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5 Ergebnisse gefunden

  1. Alter Tee ist ...

    Vorab, der folgende Text schildert eine Momentaufnahme, ein Work in Progress, unter der Kenntnis von begrenztem, akkumuliertem Teewissen, und noch dazu, unerhörter Weise, einen äußerst subjektiven Eindruck. Ich vermute, dass sich das über viele Jahre als Vorspann eigentlich immer voranführen lässt, oder aber auch gleich ganz weglassen. Des Weiteren habe ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen; im Gegenteil, es fühlt sich oft an, als würde ich mit der kleinen Kuchengabel ein paar Brösel vermeintlicher Weisheit aufsammeln, von denen ein beträchtlicher Teil zwischen den Spießen durchrieselt, um dann Jahre später erst in den Couchrinnen der Erinnerungen wiedergefunden zu werden. Genug Abschweifungen, ohne Umschweif nun der Frevel, den ich hiermit an die Beitragstür nageln werde: Alter Tee ist und bleibt ... alter Tee. Um dem ungehörten Skandal in dieser Aussage nochmal aufs Pferd zu helfen: Für mich verliert gereifter Pu Erh prinzipiell ebenso viel, wie er gewinnt. Als unwissender Westler darf ich das ohnehin behaupten, und noch dazu fühle mich vom wohlig wärmenden Strom aus westlichem Marketingflausch auch richtig davon getrieben in meiner Welt. Und noch viel Schlimmer ... was bleibt mir denn anderes übrig, ohne mich zu ruinieren? Und um jetzt wieder etwas die Schärfe aus dem Gesagten zu nehmen, nochmal etwas rationaler eingeordnet in die Bildbände meiner Geschmacksbilbliothek: Ich weiß den Geschmack von gereiftem Pu Erh, soweit ich bisher welchen probieren konnte, den Koryphäen des Elements sowie Pu Erh Allwissende aus Gegenden Chinas, die nach mindestens mehreren Jahrzehnten Reifezeit verlangen, noch als Aged oder Semi-Aged zulassen würden. Allerdings ist der springende Punkt in meinem Widerwillen himmelhochjauchzend in den Lobesgesang alten Shengs oder einfach nur kopfnickend in das Mantra des Alt ist besser einzustimmen, eben der, dass da eben im Alten Tee so viel weniger in Wilde Richtungen entspringt. Es ist herrlich in die Welt der Aromen von Leder, altem Pergament, Herbstlaub, Kampfer und Krypta-Weihrauch Mystik einzutauchen. Aber auch wenn es hier durchaus große Unterschiede gibt, und manchen Tees das Aufstoßen der Pforte in diese Hallen des gereiften Geschmacks verwehrt bleiben mag, im Grunde bleibt für mich diese Geschmackswelt der große Gleichmacher der ungestümen Vielfalt eines lebendigen und faszinierenden Guts, wie es junger und älter werdender Sheng nunmal sein kann. Da sprießt aus der Jugend des Tees so viel Herkunft, Terroir, Weisheit und Perfektion der Verarbeitung, gewollte Beeinflussung von natürlicher Entwicklung des jungen Tees, ungestüme Bitterkeit und erstaunliche Süße, dass es mir schwer fällt eine ähnliche Vielfalt in den reifen Jahren zu finden. Das hat mitnichten mit Komplexität in meiner