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  1. Nach längerer Zeit wollte ich mal wieder etwas zu einem Tee schreiben, den ich gerade trinke. Allerdings nicht wie oft üblich im Thema "Welcher Tee ist heute in meiner Tasse", da ich auf der einen Seite finde, dass manche Tees eben auch eines eigenen Themas würdig sind, auf der anderen Seite gehen Posts im erwähnten Thema eben schnell unter und es entstehen nur noch selten eine wirkliche Diskussion oder Unterhaltung über den Tee oder das, was ihn besonders macht. Heute habe ich einen ganz speziellen Gyokuro getrunken, welcher sehr naturbelassen produziert wurde. Den Kamo Native Natural Gyokuro von "The Tea Crane": Der Bauer (Yamazaki Tokuya) macht für seine Teepflanzen einen eigenen organischen Dünger aus Verschnitt der eigenen Felder und macht ansonsten nicht viel mit den Pflanzen. Auch bei der weiteren Verarbeitung wird eher wenig aussortiert, sodass der Tee optisch sehr grob wirkt. Stängel sind zahlreich vertreten, kleine Knäuele aus kleinen Teeteilchen etc: Auch geschmacklich gefällt mir der Tee besonders. Das für Gyokuro typische ausgeprägte Umami ist hier, wohl aufgrund des Anbaus eher verhalten, jedoch merkt man dem Tee schon seinen Gyokuro-Charakter an. Dafür hat er eine ausgeprägte Süße, ein samtiges, wenn auch nicht sehr öliges Mundgefühl. Dabei entwickelt er eine angenehme Zitrusnote mit einem langen Nachgeschmack. Auch hat er ein ausgeprägtes "Oika", zu dem mir grade aber die Worte für eine sinnvolle Übersetzung fehlen (erbitte untertänigst um Hilfe 😔). Hier noch ein paar Bilder: Insgesamt ein Tee, der auf verschiedene Weisen besonders ist und mir gut gefällt. 😊 Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit ähnlich produzierten Japantees oder oder vielleicht sogar mit diesem speziellen Tee gemacht? Was haltet ihr, nicht nur ökologisch betrachtet, sondern eben auch aus Genießer-Sicht davon? Und hat eventuell sonst auch schon jemand bei Tea Crane bestellt? Ich kenne den Shop über einen Tee-Freund, der sich sehr für japanische Raritäten im Sinne von traditionellen und ortsspezifischen Verarbeitungen interessiert. Da hat der Shop eine Menge zu bieten, ansonsten habe ich das Gefühl, dass er recht unbekannt ist. Ich hoffe der Post gefällt und lädt zur Unterhaltung ein. 😊 Liebe Grüße, Felix 😉
  2. Gyokuro Asahi – kleine Geschichte einer Kostbarkeit Das erste, was dem Betrachter ins Auge fällt, ist seine intensive grüne Farbe. Im gleichen Moment findet ein edles wie süßes, kräftig-frisches Aroma den Weg in die Nase - mildfruchtig mit einer dezenten Note von Gras. Gyokuro Asahi – der edle Tautropfen Übersetzt ins Deutsche, bedeutet sein Name „edler Tautropfen“, was wie beinahe alle Wörter aus dem Japanischen wunderschön und poetisch klingt. Hört man Japanern zu, so sprechen sie sehr ehrfürchtig über dieses vollendete Getränk. „Schattentee“,“ Perlentau“ – er ist kein alltägliches Getränk für Zwischendurch, sondern etwas ganz Besonderes! Gyokuro Asahi wächst im Schatten - Laubbäume schützen ihn vor allzu hellen Sonnenstrahlen; zwei Wochen vor seiner Ernte wird er vorsorglich mit Bambusmatten abgeschirmt. Geschichten um die Entstehung des Gyokuro Asahi Es war einmal… in einem fernen Land der aufgehenden Sonne - in einem wunderschönen Inselreich mit Namen Nihon, welches wir heute als Japan kennen. Man schrieb das Jahr 1835. Der Teehändler Herr Yamamoto Kahei VI. unternahm eine Reise. Er reiste von Edo (heute Tokyo) nach Uji – in der Nähe des heutigen Kyoto. Dort machte er die Beobachtung, dass die Teesträucher einige Wochen vor ihrer Ernte abgedeckt wurden. Wohl galt dies, um die Pflanzen vor Frost zu schützen – und eigentlich nicht vor der Sonne – doch war das der allererste Schritt zum heutigen Schattentee. Das Interesse von Herrn Yamamoto Kahei war geweckt! Er begann zu experimentieren und stellte Versuche an. Bald schon entdeckte er, dass die Beschattung der Teepflanzen einen völlig neuen, überraschenden und einzigartigen Geschmack hervorbrachte. Das war die Geburt des Gyokuro Asahi. Nun, ob sich das so zugetragen hat, lässt sich heute nicht mehr genau sagen, denn die Geschichte zur Entstehung des edlen Tautropfen ist sehr lange her… Dennoch ist sie eine sehr schöne Geschichte. 