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75 Ergebnisse gefunden

  1. Hallo Grüntee-fans. Ich liebe japanische n Grüntee und möchte gerne wissen wie viel Teelöffel grüner Tee ich in eine 370ml große Kyushu geben muss damit der Tee mir gut bekommt. Viele grüße keven
  2. Hallo Teeliebhaber, wir laden Dich herzlich ein, unseren Maofeng zu probieren: https://www.amazon.de/dp/B01M8LPGZJ/ Der schwarze Maofeng aus der Provinz Yunnan ist unser mildester Schwarztee. Sein fruchtig-milder Duft verzaubert und lädt zum Genuss ein. Sein Geschmack vereint die typischen Nuancen eines Schwarztees und bleibt auch nach längerem Ziehen frei von Bitternoten. Zubereitungsempfehlung: Eine 6g-Aromapackung pro 1 L Wasser (90°C), Ziehzeit: 2+ Minuten. Verwenden Sie für diesen Tee weiches gefiltertes Wasser oder Quellwasser. Zutaten: Handgepflückter schwarzer Premiumtee, 1 Knospe, 1 Blatt (6g-Aromapackungen mit Lichtschutz). Entdecken Sie unser vielfäiges Sortiment unter GAIWAN Teemanufaktur Hamburg
  3. Hallo zusammen, ich habe Anfang Juli bei Chawang 2 kleine Cakes für je 20USD bestellt. Nun ist die Bestellung Im Juli noch beim Zoll in Frankfurt eingetroffen. Dort wurde lt. Status festgestellt: Payment of charges/Item being held, addressee being notified Warum auch immer dies bei dem Warenwert (nicht entsprechend außen deklariert?) geschehen ist, weiß ich nicht. Nun, dies wird sich noch herausstellen, dachte ich mir, in Ruhe, bei einer Tasse Tee. Nun ist das Paket seit einer Woche in Deutschland in Zustellung (lt. Tracking der Deutschen Post). Kein Fortschritt erkennbar. Die telefonische Auskunft der deutschen Post dazu ist ernüchternd: Es ist in Zustellung seit einer Woche, das ist aber lang. Warum? Nicht nachvollziehbar. Punkt. Grundsätzlich habe ich viele Wochen Geduld bei der Lieferung von Tee aus Asien, ob auf dem Weg nach Deutschland oder beim Verbleib beim Zoll. Aber das es dann ausgerechnet auf den letzten Metern nicht mehr nachvollziehbar wird ... Das Leben ist farbenfroh und voller Überraschungen denke ich mir, bei noch einer Tasse Tee. Sicherheitshalber habe ich dann versucht beim Zoll anzurufen, ob vielleicht bei der Übergabe etwas schief ging etc. In der Hotline wurde ich darauf hingewiesen, dass das gesamte Handling von Paketen aus dem Ausland direkt bei DHL liegt und dort Auskunft einzuholen ist. Eine Weiterleitung durch die Zoll-Hotline spuckt dann eine Mailadresse aus, an die Anfragen für alle Importpakete gerichtet werden sollen. Ja, Mensch, da kommt wieder Hoffnung auf, vielleicht gibt es doch eine grandiose Task-Force der Post, die genau diese Pakete in genialer Weise aufspürt, denke ich mir, bei noch einem Tee. Dementsprechend habe ich dann eine Anfrage dahin gerichtet. Die Antwort kam relativ schnell: Bitte an die Hotline der deutschen Post richten. Hier schließt sich der Kreis und ich finde keinen Tee, der meinem Gemütszustand gerecht wird im Moment. Ein Paket, das in China über diverse Stationen getrackt wurde, den Weg nach Deutschland gefunden hat, vom Zoll bearbeitet wurde und dann in Deutschland nicht mehr verfolgt werden kann. Stattdessen Rat- und Hilflosigkeit als Service. Hat jemand schon eine ähnliche Erfahrung gemacht? Dauert es einfach ein paar Wochen bis die Deutsche Post, warum auch immer, liefert? Muss ich von Tee auf andere Getränke umsteigen, um das zu verarbeiten?
  4. Hi Ich war vor kurzem in Berlin in einem chinesischem Restaurant (Hey Cheuk Lau) essen. Meine Mutter bestellte sich nen Jasmintee, ich meinte noch, brauch ich nicht unbedingt kosten. Irgendwie hab ichs dann doch gemacht-und war super glücklich, aber die Tage danach auch sehr grübelig drüber. Grüner Tee in Kanne, lose, mit einigen weißen Jasminblüten drin. Ansich nichts spannendes-was ich aber spannend fand- der Tee hat sehr floral und weich geschmeckt, auch gegen Ende gar nicht bitter. So kenne ich Jasmintee (bzw. grünen Tee generell)-egal welcher Grad-nicht. Ich habe auch nachgefragt-natürlich wollte man mir darauf keine Antwort so richtig geben. Man meinte nur, dass in Charlottenburg wohl ein Asia Markt sei, wo man Jasmintee kaufen kann? Und so wie ich ihn verstanden habe, wurden die Blüten nachträglich zugemischt(sie waren sehr weiß, hatten nichts mit diesen bräunlichen Jasminblüten zu tun, die ich einmal gesehen habe...) Ich kenne aus den Asia Märkten nur diese beiden, der eine lose und in meinen Augen furchtbar: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51Eunir6i%2BL.jpg Und in Beuteln-ok, aber kaufe ich eigentlich auch nicht mehr: http://www.mtspring.com/standard/images/items/jasmine_tea_100.jpg Hat irgendwer ne Idee, was das gewesen sein könnte? War jemand auch schonmal da und hat evtl. ne Idee? Ich will diesen Tee, hätte den sogar abgekauft.. LG Linda
