Gushu

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    412
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Days Won

    2

Gushu last won the day on 24. September 2014

Gushu had the most liked content!

Über Gushu

  • Rang
    Tee-Liebhaber
  • Geburtstag

Profil Informationen

  • Geschlecht
    Keine Angabe
  • Wohnort
    Hat bei den Voralpen Wurzeln geschlagen
  • Interessen
    Wachsen (jede Art von Wachstum), Wenig bezupft werden, Der lange und starke Ast reicht bis zum Computer.

Letzte Besucher des Profils

1.618 Profilaufrufe
  1. Baum wurde von einer riesigen Motorsäge gefällt um dem Kommerz Platz zu machen, die Haselmaus fast ausgerottet und der Bär erschossen da er störend war.

  2. Also 2 Faktoren die viel über Qualität aussagen, und gerade bei den lokalen Shops würde da fast jeder auffallen: 1. Wenn ein Verkäufer nichts über das Alter schreibt, also Tee ohne Jahrgang. Sowas kann man bei Oolong und Schwarztee vielleicht weglassen da er unempfindlich ist beim Altern, aber empfindliche Grüntees/Weisstees u.a. müssen zwingend ihr Jahrgang vermerkt haben. Ich habe bisher noch nie ein lokaler Shop (in der Schweiz) angetroffen wo der Jahrgang vermerkt war ausser Shui Tang, da kriegt man natürlich alle Infos und sogar mehr als das. Das ist so üblich weil man davon ausgehen kann dass der meiste Tee nicht frisch ist.. die werden um Kosten zu sparen oft mit Kontainern oder anderen Billigmethoden eingeschifft... und nicht die superteure Fluglieferung. Gerade bei sensiblen Japantees ist alles was "langsamer" ist keine gute Sache und die sollten zwingend frisch sein. Allerdings finde ich genauere Infos immer wünschenswert, auch bei unempfindlichen Tees. 2. Wenn man zum Laden geht und sie präsentieren einem grosse Teekübel wo kiloweise Tee vorhanden ist und das noch von fast jedem Tee denn sie haben, dann kann man davon ausgehen dass es keine besonders gute Qualität ist. Man hat nicht kübelweise hochqualitativen Tee anzubieten, das ist utopisch. Im Extremfall von richtig guten Zhengyan, da hat ein Verkäufer wenn er "gut beliefert" wurde bestenfalls ein halbes Kilo... und das ist eine ordentliche Menge! Also je besser die Qualität desto rapider wird die Menge gekürzt und zwar so rapide dass es in einer logarithmischen Darstellung wie eine Talfart, ausgehend von der höchsten Bergspitze hinunter ins tiefste Jammertal aussieht.
  3. Ah ja... streng genommen kann Tee nicht verderben, er kann entweder schimmeln oder auslaugen und damit nahezu ungeniessbar werden (also vollkommen an Geschmack verlieren), aber spielt keine Rolle... ich weiss ja was gemeint war, (und das hat der J. bei meinem Text sicher auch gewusst). Schlussendlich wird der Tee bei der "Geschmacklosigkeit" zwar auch ungeniessbar, aber ein Lebensmittel welches richtig verdorben ist hat nicht nur geruchliche Qualitätseinbussen sondern kann schlimmstenfalls aufgrund mikrobieller oder chemischer Veränderung giftig sein. Aber wie gesagt, ein Tee wird erst durch Schimmelbefall giftig... von daher können die Verkäufer dann gerne damit kommen "aber er ist ja noch geniessbar", denn auch die Grenze was als geniessbar und ungeniessbar eingestuft wird da hat jeder eine andere Ansicht. Manche Leute finden auch vollkommen einwandfreie Lebensmittel "ungeniessbar" weil sie den Geruch ganz einfach nicht mögen... also der richtige "verderb" ist wenn man es als chemisch oder mikrobiologisch bedenklich einstufen kann und nicht nur Geruch.
