GoldenTurtle

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das ist schon interessant, ich weiss was du meinst, die Japaner haben da schon etwas ausgeklügelt, ein scheinbar allen klares Ziel, auf das die Meisten exakt hinarbeiten bei der Produktion, und zumal bereits der Kultivar in mehr als 2/3 aller Fälle derselbe ist. Ich finde es auch so spannend wie die Tees der unterschiedlichen Länder resp. Regionen die Kultur und Wesensart der Menschen widerspiegelt.
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Haha, das war doch gestern Nachmittag. Tobias scheint etwas durch den Wind zu sein. Ich hoffe deine Seele findet wieder Frieden. @doumer Ja, aber ich hab den Gott sei Dank schon seit etwa 5 Jahren, als er noch günstiger war, und aus einer anderen Quelle (st). Oh ich hab gerade gesehen, dass er bei deinem Link bei TE ja gar nicht mehr verfügbar ist. Hast du den gerade alle gemacht? 😄 Sieht eher hell aus für einen Yancha! Ist das so einer der mehr im Fenghuang denn im Wuyi Stil ausgebaut ist? Mehr fruchtbetont? Sowas spricht sich doch relativ schnell herum.
  3. Ja, ich denke auch das Nixing ist wahrscheinlichlich keine schlechte Option für harmonischere Shou, während für ruppigere Shou (und crazy wet storage Sheng) das tree-bark zumindest passend wirkt. Ich würde einfach etwas weniger reintun bei der Nixing und länger ziehen lassen, bei Shou finde ich das eh cool, und so hast du letztendlich weniger Runden.
  4. Musik-Ecke

    Etwas für die Seele ... Beeindruckende Aufnahmen von Hokkaido in super Auflösung mit fröhlicher Musikuntermalung. An einem 4K+ Bildschirm ein Augenschmaus!
  5. Haha, was ist denn mit dir los? Puh, das ist ein sehr präferenzielles Thema! Ein sehr erfahrener Teefreund findet z.B. junger Sheng gehört klar in eine Yixing, und alter, reifer Sheng (und entspr. Shou, wenn er denn welchen trinken würde) eher in eine (wesentlich neutralere) Steinkanne. Ich persönlich tendiere eher zum Gegenteil ... ich kann verstehen, wenn jemand einen Shou noch etwas runder machen möchte, denn bis auf wenige Ausnahme ist Shou eher ein ruppiger, eckiger Tee, für ebendies die abrundende Funktion einer Yixing interoperabel ist. Es gibt allerdings auch unglaublich harmonische Shou-Exemplare, bei diesen wäre es fast etwas schade, daran noch herumzuschleifen.
  6. Beratung für die erste Tonkanne

    Haha! Moment, Paul hat von Yixing gesprochen! Bei Chaozhou-Kannen hast du den erheblichen Vorteil, dass du Jungmeisterkannen dramatisch günstiger kriegst als bei Yixing-Kannen, weil in China ist das so, wenn etwas in ist, wollen alle das haben - eigene Meinung ist häufig noch ein Fragezeichen, aber das hat auch mit der Erziehung zu tun. PS: Und ich finde es eigentlich noch schön, dass der alte Don nun auch mit Chaozhou angefangen hat. PPS: Ich denke Cel wollte ganz bewusst provozieren! PPPS: Ich habe noch nachgeguckt, Chashi hatte früher auch mal, aber hat jetzt keine Chaozhou mehr im Angebot. PPPPS @TimEck: Ich empfehle dir, nimm diese von Master Wu von Don. Da kriegst du im Vergleich zu einer Yixing viel mehr für dein Geld, insbesondere da du sie ausschliesslich für Phoenix Dancong verwenden möchtest. Ich habe vor 2, 3 Jahren mal für einen Teefreund eine Chaozhou importiert und das ist eine ganz ordentliche Tradition, die eigentlich zu unrecht ganz tief im Schatten von Yixing ein verborgenes Dasein fristet. Wenn ich sie bräuchte, hätte ich sie schon genommen, aber ich habe für Oolong schon Jade und gute Zwieback Zini und Zwieback Zhuni - das wäre wieder übertrieben und unnötig.
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Warme Frühlingsgrüsse an euch meine lieben Teefreunde mit 60er Yiwu Huangpian. Der Magnolienduft ist herrlich dazu. Ich hoffe ihr könnt die Natur auch etwas geniessen.
  8. Geli hat Geburtstag

