GoldenTurtle

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Alle erstellten Inhalte von GoldenTurtle

  1. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Hi Leute Inspiriert von vielen Reiseteegrüssen von Rootie und anderen hier ein eigens gewidmetes Thema. Hier grüsst euch ein eben erst bei Sonnenuntergang gesüffelter Hochland Winter Cuifeng 2012 von Atong im Grandpa Style auf der Terrasse eines Restaurants im schönen Graubünden (Familienfeier):
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das ist schon interessant, ich weiss was du meinst, die Japaner haben da schon etwas ausgeklügelt, ein scheinbar allen klares Ziel, auf das die Meisten exakt hinarbeiten bei der Produktion, und zumal bereits der Kultivar in mehr als 2/3 aller Fälle derselbe ist. Ich finde es auch so spannend wie die Tees der unterschiedlichen Länder resp. Regionen die Kultur und Wesensart der Menschen widerspiegelt.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Haha, das war doch gestern Nachmittag. Tobias scheint etwas durch den Wind zu sein. Ich hoffe deine Seele findet wieder Frieden. @doumer Ja, aber ich hab den Gott sei Dank schon seit etwa 5 Jahren, als er noch günstiger war, und aus einer anderen Quelle (st). Oh ich hab gerade gesehen, dass er bei deinem Link bei TE ja gar nicht mehr verfügbar ist. Hast du den gerade alle gemacht? 😄 Sieht eher hell aus für einen Yancha! Ist das so einer der mehr im Fenghuang denn im Wuyi Stil ausgebaut ist? Mehr fruchtbetont? Sowas spricht sich doch relativ schnell herum.
  4. Ja, ich denke auch das Nixing ist wahrscheinlichlich keine schlechte Option für harmonischere Shou, während für ruppigere Shou (und crazy wet storage Sheng) das tree-bark zumindest passend wirkt. Ich würde einfach etwas weniger reintun bei der Nixing und länger ziehen lassen, bei Shou finde ich das eh cool, und so hast du letztendlich weniger Runden.
  5. Musik-Ecke

    Etwas für die Seele ... Beeindruckende Aufnahmen von Hokkaido in super Auflösung mit fröhlicher Musikuntermalung. An einem 4K+ Bildschirm ein Augenschmaus!
  6. Haha, was ist denn mit dir los? Puh, das ist ein sehr präferenzielles Thema! Ein sehr erfahrener Teefreund findet z.B. junger Sheng gehört klar in eine Yixing, und alter, reifer Sheng (und entspr. Shou, wenn er denn welchen trinken würde) eher in eine (wesentlich neutralere) Steinkanne. Ich persönlich tendiere eher zum Gegenteil ... ich kann verstehen, wenn jemand einen Shou noch etwas runder machen möchte, denn bis auf wenige Ausnahme ist Shou eher ein ruppiger, eckiger Tee, für ebendies die abrundende Funktion einer Yixing interoperabel ist. Es gibt allerdings auch unglaublich harmonische Shou-Exemplare, bei diesen wäre es fast etwas schade, daran noch herumzuschleifen.
  7. Beratung für die erste Tonkanne

    Haha! Moment, Paul hat von Yixing gesprochen! Bei Chaozhou-Kannen hast du den erheblichen Vorteil, dass du Jungmeisterkannen dramatisch günstiger kriegst als bei Yixing-Kannen, weil in China ist das so, wenn etwas in ist, wollen alle das haben - eigene Meinung ist häufig noch ein Fragezeichen, aber das hat auch mit der Erziehung zu tun. PS: Und ich finde es eigentlich noch schön, dass der alte Don nun auch mit Chaozhou angefangen hat. PPS: Ich denke Cel wollte ganz bewusst provozieren! PPPS: Ich habe noch nachgeguckt, Chashi hatte früher auch mal, aber hat jetzt keine Chaozhou mehr im Angebot. PPPPS @TimEck: Ich empfehle dir, nimm diese von Master Wu von Don. Da kriegst du im Vergleich zu einer Yixing viel mehr für dein Geld, insbesondere da du sie ausschliesslich für Phoenix Dancong verwenden möchtest. Ich habe vor 2, 3 Jahren mal für einen Teefreund eine Chaozhou importiert und das ist eine ganz ordentliche Tradition, die eigentlich zu unrecht ganz tief im Schatten von Yixing ein verborgenes Dasein fristet. Wenn ich sie bräuchte, hätte ich sie schon genommen, aber ich habe für Oolong schon Jade und gute Zwieback Zini und Zwieback Zhuni - das wäre wieder übertrieben und unnötig.
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Warme Frühlingsgrüsse an euch meine lieben Teefreunde mit 60er Yiwu Huangpian. Der Magnolienduft ist herrlich dazu. Ich hoffe ihr könnt die Natur auch etwas geniessen.
  9. Geli hat Geburtstag

