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67 Ergebnisse gefunden

  1. Hallo Tee-Liebhaber, wie in meinem Vorstellungsthread angekündigt bin ich ja blutiger Anfänger, dessen Fragenbombardement nun Eurer heimeliges Forum heimsucht . Für den Einstieg bietet das Forum natürlich bereits einen enormen Fundus an Informationen, was man braucht und worauf grundsätzlich zu achten ist (vielen Dank an all die aktiven Mitglieder ), aber nach den ersten eigenen Schritten öffnet sich ja erst einmal das Tor der großen Unwissenheit, die ich hoffe, zumindest einen Teil bereinigen zu können. Ich habe mich entschieden, für meine Fragen nur einen Thread zu eröffnen. Vielleicht wird das ja auch eine Art Tee-Tagebuch? Andere Leser stolpern zudem vielleicht auf ähnliche Fragen. Zumindest war häufig mein Problem, dass man bei der anfänglichen Recherche auf etwas gestoßen ist, das auf den ersten Blick uninteressant, da schon zu tief in der Materie schien, ein paar Tage später aber genau diese Frage selbst aufkam und die Info dann in den Tiefen des Internets nicht mehr auffindbar war Bevor Diskussionen hier dann zu umfangreich werden, können wir diese ja auslagern? Ich fang mal jetzt einfach mal an: Ich habe nach dem vielen Lobgesang gleich zu Beginn einen kleinen Gaiwan besorgt und bereite den Tee nicht nach westlicher Methode zu. Als bequemes Mittelding hat sich auch die Opa-Methode herausgestellt und ich habe einen Tee aus dem lokalen Handel (einen Pai Mu Tan (~6,50 €/100 g) [ich schreib mal immer die Preise dazu, da diese ja zumindest eine grobe Richtung angeben, von welcher Qualität der Tee ist]), der sich damit sehr lecker trinken lässt - besser als westlich aufge"kocht" oder nach gong-fu-cha. Mir ist bewusst, dass sich Tees je nach Zubereitung unterscheiden und ihre Stärken und Schwächen offenbaren und gong-fu-cha - wie auch an dem (günstigeren?) Pai Mu Tan zu sehen - nicht das Optimum sein muss. Der Gaiwan ist der kleine, innen glasierte (oder Porzellan?) Ton-Gaiwan, der mit 120 ml Füllmenge angepreisen wird. Die Füllmenge, habe ich schnell herausgefunden, bezieht sich auf bis obenhin gefüllt. Tatsächlich füllt man ja auf etwa die Höhe der Deckelkante. Das sind dann in dem Gaiwan etwa 80 ml, und darauf möchte ich meine Mengenangaben beziehen. Ich habe noch einen zweiten Gaiwan (auch so ein Allerwelts-Standard-Ding), der etwas mehr als doppelt so viel fasst, da rechne ich dann hoch. Bislang bereite ich v.a. einen Pi Lo Chun (10 €/100 g) im Gaiwan zu und einen Pouchong (11 €/100 g). Ich gebe dafür bspw. 3g in den vorgewärmten Gaiwan und lasse diese im ersten Aufguss bei 80°C (Wassertemperatur VOR dem aufgießen, also kühler beim Ziehen) ca. 20 s ziehen. Die Zeit rechne von 1. Wasserkontakt bis zur vollständigen Leerung des Gaiwan (bis es nur noch tröpfelt). Das Wasser koche ich nicht auf und lasse es abkühlen, sondern erhitze mittels Temperatureinstellung am Wasserkocher nur bis zur Zieltemperatur. Dies am Rande, da es da ja schiere Glaubenskriege zu geben scheint. Das Wasser ist Brita-gefiltert. Der erste Aufguss ist ein wahr gewordener Traum: so wollte ich Tee schmecken . Jedoch ist der zweite Aufguss immer ein etwas abruptes Aufwachen aus dem Traum: die Tees sind deutlich herber (adstringent? den Unterschied muss ich noch erlernen), die süße Fruchtigkeit des Pi Lo Chun ist wie weggeblasen, das Blumige des Pouchong wird krautig/grasig. Dabei soll doch eben jener 2. Aufguss der Tee des guten Geschmacks sein? Auch die Halbierung der Ziehzeit des ersten Aufgusses für den zweiten bewirkt nur, dass der Tee nicht ganz so herb ist, filigrane Aromen scheinen aber schon ausgewaschen zu sein Ich habe auch schon mit anderen Temperaturen experimentiert (z.B. 90°C, was dann tatsächlich 80°C im Gaiwan entspricht (=empfohlene Temperatur der Shops für die Tees) [mir ist klar, dass höhere Temperatur mehr Bitterkeit bedeutet, wollte aber auf die empfohlene Temperatur eingehen]) und höheren als auch niedrigeren Teemengen und veränderte Ziehzeiten. Als Faustregel rechne ich die prozentuale Erhöhung der Teemenge um auf die Verringerung der Ziehzeit (also z.B. bei 4g statt 3g nur 15 s statt 20 s)., bin aber aus Testgründen auch deutliche Extreme (extrem kurz oder extrem lang ziehen lassen) eingegangen. Bei manchen Videos (v.a. asiatischer Herkunft) auf Youtube habe ich gesehen, dass bei den helleren Teesorten (weiß, grün) der Deckel beim Ziehen nicht ganz geschlossen wird, und zwischen den Aufgüssen auch heruntergenommen wird (damit der Tee nicht auskocht). Auch das habe ich probiert: ohne Deckel zwischen den Aufgüssen kommt mir dabei tatsächlich angenehmer vor (nur angenehmer, das grundsätzliche "Problem" bleibt bestehen). Kühlt dann aber der Tee/Gaiwan nicht zu sehr aus? Ich brauche ja so 5-15 min bis zum nächsten Aufguss und ein warmes Gaiwan ist doch besser für den nächsten Aufguss? Oder eben genau nicht, da der ausgekühlte Tee nicht so sehr nachzieht? Ist die empfohlene Aufgusstemperatur des Herstellers/Shops auch für Gong-fu-cha anwendbar, obwohl sie für die westliche Methode angegeben ist? Ich kenne auch das Brewing Chart von Mei Leaf, die Werte weichen aber teils erheblich von den Empfehlungen ab - sind ja aber auch nur Richtwerte. Selbstverständlich geht Probieren über Studieren, insbesondere in der Genußwelt - wer weiß außer mir schon, was und wie mir etwa schmeckt oder gefällt. Bevor ich mich aber "verrenne" und falsche Schlüsse folgere, würde ich mich freuen, ein bisschen Hifestellung zu bekommen. Sind die Tees vielleicht einfach nix, wobei ich mir das in der Preisklasse nicht vorstellen mag. Habe ich doch bewusst schon nicht das billigste Kraut genommen. So, jetzt wurde der Text schon länger als gedacht, mehr dann im weiteren Verlauf Vielen Dank, Sebastian
  2. Und noch eine neue!

