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  1. Hallo, wo kauft Ihr euren Pu-Erh -Kuchen? In meiner Stadt gibt es keinen Pu-Erh und im Internet finde ich vorallem nur Märkte außerhalb der EU (ohne Zollzuschlag und lange Wartezeit wäre schon schön). Und welchen könntet Ihr mir empfehlen? Ich würde gerne einen komplexen haben hehe
  2. Ein Tässchen Rooibos gefällig? 😊 Ich genieße gerade ein schönes Tässchen Rooibos und kann an diesem verregneten Tag schon gar nicht mehr die Tassen zählen, die ich heute so über den Tag verteilt getrunken habe. Was ich an Rooibos so schätze, ist sein runder und milder Geschmack, er geht so herrlich leicht die Kehle hinunter und tut dabei der Seele auch noch so gut – denn er wirkt stimmungsaufhellend und macht das Novembergrau erträglicher. Ein bisschen Warenkunde: Rooibos enthält Eisen und Mineralien, dafür aber kaum Gerbsäure, was ihn auch für empfindliche Mägen sehr bekömmlich macht. Manche Mütter geben ihn bei Koliken ihren Kindern, weil er, ähnlich dem Fencheltee, eine magenberuhigende Wirkung hat. Durch die enthaltenen Mineralien und Spurenelemente ist er auch im Sommer bei sehr großer Hitze ein hervorragender Durstlöscher und gibt dem Körper das zurück, was ausgeschwitzt wurde. Dadurch, dass er kein Koffein enthält und so magenfreundlich ist, können ihn auch prima werdende Mütter genießen. Für Allergiker ist er empfehlenswert, da die im Tee enthaltenen Flavonoide das Immunsystem stärken und vor Allergien schützen können, denn die Pflanzenwirkstoffe können durchaus die Ausschüttung von Histaminen in den Zellen hemmen. Rooibos hat keine Nebenwirkungen und schmeckt (aber das ist Geschmackssache) am besten pur, ohne zusätzliche Aromen. Wer es gerne süßer mag: Rooibos kommt Interessanterweise ohne Zucker aus und wird mit einem Schuss Milch hervorragend abgerundet. In Kombination mit frischem Lebkuchen, Honigkuchen oder Ingwerbrot der Hammer 😊
  3. Hallo ihr Lieben, momentan beschäftigt mich, anlässliches einer neuen Kyusu, ein altbekanntes Thema: Die Patina. Ich habe viel im Forum herumgestöbert, aber nicht das Gefühl bedeutend klüger geworden zu sein. Für mich geht es ganz spezifisch um die Patina in Kyusus, ausschließlich innen. Ich lege relativ wenig Wert auf die Optik, sondern betrachte das Thema rein vom geschmacklichen Aspekt aus. Meine bisherige Reinigungsroutine (günstige Kyusu von sunday) sah so aus: Nach dem Aufguss bleiben die Blätter einige Stunden in der Kanne, manchmal (unabsichtlich) auch über Nacht. Dann kommen die Blätter in den Müll, die Kanne wird mit heißem Wasser ausgespült, bis keine Blattteile mehr in der Kanne sind. Kein Trockenwischen. Nach mittlerweile ca. drei Jahren sieht die Kanne echt nicht mehr schön aus innen, und ich konnte mit einem Küchentuch braune Rückstände aus der Kanne wischen. Das hat mich dann dazu gebracht, die Kanne mit Gebissreiniger (Corega-Tabs) und kochendem Wasser zu reinigen. Bilder - nach der Reinigung - sind im Anhang (bitte nicht steinigen), optisch hat sich nicht viel verändert. Das hat mich dazu gebracht, das Konzept Patina/Minimalreinigung ein bisschen in Frage zu stellen. Jetzt habe ich eine neue Kyusu: https://www.tokyo-matcha-selection.com/tokoname-kyusu-horyu-330cc-ml-ceramic-mesh-japanese-teapot/ (ich hoffe Links sind in diesem Kontext kein Problem). Soweit ich das beurteilen kann, ist sie innen unglasiert, wie meine vorige. Sinn davon ist ja, dass der Ton mit der Zeit "reift", durch den Kontakt zu den japanischen Grüntees, die ich darin zubereite, und so mit der Zeit positiv auf den Geschmack wirkt. Diesmal möchte ich gerne alles richtig machen, um diese Patina zu erschaffen und erhalten, ohne Verschmutzung zu produzieren. Daher meine Fragen: Wo hört diese Veränderung des Tons auf und wo beginnt Verschmutzung? Oder ist der Effekt bei einer Kanne, die nicht speziell offenporig gebrannt wurde, sowieso zu vernachlässigen? Sieht man die geschmacksbeeinflussende Patina, riecht man sie? Sind braune Rückstände Teile davon? Geht die Patina kaputt, wenn ich mit kochendem Wasser reinige? Wie ist es bei Corega-Tabs? Wie handhabt ihr das? Ich hoffe, ihr seid das Thema noch nicht leid, und es gibt eine produktive Diskussion zu Geschmack und Patina im Innenleben. Liebe Grüße olem
  4. Liebe Teefreunde, mich würde interessieren, was für "besondere", außergewöhnliche oder skurrile Nuancen ihr schon aus Tee herausgeschmeckt habt. Ich führe seit längerem eine Liste, auf die alles kommt, was ich oder Leute mit denen ich Tee trinke, schon so erschmeckt haben. Meine Favoriten: - Chicken Nuggets (von einem guten Freund, bei fast jedem Gyokuro mit dickflüssiger Textur und starkem Umami) - rohe Rote Bete (Ich weiß leider nicht mehr, bei welchem Tee) - Blaubeermuffins (meine Freundin kürzlich bei einem Kabusecha) - Muschelsuppe (Ich bei einem gereiften Gyokuro von TDJ) Ich bin gespannt auf eure Beiträge!
  5. Hallo, ich habe schon mehrfach Pu Erh Tee im Internet gekauft. Der aromatische, erdige Geschmack gefällt mir sehr gut. Jetzt habe ich Pu Erh Tee aus einem Teeladen in Dresden geschenkt bekommen. Dieser Tee hat einen unangenehmen Geruch und erinnert im Geschmack an Kuhmist. Wie ich meine Landsleute kenne wird in dem Geschäft wenig von diesem Tee verkauft. Meine Frage: Woran liegt der unangenehme Geschmack dieses Pu Erh ? Kann man was dagegen tun ? Gruss Werner
  6. Ich muss gestehen dass ich den Einfluss der Teekanne auf den Geschmack des Tees als selbst erfüllende Prophezeiung gehalten habe, bis ich mehr als eine Kyusu hatte und mir plötzlich vorkam dass der Tee doch anders schmeckt wenn er in meiner 2. Kyusu zubereitet wird. Da mir klar ist, dass man sowas nur vernünftig in einem Blindtest testen kann, wurde heute dieser Blindtest durchgeführt. 2 Kyusus und 1 Shiboridashi wurden vorgewärmt und mit exakt 5g Shincha und 40ml 40°C warmes Wasser für 120s befüllt. Da ich es logistisch nicht geschafft hätte, dass alle Tees gleichzeitig fertig werden, ich aber ob der Vergleichbarkeit identische Temperaturen wollte, habe ich alle 3 Tees auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Testkanditaten: Links: Kyusu mit Edelstahlsieb Mitte: Kyusu mit integriertem Keramiksieb Recht: Shiboridashi (ohne Sieb) alle 3 innen nicht glasiert Der 1. Aufguss. Hier zeigt sich schon mal ein Fehler im Testaufbau. Bei der Shiboridashi kommt natürlich etwas Blattmaterial mit und brüht munter weiter dahin. Hat das einen Einfluss? Ich weiß es nicht, aber dadurch wird das für mich nicht mehr so vergleichbar wie ich es wollte. Darum interessierte mich das Ergebnis nicht. (die Anordnung entspricht jener oben) 2. Aufguss: Beim Einschenken wurde der Tee nochmals durch einen Tee-Papierfilter gefiltert. Bei einem Blindtest war für mich klar: Links - Shincha wie ich in mir vorstelle Mitte - deutlich bitterer Rechts - eindeutig algig/fischig Dabei konnte ich die Schalen mischen wie ich wollte, auch die Trinkreihenfolge spielte keine Rolle. Auch beim 3. Aufguss konnte ich blind sofort sagen aus welcher Kanne der Tee kam. (die Anordnung entspricht jener oben) Mein Mythbusting hat also überhaupt nicht funktioniert, für mich hatte die Kanne eindeutig einen Einfluss auf den Tee. Das war vielen hier bestimmt auch vorher schon klar, ich wollte es aber genau wissen Einige Fragen bleiben allerdings: Ungeklärt bleibt für mich ob das Material, die Geometrie oder beides eine Rolle spielt. Die Tees hatten während des Ziehens bestimmt nicht die gleiche Temperatur, das habe ich schon beim Angreifen der Kännchen gemerkt. Die Mittlere speichert die Wärme einfach deutlich besser als zB die Shiboridashi die ja auch weniger speicherfähiges Material hat. Vielleicht spielt auch das Alter eine Rolle? Die Kyusu habe ich schon am längsten und die Shiboridashi am wenigsten lange im Einsatz. Spannendes Ergebnis dass mich dazu bewegen wird, Tees die ich zum ersten Mal trinke, immer in der gleichen Kyusu zuzubereiten.
  7. Hallo liebe Community, ich brauche mal eure Erfahrung. Ich hab mir heute zum ersten mal Gyokuro zubereitet. Habs zweimal versucht einmal mit 50° 2 minuten und einmal mit 60° 1,5 minuten. Nun schmeckt der Tee sehr nach Spinat ist das normal oder mache ich etwas falsch? Danke schonmal im vorraus!
  8. Ich "missbrauche" diesen Thread mal für mein Thema. Passt aber ganz gut hier rein, denke ich. Meine bessere Hälfte wollte mir was gutes tun und hat alle Tee-Utensilien, die so auf der Arbeitsfläche standen in die Geschirrspülmaschine gestellt. Darunter auch meine Jianshui-Kanne. Die Kanne ist jetzt grau statt schwarz Habt ihr Erfahrungen was das betrifft? Sollte ich sie neu auskochen? Die Kanne, versteht sich
  9. Da gibt es das große Getue um den Geschmack. Aber was heißt schon: Geschmack? Es heißt, sich aus einer Vielzahl von Möglichkeiten auf ein subjektives Spezifika zu kaprizieren und sämtliche Alternativen zu negieren. Der Gipfel des Geschmacks ist die Liebe. Sie glaubt, unter Milliarden von Männern und Frauen - die man gar nicht kennt - diesen/diese eine/einen als höchstes Geschmackserlebnis anjubeln zu müssen und alle Restangebote zur zweiten und dritten Wahl zu degradieren. Geschmack, auf welcher Ebene auch immer, ist im Grunde Engstirnigkeit, das berühmte Brett vorm Kopf, das man - in dummdreister Verkehrung - als erstrebenswertes Kulturgut verkauft; auch hierin offen pluralistisch der jeweiligen Geschmackszielgruppe angepasst, denn der Geschmäcker sind viele und der Markt bedient sie alle, ob mit oder ohne Geschmack. Hauptsache, das Ding verkauft sich. Wenn man nun den Geschmack, das Schmecken genauer untersucht: Was passiert da? Ganz einfach: Das Gehirn erhält einen Sinnesreiz und vergleicht diesen mit den gespeicherten Erinnerungen an frühere Reize. Das Neue, Frische, Unerhörte wird also eingeebnet, etikettiert und mit dem Alten und Toten verglichen; indem man Wahrnehmung versprachlicht, in die Enge von Wörtern treibt, sie auf Kennzahlen reduziert, Datenbanken