriebene Extreme ... Atong ist in der Wulong-Welt zuhause und bodenständiger. Mehrere lokale Teefreunde waren dort dabei und Teefreund F. berichtete mir dereinst, dass das Resultat der Goldkanne in der Tasse nicht wirklich besonders gewesen sei.
  2. Ich sag mal schön wärs ... bei chinesischer Keramik kenn ich mich etwas besser aus als mit japanischer Keramik - aber beide kochen ja mit demselben Wasser. Ich habe diesbezüglich über die Jahre viel zu viel mitgekriegt ... selbst die erfahrendsten Kenner wie bspw. chinesische Museums-Kuratoren wurden nachweislich so oft mit gefälschter "antiker" Keramik aufs Kreuz gelegt, dass für antike Zukäufe von Museen unterdessen vielleicht schon überwiegend keine Authentifizierung mehr ohne wissenschaftliche Untersuchungsmethoden und chemische Analysen erfolgt - und selbst diesen wird Parole geboten mi
  3. Denkst du nicht, dass dieses Überangebot möglicherweise überwiegend aus Fälschungen besteht?
  4. Das ist ein Shuixian, der direkt neben einer Garage in Mingjian gewachsen ist und stattlich gross wurde. Atong hatte den Kultivar vor Jahrzehnten aus Fenghuang geschmuggelt und in Mingjian seine ganz eigene Interpretation von Phoenix Oolong produziert.
  5. Die sieht aber klebbar aus! Wenn man es überhaupt nicht mehr benutzt frage mich da halt schon nach dem Sinn ... geht es letztlich um eine Kapitalanlage und finanziellen Gewinn? Gegen den Trend bring ich halt mal wieder eine kritische Meinung: Wenn nicht einzelne so übertrieben horten würden, wären nicht nur die Preise niedriger, sondern die Stücke würden auch regelmässig benutzt werden und dabei Teeliebhabern auf die Weise Freude bereiten, wie es meiner persönlichen Meinung nach auch im ursprünglichen Sinne des Töpfers ist - aber so vegetieren sie quasi in einem Museumsdasein
  6. Das gehört unbedingt hierher - wurde ja schon länger nicht mehr ausführlich über die Oolong Reifung geschrieben:
  7. Atong sagt, die Röstung ist der Mantel (gegen die Zeit). D.h. jeder Oolong mit einer gewissen Röstung hat ein grundsätzliches Reifungs-Potential (auch viele Hochland Wulongs werden geröstet, aber relativ dezent, und auch diese sind gut lagerbar - es ist heutzutage jedoch leider anzunehmen, dass gewisse Produzenten aus Grünteehypegründen Hochland Wulongs nicht mehr rösten). Aber besonders problematisch hinsichtlich der Lagerfähigkeit ist jedoch eine grüne Aufgussfarbe (bei Sheng und bei Oolong) - das bedeutet in beiden Fällen, dass der Tee nicht tief genug weiterverarbeitet wurde und lagert
  8. Oha, vorbildlich die Dame! 👍 Wenn ich schon dabei bin, kann ich ja auch mal wieder was kurz ontopic schreiben, ich verkoste gerade einen bemerkenswerten Wulong von Atong, den ich auch schon etwa 5 Jahre am reifen bin: 16er Spätfrühling aus Mingjian von den Nachkommen des legendären Shuixian Garagen-Oolong Baumes (R.I.P.) geerntet - sehr reif geerntetes Pflückgut (vergleichbare Reife mit Pflückgut bei Weisstee irgendwo zwischen Gong Mei und Shou Mei), d.h. Fruchtnoten ohne Ende, aber glücklicherweise hat er dennoch die notwendige Bitterkeit! Wenn man die Blätter noch reifer ernt
  9. So, so, das hast du ja geschickt eingefädelt - wenns dir nicht geschmeckt hätte, hätte wohl Mama das Süppchen auslöffeln müssen! 🤣😋
  10. Man könnte sagen, ein Tee aus solch feinstem Pflückgut kann bei besonders guter Verarbeitung besonders feingliedrig werden. Tendenziell weniger süss, sondern bitterer, aber auch komplexer. Der Ursprung dieser Meinung kommt natürlich aus China und betrifft eher Grüntees und Weisstees (z.B. Yin Zhen). Traditionell heisst der höchste und teuerste Pflückgrad, weil er auch der gesuchteste und aufwändigste ist, Gongting (Gong = Palast, bedeutet ursprünglich Tee, der für den Palast / Kaiser bestimmt ist). Bei Hongcha ist es jedoch etwas schwieriger, die Komplexität dieses feinsten Pflückguts
  11. Das macht auch absolut Sinn! 👍 Rocotos ist die möglicherweise Kälteresistentesten überhaupt (Rocotos sind Pubescens): Interessanterweise habe ich beim Indoor-Überwintern extrem gute Erfahrungen mit Bhut Jolokia gemacht, und zwar sogar fast ohne Licht - die haben teilweise nicht nur einen, sondern gar mehrere Winter überlebt.