    Erstmal ein fröhliches Hallo in die Runde! Ich lese jetzt seit einer guten Woche quer durchs Forum und bin erstaunt, dass es doch so viele Tee-Begeisterte Menschen in Deutschland gibt Ich bin momentan etwas auf Tee-Entzug ( meine Freunde finden das alle etwas skurril), aber ich wollte endlich mal den ganzen Tee leer bekommen, den ich sonst nie trinke.. (meist Geschenke die man immer wieder bekommt). Da ich diesen Tee allerdings ja sonst sehr selten trinken hab ich mir Gedacht 'gut jetzt trinkst du mal alles aus was du hast und dann kann man mal wieder von Grund auf aufstocken' Angefangen hat es bei mir (wie wahrscheinlich bei den meisten anderen auch) mit den klassischen in Deutschland erhältlichen Teebeuteln und einer einfachen Tasse. Da ich absolut keinen Kaffe mag, hat mir dies allerdings irgendwann nicht mehr gereicht. Also ging es über zu diversen losen Tees, von Kräuter über Früchte und halbwegs klassischen Schwarzen/Grünen und weißen Tees. Damals hatten wir allerdings bei uns daheim nur ein Teeei... Anfangs noch ganz ok... aber schon nach kurzer Zeit ging mir sowohl die Handhabung auf den Keks, als auch, dass immer die Hälfte des Tees in die Tasse 'flutscht'. Nach ein paar Stunden Internetrecherche habe Ich dann endlich ein passendes Glas-Sieb-Set gefunden. Sehnsüchtig habe Ich mein neues Zubehör damals erwartet, und Ich denke Rückblickend kann ich sagen, dass ich dadurch erst so richtig auf den Geschmack von Tee gekommen bin. Das Sieb war recht fein, und der Tee hatte auch gut Platz in der Tasse. Da fing ich dann auch an mir hochwertigere klassische Tees zu kaufen und bin dann vorallem auf den Geschmack von weißen Tees gekommen. Jetzt wollte ich allerdings auch gerne Mal die Zubereitung mit einem Gaiwan ausprobieren, auch weil man dies ja ganz gut auf der Arbeit praktizieren könnte. Mein Thermobecher beinhaltet meist nur Früchtetees oder ähnliches was halt nicht so stark bittert und lange drin bleiben kann. Tee kochen ist auf der Arbeit auch immer etwas problematisch, da das Wasser hier extrem hart ist. Habe allerdings schon den guten Tipp hier gelesen einfach eine Thermoskanne nur für heißes Wasser zu besitzen. Ich denke das wird demnächst bei mir auch einziehen. Ich würde mich auch gerne Mal über Anregungen Eurerseits freuen wir Ihr euren Tee auf der Arbeit oder generell unterwegs zubereitet. Damit auch direkt zu meiner ersten Direkten Frage: Hat einer von euch einen Tipp wie ich halbwegs vernünftig Tee in der Schule zubereiten kann? (Bin momentan noch in einer Ausbildung und habe immer Blockunterricht) Habe schon überlegt ob ein Gaiwan eine gute Methode ist, allerdings im Unterricht bzw. in der Pause dann sein ganzes Equipment auspacken ist vielleicht auch etwas komisch? Habe auch schon diverse Teebereiter gesehen, wo der Tee lose schwimmt und ein Sieb verhindert, dass einen der Tee in den Mund rutscht, habt ihr da Erfahrungen? In der Schule darf ich leider nicht in jeden Raum trinken (sind teilweise in PC-Räumen/Laboren etc.) daher sollte der Tee auch nach 1-2 Stunden nicht unbedingt schon bitter werden... Falls sich jetzt jemand wirklich den ganzen Roman von mir durchgelesen hat freue Ich mich schon auf gegenseitigen Austausch (:
  3. Gaiwan richtig ausgießen

