Manfred

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Über Manfred

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    Tee-Wissensdurstiger
  • Geburtstag 10.11.1950

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    Tee, Klavier spielen, Garten, Reisen, lesen

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Trocken gemörsert könnte man das über den Reis streuen, evtl mit etwas dashi-Pulver gemischt.
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ja, das geht vielleicht. Interessante Idee. Aber das müßte dann lange ziehen, daß der Tencha sich vollsaugt und zart wird.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @teekontorkiel: Jaja, aber ich habe nun einmal eine sehr große Tüte, abe keine Matchamühle. Also wollte ich ihn auch ausprobieren. Er ist sicher eine Bereicherung beim Kochen. Man kann ihn über den Reis streuen. Die aufgegossenen Blätter sind genauso zart wie Spinat. Da eignet er sich sicher auch als Einlage in Suppen, etwas in Misosuppe statt Seetang. Auf dem Bild unten kannst Du die große Tüte, die vor mir neben der Camera auf dem Tisch steht, gut sehen:
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nachdem ich gestern den Tencha ja durch die vielen Aufgüsse gewissermaßen in seine Bestandteile zerlegt habe ("fraktionierte Extraktion"), habe ich heute etwas anderes probiert. Ich habe gestern beobachtet, daß ich insgesamt bei den Aufgüssen etwa einen halben Liter Wasser benutzt habe, bis das Aroma verblaßte. Heute habe ich daher eine 1/2-Liter-Kanne benutzt, dieselbe Menge Teeblätter eingefüllt und gleich mit einem halben Liter Wasser (65 Grad) aufgegossen. Das ergibt einen sehr ausgewogenen aber zugleich sehr milden Tee. Das sollte man erwarten, denn in Matcha ist der gleiche, zermahlene Tee ja in zehnfach höherer Konzentration vorhanden. Jede Bitterkeit in meinem Tee würde den Matcha noch ungleich bitterer machen, das wäre dann allenfalls noch Kochmatcha.
  5. DSCF6381.JPG

    Vom Album Mein Tee

    Tencha in der 1/2-Liter-Kanne
  6. Mein Tee

  7. @TaoTeaKing: Paß bloß auf, daß der Kessel sich nicht so weit im Teewasser auflöst, daß er undicht wird! Ich hoffe die Iromie ist erkennbar, aber man weiß ja nie. Aluminium bekommt auch im Laufe der Zeit Kraterlöcher, wenn das Wasser im sauren Bereich ist.
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute habe ich zum erstenmal Tencha in der Tasse. Ich bekam den Tee geschenkt, als ich die Gelegenheit hatte, mit @cml93 und seinen Freunden einen Ausflug in das Teeanbaugebiet um Uji zu machen. Normalerweise ist Tencha das Ausgangsproduk zur Matcha-Herstellung. Ich habe ihn auf Christians Rat recht hoch dosiert, wie man hier sehen kann. Die Shiboridashi ist dann gerade das richtige Gefäß für den Aufguß: Der erste Auguß ist sehr konzentriert und schmeckt durchdringend nach Umami (prosaischer: Glutamat). Ich habe dabei gelernt, daß man den ersten Aufguß nur kurz ziehen lassen sollte. Ab den dritten Aufguß verliert sich der Umami-Geschmack und der Tee schmeckt mineralisch. Sobald der mineralische Geschmack abklingt, kommt endliche eine leichte Süße zum Vorschein, und so ab dem 6. Audguß ist der Tee verbraucht. @cml93: Könntest Du Deine Erfahrung mit dem Tee hier auch einmal mitteilen?
  9. Tencha

    Vom Album Mein Tee

    Tencha, er ist einer der wenigen japanischen Tees, die nicht gerollt werden. Normalerweiser wird daraus Matcha-Pulver hergestellt.
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @GoldenTurtle: Dein Beitrag ist ziemlich arrogant für jemand, der von Chemie offenbar nichts versteht. Die Insektenbisse - für sich allein genommen - erzeugen mit Sichetheit keine Honigaromen. Sie tragen aber durch die Absonderung von chemischen Stoffen (Proteinen) dazu bei, daß bei der Röstung durch die Maillard-Reaktion süße Aromen entstehen. Du könntest ja einmal versuchen, ein grünes Sample von dem Tee zu bekommen und zu testen, ob es auch nach Honig duftet. .Dafür ist eben doch die trockene Erhitzung auf über 140 Grad notwendig. ... P.S. Sorry, habe das zuerst and er falschen Stelle gepostet.
  11. Über die Honignoten in ungesüssten Tees

    @GoldenTurtle: Dein Beitrag ist ziemlich arrogant für jemand, der von Chemie offenbar nichts versteht. Die Insektenbisse - für sich allein genommen - erzeugen mit Sichetheit keine Honigaromen. Sie tragen aber durch die Absonderung von chemischen Stoffen (Proteinen) dazu bei, daß bei der Röstung durch die Maillard-Reaktion süße Aromen entstehen. Du könntest ja einmal versuchen, ein grünes Sample von dem Tee zu bekommen und zu testen, ob es auch nach Honig duftet. .Dafür ist eben doch die trockene Erhitzung auf über 140 Grad notwendig.
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Der Begriff mineralisch wird ja im Zusammenhang mit dem Geschmack von Weinen sehr viel mehr diskutiert als beim Tee. So scheint es auch auf dem Gebiet der Weinforschung intensivere Untersuchungen dazu zu geben. Ergebnis ist, daß nicht die Mineralien aus dem Boden in den Wein übergehen und den Geschmack verursachen, sondern daß das anders abläuft. Wobei der pH-Wert des Bodens auch eine Rolle spielt. Aber der mineralische Geschmack wird durch organische Verbindungen (Polyphenole/Catechine) hervorgerufen. Ich zitiere dazu aus http://www.vicampo.de/magazin/mineralitat/: "Mineralität ist der Versuch, den Einfluss des Bodens zu beschreiben, den er auf das Aroma- und Geschmacksbild hat. Mineralien sind im Wein nur in sehr geringen Mengen enthalten – bis auf Kalium in geradezu homöopathischen Mengen. Der einzige direkte Einfluss im Geschmack, der durch Mineralstoffgehalt nachgewiesen werden konnte, ist eine feine saline Note, eine leichte Salzigkeit auf der Zunge. Neueste Studien zeigen, dass der manchmal für mineralisch befundene Geruch nach Feuerstein, nassen Kieseln oder Gesteinsmehl nicht durch die Mineralien, sondern durch Phenole hervorgerufen wird. Da Phenole in den Traubenschalen stecken, ist hier so auch beim Weißwein eine gewisse Maischestandzeit förderlich. Es sind also Entscheidungen im Keller, die der Winzer trifft, die einen Wein mineralisch erscheinen lassen. ... Manchmal wird auch ein Wein als mineralisch bezeichnet, der wenig Fruchtaromen hat." Aus https://blog.gute-weine.de/was-ist-mineralitaet-und-wie-kommt-sie-in-den-wein/ noch eine weitere interessante Information, auh wenn sie sicher nicht auf den Tee übertragbar ist: "Auch die Hefe bei der alkoholischen Gärung beeinflusst den Geschmack des Weines enorm. Über 400 verschiedene chemische Substanzen, die Aroma, Geschmack und Mundgefühl des Weines prägen entstehen während der Gärung. So ist zum Beispiel der sogenannte Feuersteinduft, bekannt von den Chablis Weinen oder auch namensgebend bei den Pouilly Fumé Weinen von der Loire auf die Hefe zurückzuführen. Sie scheidet beim Verarbeiten von schwefelhaltigen Aminosäuren während der Gärung Komponenten aus, die im Geruch einem Streichholzkopf gleichen — Weinprofis nennen das Feuersteinduft, der auch als Mineralität gedeutet wird. " Das ganze ist also sehr komplex, aber mir scheint daß einiges davon, gerade was die Polyphenole betrifft, auch für den Tee zutreffen könnte.
  13. Tencha

    Vom Album Mein Tee

    Aufguß des Tencha, den ich in Japan beim Besuch von Herrn Shimooka geschenkt bekommen habe.
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich habe hier einmal einen Text darüber, was "mineralisch" im Wein heißt: http://www.captaincork.com/weinsprech-was-hei-t-mineralisch Das ist interessant. Es scheint den Geschmack im Wein zu geben, aber wie er zustandekommt, scheint man nicht zu wissen. Das wird beim Tee wohl ähnlich sein. Es würde mich interessieren, ob dieser Geschmack erst durch die Röstung entsteht, wie auch die süßen Aromen. Was die Honigtöne und Süße betrifft, die bei der Röstung entstehen, habe ich hier schon etwas geschrieben:
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @teekontorkiel: Danke Geli! Das ist doch einmal eine überzeugende Erklärung!