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31 Ergebnisse gefunden

  1. Moin liebe Teetalker, Ich bin vor kurzer Zeit nach Friesland gezogen und irgendwie wurde mein Interesse zu Tee geweckt. Meine bisherigen Tee-Erfahrungen beschränken sich auf die bekannten Discounter Teebeutel wie zB von Meßmer oder Teekanne. Ich wollte nun mal "richtigen" Tee probieren und bin von der Vielfalt erschlagen. Da ich erstmal eine grobe Richtung haben möchte, ob ich zB eher auf Schwarz/Grün etc. stehe, habe ich überlegt mir ein Probierset mit vielen verschiedenen Sorten zu bestellen. Da ich nicht weiß, ob ich hier Links Posten darf, schreib ich einfach mal welche ich rausgesucht habe. -Probierset von PureTea -Probierset von Ronnefeldt Welches der Beiden sollte ich mir bestellen? Oder sind sogar beide nicht brauchbar ? Desweiteren müsste ich noch wissen was ich außer dem Tee noch unbedingt für den Einstieg benötige.. Möchte ungern direkt einen Haufen Geld hinblättern um dann evtl. festzustellen, dass es doch nichts für mich ist.
  2. Hallo an alle, Wie der Titel schon sagt, bin ich Tee Neuling. Bisher habe ich vorwiegend lose Früchtetees getrunken. Nun würde ich gerne mal "echte" Tees versuchen. Leier kann ich noch nicht mal sagen, in welche Richtung es gehen soll. Habs schon mit Schwarztee probiert. Das war aber gar nicht mein Ding, weil zu bitter. Ich hoffe ihr könnt mit meinen etwas dürftigen Angaben überhaupt weiterhelfen. Bin mir halt wirklich noch sehr unsicher. Vielleicht habt ihr ja eine Empfehlung für mich, was sich am Besten für Anfänger eignet. Schließlich hat auch ein erfahrener Teekenner mal angefangen Vielen Dank schon mal für eure Antworten
  3. Vom Spezitrinker zum ....

    Moin zusammen, ich möchte mich mal kurz vorstellen. Bin eigentlich ein typischer ungesund Trinker und gönne mir gerne mehrere Süßgetränke pro Tag.Davon möchte ich jetzt weg und habe angefangen, Tee zu trinken. Angefangen hat das ganze mit der Teemaschine Design Tea & More Advanced von Gastroback. Da ich keine Ahnung habe wie ich Tee zubereiten soll, ist das schon eine gute Hilfestellung. Zuerst bin ich in den örtlichen Tee Gschwendner eingekehrt, aber dann recht schnell in ein echtes Teegeschäft gegangen. Ich bin sehr gespannt wie sich mein Teegeschmack und Trinkverhalten über die Zeit verändert und freue mich, viel über das Thema Tee und alles drum herum hier zu lesen. Viele Grüße Euer Nubi
  4. Da es jetzt Winter wird ändert sich auch mein Teegschmack, deswegen möchte ich mich mal einem Thema widmen das ich bisher komplett ignoriert habe, Darjeeling . Ich habe aber davon absolut keine Ahnung deswegen bräuchte ich mal ein paar Tipp's für den Einstieg. Was ist für einen eingefleischten Chinatee und Assam Trinker zubeachten ? Ich gehe morgen mal zum lokalen TGschwendner und hol mir mal 2 -3 kleine Packungen . Gibt's da was zu empfehlen? Nicht dass ich mir da nur geschmacklich ähnliche aussuchen. Ich hab mir den Nr.230 Soom und den Nr.226 Mim ausgesucht geht das ? Wie ihr seht habe ich überhaupt keine Ahnung , Guter Wille ist aber vorhanden. Kann mir jemand die Richtung weisen damit die Übersicht nicht verliere ? Danke Marc
  5. Beratung Kyusu für Anfänger

    Hey liebe Teetalk Community, ich bin seit mehr als einem Jahr nun vollkommen verrückt nach grünem Tee. Aufgrund meines aufkommenden Geburtstags möchte ich mir eine Kyusu zulegen. Hier habe ich einige Fragen: Wieviel muss ich von der gesamten Füllmenge abbrechnen? Ich hatte an eine 280ml Kyusu gedacht zu der ich dann eine ca. 250ml große Teeschale nehmen würde. Ich habe auch schon einige in der engeren Auswahl bin mir allerdings unsicher, weil das Keramiksieb sehr grob aussieht im Gegensatz zu dem Metallsieb. Keramiksieb: https://amida-tee.de/shop/zubehoer/kyusu/kyusu-supure-ca-280-ml/ Metallsieb: https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/teekannen/seitengriffkannen/teekanne-kyusu-grau-braun-kleine-kugelform-280-ml?c=150 Bin für jede Hilfe und jeden Tipp dankbar. Vielen Dank schonmal im Voraus, Mike
  6. Ich grüße alle Anfänger und Teegurus !! Auf den ersten Blick scheint dieser Thread überflüssig zu sein, doch es gibt sehr triftige Gründe warum es in allen Teeforen der Welt so etwas wie einen "Leitfaden für Anfänger" geben sollte. Ein typischer Fall. Jemand will aufgrund eines persönlichen Erlebnisses in die Welt des Tees einsteigen, jenseits von Schwarz- und Früchtetee, die er/sie bereis zu Genüge kennt. Er/sie geht daraufhin in einen Teeladen und lässt sich beraten, das ist so der übliche Weg. Leider ist es so, unabhängig vom Teeladen, dass dort nur Tee besprochen wird, so gut wie niemand spricht über die Aufgussmethode und das vorhandene Teegeschirr des Anfängers! Er/ise kommt heim, nimmt die handelsübliche Keramik- oder Glasteekanne, schmeißt den Tee rein, gießt kochend und lange auf und ist enttäuscht über das Ergebnis. Nach ein Paar solcher Enttäuschungen wendet sich der Anfänger/in dem Internet zu, und das sind dann unsere Neulinge, die auf der Suche nach "gutem Tee" sind, da sie selbstverständlich annehmen es lag alles am "schlechten Tee". Diese werden dann mit Begriffen "Gongfu Cha" konfrontiert, sowie mit Aufforderungen sich doch eine Yixing-Kanne zuzulegen oder einen "Gaiwan"... Anfänger/in googlet, wird von einer Info-Lawine fast erschlagen, denn was die hier anwesenden Teaheads als "Allgemeinbildung" verstehen ist für den teefremden Normalo kompletter Bahnhof. Selbst das Universalwerkzeug der Teewelt, der Gaiwan, will richtig verwendet werden, was ohne Anleitung und Training eben nicht geht, nicht jeder hat die Puste das alles autodidaktisch zu erforschen. Das führt unter anderem dazu dass immer wieder Anfänger diesselben Fragen stellen... Hier ist meine Vorstellung von dem was wir jedem Anfänger als Leitfaden geben sollten. Schritt 1. Teegeschirr 1). Teetasse mit Sieb und Deckel (300-350ml), 2). 