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22 Ergebnisse gefunden

  1. Gushu - Shu puerh erkennen

    Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen: Dazu ein Beitrag auf meinem blog: https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html und der erste in der Serie: https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können. Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte. Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden. Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
  2. Bulang Gushu 2015 von Teamania

    Hallo zusammen, da ja manche Verkostungen eher etwas knapp ausfallen in letzter Zeit und man auch den meisten Tees mit 10 Zeilen im "welcher Tee ist heute in der Tasse"-Faden nicht wirklich gerecht wird, bzw. man die Thematik nur kurz anreißen, wollte ich mal wieder einen besonderen Tee etwas ausführlicher besprechen. Ohne lange zu überlegen, bzw. einen speziellen Tee des letzten halben Jahres heraus suchen zu müssen, nehme ich einfach mal den Kuchen, den ich in letzter Zeit öfter, aber gerade die letzten 2 Tage gebrüht habe. Ich hoffe, über mehrere Posts mal einen etwas allgemeineren, aber auch weiteren Eindruck dieses Tees zu schilder, und auch 2-3 Punkte zu benennen, die beim Brühen von relativ jungem Sheng auffallen, bzw die ich auch über die letzte Zeit zu lösen versucht habe. Aber um nicht gleich mit Kritik oder Lob zu beginnen, wollte ich einfach mal anhand von ein paar Bildern die Hardware, also den Kuchen und die Blätter ohne Geschmack und Aromen zu beschreiben. Generell ist halt interessant, dass die heutigen Tees oft vom Äußeren her schon gut aussehen, das vor Jahren noch vorherrschende Gebrösel und die vielen kaputten Blatt- fragmente findet man in den jüngeren Pressungen nicht mehr so häufig. Auch die günstigsten "daily-drinker" bei w2t sehen zumindest optisch schon immer ganz gut aus. Von daher stellt sich schon die Frage, was hat sich verändert, bzw. worin liegt denn der tatsächliche Unterschied zwischen einem 30$ Kuchen und einem für 100$? Gerade aus diesem Grund wollte ich mir den Bulang, wie oben beschrieben mal etwas genauer ansehen. Denn für den sehr vielversprechenden Namen sind ja die 55 Franken schon fast ein Schnäppchen, bzw. man fragt sich, geht da noch viel mehr, bzw. auch "muss da noch viel mehr"? Gerade wenn man sich den Kuchen mal genauer an schaut... Vom Aussehen her mittlerweile fast schon Standart, übliche schlichte Verpackung von "western-style-pu´erh", aber auch ansprechend, da auf knallige Farben und übertrieben Grafiken verzichtet wurde Der Tee wurde natürlich schon 2-3 mal "angenagt", aber es sind tatsächlich sehr hübsche Blätter außen verarbeitet, aber auch relativ potentes Material mit viel weißem Flaum kommt zum Vorschein. Ob das eine Seriennummer, oder Pressnummer auf dem kleinen Bild daneben ist? kleine Detailaufnahme des Ausschnittes von oben... meine Kamera ist wirklich nicht die beste, aber man sieht, dass ganze Blätter verarbeitet wurden und auch die losen Stücke aus ganzem Blatt bestehen. weitere Details des verwendeten Blattmaterials Man schreibt ja nicht über einen Tee, der einem nicht gefällt, bzw. den man nicht grundsätzlich trinkt, bzw auch mag, von daher hoffe ich, dass die etwas eingefärbten Kommentare nicht gleich als unlauterer Wettbewerb gesehen werden, zumal der Tee auch schon wieder mindestens drei Monate bei mir zu Hause liegt. Mit den Bildern wollte ich den Teil abarbeiten, den man auch bringen muss, wenn man später ins Detail gehen will. Neben verschiedenen Aufgußgefäßen und