  5. Die rechtlichen Informationen die ich bekommen und wieder gefunden habe stehen am Ende. Ich versuche mal das Gespräch, dass ich beim Zoll hatte wieder zugeben. Es ging nie um eine fehlende Rechnung, diese war außen in einer kleinen Plastiktüte, oder dieser aufgeklebten, kleinen Zollerklärung. Mit dieser Zollerklärung, der Punkt "Tee". Hier greift jetzt die Verordnung (EG) Nr. 669/2009 Artikel 10. Somit bekam das Paket in Frankfurt diesen schönen rot, gelben Aufkleber und die Sendung geht an das für mich zuständige Zollamt zu Klärung. Wie schon erwähnt, es war ein sehr nettes, informatives, längeres Gespräch. Mir wurde erklärt, dass ich einen nicht den EU-Richtlinien entsprechenden Artikel aus einem nicht EU-Land, China eingeführt hätte. Jetzt ging es erst mal um Schwarztee. Ich habe das dann soweit korrigiert, das Pu-Erh Tee eigentlich als Grundlage Grüntee ist und dann durch die Lagerung fermentiert. So weit so gut, jetzt geht es zur Ausführlichen Recherche der Zollerklärungen per PC. Sogar die Herstellung so wie sie erwähnt habe kommt darin vor. Für uns aber wichtig, es sind im Prinzip alle Teearten oder man kann sie daraus ableiten. Wenn es nicht Grün- oder Schwarztee ist, greift aus meiner Sicht die Aufzählung, ferminierter Tee. Also für mich ist die Grundlage so weit eindeutig, leider. Wir waren aber noch nicht am Ende, wie wird vorgegangen. Zuerst ein mal, es wird nicht zwischen gewerblicher Person (Händler) und privater Person unterschieden. Es gibt dadurch bei dieser Geschichte auch eine lustige Komponente, keinen Mengenbeschränkung in Kilogramm. Der Besteller braucht nun eine, ich nenne es mal so "Unbedenklichkeitsbescheinigung" wegen Pestiziden. Ab da habe ich (wir) ein Problem, gibt es meines Wissens nach nicht. Diese müsste dann eigentlich erbracht werden. Wenn ich ab hier alles richtig verstanden haben sieht der Weg dann in etwa so aus. Der Zoll schickt die Lieferung zum entsprechenden Regierungspräsidium zu Entscheidung für die dann der, in nehme mal an amtliche Veterinär zuständig ist. Zu einer Kostenfrage sind wir nicht gekommen. Das war es was ich an Information aus dem Gedächtnis habe. (EG) Nr. 669/2009 Artikel 10 Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr Bedingung für die Überführung von Sendungen in den zollrechtlich freien Verkehr ist, dass der Futtermittel- oder Lebensmittelunternehmer bzw. sein Vertreter den Zollbehörden ein gemeinsames Dokument für die Einfuhr (auch in elektronischer Form) vorlegt, das die zuständige Behörde ordnungsgemäß ausgefüllt hat, nachdem alle Kontrollen gemäß Artikel 8 Absatz 1 durchgeführt wurden und die Warenuntersuchung, sofern erforderlich, ein zufriedenstellendes Ergebnis erbracht hat. ANHANG I Futtermittel und Lebensmittel nicht tierischen Ursprungs, die verstärkten amtlichen Kontrollen am benannten Eingangsort unterliegen (Gültig bis zum 1. Oktober 2012) Futtermittel bzw. Lebensmittel (vorgesehener Verwendungs­zweck) KN-Code ( ) Ursprungsland Gefahr Häufigkeit von Waren- und Nämlichkeits­kontrollen (%) Tee, auch aromatisiert (Lebensmittel) 0902 China (CN) Pestizidrückstände,analysiert nach Multirückstands­methoden auf der Grundlage von GC-MS und LC-MS oder nach Einzelrück­standsmethoden ( 10 ) 10 Zu (10) : Insbesondere Rückstände von: Buprofezin, Imidacloprid, Fenvalerat und Esfenvalerat (Summe der RS- und SR-Isomeren), Profenofos, Trifluralin, Triazophos; Triadimefon und Triadimenol (Summe von Triadimefon und Triadimenol), Cypermethrin (Cypermethrin einschließlich anderer Gemische seiner Isomerbestandteile (Summe aller Isomeren)).