Wahrnehmung zu tun, die noch eher steigen kann, aber nicht muss. Es hat mit Vielfalt zu tun, die sich auf einen engeren geschmacklichen Bereich einengt mit dem Alter. Die geschmacklichen Diskussionsrunden des Alters sind über die Vielfalt der Jugend im Vergleich doch in engerer Runde verbunden. Höre ich mich richtig, ist alt jetzt schlechter als jung? Das frage ich mich kopfschüttelnd. Ich habe mit Interesse wahrgenommen, was James von TeaDb dazu zusammenfassend aus Zhang Jinghongs Puer Tea: Ancient Caravans and Urban Chic vorzutragen hat. Konsequenterweise hat sich jenes Buch auch ganz oben auf meinen eigentlich nach First Come First Served abzuarbeitenden Buchturm zu Babel gemogelt. Kurz gesagt, scheint es durchaus auch im Reich der Mitte diverse Meinungen dazu zu geben. Auf die unterschiedlichen Meinungen und korrespondierenden Gruppierungen und die Frage, ob das bei Tee-Farmern eine freiwillige Entscheidung zu jung Getrunkenem ist, das Diktat der Erfahrenen es andersherum vorgibt, oder es bei erst jüngst erschlossenen Zielgruppen schlichtweg Unwissenheit sein muss, gehe ich nicht weiter ein, weil mir die Buchstaben ausgehen und ich es gerade ohnehin hinreichend getan habe. Nun dann, ich lasse mich gerne von weiteren Tees, insbesondere gereiften, auch weiter vom Gegenteil überzeugen. Ich glaube aber in meinem Zustand der augenblicklichen Überheblichkeit nicht daran, dass es so leicht machbar wird. Vielmehr scheint mir das momentan mit dem gereiften Tee vielmehr so zu sein, wie mit dem Leben und der Weisheit an sich, ganz pathetisch, ganz allegorisch, ganz überheblich. Trinke ich jungen Tee, so bewundere ich all die Kraft und frühen Mut und Vielfalt, die er mit sich bringt und erwische mich dabei, daran zu denken, wie er sich wohl weiterentwickeln mag, über Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Trinke ich älteren Tee, bin ich begeistert, ob der gesetzten Weisheit und manchmal überrascht, ob der festgefahrenen Engstirnigkeit und frage mich, mit Wehmut, wie er wohl jung war und was da noch alles dahinter steckte und was ihn zu dem gemacht hat, das er ist. Ich frage mich, was seine Lebensgeschichte ist und denke mir Geschichten aus, weil ich sie nicht kenne. Was ich mir noch ausmale ist, einen Tee über Jahre zu trinken, und diese Geschichten zu erleben, die frühe Überheblichkeit und lauten Töne, die Wehmut der vergangenen Jugend und den Stolz auf das gelungene älter werden zu kennen und das Erreichen gesetzter Weisheit zu verstehen. Und das bringt mich zu meiner These: Alter Tee ist Alter Tee. Umgekehrt gilt das auch. Mit einem Tee zu Altern, das ist großes Kino. Was soll ich jetzt schon in Wehmut verfallen, indem ich mein Tee-Budget überschwänglich für Weisheit ausgebe, über die ich nur fabulieren kann. Und wie das so ist, mit solchen Erkenntnissen, sind sie meist nicht die Bits Wert, in denen sie geschrieben sind.
