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GoldenTurtle

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  1. Witzige Aussage einerseits; traditionell trinkt man im Alltag die einfacheren Tees für sich selbst, und an Ruhe- und Feiertagen oder Festen in Gesellschaft die komplexen, teuren Tees gemeinsam. 😅 Aber das ist ja keine Regel und keine Pflicht, selbstverständlich darf man das auch umdrehen - ich sag nur wie die Tradition ist. Und der Tee ist vielleicht zudem eine bereichernde Abwechslung ... mal bewusst die Einfachheit geniessen ... vielleicht schärft das bei komplexeren Tees noch mehr den Fokus und das Verständnis. Erinnert mich auf jeden Fall an einen Teefreund vergangener Tage, der v
  2. Empfehlung für Anfänger: Für 45€ ist das eine gute und preiswerte Allrounderkanne, weil innen glasiert! Davon hat man meiner Meinung nach mit hoher Wahrscheinlichkeit und Unbedenklichkeit mehr, als wenn man irgendwo eine billige Yixing kauft. Vom Volumen her ist das auch für 1-3 Personen gongfuchageeignet.
  3. @SoGen Zum obigen Stück von Glass, ich finde der Anschlag ist auf eine dem Klavier unschmeichelhafte Weise schwach, wobei dies mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an Ólafsson liegt, denn sein spielerisches Einfühlungsvermögen hat er mit diesem Stück ja ein für alle Mal belegt: Aber dieses Stück würde ich nicht zu einer insichgekehrten Teerunde hören. Was mich zurück zum Jazz bringt, denn in der vorseitigen Diskussion mit @Katori kam alter gereifter Jazz, der gut zu Teerunden passt, in dem Thema noch viel zu kurz. Jazz, der nicht vom Tee ablenkt, sondern den Fokus auf den Tee
  4. Danke für diesen lehrreichen Beitrag, der wieder einmal bestätigt, dass man Tee auf eine unbekömmliche Weise äusserst lecker verarbeiten kann. Nebenbei spricht dies gegen den Konsum deiner "Naturtees" (= fast gänzlich naturbelassene Teeblätter vom eigenen Teestrauch) @Teest. Dies illustriert es sehr gut - wahrsch. ist der Tee sehr fruchtig und blumig, und wurde sehr schonend verarbereitet, um möglichst viel dieser Noten zu erhalten ... zu schonend. Möglicherweise ist die tiefere Ursache, dass dafür ein eher aggressiver Kultivar verwendet wurde, möglicherweise ein fruchtiger Oolong
  5. Ach, dieser "Honigtee" enthält tatsächlich auch noch "Aroma"?!? Das ist ja ganz mies ... immer dieses Kleingedruckte ... da braucht man bald schon juristischen Beistand beim Teekauf. Also wenn @TeeFan5431 unseren Aufruf zum Purismus nicht folge leistet, dann ist er wirklich zu bedauern. Wenn es schon TG sein muss, dann bitte mal diesen testen: https://www.teegschwendner.de/China-Dian-Hong-Spring/102149 Dian Hong aus Yunnan wie von mir ursprünglich empfohlen, mit natürlichen Honignoten, und dabei noch bezahlbar, und dann hat man endlich mal was anständiges in der Tasse. Ich kenne verschie
  6. Das Umami kommt auch nicht von der Beschattung, sondern Zweck der Beschattung ist die Reduktion der Bitterkeit, resp. wird ohne Sonnenbestrahlung weniger Bitterstoffe in den Blättern produziert. Dies weil betr. Teesorten traditionell ganz aufgelöst und/oder sehr stark dosiert werden, wobei die zutagekommende Bitterkeit für die meisten Teetrinker störende Dimensionen annehmen würde.
  7. Kontaminiert ist doch ein viel zu starker Ausdruck dafür - mit einem gewissen Mass an Schadstoffen kann der Körper gut umgehen, wegen solcher Dinge machen sich die Leute mMn einen viel zu grossen Stress, der wesentlich schadhafter ist. Die Bienen haben halt die freie Wahl wo sie hinfliegen - auch wenn die Stöcke direkt neben blühenden Akazienbäumen platziert werden, werden mit Garantie einige Herumstreicher z.B. zu einem Rapsfeld in der Nähe fliegen. Wer vollkommen pestizidfreien Honig möchte, kann diesen in Europa mMn höchstens in Form von Alpen Hochlandhonig finden, wie der Imke
  8. Man kann sich das etwa so vorstellen; ab einem gewissen Grad an Qualität und Hingabe des Produzenten ist Tee nicht einfach mehr nur Tee, sondern Kunst, Kultur und Genuss in einem. Das war eine relativ übliche, relativ freundliche Diskussion im Gegensatz zu manch früheren Tagen, als man ziemlich schlechte Karten hatte wenn man ohne Ahnung den Mund über Tee aufgemacht hat, dann wurde man digital geteert und gefedert und aus der Stadt gejagt, wenn nicht schlimmeres.