😊 Der Anbau des Gyokuro Asahi Angebaut wird der edle Tee auf der Insel Kyushu. Dank ihrer geologischen Lage im Südwesten von Japan verfügt sie über ein mildes subtropisches Klima – was für den Anbau von Tee ideal ist! Bäume spenden Schatten und die Bambusmatten schirmen vor Sonne ab. Dadurch verzögert sich das Wachstum der Pflanzen, ihr Gehalt an Chlorophyll in den Blättern steigt, ihr Gehalt an Gerbstoff hingegen sinkt. Es sind gerade die Gerbstoffe, auch als Tannin bezeichnet, die Tee oft bitter schmecken lassen – besonders, wenn man ihn zu lange ziehen lässt. Schattentee entwickelt viel Koffein – und obwohl er so mild schmeckt, ist er ein ausgesprochener Muntermacher und weckt die Lebensgeister! Die beste Zubereitung für Gyokuro Asahi Nun, als Maßstab kann man sagen: Je hochwertiger ein grüner Tee ist, umso niedriger sollte die Wassertemperatur beim Aufbrühen sein! Für den edlen Tautropfen reicht eine Wassertemperatur von 50 bis höchstens 60 Grad. Seine Ziehzeit ist – wie bei jedem grünen Tee – kurz, zirka 2-3 Minuten – nicht länger. Auf diese Weise bleibt sein zarter milder Geschmack erhalten. Selbstverständlich kann man ihn mehrfach aufgießen. Gyokuro Asahi zur Teezeremonie Es empfiehlt sich, diesen exklusiven Tee zu zelebrieren und ihn aus einem ebenso exklusiven Gefäß zu trinken. Japanisches Teegeschirr, Kannen und besonders wunderschöne Tee-Schalen sind für diesen edlen Tautropfen angemessen! Und im Vertrauen: Wer mag schon gerne Champagner aus einem ehemaligen Senfglas schlürfen? Kleiner Tipp: Wer Japan besucht, sollte unbedingt den alle zwei Wochen stattfindenden großen Flohmarkt in Kyoto-City besuchen. Hier findet man für einen „schmalen Taler“ wunderbare gebrauchte Porzellanwaren. Da in Japan im Allgemeinen Gegenstände mit viel Bedacht behandelt werden, findet man in der Regel keine verschlissenen Gegenstände. Es lohnt sich, einen leeren Extrakoffer mitzunehmen! 😄🍵🗾
  3. Hallo Community Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. Hier meine Webseite: <Link entfernt>
  4. Leckeres fürs Pfingstfrühstück Die nächsten Feiertage stehen bald vor der Tür und kaum etwas ist schöner als ein ausgedehntes Frühstück mit viel, viel Zeit, guten Gesprächen, guter Musik und natürlich Tee 😊 Ich kann für mich sagen: Tea makes the world go round! 🌏 Draußen steht bereits alles in voller Blüte und die länger werdenden Tage wecken die Lebensgeister enorm! Da durch die Entschleunigung der letzten Wochen viele Menschen das 5-Sterne-Restaurant in ihrer eigenen Küche entdeckt haben, steuern wir gerne ein paar Rezepte zum Ausprobieren und Genießen bei! Das Schöne dabei ist: Genuss ohne Reue – für die Zubereitung kommen ausschließlich gesunde Zutaten zum Einsatz. 😊 Ein Hochgenuss für wärmere Tage ist Grüntee-Ingwer-Zitronen-Eistee: 🍸 · 15 g Grüntee · 10 g frischer Ingwer · 1 unbehandelte Zitrone · 240 ml Mineralwasser 15 g Grüntee und 10 g frischen Ingwer mit 250 ml fast kochendem Wasser übergießen und 1 - 2 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb mit Eiswürfeln abgießen, so kühlt der Tee schneller. Den Saft einer ½ Zitrone und 240 ml Mineralwasser hinzugeben und in 2 hohe Gläser aufteilen. Eiswürfel hinzugeben, mit 1 Scheibe Zitrone dekorieren und … genießen. Frische Frühstücksbrötchen und Scones lassen sich hervorragend mit Orangen-Ingwer-Zitronen-Konfitüre krönen! 🍊 · 500 g geschälte Orangen - ½ Orange beiseitelegen · 1 kleine Zitrone · 2 EL grünen Tee mit ca. 200 ml überbrüht · 3 Datteln · 1 Beutel Gelierfix · 1 EL Rohrzucker Orangen und ½ Zitrone in einem Mixer grob pürieren. Den grünen Tee mit dem nicht mehr kochenden Wasser überbrühen und 2 min. ziehen lassen. Inzwischen 1/2 Orange und 1/2 Zitrone sowie die Datteln in kleine Stücke schneiden, damit die Konfitüre eine fruchtigere Konsistenz erhält. Zusammen mit dem abgesiebten Tee, Gelierfix und Rohrzucker in die Fruchtmasse einrühren und aufkochen lassen. Weitere 2 EL Rohrzucker einrühren und ungefähr 3 Minuten köcheln lassen. Danach gleich in Einmachgläser füllen, Deckel gut schließen und umgedreht hinstellen. Reicht für ca. 2 - 3 Gläser und ist natürlich auch als Mitbringsel zum Brunch ein schönes Geschenk. 😊 Und wer Appetit auf ein außergewöhnliches Eis verspürt, dem kann auf diese Weise geholfen werden – roh-veganes Grüntee-Zitronen-Ingwer-Eis: 🍨 · 500 g Bananen · 1 EL grünen Tee · 100 ml Wasser · 1 Zitrone · 5 g Ingwer Vorbereitung am Vortag: Bananen in kleinen Stückchen einfrieren; Grüntee brühen und absieben, mit ½ Zitrone (unbehandelt) und 5 g Ingwer ziehen lassen, bis er kalt ist: Dann nochmals absieben und als Eiswürfel einfrieren. Zubereitung am Genuss-Tag: Bananen und Grüntee-Eiswürfel im Mixer/Blender pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. In Eisgläsern anrichten, mit Zitronenabrieb und Minze-Blättchen dekorieren. Mit Tee kann man so unglaublich viel machen, wenn ich allein schon an das überaus umfangreiche Angebot an Matcha-Produkten in Japan denke, überkommt mich die Lust am Ausprobieren und Genießen. Eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal 😊