  6. Viele haben bestimmt mitbekommen das ich in letzter zeit sehr viel an verschieden Sorten koste. Da ich bis vor kurzem fast nur auf Japanischen Tee war. Da ich nicht immer täglich schreibe und größere zusammenfassungen nicht so gut in den "Welcher Tee ist heute in eurer Tasse" thread passen. Erzähle ich euch hier meinen einstieg in die Teewelt auserhalb Japans Da ich auch nicht bereit bin jegliche preise zu bezahlen war ich am anfang lange auf der Suche nach einem Geschäft das meiner Meinung nach für angemessene Preise Tee da hat. Fündig wurde ich dann durch ein Forenuser @Stiefelkante , bei dem Shop Teavivre. Bestellt wurden 2 Pu Erh probe sets mit insegesmt 10 verschiedene Pu Erh Proben jede ist aber 2x vorhanden. Dann habe ich noch einige mir empfohlene Oolongs bestellt. Diese wurden jeweils in einer Preiskategorie bestellt die ich von Japanischem Tees gewöhnt bin (ca.15€/100g) und einmal in einer höheren. Damit ich vergleiche ziehen kann wo bei mir der Mehrwert zum Preis aufhört. Die zwei Pu Erh Sets https://www.teavivre.com/puerh-tea-sample-packs.html https://www.teavivre.com/featured-puerh-cake-assortment.html Desweiteren wurde folgendes bestellt Longjing Dong Ding Tie Guan Yin Lao Cong (gab es nur in einer Qualität) Da Hong Pao (gab es nur in einer Qualität) Außerdem wurde bei @nannuoshan eine bestellung für die Tees 2018 aufgegeben um mal wirklcih hochwertiges zu Kosten. Hier nochmal ein Großes dankeschön für die zusammenstellung eines Probesets. So wie dem beiliegenden Zettel wie ich gewisse Tees am besten aufgieße. Zu Temperatur und Ziehzeiten angeht halte ich mich momentan ziemlich genau an die vorgaben aus den jeweiligen Shops. Da ich es mir momentan noch nicht zu traue das selbst in die Hand zu nehmen. Deswegen werde ich hierzu nicht so viel Schreiben Als dann die bestellung von Teavivre da war habe ich als erstes die kostenlos beigelegt Probe probiert das war der Ripende Cube Tuocha Mini Break 2006. Dazu habe ich schonmal was geschrieben. Aber nochmal kurz Zusammengefasst. Auch wenn ich anfänglich das gefühl hatte das Stinkt und wie kann man das freiwillig trinken war ich doch recht schnell sehr angetan von dem Tee. Obwohl ich immer noch der meinung bin das dieser nicht der beste einstieg für jedermann wäre Die ersten Pu Erh verkostungen Danach wurde der Menghai Palace Ripened Pu erh Cake Tea 2008 gekostet. hier muss ich sagen er schmeckte ähnlich wie Tuocha bloß weniger vielfalt teilweise nur eine einzige geschmacksrichtung die mir gar nicht zusagte. Obwohl der Geschmack ähnlich war. Diese verkostung wurde dann von mir frühzeitig abgebrochen. Fengqing Old Tree Raw Pu Erh 2013 Wunderschöner Pu. Erinnerte mich beim trinken irgendwie an Wald und Wiese. Hatte einen anflug von Anis oder Minze auch wenn das nicht wirklich den Geschmack beschreibt wüsste es aber nicht besser zu beschreiben. Vielleicht einfach Frische? Freue mich hier schon auf die zweite Probe die noch vorhanden ist Fengqing Arbor Tree Ripened Pu Erh 2010 Ich muss gestehen ich weis es gar nicht mehr genau. Ich empfand ihn als gut/trinkbar aber nicht herausstechend besonders. Kann mich auch kaum an ihn Erinnern obwohl es nur ein paar tage her ist. Also weder im guten noch im schlechten sinne. Longjing und Oolong Longjing Diesen Tee habe ich an zwei Tagen in Zwei Qualitäten probiert. Was mich hier sehr erstaunte war das der über doppelt so Teure Tee schlechter Schmeckte wie der Billige. Die Tees kosten ca. 18€/100g und 40€/100g. Der Billige hatte viel mehr tiefe vielfalt und war lange nicht so langweilig und kaum schmeckend wie der Teure. Da ich aber jedes Sampler nochmal habe mal schauen was dabei rauskommt. Vielleicht Heißer aufgießen? zum Longjing im allgemeinen. Mich hat der Tee sehr positiv überrascht wie ähnlich er einem Japanischem Sencha Schmeckt und gleichzeitig völlig anders mit gefühlt mehr Tiefe. Denke gerade da werde ich mir demnächst mal etwas mehr holen. Dong Ding. Dieser Tee hat mir in beiden Quälitäten nicht sehr groß gefallen. Es war ziemlich geschmacklos, würde ich sagen. Vielleicht bin ich aber einfach noch nicht da angekommen, um alle herauszuschmecken. Da mir häufiger die etwas kräftigeren Tees besser Schmecken. Bei den anderen habe ich oft das gefühl von "ich Trinke heißes Wasser". Erst der Dong Ding von Nannuoshan hat mir gezeigt das es auch mit mehr geschmack geht. Aber dieser war mir trotzdem etwas zu leicht. Werde mich wohl mal auf die stärker gerösteten Oolongs fokussieren. Da Hong Pao Wie war das mit dem stärker geröstet Dann kam gestern nämlich mein bisheriger lieblinge der Oolongs in die Schale. Dieser gab es auch relativ billig auf Teavivre und ich war gespannt was diese Qualität zu bieten hatte. Auch