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243 Ergebnisse gefunden

  1. Hallo zusammen, ich löse hier meine kleine Pu Erh Tee Sammlung auf. Die Cakes lagern bei mir schon etwa 2,5-3 Jahre in einem Baumwollhandtuch eingewickelt in einem Tongefäß. Dazu gibt es noch einen kleinen Konvolut an angebrochenen Cakeresten. Soweit ich es in Erinnerung habe handelt es sich bei dem einen Cake um einen Organic Sheng, der andere müsste ein Shu sein. Die Cakereste sind eine bunte Mischung. Das Tongefäß würde ich mit tauschen wenn Interesse besteht. Ich kann den Preis der Cakes aktuell schlecht einschätzen, vielleicht lesen ja ein paar Pu Erh Experten mit die dazu etwas sagen können. Ich Tausche nur gegen japanischen Grüntee. Über Shincha würde ich mich sehr freuen. Bevorzuge nussige Aromen. Greetz Thilo
  2. Shincha 2018

    Es sind diverse Shincha Tees bei uns eingetroffen. Unter anderem aus Tee aus Honyama, Kumomoto, Fukuoka und Yame. Das Anbaugebiet Honyama habe ich übrigens bereits in einem Thread vorgestellt. Die Tees aus Honyama sind alle (bis auf den Schwarztee) Asamushi. Kumomot und Fukuoka Fukamushi und der Yame Hachijuhachiya Sencha ist zwischen Chumushi und Fukamushi. Sämtliche Tees sind übrigens "Sortenrein". Also keine Blends wie bei grösseren Produzenten üblich. Wieso? Weil wir es können! Shincha 2018 von Teamania Und weil es so schön war hier noch ein paar Fotos: Schön ist hier... Könnte fasst einem Heimatfilm entsprungen sein. Links unten ist übrigens der Abe Fluss (oft fälschlicherweise als "Abfluss" geschrieben). Hier haust der Teemeister Und so sieht er aus @Joscht Der Handroll Tisch Der Handgerollte Tee (Temomicha) Grössenvergleich Nebenbei züchtet unser Teebauer auch Wasabi. Übrigens ein Indiz für klares Wasser den Wasabi wächst nicht in Brackwasser.
  3. Viele haben bestimmt mitbekommen das ich in letzter zeit sehr viel an verschieden Sorten koste. Da ich bis vor kurzem fast nur auf Japanischen Tee war. Da ich nicht immer täglich schreibe und größere zusammenfassungen nicht so gut in den "Welcher Tee ist heute in eurer Tasse" thread passen. Erzähle ich euch hier meinen einstieg in die Teewelt auserhalb Japans Da ich auch nicht bereit bin jegliche preise zu bezahlen war ich am anfang lange auf der Suche nach einem Geschäft das meiner Meinung nach für angemessene Preise Tee da hat. Fündig wurde ich dann durch ein Forenuser @Stiefelkante , bei dem Shop Teavivre. Bestellt wurden 2 Pu Erh probe sets mit insegesmt 10 verschiedene Pu Erh Proben jede ist aber 2x vorhanden. Dann habe ich noch einige mir empfohlene Oolongs bestellt. Diese wurden jeweils in einer Preiskategorie bestellt die ich von Japanischem Tees gewöhnt bin (ca.15€/100g) und einmal in einer höheren. Damit ich vergleiche ziehen kann wo bei mir der Mehrwert zum Preis aufhört. Die zwei Pu Erh Sets https://www.teavivre.com/puerh-tea-sample-packs.html https://www.teavivre.com/featured-puerh-cake-assortment.html Desweiteren wurde folgendes bestellt Longjing Dong Ding Tie Guan Yin Lao Cong (gab es nur in einer Qualität) Da Hong Pao (gab es nur in einer Qualität) Außerdem wurde bei @nannuoshan eine bestellung für die Tees 2018 aufgegeben um mal wirklcih hochwertiges zu Kosten. Hier nochmal ein Großes dankeschön für die zusammenstellung eines Probesets. So wie dem beiliegenden Zettel wie ich gewisse Tees am besten aufgieße. Zu Temperatur und Ziehzeiten angeht halte ich mich momentan ziemlich genau an die vorgaben aus den jeweiligen Shops. Da ich es mir momentan noch nicht zu traue das selbst in die Hand zu nehmen. Deswegen werde ich hierzu nicht so viel Schreiben Als dann die bestellung von Teavivre da war habe ich als