  5. Hallo Leute, mein Vater ist jedes Jahr für ein paar Wochen in Japan unterwegs. Er ist zwar schon tief im Rentenalter, aber in seinem Handwerk ist er in Japan ein gefragter Mann und so "gönnt" sich jährlich die zwei Wochen mit seinen "Meisterschülern". In diesem Rahmen lasse ich mir immer von ihm Tee mitbringen. Es hat sich über die Jahre so eingebürgert, dass er mir immer den gleichen Mittelklasse-Sencha mitbringt. Dieses Jahr war er zwei Mal drüben und so haben sich hier 1,4 Kg Tee angesammelt. So weit, so gut. Der Vorrat trägt mich übers Jahr. Aber: Gibt es Möglichkeiten, den Tee haltbarer zu machen? Ich werden (und will auch nicht) den Tee in einem Jahr aufbrauchen. Da muss ich schon sehr verschwenderisch damit umgehen. Außerdem will ich auch immer mal einen anderen Tee trinken. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Tee, der am "MHD" ist (also vor einem Jahr abgepackt), dass der noch das volle Aroma hat. Kann mir jemand dazu was sagen? Ich war noch nie mit so viel Tee konfrontiert und musste immer nach 3 Monaten nachkaufen. Und: Kann ich Tee einfrieren? Bleibt dann das Aroma erhalten? PS: es handelt sich um diese Tees: http://shop.ippodo-tea.co.jp/kyoto/shopf/goods/index.html?ggcd=506612&cid=sencha http://shop.ippodo-tea.co.jp/kyoto/shopf/goods/index.html?ggcd=505612&cid=sencha je zu 100g und 200g. Danke, André.
  6. Ich habe mein Geschmackssinn an die Teesorten erst mal gewöhnt und deshalb kam keine neue Erkundung. Diese mal habe ich mir einen Joongjak Tee (6,50 €/100g) vorgenommen, dieser ist aus demselben Teeladen wie der Nebeltee von der letzten Erkundung. Dieser Joongjak Tee stammt vom Seogwang Teegarten auf der Insel Jeju, die zu Südkorea gehört und wurde ökologisch angebaut. Der Tee stammt aus der 3. Ernte im Sommer und wurde erst gedämpft und dann geröstet. Dieser Tee ist laut der Beschreibung auf dem Etikett mild und duftig-frisch. Duftig-frisch kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, mal gucken wie der Tee ist. Dieser Tee hat wenige gebrochene Blätter mit einer intensiven dunkelgrüne Farbe, die etwas ins Grasgrüne geht. Der Tee riecht trocken nach gerösteten Haselnüssen/Nougat, Tonkabohnen und ein bisschen Schokolade, nach ein paar Minuten kommt auch ein leichter Geruch von grünem Tee durch, nach dem sich der Geruch verteilt hat. Echt abenteuerlich nach was Tee riechen kann . Erster Aufguss mit 1,5g, 40Sekunden und 70Grad und ungefiltertes Wasser im Gaiwan. Diesen Tee lasse ich kürzer ziehen, weil dieser Tee auch gedämpft ist und diese kürzere Zieh Zeiten benötigen als nur geröstete Sorten. Feucht riecht der Tee sehr mild, kaum nach grünen Tee und Haselnüssen. Ich kann diesen Geruch nicht richtig zuordnen. Sehr mild, keine herbe und schwach nach grünen Tee. Dieser Tee ist etwas schwach und hat feine Aromen die ich nicht wirklich zuordnen kann minimal in Richtung Kombu. Etwas kleine Schwebeteilchen sind in der Schale nächstes Mal sollte ich mit 60 Sekunden anfangen, der Tee ist etwas schwach so. Zweiter Aufguss 20 Sekunden 65 Grad Intensiver als zuvor, milder grüner Tee Geschmack, geht etwas in Richtung Sencha nur ohne diese süßlichen Noten. So in Richtung als hätte ich Nebeltee mit etwas Sencha gemischt und sehr mild aufgebrüht. Es kommen mehr feine Aromen zum Vorschein als zuvor, die ich nicht zuordnen kann. Hat geschmacklich auch was Eigenes und schmeckt nicht nur nach eine Kombination aus gedämpften und gerösteten Grüntee. Interessante Kombination fein und leicht. Etwas Adstrigent, kurzer Abgang und kaum herb. Weniger Partikel in der Teeschale als zuvor. Dritter 40 Sekunden 70Grad milder als zuvor, sonst nichts Neues. Vierter 1min 20 Sekunden etwas gröberer Geschmack, etwas mehr in Richtung Nebeltee aber noch sehr mild. Fünfter 2min gröberer Geschmack hat etwas zugenommen und eine sehr leichte herbe hat sich dazu gesellt, minimal grasig. Es ist ein Tee der etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, sonst können viele der feinen Aromen nicht bemerkt werden, also wirklich für entspanntes Tee trinken. Also eher kein Altagstee für nebenher.