    Hallo zusammen, mich würde mal folgendes Thema interessieren: Wie schafft ihr es einen Gaiwan richtig auszugießen? Ich habe das Problem, dass ich immer Krümel ausgieße, mal mehr, mal weniger. Ich wasche Oolongs und Pu immer, trotzdem bekomme ich bei beiden immer noch Krümel in die Tasse. Ich habe extra mal geübt, nur mit Wasser, aber selbst durch viel Übung schaffe ich es nicht. Gibt es da Tricks? Wie macht ihr das? Ich sehe in euren Teeschalen immer wenig bzw. keine Krümel. Wasche ich den Tee falsch? Ein paar Tipps wären nett, irgendwie frustriert es doch. Ich will die halt auch nicht mittrinken, also lasse ich die immer in der Tasse, ist nur doof bei vielen Aufgüssen, werden immer mehr Krümel, die sich ansammeln.. Viele Grüße
  4. SUCHE: Kyusu, Gaiwan, etc.

    Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und wollte mich kurz vorstellen. Ich komme aus Köln und trinke seit Ewigkeiten Tee. Bis jetzt habe ich mich nur mit Japan Tees beschäftigt und erweitere gerade mein Horizont in Richtung China, etc. Durch das neue Interesse will ich meinen Schrank auch erweitern und suche grad nach einem günstigerem Kyusu, Gaiwan und auch gerne einer chinesische Tonkanne. Alles im unteren Milliliter-Bereich bis 140 ml. Liebe Grüße aus der Domstadt Simon
  5. Tipp für offenporigen Gaiwan?

