The Hat

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Über The Hat

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    Tee-Interessierter

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    Männlich
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  1. Als jemand, der sich viel mit der historischen Cocktailkultur beschäftigt, folgende Anmerkung: der Long Island Iced Tea hat mit einem guten Cocktail oder Longdrink so viel zu tun wie Red Bull mit einem guten Darjeeling. Er ist ein Kind der Trinkkultur der 80er Jahren, dem dunklen Zeitalter der Cocktailkultur und ist geschmacklich eine undefinierbare Mischung aus vier weißen Basisspirituosen plus Triple Sec und (in den meisten Rezepten, u.a. auch im Cocktailian (2010)) Cola. Im Grunde genommen ist er ein misslungener Punch und in gewisser Weise mit dem Fogcutter aus den 40er Jahren verwandt. Während letzterer jedoch schön ausbalanciert und geschmacklich komplex ist, gibt es beim LIIT nur die volle Dosis Alkohol. Ja, die 80er waren eine wirklich schlimme Zeit.
  2. Vielen Dank für die Antworten. Na, so schlecht isser ja nicht, mein Tee. Ich bin gespannt, was weiteres in meinem Teekessel landet. Das Schöne beim Anfängerdasein ist ja, dass man so vieles Gutes erst noch kennenlernt.
  3. Nachdem ich mich kürzlich im Vorstellungsteil hier präsentiert hatte, hier nun mein erstes "ernsthaftes" Posting. Konkret geht es um den Oolong-Tee, den mir ein Freund aus China mitgebracht hatte und der mit dafür ausschlaggebend war, warum ich mich für Tee interessiere und mich hier angemeldet habe. Die Aufschrift auf der Packung ist naturgemäß chinesisch (das ich nicht verstehe), ich habe daher ein paar Fotos des Tees von der Verpackung bis zu den gebrühten Blättern gemacht. Meine Fragen wären nun: Wie würdet ihr die Qualität dieses Tees einschätzen? Geht das überhaupt rein nach optischen Kriterien? Und auf was muss ich achten, wenn ich meinen Freund bitte, mir weiterhin Tee auch China mitzunehmen. Grüße Robert
  4. Vielen Dank für die nette Begrüßung! Und danke für die Tipps. @ Paul: Das tut mir leid, solche Idioten gibts leider auch in Wien.
  5. Nachdem ich hier schon einige Zeit im Verborgenen mitgelesen habe, habe ich nun meinen ganzen Mut zusammengepackt und mich heute hier registriert. Ich wohne in Wien, bin 47 Jahre alt und beschäftige mich sei ca. einem halben Jahr intensiver mit dem Phänomen Tee. Klar kannte ich Tee vorher auch - und das nicht nur aus Aufgussbeuteln - nachdem mir ein guter Freund aber mal einige für mich recht fremdartige Teesorten aus China mitgebracht hatte, erkannte ich, dass ich von Tee eigentlich fast gar keine Ahnung hatte. Der Tee, der mich so richtig neugierig auf mehr machte, war ein Oolong Tee. Ich konnte mangels Erfahrung natürlich nicht sagen, ober von guter oder weniger guter Qualität war, dass Tee aber blumig duften kann und die aufgegangenen Blätter eine wunderschöne Form besitzen, faszinierte mich. Also mal gegoogelt, viel gelesen und Neues ausprobiert, z.B. Lapsang Souchong oder First Flush Darjeeling aus Makaibari. Und seit Weihnachten nenne ich auch "Das Tagebuch" von Rainer Schmidt mein eigen, mE ein sehr schönes Anfängerbuch. Die Welt der Sensorik und der komplexen Aromen kenne ich aber primär von ganz anderer Seite, konkret von von der Mixologie (Zubereitung hochwertiger Cocktails etc.) und der Spirituosen, wobei mir hier ein nerdiges Nachbarforum sehr geholfen hat. Was mich an Tee interessiert ist einerseits das Entdecken der möglichst puren Rezeption der verschiedenen Teesorten bzw. Anbaugebiete, andererseits aber auch das Arbeiten mit Tee, etwa in der Küche oder in Drinks. So liebe ich etwa den Hot Buttered Rum mit Lapsang Souchong, und der wirklich schöne, auf Schwarztee basierende Teapot Bitters von Adam Elmegirab zeigt, dass man Tee auch mit anderen komplexen Aromen kombinieren kann. Auf jeden Fall freue ich mich auf meine kommenden Einkäufe, meine Entdeckungen in den Wiener Teehäusern (hat hier jemand Empfehlungen?), auf spannende Diskussionen und vielleicht ja auch die eine oder andere Bekanntschaft in der realen Welt. Denn Wien ist ja bekanntlich eine Weltstadt. Grüße Robert