  4. Jack Ma ist ja anscheinend auch "der reichste Mann Chinas", also seine "Idee" hat ihm offenbar viel eingebracht. Und Apple als Urvater der heutigen Smartphones ist ebenfalls eine der reichsten Firmen der Welt. Naja... im Fall Steve Jobs hat der Rubel leider auch kein Glück gebracht... er war ja früh verstorben. Manchmal ist es gut wenn man mehr auf den Körper hört... und nicht fast nur Rubel und Innovation im Kopf hat. Da hat man Abermilliarden in der Tasche aber die Wissenschaft kann nichts gegen einen Krebs ausrichten... schlicht oberhalb unseren Fähigkeiten, und gerade hier hat die Schulmedizin klar versagt und sie war ja seine Behandlungsmethode. Ein anderer Fall ist mir bekannt, da hat jemand Hirntumor und ist nicht mehr ganz jung, da hat der Arzt gesagt dass sie absolut nichts machen können... entweder wird man leben oder sterben... ziemlich simpel. Ja das ist eine krasse Realität in der heutigen "so sicheren" Welt wo fast jeder meint man könne bei jedem Gebrechen zum Arzt rennen und alles ist danach mehr oder weniger geheilt. Das ist leider so, die grösste Enttäuschung die ich je hatte war bei einem Shop in der Schweiz.. Die Verkäuferin hatte ihren Tee gelobt in den höchsten Tönen und mir face to face versichert dass er frisch wäre und als es in der Tasse war... so ein lauer Tee hatte ich noch nie, konnte man den Meerschweinchen geben (also auch nur wenn man gerade ein neues zulegen möchte). Da es aber ein "Tourismusort" ist wo man meistens nach dem Kauf sich davon entfernt... wird der Shop wohl selten mit enttäuschten Kunden konfrontiert, wahre Schlaumeier.
  5. Um den Süffelmeistern Paroli zu bieten habe ich jetzt 25g Kraut innerhalb 2-3h 2x aufgegossen und dabei über 2 l Tee getrunken... das war mir schon hardcore genug. Wenn man bedenkt dass manche offenbar bis zu 4 l am Tag trinken dann wohnen sie entweder in der Wüste oder essen gerne salzige Würste.. anders sind diese Kamelaktivitäten schwer erklärbar. Komischerweise haben manche mein 350 ml Kännchen als Schluckkanne abgestempelt, dabei ist es ja noch ganz human, wenn man sieht wieviel manche trinken.
  6. Ich möchte noch näher auf diese Worte eingehen: Ja, du bist ziemlich altmodisch eingestellt, allerdings wie so oft schafft man sich eine illusionäre Traumwelt die so kaum existiert. z.B. Du gehst in den Supermarkt und kaufst Milch von deutschen Kühen. Diese Kühe sind derart hochgezüchtet dass sie sehr viel Soya (meist Gentech) aus abgeholzten Regenwaldgebieten Brasiliens fressen müssen (oder anderes Kraftfutter welches aber unerschwinglich ist oder schlicht nicht erhältlich bei dieser Quantität), es ist daher selbst im Fall "Kuh" nicht lokal produziert sondern mit globalen Ressourcen. Das Gemüse wird europaweit rumgekarrt... die Früchte meistens weltweit. Manche Waren legen auf ihrem Herstellungsweg eine mehrfache Erdumrundung zurück. Nur das allerwenigste z.B. Kartoffeln sind lokal produziert, aber 90% oder so sind global (mindestens europaweit) gehandelte Ware und ein grosser Anteil davon auch aus "Übersee", wobei Übersee auch erst klar definiert werden sollte weil ich den Ausdruck für eine wissenschaftliche Binsenwahrheit halte. Wenn man z.B. etwas von Norwegen nach Deutschland importiert ist es bereits Über---See, also der Ausdruck ist recht vage und ebenfalls veraltet, denn es entspricht nicht mehr dem heutigen Weltbild. Manche Fertigprodukte enthalten Zutaten aus 10 Ländern oder so... die insgesamt mindestens 5 fache Erdumrundung zurücklegten, dagegen ist Tee der z.B. von Indien nach Europa transportiert wurde fast eine globale Kriechstrecke... also egal wo man es kauft, global ist es so oder so, gerade bei Tee. Der Ausdruck "Übersee" hat sich vorallem in Deutschland erstaunlich gut gehalten in den Köpfen vieler Leute, aber dieser Ausdruck wurde in der modernen Zeit förmlich "umrundet" und es ist aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäss. Der Ausdrück "Übersee" wird heute gerne dazu verwendet um den Transportweg einer Ware zu verharmlosen... ein vager und netter Ausdruck von einer möglicherweise grossen Distanz "z.B. Äpfel aus Übersee". Allerdings ist die exakte Wahrheit immer noch der beste Ausdruck... also mit genauer Herkunft und nicht um den heissen Brei reden. Bei dem Gemüse welches im "Inland" hergestellt wurde ist ebenfalls mehr globales drin als man meint. Das Saatgut wrd fast nie lokal vom Bauer vermehrt sondern vorwiegend von 3-4 grossen Saatgutfirmen geliefert welche das Saatgut europaweit rumkarren, ganz egal wo das Gemüse am Ende gewachsen war und mit oft unbekannten Modifikationen, welche die Diversität immer mehr auslöscht,
  7. Naja... wenn die Umweltverschmutzung wo der Tee wächst derart schlimm ist dass man mit einem Blattkonsum sprichwörtlich zuviele Schadstoffe "mitessen" würde dann würde ich mich von diesem Tee trennen. Allerdings muss ich sagen bin ich nicht der übliche "Standart" Teetrinker. Ich trinke fast nur Yunnan Tees von hohen Bergregionen wo die Verschmutzung noch sehr gering ist (es hat dort keine Industrien in der Nähe) und es werden bald noch eine geringe Menge Minyang (diese haben KG Preise von mehreren Tausend Kröten) und Zhenyan Oolong eintrudeln, also Tee aus Naturschutzgebieten Chinas, dort sind ebenfalls keine Industrien in der Nähe. Die Qualität steht ausser Frage weil ich den Lieferanten vertraue, das sind keine linken Stiefel, aber leider sind auch nur winzige Mengen verfügbar, das ist immer ein gutes Zeichen. Es wird sicher bald ausverkauft sein... die Sachen gehen weg wie ofenwarme Mandelfische sobald Kunden wie ich sowas antreffen.
  8. Jetzt bemerk ich umso mehr wieso ich bei Mathe so gut unterrichtet wurde...
  9. Hypotone Dehydration passiert eigentlich nur wenn man zuviel sehr salzarmes Wasser aufgenommen hatte, gerade deswegen sehe ich auch Osmosewasser mit Skeptik gegenüber da es klar zuwenig Salze hat, die aber für den Körper wichtig sind. Sofern man reines Quellwasser trinkt, nicht zu salzarm speist (ein wenig Solesalz oder salziger Käse reicht aus) und auch gesunde Nieren hat könnte man literweise Tee trinken ohne jegliche Probleme mit Salzhaushalt. Zu wissenschaftliche Ausdrücke die kaum jemand versteht sind nicht sehr praxisnah noch sinnvoll sondern Worte und Zusammenhänge die man real verstehen kann. Grüntee muss man mit der Stärke so anpassen dass es keine Entwässerung gibt, bei jedem ist die Grenze anders je nachdem wie gesund der Körper und vorallem wie gut die Nieren sind. Tee führt nicht zwangsläufig zur Entwässerung sondern nur ein Stärkegrad der vom Konsument nicht vertragen wird (sprich... Organe überlastet), dasselbe mit Kaffee, auch der muss nicht zwangsläufig entwässern, aber üblicherweise gibt man einem Espresso ein Glas Wasser dazu da die meisten Personen mit dieser Stärke dehydriert werden könnten, aber auch nicht alle. Der Körper muss einfach immer den Haushalt stabilisieren können, gelingt ihm das nicht kommt es zur Dehydration, die natürlich Risiken birgt. Ebenfalls muss ich sagen, die meisten Menschen mit gesundem Körpergefühl merken automatisch falls sie ein Haushaltproblem haben... sprich zuwenig Wasser oder zuviel Salz und gleichen es automatisch aus. Nur unter bestimmten Extrembedinungen (Sportler) oder wenn allgemein krankhafter Zustand, dann würde man es nicht rechtzeitig bemerken, also im allgemeinen ist das ganze überbewertet und für gesunde Menschen mit gutem Körpergefühl kein Risiko.