  10. Beratung für die erste Tonkanne

    Nachtrag: Das könnte jetzt missverständlich rübergekommen sein, da Guangdong ja nicht gerade klein ist - das ist mehr eine grundsätzliche Zuordnunghilfe - der Ton für die Chaozhou Kannen stammt effektiv vom selben Gebirge wie die Fenghuang Oolongs (aka Dancong), dem Fenghuang Shan oder auf Englisch Phoenix Mountain. PS: Länggass war vergangenes Jahr in Chaozhou, aber scheinbar nur wegen dem Tee - vielleicht wissen sie gar nichts von den ortstypischen Kannen?!? Hier auf jeden Fall der bebilderte Bericht.
  11. Beratung für die erste Tonkanne

    Hierfür ist bei chinesischen und taiwanesischen Kannen der Cliffhanger der ultimative Test ... 90° Winkel, nur den kleinen Finger im Griff ... Wenn dann der Deckel hält ... Das habe ich in einem abgelenkten Moment versehentlich mal bei der falschen Kanne gemacht und dabei den Deckel dieser nicht ganz optimal gearbeiteten Kanne angecrasht. Ihr könnt ja mal im Teeladen eures Vertrauens fragen, ob ihr vor einem Kauf diesen Test auf Risiko des Händlers machen dürft - schliesslich bietet er ja bestimmt Qualität an und kann seiner Ware folglich blind vertrauen ... Also wenn du derart präzise Vorstellungen hast - meiner persönlichen Erfahrung nach ist das Beste für filigranere Oolongs eine doppelt gebackene Zini Yixing. Sie verbindet das Positive eines dichteren Tones wie Jianshui mit den warmen Eigenschaften von Yixing. Wenn du auf Tradition wert legst, musst du dir aber fast eine Chaozhou Kanne zutun (z.B. hier bei Scott), diese stammt ebenfalls aus Guangdong, wo die Fenghuang Oolongs zu Hause sind, und man sagt, dass der Ton und der Tee von mehr oder weniger dem selben Ort gut miteinander harmoniere, wegen denselben enthaltenen Mineralien.
  12. Pu Erh Lagerung

    Aber das Thema ist ein Fass ohne Boden, mal schon ganz abgesehen von der Produktionsweise ... Bei den eingesessenen Meinungen, z.B. schon nur welche Gebiete sich grundsätzlich einmal besser eignen für die lange Lagerung (z.B. Yiwu oder Bulang, weshalb diese Gegenden auch tendenziell die höchsten Maocha Preise erzielen), beruht so viel auf dem individuellen Geschmack früherer Meinungsmacher in China etc., und diesen Meinungen wurde in Asien meiner heutigen Ansicht nach blinder vertraut als man es in Europa getan hätte. Das Problem ist, dass dadurch dann in diesen Gegenden tendenziell besser produziert wird, wodurch sich diese Meinungen zu erhärten scheinen, aber wenn wir z.B. die Entwicklung vom 10er Wuliang von Yu betrachten, und die Gegend ja nicht als sich gut entwickelnd gilt, habe ich das Gefühl, dass noch etliche, irrtümlich entstandene Meinungen sich als ebensolche herausstellen werden. Und erkläre uns einmal, was du ganz persönlich unter modern und supergrün und für den baldigen Gebrauch bei Sheng verstehst, deine persönliche Teelogie wenn man so will. Nehmen wir als Beispiel mal den 17er Lucky Bee vom ollen Panda ... Findest du dieser ist von der Produktion her gut geeignet für die lange Lagerung und wenn ja, weshalb? Hehe, ich stelle dich etwas auf die Probe.
  13. Pu Erh Lagerung

    Ach, 1-2 Jahre ist easy in Doypacks, Metalldosen o.ä., mach dir keinen Kopf, darin hält sich die jugendliche Frischearomatik auch relativ gut. Wir sprechen hier von 5, 10, 20+ Jahren - dafür lohnt es sich, sich den einen oder anderen Gedanken zu machen.
  14. Pu Erh Lagerung