  2. So, es war soweit, Zeit , gute lichverhältnisse, neue foto-app fürs tablet zum verkleinern und rahmen der bilder, erlaubnis das das handy der frau zum knipsen zu bekommen... manmanman, was nehm ich auf mich für euch Entpackt aus dem filzetui , sieht er aus wie ein pu erh kuchen Das blatt sieht aus wie gepresstes laub, auch beim aufbröseln ändert sich die ähnlichkeit zu angerottetem herbstlaub nicht. Die aufgüsse erfolgen mit ca.180ml auf 5,5g tee 30, 45, 60, 90, 120, 180 sec Der 1. Aufguss ist noch sehr hell und mild Geschmacklich leicht fruchtig, tatsächlich etwas nach laub?! 2. Aufguss Schon kräftiger, dass süssliche entwickelt sich langsam stärker, frucht mit etwas im nachklang. Kennt ihr den gruch von nassen laub das durch verrotten leicht süsslich riecht? So in etwa. 3.aufguss Nimmt an farbe und geschmacklichem volumen zu. Bischen nach getrockneter aprikose mit heu/laub assoziationen 4. Auguss Farbe ändert sicht nicht mehr wesentlich, insgesamt bleibt der geschmack. Lecker, leichte frucht mit angenehmer leichter strohiger herbe 5. bis 7. Aufguss verändern sich auch nichg nennenswert, bleibt schön stabil, ausdauernder als ich gedacht hätte Das blatt ist nicht sehr intakt, was aber ja auch nicht wirklich zu erwarten war Fazit: Für umgerechnet 6€/100g ausgesprochener volltreffer Ein feiner süffiger tee, der in etwa qualitativ nem ungealterten pai mu tan gleich kommt für 8 bis 10 € Nicht ganz so süss-fruchtig, aber ne gewisse interessante tiefe durch das lagern, ist sicher noch durch variationen im aufguss, grade mengentechnisch einiges rauszuholen So liebe bedrogte mitleser, das wars erst mal Werde heut abend noch als vergleich nen gelben tee - kekecha - testen, den ich seit 2012 in ner dose habe und der ausgesprochen würzig riecht Bin gespannt
  3. Kuradashi Gyokuro (1,5 Jahre)

  4. Gedengshan 2005 (Yichanghao)

    Von Chris (chenshi-chinatee.de) habe ich seit ein paar Wochen diesen faszinierenden Tee, und habe noch nichts dazu geschrieben. Die trockenen Blätter sind braun, mit ein paar kupfernen Tipps und einigen Stängeln. Das ganze wirkt wie gepudert - eine Oberflächenbeschaffenheit, die wohl oft von recht feuchter Lagerung herrührt. Dieser Tee wurde im fast schon tropisch schwülen Guangzhou gelagert, aber ich erschnuppere nichts von der gefürchteten Zombiefaust zu feuchter Lagerung. Okay, da ist im Hintergrund etwas Kellergeruch, aber vor allem altes Holz und die würzige Süße echter Vanilleschoten. Die feuchten Blätter geben der Nase etwas preis, was sich für mich auch als herausragendster Geschmackseindruck zeigt: eine edelbittere Note, die mich sofort an japanische/chinesische Tusche denken lässt. Hat jemand von Euch schonmal ostasiatische Kalligrafie probiert? Klassischerweise reibt man dafür einen festen Tintenblock mit etwas Wasser auf einem Stein, wo sich der Abrieb mit dem Wasser zu der benötigten Tusche vermischt. Das hat einen ganz besonderen Duft, der für mich immer etwas sehr Kultiviertes, Distingiertes und Edles hat. Genau das finde ich Duft und Geschmack dieses Tees. Chinesische Maler und Literaten - genau die Personen die häufig mit Tee zusammen angebildet werden. Wie passend! Mein liebstes chinesisches Gedicht (wenn auch vom weinseligen Li Bo statt von einer Teekoryphäe): Eine sehr beschauliche Stille wird in dem Gedicht ausgedrückt - und so empfinde ich auch den Tee. Da ist kein lebendiges Pulsieren im Zahnfleisch, keine berauschende Süße, kein Kribbeln den Rücken hoch und runter. Aber ich werde still, mein Herz wird weit und ich bin unheimlich froh, so einen Schatz in meiner Kanne zu haben. Ein Tee von 2005 - ist der schon alt? Bei Chris wird er noch unter den semi-alten Tees geführt, aber mir bietet er alles, was ich von einem Alten erwarte. Wer noch einen Soundtrack zum Tee haben möchte: ich empfehle das Album "Anastasis" von Dead Can Dance (click)