  10. Der einzige Tee-Fachhandel "um die Ecke" ist Shui Tang... alles andere kann ich rauchen... genügt nicht meinen hohen Erwartungen. Daher ist ziemlich klar dass ich das meiste Online kaufe... ein Hoch auf den PC. Bei Lebensmitteln kaufe ich meist nur Früchte, Fisch und selten Glace im Supermarkt. Im Reformhaus ein paar Milchprodukte wie Käse und Rohmilch,Trockenfrüchte, Öl und Essig. Ab und zu was saisonales z.B. Panettone, und jede Woche gehe ich zum Dorfbeck um frischer Rhabarber/Aprikosen Fruchtfladen und Sauerteigbrot zu holen. Ganz selten ne Aleppo-Seife und Urtekram Shampoo plus Abwaschmittel, alles im Fachhandel. Das ist nahezu alles... Rotes Fleisch beziehe ich aus spezieller BIO Metzgerei, Nudeln, Mehl u.a. auch Online... fast alles was nicht aufgezählt wurde. So sieht es jedenfalls aus... ich achte nicht darauf wo ich kaufe sondern was ich erhalte. Ich tratsche nicht gerne, weil nicht sonderlich sozial. Die einzige mit der ich gerne tratsche ist die Frau aus Kenia vom Dorfbeck. Sie ist unheimlich herzlich, sowas trifft man selten, heute ebenfalls Sachen geholt und da hat sie die ganze Zeit über meine Haare geredet seit ich sie gekürzt habe und es war lustig. Über die Ware reden wir selten weil ich genau weiss dass es die beste Qualität ist und alles "in Butter". Der Mandelfisch war noch ofenwarm und 100% Butter mit 0% Zusatzstoffen... aber das weiss ich eh schon alles... wir plaudern einfach weils Freude macht. Ah ja... der Mandelfisch ist jetzt in meinem Bauch... der war so fett und lecker dass ich jetzt mit Tee nachgiessen muss. Dem muss ich noch hinzufügen, die Leute die wirklich draus kommen sind selten "um die Ecke" auffindbar. Selbst mein Fleisch muss ich Online beziehen und das klappt auch nur dank guten Kontakten von netten und kompetenten Leuten über Email... die können mir dann die erwünschten Highlights wie z.B. kürzlich die Büffelleber besorgen. Aber klar gehe ich gerne ins Shui Tang... da aber X sonderbar sein kann tauche ich ungern alleine auf...
  11. Naja... manche sind halt innovativ. Ich würde antworten: "Ich halte nichts von Versprechungen, allerdings ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ungesüssten und hochwertigen Getränken immer förderlich".
  12. Roibos spucke ich gerade wieder aus und Schwarztee trinke ich nur sehr sehr selten... und als ich mich das letzte Mal im Spiegel betrachtete waren bestenfalls die Haare frauenhaft, ansonsten nix. Soviel zu diesen amüsanten Aussagen... Dass der "herbe" Geschmack Frauen nicht abschreckt fand ich auch echt deftige Behauptung... ich trinke manchmal Sachen die so herb sind dass 99% der Frauen in Panik davonrennen würden. Auch die Aussage dass es mehr teetrinkende Frauen wie Männer gibt halte ich für fragwürdig... denn gerade in diesem Forum ist die Frauenquote tief ... sehr tief. Man müsste echt mal handfeste Beweise sehen für solche Aussagen. Das Einzige wo ich mir sicher bin ist dass Frauen mehr Kaffee trinken und Männer mehr Bier (deswegen versucht man in der Werbung auch gerne die Geschlechter anzusprechen)... aber das hat nichts mit Tee zu tun. Rein physiologisch haben Frauen im Durchschnitt höhere Koffeinresistenz, allerdings vertragen Männer mehr Gerbstoffe (also nix mit "Frauen sind herb-tolerant")... also in der Hinsicht hat Tee ein "unentschieden". Klar... bei sogenannten "Abnehmtees" u.a. ("Gesundheitstees") sind Frauen klar Spitzenreiter. Allerdings betrifft das meist nur Standartqualitäten von Grüntee und Pus. Sobald es in die hochgradigen Regionen geht sind Männer kein bischen "unterlegen", wahrscheinlich sogar dominant. Btw. Der Ausdruck "Teein" ist wissenschaftlich inkorrekt, es ist Koffein und nichts anderes. Es verhält sich im Körper aber anders aufgrund dem Wechselspiel mit den Sekundärstoffen, sodass Koffein im Tee langsamer aufgenommen wird. Auch halte ich es für fragwürdig dass Schwarztee mehr Koffein haben soll als irgend ein anderer Tee im Durchschnitt, daher nichts mit "hoch".. Es ist eher so dass es infolge der veränderten Sekundärstoffe das Koffein stärker bindet und somit anders zur Verfügung stellt. Dieses Wissen ist für mich alles andere als niet und nagelfest, da muss ich mich davon distanzieren.