darüber anlegt; allgemein: sie in den Würgegriff allerlei Kognitionen nimmt: So geht das Lebendige dahin. Und kaum hat man diese unglaubliche Verarmung an Wirklichkeit vollzogen, beklagt man sich über die Schalheit des Lebens, seine Triste und Langeweile und stürzt sich sofort in das Hamsterrad der Reizerneuerung und plant beim Genuss des einen bereits den nächsten. Dieses unendliche Erwerben, dieses Probieren, Bewerten, Begutachten, Bemeinen und Hinausposaunen, diese unermüdliche Betriebsamkeit des Geistes beklatschen wir wohlwollend, wo wir doch nur Krämer und Händler verwesender Gedanken sind und glauben, einem Lebendigen hinterher zu jagen, welches wir doch selber ständig vor uns her treiben. Kein Wunder, dass die Leute verdep(p)ressieren; die sich dazu nicht einmal am eigenen, sondern ernstlich am Geschmack - Welchen Tee trinkst Du gerade? - der anderen orientieren. Wenn es also ‚Erleuchtung‘ gibt - und traditionell lädt der Teegenuss dazu ein, in ihm mehr als bloße Hydration und Zellversorgung zu erblicken - wie ‚schmeckt‘ dann diese ‚Erleuchtung‘? Seit Jahren, ach was, seit Jahrzehnten trinken wir Tee, feinste Gewächse aus feinsten Schalen in allerfeinster Verfeinerung: Und was ist passiert? Nichts. ‚Hier steh‘ ich nun, ich armer Tor, und bin so schlau als wie zuvor!’ Genau das ist ‚Erleuchtung‘: Es geschieht nichts! Dies ist das berühmte Nichts, auf das manche ihr Leben lang hinarbeiten, es immer vor Augen haben und doch nie erblicken. Dies ist das echte Nicht, das sich der Korruption durch das Sein und Etwas so sehr entzieht, dass es nur das ist, was es ist: nichts. Es passiert nichts. Rein gar nichts. Dies ist das berühmte Zen-Lachen. Die Zeit knallt auf sich selbst zurück. Da ist nichts! Das ist es! Darauf eine Tasse Tee! Die Mönche hatten Ito, dessen tiefes Schweigen bei der Tee-Meditation ihren Neid hervorrief, Zucker in den Tee gestreut. Scheel aus den Augenwinkeln starrten sie nun verhohlen nach einem Augenzucken, einem Stirnrunzeln, einem Lippenrollen, einem Zungenplopp - einer kleinsten Abweichung vom Ritual. Aber Ito schien so tief zu meditieren und den Zucker vielleicht gar nicht herauszuschmecken? Da erhöhten die Mönche den Zuckeranteil auf drei Löffelgaben. Nun musste eine Reaktion kommen! Ito aber, noch bevor er seine Schale an die Lippen angesetzt hatte, reichte sie in erweiterter Zeremonie ehrerbietig und mit Huldigung an den Meister weiter. Die Mönche gerieten in Angst und Schrecken und die Röte stieg ihnen zu Gesicht. Nun würde der ehrwürdige Meister Opfer ihres Schabernacks werden. Zuerst kostete der Meister nur, dann trank er die ganze Schale aus. Dann sagte er: ‚Lecker.‘ Am nächsten Tag aber war der Zucker aus der Küche verschwunden. Nie wurde über diesen Vorfall gesprochen. Itos Schweigen hatte sich über das ganze Kloster gelegt. So stark war es.
  10. Kennt sich jemand mit der "Haltbarkeit" von weißem oder von gelbem Tee aus? Wie lange kann man diese Tees aufheben, bis sie merklich an Geschmack einbüßen? Ich meine damit natürlich die Lagerfähigkeit des trockenen Teeblattes – möglichst in gut verschlossenen Behältnissen. Meiner geringen Erfahrung nach behält Bai Mu Dan länger seinen Geschmack als japanischer Grüntee. Wie sieht es im Vergleich zu anderen Sorten bzw. Teearten aus? Ich freue mich auf eure Erfahrungen.
