T(ea)mo

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Über T(ea)mo

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  1. ...ich war jetzt mal wieder nach langer Zeit in Münster, leider gibt es den Teesalon nicht mehr, jetzt ist dort ein Sushi Laden...
  2. Noch ein offtopic darauf: Jean Luc Picard sollte erst Lapsang Souchong als Lieblingstee haben. offtopic aus.
  3. Schätze das mit Google sagt der Tee ist nicht gesund" ist auf das leidige Thema der Pyrrolizidinalkaloiden zurückzuführen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat folgende Datei diesbezüglich veröffentlicht http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-pyrrolizidinalkaloiden-in-lebensmitteln.pdf allgemein lässt sich aber anscheinend sagen, wenn Du regemäßig den Tee wechselst hast Du nichts zu befürchten.
  4. Bei Einschlafproblemen würde ich die oben genannten Kräuter auch empfehlen, tatsächlich würde ich mir aber diesbezüglich auch noch den Rat einer Apothekerin, eines Apothekers einholen, die können Dir dann auch direkt den entsprechenden Tee mischen.
  5. Wie in einem anderen Beitrag schon erwähnt hatte ich letzte Woche Gelegenheit einer Teeschulung in Münsters erstem Teesalon "Time 4 Tea" beizuwohnen. Gut für mich, schlecht in dem Falle für den Inhaber war, dass außer einem Freund von mir niemand mehr dabei war, da die drei anderen Personen, welche sich angemeldet hatten kurzfristig noch abgesagt hatten. Somit hatten wir die Gelegenheit ausgiebig über Tee im Allgemeinen und über die vier verkosteten Tee Varianten zu sprechen. Ich selbst bin, so würde ich sagen, "eingelesener Laie" was Tee angeht, habe aber schon einiges in dem Bereich probiert. Somit wurde es kein Frontalmonolog sondern ein angeregtes Gespräch. Wir haben dann, glücklicherweise, auf "Kräutertees" und "Früchtetees" verzichtet und uns nur auf echte Tees konzentriert. die Tees waren wie folgt: Darjeeling Flugtee 2014er Flugtee (First Flush, Millikthong) einen Milky Oolong aus Fujian (werde bei meinem nächsten Besuch mal Fragen wie der Tee seinen Milky Geschmack erhalten hat. Das was ich hier zu dem Thema gelesen habe, hat meinen Spaß an dem Tee etwas getrübt.) http://www.teetalk.de/topic/2593-wer-weiß-was-über-milky-oolong/?hl=milky einen Tarry Lapsang Souchong und schlussendlich einen Gyokuro Tokiwa Mir hat das ganze unheimlich viel Spaß gemacht. Das ganze hat ca. 2,5 Stunden gedauert und wurde nie langweilig. Ein paar Kleinigkeiten wurden auch für den "kleinen Hunger zwischendurch" gereicht. Mich hat die ganze Art so überzeugt, dass ich mich direkt für die nächste Schulung (auch mit dem Wissen, dass dann wohl auch "Kräutertees" und "Früchtetees" verkostet werden, für die nächste Schulung angemeldet. In einem Blog, vielleicht ist der Inhaber des Blogs auch hier aktiv, wurde auch über das Time4Tea geschrieben: tee-tagebuch.de/2014/01/time-for-tea-teesalon-muenster.html Ich freue mich immer, wenn ich an einer entsprechenden Schulung teilnehmen kann. Für Tee sind die leider eher spärlich gesät hier im Münsterland.
  6. Bei grünem Tee oder Tee im allgemeinen werden häufig nur "two leaves and a bud" also zwei Blätter und die Knospe verwendet um daraus Tee zu erstellen. Bei dem weißen Tee hingegen wird nur die Knospe zur Erstellung des Tees verwendet. Ähnlich wie bei grünem Tee wird auch bei weißen die Fermentation unterbrochen. Weitere Details und Unterschiede können Dir bestimmt die Fachleute hier erklären.
  7. Ein Spambot hier im Forum? Im ernst auch von mir nachträglich Glückwunsch dazu!
  8. Hallo Kathrin! Dann Dir mal viel Spaß beim Stöbern und Diskutieren hier im Forum!
  9. Willkommen in Richtung Pott! Viel Spaß hier!
  10. Auch aus dem Münsterland ein herzliches Willkommen!
  11. TeeStövchen, dann sind wir ja quasi Nachbarn! Letzten Sonntag, den 30.03. hatte ich auch Gelegenheit den 2014er Flugtee (Darjeeling FF Millikthong) in Münsters http://www.time4tea.de/ zu probieren. Mir hat der mit der "normalen" Methode und direkt dort vor Ort sehr gut geschmeckt! Hatte dort an einer der regelmäßigen Teeschulungen teilgenommen.