    Ja, und zudem eine gewisse Dicke aufweisen - das hilft wie früher erwähnt als Puffer gegen allzurasche Weitergabe äusserer Temperaturschwankungen an die Innenseite. Hinzu kommt aber noch ein nicht ganz unwesentlicher Fakt der unterschiedlichen Wasseraufnahmefähigkeit, die von Ton zu Ton, je nach Dichte und Porösität variieren kann. Ich persönlich denke, langfristig ist ein poröser Ton hierzu besser geeignet, das Luftfeuchtigkeitsspiel ist dynamischer und wegen der besseren Wasseraufnahmefähigkeit im Fall der Fälle sicherer - poröser Ton saugt zwar am Anfang auch mehr am Aroma der enthaltenen Tees, aber ein Tontopf beginnt sich geschmacklich/entwicklungstechnisch einerlei erst ab etwa 4, 5 Jahren Lagerung zu lohnen gemäss unseren Vergleichsexperimenten, dann beginnt zunehmend eine prächtige Lagerdynamik im Tee - wenn man nicht so lange lagern möchte ist man mit einem anderen, dichteren Lagermedium besser bedient, wo man besonders in den ersten 1, 2 Jahren weniger ursprünglichen Aromaverlust hast. Hierzu möchte ich noch ganz rasch erklären: es gibt das ursprüngliche Aroma bei Sheng, das z.B. mit dem von Grüntee vergleichbar ist. Einige versuchen dieses so lange wie möglich zu bewahren. Dann gibt es das sich erst entwickelnde Aroma der vollendeten Fermentation nach, ja, geschätzt 30 Jahren. Die Lagerung im unglasierten Tontopf, besonders noch mit zusätzlicher Befeuchtung, steuert beispielsweise am direktesten auf dieses letztendliche Ziel hin.
  15. Pu Erh Lagerung

    Die Idee dahinter stimmt im Prinzip, und hermetisch abgerigelt muss es auch gar nicht sein, auch bei unglasiertem Ton oder Kirschbaumrindendosen gilt es mMn, genau deshalb habe ich ursprünglich das Verfahren der Nachbedampfung bei gelösten Shengs "entwickelt" . Das Problem ist eben, dass Shengs häufig etwas trocken sind, und diese dann die Luftfeuchtigkeit in solch einem Behältnis rasch absorbieren und gerne noch etwas mehr hätten. Darum, wenn der Tee selbst genügend Feuchtigkeit aufweist, ist es in allen diesen eher dichteren, guten Lagermedien wie unglasiertem Ton oder Kirschbaumrindendosen oder auf mittlere Dauer auch Metall einerlei unnötig, zusätzlich zu befeuchten. Ich habe gewisse offensichtlich trockenere Fladen vor dem Einlagern auch schon ungelöst ein Weilchen mit grösserem Abstand über kochendem Wasser gehalten, es ist noch interessant wie ein Sheng Luftfeuchtigkeit aufnimmt - ja das ist etwas riskant, und nicht zu viel, und danach auch nicht unverzüglich einlagern, sondern Geduld, bis es sich etwas nach innen verteilt hat. Der Tee sollte nur etwa 1-2% Feuchtigkeit enthalten, nur damit man sich eine Vorstellung machen kann. Ganz austrocknen ist eben wirklich schlecht für die Entwicklung. Warum das so ist, ist mir aber zugegeben nicht ganz klar. Es gibt ja die Theorie von den Bakterien, dass sie Luft brauchen, und bei Luftmangel über längere Zeit der Sheng sauer wird. Nun ist es aber auch so, dass Bakterien Wasser benötigen. Dazu gibt es aber eine Gegentheorie eines chinesischen Teeprofessors, der bei der Sheng-Entwicklung von einer natürlichen und langsamen Oxidation ausgeht. Letzteres zu beweisen ist bei unserer Uni immernoch hängig, das Experiment hat @nannuoshan ins Leben gerufen auf Wink von @formosa wulong.
  16. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Dann sagen wir Dr. D. ...
  17. Pu Erh Lagerung