  11. Sonntag, klarer Himmel, heiß, Teezeit. Heute gab es ein paar neue Teeproben zu verkosten. Dabei bin ich erneut auf ein Phänomen gestoßen, dass ich gerne einmal diskutieren möchte: Die erste Session mit einer Probe schmeckt in Extremfällen fundamental anders als alle darauf folgenden. Damit meine ich, dass bei gleichbleibenden anderen Parametern (Wasser, Temperatur, Teemenge, Geschirr) der die erste Session leichter, süßer, fruchtiger, etc sachmeckt, als die folgenden tun. In der Regel sind die "leichten" Geschmacksnoten davon betroffen. Die folgenden Session schmecken zwar immernoch gut und die "verblassten" Noten sind, vor allem in späteren Aufgüssen, noch auszumachen. Kennt jemand das Phänomen? Meine bisherige Erklärung ist eine Gewöhnung meinerseits an den Tee.
  12. Wie ist eure Erfahrung mit Teeproben und der Lagerung von Klein(st)mengen? Bisher habe ich Teeproben, die ich (meist vom Teehandel) bekommen habe, entweder sehr zeitnah oder nie zubereitet. Tees, die ich daraufhin dann bestellte, entsprachen dann dem, was ich auch getestet habe. Nun würde mich interessieren, ob die Eindrücke des Teegeschmacks aus eurer Sicht darunter leiden, wenn der Tee in Probetütchen abgepackt ist und wenn, ob ihr Erfahrungen habt, ab wann mit Einbußen zu rechnen ist. Gerade wenn man mehrere Proben von wenigen Gramm (ich sage jetzt mal 5-10 g) hat, aber nicht immer gleich die Muse, sich mit den Tees auseinanderzusetzen, ist es ja schon gut zu wissen, wie lange man sie aufheben kann und immer noch einen passenden Eindruck von der jeweiligen Teesorte erhält.
  13. Hallo an alle bin neu hier und habe hier schon sei8t einigen tagen brav mitgelesen aber eben auf meine Fragen noch keine wirkliche4 Antwort gefunden. So habe für mich auch den Matcha entdeckt aber nur aus den Angebot was im Internet gibt werde ich nicht wirklich schlau welchen man Kaufen soll sicherlich ein schweres Thema den über Geschmack kann man sich ja bekanntlich streiten. habe bis jetzt den Matcha von Zensado Classic gekauft und den von Stick Lembke gekauft und erst nachher gelesen das er nicht das gelbe von Ei ist muss sagen ja zwar kann man ihn Trinken aber ist halt eher sehr Herb und erinnert mich eher an Schwarz Tee nichts mit der Süße von wie es auf der Packung steht. Habe mir bei einen Reformhaus noch den Arche Matcha gekauft aber noch nicht aufgemacht den ersten will ich nicht zu viele Packungen offen haben und zweitens habe ich auf einer Seite gelesen wo mehre Matcha getestet wurden das er angeblich ganz schlecht abgeschnitten hat, weiß jemand wie zuverlässig diese Testseite ist? bin eben auf der suche nach Günstigen und doch guten Matcha bis jetzt bin ich halt auf die Seiten gestoßen die hier genannt werden TG, MatchaShop, Tee Kontor Kiel, einige japanische Shop mit Versand nach Europa und eben Sunday der recht günstige Preise hat. so meine Fragen sind besonders hat schon jemand die Erfahrungen mit den Zensado Matcha gemacht und kann eventuell einen Vergleich abgeben bzw was von Preis/Leistung Verhältnis sagen bzw wie der Matcha von Sunday sein soll laut der von mir gefundenen Testseite soll er nicht so schlecht sein aber wie schon gesagt unbedingt vertrauen du ich der Seite auch nicht bin für jeden Hinweis und Meinungen zu diesen Seiten und Informationen wo man was gut und einigermaßen Günstig bekommt Dankbar mit freundlichen grüßen aus Tirol Norbert
  14. Hier nun die Schilderung meiner großen Enttäuschung und die Frage: Was mache ich falsch? Ich bin mit einer schlechten Wasserqualität an meinem Wohnort geschlagen: reich an Kalk und mit Chlorgeschmack. Der Bellima Wasserfilter musste sich geschlagen geben und war keine große Hilfe. Gegenüber Britta habe ich meine Vorbehalte ... also war ich glücklich, als ich das erste Mal über Bambuskohle las. Natürlicher Wasserfilter = cool! So habe ich direkt folgende Bambuskohle bestellt: http://www.dragonteahouse.biz/natural-bamboo-charcoal-slices-water-filters.html Nun die Enttäuschung: Ich habe die Kohle nun mehrfach angewendet: jeweils in 1,5 Liter kaltes Wasser für 3 Stunden. Nun habe ich keinen Chlorgeschmack, aber das Wasser schmeckt sehr ungut. Es ist schwer zu beschreiben, sorry. Aber jedem, der das Wasser probiert hat, hat das Gesicht verzogen und gefragt: "Was ist das denn?" - abgesehen davon lösen sich auch kleine schwarze Kohlepartikel, die im Wasser schwimmen. Benutzt jemand von Euch die Bambuskohle? Wie benutzt ihr sie? Habt ihr die gleichen Probleme?