300-500ml Flüssigkeitsbehälter, 3). Feinsieb, 4). Küchenthermometer, 5). digitaler Küchen-Timer, 6). Küchenwaage Ich bin der Überzeugung dass der Einstieg in die Welt des Tees hier stattfinden sollte, und nicht bei der Auswahl des Tees selbst. Vor allem das Aufgussgefäß muss so nah an Gaiwans/Tea Taster herankommen wie es nur geht und trotzdem fast in jedem großen Supermarkt für kleines Geld zu kaufen sein. So eine 300ml Siebtasse mit Deckel ist m.M.n. die beste Anfänger-Lösung (der mitgelieferte Sieb ist da meist zu grob, deswegen muss Feinsieb extra gekauft werden) denn sie lässt sich im Grunde wie ein Tea Taster verwenden. Zu einem Drittel aufgefüllt ergibt das 100ml, was wirklich jeder nach Augenmaß gut machen kann. Schritt 2. Teewasser Wenn man in einer Region mit hartem Wasser lebt, hat man ein Problem. Mein Tipp, stilles Mineralwasser von "Volvic" - überall zu haben, sehr neutraler Geschmack und Mineralisierung. Ich selbst habe einmal mehrere Tees mit hartem Wasser zubereitet, diese waren moderat bis kaum genießbar. Wenn der Anfänger alles richtig macht und trotzdem ein schlechtes Ergebnis bekommt, ist es doppelt so enttäuschend. Was eben überhaupt nicht sein muss. Schritt 3. Brühwasser - Tee - Verhältnis Grün- und Weißtees: 3-5g/100ml, Oolong: 5-7g/100ml, Pu Erh: 5-7g/100ml, Schwarztee: 5-6g/100ml Schritt 4. Wassertemperatur Grüntee: ~70°C, Weißer Tee: 70-80°C, Oolong: 80-90°C, Pu Erh: 85-95°C, Schwarztee: 80-95°C Schritt 5. Ziehdauer Meine Erfahrung ist, dass man unter 2 Minuten Ziehzeit kaum was falsch machen kann, was die gängigsten Tees angeht. Schritt 6. Anzahl der Aufgüsse Mindestens 4 Aufgüsse. Wie sieht das die verehrte Tee-Community? Würde da jemand was korrigieren, hinzufügen oder gar weglassen? Mir geht's darum das ganze so knapp, verständlich und informativ zu gestalten wie es nur geht. Es wäre z.B. durchaus praktisch wenn wir einen solchen Leitfaden in .jpeg - Form konvertieren und einfach zum Download anbieten, damit sich dieses Wissen zum Wohle der Anfänger verbreitet. Grüße, OstHesse
  7. Guten Tag allerseits, Ich bin relativ neu unter den Teetrinker und habe ein Paar Startschwierigkeiten, aber erstmal zu mir ....Ich bin leidenschaftlicher Heißgetränke trinker und war jahrelang Kaffeliebhaber. Leider tut mir der Kaffee nicht unbedingt gut. Mein Magen verträgt ihn super, jedoch habe ich vorallem wenn ich geistige Hochleistung erbringen muss das Gefühl eher leicht verwirrt und gehetzt zu sein und fühle ich mich somit weniger Leistungsfähig wenn ich Kaffee trinke. Daher habe ich der wirtschaftlichen Totalschaden meiner heiß geliebten Siebträgermaschine (natürlich mit e61 Brühruppe ) als Anlass genommen im Frühjahr 2017 auf Tee umzusteigen. Dies gelang mir eigentlich auch ganz gut ohne den Kaffee zu vermissen. Zuerst habe ich mit Hilfe des lokalen TG die Welt der Grüntees erkundet und Sencha für mich entdeckt. In folge dessen habe ich auch bei anderen Händlern bestellt (sundaynatural & Teekontorkiel) und habe aber leider nur Tees erhalten die mir nicht schmeckten. Daher habe ich mich erstmal an den Sencha von TG gehalten. Das ich mit der Zeit aber wieder Abwechslung suchte habe ich mich von einem Freund auf Earl Grey bringen lassen, da mir die herbe Note zusagt. Nachdem ich die Sorten vom TG ausgiebig getestet hatte aber mich dann mehrere verschiedene Earl Greys beim Teekontorkiel bestellt. Diese fand ich lieder alle derart schrecklich, dass ich sie wohl schweren Herzens wegwerfen werden. Ich bin eigentlich kein Freund davon Lebensmittel weg zu werfen und würde auch einen weniger guten Trinken, aber die verwendeten Aromen sind derart ... entschuldigt die Wortwahl aber mir fällt kein besseres Wort ein als ecklig (die english breakfast Mischung die ich mitbestellt habe finde ich auch nicht toll, aber werde sie trinken). Langer Rede, kurzer Sinn ... ich habe jetzt für 20 € Tee bestellt den ich nicht trinken kann bzw. will und traue mich nicht woanders als beim TG noch Tee zu kaufen. Vielleicht kann mir jemand mal einen Tipp geben welchen Teehändler ich noch ausprobieren könnte. Am besten auch mit einem Hinweis welche Teesorten auch tatsächlich gut sind. Aktuell trinke ich gerne Assam Tees Second Flush, nur damit ihr eine Vorstellung habt was ich zur Zeit so trinke. Dies wechselt aber immer mal wieder, daher bin ich für viele Tipps und Anregungen im Bereich des echten Tees und dankbar. Einzig Roiboos und Früchtetees schmecken mir nicht und auch bei aromatisierten Tees war Earl Grey bisher die einzige Ausnahme aber das muss nicht zwingend so bleiben . Vielen Dank und beste Grüße, der Schlotzer
  8. Hallo zusammen, vorab: Ich hoffe, ich bin damit im richtigen Forum, ich wollte dafür jetzt keinen Blog o.ä. eröffnen und ich denke das passt am besten ins Anfängerforum Worum geht es denn jetzt hier? Nun, ich habe vor rund zwei Monaten hier gefragt, wie man als Anfänger denn mit Tee anfangen soll. Da im Thema durchaus Interesse "angemeldet" wurde mal vom Einstieg zu berichten, dachte ich, dass ich das mal probiere, vielleicht interessiert es hier den ein oder anderen oder es hilft einem anderen Einsteiger Unten gibt es auch ein kleines Fazit für die Leute, denen das zu viel Text ist Also bei mir begann die Teetrinkerei auch mit den üblichen Beuteln aus dem Supermarkt. Irgendwann bin ich dann auf losen Früchtetee aufmerksam geworden und habe den dann immer abends getrunken. Schließlich habe ich mich im Teeladen vor Ort mal in die Schwarzteeabteilung verirrt und habe dann mutig zu einigen aromatisierten Sorten gegriffen. Einige davon haben mir geschmeckt, einige andere nicht, ich habe mich dann auf ein paar Sorten beschränkt und war dann erstmal zufrieden. Schließlich hat mir der Verkäufer im Teeladen mal eine Probe eines unaromatisierten Grüntees aus Japan mitgegeben. Diese Probe habe ich dann unter der Woche misstrauisch beäugt und überlegt was ich denn damit anfangen soll. Schließlich habe ich mir am Wochenende mal Zeit dafür genommen und probiert. Brav nach der Anleitung der Verpackung aufgebrüht und dann neugierig probiert. Hat furchtbar geschmeckt... Ich war leicht verwirrt, wer trinkt denn bitte so ein Zeug? Musste ja der richtige Geschmack sein, schließlich habe ich es nach der Anleitung gemacht Aber ich hatte noch Tee übrig, die Probepackung war für zwei Portionen gedacht. Und ich war neugierig, also habe ich im Internet gesucht, was ich vielleicht falsch gemacht habe. Da bin ich hier auf das Forum gestoßen. Habe mich ein wenig durch die Themen durchgelesen und gemerkt, dass 4min und 90°C für 3gr Tee und 500ml Wasser nicht wirklich so gut sind. Also habe ich neu ausprobiert, diesmal nach der Gong Fu Aufgiessmethode. Zwar hatte ich nur ein kleines Teesieb und eine übliche Kaffeetasse aus dem üblichen Geschirr, aber ich wollte es ausprobieren. Die empfohlenen 70°C hatte ich vermutlich auch nicht, da kein Thermometer sondern nur die Methode des Umgießens... Egal, mit der Stoppuhr des Handys habe ich die Zeit gemessen und dann erwartungsvoll probiert. Diesmal schmeckte der Tee nicht furchtbar, aber für meinen Geschmack auch nicht wirklich gut. Also noch zwei Aufgüsse weiter gemacht und dann