    Hallo an die Fachleute, nach einigen Fehlkäufen, wende ich mich mit der Bitte um einen Tipp an Euch. Ich suche seit geraumer Zeit einen hochwertigen offenporigen Ton-Gaiwan ca. 100ml. Am liebsten aus Chaozhou- oder Yixing-Ton. Er soll mich bei der Puerh-Zubereitung begleiten. Mein Puerh-Kännchen (siehe Bild) leistet hervorragende Arbeit, nur sehr kurze Aufgusszeiten (5Sekunden) gestalten sich schwierig. Hier im Forum konnte ich ein paar Bilder finden, die nach einem entsprechenden Gefäß aussehen, doch leider keine weiterreichenden Informationen. Ich habe einige offenporige Shiboridashi gesehen, nur würde ich gerne einen Gaiwan in der "einfachen" Form (siehe Bild) kaufen. Freu mich auf Eurer Rückmeldungen! Besten Gruß Johannes
  6. Ich war bisher kein grosser Tee trinker das liegt daran das Tee bei mir sehr stark wirkt. Kaffee trinke ich z.B. überhaupt nicht und wenn nur stark verdünnt. Habe bisher meist einfach heisses Wasser getrunken, da es mir gut tut. Ab und an trinke ich Kräuter-Tees je nach befinden. Muss aber auch dazu sagen das ich ausser Kräuter und grünem und schwarzen Tee nicht viel Tees getrunken habe. Schwarzen mag ich überhaupt nicht grünen trinke ich ab und an. Habe mir nun einen Ton Gaiwan bestellt und will einfach mal alle gängigen Tees durchtesten und herausfinden welche davon mir liegen. Meine suche nach Tee Proben Sets etc. war bisher leider erfolglos. Wenn find ich nur Beutel-Tees und die kann ich nicht ausstehen bzw. ich kann nicht gut damit herumexperimentieren. Ich habe die hoffung das wenn ich die Tees anders und exakter zubereite das sie mir dann ev. besser schmecken/bekommen. Beim Essen bin ich auch extrem anspruchsvoll, vielleicht mag ich die meisten Tees einfach nur nicht da bisher keiner die gut zubereitet hat. Kurzgefasst ich suche ein grosses Tee Proben Set mit 20-30 verschiedenen Tees die ich mit dem Gaiwan zubereiten kann.
  7. Hallo zusammen, da ich mein früheres Hobby Tee nun vollends aufgebe, möchte ich den Rest meiner Teeutensilien gerne in gute Hände abgeben. Alle Sachen sind gut und pfleglich behandelt worden. Wir sind ein Nichtraucherhaushalt. 1. Gaiwan Blau/Weiß Ich habe ihn ca. 2015 gekauft. Die kleinen Reiskörner sind lichtdurchlässig. Fassungsvermögen randvoll (= effektiv nutzbar weniger) 247 ml. Preis (exkl. Versand): 7 Euro. 2. Gaiwan rot Ich habe ihn ca. 2015 gekauft. Fassungsvermögen randvoll (= effektiv nutzbar weniger) 250 ml. Preis (exkl. Versand): 12 Euro. 3. Japanische Kyusu unglasiert Ich habe sie ca. 2015 gekauft und sie hat ein Fassungsvermögen von ca. 340 ml. Ich hab sie nur mit gefiltertem Wasser und mit Sencha verwendet. Gereinigt wurde sie nur mit kochendem Wasser und niemals mit Spülmittel. Preis (exkl. Versand): 20 Euro. 4. Japanische Kyusu glasiert mit 360° Sieb Ich habe sie ca. 2016 gekauft und sie hat ein Fassungsvermögen von ca. 310 ml. Ich hab sie nur mit gefiltertem Wasser und mit Sencha verwendet. Gereinigt wurde sie nur mit kochendem Wasser und niemals mit