  15. Hallo liebe Teetalker und Freunde des gepflegten Puer Geschmacks, auf meinem Weg zum kleinen Teetester Schein, habe ich bereits einige interessante Kontakte im Institut knüpfen können. Er hat bereits den mittleren Schein und zieht sich gerade die Vorlesungen zum großen Schein rein und über meine Puer Autoreisen von Hangzhou (knapp 10.000km - er hält mich für verrückt!) sind wir ins Gespräch gekommen über den originären Geschmack verschiedener Puer Anbau Regionen, motivierende These hinter dem Projekt "originärer Puer Geschmack": Wer zwischen Geschmäckern einzelner Anbaugebiete differenzieren kann, ist befähigt Blends nach Kundengeschmack zu mischen. Mit etwas Recherche, gepaart mit Notizen vom Institut und meinen gesammelten Proben und Eindrücken werde ich nun die Anbauregionen kurz vorstellen, zu denen ich über gute Kontakte zu Bauern, kleinen Fabriken und Händlern in den vergangenen 5 Jahren aufbauen konnte. Zu jedem Gebiet poste ich hier eine knappe Einleitung, die hoffentlich über regen Erfahrungsaustausch zu einer fundierten Einleitung in das jeweilige Gebiet mündet. Auf dem Markplatz stelle ich, wie gewohnt eine kleine Auswahl an gesammelten Tees je Region zum privaten direkt Einkauf zur Verfügung. Erster Teil - Puer aus Jinggu:
  16. Hallo Ihr Lieben, bin in dieser Woche auf grünen Tee umgestiegen - nach Jahrzehnten als tägliche Milchkaffeekannen-Trinkerin (Soyamilch + Espresso). Das hatte ich schon mehrfach vor, doch Beutel-Tee und ein billiger Sencha hatten mich immer nur abgeschreckt: ekelhaft bitter... Nun wollte ich es mal richtig versuchen, hab mich ein wenig informiert und mir dann drei grüne Tees zur Basis-Versorgung gekauft: Einen Gyokuro (Tori Kotobuki) für morgens, einen Sencha (Kabuse Yadake Organic) für mittags und einen Bancha (Yadake) für den Abend. Ok, geschmacklich sagt mir das alles (noch) nicht viel, obwohl ich am dritten Tag die Sorten schon deutlich unterscheiden kann... vermutlich wird das noch besser werden und meine Frage ist jetzt: 1) Wie soll ich weiter verfahren? Soll ich weitere Tee-Varianten ausprobieren - oder erstmal andere Marken/Sorten derselben Kategorie? Hier evtl. unterschiedliche Preislagen? Von den drei genannten hat mir der Teuerste (Gyokuro, 40 g um die 26.,-) am nichtssagendsten geschmeckt. Was nichts bedeutet, denn ich hab ja gelesen, dass die Geschmacksnerven von Kaffeetrinkenden recht degenieriert seien... 2) Ein Freund meinte, das werde sich auch nicht mehr bessern, Hat er recht? Falls ich mit diesen Fragen hier nicht richtig bin, sagt Bescheid - bin ja erst neu hier...