  9. @Teest Bist du in eine Stadtimkerei involviert? PS: Einen positiven Punkt von Stadthonig generell hast du übrigens noch gar nicht erwähnt - ich weiss von einer schweizer Honiganalyse, bei welcher ein nichtbio Stadthonig aus Basel den allergeringsten Wert an Herbi-/Fungi-/Pestizidbelastung aufwies - das weil auf dem Land natürlich i.d.R. deutlich mehr gespritzt wird als in der Stadt.
  10. @KlausO Das Paket war fast 2 Monate beim Zoll? Was haben die dort damit bloss getrieben?!? Es reizt mich darüber eine ausufernde Geschichte zu schreiben, rein spekulativ versteht sich.
  11. @Anima_Templi und @Paul: Tatsächlich! Zitatquelle Ich hatte früher mal was von 60° aufgeschnappt ... man lernt dazu ... aber ich kipp eh keinen Honig oder sonstigen Süssung in den Tee. ✌️ Begab mich gerade etwas auf Recherche, da Teefreund F. neulich vermerkte, dass gewisse Leute sagen, Honig zu kochen mache ihn giftig, hierzu noch dieses: Zitatquelle Zitatquelle
  12. @Salad Fingers Hehe, daran dachte ich auch, unterliess diese Empfehlung aber, weil für die meisten Nicht-Puristen Tee in solch einer Klasse viel zu teuer ist und deren Kunst sich für sie auch nicht auf die Schnelle erschliesst, weil für Nicht-Puristen sind bspw. solche natürlich entstandenen Honignoten meistens viel zu schwach - da muss alles laut sein - diesen industriell geprägten Geschmackssinn, der erst etwas geniessen kann, wenn es unnatürlich süss ist, muss man sich erstmal monatelang abgewöhnen, bis man natürliche Aromen pur richtig zu geniessen beginnen kann. Für mich ist es darum
  13. 😅 ... bewahre ... wenn, dann auf jeden Fall echten Honig! Und um dessen wertvolle Inhaltsstoffe zu bewahren, erst reinkippen wenn der Tee schon runtergekühlt ist auf etwa 60°. Und wie gesagt, Akazienhonig wäre aus geschmacklicher Perspektive wahrsch. optimal. Wenn du auf Honignoten stehst, empfehle ich dir mal ein paar Dian Hong aus Yunnan zu verkosten. Vielleicht findest du so auch einen Weg zu den Puristen.
  14. Ist wahrsch. hauptsächlich eine Frage des richtigen Mischverhältnisses ... Ich hab in % meine ungefähre Empfehlung dazugeschrieben. Und: es gibt Honige, die einen starken und mit anderem nicht gut kombinierbaren Geschmack aufweisen (oft z.B. dunkler Waldhonig, Kastanienhonig, Tannenhonig etc.) ... für die Kombination ist in der Gourmet-Küche i.d.R. Akazienhonig am gefragtesten. Und zum "Schwarztee": Es gibt i.d.R. 3 Haupt-Geschmacksrichtungen (das hat mit unterschiedlichen Produktionsweisen und auch mit dem Kultivar zu tun): malzig, schokoladig oder fruchtig - die Frage ist, ob du
  15. Das ist ja eher ein Lesezeichen als eine Teerutsche! 😋 Abgesehen davon - erfreulicher Anblick, wann steigst du in den Handel damit ein? (nicht mit den Lesezeichen, sondern mit den Teetöpfen)
  16. Ich habe gestern in einem alten Beitrag gelesen und wir haben jetzt vielleicht mehr Erfahrung und Ahnung, aber auch damals hatten wir teils auch schon wunderbare Diskussionen geführt ... hier ein erwähnenswerter und erheiternder Beitrag von @miig: Unterdessen ist es möglicherweise sein Lieblingstee.
  17. Moin Sir, ich meinte da hatte @Lateralus den "superior" von Gabo doch wahrsch. noch gar nicht?!? Ist sein Foto nicht vom "nonpareil" vom DTH?!? Mein in diesem Beitrag nach dem "vs." dazugepostetes Foto ist das Bild vom "basic" von Gabo vom Shop.
