Moni_F

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    Moni_F reagierte auf Krabbenhueter für ein Blogeintrag, Erkenntnisse eines Anfängers   
    So lange ich unsicher bin, suche ich den Rat anderer. Ich folge deren Ratschlägen so lange, bis ich sie durch meine eigenen Erkenntnisse ersetzen kann. Dann befreie ich mich von diesen und werde auf meinem Weg unabhängiger. Für mich ist richtig oder falsch unwichtig geworden. Jeder folgt seinem Interesse und zeigt durch sein Wirken eine Möglichkeit, Tee zu benutzen. Ich danke allen, die mir durch ihr Beispiel zeigen, wie ich mit Tee umgehen sollte.

    Ich habe mich dafür entschieden, verschiedene Teesorten zu bevorzugen. Aber nur, weil Tee eben zu vielfältig ist, als dass ich mich mit allen gleichzeitig beschäftigen könnte. Ich musste diese Erkenntnis erst selbst realisieren um mein hilfloses Umherspringen zwischen den Extremen zu verringern.

    Maße ich mir an, zu entscheiden, welcher Tee gut oder welcher sogar schlecht ist? Dazu sollte ich mich nicht verleiten lassen. Ich habe selbst viel zu geringe Erfahrungen um entscheiden zu können. Da hilft nur Geduld und viel Tee, der erst einmal getrunken werden sollte.

    Tee in „sozialen Netzwerken“ habe ich versucht. Nur letztendlich musste ich erkennen, dass ich nicht in der Lage bin, diesem Überangebot angemessen zu folgen. Vielmehr habe ich ein Gefühl, als wenn mir die Zeit für den Tee selbst „abgesaugt“ wird. Ich folge nur noch den anderen, meine geringe Geschichte ist schon erzählt und bietet keinen weiteren Reiz, es sei denn, ich fange an, für andere etwas zu erfinden, was ich nicht habe.

    Jetzt trete ich in ein neues Kapitel meiner Teegeschichte ein und folge dem, was ich selbst für mich entdeckt habe. Ein Schritt zurück und schauen, was passiert. Keine voreiligen Beurteilungen und dafür mehr Beobachtung. Das bedeutet auch den Tee in vielfältigen Gegebenheiten zu gießen ohne sie direkt gegeneinander abzuwägen, welche denn nun „besser“ erscheint. Daraus ergeben sich Tees, die für jeden Augenblick besser geeignet sind. Das trifft für mich zu, weniger dagegen für jeden anderen. Das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Ich nehme mich da heraus, für andere das Vorbild zu sein. Erst muss ich mein eigenes Befinden harmonisieren, bevor für andere als Beispiel geeignet bin.

    Etwas loslassen ist schmerzlich, aber auch schön, wenn es gelingt. So betrachtet ist es eine Erleichterung für mich das zu erkennen. Ich vereinfache um genauer erkennen zu können, wie etwas funktioniert. Das ist eine Entwicklung, die immer wieder angetrieben werden muss. Aber letztendlich kann man das Prinzip dann auf alles anwenden. Und für den Tee bedeutet das keine Ende sondern die Konzentration auf etwas Wesentliches und das Ignorieren von zu Vielem und Unwichtigem.

    Wird fortgesetzt.