  12. Ach, Setzlinge werden doch so mancherorts feilgeboten ... ein, zwei Pflänzchen würden sich bestimmt über deinen grünen Daumen freuen ... ich finds halt schon was schönes ihr Wachstum zu beobachten. Charapita ist aromatisch wirklich top aber auch eine sehr kapriziöse Pflanze, das Pendant zum Pinot Noir in der Weinwelt. Ich hatte diesen Winter versucht meine drinnen zu überwintern, und mit Chilis ist mir das bisher meist sehr gut gelungen. Trotz Aufmerksamkeit hat die Charapita drinnen nicht überlebt - ist halt eher ne ursprüngliche Wüsten-Sorte ... Aber wie oben angetönt ist das Bei
  13. Tiefere Temperaturen um die 60° bei Grüntee, so löst sich die Süsse schneller als die Bitterkeit aus dem Blattgut. Und natürlich nicht zu lange ziehen ... ausprobieren, bis man eine Balance im Resultat findet. Das hat auch mit den Tees zu tun, den du trinkst - japanische Grüntees haben solche Aromen gerne als zumindest partielle "Produktionsziele". Um mehr das zu kriegen was du suchst, empfehle ich dir in die chinesische Grünteewelt abzutauchen - z.B. könnte ein hochwertiger Long Jing geschmacklich in der Tasse etwa das treffen, wonach dir der Sinn steht. Und abgesehen von
  14. Diesen weiteren, sehr wichtigen Punkt zum tieferen Verständnis von Sheng möchte ich in diesem Thema ebenfalls festhalten: Shengs, welche jung eine goldene Aufgussfarbe aufweisen ... Shengs mit einer grünen Aufgussfarbe hingegen sind lagertechnisch eher wie Grüntee zu betrachten und handzuhaben, d.h. diese sind eher für den frischen Konsum produziert und etwa 2 bis 3 auf ihrem Zenit. Solche grünproduzierten Shengs geraten dann ab so 5, 6 Jahren in die sogenannte "awkward phase", die Ursache dafür wurde jedoch jahrelang missverstanden - ein Sheng hingegen, der frisch eine go
  15. Und wie siehts bei dir aus?!? Hats mit dem Fermentieren geklappt? Und was wird dieses Jahr angepflanzt? Ich wills noch nicht zu früh verschreien, aber scheinbar hat auf dem Balkon eine Lemon Drop Chili den Winter überlebt! Das ist beinahe eine Sensation - die Sorte ist ja nebst dem wunderbaren Zitrusaroma schon recht robust, aber eigentlich nur so bis Tagestemperaturen von 6° ... Ansonsten hab ich dieses Jahr auch eher mildere Chili Setzlinge gezogen: - Taeyang medium (die originale koreanische Kimchi Chili) - Gelbe Kirsche (eine Landsorte aus dem Kosovo - ziehe ich mal aus
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