  17. Hallo zusammen Ich heisse David und bin 26 Jahre alt. Tee trank ich immer wenn ich krank war. Doch Tee war es eigentlich nicht sondern Kamillenaufguss Als ich abends nie einschlafen konnte habe ich mit Tee oder eben den Kräuter rumexperimentiert und so meine Mittelchen gefunden. (Bezüglich Schlafen Orangenblütentee) Ich begann Bücher zu lesen da die Thematik mich interessierte und fand Tee gar nicht mehr so lahm. Dies ist erst ein halbes Jahr her aber ich hab mit Grüntee nun ein Allerweltsgetränk entdeckt das nur Vorteile hat Keine Magenkrämpfe wie beim Kaffee etc. Zudem experimentiere ich weiterhin mit den diversen Kräutertees da diese auch gesund und wohlschmeckend sind. Als Raucher versuche ich nun auch mit Tee eine Ersatzdroge zu finden, mal schauen ob's klappt! Schreibe morgen gerne weiter (tippe dies gerade im iPad und das geht mir zu lang Gute Nacht euch allen, freue mich hier zu sein!
  18. Huhu, ich bin vielleicht, wie manch einer merkt, recht neu im tee-talk und recht fleißig beim ausprobieren von Grüntee-Sorten. Nun habe ich also von Herrn Ikeda über den 5. Geschmackssinn gehört, also Umami. Weiter las ich von hohem Umami-Vorkommen in dem teuren Gyokuro. Also habe ich mir vom örtlichen Händler eine Probe geben lassen - etwa 6g TG Japan Gyokuro, mit dem ich mir zwei Aufgüsse leisten konnte. Da die Menge eben recht klein ist und ich so viel wie möglich über den Tee erfahren wollte, habe ich verschieden aufgegossen. Der erste Aufguss war totaler Mist. Ich kann zwar die Angaben nicht genau machen, aber es dürfte so etwa ein halbes Teelamaß auf 160ml gewesen sein - 2 Minuten Ziehzeit. Der Tee schmeckte wie ein Grüntee, überdurchschnittlich gut aber nicht so gut wie erwartet. Beim zweiten Aufguss habe ich einfach den ganzen Rest der Probe genommen, also es dürften so etwa 4g gewesen sein (Angaben ungenau) und hab ihn mit 150ml 55° warmem Wasser 2 Minuten übergossen. Absolut schrecklich. Es war maßlos "bitter",kaum auszuhalten. Aber war das schon Umami? ;-) Ich habs erst weitergetrunken und dann weggeschüttet, weil ich weiter probieren wollte. Dann habe ich die gleiche Menge Wasser bei gleicher Temparatur nochmal verwandt. Es war gerade etwas mehr Wasser als Teeblätter, sodass die genug Platz hatten, darin zu schwimmen - und eben ein bisschen mehr. Auf irgendeiner Seite las ich, dass es sowenig Wasser sein soll - auch wenn es nach übertrieben viel Tee aussähe. Nach nur einer halben Minute war der Tee richtig gut. Dann nochmal eine Minute, also Aufguss 3 - das war eben - und ich habe ein super Ergebnis gehabt. Doch mein Hauptziel - Umami zu erkennen - weiß ich noch nicht erreicht. Eine Mischung zwischen nussig (?), grasig, leicht angenehme Bitterkeit aber keins von allem zu sehr, sodass es mir schwer fiel, auf eins der drei zu schließen. Einfach ein sehr voller Geschmack, der jetzt noch immer anhält, wie das bittere von einem schlecht zubereiteten Tee - nur eben nicht so bitter, sondern angenehm. Ein angenehmer Geschmack bleibt übrig. Leider kann ich mir überhaupt nicht sicher sagen, dass es "Umami" ist. Ich kann es aufgrund meiner Unkenntnis bis vor ein paar Tagen noch nicht recht einordnen oder gar klar identifizieren. Ob ich das gemerkt hätte bei aufmerksamem Genuss OHNE vorher davon gehört zu haben? Ob ich mir jetzt ständig Umami einbilde? Mich interessiert, wie Ihr das entdeckt habt, falls ihr es entdeckt zu haben glaubt. Oder zweifelts Ihr daran? Ist es so üblich, dass man erst nach einiger Zeit diesen Geschmack bewusst erlebt? Also muss man es "üben" ? Gruß! Lutz