Spülmittel. Preis (exkl. Versand): 20 Euro. 5. Japanisches Matchaset Ich verkaufe das auf den Bildern gezeigte Matchaset bestehend aus Teelöffel (Chashaku), Teebesen (Chasen) und der Matchaschale. Das Set ist auch aus ca. 2015 (nicht 100% sicher, war ein Geschenk damals) und war keines der billigen Ebaysets die man heute bekommt. Es wurde nur Matcha damit zubereitet und daraus getrunken. Ich hab noch eine Dose Matcha, ich kann aber nicht mehr sagen welcher drin ist (wurde mal ein anderer eingefüllt, ich vermute einer der günstigeren von Maiko aus 2016). Den gibts auf Wunsch gratis dazu, ohne Garantie dass er noch gut ist (wurde durchgehend im Kühlschrank gelagert). Preis (exkl. Versand): 30 Euro. Es kommen Versandkosten in Höhe von 5 Euro dazu (versichert, DHL Paket). Falls wer alle 5 Artikel nimmt, bekommt der den o.g. Versand umsonst, außerdem lege ich dann gratis die Reste meiner trinkbaren Teesammlung dazu: - Einen Sencha Kamo von Maiko Tee (Alter unbekannt, ich vermute 2016), ca. 30-50% voll (Wert ca. 5 Euro) - Eine 250g Packung Grüner Darjeeling der Teekampagne ca. 60% gefüllt aus 2017 (Wert ca. 10 Euro) - Eine 1000g Packung Darjeeling FF FTGFOP1 der Teekampagne ca. 60%-70% gefüllt aus 2017 (Wert ca. 20-25 Euro) Bevor jetzt jemand denkt ich bin bekloppt: Der Aufwand nur ein Paket zu packen zu müssen ist mir das wert. Die Tees stehen hier sonst eh nur noch herum. Falls jemand tauschen will: Seit 1-2 Jahren heißt meine Leidenschaft Espresso/Kaffee/Rösten, falls ihr da was loswerden wollt kämen wir sicher ins Geschäft Viele Grüße, shavior
  8. Liebe Teegemeinde, ich möchte mich heute mit einer Frage an euch wenden: Was sind eure bevorzugten Bezugsquellen für Teeporzellan und wie würdet ihr dabei vorgehen, einen Händler auszuwählen? Zwar habe ich mittlerweile zwei Gaiwane (einen einfachen aus Porzellan und den Manual Tea Maker No1), aber ich würde nun gerne etwas zu meiner Sammlung hinzufügen, das ein wenig höherwertiger und vielleicht sogar etwas ausgefallener ist. Bei der Recherche sind mir drei Dinge aufgefallen: Viele Händler scheinen identische Produkte zu verkaufen. (z. B. hier einmal bei Yunnan Sourcing und bei Aliexpress) Kaum ein Händler verrät etwas über die Provenienz seiner Teewaren Es gibt teils große Preisunterschiede (von 5 Euro bis 250+ Euro ist alles dabei und warum das so ist, ist nicht immer klar) Was suche ich nun? Einen Gaiwan (90-125 ml) mit geklärter Herkunft, guter Fertigung und ansprechendem Äußeren. Passende Teebecher dazu wären ein großer Bonus. Der einzige Händler, den ich bisher gefunden habe, der ein Sortiment hat, das mir so einigermaßen gefällt, ist Bitterleaf Teas, wo sie einige hübsche Stücke im Shop haben, vieles davon aber leider nicht mehr im Sortiment haben. Ich weiß, dass viele hier lieber Ton und Keramik verwenden, aber momentan bin ich eben auf der Suche nach Porzellan. Wo würdet ihr mir empfehlen, weiter zu suchen? Wo habt ihr gute Erfahrungen gemacht?
  9. Eure "Arbeitspferde" für den Alltag