festgestellt, dass es nicht wirklich besser wurde. "Liegt wohl an der Sorte" war mein Gedanke dazu. Aber ich war noch immer neugierig und wollte weiter Tee ohne Aromastoffe probieren. Also weiter im Forum gelesen und neugierig durch einige Onlineshops geklickt. Ich kannte bis dahin grünen und schwarzen Tee, aber das es auch sowas wie Oolong, Pu, Weißen oder anderen Tee gibt, war mir nicht klar. Da ich aber alles probieren wollte, habe ich mir in einem Shop ein großes Probensortiement bestellt. In dem war dann vieles dabei: Grüner Tee, schwarzer Tee, oolong, weißer Tee, Früchtetee und Kräutertee. Begeistert habe ich mich dann durch diverse Sorten (mal grünen, mal schwarzen, mal oolong und noch mehr durcheinander...) probiert, aber nach einigen Proben war dann wieder die Ernüchterung da: Alles Sorten schmeckten untereinander gleich: ich konnte nirgendwo wirklich Unterschiede feststellen, außer das einige wenige wirklich bitter und nicht gut schmeckten. Also habe ich meine Versuche wieder zurückgefahren und mich mehr auf meinen bewährten Früchtetee konzentriert. Im Dezember wollte ich dann wieder in das Thema neu einsteigen, einfach weil es ja doch noch irgendwie interessant war. Diesmal aber mit einem anderen Ansatz, empfohlen hier im Forum: Wenige aber gute Sorten. Also habe ich Anfang 2018 drei Sorten grünen und drei Sorten oolong Tee bestellt. Dazu eine Kyusu, eine günstige Waage und eine Teeschale (war ja gerade Weihnachten ). Seitdem habe ich alle drei Oolongs getrunken und auch zwei der grünen... Alles stets im Gong Fu Style, gut abgewogen (dabei habe ich gemerkt, wie viel 4-5 gr Tee wirklich sein können...) und dann möglichst mit der passenden Temperatur (ein seit kurzem gekaufter Wasserkocher mit Temperaturvorwahl hilft da sehr..) übergossen und mit der Stoppuhr gemessen. Seitdem: Okay, das ist vielleicht übertrieben, aber es ist wirklich was ganz anderes als vorher. Ich würde sagen, dass ich alle 5 Tees die ich bisher getrunken habe, erkennen könnte, einfach am Geschmack. Mein Geschmackssinn hat sich ebenfalls bei Tee verbessert. Am Anfang haben die Oolongs alle sehr ähnlich geschmeckt, aber mittlerweile erkenne ich bei jedem gewisse Nuancen, die die anderen nicht haben. Zudem konnte ich in der letzten Woche wirklich jeden Tag sagen, auf welchen Tee ich mehr Lust habe. Mal war es Oolong A, mal Oolong B... Das hatte ich vorher noch nicht! Letztes Wochenende habe ich zudem mal bewusst Zeit für eine Teesession genommen. Normalerweise trinke ich den Tee den Tag über verteilt, wenn ich arbeite, aber diese Session war anders. 2h habe ich mir für den teuersten der Oolongs genommen (für mich ist er teuer Aber er schmeckt auch sehr gut ) und in den 2h 9 oder 10 Aufgüsse getrunken. Das war nochmal ein ganz anderes Erlebnis. Danach war ich dermaßen wach und konzentriert, aber auch gleichzeitig total entspannt. Sehr beeindruckend!! Ich könnte jetzt an dieser Stelle noch einige weitere Details erzählen, aber ich glaube das wird zu viel, daher an dieser Stelle erstmal ein großes DANKE an alle hier, ohne das Forum und auch die Foristen, die mir geantwortet haben und auch teilweise per privater Nachricht mir geholfen haben, wäre ich nicht wieder zum Tee gekommen. Zumindest nicht in dieser Form. Der nächste Kauf von Tee wird nämlich schon geplant. Und es ist irgendwie beängstigend, dass ich jetzt schon kein Problem habe 10 Euro für 50gr auszugeben (natürlich nicht für jeden, ich will unterschiedliche Preiskategorien ausprobieren ) Ich warte jetzt schon auf den Tag (ist vielleicht bald ) wo ich mit einer Person mal einen guten Oolong o.ä. trinken kann (Mal gucken, ob ich die Freundin oder wen aus der Familie dafür nehme ) Fazit: So nun zum Fazit, welches hoffentlich dem ein oder anderen Anfänger hilft, der da steht, wo ich vor 2 Monaten stand: Ich habe gelernt, dass es sich lohnt nur wenige Sorten zu kaufen. Auch vielleicht auf max. 2 Sorten zu begrenzen, also vielleicht Oolong und grünen oder grün+schwarz, oder wie man es halt möchte. Das durcheinander von Sorten am Anfang hat meine Geschmacksnerven nur verwirrt. Und dann auch ruhig mal 3 Tage den gleichen Tee trinken, ich habe am 3 Tag wesentlich mehr Nuancen geschmeckt als am Anfang. Zudem: Zubehör hilft nur, entscheidet aber nicht komplett über den Geschmack, der Oolong schmeckt im einfachen Teesieb genauso wie in der Kanne (Kyusu). Auch wenn die Kyusu natürlich schicker aussieht . Aber das wichtigste ist: Nicht direkt aufgeben und neugierig sein. Ausdauernde Geschmacksnerven helfen auch. Ansonsten das ganze nicht zu ernst nehmen. Habe ich am Anfang auch, aber man benötigt den Spaß. Ansonsten: Danke fürs durchlesen, ich hoffe es war interessant und nicht zu langweilig. Viele Grüße und Danke! paxistatis
  9. Moin! Und Grüße aus Bremen. Ich trinke zwar schon länger auch Tee, hab aber keine Ahnung. Für mich ist Tee Nahrungsmittel und Genuß, aber kein Luxusgut. Nicht ganz unabhängig davon hab ich auch kein Geld für teuren Tee. Neben Schwarztee trinke ich auch gerne Mate, hab einen großen Mate Importeur mit Vor Ort Verkauf gleich um die Ecke. Dort gibt es immer auch umfangreiche Beratung, ob gewollt oder nicht Kenne bisher nur wenige, sehr günstige Schwarzteesorten. Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Als nächstes möchte ich mir das Probierset von Gschwender zulegen, mit 4x 50g. Das wurde hier im Forum schon mehrfach empfohlen. Vielleicht könnt ihr mir brauchbare (Supermarkt) Tees empfehlen? Meine Schmerzgrenze liegt bei 10€ / 100g. Ich reagiere leider sehr empfindlich auf Koffein. Mehr als eine Tasse ist nicht drin, gilt auch für Kaffe und Mate. Mein Zubehör ist schlicht. Isolietasse aus Edelstahl, Sieb und Teeglas sowie Wasserkocher. Ich hab auch ganz konkrete Fragen zur Zubereitung: Rührt man den Tee um, wärend er zieht? Und: Ich mag Tee gerne stark, aber nicht sehr bitter. Gibt es da Tricks? Grüße, Markus.
  10. Tee-Anfänger haben nun für ihre Einsteigerfragen eine eigene Rubrik bekommen: Tee-Anfänger und Einsteigerfragen - Hilfestellung und Tipps für Tee-Anfänger, Einsteiger, Neulinge und deren Fragen, für die ersten Schritte auf dem Weg zum guten und perfekten Tee.
  11. Nochmal ne frage zum tee selbst. Hab mich online mal nach tee umgesehen und finde sorten die 100 gramm die packung 20€ kosten. Ist das teuer? Würdet ihr 100 g als viel bezeichnen? und wo kauft ihr euren tee? Kann ich mir auch diesen losen tee bei edeka kaufen? Oder is das nicht das wahre. Habt ihr besondere shops auf deren tees und qualitäten ihr eher schwört?