Temperaturen, geht es mir im Moment besonders darum, die unterschwellige Herbe von jungem Sheng abfangen zu können. Denn neben der sehr moderaten Bitterkeit, die man bei einem Bulang schon erwartet, kam anfangs ganz schön viel Herbe dazu, die anscheinend aus dem noch sehr jungen, grünen Blatt kommt und nichts mit der typischen Bitterkeit von Sheng zu tun hat. Scheint tatsächlich so, als ob viele Stoffe tatsächlich noch chemisch umgewandelt werden müssen und sich später zu den Alterungsaromen entwickeln. Jedenfalls stört diese Herbe schon, wenn man relativ filigranen und leichten Sheng trinkt, gerade wenn es um da berühmte Mouth-Feeling geht. Wenn einem dann die Herbe sehr dominant auf der Zunge liegt, stört das den weiteren Verlauf der Session schon und gerade das war der Punkt, an dem ich ansetzen und arbeiten wollte, bzw. was kann man durch veränderte Aufgussparameter wirklich noch raus holen. Soviel vorweg, es hat tatsächlich funktioniert! Was mich selbst freut und zeigt, dass man mit Tee wirklich arbeiten kann. Details zu einer einzelnen Session, bzw. konkrete Brühtechnik wollte ich später mal beschreiben... Hoffe, dass ist nicht zu viel auf einmal. Wollte den Cake mal kurz umreißen und dann von Tag zu Tag ein bisschen was schreiben... Bis dann!
  3. Für die meisten von uns ist Schwarztee ja ein eher einfacher Tee, der aus Plantagenmaterial gemacht und 1-2 Mal aufgegossen wird. Das war ja nicht immer so, und die hochwertigeren Schwarztees sind ja auch wieder ein bisschen mehr im Kommen. Wobei man evtl. unterscheiden könnte zwischen guten Hongcha an sich und Gongfu-tauglichen - ist oft, aber nicht immer deckungsgleich. Ein Beispiel für einen sehr ordentlichen (auch preislich) solchen Tee ist der hier: https://www.teetalk.de/forums/topic/6357-beyond-the-clouds-von-essence-of-tea/ Heute hatte ich einen anderen Vertreter dieser Gattung im Tässchen: den YS Mengku Wild Arbor Assamica. Der war insgesamt sehr nett, und anders als erwartet. Zum einen fällt gleich das riesengroße Blatt ins Auge - fast korkenzieherhaft gedreht, nimmt viel Volumen ein. Nicht sehr intensiv, was den Geruch angeht, was wohl auch daran liegt dass er zurückhaltend verarbeitet wurde und somit weniger Röstaromen vorhanden sind. Ansonsten merke ich von der "Greenness" nicht wirklich viel - die "not-brownness" ist aber deutlich bemerkbar . Der Tee haut nicht unbedingt durch ausgefallene und intensive Aromen vom Hocker. Wie schon gesagt, wohl dem Konzept geschuldet. Das Ausgangsmaterial macht sich aber sehr wohl bemerkbar: Der Tee ist sehr körperreicht und präsent, ölig und lange anhaltend, mit einer üppigen Samtigkeit, die sich über viele Aufgüsse hinweg hält. Der Aufguss ist schon von ziemlich dunkler Farbe: Das Blattgut ist natürlich schick, es wäre wirklich interessant, zu sehen, wie sich dieser Tee entwickelt. Leider hab ich zu wenig davon - davon sollte man mal ein paar hundert Gramm für einige Jahre zur Seite legen. Bin jetzt beim ca. 8. Aufguss (aber 9g auf 200ml), und während sich sehr wenig Veränderung ergibt, was die Aromen angeht, sind all diese Aufgüsse voll, rund und reichhaltig. Ein entspannter, entspannender und unaufdringlicher Tee, der zwischen den Welten wandelt - er braucht viel mehr Zeit und Aufmerksamkeit als ein typischer Schwarztee, da er sich über längere Zeit hinweg entfalten will. Zugleich aber hat er die aromatische Zurückhaltung älterer Pus und ist nicht so flashy und eindringlich wie Puerh oder auch so mancher Schwarztee. Insgesamt ein schöner Tee für sehr überschaubares Geld, eine gute Sache!
  4. Pu-Erh Sampler