  9. Beratung für die erste Tonkanne

    Nachtrag: Das könnte jetzt missverständlich rübergekommen sein, da Guangdong ja nicht gerade klein ist - das ist mehr eine grundsätzliche Zuordnunghilfe - der Ton für die Chaozhou Kannen stammt effektiv vom selben Gebirge wie die Fenghuang Oolongs (aka Dancong), dem Fenghuang Shan oder auf Englisch Phoenix Mountain. PS: Länggass war vergangenes Jahr in Chaozhou, aber scheinbar nur wegen dem Tee - vielleicht wissen sie gar nichts von den ortstypischen Kannen?!? Hier auf jeden Fall der bebilderte Bericht.
  10. Beratung für die erste Tonkanne

    Hierfür ist bei chinesischen und taiwanesischen Kannen der Cliffhanger der ultimative Test ... 90° Winkel, nur den kleinen Finger im Griff ... Wenn dann der Deckel hält ... Das habe ich in einem abgelenkten Moment versehentlich mal bei der falschen Kanne gemacht und dabei den Deckel dieser nicht ganz optimal gearbeiteten Kanne angecrasht. Ihr könnt ja mal im Teeladen eures Vertrauens fragen, ob ihr vor einem Kauf diesen Test auf Risiko des Händlers machen dürft - schliesslich bietet er ja bestimmt Qualität an und kann seiner Ware folglich blind vertrauen ... Also wenn du derart präzise Vorstellungen hast - meiner persönlichen Erfahrung nach ist das Beste für filigranere Oolongs eine doppelt gebackene Zini Yixing. Sie verbindet das Positive eines dichteren Tones wie Jianshui mit den warmen Eigenschaften von Yixing. Wenn du auf Tradition wert legst, musst du dir aber fast eine Chaozhou Kanne zutun (z.B. hier bei Scott), diese stammt ebenfalls aus Guangdong, wo die Fenghuang Oolongs zu Hause sind, und man sagt, dass der Ton und der Tee von mehr oder weniger dem selben Ort gut miteinander harmoniere, wegen denselben enthaltenen Mineralien.
  11. Pu Erh Lagerung

    Aber das Thema ist ein Fass ohne Boden, mal schon ganz abgesehen von der Produktionsweise ... Bei den eingesessenen Meinungen, z.B. schon nur welche Gebiete sich grundsätzlich einmal besser eignen für die lange Lagerung (z.B. Yiwu oder Bulang, weshalb diese Gegenden auch tendenziell die höchsten Maocha Preise erzielen), beruht so viel auf dem individuellen Geschmack früherer Meinungsmacher in China etc., und diesen Meinungen wurde in Asien meiner heutigen Ansicht nach blinder vertraut als man es in Europa getan hätte. Das Problem ist, dass dadurch dann in diesen Gegenden tendenziell besser produziert wird, wodurch sich diese Meinungen zu erhärten scheinen, aber wenn wir z.B. die Entwicklung vom 10er Wuliang von Yu betrachten, und die Gegend ja nicht als sich gut entwickelnd gilt, habe ich das Gefühl, dass noch etliche, irrtümlich entstandene Meinungen sich als ebensolche herausstellen werden. Und erkläre uns einmal, was du ganz persönlich unter modern und supergrün und für den baldigen Gebrauch bei Sheng verstehst, deine persönliche Teelogie wenn man so will. Nehmen wir als Beispiel mal den 17er Lucky Bee vom ollen Panda ... Findest du dieser ist von der Produktion her gut geeignet für die lange Lagerung und wenn ja, weshalb? Hehe, ich stelle dich etwas auf die Probe.
  12. Pu Erh Lagerung

    Ach, 1-2 Jahre ist easy in Doypacks, Metalldosen o.ä., mach dir keinen Kopf, darin hält sich die jugendliche Frischearomatik auch relativ gut. Wir sprechen hier von 5, 10, 20+ Jahren - dafür lohnt es sich, sich den einen oder anderen Gedanken zu machen.
  13. Pu Erh Lagerung