  5. Moin zusammen! Wenn in diesem Beitrag ein paar "m" fehlen mögen, liegt das entweder an einer neuen Macke meiner Tastatur, oder daran dass ich vor lauter schwärmerischen "mmmh" den Buchstaben schon aufgebraucht habe. Es geht bei diesem Tee um meinen ersten Sheng, der in Melonenform gepresst ist und meine erste Bestellung von Chawangshop. Kurzfassung: Guter und typischer Vertreter alter Sheng, die weder zu feucht noch zu trocken gelagert wurden. Reichlich Kampfer/Minz-Frische aber schon nach 10 Aufgüssen erschöpft. Trotzdem super Preis/Leistungs-Verhältnis. Langfassung: (noch viel länger ist die englische Fassung auf no ObjectiviTEA, wenn Ihr mir die Eigenwerbung nachsehen mögt) Die dunkelbraunen Blätter mit ein paar kupfergoldenen Knospen sind sehr fest gepresst - dazwischen auch ein paar wenige zarte Stängel, worauf ich bei der Tribut-Tee-Qualität (Gong Cha) gar nicht zu hoffen wagte. Der Duft der trockenen Blätter ist genau das, was ich von altem Sheng erwarte: antiker Apothekerschrank, wo der alte chinesische Kräuterhändler seine Kampfer-Vorräte drin aufbewahrt hat. In der Tasse zeigt sich der Tee seine Alter entsprechend bräunlich - aber eigentlich würde man eine dunklere Farbe als auf dem Foto erwarten. Das liegt daran, dass ich den Tee inzwischen recht dünn dosiere. Beim ersten Versuch hatte ich ca. 5g auf 100ml - da hat der Tee mir fast die Schuhe ausgezogen. Nicht nur der Geschmack war intensiv, sondern auch das Kribbeln im Körper und das Gefühl, dass ich besser nicht Auto fahren sollte mit diesem dämlichen Dauergrinsen, welches mir der Teerausch verpasste. Okay, inzwischen dosiere ich den Tee mit ca. 3g auf 100ml - will ich ja nicht zudröhnen. Auch in der milderen Dosierung kommen die Geschmackseindrücke deutlich raus - aber ganz unterschiedlich, ob ich mein Tonkännchen oder einen Porzellan-Gaiwan verwende. Im Tonkännchen schmecke ich altes Leder und Spearmint / im Gaiwan sind es antikes Holz und Kampfer. Was überhaupt nicht hervorkommt, sind Keller-Eindrücke. Die Jahre der feuchten Lagerung in Simao liegen lange genug zurück, dass keine Moder-Assoziationen aufkommen. Weder zu trocken (säuerlich-metallisch) noch zu feucht (Zombiekeller) gelagert - so mag ich alten Sheng! Nach dem Schlucken sind Leder oder Holz gleich verschwunden und der Mund wird völlig dominiert von der minzigen Kühle und Frische. Dieses Gefühl wandert langsam den Hals runter bis in meine entzündeten Bronchien ... und während ich dem Gefühl so nachgehe, macht sich langsam eine späte Süße in meinem Mund breit. Der Tee ist lecker, hat richtig Power und ist unglaublich günstig (rund 57€ für 500g plus Versandkosten), hat aber auch einen Nachteil: wenn man nur 3g pro 100ml nimmt und die Blätter durch die unheimlich feste Pressung so beschädigt sind, halten die Blätter nicht so vielen Aufgüssen stand. Ungefähr 10 gute Aufgüsse bekomme ich den Blättern entlockt - das ist weniger als bei einer üblichen Sheng Session für mich. Aber hey - bei dem Preis kann man echt nicht meckern! Noch ein Kuriosum: Wenn man sich die gebrauchten Blätter ansieht, erkennt man zwei ganz unterschiedliche Arten von Rohtee (maocha), die in der Mischung gelandet sind. Da sind einerseits die typischen Blätter, welche in der Maochaherstellung zu länglichen Nadeln gedreht wurden ... aber zum Anderen sind da auch kugelig gedrehte Blätter, die deutlich dunkler sind und sich nicht ganz entfalten. Hoffentlich kann man das auf dem Foto richtig erkennen. Gestern habe ich dann mit diesen Blättern auch mal ausprobiert, den letzten Rest auszukochen: click: