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  1. Seminar mit Meister Atong Chen

    Liebes digitale Teetagebuch, am Sonntag 12.6. fand in Frankfurt organsiert vom Teehaus Schnorr das Seminar zur Thema Geruch und Geschmack von Oolong statt. Aufgrund verschiedene Anfragen möchte ich hier meine Erfahrungen mit euch teilen. Allgemeines Geschätzte 30 bis 35 Teeliebhaber aus Deutschland und der Schweiz fanden sich an diesem verregneten Sonntagmorgen im Schnorr Seminarraum in einem Industriegebiet am Rand von Frankfurt ein. Menglin Chou vom Teehaus Shui Tang aus Zürich hat für Meister Atong Chen übersetzt. Neben den Mitarbeitern von Schnorr und Shui Tang waren aber auch sämtliche mir bekannte andere mit Atong verbundeamn Händler und Großhändler aus dem deutschsprachigen Raum vertreten. Die Teilnehmer saßen jeweils zu 5 bis 7 Personen an runden Tischen. Die Tees wurden jeweils mit 3g in einer Reisschüssel pro Tisch mit kochendem Wasser aufgegossen, die Teilnehmer konnten mit einem Teelöffel aus Metall in ihre kleine Schale abfüllen und natürlich am Löffel riechen. Dieses Setup erlaubte es, die Tees nach ca. 5 bis 10 Minuten frisch zu probieren während Atong gerade über diesen Tee sprach. Es war aber auch möglichst später nochmal zu probieren und zu vergleiche. Es wurde übrigens Volvic Wasser verwendet, woraus ich schließe, dass entweder Atong oder der Veranstalter Schnorr dieses Wasser für Oolongs dem Frankfurter Leitungswasser für überlegen hält. Geruchs- und Geschmacksvielfalt von Taiwan Oolongs Im ersten Teil des Seminar wollte uns Atong eine möglichst breite Übersicht des Geruchs- und Geschmacksspektrums der Taiwan Oolongs aufzeigen. Es wurden hier über ca. 3 Stunden insgesamt 9 Tees verschiedener Regionen Taiwans und aus unterschiedlichen Kultivare aufgegossen, wobei zu beidem keinerlei Angaben gemacht wurden. Daher werde ich im Folgenden die Tees beschreiben sowie mit Punkten auf einer Skala von 50 (schlecht) bis 100 (außerordentlich) bewerten. Tee 1: ein grüner Oolong, sehr vegetal, leicht süß, 80-84. Ich denke Atong wollte uns mit diesem Tee testen, denn nachdem wir alle probiert haben sollten sich alle die Hand heben, denen der Tee geschmeckt hat. Es waren mehr als 90% der Hände oben, aber ich habe keine Hand gesehen, die ich aus dem Teetalk kenne Wenn man diesen Tee nach über einer Stunde in der Reisschüssel nochmal probiert hat war er wirklich untrinkbar, definitiv ein Test von Atong Tee 2: Oriental Beauty Art, reifer Pfirsich, Lychee, Honig, sehr rund und süß, 91-94. Was für ein Unterschied zu dem Tee davor! Tee 3: stark gerösteter Oolong, stärker oxidiert, Honig, Kräuter, Schokolade, Karamell, 91-93. Tee 4: Kugeloolong, blumig, leicht, Orchideen, Frische, etwas Osmanthus, heller Karamell, 90-92. Tee 5: Kugeloolong, sehr ähnlich zu 4, deutlichere Orchideen, 91-94. Tee 6: Kugeloolong, sehr ähnlich zu 5, andere florale Noten, 91-94. Tee 7: Meiner Meinung nach ein Hong Cha (obwohl es ja nur Oolongs sein sollten)?!, Kräuter, Zitrone, Mal, Karamell, Dörrobst, Zimt, sehr rund, 91-93. Tee 8: Gui Fei, tropische Früchte, aber leichter off-taste 89-90. Tee 9: Gelagerter Zwirbeloolong, leicht floral, rund, blumig, Honig, Dörrobst, ölig, 92-95. Anbaugebiete in Taiwan Im zweiten Teil des Seminar haben wir uns, nach einem schönen Mittagessen, mit den unterschiedlichen Regionen und Anbaugebieten genauer beschäftigt. Diesmal waren alle Tees aus dem Qingxin Kultivar und die jeweiligen Anbaugebiete wurden genannten und genauer vorgestellt. Tee 1: Baozhong aus Pinglin, Spinat, Erbsen, ölig-dichte Textur, 92-94. In Pinglin, sagte Atong, könne er selbst seine Tees nur von einem Großhändler, aber nicht direkt beim Erzeuger einkaufen. Tie Guan Yin aus Muzha (ist ja kein Qingxin, haben wir daher nicht probiert) sollte bernsteinfarben sein und nach reifen Obst schmecken. TGY kam wohl 1919 von China nach Taiwan. Tee 2: La La Shan, sehr rund, leichte Röstung, tropische Früchte, sehr langer Nachgeschmack, 92-95. Tee 3: Mingjian, mild, Pfirsich, frisch, 90-92. Ebenes, tiefer liegendes Gebiet mit viel Sonne, meist Erntemaschinen. Hier liegen sämtliche Teegärten von Atong, die sich im Familienbesitz befinden. Tee 4: Dong Ding, Zwirbelblatt, sehr ausgewogen rundes Mundgefühl, Karamell, Nuß, würzig, 92-94. Tee 5: Ali Shan, leicht geröstet, rund, fruchtig frisch, aber nicht so gut wie der La La Shan, 90-92. Tee 6: Li Shan, mild, helles Obst, sehr ausgewogen und langanhaltend, 92-94. Früher wurde in Li Shan Apfel- und Birnenanbau betrieben. Tee 7: Qi Lai Shan, sehr ähnlich zum Li Shan, aber etwas grüner produziert, 91-93. Tee 8: Gangkou "Meeresoolong", angenehm bitter (ähnlich wie Sheng), grün, langanhaltend, 90-92. Kommt ganz aus dem Süden von Taiwan und wird im Wok geröstet ähnlich wie Grüntee. Tee 9: als Zugabe gabe es dann noch einen gelagerten Oriental Beauty aus Atongs privater Schatzkammer, Rosen, Honig, Lychee, wundervoll ausbalanciert und langanhaltend, 94-97+. Was ich sonst noch aus dem Seminar über Oolong mitgenommen habe Ein höherer Oxidationsgrad führt zu einem facettenreicheren Tee Ein blutroter Blattrand ist ein gutes Indiz für einen guten, höheren Oxidationsgrad Grasiger Geruch (wie frisch gemähter Rasen) -> negativ, zu wenig gewelkt oder oxidiert Ölgeschmack -> nicht gut bei neuem Tee, aber gut bei gelagertem Tee Eine starke Röstung braucht eine entsprechende Oxidation Insgesamt eine für mich gelungene Veranstaltung, dank neuem Teewissen und persönlichen Teekontakten.