    Aufgrund immer wiederkehrenden Anfragen haben wir nun auch Pu-Erh Probiersets ins Sortiment aufgenommen. Diese drei Probiersets sind neu zu haben: Yiwu Probierset Bee Hive Pu-Erh Probierset Gushu Mania Pu-Erh Probierset Panda Mania Letzeres wollte ich zuerst "Pandamie" nennen habe aber wegen der aktuellen Grippewelle davon abgesehen. Hier noch der Link zu Pu-Erh von Teamania. Bei Fragen ungeniert hier reinschreiben oder PN, WhatsApp, Rauchzeichen oder was gerade in ist... Viele Grüsse Diz
  5. Ich frag mich ja immer wieder wo die ganzen Bäume für den ganzen Gushu Tee sein sollen, wenn schon so viel davon nach Europa schwappt. Schön aber, wie schnell Bäume altern können http://www.marshaln.com/2017/04/life-and-death-of-a-tree/
  6. Shu – Puerh vergleichen

    Für das Thema Gushu hatte ich mir heute 3 Shu Puer (2013) vorbereitet. Dabei waren: Bulang, Lao Ban Zhang und Menghai. Ohne vorzugreifen, fand ich einen deutlich und zwei ähnlich im Aroma. Aber insgesamt über die Aufgüsse verteilt hatte ich schon Schwierigkeiten, deutliche Unterschiede festzustellen. Demnächst folgt dann ein Vergleich von Gushu und Nichtgushu. Wobei ich da schon zwei sich ähnelnde Kandidaten in Gedanken habe. Also Shu – Puerh zu vergleichen empfinde ich schon als echte Herausforderung. Wer würde mir dazu noch einige Tips geben? Soll ich z.B. weiter Gaiwan und Mehrfachaufgüsse oder lieber Teataster Set probieren? Konzentrierter oder eher leichter? Temp 95°C? usw... Wie kitzle ich die geringen Unterschiede am deutlichsten heraus?
  7. Mansa Gushu

    Vom Album Tee Archiv

    Aus diesjähriger Produktion
  8. Gua Feng Zhai Dragon Balls

    Vom Album Aktuelle Tees

    GFZ vom Panda.
  9. 2014 Jingmai Gushu von Yu

    Vom Album gemischt

  10. 2014 Jingmai Gushu von Yu

    Vom Album gemischt

  11. Ich grüße alle Teetrinker! Es gibt eine brodelnde Kontroverse um den Begriff bzw. Status "Gushu", welcher ja nicht nur von der Camellia - Varietät sondern maßgeblich vom Alter des individuellen Teebaumes abhängt. Es werden immer wieder Angaben zum Alter bestimmter Teebäume gemacht, dabei werden Stammumfang, Wurzeltiefe und Angaben der Teemeister bzw. lokaler Behörden und was alles nicht als Beleg daher gebracht. Diese Angaben werden auch genauso schnell angezweifelt wie sie gemacht werden. Ich habe versucht die Camellia sinensis zu recherchieren und zwar in Bezug auf dendrochronologische Studien, denn, Stammumfang und die Überlieferungen der Teemeister in Ehren, die einzige wissenschaftliche Methode welche das Alter eines Baumes genau bestimmen kann, ist die Entnahme eines Bohrkerns aus dem Stamm, welcher dann dendrochronologisch und evtl. mit der C-14-Methode untersucht werden kann. Leider finde ich so gut wie gar nichts, weder auf Deutsch noch auf Englisch. Ich kann nicht einmal eine Angabe finden wie alt eine Camellia sinensis aus biologischer Sicht überhaupt werden kann! Es kommt mir so vor als ob wir, Teefans, in Bezug auf alte Bäume und den "Gushu" - Status komplett im Trüben fischen. Wie steht es mit anderen in diesem Forum? Habt ihr irgendwelche wissenschaftliche Quellen zur Biologie des Camellia sinensis oder gar irgendwelche dendrochronologische Studien? Grüße, OstHesse
  12. Unsere abenteuerliche Reise durch die berühmten Teeberge am südlichsten, tropischen Zipfel Yunnans führte uns in märchenhafte, historische Teewälder und endlich fanden wir sie - die megaleckeren Pu Erh Tees. Es gibt sie tatsächlich. Und ja, unsere Gaumen und Teeherzen haben sich wieder mal verliebt. Eine neue Teeleidenschaft wurde entfacht und das Feuer lodert. Folgt unserem Fotoreisebericht und wir wünschen viel Freude beim Lesen und Staunen. Bisher sind 3 Reisetage von 8 online: http://www.tee-kontor-kiel.de/tee-blog/teereiseberichte/
  13. Highend-Sheng - was ist, woher?