  13. 2008 Awazon Jinmai Ancient Tea Über diesen Tee gibts zu sagen, als ich ihn vor rund einem Jahr kaufte und ihn das erste Mal verkostete war er aufgrund seinem schwachen Körper und auch nicht besonders aromatisch, als recht bescheiden wahrgenommen worden. Der grosse Namen gemäss Beschreibung kann nicht die hohen Erwartungen erfüllen. Zum einen ein Zertifikat wo ich aber kaum beurteilen kann wie seriös und nagelfest das ganze ist (kennt man ja von Weinen wo teils jeder dritte Wein mit Gold ausgezeichnet wird und die Winzer es nur einreichen damit sie sich damit brüsten können). Zum anderen sei es aus 1000 (!) Jährigen Bäumen, was realistisch gesehen kaum möglich ist, selbst wenn viele Teebäume dieses Alter erreichen könnten... sie wären sowas wie der heilige Gral in einem Meer von Jünglingen. Also keine Ahnung... Jedenfalls habe ich den Cake danach ein Jahr an der höchsten Stelle des Dachgeschosses auf einen Balken gelegt wo es dauerhaft sehr warm war. Nach einem Jahr... heute... erneut verkostet. 25g Blätter auf 1l mit dem "Grandpah-Stil" und erneut verkostet. Die weissen Blättchen haben nun einen goldenen Flaum... immer eine Augenweide, mein klares Schönheitsideal, aber schlussendlich muss auch die Tasse stimmen. Geschmacklich hat er klar zugelegt... zwar immer noch schwacher Körper aber er bekam eine neue Wehrhaftigkeit und versucht auszubrechen aus dem Käfig der übertriebenen Sanftheit. Immer noch leicht bitter aber Süsse scheint quirliger zu sein, fängt leicht an zu spielen mit leichtem Lakritz-Huigan der vorher nicht feststellbar war und er kann sich lange im Mund halten. Leichte Orchideen-Noten mit Moos und leicht holzig ist ebenfalls feststellbar... auch eine leichte Honigsüsse die ich vorher nicht feststellen konnte. Fazit: Noch kein Knaller aber er konnte sich steigern... gut so... denn das was gute Pus auszeichnet ist nicht nur Status Quo sondern Alterungs-Potential. Er scheint gut auf trockene Warmlagerung anzusprechen und scheint seine Bitternote zu transformieren in ein Lakritz-Huigan. Adstringenz hat er noch nie gehabt (egal wie stark man aufgiesst, manche Tees haben nichts davon)...daher eine Herausforderung um genug Kraft für das Alter zu bekommen... dabei kann die leichte Bitternote dienlich sein.
  14. Das Tausendjährige scheint die Archgushu-Version zu sein... ich denke ich habe meine Wahl getroffen. Die schärfsten Ingwer hatte ich bisher aus Peru... mal zuviel verwendet und mit viel Mut gegessen... danach brennte mein Bauch für 12-24h und ich war am Wasser gurgeln... krasse Erfahrung, also in Zukunft besser vorsichtiger sein weil zuviel ätherische Öle sind echt bombig. Dennoch war mir kein bischen übel... weil Ingwer ist wirksam gegen Übelkeit.
  15. Heute Büffelleber mit Dinkelnudeln und Antipasti mit Feta und dazu noch 3 jähriger Parmigiano gehabt, zumindest wie immer gut gespiesen. Das einzig Störende ist dass die Post mir eine Postbox ohne Deckel vor die Tür stellte und jetzt sagen sie dass ich den Deckel zurückgeben soll dabei war er noch nie vorhanden... echt zum Haare raufen. Die Post steht aber allgemein in CH unter keinem guten Stern... die haben mächtig abgebaut und konzentrieren sich zusehr auf das lukrative Bankengeschäft.