    Ich grüße alle Teekenner! Als Tee- und Teegeschirr-Fans reden und schreiben wir oft viel über die tollen, besonderen und exklusiven Aufgussgefäße, ihre Eigenschaften, Material, ihre Eignung für bestimmte Teesorten und andere interessante Sachen. Was aber meist zu kurz kommt, sind unsere "Zug-Rinder" bzw. "Arbeitspferdchen", die Teekannen, Aufgussgefäße und Wasserkocher die wir im Alltag verwenden. Sie sind oft nicht schön und nicht teuer, voll Kalk und brauner Ablagerungen, versorgen uns aber jeden Tag mit unserem Lieblingstee und lassen sich den Ruhm und Ehre durch schöne und teure aber fast nie benutzte Sammelstücke schamlos stehlen Ich fang mal an. Hier sind meine "Arbeitspferde" die mich durch den Alltag begleiten... Von links nach rechts. Die 0,45l Glaskanne für den großen Darjeeling-Durst; die 0,4l Porzellankanne für großen Durst auf so ziemlich alles; eine einfache no-name 0,2l Pozellankanne made in China für den Normaldurst auf alles; eine 150ml Duanni für Schwarztee und ein 120ml Tea-Taster für wirklich alles! Grüße OstHesse
  10. Liebes Forum, nachdem ich mich lange Zeit sehr gerne und intensiv mit Tee beschäftigt habe löse ich nun meine gesamte Sammlung auf. Ich fände es schön wenn sie einem Liebhaber oder einer Liebhaberin gefallen, deswegen poste ich hier. Abholung in Köln, preislich kommen wir sicherlich auf einen Nenner, Versand lässt sich bestimmt auch einrichten. Eines der Tonkännchen ist noch nagelneu, in dem anderen war junger Puerh, in dem japanischen nur Sencha. Die Sachen sind alle entweder aus China/Taiwan importiert oder aus den namhaften Online-Shops und ein paar Tees von Volker aus Köln und vom Berliner Teesalon sind auch dabei. Liebe Grüße Mathi
  11. Anfängerfreundliche Aufgussgefäße