erstes die kostenlos beigelegt Probe probiert das war der Ripende Cube Tuocha Mini Break 2006. Dazu habe ich schonmal was geschrieben. Aber nochmal kurz Zusammengefasst. Auch wenn ich anfänglich das gefühl hatte das Stinkt und wie kann man das freiwillig trinken war ich doch recht schnell sehr angetan von dem Tee. Obwohl ich immer noch der meinung bin das dieser nicht der beste einstieg für jedermann wäre Die ersten Pu Erh verkostungen Danach wurde der Menghai Palace Ripened Pu erh Cake Tea 2008 gekostet. hier muss ich sagen er schmeckte ähnlich wie Tuocha bloß weniger vielfalt teilweise nur eine einzige geschmacksrichtung die mir gar nicht zusagte. Obwohl der Geschmack ähnlich war. Diese verkostung wurde dann von mir frühzeitig abgebrochen. Fengqing Old Tree Raw Pu Erh 2013 Wunderschöner Pu. Erinnerte mich beim trinken irgendwie an Wald und Wiese. Hatte einen anflug von Anis oder Minze auch wenn das nicht wirklich den Geschmack beschreibt wüsste es aber nicht besser zu beschreiben. Vielleicht einfach Frische? Freue mich hier schon auf die zweite Probe die noch vorhanden ist Fengqing Arbor Tree Ripened Pu Erh 2010 Ich muss gestehen ich weis es gar nicht mehr genau. Ich empfand ihn als gut/trinkbar aber nicht herausstechend besonders. Kann mich auch kaum an ihn Erinnern obwohl es nur ein paar tage her ist. Also weder im guten noch im schlechten sinne. Longjing und Oolong Longjing Diesen Tee habe ich an zwei Tagen in Zwei Qualitäten probiert. Was mich hier sehr erstaunte war das der über doppelt so Teure Tee schlechter Schmeckte wie der Billige. Die Tees kosten ca. 18€/100g und 40€/100g. Der Billige hatte viel mehr tiefe vielfalt und war lange nicht so langweilig und kaum schmeckend wie der Teure. Da ich aber jedes Sampler nochmal habe mal schauen was dabei rauskommt. Vielleicht Heißer aufgießen? zum Longjing im allgemeinen. Mich hat der Tee sehr positiv überrascht wie ähnlich er einem Japanischem Sencha Schmeckt und gleichzeitig völlig anders mit gefühlt mehr Tiefe. Denke gerade da werde ich mir demnächst mal etwas mehr holen. Dong Ding. Dieser Tee hat mir in beiden Quälitäten nicht sehr groß gefallen. Es war ziemlich geschmacklos, würde ich sagen. Vielleicht bin ich aber einfach noch nicht da angekommen, um alle herauszuschmecken. Da mir häufiger die etwas kräftigeren Tees besser Schmecken. Bei den anderen habe ich oft das gefühl von "ich Trinke heißes Wasser". Erst der Dong Ding von Nannuoshan hat mir gezeigt das es auch mit mehr geschmack geht. Aber dieser war mir trotzdem etwas zu leicht. Werde mich wohl mal auf die stärker gerösteten Oolongs fokussieren. Da Hong Pao Wie war das mit dem stärker geröstet Dann kam gestern nämlich mein bisheriger lieblinge der Oolongs in die Schale. Dieser gab es auch relativ billig auf Teavivre und ich war gespannt was diese Qualität zu bieten hatte. Auch wenn er lang nicht so gut war wie den wo ich mal von diekunstdestees hatte. Hat er mir schon besser geschmeckt wie alle drei Dong Ding. War etwas kräftiger im Geschmack und hatte eine leichte bitterkeit die ich angefangen habe zu mögen. Aber natürlich machte er Geschmacklich nicht so viel her. Nach 3 Runden war dann auch schon gefühlt Schluss. Respekt an die, die bis hierhin alles gelesen haben und sich für mein Geschreibe interessieren Was gibt es noch zu sagen? Ich trinke jetzt das zweite Longjing Sample und zwar die Schlechtere bessere Qulität xD PS: Bei mir gibt es vom Set Up eher weniger bilder da es immer gleich aussieht. Glasgaiwan mit meiner Schildkröten Schale besitze sonst nur noch eine Kyusu die ich für Sencha nutze so wie eine Matcha Schale für Matcha (Wer hätte es gedacht )
  4. Sonntags-Matcha

