TaoTeaKing

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  1. wenn dir plötzlich mögliche aber nicht existierende Tee-Redewendungen einfallen wie: "jemandem einen Shou für einen Sheng vormachen" (oder "da wasch ich den Gaiwan aber 2x aus" usw.)
  2. Gibt es hier Menschen die dort schon mal Artikel geschrieben haben?
  3. Also ich denke mit Sicherheit z.B. http://white2tea.com/ - Shengs ansonsten... dieses Wort Boutique (habe es gerade auch mal bei Wiki noch mal nachgelesen) höre ich in letzter Zeit in vielen Bereichen... so z.B. hat die Firma Roland eine Boutique - Serie an den Start gebracht in der sie alte Synthesizer-Klassiker neu rausbringen als kleine nette "Boutique-Version" ... Ps: ich finde bei Boutique schwingt auch immer so ein bisschen das "Extravagante" mit ... viel Geld für kleine tolle feine Sachen ausgeben... neben eventuell mehr oder weniger guter Qualität... werden die Sachen sehr gut vermarktet und angepriesen .. als "einzigartig" und nicht "Massenwahre" ...
  4. Besonders gerne mag ich es wenn ich Gästen einen Tee anbiete und sie mit: "Danke, aber ich bin gerade nicht krank" antworten.
  5. oh, jetzt hast du uns aber ganz schön neugierig gemacht
  6. Ja, den Gedanken kenne ich auch... ich meine mich daran zu erinnern, dass im klassischen sozusagen Tee-Esoterischen Sinne das Wasser dann als "verbraucht" oder "alt" gilt... oder man sagt es würde Sauerstoff verlieren... usw. Ich glaube rein wissenschaftlich kann man aber nicht wirklich sagen warum ein lange kochendes Wasser schlechter sein sollte ... da ich aber sowohl eine Seite habe die etwas zur Tee-Esoterik neigt, als auch eine sehr wissenschaftliche... nehme ich zwar Rücksicht drauf (also nicht zu viel und oft aufzukochen) ... sehe es aber auch nicht so wild. Ich gieße z.B. öfter mal frisches Wasser aus dem Wasserfilter in den Kessel... dann dauert es natürlich auch wieder länger bis es wieder kocht... unter anderem daher ziehen sich meine Sessions auch sehr in die Länge. Ich versuche es dann auch meistens nicht zu einem vollen aufkochen kommen zu lassen... es gibt ja viele Vorstufen eines vollen "rollenden" Kochens... oft höre ich schön dass es jetzt sehr heiß ist und das Wasser jetzt genau richtig sein müsste. Mit einem 1 L Kessel ist es auch natürlich etwas anderes als z.B. mit einem 450 ml oder weniger ml Tonkesseln ... da wird z.B. eh viel öfter immer wieder frisches Wasser nachgefüllt.
  7. Ich möchte hier 4 Videos teilen die ich gestern gesehen habe und die mir sehr gefallen haben. Was Scott betrifft... seiner Stimme zu lauschen ist inzwischen fast wie eine Meditation für mich geworden ... ich finde seine Videos im Vergleich zu allem anderen Content auf Youtube eigentlich (mit TeaDb zusammen) am besten... eben vor allen Dingen weil ich glaube seine aufrichtige Tee-Begeisterung zu spüren und ich selten das Gefühl habe, dass er einem "nur" Tee andrehen will, wie ich es tatsächlich eher bei Don spüre, lustig mit "Anti-Don" @miig Das Video von William (ich poste das mal trotzdem hier, auch wenn es dazu einen extra Faden gibt ) ... ist schwer anzusehen wegen den ständigen Jumpcuts... dafür aber sehr interessant vom Inhalt, er beschreibt die Arbeit und die Perspektive der Tee-Bauern... vor allen Dingen im Bezug auf Pestizide usw. ... für mich viele ganz neue Sichtweisen und Erkenntnisse, sehr spannend... und man merkt wie viel sehr fundiertes Wissen er hat. Aufs Bild achten würde ich allerdings nicht empfehlen. Unglaublich guter Einblick in die Schritte der Tee-Verarbeitung ... er begleitet und verarbeitet den Tee und beschreibt alles genau was er tut... das ist sowas von gut, schwer zu empfehlen für alle die darüber etwas grundsätzliches erfahren können aber auch für die die ihr Wissen vertiefen wollen, denn er erwähnt viele Nuancen... auch jene die schon den Prozess gut zu kennen glauben lernen vielleicht noch mehr hier... Needs no introduction Nicht so relaxed wie Scott aber mit vielen interessanten Einblicken in die Tee-Welt in Jingu
  8. Momentan ist es bei mir so, dass ich mein Tee-Tuch... bzw. die Tee-Filzmatte ... direkt neben dem Ceranfeld habe... wenn ich gealterten Sheng (aber eigentlich auch bei jungem Sheng) trinke... erhitze ich das kalte Wasser im Wasserkessel (Glas oder Ton oder Metall) auf dem Herd bis es kocht... ich nehme dann den Kessel vom Herd und warte einige Sekunden bis es nicht mehr sprudelt... meistens ist das Wasser dann 98° C heiß ... ich messe aber (außer bei Sencha z.B.) nur noch sehr selten die Temperatur... ich gieße dann auf und bringe den Tee dann an den Tisch, nach dem trinken des Tees am Tisch in der Küche... komme ich zurück zum Herd und koche das Wasser wieder bis es sprudelt... wieder ganz kurz abkühlen lassen... usw. Früher habe ich mir eine mobile Kochplatte direkt an den Tisch gestellt an dem ich den Tee aufgegossen habe... eventuell mache ich das mal wieder... jedes mal nach dem austrinken aufzustehen und vom Tisch zum Herd zu rennen ist natürlich nicht unglaublich gemütlich...