  7. Liebes Forum, bald ist es nun soweit und ich werde Ende Februar für 2 Wochen nach Japan reisen. Seit 2 Jahren habe ich japanischen grünen Tee für mich entdeckt – ganz traditionell vor allem Sencha und Gyokuru. Von daher die Frage hier im Forum, was ihr mir in Sachen Tee in Japan so empfehlen würdet. Unterwegs bin ich nur auf der Insel Kyushu, werde dort aber mit dem Zug zwischen Tokio und Hiroshima und den dazwischenliegenden Städten unterwegs sein. Interessieren würden mich eure Empfehlungen für gute Teeläden, Teeplantagen oder sonstige sehenswerte Orte in Sachen Tee die ich nicht verpassen sollte. Liebe Grüße
  8. Servus, ich war vor einem Jahr in Tokio und habe mich sehr mit den dortigen Grüntees angefreundet, auch die Grüntees aus den Getränkeautomaten waren sehr lecker. Ich habe auch davor schon ganz gern Grüntee getrunken, aber irgendwie hatten die Grüntees in Tokio einen viel besseren Geschmack, vollmundiger, harmonischer... Ich habe ein Bild eines Tees angefügt, welchen ich dort in einem Supermarkt gekauft habe. Der schmeckt wunderbar und so etwas in die Richtung suche ich! Die folgenden Tees wurden mir in einem Teegeschäft empfohlen: Marimo Sencha und Minami Sayaka, allerdings sind diese irgendwie nicht so geschmacksintensiv bzw. schmecken anders, speziell der Marimo Sencha hat für mich etwas leicht fischiges... Hat vielleicht jemand von euch eine Idee für mich? Ich suche einen ganz einfach trinkbaren Tee, gerne auch Beutel mit zerbrochenen Blättern. Mir kommt es nur auf den Geschmack an, keine Esoterik, gerne aber Bio.
  9. Hallo, Ich habe noch 200g von dem Japan Gyokuro Tokiwa Grüntee. (Bio) Jeweils einzeln abgepackt in 100g Tüten. Ich hätte gerne pro Tüte (100g) 18€. Liebe Grüße
  10. Hallo zusammen, mein Name ist Sebastian und ich komme aus Essen. Ich habe vor ca. einem halben Jahr mit dem Matcha trinken angefangen um den Kaffee aus meinem Alltag zu verdrängen. Mittlerweile möchte ich etwas über den Tellerrand hinaus schauen und beschäftige mich mit Grüntee und Oolong. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und hoffe auf netten Gedankenaustausch Gruß Sebastian
  11. Hallo ihr Lieben, sucht ihr noch ein Weihnachtsgeschenk auf den letzten Drücker? Oder wollt euch selbst eine Freude machen? Mit dem Code "Weihnachten20" erhaltet ihr bis Samstag (21.12) 20% Rabatt auf eure Bestellung (www.blattgut.de/shop). Als besonders wärmend würde ich euch unseren Morgenrot (Hojicha) ans Herz legen. Aber auch ein erfrischender Windspiel (Saemidori Shincha) kann die Feiertage versüßen Liebe Grüße
  12. Liebe Teefreunde, dieses Wochenende bin ich mit einem Stand beim Holy Shit Shopping Weihnachtsmarkt in Köln zu finden. Ich freue mich, wenn der/die ein oder andere vorbeischaut, um Blattgut mal persönlich kennen zu lernen. Ich werde unseren Jadetau (Gyokuro) als Coldbrew zur Verkostung anbieten, sowie einen warmen Morgenrot (Hojicha). Zu kaufen gibt es alle Tees des Sortiments sowie ein bisschen Zubehör. Vielleicht bis morgen oder Sonntag
  13. Hallo miteinander! Ich bin kompletter Grüntee Anfänger, habe jetzt aber einen jap. Sencha probiert den ich sehr mochte und möchte jetzt selbst in die Welt der grünen Tees eintauchen Der erste Thread, den ich hier gesehen habe, war folgender: Im Prinzip genau, was ich suche. Einen Tee für den Alltag, den man auch in größeren Mengen konsumieren kann. Wenn ich zu Hause bin, ist Tee mein Standard Getränk. (Obwohl ich Banause bisher immer nur billig Teebeutel aus dem Discounter verwendet habe) Jetzt lese ich aber in dem Thread, dass viele hier jap. Grüntee eher zelebrieren und nicht in rauen Mengen trinken. Gibt es denn eine andere Sorte Tee, die sich besser als "Tagesgetränk" (2-3 Liter pro Tag) eignet? Mag sein, dass ich zusätzlich auch irgendwann mal ein "Genusstrinker" werde, jetzt gerade interessiert mich aber eher ein Einstiegstee, der sich auch für die komplette Tages-Flüssigkeitsversorgung eignet. Und falls sich grüner Tee dafür eignet, was brauche ich denn für Utensilien? Und wo kaufe ich den grünen Tee am besten? Ich denke ein teurer ist für mich noch etwas "Perlen vor die Säue" aber es muss jetzt auch nix billiges sein. Gutes Preis-Leistungsverhältnis wäre schön Beste Grüße Carsten