wenn er lang nicht so gut war wie den wo ich mal von diekunstdestees hatte. Hat er mir schon besser geschmeckt wie alle drei Dong Ding. War etwas kräftiger im Geschmack und hatte eine leichte bitterkeit die ich angefangen habe zu mögen. Aber natürlich machte er Geschmacklich nicht so viel her. Nach 3 Runden war dann auch schon gefühlt Schluss. Respekt an die, die bis hierhin alles gelesen haben und sich für mein Geschreibe interessieren Was gibt es noch zu sagen? Ich trinke jetzt das zweite Longjing Sample und zwar die Schlechtere bessere Qulität xD PS: Bei mir gibt es vom Set Up eher weniger bilder da es immer gleich aussieht. Glasgaiwan mit meiner Schildkröten Schale besitze sonst nur noch eine Kyusu die ich für Sencha nutze so wie eine Matcha Schale für Matcha (Wer hätte es gedacht )
  7. Hallo, kaum habe ich eine Frage gestellt die ich noch nicht ganz geschafft habe zu beantworten kommt mir schon die nächste durch den Kopf. Was ist eigentlich der unterschied der verschiedenen Grün Tee sorten. Was ich damit meine ist, wann wird ein Sencha als Sencha bezeichnet oder ein Lungjing als eben solcher. Bsp. Ich habe einen Apfel den gibt es in verschieden Sorten Kreuzungen usw. dadurch schmeckt er eben anders aber es bleibt ein Apfel. Die Teepflanze hat auch einige verschiedene Cultivare aber wenn ich das richtig verstanden habe entsteht eine Sorte nicht aus dem Cultivar heraus sondern aus der Herstellung. Den bei einigen verkäufern wird auch das Cultivar der jeweiligen Sorten genannt. Also welches verwendet wurde. Schlussfolgerung: Sencha gibt es mit vielen verschiedenen Cultivaren. Sprich wenn ich eine Pflanze nehme mit der eigentlich Longjing hergestellt wird. Dämpfe diese statt zu rösten keine Oxidation usw. Ist das dann ein Sencha? oder gar eine ganz andere Sorte? Oder ein gedämpfter Longjing? Also was macht den Tee zum Sencha, Longjing, Pi Lo Chun usw. Ist es die Herstellung , die herstellung + Cultivar oder gar was ganz anderes? Grüße Tom
  8. Habe schon sehr viel Japanischen Tee und auch etwas Oolong hinter mir. Jetzt möchte ich mich langsam dem China Grüntee zuwenden. In einem anderen Post von mir wurde mir schon einige Sorten vorgeschlagen. Hier wollte ich jetzt nochmal Konkret nachfragen wo bestellt ihr eure China Grün Tees und was könnt ihr empfehlen? Wobei ich sagen muss das ich nicht bereit bin mehr als 15€/100g auszugeben. Mir ist es auch egal ob aus Deutschland oder China direkt bestellt wird. Wie stark macht sich das Ernte Jahr bemerkbar. Also würdet ihr jetzt noch 2017er oder gar 2016er Tee kaufen? Wie verfahrt ihr mit Händler wie Tee Kontor Kiel wo kaum Jahresangaben zu finden sind. Da dieser Shop wohl doch hier sehr beliebt ist. Fragen über Fragen
  9. Hallo, ich habe keine ahnung wohin mit meinen Post da ich einige Fragen zu einigen verschiedenen dinge habe und nicht 5 verschiedene Themen aufmachen wollte. Yuuki-Cha, Gyokuro, Shincha Ich trinke ja schon seit einiger Zeit Grünen Tee, vorallem aus Japan. Habe auch hier schon öfters mal eine frage gestellt und sachen gepostet. Jetzt wollte ich demnächst mal wieder bei yuuki-cha bestellen da ja jetzt die ersten Shincha kommen. Kann man dazu empfehlungen treffen? Mein Gyoukuro von Maiko geht mir auch langsam zu neige (Shupin-Gyokuro). Hat hier jemand erfahrung mit dem von Yuuki Cha? War jetzt mein erster ich fand ihn gut aber i.wie hat er mich noch nicht so ganz gepackt. China Grün Tee - Erste versuche Demnächst wollte ich mich langsam mal in die Welt der Chinesischen Tees vorwagen oder zumindest mal antesten, da diese ja um einiges vielfältiger sein sollen. Wo kann man da gut bestellen oder gibt es vielleicht empfehlungen für 1-2 gute Tees von Teegschwendner, habe ihr einen direkt vor Ort. Aufguss und Trinkgefäße Ich tinke sehr gerne Grünen Tee doch ich muss zugeben das ich mein Geschirr eher etwas vernachlässige. Ich habe nicht das gefühl 1000 verschiedene Kännchen und Schälchen besitzen zu müssen. Vielleicht übe ich auch das Hobby nicht so stark wie andere hier aus. Ich würde mir aber gerne demnächst eins zwei neue Schalen, Gaiwan oder vll auch mal eine Shiboradashi zulegen. Wobei es mir hier relativ egal ist ob aus Ton, Porzelan, ob 100 Jahre alt oder gestern erst hergestellt. Sie sollt nur einigermaßen erschwinglich sein. Gibt es da gute anlaufstellen?
  10. Teevorstellung: Hubei Xiang Luo