    Hallo, wollte diese Frage mal rauspicken. Natürlich kann man nur subjektiv antworten und es gibt keine echte, endgültige Antwort. Dennoch wäre es interessant, eure Meinungen zu lesen. Anlass war diese interessante Frage: Die Frage ist natürlich erstmal, was ist denn Highend? Das ist ein problematischer Begriff, der für mich grob zwei Bedeutungen hat: 1. Gut bzw. sehr gut gemachte, für Normalos aber erschwingliche Dinge. Z.B. eine HiFi-Anlage für ein paar Tausend Euro, eine Flasche Wein für 100€. 2. Das wirklich exklusive Zeug, das der Oberschicht vorbehalten ist und schnell mal den Monats- oder Jahresverdienst eines mittleren Angestellten kostet. Bei HiFi-Anlagen gibt es ja diese 100.000€-Dinger, und natürlich auch entsprechende Weine, einen Bugatti Veyron.... Ich vermute dass 2. die eigentliche Bedeutung von "Highend" ist, dass du aber die 1. meinst. Die Unterscheidung ist aber wichtig, denn das wirklich, richtig gute Zeug verlässt China in den seltensten Fällen. Das wird vor Ort vergeben, im Voraus verkauft oder an wichtige Leute verteilt. Ein berühmtes Beispiel sind ja die Lao Banzhang-Shengs, wo der 357g-Bing dann gerne mal 1000 oder 2000€ kostet, oder der "Hong Yin" Sheng aus den 50ern, der zigtausende Euro pro Fladen wert ist. Darüber können wir natürlich gerne sprechen, aber überwiegend in der Theorie. Was kostet also ein bezahlbarer Highend-Bing? Ich würde mal grob sagen, 100-400€. Das ist natürlich nicht als verbindliche Definition gedacht, es ist nur das worauf ich meine Vorschläge beziehe. Man kauft ja nicht immer einen ganzen Bing, und 100 sind schon etwas knapp bemessen, aber sei's drum. Da würde ich nämlich sagen dass mittlerweile die meisten Händler solche Tees führen. Mir fiele jetzt spontan kein Sheng-Händler ein, der keine 100€-Gushus im Programm hat. Aber Chawangshop und Yunnan Sourcing waren für mich eher Händler, die sich im Bereich des jungen Sheng besonders auf starkes PLV konzentriert haben, wobei YS schon viele 100er hat aus den letzten Jahren. Und Chawangshop hat neulich ganz plötzlich eben diesen Sprung nach oben gemacht. Händler wie Tea Urchin oder Essence of Tea hingegen haben m.E. überwiegend teurere Tees im Angebot, kommen also deiner Frage nach dem "typischen High-End-Händler" näher. Wobei auch da viel in Bewegung ist, grade EoT hat eben jetzt einige recht günstige Tees ins Programm genommen, was diese Kategorien wieder durcheinander bringt. Olivier Schneider (puerh.fr) ist ein weiterer Kandidat, insbesondere was den oberen Bereich angeht. Bei ihm war ich auch sehr zufrieden. Er ist aber eher auf Frankreich konzentriert und hier nicht ohne Weiteres aktiv. Natürlich gibt es viele mehr, nur kenne ich diese nicht. Ich hab nur ein paar so teure Bings und trinke meistens günstigere Dinge. Dies ist also nur ein ganz kleiner, extrem beschränkter Eindruck von jemandem, der nur extrem selten einen dreistelligen Betrag für 357g Tee auszugeben bereit ist.
  14. Farmer-Leaf (Bannacha)