  14. Liebe Teetalker, heute möchte ich euch meinen Windspiel - Saemidori Shincha (Ernte 2019) etwas genauer vorstellen. Zu finden ist er unter www.blattgut.de/shop, und als Foristen bekommt ihr mit dem Gutschein "teetalk10" 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment Nun aber zum Tee: Die ersten Aufgüsse zeigen dezentes Umami und eine charakteristische Zitronigkeit, danach entwickelt sich eine grasige Frische. Im Abgang zeigen sich Noten von dunkler Schokolade. Bei heißerer Zubereitung kommen außergewöhnliche Aromen von Wurzelgemüse zum Vorschein, die ich so noch bei keinem anderen Tee erlebt habe, sehr spannend. Und er hat wunderschöne, feine Nadeln. Überzeugt euch selbst! PS: Mit der hübschen Verpackung auch eine gute Geschenkidee
  15. Roberts Teehaus hat mich gebeten seinen Gyokuro Asahi durch unsere versierten TeeTalk-Mitgliedern zu testen. Im folgenden führe ich kurz die Beschreibung dieses aus der Shopseite auf Dieser Gyokuro Asahi kann online bei Roberts Teehaus geordert werden und wird zur Zeit zu 500g für 73,50 Euro oder als 1kg zu 132,50 Euro angeboten. Laut Shopseite kommt dann noch der Versand hinzu, wobei am einem Bestellwert von 100,- Euro der Versand kostenfrei ist und im Ausland sich der Versand um 5,90 Euro verringert. Prüfmethode: Aus dem herkömmlichen Handel wurde den Probanden für die Tests, zwei weitere Gyokuro Tees an die Seite gestellt. Ein Tee war eher im niedrigen Preissegment angesiedelt, wogegen der andere hochpreisiger Natur war. Damit lagen den Testern drei Gyokuro Tees zur Blindverkostung vor, welche zwar unterschiedlich gekennzeichnet waren, von denen die Tester aber weder Hersteller, Produktname, noch Preis kannten. Die Proben waren zudem für jeden Probanden individuell, unterschiedlich und/oder gleich gekennzeichnet, was mögliche Absprachen über die Tees, entgegen wirken sollte. Einzig durch den gut verwahrten Schlüssel wurde ersichtlich, welche Probe von welchem Probanden, zu genau welchem Tee gehörte. Zubereitung: Damit auch niemand im Netz recherchiert, ob gewisse Angaben zur Dosierung, schon einem gewissem Produkt zugeordnet sind, wurde keine Anleitung zur Zubereitung mitgegeben. Hier sollte man mit der eigenen Gewohnheit und Erfahrung die Tees zubereiten und somit zu den eigenen bisher gemachten Erfahrungen setzen. Trockener Tee (Duft): Der Duft wurde weitestgehend als süß, nussig und würzig mit Röstaromen bezeichnet. Er wurde dabei als äußerst positiv bewertet. Dabei wurde er mal als trockenes, eingelagertes Heu und sehr tief beschrieben oder auch ohne etwas Talgiges und grasiges dabei. Aufguss (Optisches Erscheinungsbild und Duft): Die Farbe des Aufgusses wurde mit einem „tollen“ satten grün-gelb und bei einigen sogar neongrün angegeben. Geschmack (Ergebnisrelevant): Der Geschmack wird ebenso wie der Geruch als süß und nussig beschrieben und in den verschiedenen Aufgüssen wandelbar. Umami war bei einigen zu schmecken und manch einer schmeckte sogar intensiv Schokolade und Heu heraus. Für den einen überhaupt keine Bitterkeit, für den anderen dagegen schon. Fazit und Ergebnis: Die Tester waren überwiegend recht kritisch, aber im Ganzen auch durchaus fair. Insgesamt bleibt zu sagen, dass der Tee recht unterschiedlich und dann wiederum auch sehr ähnlich wahrgenommen wurde. Dieser Tee scheint geradezu zum Experimentieren mit unterschiedlichen Temperaturen und Ziehzeiten einzuladen und offenbart dabei jedem ein etwas anderes Geschmackserlebnis. Als Fazit bleibt, dass dieser Gyokuro Asahi zu einem Gut tendiert und in der Abschlussnote eine bemerkenswerte 2,3 bekommt.