    Händler: www.kobu-teeversand.de Teesorte: Hubei Xiang Luo Preis: derzeit 15,96 € Dosierung: 4g auf 120 ml Wassertemperatur: 80 °C Wasser: gefiltertes Leitungswasser Ziehzeit alle Aufgüsse 90 Sekunden Heute möchte ich euch den Xiang Luo aus Hubei vorstellen. Besten Dank an Rolf für die Probe. Bevor ich hier fortfahre möchte ich kurz festhalten, dass ich nach diesem Prinzip alle meine Tees und Proben vorstellen werde. Also keine Sorge, wenn es meine Zeit zulässt werde ich mich dran machen habe ja auch noch einige gute Tees von Yutaka-Tee und Teekontorkiel Schon beim öffnen der Packung steigt mir ein sehr angenehmer Duft in die Nase. Sehr vielschichtig und wie immer habe ich das Problem es schlecht beschreiben zu können. Was mir allerdings direkt in den Sinn kommt ist der typische Geruch wenn man einen Hussel-Laden betritt. Erinnert sich der eine oder andere noch daran? So eine bunte Mischung aus süße, Lakritze und Blumigkeit. Klasse, bei dem Duft freut man sich auf die erste Tasse. Der Tee selber sieht ist schön gekräuselt mit einigen hellen, flauschigen Stellen. Kein Teebruch und nur wenige kleine Stückchen. Eine Zubereitungsempfehlung ist dieses mal nicht auf der Packung, aber nach meiner Erfahrung mit dem Jeoncha bleibe ich mein meiner Methode alle Aufgüsse 90 Sekunden mit 80 °C ziehen zu lassen. Im Anklang hat der Tee für mich persönlich eine ausgeprägte Tabaknote (kein kalter Aschenbecher, sondern eher frisches Tabakblatt) in Verbindung mit einer leichten süße. Im Abgang bleibt eine leichte Adstringenz. Schlürfe ich den Tee meine ich noch einen kleinen floralen Einschlag wahrzunehmen. Herb finde ich den Tee überhaupt nicht, ok, ich mag es gerne etwas herber Alles in allem hat der Tee für mich ein rundes Aroma, auch wenn ich leider (noch) nicht in der Lage bin alle Nuancen wahrzunehmen. Der Tee an sich ist sehr ergiebig. Ich habe locker 5 geschmackliche Aufgüsse produzieren können (Immer 80 °C und 90 Sekunden Ziehzeit). Wobei, wenn ich nun nach dem 5. Aufguss einmal nachschmecke, so habe ich einen doch sehr ähnlichen Geschmack im Mund, wie der Tee anfangs in der Packung gerochen hat.
  11. Lu Shan Yun Wu