    Ich grüße alle Teekenner! Dies ist mein erster Thread in diesem Forum. Kurz zu mir. Ich befinde mich auf meine Tee-Reise schon seit einem knappen Jahrzehnt, war bisher ein stiller Mitleser dieses Forums und möchte nun meine Erfahrungen zum Thema Teegeschirr zur Diskussion freigeben. Vor allem geht es um meine Beobachtungen was Anfänger betrifft. Jeder, der die Welt des Tees jenseits der üblichen Schwarztee-Beutel entdecken will, fängt klein an. Er besucht einen Teeshop, informiert sich im Netz und will zumeist mit einem bekannten Tee anfangen. Dies sind meist Grüntees, aber auch gängige Oolongs wie TieGuanYin. Der Tee ist schnell gekauft, doch nun entdeckt der Anfänger dass er auch ein Aufgussgefäß braucht. Das Einfachste ist, man nimmt die alte Teekanne aus Großmutters Zeiten, doch gerade bei Grüntees gibt es viele Feinheiten die man beachten muss. Großmamas Kanne ist üblicherweise nicht unter 500ml, richtig dickwandig - es erfordert einfach Vorwissen und Erfahrung um darin einen feinen Grüntee hinzukriegen! Vorwissen welches der Anfänger noch nicht hat. Nach ein Paar "fails" geht der Anfänger ins Netz und erfährt dass es wohl eine Yixing Teekanne sein sollte um beste Resultate zu erzielen. Das Thema Yixing ist aber so umfangreich (Arten, Authentizität, Einfluss auf Teegeschmack, etc.), dass er es wegen der schieren Menge an Informationen vorerst aufgibt und sich den Gaiwans zuwendet, zumal diese auch als durchaus bezahlbar erscheinen. Diese kommen jedoch auch in einer Fülle von Größen und Designs und sind ebenfalls nichts was man In Mitteleuropa einfach bequem nachkaufen kann wenns mal Scherben gibt. Der Anfänger probiert verschiedene Gaiwans mit unterschiedlicher Wandstärke und erhält jedes Mal verschiedene Resultate bei demselben Tee. Der zarte dünnwandige Gaiwan verliert zu schnell Hitze und ergibt einen eher dünnen Oolong-Aufguss, wobei der dicke und hitze-speichernde 150ml Gaiwan den zarten Grüntee zu bitter werden lässt. Ob jetzt Yixing-Teekanen oder Gaiwans, meine Erfahrung mit Anfängern sagt mir dass sich viele von der Welt des Tees zurückschrecken weil sie diese als zu komplex empfinden. Besonders wenn sie im Netz ständig lesen dass Yixing nicht gleich Yixing ist und der Begriff "Gaiwan" eine Myriade an Varianten beinhaltet (Material, Wandstärke, Form, etc.) die alle mit demselben Tee verschiedene Ergebnisse liefern, wird es den Anfänger schnell zuviel. Als Teefan versuche ich dem natürlich entgegen zu wirken und musste des Öfteren feststellen dass der Anfänger an erster Stelle folgende Sachen braucht: gängige und unkomplizierte Vertreter der Grün-, Weiß-, Oolong- und Schwartees und ein universelles Aufgussgefäß welches bei allen dieser Tees gute Ergebisse liefert ohne den Geschmack zu verfälschen bzw. zu "verkomplizieren" Natürlich wird jeder dabei an einen Gaiwan denken, das Problem ist jedoch die Vielfalt jener Gefäße und die Erfordernis bestimmter Vorkenntnisse um das Richtige auszusuchen, von der korrekten Bedienung mal abzusehen. Die Hand-Akrobatik die mit dem Gaiwan einhergeht ist vielen Normalbürgern schon mal zuviel.... Es gibt jedoch etwas, was ich persönlich und aus eigener Erfahrung für besonders anfängerfreundlich/universell halte, und das ist der Tea Taster! Innerhalb des letzten Jahrzehnts habe ich schon vieles an Gaiwan, Yixing & Co. ausprobiert, doch wenn ich mich für nur einen Aufgussgefäß entscheiden müsste den ich für so ziemlich alle Tees nehmen würde, würde ich das wohl typischste und verbreitetste Tea Taster Set nehmen - das "Goldmark" von Noritake Lanka Porcelain! Nicht nur dass diese Taster überall verbreitet sind (man sehe sich die Videos von Teegschwendner, Twinings u.a. an, diese Dinger sind fast schon Standard), diese können problemlos und günstig z.B. bei Teegschwendner und Florapharm bestellt werden . Es gibt auch unter Tea Tastern Unterschiede wie Volumen und Wandstärke, die "Goldmark" Taster sind jedoch so ziemlich die "goldene Mitte". Mittlere gleichmäßige Wandstärke die so gut wie allen Tees bekommt, 150ml Randvolumen, alle Vorteile des Porzellans und vor allem eine mega-einfache Bedienung. Tee rein, aufgießen, Deckel zu, warten, Deckel festhalten wie bei einer Teekanne und dann einfach abgießen. Keine Handakrobatik notwendig und keine Verbrühungen zu befürchten. Und - das Wichtigste - bei allen Tees die der Anfänger dort aufbrüht, darf er die minimalste Beeinflussung des Geschmacks erwarten, sei es durch das Material des Tasters oder durch seinen Design. Es ist so dass die Tea Taster erfunden wurden um JEDEN Tee einfach, schnell und konsistent verkosten zu dürfen. Im Gegensatz dazu, sind traditionelle chinesische Aufgussgefäße in ihrer Masse eher als spezialisiert zu betrachten, deshalb auch diese Fülle an Formen und Designs. Es ist mir klar dass es auch Gaiwans gibt die dem o.g. Tea Taster entsprechen und genauso universell und einfach einsetzbar sind - diese muss man aber erst finden! Und das geht aber nur wenn man genug Gaiwans von verschiedenen Herstellern durchprobiert hat, was wiederum eher für erfahrene Teefans in Frage kommt, nicht für Anfänger. Der Taster bietet Konsistenz und Verfügbarkeit, etwas was ich bei den Gaiwans vermisse... Beispiel. Ich "konvertierte" eine kaffetrinkende Person zum Tee (dunkle Oolongs, Sheng PuErh, Darjeeling first flush). Der Tee hat zwar sehr geschmeckt, doch die oben beschriebenen Unannehmlichkeiten mit unseren althergebrachten Schwarztee-Kannen haben ihr schon zugesetzt. Gaiwan war auch keine Lösung, da Wände zu dick, machten Darjeeling zu kräftig und bitter. Zwei Gaiwans für verschiedene Tees war viel zu umständlich. Ein "Goldmark"-Taster brachte die Wende, jetzt gelingt fast jeder Tee (mehr oder weniger) auch ohne große Vorkenntnisse und die Bedienung ist mega-einfach, was besonders auf dem Arbeitsplatz (Industrie, kein Bürojob) seine Vorteile hat. Es wäre interessant zu erfahren was die Teekenner dieses Forums über die Sache denken. Grüße, OstHesse
  12. Teeblätter im Gaiwan bei der Teezui 4