  18. Geschätzte Teefreunde Aus Fehlern zu lernen ist gut, darüber auch noch lachen zu lernen wohl höhere Lebenskunst. Seit damals sind einige Jahre vergangen und neue Fehler wurden begangen. Fälle von bspw. schimmligen Fladen, die aber erstattet wurden, zählen hierbei nicht. Ein Fall, der es an die Spitze meiner "Fehlkauf des Jahres"-Liste geschafft hat ist ein renommierter 12er Shou der Menghai Factory aus derer hochqualitativsten Produktlinie, dem aber scheinbar die Lagerung gar nicht recht bekommen ist. Der fette Vorsitzende meinte: "Der riecht wie wenn ein Wein korkt
  19. Hier die Auflösung des Rätsels 4 Beiträge oben:
  20. @KlausO Da kannst du aber noch froh sein, dass das Paket verlorengegangen ist und nicht vom deutschen Zoll zurückgeschickt wurde ... sonst wäre das möglicherweise zu einer (kostspieligen) Odyssee geworden.
  21. Chashi sagte ja dereinst, dass deren Vorhandensein auf eine relativ frühe Ernte schliessen lässt: Aber ich denke nicht, dass man im Umkehrschluss aus deren Nichtvorhandensein zuverlässig etwas schliessen kann. Dass diese zugunsten eines makellosen Erscheinungsbildes entfernt werden könnten wäre beim Longjing wesentlich einfacher als beim Maojian, weshalb man möglicherweise deshalb beim Maojian häufiger darauf trifft (oder aber, weil so früher Longjing verhältnismässig um einiges teurer wäre) - hier auf jeden Fall eine alte Aufnahme auch etwa aus der Zeit von Chashi's Beitrag, damit d
  22. Ah schade! Findest du? vs. Leider haben wir bei den Bildern nicht das gleiche Grössenverhältnis, aber ich erinnere mich an die Aussage eines sehr renommierten, dortigen Teeproduzenten; hochwertiger Bi Luo Chun soll aussehen wie gedrehter oder gewickelter rostiger Draht und wie die behaarten Beine einer Biene. Insofern wirken beide nicht übel - ein direkter Vergleich reizt mich! ... "müsste", um eben wie oben ausgeführt authentisch zu sein, aber da Bi Luo Chun ein im Inland sehr gefragter Grüntee ist, wird er nicht nur runter bis Yunnan produziert, gar noch jense
  23. Ja, sieht von den Häärchen her nach Mittelfeld aus. Jedoch die Preisfrage liegt nebst dem Pflückdatum natürlich auch noch beim effektiven Pflück-Ort, aber ehrlich gesagt hat man da bei niemandem eine wirkliche Garantie, wenn man selbst oder ein Händler des Vertrauens nicht vor Ort war und alles mit eigenen Augen überwacht hat. Denn wie so oft in der Teewelt wird bei einem sich gut verkaufenden Tee um die ursprüngliche Gegend herum gerne und fleissig und teilweise auch gekonnt imitiert ... wir kennen das ja nur zu gut aus der Yancha-, der Phoenix-, und ebenso aus der Sheng-Welt, da haben sich
  24. @Lateralus Ich denke du hast meine Aussage richtig verstanden, aber nur um generellw Missverständnisse auszuschliessen - ich meinte das Unterscheidungskriterium betr. der Optik und nicht des Geschmacks. Zu den geschmacklichen Eindrücken: ich persönlich finde, Gabo hat oft einen ausgeprägten Hang zu gemüsigen Geschmacksbeschreibungen, womit er bestimmt nicht grundsätzlich im Unrecht liegt, woran ich persönlich bei Teeverkostungen aber weniger gern denke.
  25. Grüss dich, welcher denn genau? Und hast du das neue Video von Gabo zum Thema gesehen? Ich finde er liefert einen sehr hilfreichen Hinweis, um von der Optik des Tees den Erntezeitpunkt herauszulesen: D.h. deiner scheint vom Erntezeitpunkt her weder spät zu sein, noch früh ... wahrsch. etwa wie Gabo's Basic Qualität ... der Preisvergleich interessiert mich eben, was du für eine zumindest scheinbar vergleichbare Qualität beim DTH bezahlt hast, weil Gabo nun wegen den verschiedenen Preissteigerungen in China eine geringere Marge draufschlägt (er erklärt dies ausführlicher in ei
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