    Wie schon im dortigen Thema (siehe Bannacha) erwähnt, so haben Yubai und William sich jetzt von Frankreich aus nach Yunnan aufgemacht, und vertreiben jetzt von dort ihre Tees. Es sei hier auch noch erwähnt, damit der Laden in der China-Kategorie vertreten ist, und weil ich vermute dass Bannacha eher eine sekundäre Rolle einnehmen wird. Somit: Hier wurde mal versucht, eine Sammelbestellung ins Rollen zu kriegen - bisher kam das aber nicht zu Stande: Es gibt auch ein recht ausführliches Interview mit William bei T-Ching zu lesen - sehr empfehlenswert: http://www.tching.com/2017/04/interview-william-osmont-farmerleaf-part-one/ http://www.tching.com/2017/04/interview-william-osmont-farmerleaf-part-two/
  15. Teahouse München verkauft momentan 1300 Jahre alten Gushu für 11 Euro die 5g Portion, effektiv also 220 Euro die 100g. http://www.teahouse.de/teeshop/Pu-Erh-Tee/Pu-Erh-Single-Busch-Bangwei-2013-Fruehling::2566.html wie immer gibts natürlich keine Dokumente dazu, zumindest nich einsehbar auf der Shop Seite. ... hach ja...
  16. Bangwei Gushu 2016 - Fladen vs. Kugel

    Nachdem letzte Woche @SilonijChai von der Bangwei Gushu Kugel aus dem CNNP/HQF 9 Berge Tasting-Set extrem begeistert war, bin ich von meiner ursprünglichen Idee, meinen Bangwei Fladen zunächst nicht aufzubrechen, sofort abgewichen. Damit ergab sich die interessante Möglichkeit Fladen und Kugel parallel zu verkosten und so möglichst gut miteinander zu vergleichen. In beiden Fällen handelt es sich um Bangwei Gushu Material aus der Frühlingsernte 2016, eingekauft und verarbeitet durch CNNP bzw. HQF. Im Falle des 357g Fladens war das Pressdatum der 19. April. Laut dem Einkäufer des Maochas für beide Produkte sollte der Fladen noch einen Tick hochwertiger sein. Die Kugeln sind nur als Set verfügbar, der Fladen kostet ca. 80€, d.h. ca. 0,22 €t/g. Zum parallelen Setup habe ich zwei Porzellan Gaiwans mit ca. 90ml, jeweils 7.5g Tee und 95°+ Lauretana verwendet. Bis auf die höhere Dosierung durch die Größe der Kugel ist dies quasi mein Standard für den Parallelvergleich. Auf den Bildern im Folgenden ist links immer die Kugel und rechts der Fladen zu sehen. Die ersten beiden Aufgüsse nach dem obligatorischen Waschgang konnten nicht sinnvoll verglichen werden, da die Kugel in der Mitte relativ hart ist und daher noch nicht komplett aufgegangen war. Ab dem dritten Aufguss sind die Blätter aber komplett gelöst. Der Aufguss der Kugel ist im Vergleich zum Fladen zunächst etwas trüber, der Fladen von Farbton etwas dunkler. Da ich aber aktuell nur zwei unterschiedliche Glaspitcher verwenden kann, sollte man den Unterschied im Farbton nicht überbewerten. Während die Kugel etwas bitterer in den Aufgüssen 3-5 ist, wirkt der Fladen auch auf der Zunge klarer und scheint allgemein ein etwas schärferes, deutlicheres Profil zu haben. Ab dem 7. Aufguss ist die leichte Trübe der Kugel komplett verschwunden, beide Tees sind sehr klar und auch der Farbton passt sich an. Soviel zu den kleinen aber feinen Unterschieden. Allgemein ist dieser Tee ein sehr starker Allrounder, für mich bisher ohne Schwäche. Sehr viel Power, leicht bitter, schönes Huigan, in späteren Aufgüssen findet man die Süße auch schon direkt im Aufguss, extrem dicke Textur und - das beste zum Schluss - die Farbe! Ich meine diese dunkle, klare Farbe kam ja schon super auf dem Bild von @SilonijChai zur Geltung. Wirklich bemerkenswert für einen Tee des aktuellen Jahres, der erst vor wenigen Monaten gepflückt und danach sofort gepresst (Fladen) bzw. von Hand gerollt (Kugel) wurde. Durch die hohe Dosierung habe ich zunächst nur sehr kurze Ziehzeiten verwendet. Aber nach dem 15. Aufguss wird der Tee merklich flacher und nach dem 18. war für mich Schluss. Zum Thema Wirkung, da extrem subjektiv, nur so viel: Ja, Wirkung war für mich definitiv vorhanden und ich empfand sie als durchweg positiv. Fazit und Bewertung Der Bangwei 2016 ist wirklich ein toller Tee - dicht, komplex, ausgewogen und mit klarer, bereits jetzt schon sehr dunkler Farbe. Das Spektrum dieses Tee ist erstaunlich ausgewogen, da kein Aspekt zu stark ausgeprägt ist so dass er Anderes überlagern könnte. Schwächen oder irgendwelche Off-Tastes waren für mich nicht erkennbar. Mit 80€ für 357g ist dies daher für mich bisher das beste Preisleistungsverhältnis aus dem Jahrgang 2016. Fladen 91-94 Kugel 91-93
  17. Hallo zusammen, manchmal hat man einen Tee zur Hand, der sich von Anfang gut brühen lässt, man schnell einen guten Geschmack trifft, mit dem man viel experimentieren kann, der einfach Spaß macht. Dann gibt es wiederum Tees, der auch gerade in meinem Gaiwan zieht, zu dem man etwas schwerer Zugang findet. Ich habe tatsächlich viel experimentiert, den Tee zu unterschiedlichen Zeit gegossen, also über 1 1/2 Jahre verteilt und war nie so richtig zufrieden damit. Manchmal etwas zu säuerlich, dann konnte ich nur etwa 3 Aufgüsse heraus holen, etc. Der Tee hat sich sehr unnahbar gehalten, ich hatte keinen Anhaltspunkt, kein konkretes Bild im Kopf. Die letzten Mal habe ich sehr niedrig dosiert, also etwa 2g auf 100ml und mit langen Ziehzeiten gespielt. Anfangs so mit 30sec. dann auch bis zu 2min. und auch mit der Temperatur ungefähr bei 90° geblieben. Und siehe: man kann dem Tee tatsächlich sehr angenehme, subtile Noten entlocken, die sich nun über viele Aufgüsse hinweg halten. Wenn früher nach 4-5 Aufgüssen Schluss war, gehe ich heute bestimmt in Richtung 10+ und komme zu dem Schluss, dass diese feinen, filigranen Tees auch so fein und zart gegossen werden wollen und so ihr volles Potential entfalten können. Auf jeden Fall war das heute die angenehmste Session, weitere werden hoffentlich folgen... ich probiere mal, die hier zu dokumentieren.
  18. Diz in Yiwu