    Vom Album Teezui 4

    Teeblätter in einem Gaiwan bei der Teezui 4 bei Marburg.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  13. Hallo Teefreunde, es sind eine ganze Reihe neuer Teekeramiken eingetroffen: Teeset: Teekännchen um 200ml, im Anagama gebrannt, Kugelsieb, komplett unglasiert | Teeschale, um 120 ml, Holzbrandkeramik, aussen unglasiert, innen klar glasiert. Kanne und Schälchen werden als Set mit 2 x 30g hochwertigem Tee angeboten. Mitglieder vom Teetalk bekommen noch einen Pitcher aus Glas ohne Aufpreis dazu. Teeset: Yixing Gaiwan (um 120 ml), innen und aussen unglasiert | Pitcher / Umgiesskrug aus Glas (um 200 ml) | zwei holzgebrannte Teeschalen. Dazu gibt es 30g hochwertigen Tee. Teeset: Kleine, mit Holz gebrannte Teekanne (um 110 ml) mit Ascheanflug - aussen unglasiert, innen glasiert, Kugelsieb | passende Teeschale (um 100 ml) ebenfalls Holzbrandkeramik. Dazu gibt es 2 x 30g hochwertigen Tee und für Teetalker einen Pitcher aus Glas.
  14. Yixing Gaiwan, Pitcher aus Glas, zwei Teeschälchen

    Vom Album keramikgasse

  15. Glas-Gaiwan mit Tee auf der Teezui 4

    Vom Album Teezui 4

    Ein Glas-Gaiwan mit Teeblättern auf der Teezui 4 bei Marburg.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  16. Glas-Gaiwan mit Tee auf der Teezui 4

    Vom Album Teezui 4

    Ein Glasgaiwan mit Teeblättern auf der Teezui 4 bei Marburg.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  17. Gaiwan-Set auf der Teezui 4

    Vom Album Teezui 4

    Ein Gaiwan-Set auf der Teezui 4 bei Marburg.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  18. Gaiwan auf der Teezui 4

    Vom Album Teezui 4

    Ein Gaiwan auf der Teezui 4 bei Marburg.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  19. Tee im Gaiwan auf der Teezui 4

    Vom Album Teezui 4

    Tee im Gaiwan auf der Teezui 4 in Marburg.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  20. Tee im Gaiwan bei der Teezui 4

    Vom Album Teezui 4

    Tee im Gaiwan bei der Teezui 4 in Marburg.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  21. Moin moin, eine Frage an die Profis: Wenn ich mir unterwegs oder auf der Arbeit einen Tee machen möchte, dann möchte ich ungern eine Kyusu mit mir rumtragen. Daher wurde mir schon ein Metallsieb für die Tasse empfohlen, was ich ganz praktisch fände. Heute bin ich jedoch auf eine Gaiwan gestoßen, welche genau so viel kosten würde (10 Euro) und für mich folgende Vorteile bringen würde: Da kein Maschen existiert einfacher zu reinigen Indirekt schon passende Portiongröße, da normale Tassen oft mehr als 100ml Wasser aufnehmen können und so müsste ich immer schätzen, wie viel nun 100ml wären Für andere Teesorten verwendbar Irgendwie mehr Stil Nun habe ich jedoch hin und wieder gelesen, dass die Gaiwan für den japanischen Grüntee nicht geeignet sei. Offenbar soll es Probleme mit den Teeblättern und dem fehlenden Sieb geben. Daher suche ich Leute mit praktischer Erfahrung, welche mir davon berichten können. Prinzipiell tendiere ich ja zur Gaiwan, es macht aber keinen Sinn diese für grünen Tee zu holen, wenn es gerade damit nicht klappt. Danke!
  22. Gaiwan & Co von verschiedenen Töpfern aus der Keramikgasse.
  23. Gaiwan & Co

    Vom Album keramikgasse