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  1. Die richtige Lagerung von losem Tee 🌿 Tee ist recht lange haltbar und kann problemlos auf Vorrat gekauft werden, wenngleich er bei vielen Teefreunden wohl „gar nicht erst alt wird“. 😉 🍵 Manche Teegenießer schwören auf eine einzige Teesorte, der sie stets die Treue halten; andere wiederum lieben die Abwechslung und haben mehrere Sorten im Haus. Gerade wenn man verschiedene Tees vorrätig hat, kann schon etwas Zeit ins Land gehen, bis das letzte Kännchen zubereitet wurde. 🐢🐌 🌿 Sicherlich wird Tee nicht schlecht und kann auch noch nach Jahren genossen werden, selbst wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum schon eine Weile zurückliegt. Immerhin ist er ein getrocknetes und damit haltbares Lebens- und Genussmittel. Dennoch kann das Aroma mit der Zeit nachlassen und die Vollmundigkeit nicht mehr ganz so gegeben sein wie zu Anfang. Damit dies nicht schon früher geschieht, ist es wichtig, den Tee richtig und auch achtsam aufzubewahren. 👍😄 Tee mag es dunkel, trocken und kühl. 🌑 Tee mag es trocken und kühl, gut geschützt vor Luft und Licht. Sein köstliches Aroma verträgt sich nicht mit Gewürzen oder Kaffee, deswegen sollte er keineswegs im Küchenschrank mit Kräutern aufbewahrt werden. Wer beispielsweise einmal Rooibos neben Fencheltee gelagert hat, wird sich anschließend wahrscheinlich ziemlich über die überlagerte Fenchelnote geärgert haben! Und schon gar nicht sollten Haushaltsreiniger in der Nähe von Tee gelagert werden … 😱 🌿 Tee nimmt fremde Aromen und Gerüche an; je empfindlicher ein Tee ist, umso eher wird das geschehen. 🍵 Lagerung von grünem und weißen Tee ⛩ Grüntee aus Japan und China liebt Temperaturen um die 10 Grad, was jedoch in normalen Wohnungen kaum möglich sein wird. Wer nicht gerade das Glück hat, eine kühle Speisekammer im Haus zu haben, kann sich aber anderweitig behelfen. In jedem Fall muss Tee luftdicht aufbewahrt werden, um das Aroma der feinaromatischen Blätter zu bewahren – am besten in einer fest schließenden Teedose. Bitte die Teedosen nicht in den Kühlschrank stellen, denn dort ist es zu kalt und auch zu feucht – zudem besteht die Gefahr, dass der Tee anschließend nach Salami, Käse oder Schinken schmeckt – oder was sich sonst so im Kühlschrank befindet… 🧀🍖 👉 Ideal ist ein Ort in der Küche, der nicht allzu warm und weit weg vom Herd ist (Kochdünste!) – auch der Kühlschrank gibt Wärme ab, ebenso der Geschirrspüler. Hervorragend wäre ein Plätzchen im Flur, da dieser in der Regel nicht geheizt wird und auch keine Fenster hat. Möchten Sie Ihren Tee richtig lagern, dann geben Sie die Teedosen (oder Tüten) in einen Schrank. Bei einem offenen Regal sollten Sie darauf achten, dass weder die Morgen- noch Nachmittagssonne auf die Teedosen scheint! 🌞 🗾 Auf japanische Art: In Japan ist es nicht unüblich, größere Teevorräte einzuschweißen und dann an einem kühlen Ort aufzubewahren, was nicht zuletzt der Regenzeit und den tropischen Temperaturen geschuldet ist. ☔🌡 Schwarzer Tee ☕ Schwarzer Tee kommt mit seinem kräftigen Aroma etwas robuster daher als der elegante grüne oder weiße Tee. Java Red Tea ist zwar mild und niemals bitter, aber gleichzeitig kraftvoll und erdig. Für seine Lagerung gilt jedoch die gleiche Empfehlung wie für chinesische und japanische Grüntees. 🍵 Teedosen 👉 Die Teegefäße nicht zu groß auswählen, denn Tee reagiert auf Sauerstoff empfindlich. Es ist besser, mehrere kleine Teedosen zu wählen, als eine zu große, welche dann – je leerer sie wird – umso mehr Sauerstoff beinhaltet! Auch sollte möglichst immer die gleiche Teesorte den Weg in die Dose finden, damit es nicht zu Aromaübertragungen kommt. In jedem Fall sollten die Teedosen luftdicht abschließen! 👈 🍒 Eine Alternative zur klassischen Dose aus Metall können Behältnisse aus Kirsch- oder Pfirsichholz sein, die einen wunderbaren Anblick bieten und bereits das Auge vorab zum Tässchen Tee einladen. Übrigens ist es kaum nötig, dass Sie Ihre Teedosen reinigen müssen, es reicht, wenn Sie sie mit einem trockenen fusselfreien Tuch auswischen – und das war es auch schon! 🍑 💍 Die Aufbewahrung in einer schönen Teedose lässt den Tee durchaus zum Schmuckstück werden, besonders, wenn die Dosen in einem offenen Regal stehen. Teedosen kosten nicht viel, sie sind zudem ein schönes Geschenk oder Mitbringsel, wenn man zu einer Einladung etwa an Stelle von Wein einen schönen Tee verschenken möchte. In jedem Fall sind sie nützlich und gleichzeitig ein schönes langlebiges Geschenk – sie machen etwas her und bieten einen schönen Blickfang, wo auch immer sie aufbewahrt werden. 👁👁 „Maindofurunesu“ (Japanisch: Achtsamkeit) bei der Zubereitung 😊 😋 Sie möchten sich nun einen Tee zubereiten, weil allein schon das Lesen Ihnen Appetit gemacht hat? Wenn Sie Ihre Teeblätter aus der Packung oder Teedose in die Kanne geben, dann sollte dies nicht unbedingt neben dem dampfenden Wasserkessel erfolgen, da sich sonst Feuchtigkeit im Aufbewahrungsbehältnis niederschlagen kann – vergleichbar mit dem direkten Würzen aus der Pfeffermühle über dem dampfenden Kochtopf! Bloß nicht! 😑 Auch sollte der Teelöffel, mit dem Sie den Tee entnehmen, trocken sein. Lagerzeit ✅ Wenn Sie Ihren Tee achtsam aufbewahren und zubereiten, können Sie ihn bis zu zwei Jahre aufheben, was schon eine ordentliche Zeitspanne darstellt. Doch vermutlich wird er gar nicht so alt. 😉 Auch wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist, können Sie Ihren Tee bei richtiger Lagerung immer noch genießen, wenngleich das Aroma nach und nach langsam abnimmt. Last but not least – das „Kleingedruckte“ zum Schluss: Sollte der Tee jedoch einmal trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mit Feuchtigkeit in Berührung kommen und Schimmel entwickelt haben – bitte trinken Sie ihn dann nicht mehr, sondern entsorgen Sie ihn komplett, z. B. auf dem Kompost. Er schmeckt dann nicht nur fürchterlich, sondern stellt auch eine Gefahr für die Gesundheit dar. In diesem Fall ist natürlich auch das Aufbewahrungsgefäß gründlichst zu reinigen. Doch zum Glück kommt dies ausgesprochen selten vor. Bei richtiger Lagerung und achtsamer Zubereitung kann im Endeffekt nichts schiefgehen! Somit bleibt nur noch zu sagen: „Darauf nun ein schönes Tässchen!“ 🙏😄🍵
  2. Hallo liebe Teefreunde Ich wollte dieses Thema noch einzeln herausgreifen und ein Thema daraus machen für allfällige Diskussionen und um besser via Google gefunden zu werden. Also zuerst meine neue Devise bezüglich Teekonsum: Und hier die wichtigsten Punkte der darausfolgenden Diskussion, welche eben bereits im "Welcher Tee ist heute in eurer Tasse"-Thema unterging: Ein weiterer Punkt ist zusätzlich, dass man durch ständigen Teegenuss sich selbst u.U. zu wenig wahrnimmt, wenn man z.B. mal Ruhe bräuchte, statt immer leisten und aktiv sein. Man muss sich bewusst sein, Koffein ist ein Nervengift, evtl. sind die vor knapp 4 Jahren belachten 5g pro Tag alles in allem gesehen langfristig doch keine schlechte Richtschnur.
  3. Es wird oft von Achtsamkeit gesprochen, und selten davon, was das eigentlich bedeutet. Sollte dazu Gesprächsbedarf bestehen, können wir das hier mal diskutieren. Da wird so viel von "genießen", "entspannen", "chillen", "sich gönnen" gesprochen. Ich will ja nicht zu harsch urteilen... es gibt halt so viel gute, ernsthafte Achtsamkeitsarbeit, und auch Yoga ist da ein Teil von. Manche doch eher ziemlich simplen Tips scheinen mir da arg kontraproduktiv - mir scheint, als würde dieses so wertvolle Konzept ausgehöhlt, um zur bloßen Rechtfertigung für Konsummaschen genutzt zu werden. Achtsamkeitsarbeit muss nicht kompliziert gemacht werden, aber es steckt halt doch mehr an Technik, Können, Wissen dahinter als reine Entspannung, vom Konsum ganz zu schweigen. Das erinnert mich an ein Interview mit Jon Kabat-Zinn und Richard Davidson, das ich neulich gelesen hab: https://tricycle.org/trikedaily/untold-story-america-mindfulness-movement/ Also, was ist denn Achtsamkeit? Ich würde sagen, grundsätzlich ist es oft mit Buddhismus assoziiert, muss es aber nicht sein. Ich finde, religiös-weltanschauliche Fragen sind da nicht unbedingt hilfreich, weil sie einfach ein anderes Themenfeld mit reinbringen. Jon Kabat-Zinn ist da jemand, der die zentalen Punkte sehr gut rausgearbeitet hat, ohne sich auf religiöse Termini zu verlassen, und ohne es zu sehr zu verwässern. "Einfach mal eine Tasse Tee genießen", "Sich in Ruhe dies und jenes gönnen" - das ist natürlich alles nicht falsch, m.E. impliziert es aber, dass Entspannung und Konsum (aka "Genuss") dann schon echte Achtsamkeitsarbeit sind. Das ist natürlich schön, weil man dann um die unbequeme Tatsache, echte Arbeit vollbringen zu müssen, herumkommt und einfach chillen kann, und sich dabei einreden, dass man ja schön achtsam ist grade. Was haltet ihr davon?