  5. Habe schon sehr viel Japanischen Tee und auch etwas Oolong hinter mir. Jetzt möchte ich mich langsam dem China Grüntee zuwenden. In einem anderen Post von mir wurde mir schon einige Sorten vorgeschlagen. Hier wollte ich jetzt nochmal Konkret nachfragen wo bestellt ihr eure China Grün Tees und was könnt ihr empfehlen? Wobei ich sagen muss das ich nicht bereit bin mehr als 15€/100g auszugeben. Mir ist es auch egal ob aus Deutschland oder China direkt bestellt wird. Wie stark macht sich das Ernte Jahr bemerkbar. Also würdet ihr jetzt noch 2017er oder gar 2016er Tee kaufen? Wie verfahrt ihr mit Händler wie Tee Kontor Kiel wo kaum Jahresangaben zu finden sind. Da dieser Shop wohl doch hier sehr beliebt ist. Fragen über Fragen
  6. Per sofort aber nur für kurze Zeit gibt es 20% Oster-Rabatt für alle auf das gesamte Grüntee Sortiment. Ihr braucht keinen Gutschein Code oder so. Einfach normal bestellen bei https://www.teamania.ch/gruener-tee/ Viele Grüsse Diz
  7. Bringt es was wenn ich das erste Teewasser vom grünen Tee wegschütte und erst den zweiten Aufguss genieß, habe ich so etwas bezweckt was es die Pestizide und wer weis was noch vom grünen Tee angeht? Wenn jetzt dieser nicht 100% Bio ist.
  8. Hallo, ich bin zwar noch recht neu hier, dennoch begeistere ich mich schon für ca. 1,5 Jahren für Tee. Mich würde mal interessieren wie Ihr eure Tees so dosiert. Macht ihr das rein nach Gefühl oder gibt es welche die auf das Zehntelgramm genau abwiegen? Ich habe speziell keinen genauen Tee genannt, da sicher jeder verschiedene Favoriten hat und diese auch dementsprechend dosiert und mithilfe der richtigen Wassermenge und Temperatur zum idealen Ergebnis kommt. Deshalb würde es mich sehr freuen, wenn ihr Tee, Teemenge, Temperatur(en), Ziehzeit(en) und Wassermenge angebt. Mich würde vor allem interessieren wie lange Ihr den 2., 3., 4.,... Aufguss mit welcher Wassertemperatur ziehen lässt. Rein persönlich mag ich es, wenn man den Folgeaufguss mit höherer Temperatur kürzer ziehen lässt. Uiii, hoffentlich habe ich mit dieser Aussage keinen Krieg angezettelt. Bin schonmal für jedes Statement dankbar!
  9. Lu Shan Yun Wu

    Lushan Yunwu Cha (廬山云雾茶) - Wolken-und-Nebel-Tee vom Klausenberg Auf die Gefahr hin, Eulen nach Athen zu tragen, hier einige Worte über diesen Grüntee-Klassiker, dessen Ruf - unverdient, wie ich finde - etwas hinter dem anderer wie Xihu Longjing, Dongting Biluochun oder Huangshan Maofeng zurücksteht. Vielleicht ist das eine oder andere ja dem Leser noch nicht bekannt - und wenn ich selbst einer Falschinformation aufgesessen sein sollte, wäre ich selbstverständlich für eine Korrektur dankbar. Von besonderem Interesse ist bei diesem Tee der komplexe Verarbeitungsprozess, der 'panfire'- und 'bake'-Techniken für eine schonende Aufbereitung kombiniert. Zunächst jedoch zum Herkunftsgebiet. Der Lushan im Norden der Provinz Jiangxi südlich der Stadt Jiujiang ist eine nicht nur in geologischer und botanischer Hinsicht bemerkenswerte, spektakuläre Landschaft mit steilen Klippen, Grotten, Wasserfällen (darunter der 155 m hohe Drei-Stufen-Wasserfall 三叠泉瀑布) und Seen, sondern auch kulturgeschichtlich von großer Bedeutung. Der Lushan Nationalpark steht seit 1996 auf der 'World Heritage List' der UNESCO. Der Lushan ist bzw. war nicht nur ein Zentrum des Buddhismus wie auch des Daoismus; dort findet sich auch die um 940 gegründete Akademie zur Weißen-Hirsch-Grotte (白鹿洞书院), die renommierteste der vier klassischen chinesischen Akademien und wichtiges Zentrum des Konfuzianismus. Der Lushan zog immer wieder bedeutende Intellektuelle, Dichter und Maler an und wurde aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit zum Ursprungsort und locus classicus der chinesischen Landschaftsmalerei wie auch der Landschaftsdichtung. Dazu ein Beispiel: das vielleicht berühmteste chinesische Landschaftsgedicht stammt von Su Shi (蘇軾) und trägt den Titel 'Inschrift auf der Wand des Westwald-Tempels' (題西林壁). Su Shi (auch Su Dongpo 蘇東坡, 1036-1101) war ein Universalgenie; nicht nur Maler und Kalligraph (der am höchsten geschätzte der Song-Dynastie), sondern auch Humanist, Ingenieur, kaiserlicher Sekretär, Richter und politischer Dissident. Vor allem jedoch war er einer der größten Dichter Chinas. Im Jahre 1084 wurde Su Dongpo nach Junzhou in Henan verbannt. Auf dem Weg ins Exil durchquerte er den Lushan mit seinen zahlreichen buddhistischen Tempeln und Klöstern. Der Zen-Laienanhänger Su Shi besuchte dort auch den Westwald-Tempel (Xilin Si, 西林寺) mit seiner berühmten Qianfo-Pagode von 951, dem Turm der tausend Buddhas. Noch heute lebt dort eine Gemeinschaft buddhistischer Nonnen und in der Pagode befinden sich 1800 Jadestatuen Buddhas. Dort, als Inschrift auf einer Mauer, hinterließ Su Dongpo das Gedicht - ein klassisches Qiyan Shi (七言詩); vier Zeilen mit jeweils sieben Schriftzeichen: 橫看成嶺側成峰 遠近高低各不同 不識廬山真面目 只緣身在此山中 das ebene wird gebirge, steigend wird es gipfel von fern, von nah, von oben, unten - immer wandelnd zeigt sich des lushan wahres gesicht, nie ist es zu erkennen weil wir selbst inmitten dieser berge sind Über die bedeutenden Besucher des Lushan - viele unter ihnen passionierte Teeliebhaber - verbreitete sich auch der Ruf des hier erzeugten Tees. Man findet gelegentlich die Angabe, bereits Lu Yu (陸羽, 728-804) habe in seinem berühmten 'Klassiker vom Tee' (Chajing, 茶經) diesen Tee erwähnt, was ich jedoch nicht verifizieren konnte - im heutigen Jiangxi wird da vielmehr auf das südwestlich der Lushan-Region gelegene Yuanzhou (heute Yichun, ein Zentrum der Teeöl-Produktion) und das südlich an Yuanzhou anschließende Jizhou (heute Ji'an) verwiesen. Spätestens während der Song-Dynastie (960 - 1279) jedoch hatte der Tee vom Lushan einen legendären Ruhm erworben und wurde zum kaiserlichen Tributtee erklärt. Wie so häufig in China waren auch hier buddhistische Mönche Pioniere des Teeanbaus. Die Teeproduktion im Lu Shan geht der