    Haha, es ist doch schön dich etwas zu ärgern. Zum Glück weisst du ja, dass ich euch gern habe. Ja, aber Ehre wem Ehre gebührt, @Anima_Templi hat doch hier damit angefangen, oder irre ich mich? Einerlei, das mit der inneren Boveda-Pack Befeuchtung birgt trotzdem ein Risiko, auch wenn diese ein Zuviel an Feuchtigkeit wieder absorbieren können, können sie durch einen äusseren Temperaturabfall der Kiste eine Kondensation am Rand nicht verhindern - das zu verstehen ist wichtig für einen Pu-Lagerer, denn wie bereits betont: ein Lagermedium mit interner Befeuchtung, auch wenn es sich um regulierende Boveda-Packs handelt, sollte auch selbst eine gewisse Wasseraufnahmefähigkeit aufweisen - also kein Plastik, kein Glas, kein Metall, kein glasierter Ton oder lackiertes Holz oder dergleichen. Und das Lagermedium sollte vor plötzlichen Temperaturabfällen in einem Schrank o.ä. geschützt sein. Hi und welcome! Das ist eben das Problem an der ganz offenen Lagerung ... Das versucht z.B. miig mit seinen Zips aromaschützend zu verhindern, obwohl das auch wieder Kehrseiten hat. Ich hingegen hoffe mit einem relativ dichten Bambusfasersack und dieser wiederum nochmals in einem Bambuskorb punkto Aromaentwicklung die aromabewahrendste als auch aromabestentwickelndste Lösung gefunden zu haben. In der jährlichen Lagermediumsvergleichsverkostung von mlc @st, haben wir Bambus leider nicht im Rennen. Und intern befeuchtet wird dabei selbstverständlich auch nicht. Dieser neumodische Kram.
  18. Pu Erh Lagerung

    Korrektur: Das sollte heissen: zu trocken ist nicht gut und intern künstlich befeuchten ist riskant, deshalb gehe ich persönlich einen Mittelweg. Dies mit einem langfristigen Fokus - wer hingegen alle Tees stets in 1, 2 Jahren wegtrinkt braucht sich über die Lagerung wenig Gedanken zu machen, dafür sind mMn Ziptüten ok.
  19. Puerh bings mit Gammel

    Hehe, siehst du was bagua7 dort schreibt, genau wie ich zuvor schrieb nehmen es in Asien viele beim Tee wesentlich lockerer:
  20. Pu Erh Lagerung

    Das unterstreiche ich, das ist u.a. das Problem im Plastik oder wenn jemand z.B. über einer Heizung offen lagert - die Tees können mit der Zeit mehr und mehr Geschmack verlieren, durch eine Nachbedampfung kann sich der Tee nach 2, 3 Monaten wieder erholen, aber wer noch nie eine erfolgreiche Nachbedampfung gemacht hat sollte es lieber lassen - die ersten Male sind heikel, weil man einfach wenig Gefühl dafür hat, wie viel Dampf der Tee jetzt aufnehmen sollte und wie viel zu viel ist. Ich plädiere abschliessend für keinerlei interne Befeuchtung, sondern für eine offene Lagerung in Bambus: in Tongs (Bambusblatt) oder in Bambusfasersäcken und diese wiederum in Bambuskörben. Man hat damit das Beste aus allen Welten: Bestmögliche Entwicklung bei grösstmöglicher Sicherheit (eben weil der Bambus überflüssige, innere Feuchtigkeit am Rand vom Tee wegabsorbieren kann), und das im Vergleich zur ebenfalls guten Lösung eines unglasierten Tontopfes idR noch einiges preiswerter. Und wie gesagt, alle Sorten von relativ reinen Dämpfen (Nudelwasser, Reiswasser, duschen etc.) hübsch in der Wohnung behalten den Winter über. Das ist meine pflegeleichte und sorgenfreie Pu-Lagerung, die sich nun über die letzten paar Jahre dahingehend entwickelt hat. @teekontorkiel Vorsicht mit deiner Propaganda für trockene Lagerung ... nach ein paar Jahren kann man bei zu trockener Lagerung leider ein fortschreitender Geschmacksverlust feststellen. Du trinkst ja erst seit du Tees von Yu kennengelernt hast richtig Sheng ... zu trocken ist nicht gut, dazu linke ich gerne mal folgenden Blogbeitrag, welcher wichtige Lektionen des Schreiberlings darstellt: http://teacloset.blogspot.com/2014/11/2015-tea-blogging-hiatus-warning.html ... zu feucht ist nicht gut und intern künstlich feucht ist riskant, deshalb gehe ich persönlich einen Mittelweg. Darum sage ich: lieber einen ganzen Raum oder besser die ganze Wohnung im Winter dezent befeuchten und den Tee mehr oder weniger offen in Bambus lagern als in einem geschlossenen Behälter intern zu befeuchten.
  21. Puerh bings mit Gammel