    Lushan Yunwu Cha (廬山云雾茶) - Wolken-und-Nebel-Tee vom Klausenberg Auf die Gefahr hin, Eulen nach Athen zu tragen, hier einige Worte über diesen Grüntee-Klassiker, dessen Ruf - unverdient, wie ich finde - etwas hinter dem anderer wie Xihu Longjing, Dongting Biluochun oder Huangshan Maofeng zurücksteht. Vielleicht ist das eine oder andere ja dem Leser noch nicht bekannt - und wenn ich selbst einer Falschinformation aufgesessen sein sollte, wäre ich selbstverständlich für eine Korrektur dankbar. Von besonderem Interesse ist bei diesem Tee der komplexe Verarbeitungsprozess, der 'panfire'- und 'bake'-Techniken für eine schonende Aufbereitung kombiniert. Zunächst jedoch zum Herkunftsgebiet. Der Lushan im Norden der Provinz Jiangxi südlich der Stadt Jiujiang ist eine nicht nur in geologischer und botanischer Hinsicht bemerkenswerte, spektakuläre Landschaft mit steilen Klippen, Grotten, Wasserfällen (darunter der 155 m hohe Drei-Stufen-Wasserfall 三叠泉瀑布) und Seen, sondern auch kulturgeschichtlich von großer Bedeutung. Der Lushan Nationalpark steht seit 1996 auf der 'World Heritage List' der UNESCO. Der Lushan ist bzw. war nicht nur ein Zentrum des Buddhismus wie auch des Daoismus; dort findet sich auch die um 940 gegründete Akademie zur Weißen-Hirsch-Grotte (白鹿洞书院), die renommierteste der vier klassischen chinesischen Akademien und wichtiges Zentrum des Konfuzianismus. Der Lushan zog immer wieder bedeutende Intellektuelle, Dichter und Maler an und wurde aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit zum Ursprungsort und locus classicus der chinesischen Landschaftsmalerei wie auch der Landschaftsdichtung. Dazu ein Beispiel: das vielleicht berühmteste chinesische Landschaftsgedicht stammt von Su Shi (蘇軾) und trägt den Titel 'Inschrift auf der Wand des Westwald-Tempels' (題西林壁). Su Shi (auch Su Dongpo 蘇東坡, 1036-1101) war ein Universalgenie; nicht nur Maler und Kalligraph (der am höchsten geschätzte der Song-Dynastie), sondern auch Humanist, Ingenieur, kaiserlicher Sekretär, Richter und politischer Dissident. Vor allem jedoch war er einer der größten Dichter Chinas. Im Jahre 1084 wurde Su Dongpo nach Junzhou in Henan verbannt. Auf dem Weg ins Exil durchquerte er den Lushan mit seinen zahlreichen buddhistischen Tempeln und Klöstern. Der Zen-Laienanhänger Su Shi besuchte dort auch den Westwald-Tempel (Xilin Si, 西林寺) mit seiner berühmten Qianfo-Pagode von 951, dem Turm der tausend Buddhas. Noch heute lebt dort eine Gemeinschaft buddhistischer Nonnen und in der Pagode befinden sich 1800 Jadestatuen Buddhas. Dort, als Inschrift auf einer Mauer, hinterließ Su Dongpo das Gedicht - ein klassisches Qiyan Shi (七言詩); vier Zeilen mit jeweils sieben Schriftzeichen: 橫看成嶺側成峰 遠近高低各不同 不識廬山真面目 只緣身在此山中 das ebene wird gebirge, steigend wird es gipfel von fern, von nah, von oben, unten - immer wandelnd zeigt sich des lushan wahres gesicht, nie ist es zu erkennen weil wir selbst inmitten dieser berge sind Über die bedeutenden Besucher des Lushan - viele unter ihnen passionierte Teeliebhaber - verbreitete sich auch der Ruf des hier erzeugten Tees. Man findet gelegentlich die Angabe, bereits Lu Yu (陸羽, 728-804) habe in seinem berühmten 'Klassiker vom Tee' (Chajing, 茶經) diesen Tee erwähnt, was ich jedoch nicht verifizieren konnte - im heutigen Jiangxi wird da vielmehr auf das südwestlich der Lushan-Region gelegene Yuanzhou (heute Yichun, ein Zentrum der Teeöl-Produktion) und das südlich an Yuanzhou anschließende Jizhou (heute Ji'an) verwiesen. Spätestens während der Song-Dynastie (960 - 1279) jedoch hatte der Tee vom Lushan einen legendären Ruhm erworben und wurde zum kaiserlichen Tributtee erklärt. Wie so häufig in China waren auch hier buddhistische Mönche Pioniere des Teeanbaus. Die Teeproduktion im Lu Shan geht der Überlieferung nach auf Huiyuan (慧遠, 334–416) zurück, eine Schlüsselfigur bei der Inkulturation des Buddhismus in China, der erster Abt des 386 erbauten Dongling Si (Ostwald-Tempel, 東林寺) wurde und dort im Jahr 402 eine Gemeinschaft aus Mönchen und Laien gründete, die zur Keimzelle der Jingtu zong (淨土宗), der 'Schule des Reinen Landes', wurde. Huiyuan soll in dieser Region wilde Teebüsche vorgefunden und für die Anlage der ersten Teegärten im Lushan Sorge getragen haben. Das Klima ist für den Teeanbau optimal - ein subtropisches Monsunklima, jedoch aufgrund der Höhenlage (der Dahanyang 大汉阳峰 ist mit 1.474 m der höchste Gipfel) mit ausgeprägten Jahreszeiten; es gibt im Winter sogar Schnee. Dabei sorgen neben dem Monsun der Chang Jiang (Jangtse) im Norden und der Poyang Hu (Chinas größter Süßwassersee) im Osten und Südosten für Kühlung und Feuchtigkeit. An durchschnittlich 190 Tagen im Jahr gibt es hier Nebel. Die Teegärten liegen typischerweise in Höhen um 800 - 1.000 m über NN; das kleine Städtchen Guling im Zentrum des Lushan liegt in etwa 1.100 m Höhe. Gepflückt wird der Yunwu ausschließlich im Frühjahr, wobei der Mingqian (明前) - also der vor dem Qing-Ming-Fest (清明节) am 15. Tag nach dem Frühlingsäquinoktium gepflückte Tee - der gesuchteste und teuerste ist. Ein Sheqian (社前), also ein noch vor dem Frühlingsäquinoktium gepflückter Tee aus dieser Region, ist mir noch nie begegnet; das Klima scheint solch extreme Frühpflückungen hier nicht zuzulassen. Yuqian (雨前), d.h. in den 15 Tagen nach dem Qing-Ming-Fest gepflückter Tee, ist hingegen relativ problemlos erhältlich. Gepflückt werden in qualitätsbewussten Teegärten nur Knospe und das erste Blatt (sog. 'kaiserliche Pflückung'). Unmittelbar nach der Pflückung, die üblicherweise am frühen Morgen stattfindet, beginnt die Verarbeitung mit dem 'töten des Grün' (shaqing, 杀青). Dafür wird das Pflückgut in kleinen Portionen (350-400 gr) in einem Wok bei 150-160° C (relativ schonend, üblich sind sonst ca. 180°) etwa 6-7 Minuten erhitzt. Danach folgt das 'schütteln und zerstreuen' (dousan, 抖散), auf Bambusmatten, das für schnelle Abkühlung sorgt und ein Gelbwerden der Blätter verhindert. Anschließend wird das noch warme Blattgut auf Bambustabletts gerollt und geknetet (rounian, 揉捻). Man lässt die Teeklumpen einige Minuten ruhen, bevor man sie wieder auflockert und sie ein zweites Mal im Wok erhitzt. Dabei werden die Blätter zwischen den Händen gerollt, wobei auch der silbrige Flaum hervortritt bzw. sich deutlich farblich abhebt (tihao, 提毫). Das Blattgut hat nun einen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 80%. Es wird erstmals verlesen, d.h. gelbe oder sonst unansehliche Blätter werden von Hand aussortiert. Danach beginnt die eigentliche Trocknung mit seiner ersten Phase (chugan, 初干). Dabei wird der Feuchtigkeitsgehalt bei niedriger Temperatur (ca. 80° C) im Wok auf 30-35% reduziert. Anschließend wird das Blattgut geformt (cuotiao, 搓条) und dann ein zweites Mal verlesen, bevor die abschließende Trocknung (zaigan, 再干) den Feuchtigskeitsgehalt weiter auf ca. 6% reduziert. Dies geschieht nun nicht mehr im Wok, sondern der Tee wird auf Bambus etwa 20 Minuten mit 75 - 80° C heißer Luft getrocknet ('gebacken'). Man lässt dann den Tee einige Stunden an frischer Luft auskühlen und ruhen, bevor er verpackt wird. Das Geschmacksprofil ist frisch und harmonisch, floral mit dezenter Süße und anhaltendem Duft. Ein Frühlingsversprechen ... Schauen wir mal, wie sich das wahre Gesicht des Lushan in diesem Yunwu, einem bescheidenen Yuqian, zeigt. Um es zu erkennen, bedarf es freilich auch noch des Geruchs- und Geschmacksinns - und achtsamer, respektvoller Behandlung des Tees. Wer sich darin verliert, vergisst dann auch die Berge ... _()_
  12. EMS Japan / China