  12. Hallo zusammen, ich hätte da ein paar Anfängerfragen bezüglich des Tees: Ich bin erst seit einiger Zeit von aromatisierten Tee auf "richtigen" Tee umgestiegen. Dazu habe ich im lokalen Teeladen als auch bei Tee Gschwender (vielleicht sagt die Kette jemanden etwas?) folgende Teesorten gekauft: Vom lokalen Teeladen. chinesischen Mao Feng (weißer Tee) und japanischer Bancha (grüner Tee) Von Gschwender: Nepal Sftgfop ilam Vally (second flush, schwarzer Tee) Ich wollte einfach mal probieren und die wurden mir empfohlen. Jetzt ist es aber so, dass mir eigentlich alle gut schmecken, auch wenn die erste Tasse immer mit Vorsicht genossen wurde. Ich hätte jetzt ein paar Fragen: Könnt ihr einem Anfänger ein Set empfehlen, dass vielleicht verschiedene Arten abdeckt und man vielleicht auch bestellen kann? Was mich auch interessieren würde: Tee enthält ja Teein und hält einen wach: Ich habe heute Abend mal vor eine Tasse zu trinken und zu prüfen, wie stark der Tee mich wachhält. Was ist denn allgemein bei abendlichen Teetrinken empfehlenswert? Bisher mache ich es einfach so, dass ich mir eine 1l Kanne mit losen Früchtetee mache, das schmeckt mir auch . Außerdem würde mich mal euer Zubehör interessieren (ich hoffe, es ist okay, dass ich das hier anspreche): Bisher habe ich immer einen typischen 0.3l Becher genommen und entweder eine Teekanne (aber mit Metalfilter, kein Plastikkram) oder eine Art Teeei, das aber recht groß ist. Ich habe bald Geburtstag und überlege, ob ich mir nicht als Kleinigkeit ein wenig Zubehör schenken lassen soll. Tee wähle ich lieber selber aus Oder ist das recht teuer? Ich bräuchte sozusagen eine Art "Rundumtipp" für Anfänger. Ich versuche mich auch zur Zeit durchs Forum zu arbeiten bzw. auf Seiten zu lesen, aber ich finde eine Diskussion immer recht hilfreich! Schon mal vielen lieben Dank und einen schönen Samstagmittag mit hoffentlich einem guten Tee neben der Tastatur paxistatis
  13. Erster Versuch, wie man sieht alles noch sehr unbeholfen und schief: 2te Sitzung, Technik etwas abgewandelt. Alles etwas gleichmäßiger: Dritte Sitzung, gewisse Sicherheit schleicht sich ein. Es wird experimentiert: Vierte Sitzung, wollte diesmal keinen Becher machen. Wagen wir mal was... Fünfter Versuch. Die Shiboridashis haben mich einige Nerven gekostet. Trotz alledem wollte ich endlich mal eine richtige Kanne probieren... Und ich muss zugeben: Die ist viel besser geworden als ich es mir zugetraut hätte! Da war ich echt richtig glücklich danach. Sechste Sitzung. Ich möchte eine neue Technik ausprobieren, es wird gespachtelt... Siebte Sitzung. Nicht mein Tag...bei der linken ist mir 2 mal hintereinander der Deckel runtergefallen. Brutal genervt lasse ich den Dritten so wie er ist, auch wenn ich nicht zufrieden bin. Mal 5 gerade sein lassen... Achte Sitzung, habe das Gefühl ich mache Rückschritte. Habe es etwas übertrieben mit dem experimentieren. Die linke Kyusu schaut ganz schön k.... aus. Habe nicht ganz den Effekt erreichen können den ich im Kopf hatte. Vielleicht kann man beim Glasurbrand was rausholen. Neunte Sitzung. Etwas neues soll her. eine andere Form... Elfte Sitzung. Meine Freundin hat mir neuen Ton geschenkt. Dieser ist diesmal ganz fein und lässt sich ganz anders verarbeiten. Ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig weil er schnell aus der form gerät, weil er viel weicher ist. Ich verzweifel bei meinem ersten Versuch damit und alles landet in der Tonne. Daher auch leider keine Bilder von der Zehnten Sitzung. Hatte den Ton diesmal etwas austrocknen lassen und danach neu durchgeknetet. Nun ließ er sich etwas besser verarbeiten, war aber immer noch viel weicher als der Alte... Mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden. Nun muss ich nur noch Verpackungsmaterial besorgen, damit ich meine Werke auch heil zur nächsten Brennerei bringen kann. Dort wird sich dann zeigen ob ich ordentlich gearbeitet habe und ob sich der Aufwand gelohnt hat. Ich bin gespannt bis zum geht nicht mehr! Falls dieser Bericht gut ankommt und auf Interesse stößt, würde ich in Zukunft hier regelmäßig meine Sitzungen dokumentieren. Wäre natürlich für mich sehr interessant, da ich so vielleicht auch noch konstruktive Kritik bekommen kann und auch erfahre ob für so etwas überhaupt ein Bedarf besteht.
  14. Moin moin und hallo zusammen! Nachdem ich nun einige Zeit hier eher passiv mitgelesen habe, musste ich mich nun doch einmal anmelden und erbitte nun Hilfe bei meiner großen "Anfänger-Unsicherheit". Kurz zu mir: Seit gut 10 Jahren aktiver Kaffeetrinker, so drei Tassen pro Tag. Durch beruflichen Stress und familiärer Veranlagung neige ich jedoch zu Gastritis, weswegen ich einmal grünen Tee probieren möchte, da dieses mir oft als bekömmlicher empfohlen wurde. Also Google angeworfen und natürlich bei Dr. Schweikart, zwangsläufig bei Sunday, und erst viel später bin ich bei Teetalk gelandet und habe erst dort über die Zusammenhänge erfahren. Was für mich nun zu einem gewissen Problem wurde. Für mich sah Sunday nach einem seriösen Händler mit guter Ware aus. Aufgeräumter Shop, Tests auf Radioaktivität habe ich sonst selten gesehen, saubere Auszeichnung (für einen Laien) etc. wirkten positiv. Nun muss ich das natürlich in Frage stellen und vor allem muss ich für mich die Frage stellen: Was stimmt von Dr Trendhop... ähm... Schweikart bzgl. grünem Tee wirklich und was nicht? Von daher suche ich nach einer seriösen und von der Community für gut befundenen Quelle rund um grünen Tee aus Japan. Mich interessiert nun erst einmal nur japanischer Tee. Was ich irgendwie bräuchte wäre ein, ganz dumm genannter, Anfänger-Guide: Wo kauft man grünen Tee am besten ein? Ausland? Inland? Was sind gute Preise? Worauf muss man achten? Ist Radioaktivität wirklich so ein Thema? Wie sieht es mit Belastung durch Pflanzenschutzmittel aus? Wie lagere ich grünen Tee wirklich optimal? Sind Metalldosen wirklich so schlecht wie oft gesagt? Welcher Sencha (oder jede beleibige andere Sorte) eignen sich für Anfänger "um sich erst einmal zu finden"? usw. Wo ich halt ein Problem mit habe ist einen passenden Anfang zu finden. Es gibt so viele Shops im Netz oder auch hier im Forum mit so vielen Teesorten. Ich kann ja schlecht jeden Shop einmal "probebestellen" und willkürlich irgendeinen Tee picken. Wenn ich mich dann auf einen seriösen festlegen möchte (für den Anfang) wie erkenne ich diesen dann? Ohne das ich direkt den gehobenen Tee für 50gr die 30 Euro bestellen muss, obwohl ich gar nicht weiß, ob mir diese Sorte gefällt etc. Es fällt mir schwer meine Orientierungslosigkeit in Worte zu fassen. Ich hoffe ich kann irgendwie vermitteln, wo mir derzeit der Schuh drückt. Mein persönliches Problem ist nämlich: Ich habe einen hohen Anspruch an Perfektion. Heißt nun nicht, dass ich mir eine 1000 Euro Kyusu samt 120 Euro grünen Tee bestellen möchte. Es heißt für mich eher: Ich möchte den möglichst perfekten Weg (bezogen auf P/L) gehen um sehr nah an der Tradition zu sein und dabei möglichst unverfälscht. Lieber einige Euros mehr ausgeben und dafür bessere Qualität ausgeben als den erstbesten Tee im Internet. Ansonsten könnte ich auch grünen Beuteltee von Teekanne trinken Dieser Anspruch erzeugt aber auch automatisch (leider) eine hohe Unsicherheit, ob der Weg, welchen ich nun gehen möchte, wirklich der Korrekte ist. Es fehlt mir schlichtweg der Einstieg. Daher hoffe ich auf eure Hilfe, wäre sehr dankbar!
  15. Kröti hat mich erneut daran erinnert, dass ich etwas ganz spezielles loswerden wollte. Ich war nun einige Zeit abstinent, nicht nur was das Teeforum anging, sondern auch den Tee an sich. Wenn ich von "TEE" spreche dann meine ich jenen im herkömmlichen Sinne und keine Kräuteraufgüsse, denn diese trinke ich täglich und das in rauen Mengen und es tat mir verdammt gut Damit wären wir schon beim ersten Punkt und somit soll dies hier ein Start und ein Tipp von mir an alle "Tee-Neuen" sein, um vielleicht den ein oder anderen Fehler vermeiden zu können. Denn mir sind immer mehr meine anfänglichen Fehler bewusst geworden, denn wenn man in eine Materie eintaucht dann neigt man schnell zur maßlosen Übertreibung. Diese spiegelte sich nicht nur im Konsum wieder, sondern auch in der Konsumierung des Tees. Ist grüner Tee & Co gut für Geist und Seele? Mit Sicherheit, aber alles mit Maß und Ziel und über jenes war ich nach gut 3 1/2 Jahren weit hinaus geschossen. Durch meinen Tee-blog ZeroZen und meine stetigen Verkostungen konsumierte ich im Schnitt 2-3 Liter an Grünem, Oolong, Puerh & Co an fast jedem Tag, es gab kaum wirklich längere Pausen. Da mein Körper in vielem allgemein nicht gerade der ist, der am Meisten aushält, war es eigentlich absehbar, dass es sich irgendwann bemerkbar machen würde, aber damals dachte ich nicht soweit oder hätte einfach nicht damit gerechnet. Dies muss nicht heißen, dass es jedem am Ende so ergehen wird, aber ich denke es wird hier so einige geben die einen ähnlich hohen Konsum an den Tag legen und denen möchte ich nur den Tipp geben, es eher ruhig angehen zu lassen Gibt man einer Sache mehr Zeit sich zu entfalten und gewisse Erfahrungen und Momente sacken zu lassen, dann erhascht man auch einen gänzlich anderen Blickwinkel auf jene Materie und kann ganz anders und gestärkt erneut mit gereiften Sinnen und Seele an die Sache herangehen, aber pusht man alles im Leben stetig an sein Limit, ist irgendwann eine Pause nötig. Am Anfang reduzierte ich sehr meinen Konsum, aber da ich schon so viel Schindluder mit meinem Körper über so lange Zeit getrieben hatte (damit meine ich den Teekonsum), wurde aus weniger irgendwann eine gänzliche Abstinenz und da ich keinen neuen Kontent mehr zu beitragen fand, wurde auch meine Präsenz hier immer rarer, bis ich irgendwann ganz von der Bildfläche verschwand, aber genau diese Pause die gut ein 3/4 Jahr andauerte gab mir den Anlass mit gänzlich neuem Wind an die Sache heran zu gehen. Dieses Jahr hat mir nicht nur meine "Fehler" aufgezeigt, sondern auch Erkenntnisse gebracht, dass ich immer mehr an Materiellem los wurde und erkannte was ich wirklich brauche. Dies hieß nicht das ich mir nichts mehr kaufte oder leiste, aber es musste Sinn machen und nicht nur aus reinem Impuls und vor allem überschwänglicher Begeisterung geschehen. Jetzt nehme ich mir die Zeit und betrachte meine Wünsche genau und überdenke Sinn und wirklichen Gebrauch genau und dann entscheide ich erst ob ein Kauf wirklich notwendig und vor allem sinnvoll ist, denn eine Kanne die hübsch ist, aber am Ende mehr einstaubt, als in Gebrauch ist, ist einfach eine unnütze Anschaffung und schade um die Kanne die wie ein (hübsches) Mauerblümchen vernachlässigt wird. Mein großer Fehler vor dieser Pause war nicht nur der maßlose Konsum an sich, sondern auch unüberlegte Käufe, vor allem auf lange Sicht. Viele meiner Yixing Kannen und Co waren wirkliche Eyecatcher aber standen am Ende mehr auf ihrem Spot und staubten ein, als das sie wirklich in Gebrauch waren. Ein wichtiger Grund dafür war das Volumen. Im Moment trinke ich wieder fast täglich meine Session, aber konzentriere mich dabei mehr auf den Genuss und das Erlebnis, als es zu stark zu zerlegen. Derzeit liegt mein Blog noch immer im Winterschlaf, aber der Wunsch wieder neues Material zu veröffentlichen ist auf jeden Fall vorhanden. Aber zurück zur Menge. Die Tatsache des Trinkens von Tee an sich war nicht das Problem, sonder die Menge. Für mich erwiesen sich kleine Kanne von 130ml abwärts, als weit sinnvoller, als meine bisher gekauften Kanne die so gut wie alle eine Menge von 200-240ml aufwiesen. Dies war auch ein Grund warum sie immer mehr einstaubten und dies war einfach schade und mir taten jene Kannen richtig leid. Denn wenn man ein Rad nicht schmiert, wird es rostig. Somit und hier komme ich auf Kröti zurück fing ich an viele meiner Stücke an einen guten Teefreund weiter zu reichen, der diese auch wirklich gebraucht und sie wertschätzt. Somit verließen am Ende 3 Yixing, 1 Nixing, 1 Jianshui, 1 Novak, 1 Taiwanesische und zwei Kyusu meinen Teeschrank. Nach und nach folgten auch einige Tassen, die zwar schön waren, aber ich eigentlich nie nutzte. Ich fasse einmal zusammen, mein Tipp: Trinkt eher kleine Mengen an Tee ca. 600ml am Tag, anstatt zu viel Koffein auf euren Organismus einwirken zu lassen Gönnt euch auch eine Pause, vor allem wenn die Ruhe für eine ausgelassen Session fehlt. Denn stresst braucht kein Tee. Die Ruhe und Zeit muss sein. Besser Kannen kaufen, welche wirklich einen regelmäßigen Nutzen haben, daher rate ich eher zu kleinen Größen von 130ml abwärts. Nutzt lieber eine Kanne pro Gattung, als 3 Kannen für zB Wuyi Oolongs zu haben und am Ende nutzt ihr nur 1 oder 2 davon. Tassen! Man kann nie genug haben, aber richtig sollen sie sein. Viele sehen hübsch aus, aber vor allem dunkle Tassen geben die Farbe des Tees nicht wieder und ich für meinen Teil fand dies mit der Zeit nicht nur fotografisch betrachtet als nachteilig, sondern auch von der Perspektive meiner Vorlieben, was ich sehen möchte, wenn ich Tee genieße. Im Moment nutze ich eine Bero Kyusu (innen glasiert) für japanische Grüne und Taiwan Oolongs, eine Novak und eine Yixing für Wuyi, eine weitere Yixing für Shu Puerh, eine Porzellankanne für alles (oft auch für Sheng), eine weitere Yixing für China grüne und weiße und eine letzte Novak (diese aber glasiert) für Wuyi und Dancong. Im Grunde sind alle meine Yixing (3 verbleibende) immer noch zu groß und Überlebende meiner Jahre vor dieser Pause, dennoch werden diese verbleiben. Viel mehr habe ich nun eine ganz kleine Chao Zhou im Auge welche rein für Dancong genutzt wird und eine letzte von Duschek wird noch kommen, welche ich dann für Sheng nutzen werde. Doch alles mit der Zeit. Sicherlich lässt es sich nicht mit Sicherheit sagen, dass es nicht doch mehr Kanne sein werden, eines Tages, doch nun habe ich aus vielen kleinen Fehlern gelernt und weiß nun das kleine Kannen weit sinnvoller sind und man am Ende nicht alles haben muss, nur weil es hübsch ist
  16. Hallo mit Frage :)

    Hallo, ich komme aus Karlsruhe und trinke gerne Matcha Tee. Jetzt suche ich als tägliches Getränk ( neben Wasser ) einen Kräutertee, der süß schmeckt. Ich möchte ihn aber nicht mit Zucker oder ähnlichem süßen, er soll von sich aus süß/süßlich sein. Gibt es da eine Sorte oder wird das dann eine Mischung aus verschiedenen Sorten? Danke und beste Grüße! husez
  17. Leere Teekanne

    Hallo miteinander, Ich bin eine leere Teekanne, die mit frischgebrühten Wissen gefüllt werden möchte. (Metapherende). Ich bin Micha, 27, aus Duisburg und ein totaler Anfänger. Ich habe nur gefährliches Halbwissen, was das Thema Tee angeht. Kaffee war nie was und ist nichts für mich. Tee ist mein guter Start in den Morgen. Ich trinke seit Ewigkeiten gerne Tee. Bis vor kurzer Zeit wusste ich aber nicht was guter Tee ist. Mein Bruder hat mir mal von Tee Gschwendner einen grünen Tee mit Kirschen aus Japan mitgebracht. WOW! Eine ganz andere Liga. Das hat mir die Augen geöffnet, dass ich überhaupt keine Ahnung habe, was Tee ist. Ist denn Tee Gschwendner eine gute Adresse, was Tee angeht? Begebe ich mich da in vertrauensvolle Hände? Es ist ja ein Franchise-Unternehmen, was ich vorallem mit FastFood verbinde und dadurch kritisch beäuge. Habt ihr Empfehlungen wo ich am besten hier im Forum starte und/oder Lektüreempfehlungen? Schönen Start in die Woche euch allen
  18. Pu-Erh - wo fang' ich bloß an?

    Hallöle zusammen! Wie der ein oder andere evtl. schon meinem Vorstellungsthread entnommen hat, bin ich absolut verrückt nach neuen Tee-Erfahrungen. Da ich noch nicht so lange "im Teegeschäft" bin, gibt's für mich auch noch viel zu sehen. Jetzt ist das Ganze beim Pu-Erh ja scheinbar nicht so einfach. Bei grünen und schwarzen Tees gibt's ja die üblichen Verdächtigen, die total gängig sind, je nach Herkunftsland. Den Eindruck habe ich beim Pu nun nicht - eventuell fehlt mir aber auch nur der Überblick, damit sich für mich herauskristallisiert, was bei Pu diese "üblichen Verdächtigen" sind. Geschmacklich bin ich offen, es kann also luftig, blumig, duftig sein oder auch malzig, schwer und etwas herb (bitte nicht ostfriesisch herb! ) Auch will ich es mir beim Einstieg eigentlich so leicht wie möglich machen, d.h. bestenfalls in DE bestellen, eventuell auch in Probiermengen, um nicht in Tees zu investieren, die ich nicht mag. Ich mach's mal ganz einfach und Liste meine ersten Fragen der Übersichtlichkeit halber, praktibel auf: Starte ich mit Sheng oder Shu? (die Unterschiede in der Herstellung sind mir bekannt, die geschmacklichen natürlich nicht) - macht es überhaupt einen Unterschied, womit ich starte? Mit welchen Preisen sollte ich rechnen, wenn ich einen Einsteiger-Pu suche? (Ich will mir halt zum Start keinen Cake für 150 EUR kaufen... ) In welchen deutschen Shops bekomme ich guten Pu-Erh zu normalen Preisen, bzw. welche Shops würdet ihr mir empfehlen? (es soll ja nicht billig sein und ich bin nicht geizig, will es aber auch nicht mit vollen Händen rauswerfen) Gerne auch mit direkten Produktempfehlungen. Ist es überhaupt möglich, ordentlichen Sheng zu "Einsteigerpreisen" zu bekommen, oder muss der alt und teuer sein? Woran erkenne ich guten Pu-Erh, insbesondere in Onlineshops? Ich hoffe doch, meine Fragen sind nicht zu naiv und leicht zu beantworten! Beste Grüße
  19. Hallo vom linken Niederrhein

    Guten Tag Ich bin Reymund, 68 Jahre alt und Rentner mit Nebenbeschäftigung. Ich trinke schon lange Tee, mal mehr, mal weniger. Zur Zeit benutze ich am Morgen die Tee Lounge von Teekanne, ich Tee die beste Ehefrau von allen ihre Kaffee . Demnächst will ich mir die Gastroback 42439 Gourmet kaufen weil man hier Zeit und Brühstärke einstellen kann. Leider gibt es in unserer Kleinstadt kein Teegeschäft sodas ich auf das Internet angewiesen bin. vg Reymund
  20. Hallo aus Mittelhessen

    Hallo Zusammen, ich komme aus der Nähe von FFM und bin seit einiger Zeit dem Tee verfallen. Nachdem ich mich vom Beuteltee aus dem Supermarkt distanzieren wollte, hat mich eine Freundin auf den Teamaker von Shuyao aufmerksam gemacht. Den habe ich dann auch einige Zeit mit Tees von Shuyao benutzt. Da er aber ständig undicht wurde bin ich auf eine Normale Tasse mit Teesieb umgestiegen und habe mir dazu in meiner Ahnungslosigkeit irgendwelche Tees aus dem lokalen Teeladen gekauft. In diesem Stadium stecke ich seit dem leider fest, würde mich aber gerne in Richtung traditionelle Teezubereitung weiterentwickeln. Herangetraut habe ich mich bis jetzt an Oolong, Grünen Tee (Sencha, Bancha) und einige Schwarztees. Interesse habe ich aber an allem, was man aus der Teepflanze machen kann (ja, auch Matcha^^) und ich bin froh um jede Anfängerhilfe, die ihr mir geben könnt. Die brennensten Fragen die ich momentan habe sind: - Welches Equipment ist Sinnvoll und wo kann ich dieses am besten beziehen? - Welche Tees sind hochwertig, aber trotzdem für Anfänger geeignet und wo kann ich diese am besten Bestellen? Vielen Dank für jede Hilfe! LG Farodas
  21. Grüße aus Essen

    Hallo zusammen, ich heiße Sven und wollte mich erst einmal vorstellen, bevor ich Euch mit etlichen Fragen nerve. Seit etwa einem Monat lese ich mich durch das Forum und durch diverse Händlerseiten auf der ganzen weiten Welt. Eigentlich bin ich passionierter Kaffeetrinker und habe mich mit dem Thema auch intensiv beschäftigt, nur habe ich vor etwa drei Monaten starke Magenprobleme von Kaffee und natürlich Stress bekommen. Da mich das Thema Grüner Tee wieso schon seit längerem interessiert, habe ich vor etwa zwei Monaten angefangen komplett auf Kaffee zu verzichten und stattdessen Tee zu trinken. Angefangen habe ich mit einem Lung Ching und Mao Feng von Tee Gschwendner. Habe beide in diversen Ziehzeiten und Portionsgrößen ausprobiert und muss leider sagen das Sie mir vom Geschmack her zusagen, aber generell ziemlich laff sind, ob im Grandpa- oder in der Kyusu im Gong Fu-Stil, irgendwie kommt da nicht so viel. Danach habe ich bei Tee Kontor Kiel bestellt und muss sagen, wirklich schneller, netter Kontakt und super Ware, was ich zumindest als Laie meine. Und wenn wir hier schon bei der Schleichwerbung sind, Teegasse aka Keramikgasse und Frau Lukàs-Ringel danke für die tollen Teebecher, sehen super schön aus und es ist eine wahre Wonne daraus zu trinken. Immoment bin ich leider etwas unentschlossen welche Tees ich mir zulegen soll. Die Senchas von TKK waren alle sehr aromatisch nur schein ich mich an das umami nicht so recht gewöhnen zu wollen. Eigentlich mag ich herzhafte Tees aber nur bei dem Bio Sencha aus Kagoshima schmeckt es mir auch. Bei diesem geht das Herzhafte eher ins Fruchtige meine ich zumindest, was mir mehr zusagt. Er riecht auch irgendwie zitronig. Die weißen Tees (White Anjii und Monkey) sagen mir auch sehr zu, es scheint das ich eher die chinesischen Tees bevorzuge. Bisher habe ich nur aus Deutschland bestellt, um erst einmal zu erfahren wo die Reise hingeht. Aber ich denke das Beste wäre die Green Tea Box von Cha-Shifu, oder aber auf gut Glück bei Herrn Thamm bestellen. Was meint ihr ist da am geschicktesten? Herr Thamm ist ja noch auf Chinareise, da dauert es noch etwas bis die Bestellung kommen würde, oder verstehe ich das falsch? Es steht lagernd gelistet, aber es werden alle Bestellung erst einmal abgearbeitet, oder? Das ist ja erstmal Stress genug. Bei Cha verstehe ich noch nicht so ganz, ob die Promo-Box danach auch in größeren Gebinden nachbestellt werden kann. Also die einem zusagen. Oh jetzt habe ich hier einen Roman geschrieben, das liest doch eh keiner. Naja soviel erst einmal von mir, Gruß Tea-Rex alias Sven
  22. Ich gebe zu, dass ich an den hier im Forum aufkommenden Informationen unmöglich Schritt halten kann. Nicht nur das sie gut und in Massen vorkommen, oft leider auch mir viel zu fortgeschritten sind. Da finde ich es ganz sympathisch, dass ich den Kanal von Frau Shizuka Maitani gefunden habe, die in ihrem ersten Video vor knapp drei Jahren, sich freundlich als Grünteeanfängerin bezeichnet. Man erkennt die anfänglich schlechte Qualität der Videos und auch die abgelesenen Dialoge, aber mir ist das amateurhafte sympathisch und ehrlich. Lieber mehr Herz als Show Ihr letztes Video habe ich ja schon hier zum handgerollten Tee in Japan gepostet. Hier nun ihr Kanal, falls da jemand mal ein wenig schauen möchte: https://www.youtube.com/channel/UCnaG6VsFp1y9xrVjyPT_R_A PS: Habe gerade gesehen, dass schon Helmi mal auf diese Dame aufmerksam gemacht hat
  23. Der Einstieg in die Welt des Tees

    "Da steh' ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor!" (Faust - Johann Wolfgang von Goethe) Nanu? Ist dieser Hypnozyl nicht einer von den Neuen hier im Forum? Was könnte der schon Interessantes, oder gar Erleuchtendes schreiben wollen? In erster Linie möchte ich diesen Blog führen, um für mich meinen eigenen Werdegang in der Welt des Tees zu dokumentieren. Das könnte ich zweifelsfrei auch für mich alleine machen, aber vielleicht findet sich in meinen Ausführungen ja auch der ein oder andere Neuling wieder. Vielleicht findet sogar einer von den vielen Profis in diesem Forum Gefallen an den Gehversuchen eines noch unwissenden Teeinteressierten. Stufenweise werde ich hier künftig meine Werdegang niederschreiben. Mal sehen ob ich hier auf Interesse stoße. Ich fange mit der Frage an, wie ich überhaupt zu Tee komme. Als Kampfsportler und Wasserballer aus dem Ruhrpott, der am Wochenende gerne auf der Tribüne im Fußballstadion steht, Bier tinkt und seine Mannschaft gröhlend anfeuert wirke ich auf den ersten Blick bestimmt nicht wie jemand, der sich mit der sanften und teils lieblichen Natur des Tees auseinander setzt. Ich hatte in meinem bisherigen Leben wenig Berührungspunkte mit Tee. Hier und da mal einen Beutel mit Kräuter- oder Früchtetee, oder auch mal einen schwarzen Tee. Zu mehr reichte es bislang nicht. Für mich gab es immer nur Kaffee. Entsprechend meiner eigenen natur, stark, schwarz, ungesüßt. Andere Kaffeetrinker mussten sich meinen gekochten Kaffee stets mit Wasser und Milch verdünnen. Ich mag es halt kräftig und rau. Selbst beim Wetter stehe ich auf raues Klima. Skandinavien wird dem Mittelmeerraum vorgezogen, ich mag kühle Temperaturen, bei denen ich nicht schwitze. Kälte statt Hitze. Wasserball statt Yoga. Schäferhund statt Chihuahua. Aber wieso denn Tee, wenn es doch gar nicht zu meiner eigenen Natur zu passen scheint? Die Frage ist pragmatisch einfach zu beantworten: Im Büro gibt es einfach keinen guten Kaffee. Ich habe die Abteilung gewechselt und die Kaffeemaschine in der neuen Abteilung hat, obschon ihres jungen Alters, ihre besten Tage bereits hinter sich. "Irgendjemand wird sich schon drum kümmern" scheint hier bei knapp 20 Mitarbeitern der allgmeine Gedankengang zu sein, wenn das Thema Reinigung der Kaffeemaschine aufkommt. Nun gut, ohne mich. Eine Alternative muss her. Kaffee vom Bäcker? Kaffee in der Thermoskanne von zu Hause? Alles nicht das Wahre. Aber wir dürfen am Platz eigene Wasserkocher betreiben. Ist vielleicht Muckefuck die Lösung? Nein, schmeckt grauenvoll. Relativ schnell bin ich beim Tee gelandet. Liegt ja auch auf der Hand. Beutel in die Tasse, heißes Wasser drauf und fertig. Halt stop! Wieso nicht direkt vernünftigen Tee? Diese ganzen Beuteltees schmecken doch letzten Endes alle gleich. Nein, ich will etwas Neues. Ich will richtigen Tee! Ich dachte mir, es kann ja nicht all zu schwer sein, einen guten Tee zu bekommen und zu trinken. Tee trinken ist ja keine Wissenschaft. Aber wie fange ich an? Welchen Tee nehme ich? Ach, ist doch einfach. Es gibt (bei damaligem Kenntnisstand) schwarzen und grünen Tee, Kräuter- und Früchtetees und irgendetwas mit Roiboos. Letzteres könnte aber auch einfach nur eine Unterkategorie sein... Irgendwo muss ich anfangen, ich starte mit dem klassischen Schwarzen. Bei der Kleiderwahl macht mit dem kleinen Schwarzen ja auch selten etwas falsch. Aber welchen schwarzen Tee nehme ich? Es gibt ja die ein oder andere Sorte. Assam habe ich schonmal getrunken, Dajeeling ist ein Begriff und auch Ceylon hat man schon einmal irgendwo gehört oder gelesen. Nach kurzer Recherche im Internet wird mir aber bewusst, dass ich von Tee überhaupt keine Ahnung habe. Plötzlich wird mir klar, dass es eben nicht nur schwarzen und grünen Tee gibt. Was zum Teufel ist denn Pu Erh, Oolong oder Matcha? Roten Tee gibt es auch? Ach ne, das ist eigentlich auch schwarzer Tee, aber aus China stammend. Wieso dann diese Differenzierung?! Und Kräuter- und Früchtetees sind gar keine Tees? Letztlich bin ich zu folgender Schlussfolgerung gekommen: Ich brauche Hilfe. Ich suchte mir im Internet einen Laden in der näheren Umgebung, in dem ich mich beraten lassen konnte. Schnell wurde ich fündig und machte mich auf den Weg. Ich schilderte dem Händler meine Situation (Kaffeetrinker, stark und rau, sucht Alternative, 0 Erfahrung, würde gerne mit Schwarztee starten). ich wollte von ihm wissen, welcher Tee für jemanden wie mich ein guter Einstieg wäre. Seine unermessliche Kompetenz offenbarte mir der Händler mit seiner ersten Gegenfrage: "Welchen Tee trinken Sie denn gerne?" Bitte was? Ist die Frage sein Enst?! "Nun, bisher schmeckte mir Jagertee ganz gut. Für den Arbeitsalltag ist das allerdings keine Option, auch wenn es vieles erträglicher machen würde..." Der Händler setzte noch einen oben drauf: "Da muss ich mal eben telefonieren, ich wüsste jetzt nicht, welcher Tee für Sie geeignet wäre". Oh man, wo bin ich hier nur gelandet? Naja, sein Gesprächspartner am Telefon hatte ihm nahegelegt, mir einen Assam zu empfehlen. Darüber hinaus würde wohl auch eine georgische Teemischung eine geeignete Option für mich darstellen. Beide Sorten hielt er mir hin um daran zu schnuppern. Höflich habe ich eine Nase voll genommen, aber als Anfänger kann man mit den Gerüchen halt noch gar nichts anfangen. Nun gut, die beiden teste ich, auch wenn ich wenig überzeugt war. Zu Hause wollte ich sofort loslegen, aber da stieß ich schon auf die nächsten Schwierigkeiten: Wie brühe ich den Tee jetzt auf? Ich brauche ja irgendeinen Filter oder so. Ein schneller Blick in dieses Forum brachte mich zunächst nicht weiter. Hier unterhielt man sich über Gaiwan, Kyiushu, Gong fu Cha und was weiß ich nicht noch alles. Das war mir alles noch zu viel, ich wollte doch nur diese beiden Tees trinken. Da fiel mir ein, dass ich doch irgendwo noch ein altes Teesieb in der Schublade hatte. Es handelte sich dabei um eine Teezange wie ich später herausfand. Damit startete ich nun also meine ersten Gehversuche. Nach einigen Versuchen mit unterschiedlichen Teemengen und Ziehzeiten kam ich zu meinem ersten Ergebnis: Der Assam war ok, die georgische Mischung dagegen schmeckte überhaupt nicht. Aber das kann es ja jetzt noch nicht gewesen sein. Ich brauchte mehr Input. Ich suchte mir also den nächsten Teeladen aus, bei dem die Beratung ja nur besser werden konnte. Unterm Strich machte der zweite Händler einen wesentlich kompetenteren Eindruck, aber die große Erleuchtung blieb auch dieses mal aus. Dieser Händler schickte mich mit einem schwarzen Tee von/aus Java und einem mit Karamell und Sahne aromatisierten Schwarztee nach Hause. Bei letzterem habe ich mich bequatschen und vom Duft betören lassen. Die Erfahung, die ich mit diesen beiden Tees machte sind hier aber auch nicht unebdingt der Rede wert. Meine ersten Gehversuche waren nicht besonders eindrucksvoll. Das konnte und sollte es aber nicht gewesen sein. Ich muss mich einfach ein bisschen mehr mit Tee auseinander setzen, Blogs lesen, in Foren stöbern und viel probieren. Ich änderte also meine Strategie. Weg von schlechten Beratungen in Teeläden hin zur Onlinerecherche. Ich verbrachte einige Tage damit, vor allem das Teetalk Forum zu durchstöbern. Ich war relativ schnell an einem Punkt angekommen, an dem ich glaubte meine Mitmenschen über Tee aufklären zu können. Unterscheiden konnte ich relativ schnell zwischen 6 verschiedenen Teesorten (schwarz, grün, weiß, gelb, Pu Erh, Oolong), sowie den Teeähnlichen Aufgussgetränken wie "Kräuter- und Früchtetees". Ich wusste sogar inzwischen wobei es sich um einen Gaiwan handelt, oder was Gongfu cha bedeutet und wieso schwarzer Tee aus China eigentlich als roter Tee bezeichnet wird. "Dann kann ich ja jetzt ein paar Tees bestellen" dachte ich mir. Aber nein, so einfach war es immer noch nicht. Es gibt einfach viel zu viele verschiedene Sorten alleine bei Assam Tees. Von Darjeeling, Ceylon usw. mal ganz zu schweigen. Schnell kam ich zu der Erkenntnis: Da steh' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!
  24. "Gutn Tach" an Alle

    Mahlzeit zusammen! Mein Name ist Marcel, ich bin 28 Jahre, komme aus Essen/Oberhausen und war bislang "Kaffeejunkie". Wie komme ich in dieses Forum? Was treibt mich an? Ich habe kürzlich im Unternehmen die Abteilung gewechselt und stehe nun vor einer Kaffeemaschine, die trotz ihres Jungen Alters von knapp einem Jahr bereits ihre besten Tage hinter sich zu haben scheint. Bislang ist man hier in der Abteilung wohl nach dem Motte verfahren: Irgendwer macht das Ding schon irgendwann sauber... Nun, ich werde aus diesem versifften und scheintoten Gerät mit Sicherheit keinen Kaffee trinken. Doch was ist die Alternative? Kaffee in Thermoskannen von zu Hause mitschleppen? Eine eigene Kaffeemaschine zur alleinigen Nutzung anschaffen? Muckefuck? Nein! Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt für etwas Neues. Tee soll es sein! Meine bisherigen Erfahrungen mit Tee beruhen ausschließlich auf Teebeuteln der marktüblichen Produzenten wie Teekanne o. ä.. Kann man trinken, aber bislang warte ich immer noch auf eine Offenbarung. Und jetzt denke ich mir: Warum nicht gleich richtig? Kurz bei Google nachgefragt stieß ich schon auf einen Teeladen in der näheren Umgebung. Dort erhoffte ich mir eine umfassende Beratung im Bezug auf meine Situation (Kaffee bislang immer sehr stark getrunken, schwarz, ungesüßt. Muss einem die Socken ausziehen). Meine Hoffnungen wurden aber in Rekordzeit zunichte gemacht. Ich schilderte dem Händler mein Anliegen und dieser antwortete nur: "Warten Sie mal eben, da muss ich selbst telefonieren. Ich weiß nicht, welcher Tee sich für Sie anbietet". Sein Gesprächspartner am Telefon hatte einen Assam Tee empfohlen und alternativ noch eine georgische Schwarzteemischung. Innerhalb von 5 Minuten war die "Beratung" beendet und ich zog mit zwei Proben der genannten Teesorten los. Was soll ich sagen? Besonders gut war keiner der beiden. Der Assam war noch "Ok", während mir die georgische Mischung überhaupt nicht geschmeckt hat. Auch das variieren der Tee Menge und der Ziehzeiten brachte kein besseres Ergebnis zutage. Nach der enttäuschenden Vorstellung sieht mich der Teeladen aber auch nicht wieder. Nun erhoffe ich mir in diesem Forum einige Antworten auf meine Fragen und gute Tipps. Ich habe schon viel gelesen, aber die Informationsflut ist dann doch etwas erdrückend für einen blutigen Anfänger. Man sehe mir künftig bitte diverse vermeintlich dumme Fragen nach. Ich habe die Türe zum Teeuniversum gerade erst aufgemacht, und habe quasi noch keinen Schritt hindurch getan ;-) Soweit erst einmal zu mir! LG Marcel
  25. Neulich wurde ich von jemandem, der gerade anfängt sich für Tee zu interessieren, gefragt was das denn für ein Tee gewesen ist den ich getrunken habe. Lustiger weise war es eine 12 USD Probe von dem Cake hier: http://yunnansourcing.com/en/big-classic-brand/1414-2010-gu-ming-xiang-lao-ban-zhang-gu-shu-raw-pu-erh-tea-cake.html (werde den demnächst auch ausführlich vorstellen) Jetzt hat sich die Person, die, so viel ich weiss weder Puerh kannte noch je von Gongfucha gehört hat... auch prompt, ohne Vorwarnung, genau den Tee bestellt... Lange Rede kurzer Sinn... genau diesem Tee-Begeisterten Menschen würde ich jetzt gerne kurz 1. gründsätzliches zu Puerh und Gongfu nahebringen... 2. Tipps geben wie diese LBZ Probe (als erster Sheng ever ) gut genutzt werden kann. Fällt dazu jemandem was ein? Ich muss dazu sagen, dass ich den Menschen nur aus dem Netz, von Twitter, (nicht) "kenne"... daher auch der Versuch mit ~Links was zu erklären... so im Gespräch wäre das ja einfach.