Überlieferung nach auf Huiyuan (慧遠, 334–416) zurück, eine Schlüsselfigur bei der Inkulturation des Buddhismus in China, der erster Abt des 386 erbauten Dongling Si (Ostwald-Tempel, 東林寺) wurde und dort im Jahr 402 eine Gemeinschaft aus Mönchen und Laien gründete, die zur Keimzelle der Jingtu zong (淨土宗), der 'Schule des Reinen Landes', wurde. Huiyuan soll in dieser Region wilde Teebüsche vorgefunden und für die Anlage der ersten Teegärten im Lushan Sorge getragen haben. Das Klima ist für den Teeanbau optimal - ein subtropisches Monsunklima, jedoch aufgrund der Höhenlage (der Dahanyang 大汉阳峰 ist mit 1.474 m der höchste Gipfel) mit ausgeprägten Jahreszeiten; es gibt im Winter sogar Schnee. Dabei sorgen neben dem Monsun der Chang Jiang (Jangtse) im Norden und der Poyang Hu (Chinas größter Süßwassersee) im Osten und Südosten für Kühlung und Feuchtigkeit. An durchschnittlich 190 Tagen im Jahr gibt es hier Nebel. Die Teegärten liegen typischerweise in Höhen um 800 - 1.000 m über NN; das kleine Städtchen Guling im Zentrum des Lushan liegt in etwa 1.100 m Höhe. Gepflückt wird der Yunwu ausschließlich im Frühjahr, wobei der Mingqian (明前) - also der vor dem Qing-Ming-Fest (清明节) am 15. Tag nach dem Frühlingsäquinoktium gepflückte Tee - der gesuchteste und teuerste ist. Ein Sheqian (社前), also ein noch vor dem Frühlingsäquinoktium gepflückter Tee aus dieser Region, ist mir noch nie begegnet; das Klima scheint solch extreme Frühpflückungen hier nicht zuzulassen. Yuqian (雨前), d.h. in den 15 Tagen nach dem Qing-Ming-Fest gepflückter Tee, ist hingegen relativ problemlos erhältlich. Gepflückt werden in qualitätsbewussten Teegärten nur Knospe und das erste Blatt (sog. 'kaiserliche Pflückung'). Unmittelbar nach der Pflückung, die üblicherweise am frühen Morgen stattfindet, beginnt die Verarbeitung mit dem 'töten des Grün' (shaqing, 杀青). Dafür wird das Pflückgut in kleinen Portionen (350-400 gr) in einem Wok bei 150-160° C (relativ schonend, üblich sind sonst ca. 180°) etwa 6-7 Minuten erhitzt. Danach folgt das 'schütteln und zerstreuen' (dousan, 抖散), auf Bambusmatten, das für schnelle Abkühlung sorgt und ein Gelbwerden der Blätter verhindert. Anschließend wird das noch warme Blattgut auf Bambustabletts gerollt und geknetet (rounian, 揉捻). Man lässt die Teeklumpen einige Minuten ruhen, bevor man sie wieder auflockert und sie ein zweites Mal im Wok erhitzt. Dabei werden die Blätter zwischen den Händen gerollt, wobei auch der silbrige Flaum hervortritt bzw. sich deutlich farblich abhebt (tihao, 提毫). Das Blattgut hat nun einen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 80%. Es wird erstmals verlesen, d.h. gelbe oder sonst unansehliche Blätter werden von Hand aussortiert. Danach beginnt die eigentliche Trocknung mit seiner ersten Phase (chugan, 初干). Dabei wird der Feuchtigkeitsgehalt bei niedriger Temperatur (ca. 80° C) im Wok auf 30-35% reduziert. Anschließend wird das Blattgut geformt (cuotiao, 搓条) und dann ein zweites Mal verlesen, bevor die abschließende Trocknung (zaigan, 再干) den Feuchtigskeitsgehalt weiter auf ca. 6% reduziert. Dies geschieht nun nicht mehr im Wok, sondern der Tee wird auf Bambus etwa 20 Minuten mit 75 - 80° C heißer Luft getrocknet ('gebacken'). Man lässt dann den Tee einige Stunden an frischer Luft auskühlen und ruhen, bevor er verpackt wird. Das Geschmacksprofil ist frisch und harmonisch, floral mit dezenter Süße und anhaltendem Duft. Ein Frühlingsversprechen ... Schauen wir mal, wie sich das wahre Gesicht des Lushan in diesem Yunwu, einem bescheidenen Yuqian, zeigt. Um es zu erkennen, bedarf es freilich auch noch des Geruchs- und Geschmacksinns - und achtsamer, respektvoller Behandlung des Tees. Wer sich darin verliert, vergisst dann auch die Berge ... _()_
  10. Shu gegen Grüntee