  16. Hallo liebe Teebegeisterte, speziell Grüntee-Begeisterte! Ich bin eine von euch Ich verfolge nun schon seit einiger Zeit euer tolles Forum, wo man sehr viel Interessantes liest und dazulernt! Bin durch Zufall darauf gestossen und wollte nun mal selbst eine Frage stellen Ich trinke schon seit vielen Jahren Tee, früher war dies eher Schwarztee - bin dann aber nach und nach zum grünen Tee gekommen und hab mich auch schon seit einiger Zeit etwas durchprobiert. Richtig hochwertigen Tee habe ich aber (denke ich zumindest) noch nie getrunken. Wohne in Salzburg und hier gibt es leider nicht viel in Sachen Tee zu holen. So, nun meine Frage: Bei meinen Beutezügen durch den lokalen Bioladen sind mir mehrere Sorten Grüntee der Marke "nur Natur" in die Hände gefallen. Kennt jemand von euch vielleicht diese Marke und hat Erfahrung damit? Wenn ja, was haltet ihr davon? Ist das eher schlechtere Qualität oder mittelmäßige? Würde das gerne etwas einordnen können, da ich doch noch nicht allzu viel Erfahrung habe! Vielen lieben Dank, würde mich sehr über Antworten freuen! Eure Amabila
  17. Liebe Teefreunde, nachdem ich nun seit einigen Jahren begeistert Tee trinke, habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt und mich mit einer Marke und einem Onlineshop für japanische Grüntees selbstständig gemacht: Blattgut Monatelang habe ich mit der Idee gespielt, unendlich viele Proben verkostet (das war der spaßigste Teil ), Designs ausprobiert und an der Website geschraubt. Seit ca. zwei Wochen ist es nun soweit: Das Sortiment steht, der Shop ist online. Ich habe die Auswahl absichtlich klein gehalten und biete nur Tees an, die meinen eigenen (recht hohen ) Ansprüchen an japanische Grüntees gerecht werden. Mein Ziel ist es, die Tees quasi als Marken dauerhaft anzubieten, so dass Ihr eure Lieblingstees auch immer wieder nachbestellen könnt. Aktuell sind es vier Sorten, die ich euch gerne kurz vorstelle: 1. Jadetau: Ein Gyokuro Gokô mit dickem Umami und fruchtiger Süße. Lässt meiner Meinung nach viele teurere Artgenossen hinter sich. 2. Windspiel: Ein leichter Saemidori Shincha mit zitroniger Note und dunkler Schokolade im Abgang. 3. Morgenrot: Ein ausgewogen gerösteter Hojicha mit voller Nussigkeit. 4. Waldgrün: Ein sehr frischer und runder Karigane mit lieblichen Noten, aktuell mein Lieblings-daily-drinker. Wenn Ihr mehr über die Sorten wissen wollt, schaut einfach im Shop vorbei Ich würde mich sehr freuen, den ein oder anderen von euch als neuen Kunden begrüßen zu dürfen! Ich habe euch einen Rabattcode eingerichtet, mit dem Ihr 10% auf eure Bestellung spart, ohne Mindestbestellwert: teetalk10. Wenn Ihr irgendwelche Fragen habt, meldet euch. Liebe Grüße! Oliver von Blattgut
  18. SoGen

    Lu Shan Yun Wu

    Lushan Yunwu Cha (廬山云雾茶) - Wolken-und-Nebel-Tee vom Klausenberg Auf die Gefahr hin, Eulen nach Athen zu tragen, hier einige Worte über diesen Grüntee-Klassiker, dessen Ruf - unverdient, wie ich finde - etwas hinter dem anderer wie Xihu Longjing, Dongting Biluochun oder Huangshan Maofeng zurücksteht. Vielleicht ist das eine oder andere ja dem Leser noch nicht bekannt - und wenn ich selbst einer Falschinformation aufgesessen sein sollte, wäre ich selbstverständlich für eine Korrektur dankbar. Von besonderem Interesse ist bei diesem Tee der komplexe Verarbeitungsprozess, der 'panfire'- und 'bake'-Techniken für eine schonende Aufbereitung kombiniert. Zunächst jedoch zum Herkunftsgebiet. Der Lushan im Norden der Provinz Jiangxi südlich der Stadt Jiujiang ist eine nicht nur in geologischer und botanischer Hinsicht bemerkenswerte, spektakuläre Landschaft mit steilen Klippen, Grotten, Wasserfällen (darunter der 155 m hohe Drei-Stufen-Wasserfall 三叠泉瀑布) und Seen, sondern auch kulturgeschichtlich von großer Bedeutung. Der Lushan Nationalpark steht seit 1996 auf der 'World Heritage List' der UNESCO. Der Lushan ist bzw. war nicht nur ein Zentrum des Buddhismus wie auch des Daoismus; dort findet sich auch die um 940 gegründete Akademie zur Weißen-Hirsch-Grotte (白鹿洞书院), die renommierteste der vier klassischen chinesischen Akademien und wichtiges Zentrum des Konfuzianismus. Der Lushan zog immer wieder bedeutende Intellektuelle, Dichter und Maler an und wurde aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit zum Ursprungsort und locus classicus der chinesischen Landschaftsmalerei wie auch der Landschaftsdichtung. Dazu ein Beispiel: das vielleicht berühmteste chinesische Landschaftsgedicht stammt von Su Shi (蘇軾) und trägt den Titel 'Inschrift auf der Wand des Westwald-Tempels' (題西林壁). Su Shi (auch Su Dongpo 蘇東坡, 1036-1101) war ein Universalgenie; nicht nur Maler und Kalligraph (der am höchsten geschätzte der Song-Dynastie), sondern auch Humanist, Ingenieur, kaiserlicher Sekretär, Richter und politischer Dissident. Vor allem jedoch war er einer der größten Dichter Chinas. Im Jahre 1084 wurde Su Dongpo nach Junzhou in Henan verbannt. Auf dem Weg ins Exil durchquerte er den Lushan mit seinen zahlreichen buddhistischen Tempeln und Klöstern. Der Zen-Laienanhänger Su Shi besuchte dort auch den Westwald-Tempel (Xilin Si, 西林寺) mit seiner berühmten Qianfo-Pagode von 951, dem Turm der tausend Buddhas. Noch heute lebt dort eine Gemeinschaft buddhistischer Nonnen und in der Pagode befinden sich 1800 Jadestatuen Buddhas. Dort, als Inschrift auf einer Mauer, hinterließ Su Dongpo das Gedicht - ein klassisches Qiyan Shi (七言詩); vier Zeilen mit jeweils sieben Schriftzeichen: 橫看成嶺側成峰 遠近高低各不同 不識廬山真面目 只緣身在此山中 das ebene wird gebirge, steigend wird es gipfel von fern, von nah, von oben, unten - immer wandelnd zeigt sich des lushan wahres gesicht, nie ist es zu erkennen weil wir selbst inmitten dieser berge sind Über die bedeutenden Besucher des Lushan - viele unter ihnen passionierte Teeliebhaber - verbreitete sich auch der Ruf des hier erzeugten Tees. Man findet gelegentlich die Angabe, bereits Lu Yu (陸羽, 728-804) habe in seinem berühmten 'Klassiker vom Tee' (Chajing, 茶經) diesen Tee erwähnt, was ich jedoch nicht verifizieren konnte - im heutigen Jiangxi wird da vielmehr auf das südwestlich der Lushan-Region gelegene Yuanzhou (heute Yichun, ein Zentrum der Teeöl-Produktion) und das südlich an Yuanzhou anschließende Jizhou (heute Ji'an) verwiesen. Spätestens während der Song-Dynastie (960 - 1279) jedoch hatte der Tee vom Lushan einen legendären Ruhm erworben und wurde zum kaiserlichen Tributtee erklärt. Wie so häufig in China waren auch hier buddhistische Mönche Pioniere des Teeanbaus. Die Teeproduktion im Lu Shan geht der Überlieferung nach auf Huiyuan (慧遠, 334–416) zurück, eine Schlüsselfigur bei der Inkulturation des Buddhismus in China, der erster Abt des 386 erbauten Dongling Si (Ostwald-Tempel, 東林寺) wurde und dort im Jahr 402 eine Gemeinschaft aus Mönchen und Laien gründete, die zur Keimzelle der Jingtu zong (淨土宗), der 'Schule des Reinen Landes', wurde. Huiyuan soll in dieser Region wilde Teebüsche vorgefunden und für die Anlage der ersten Teegärten im Lushan Sorge getragen haben. Das Klima ist für den Teeanbau optimal - ein subtropisches Monsunklima, jedoch aufgrund der Höhenlage (der Dahanyang 大汉阳峰 ist mit 1.474 m der höchste Gipfel) mit ausgeprägten Jahreszeiten; es gibt im Winter sogar Schnee. Dabei sorgen neben dem Monsun der Chang Jiang (Jangtse) im Norden und der Poyang Hu (Chinas größter Süßwassersee) im Osten und Südosten für Kühlung und Feuchtigkeit. An durchschnittlich 190 Tagen im Jahr gibt es hier Nebel. Die Teegärten liegen typischerweise in Höhen um 800 - 1.000 m über NN; das kleine Städtchen Guling im Zentrum des Lushan liegt in etwa 1.100 m Höhe. Gepflückt wird der Yunwu ausschließlich im Frühjahr, wobei der Mingqian (明前) - also der vor dem Qing-Ming-Fest (清明节) am 15. Tag nach dem Frühlingsäquinoktium gepflückte Tee - der gesuchteste und teuerste ist. Ein Sheqian (社前), also ein noch vor dem Frühlingsäquinoktium gepflückter Tee aus dieser Region, ist mir noch nie begegnet; das Klima scheint solch extreme Frühpflückungen hier nicht zuzulassen. Yuqian (雨前), d.h. in den 15 Tagen nach dem Qing-Ming-Fest gepflückter Tee, ist hingegen relativ problemlos erhältlich. Gepflückt werden in qualitätsbewussten Teegärten nur Knospe und das erste Blatt (sog. 