    Ja, und zudem eine gewisse Dicke aufweisen - das hilft wie früher erwähnt als Puffer gegen allzurasche Weitergabe äusserer Temperaturschwankungen an die Innenseite. Hinzu kommt aber noch ein nicht ganz unwesentlicher Fakt der unterschiedlichen Wasseraufnahmefähigkeit, die von Ton zu Ton, je nach Dichte und Porösität variieren kann. Ich persönlich denke, langfristig ist ein poröser Ton hierzu besser geeignet, das Luftfeuchtigkeitsspiel ist dynamischer und wegen der besseren Wasseraufnahmefähigkeit im Fall der Fälle sicherer - poröser Ton saugt zwar am Anfang auch mehr am Aroma der enthaltenen Tees, aber ein Tontopf beginnt sich geschmacklich/entwicklungstechnisch einerlei erst ab etwa 4, 5 Jahren Lagerung zu lohnen gemäss unseren Vergleichsexperimenten, dann beginnt zunehmend eine prächtige Lagerdynamik im Tee - wenn man nicht so lange lagern möchte ist man mit einem anderen, dichteren Lagermedium besser bedient, wo man besonders in den ersten 1, 2 Jahren weniger ursprünglichen Aromaverlust hast. Hierzu möchte ich noch ganz rasch erklären: es gibt das ursprüngliche Aroma bei Sheng, das z.B. mit dem von Grüntee vergleichbar ist. Einige versuchen dieses so lange wie möglich zu bewahren. Dann gibt es das sich erst entwickelnde Aroma der vollendeten Fermentation nach, ja, geschätzt 30 Jahren. Die Lagerung im unglasierten Tontopf, besonders noch mit zusätzlicher Befeuchtung, steuert beispielsweise am direktesten auf dieses letztendliche Ziel hin.
  14. Pu Erh Lagerung

    Die Idee dahinter stimmt im Prinzip, und hermetisch abgerigelt muss es auch gar nicht sein, auch bei unglasiertem Ton oder Kirschbaumrindendosen gilt es mMn, genau deshalb habe ich ursprünglich das Verfahren der Nachbedampfung bei gelösten Shengs "entwickelt" . Das Problem ist eben, dass Shengs häufig etwas trocken sind, und diese dann die Luftfeuchtigkeit in solch einem Behältnis rasch absorbieren und gerne noch etwas mehr hätten. Darum, wenn der Tee selbst genügend Feuchtigkeit aufweist, ist es in allen diesen eher dichteren, guten Lagermedien wie unglasiertem Ton oder Kirschbaumrindendosen oder auf mittlere Dauer auch Metall einerlei unnötig, zusätzlich zu befeuchten. Ich habe gewisse offensichtlich trockenere Fladen vor dem Einlagern auch schon ungelöst ein Weilchen mit grösserem Abstand über kochendem Wasser gehalten, es ist noch interessant wie ein Sheng Luftfeuchtigkeit aufnimmt - ja das ist etwas riskant, und nicht zu viel, und danach auch nicht unverzüglich einlagern, sondern Geduld, bis es sich etwas nach innen verteilt hat. Der Tee sollte nur etwa 1-2% Feuchtigkeit enthalten, nur damit man sich eine Vorstellung machen kann. Ganz austrocknen ist eben wirklich schlecht für die Entwicklung. Warum das so ist, ist mir aber zugegeben nicht ganz klar. Es gibt ja die Theorie von den Bakterien, dass sie Luft brauchen, und bei Luftmangel über längere Zeit der Sheng sauer wird. Nun ist es aber auch so, dass Bakterien Wasser benötigen. Dazu gibt es aber eine Gegentheorie eines chinesischen Teeprofessors, der bei der Sheng-Entwicklung von einer natürlichen und langsamen Oxidation ausgeht. Letzteres zu beweisen ist bei unserer Uni immernoch hängig, das Experiment hat @nannuoshan ins Leben gerufen auf Wink von @formosa wulong.
  15. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Dann sagen wir Dr. D. ...