    Hallo liebe Teetalker, nachdem ich mich das ganze letzte Jahr immer wieder mit schweren Magenproblemen rumschlug, und ist feststellte das mir Grüntee besser bekommt, möchte ich meine Shu Bestände gegen gute Grüntees tauschen. Im Angebot hätte ich: - Dragon Pole 2006 - Bulang Shu, die genaue Bezeichnung weiß ich leider nicht mehr, der war aus der Sammelbestellung bei Chawang 2016 - Xiguan 2001, der ist von Stephane, den hab ich mal mit Tobias getauscht - Gongting 2006, den hab ich auch mit Tobias getauscht Bei Interesse bitte melden!
  11. Karatsu Chawan der 7ten Dohachi Generation

  12. Karatsu Chawan der 7ten Dohachi Generation

  13. Karatsu Chawan der 7ten Dohachi Generation

  14. Karatsu Chawan der 7ten Dohachi Generation

  15. so, ich habs mal wieder getan und Studien durchstudiert, da mich warm zubereiteter Sencha und Gyokuro geschmacklich nicht so überzeugt wie ein Cold Brew. Allerdings kam es mir hauptsächlich auf das Theanin an bzw. wie ich das Maximum heraushole, ohne dass er auch im Cold Brew bitter/seifig wird, sondern eher umami und süß. Dabei war einerseits die totale Ziehzeit wegen des Theanins, sowie die Ziehzeit pro Aufguss für den Geschmack entscheidend. Durchgeführt habe ich das Experiment mit 23 °C kaltem Wasser, also Zimmertemperatur. Entscheidend war für mich diese Studie hier: "Optimum conditions for the water extraction of L-theanine from green tea", 2011 die von 5 Forschern an der School of Environmental and Life Sciences, University of Newcastle, Ourimbah, NSW,Australia durchgeführt wurde. https://www.academia.edu/20729940/Optimum_conditions_for_the_water_extraction_of_L-theanine_from_green_tea Hier das Endergebnis: - das Maximum des Ratios Wasser in mL / g Tee liegt bei 20 ml Wasser pro Gramm Tee. D.h. bei mehr Wasser wird nicht mehr Theanin extrahiert, weniger Wasser pro Gramm Tee bietet nicht genug Raum für das Theanin und es wird weniger extrahiert. ideal z.b. 80ml Wasser für 4g Tee. - Die maximal extrahierbare Menge Theanin liegt in dieser Studie für Grüntee bei etwa 21 mg Theanin / 1 Gramm Tee Dies kann ganz klar je nach Teesorte variiieren, ob Feinschnitt oder lose machte keinen großen Unterschied. - 23°C kaltes Wasser extrahiert in der selben Zeit (in dieser Studie 30 Minuten) 2/3 der Menge an Theanin wie 80 °C warmes Wasser. - Die maximale Menge an Theanin wird bei 23 °C nach 45 Minuten Ziehzeit erreicht, bei 80 °C nach 30 Minuten Ziehzeit. - Geschmacklich ist die optimale Ziehzeit für den ersten Aufguss mit 23 °C kaltem Wasser bei max. 20 Minuten, weitere Aufgüsse bei 5-10 Minuten. Ein Beispiel das sicher gut hinkommen sollte, wären z.b. 15 - 5 - 10 - 15 Minuten Ziehzeiten, also vier Aufgüsse mit einer totalen Ziehzeit von 45 Minuten. Je nach Teesorte kann man die einzelnen Aufgusszeiten anpassen, die totale Ziehzeit von 45 Minuten bei 23 °C wird bei jeder Teesorte gleich sein. Fazit: Um die maximale Menge an Theanin aufzunehmen, ist eine insg. Ziehzeit von 45 Minuten mit Cold Brew wesentlich bekömmlicher und leckerer als 30 Minuten Ziehzeit bei 80°C. und: Wissenschaft ist, wenn sie richtig verstanden und durchgeführt wird, etwas wundervolles übrigens: L-Theanin ist als Aminosäure (Proteinbaustein) verantwortlich für das Umami Aroma.
  16. Das ist mein 1.Post in diesem Forum, also erst einmal Hallo Ich habe vor einem Jahr begonnen, Sencha zu trinken und dafür in der japanischen Teestube meines Vertrauens (in Wien) eine Kyusu erstanden. Seit zwei, drei Monaten aber fällt mir auf, dass nach dem 1.Aufguss bei den restlichen Aufgüssen meine Kanne verstopft ist (ich brühe etwa 3-4 Mal auf). Der Tee rinnt nur stockend heraus. Egal wieviel ich schüttle und klopfe, es bleibt immer sehr viel Wasser in der Kanne und lässt die Blätter noch mehr aufquellen. Ist das normal? Im Anhang ein Foto meiner Kyusu mit dem Metall-Sieb (mit Lineal für den Masstab). Ich mich nicht erinnern kann, dieses Problem von Anfang an gehabt zu haben. Vielleicht liegt es an der Teesorte, die ich in letzter Zeit verwende (siehe Foto im Anhang)? Oder am Sieb? Auffällig ist, dass ich beim ersten Aufguss dieses Problem nie habe, da sind die Blätter wohl noch nicht ganz aufgegangen. Ich weiss, dass es verschiedene Blattarten gibt, und nicht jede Kyusu für jede Grüntee-Art geeignet ist. Aber ich wüsste beim Einkauf der Senchas nicht zwischen verschiedenen Blattsorten zu unterscheiden. Letzte Frage: ich hatte überlegt eine Houhin zu kaufen, da ich in Zukunft auch Gyokuro trinken möchte. Ich würde die dann auch für manche Senchas verwenden, wenn ich damit das Verstopfen vermeiden kann? Aber worauf sollte ich da beim Einkauf in der Hinsicht achten? Danke für alle sachdienlichen Hinweise!!
  17. Tee auf Reisen