  12. Der Eitrag ist natürlich schon etwas länger her... aber wenn man das heute entsprechend eingibt, Tee + Forum liegt Teetalk auf dem ersten Platz
  13. Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich sowohl reinen Tee trinke als auch aromatisierten. Seien es die klassischen Tees wie den Earl Grey oder Jasmintee welche ich gerne mag, oder etwas ausgefallenere wie Lapsang Souchong oder Milky Oolong (mein Teeverkäufer sagte, dass er nicht mit Aromastoffe behandelt wurde, sondern wirklich in Milchdampf gedämft wurde). Gerne trinke ich aber auch den von Himbeersusi beschriebenen grünen Morgentau. Generell lässt sich aber sagen, dass ich möglichst versuche natürlichen Tee ohne irgendwelche "Chemie" Aromastoffe zu kaufen. Wenn es mal anders kommt, ist es für mich aber auch kein "Beinbruch".
  14. Wurde eigentlich auf die Geschichte von Hans Christian Andersen hingewiesen? Da geht's ja nicht direkt um Tee, allerdings um eine Teekanne: Die Teekanne Es war einmal eine stolze Teekanne, stolz auf ihr Porzellan, stolz auf ihre lange Tülle, stolz auf ihren breiten Henkel; sie hatte etwas vorne an und hinten an, den Henkel hinten, die Tülle vorn, und davon sprach sie; aber sie sprach nicht von ihrem Deckel, der war zerbrochen, der war gekittet, der hatte einen Fehler, und von seinen Fehlern spricht man nicht gerne, das tun die andern genug. Tassen, Sahnekännchen und Zuckerdose, das ganze Teegeschirr würden wohl mehr an die Gebrechlichkeit des Deckels denken und von der sprechen als von dem guten Henkel und der ausgezeichneten Tülle, das wusste die Teekanne. "Ich kenne sie!" sagte sie zu sich selber. "Ich kenne auch wohl meine Mängel, und ich erkenne sie, darin liegt meine Demut, meine Bescheidenheit, Mängel haben wir alle, aber man hat doch auch Begabung. Die Tassen erhielten einen Henkel, die Zuckerdose einen Deckel, und ich erhielt noch ein Ding voraus, das sie niemals erhalten, ich erhielt eine Tülle, die Macht mich zur Königin auf dem Teetisch. Der Zuckerschale und dem Sahnekännchen ward es vergönnt, die Dienerinnen des Wohlgeschmacks zu sein, aber ich bin die Gebende, die Herrschende, ich verbreite den Segen unter der durstenden Menschheit; in meinem Innern werden die chinesischen Blätter mit dem kochenden geschmacklosen Wasser verbunden." All dies sagte die Teekanne in ihrer unternehmenden Jugendzeit. Sie stand auf dem gedeckten Tisch, sie wurde von der feinsten Hand erhoben: aber die feinste Hand war ungeschickt, die Teekanne fiel, die Tülle brach ab, der Henkel brach ab, der Deckel ist nicht wert, darüber zu reden; es ist genug von ihm geredet. Die Teekanne lag ohnmächtig auf dem Fußboden; das kochende Wasser lief heraus. Es war ein schwerer Schlag, den sie erhielt, und das Schwerste war, dass sie lachten; sie lachten über sie und nicht über die ungeschickte Hand. "Die Erinnerung kann ich nicht loswerden!" sagte die Teekanne, wenn sie sich später ihren Lebenslauf erzählte. "Ich wurde Invalide genannt, in eine Ecke gestellt und tags darauf an eine Frau fortgeschenkt, die um Küchenabfall bettelte; ich sank in Armut hinab, stand zwecklos, innerlich wie äußerlich; aber da, wie ich so stand, begann mein besseres Leben; man ist das eine und wird ein ganz anderes. Es wurde Erde in mich gelegt; das heißt für eine Teekanne, begraben zu werden; aber in die Erde wurde eine Blumenzwiebel gelegt; wer sie hineinlegte, wer sie gab, das weiß ich nicht; gegeben wurde sie, ein Ersatz für die chinesischen Blätter und das kochende Wasser, ein Ersatz für den abgebrochenen Henkel und die Tülle. Und die Zwiebel lag in der Erde, die Zwiebel lag in mir; sie wurde mein Herz, mein lebendes Herz; ein solches hatte ich früher nie gehabt. Es war Leben in mir, es war Kraft, viel Kraft; der Puls schlug, die Zwiebel trieb Keime; es war, wie um zersprengt zu werden von Gedanken und Gefühlen; sie brachen auf in einer Blüte; ich sah sie, ich trug sie, ich vergaß mich selber in ihrer Herrlichkeit; gesegnet ist es, sich selber in anderen zu vergessen! Sie sagte mir nicht Dank; sie dachte nicht an mich - sie wurde bewundert und gepriesen. Ich war froh darüber, wie musste sie es da sein! Eines Tages hörte ich, dass gesagt wurde, sie verdiene einen besseren Topf. Man schlug mich mitten entzwei; das tat gewaltig weh, aber die Blume kam in einen besseren Topf - und ich wurde in den Hof hinausgeworfen - liege da als ein alter Scherben - aber ich habe die Erinnerung, die kann ich nicht verlieren."