    Also ich hab den oben abgebildeten 01er Changtai Hao Red mal getrunken und es war durchaus ein Erlebnis, das war an einer schönen Teerunde auf der alten Terasse von @theroots, @Diz und evtl. @nannuoshan waren auch dabei, und wenn ich mich richtig erinnere haben fast alle davon probiert! Mensch das war 2015, ist das lange her! Aber es hat zugegen einen interessanten morbiden Touch.. Gothic Tee könnte man womöglich sogar sagen! Irgendwo in den Samplertüten muss ich auch noch einen Rest davon haben ....... könnten wir mal wieder trinken an einer Teerunde, wenn @Formosa Wulong und @DaBiZi mal dabei sind!
  22. Pu Erh Lagerung

    Was hältst du davon, wenn man nach der Reinigung vom Schimmel mit einer Zahnbürste die Fladen einer starken UV-Bestrahlung aussetzen würde? Das sollte doch alles evtl. davon Verbleibende, wie z.B. Sporen, abtöten.
  23. Puerh bings mit Gammel

    Das habe ich so nicht gesagt. Weder, dass der Händler diesen Pilz für unbedenklich erklärt hat, es wurde einfach so verkauft, noch dass es der gleiche Pilz ist, noch, dass ich ihn für unbedenklich halte - ich möchte damit lediglich zum Ausdruck bringen, dass es Leute gibt, die das auch etwas gelassener handhaben. Wahrscheinlich ist unter dem Strich diese Gelassenheit sogar gesünder, als das alles zu kontrollieren versuchende Besorgtsein. Von welchen Pilzen sprichst du?
  24. Pu Erh Lagerung

    Ja, auf Nummer sicher gehen ist sicher nicht die dümmste Wahl. Ich vermeide daher überhaupt das Risiko einer internen Befeuchtung. Mir gefällt nebenbei auch die Entwicklung, wie ich die Tees lagere, egal ob in Tontöpfen, Bambusfasersäcken oder Bambusblatttongs. In die Wohnung duschen mit offener Türe reicht mir, das gibt im Winter schon ein spürbar südlicheres Klima. Das einzig leicht risikoreiche was ich punkto Lagerung angewandt habe ist die manuelle Nachbedampfung von gelösten Teeblättern, aber nicht ganz unmittelbar vor der Einlagerung, wenn Fläden beim Händler über längere Zeit zu trocken gehalten wurden. Aber das habe ich nun bestimmt seit zwei, drei Jahren nicht mehr gemacht, war schon länger nicht mehr nötig. Ach ja, was beim Lagern noch zu beachten ist, dass man weder auf dem Boden lagert, weil die kalte Luft beim Lüften bevorzugt am Boden entlangstreicht, noch an der Decke oben, da sich dort am ehesten feuchte Luft, z.B. vom Kochen oder Duschen zu stark "ansammelt". In einem Schrank hingegen, was mehrere Teefreunde machen, hat mMn Vor- als auch Nachteile. Vorteil ist ein stabilere Temperatur, Nachteil die geringere Umgebungsluftfeuchtigkeit. Darum lagere ich persönlich exponierten Tee (eben in Bambusfasersäcken oder in Tongs) nicht Holzschränken. Ähm, die Bambuskörbe habe ich noch vergessen. Bambus ist gemäss Teemeistern das optimale Sheng-Lagermedium, zumindest bis er die volle Reife erreicht hat. Geschmacklich, aber auch vom Spiel mit der Umgebungsfeuchtigkeit - Bambuskörbe brauchen ja fast zwingend etwas Luftfeuchtigkeit, es liegt in ihrem Element. Versteht ihr was ich meine? Bambus saugt überflüssige innere Feuchtigkeit wie von selbst weg.
  25. Pu Erh Lagerung

    Ja, aber es gibt dennoch Tendenzen, bei der Shenglagerung tritt in Asien doch hin und wieder mal Schimmel auf. Ich meinte bei gelben sollte man besonders vorsichtig sein, wenn man nicht ganz sicher ist, dass es ein guter gelber ist, wie sie manchmal bei Heicha sogar bewusst gezüchtet werden. Nur mal gut lüften wenns draussen kalt ist, Plastik leitet das enorm schnell an die Innenwand weiter ... Ach, vielleicht ist die Sache gar nicht schlimm, ich hab schon gehört dass nicht wenige Leute in Asien sowas einfach mit einer Zahnbrüste wegbürsten würden.