    Hab mir 3 Sachen bestellt, 2 aus Japan (EMS und e-packet) und 1 aus China bei YS mit Express Small Parcel. auch wenn viel gejammert wird, EMS ging am schnellsten und problemlos und kam mit DHL Express innerhalb von 6 Tagen an, ohne GDSK Intervention. wollt ich nur mal anmerken.
  13. Verkaufe: China Service

    Biete ein Teeservice an, unbenutzt. Leider fehlt ein Teil, ich weiss nicht, was es war, es gibt in der Box eine Ausbuchtung, aber wofür die ist... ich weiss es nicht. Die Box erscheint mir recht hochwertig, wird mittels Magnet verschlossen. Da ich nicht weiss, ob das Set etwas Wertigeres ist oder Massenware, bin ich mit dem Preis überfragt. Ich hab es geschenkt bekommen, kann damit aber nichts anfangen. Vielleicht hat jemand Infos, damit wäre mir auch schon geholfen.
  14. "Grüß Buddha" aus München!

    Besser spät als nie hier meine Vorstellung im Forum, direkt verbunden mit einem herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme allerseits und das unglaubliche Wissen und die Begeisterung, die man hier geballt vermittelt bekommt. Warum so spät? Immerhin bin ich ja nun doch bereits rund einen Monat dabei - aber gut Tee will ja auch Weile haben… Nun, als ich über diese Forum stolperte war ich direkt so angetan, daß für eine ordentliche Vorstellung keine Zeit mehr blieb. Hm, klingt wie eine doofe Ausrede. Tja, ganz ehrlich war ich eben zu egoistisch und wollte erst einmal meinen Wissensdurst befriedigend. Ich boykottiere seit jeher Freakbook und What-the-App oder wie das alles heißt und war daher sehr erstaunt, daß es außerhalb der asozialen* Netzwerke so etwas tolles wie Euch gibt. Aber jetzt zu den "Stammdaten", beginnend mal ganz mutig mit dem Klarnamen. Ich heiße Jens, aber für Freunde eben auch Jenny (und für Kroaten Jozo). Das "Magic" habe ich ebenfalls noch aus Jugendtagen und nutze es auch überall sonst im privaten Bereich, z.B. beim eSport auf der XBOX. Natürlich nur wegen der Kinder…. Gebürtig in NRW bin ich seit gut 13 Jahren in Bayern ansässig und seit einigen Monaten nun direkt in München. Gern hätte ich in dieser neuen Heimat auch wieder persönlichen Meinungs-/Erfahrungsaustausch mit ähnlich Tee-Verrückten. Wird sich sicher etwas ergeben… Genußmäßig bin ich Vegetarier und Teetotal*. Wenn ich nur eine Farbe wählen dürfte, wäre es blau für Oolong (und königsblau für S04); aber die fünf anderen Teefarben haben auch schöne und schmackhafte Vertreter. Kaum ein Abkömmling der C. sinensis interessiert mich nicht. Als Hobby habe ich nebenbei gut 30 EDV-Bücher geschrieben (und auch veröffentlicht) und plane gerade nach langer Pause zwei neue Titel, eines über Tee*** und eines über Menschen. Vielleicht wird es aber auch nur eines über Menschen und Tee. Könnte ja passen. Schaun mer mal… Tee trinke ich seit über 40 Jahren liebend gern und seit 10 Jahren möglichst nur noch qualitativ hochwertiges Blatt. Auch wenn die letzten Tage mich wieder mal die europäische Teerealität haben spüren lassen (auf Reisen in Deutschland ist Qualität halt nicht so zu einfach zu haben wie z.B. unterwegs in Japan). A propos Japan, reisetechnisch**** wird es wohl als nächstes nach Taiwan/HongKong/Sri Lanka gehen. Na dann, auf Euch, hoch die Becher und Gaiwane und 干杯 in die Runde. Möget auch Ihr stets eine handbreit Wasser über den Blättern haben. *damit meine ich weniger die User in diesen Netzwerken, sondern vielmehr die Förderung der Vereinsamung sowie die negativen Auswirkungen auf Sitte und Anstand, die ich Letzteren unterstelle **"teetotal" ist british für "abstinent", aber das deutsche Wort klingt so klinisch und ist nicht so ein nettes Wortspiel mit Tee/tea ***mehr dazu in Kürze in einem separaten Thread ****Empfehlungen für schöne Trips nehme ich gern entgegen, mehr dazu auch bald in einem weiteren Thread
  15. Das erste Mal: Der Schwarztee-Mehrfachaufguss

    Vom Album Gong Fu Cha

    Mein erster Versuch, einen chinesischen Schwarztee mehrfach aufzugießen. Gefällt sehr. Die Kanne ist allerdings koreanisch, die Teeschale französisch (ich seh das nicht so sklavisch ...)
  16. unbekannter chinesischer Schwarztee

    Vom Album Tee

    Die Verpackung
  17. unbekannter chinesischer Schwarztee

    Vom Album Tee

    Verpackungsdetail
  18. unbekannter chinesischer Schwarztee, nass

    Vom Album Tee

    nach den Aufgüssen
  19. Unbekannter chinesischer Schwarztee

    Vom Album Tee

    der unbekannte Chinese im trockenen Zustand
  20. Unbekannter chinesischer Schwarztee

    Der Mann brachte mir von einer Dienstreise nach China einen unidentifizierten Schwarztee mit. Die Beschriftung ist auf Englisch etwas allgemein gehalten ("Black Tea", siehe Foto), die Pappdose ist - nun - typisch starkfarbig . Der Mann bereitete ihn für sichnach der westlichen Methode zu (wenig Tee, viel Wasser, relativ lange Ziehzeit), und das Ergebnis war seiner Aussage nach furchtbar. Ich habe gerade meinen Experimentierfreudigen und nahm mir die Packung vor. Die knappe englische Zubereitungsanweisung war typisch chinesisch (viel Tee, wenig Wasser, kurze Ziehzeit, mehrere Aufgüsse), und ich bereitete den Tee demgemäß zu. Schwarztee war bisher für mich immer nur Alltagstee gewesen (westliche Zubereitung mit Zitrone), und das Ergebnis hat mich durchaus überrascht. Der Tee punktete mit einem Duft nach Honig und schmeckte entsprechend mit deutlichen Honig-Karamellnoten, die beim dritten Aufguss etwas ins Schokoladige tendierten. Ich finde ihn ausgesprochen trinkbar und auch sehr lecker. Das trockene Blattgut überraschte mich durch seine Vielfarbigkeit, der Tee erscheint mir eher wenig fermentiert. Im nassen Zustand nivellieren sich die Unterschiede natürlich. Nachtrag: Der Tee ist insgesamt eher leicht, aber geschmacklich eindeutig ein Schwarztee. Kennt jemand diesen Tee zufällig und/oder kann mir mehr sagen?
  21. Jasmin-Pu-Erh