    Vom Album Diverses

  18. Tee auf Reisen

    Vom Album Diverses

  19. Tee auf Reisen

    Vom Album Diverses

  20. Tee auf Reisen

    Vom Album Diverses

  21. Ich habe irrtümlicherweise mit meinem Dancong-Sampler von Teahabitat auch 4 Grüntees erstanden. Diese waren leider irreführenderweise mit aufgeführt unter "Single Tree Dan Cong Sampler (6) - 2016". Da hab ich nicht aufgepasst. Da ich seltenst mal einen Grünen trinke, würde ich diese gerne abgeben. -2014 Wild Bai Mu Dan - Wild White Peony 10g -2016 Crystal White Long Jing 10g -2016 Lu Shan Yun Wu - Mountain Lu Misty Tips 10g -Three Cups Fragrance - Premium Grade 5g (schon geöffnet und 5g verwendet, wieder verschweißt) Wenn man sie anteilig von ihrem 50g Preis umrechnet, würden die vier Stück mit insgesamt 35g knapp 34€ kosten. Natürlich sind sie wegen der kleinen Mengen teurer gewesen. Ich hätte gerne noch 25€
  22. Tokoname-Kyusu

    Vom Album Grüntee - Teaware

    Tokoname-Kyusu aus mehrfarbigem Ton (liebe ich, gibt es leider so selten) und eine platinierte Teeschale aus Frankreich.
  23. Tokoname-Kyusu

    Vom Album Grüntee - Teaware

    Tokoname-Kyusu aus mehrfarbigem Ton (liebe ich, gibt es leider so selten) und eine platinierte Teeschale aus Frankreich.
  24. Japanischer Grüntee - Haltbarkeit

    Moin, ich versuche gerade, mich japanischem Grüntee anzunähern, abseits von meinem fest in die Morgenroutine integriertem Matcha. Meine letzten Versuche sind ein paar Jahre her, und sie scheiterten, weil ich den Gemüsesuppen-Geschmack nicht mochte. Also, ich mag Gemüsesuppe, aber nicht als Tee Ich startete mit einem Kabusecha, der mir gut schmeckt. Ich weiß ja, dass Japans Grüne kein Pu-Erh sind, den man auch mal liegenlassen kann. Der Tee ist von Keiko und war luftdicht verpackt. Damit das Aroma nicht über den Jordan geht, scheue ich mich, eine weitere Packung mit einem Sencha zu öffnen, bis der Kabusecha verbraucht ist. Ich lagere den Tee in dem zugeklammerten Beutel in einer Metalldose mit zusätzlichem Innendeckel und trinke ca. jeden zweiten Tag davon. Die Fokussierung auf eine Sorte hat den Vorteil, dass man den Tee genau kennenlernen, mit verschiedenen Keramiken und Wassertemperaturen experimentieren kann. Ich muss das Experiment allein durchführen, weil für den Mann das alles Blümchenwasser ist. Wie lange liegt so ein frisch geöffneter Beutel denn bei euch herum, bis der Tee hinüber ist?
  25. Suche Grüntee Empfehlungen!

    Hallo Leute, in letzter Zeit trinke ich sehr gerne grünen Tee, besonders Japan und Südkorea. Nun habe ich mal Lust mich ein bisschen weiter durch die Grüntee-Welt zu trinken und was anderes zu probieren. Deshalb suche ich ein paar gute Vorschläge für grünen Tee. Vorraussetzung: kein Japaner (davon hab ich genung) und keiner von TG (kenn ich alle ). Mir hat man mal einen Bi Lou Chun aus China mit gebracht, der hat wundervoll nach Honig geschmeckt! Vielleicht weiß jemand wo ich so einen herbekomme? Bin für alle Vorschläge offen! LG Teadrunk