'kaiserliche Pflückung'). Unmittelbar nach der Pflückung, die üblicherweise am frühen Morgen stattfindet, beginnt die Verarbeitung mit dem 'töten des Grün' (shaqing, 杀青). Dafür wird das Pflückgut in kleinen Portionen (350-400 gr) in einem Wok bei 150-160° C (relativ schonend, üblich sind sonst ca. 180°) etwa 6-7 Minuten erhitzt. Danach folgt das 'schütteln und zerstreuen' (dousan, 抖散), auf Bambusmatten, das für schnelle Abkühlung sorgt und ein Gelbwerden der Blätter verhindert. Anschließend wird das noch warme Blattgut auf Bambustabletts gerollt und geknetet (rounian, 揉捻). Man lässt die Teeklumpen einige Minuten ruhen, bevor man sie wieder auflockert und sie ein zweites Mal im Wok erhitzt. Dabei werden die Blätter zwischen den Händen gerollt, wobei auch der silbrige Flaum hervortritt bzw. sich deutlich farblich abhebt (tihao, 提毫). Das Blattgut hat nun einen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 80%. Es wird erstmals verlesen, d.h. gelbe oder sonst unansehliche Blätter werden von Hand aussortiert. Danach beginnt die eigentliche Trocknung mit seiner ersten Phase (chugan, 初干). Dabei wird der Feuchtigkeitsgehalt bei niedriger Temperatur (ca. 80° C) im Wok auf 30-35% reduziert. Anschließend wird das Blattgut geformt (cuotiao, 搓条) und dann ein zweites Mal verlesen, bevor die abschließende Trocknung (zaigan, 再干) den Feuchtigskeitsgehalt weiter auf ca. 6% reduziert. Dies geschieht nun nicht mehr im Wok, sondern der Tee wird auf Bambus etwa 20 Minuten mit 75 - 80° C heißer Luft getrocknet ('gebacken'). Man lässt dann den Tee einige Stunden an frischer Luft auskühlen und ruhen, bevor er verpackt wird. Das Geschmacksprofil ist frisch und harmonisch, floral mit dezenter Süße und anhaltendem Duft. Ein Frühlingsversprechen ... Schauen wir mal, wie sich das wahre Gesicht des Lushan in diesem Yunwu, einem bescheidenen Yuqian, zeigt. Um es zu erkennen, bedarf es freilich auch noch des Geruchs- und Geschmacksinns - und achtsamer, respektvoller Behandlung des Tees. Wer sich darin verliert, vergisst dann auch die Berge ... _()_
  19. Diz

    Osterrabatt

    Hallo zusammen Für alle die bei der Ostereiersuche immer leer ausgehen gibt es jetzt 20% Oster-Rabatt auf alle grüne Tees bei Teamania! Der Gutscheincode lautet: Osterhasi www.teamania.ch Liebe Grüsse und schöne Ostern! Diz
  20. Würde gerne TKK Nebeltee, ca 120g gegen Oolong tauschen. Oolong gerne etwas, das sich lagern lässt, muss aber nicht. Süßlichere Richtung wäre toll. Den Grüntee hab ich vor ca 4 Wochen gekauft und war seitdem in der Tüte
  21. Gast

    Azorengrüntee

    Hallo zusammen, ich habe vor einigen Tagen eine Doku auf 3sat gesehen, bei der Azorentee vorgestellt wurde. Ich war jetzt doch neugierig und habe für meinen Dad und mich mal 100g zum antesten bestellt. Hat vielleicht jemand mit Azorengrüntee schon Erfahrung sammeln können ? Das war auch die Marke die in der Doku erwähnt wurde. https://gorreana.de/ Beste Grüße Mocha
  22. Hallo an alle ich hätte da ein kleines Problem mit aromatisiertem Grüntee. Ich versuche mich gerade an aromatisiertem Grüntee Vanille. Soweit so gut ... ich finde der Tee wird nicht bitter sondern mehr sauer .... kann das überhaupt sein? Habs 2 mal versucht - 12 Gramm / Liter Ziehzeit 4 Minuten -- am nächsten Tag neuer Versuch diesmal 6 Gramm / 0,5 Liter 3 Minuten. Ich habe den Eindruck, dass der Tee beim bzw. nach dem Schlucken, sauer schmeckt. Ein klein wenig so wie Essig. Ich hoffe ich konnte euch das Problem ausreichend erklären und vielleicht habt ihr ja einen Tip was ich falsch mache bei der Zubereitung oder liegts etwa am Tee? Vielen Dank für eure Antworten LG Andi
  23. Wer hat Interesse daran ein paar Grüntees zu testen? Die Grüntees werden gestellt, ihr bekommt sie zu euch nach Hause geschickt und könnt dann und nach festgelegten Kriterien testen was das Zeug hält
  24. Hallo Leute, wir haben einen neuen Tee im Sortiment. Jetzt verkaufen wir auch den chinesischen Grüntee Cui Lu. Bis zum 15.November bekommt ihr 30% Rabatt auf Cui Lu in allen Größen. Der Gutscheincode lautet:CuiLu und ist einmal je Kunde nutzbar. Unsere Shopadresse lautet: www.roberts-teehaus.de Viele Grüße Robert
  25. Bei meiner Matcha Bestellung von Yukata Tee hat mir @cml93 noch eine Teeprobe dieses Kabusecha mit ins Paket gelegt. Der erste Aufguß mit 5g, ca.65°warmen Wasser ca.50ml und 30sec. war sehr gut. Frisch, grün, fischig (umami). Leider habe ich es dann versaut. Die Teeblätter sind sehr stark aufgegangen mein Gaiwan war zu klein, daher zu wenig Wasser und mit 15sec. + Abgießen schon zu lang. Hat sich dann bei den 2 folgen Aufgüssen gerächt. Tut mir leid, ich kann leider nichts besseres schreiben. https://www.yutaka-tee.de/de/yamazaki-wettbewerbs-kabusecha-saemidori.html Als Tipp: nehmt eine größere Kanne als ihr denkt.