  9. Trinke gerade den "2006 Changtai Tian Xia Tong An" von Yunnansourcing, heute weil es der letzte Rest des Samples war... tatsächlich auch sehr hoch dosiert... ca. 13 g auf 150 ml ... aber mit enorm kurzer Ziehzeit, in&out Ich hatte den Tee neulich schon mal und muss sagen, dass er mir ziemlich gut gefällt... sehr samtig im Mund, das Aroma steigt sofort aus dem Mund in die Nase hinauf. Getrocknete rote Beeren, geröstete Maronen, frischer Tabak und etwas Karamell. Er schmeckt definitiv nach "wet storage", allerdings nicht beissend oder faulig sondern eher ledrig und nach feuchtem Holz und Laub - angenehm klar. Im Laufe der Runden ist besonders präsent der Geschmack von dunkel gerösteten, vielleicht leicht angebrannten..., Maronen oder Nüssen. Werde mir keinen Bing bestellen, aber trotzdem schöner Tee.
  10. Bin in Schleswig-Holstein in bester Gesellschaft von einigen Gramm "Changtai Golden Jinggu" von Chris :-)
  11. 6FTM Youle ... 10 g auf 150 ml ... schöne (Rohr)zuckernoten unter einer angenehmen Herbheit
  12. also... ich habe das Gefühl eine Tetsubin braucht einfach zu viel Pflege für meinen Geschmack... sie muss getrocknet werden nach dem Gebrauch... Rost ist ein Thema... ich finde auch zur Gongfu/Puerh Geschichte passt Ton besser... aber in erster Linie hatte ich keine Lust mich mit Pflege/Rost ... Trocknung nach Benutzung etc. auseinanderzusetzen... der Tonkesser steht auf dem Ceran-Feld und ich muss nichts tun außer ihn zu befüllen und wieder auszugießen ... auch mit Wasser kann er über Nacht stehen bleiben...
  13. https://taiwanoolongs.com/collections/anta-pottery und hier war er schon mal bei @statoacusticus im Forum aufgetaucht:
  14. @Tobias82 ich habe mich vertan... 11 g auf 150 ml!!! sorry
  15. Ich habe schon mehr als 2 Jahre mit diesem Wasserkessel geliebäugelt... zwischendurch habe ich auch noch mal pro/contra Tetsubin überlegt, mich dann aber, unter anderem weil ich manchmal für viele Stunden immer wieder Wasser heiß mache und das wohl, laut eines Forums-Mitglieds hier, sehr die Sache mit dem Rost beschleunigt... überhaupt hat es mich abgeschreckt dass eine Tetsubin relativ pflegeaufwändig zu sein scheint. Irgendwer hier im Forum (ich schaue jetzt nicht noch mal nach wer es war) hat sich ja vor einiger Zeit auch diesen Kessel bestellt... ich finde ihn (auch) wirklich wunderschön... und vor allen Dingen der KLANG ist unglaublich... manchmal singt er geradezu... vorher hatte ich einen Glaskessel im Dauereinsatz, das war auch schön... aber Ton ist nochmal wirklich eine große Bereicherung für die Sinne. Was das beeinflussen des Wassers betrifft... ich weiß nicht genau, eventuell schmeckt es etwas süßer, voller... aber das mag meine Einbildung sein. Auf der Website schreibt jemand, dass der Kessel im Laufe der Zeit immer mehr Mineralien abgeben wird ans Wasser... das ist ja nicht sooo gut eigentlich, wenn ich daran denke dass beim Wasserkauf es immer für ein besonders angenehmes Tee-Wasser spricht wenn möglichst wenig drin ist... anyway... der Kessel ist wundervoll und jeden cent wert, übrigens ganz ohne Zoll zu mir gekommen innerhalb von 7 Tagen.
  16. Disen hier, von Chris, trinke ich auch grad. Da er oft als so "leicht" beschrieben wurde habe ich vorsichtshalber etwas (zu) hoch dosiert ... also 11 g auf 100 ml oder so... ich kann mich den vielen positiven Aussagen anschließen, ein sehr angenehmer Tee. Mundgefühl ist ok, könnte etwas vollmundiger sein... Melone, Lychee ... fruchtig, frisch... sehr klar und belebend... irgendwie "sonnig"
  17. "Yunnan: A Game for Hard-Boiled Tea Traders" http://www.tching.com/2017/08/yunnan-board-game/
  18. Fuhai 7536 2005 von Chashifu , angenehm rauchig-kräutrig, ziemlich hoch dosiert ... gut
  19. ach ja, ich erinnere mich daran den auf der wt2 site gesehen zu haben... stimmt
  20. "Spring 2017 Bulang" Sheng von Farmerleaf bei kurzer Ziehzeit und nicht zu hoher Dosierung ein sehr angenehmer Tee
  21. Jinggu old gardens grandpa style