    Moin, der Mann hat mir von einer Dienstreise nach China einen Pu-Erh mitgebracht, der mit Jasminblüten versetzt ist, da ich Jasmintee gern trinke (wenn er denn gut ist). Wir waren ja schon ein wenig skeptisch, aber der Tee schmeckt wirklich gut! Das Jasminaroma ist weniger dominant als bei klassischen Jasmintees, und der Pu ist auch recht dezent, wenn auch deutlich zu schmecken. Ich bereite den natürlich nur in einer glasierten Kanne zu, denn sonst werde ich das Aroma nie wieder los. Der Tee verträgt leicht 5-6 Aufgüsse. Hat jemand hier so einen Tee schon mal probiert?
  22. Hallo zusammen! Ich bin ganz neu hier bei Teetalk und bin ein Design Student aus Bayern. Ich trinke jetzt schon eine ganze weile nur noch Tee, keinen Kaffee mehr. Ich finde er macht mich einfach ausgeglichener. Vor ein paar Wochen kam ich auf die Idee, einen Onlineshop, namens MellowTea zu öffnen, in dem ich Asiatische Teesorten und Zubehör für Teezeremonien anbiete. Das Konzept ist, dass der Tee nicht ewig in einem deutschen Lager liegt, sondern direkt von asiatischen Herstellern und Lieferanten zum Kunden gesendet wird. Dadurch spare ich eine Menge Lagergebühren und kann den Tee verhältnismäßig preiswert und authentisch, also originalverpackt anbieten ( um mal ein Beispiel zu nennen: Pu-Erh aus Yunnan, biologischer Anbau,10 Jahre gereift, kostet für den Endkunden nur 7€ pro 100 Gramm, der Versand ist kostenlos). Das klingt ja alles ganz gut. Jetzt kommt aber der Hacken...Der Versand von (in diesem Fall) China, dauert rund 15-28 Tage. Meine Frage an Euch ist jetzt, wärt Ihr als Teeliebhaber grundsätzlich bereit, für einen Asiatischen Tee so "lange" zu warten? Ich freue mich auf Eure Meinung und Kritik Grüße Alex
  23. Tolle neue Oolong Kultivare

    Its that time of the year again.. neue oder zumindest mir zuvor noch unbekannte Oolong Kultivare erreichen mein Teetässchen. 1. Gestern bei der Teerunde mit Nannuoshan, von Gabriele auf Festland China entdeckt: Jin Mu Dan Soll entfernt von Da Hong Pao abstammen und irgendwo in der Gegend um Zhangping entstanden sein (wenn ich es richtig mitgekriegt habe). Beispielhafte Aromatikwandlung über die Aufgüsse hinweg, ausgeprägte Süsse und dabei sehr nachhaltig am Gaumen. Mehr muss man dazu nicht sagen. 2. Und heute gabs sogar noch eins oben drauf bei der Teerunde @shuitang: Jin Guan Yin Eine Kreuzung zwischen Tie Guan Yin und Huang Jin Gui. Die jungen Pflänzchen von Atong waren scheinbar für die allererste Ernte bereit! Ebenfalls richtig Klasse, auf eine etwas noblere, dezentere, für mich aber nicht weniger attraktive Art und Weise. Man spührt eine rundere Form vom TGY. Der Kultivar wirkt und schmeckt so stimmig, als wäre er schon immer dagewesen! Beide sollte man probiert haben, sehr schöne Entwicklungen.
  24. Blog

    Ich hoffe es stellt keine Verletzung der Forumsregeln dar, denn ich wollte hier etwas prominenter der aktuellen Blog zu meiner Chinareise verlinken, momenten erst bei Tag drei in Puer, aber der Rest wird noch folgen! Aktuell sichtbar sind Teegärten um Puer City und eine Pu Fabrik. https://www.chenshi-chinatee.de/de/blogs/teeblog/ Tianmuhu mit seinem Grünen Tee usw. werden dann noch folgen, wenn ich aus der offnen Internet Diaspora zurück bin!
  25. Bin ich im www drüber gestolpert http://bookzz.org/dl/2552140/0a068e Preface ix Acknowledgements xv Introduction xvii 1 Tea in History and Legend 3 2 The Emperor Hui Tsung's Treatise on Tea 3 A Ming Dynasty Tea Manual 39 4 Tea Gardens 43 5 Teahouses 53 6 Ten Thousand Teas 69 7 Tea and the Tao 103 8 Mountain Springs, the Friends of Tea 9 Poems and Songs of Tea 129 10 A Manual for Practising the Artless Art 11 Tea and Ceramics 169 12 Tea and Health 185 Postscript 195 Appendices 197 Old and new Chinese styles of romanisation 198 Names of some available teas 200 Names of cities and provinces mentioned in the text 202 Map of China's main tea-producing provinces 204 Chinese sources referred to in the text 205