    Nach etliche Anlauf versuchen habe ich es endlich geschafft nach Yunnan zu Reisen. Da mich @GoldenTurtle immer wieder ermunterte meine Erlebnisse im Forum zu teilen habe ich mir nun Zeit dafür genommen. Auf @nannuoshan's Empfehlung hin wählte ich Jing Hong als Ausgangspunkt aus. Meine Reise begann aber eigentlich schon in Thailand. Von dort reiste ich via Huay Xai in Laos nach Mohan und dann weiter nach Jing Hong. Das Mekhong Hostel, welches ich auf Empfehlung von Cindy Chen eigentlich buchen wollte, war bereits ausgebucht und ich musste auf ein anderes ausweichen. Dies stellte sich aber für mich als Glücksfall heraus den dort lernte ich unter anderen den Teemeister Cha Shan Qing Zhe kennen. Mit ihm machte ich auf die Suche nach Gushu. Der King tree in Nannuoshan. Leider waren hiervon keine Teeblätter zu ergattern. Die Ancient Horse Route in Yibang. Yibang Gushu. Teemeister Yang Ming konnte 2kg ergattern. Der Rest ging schon lange an Spekulanten weg. Mansa Gushu. Solche Öfen werden benutz um vor Ort die geernteten Teeblätter zu erhitzen (Sha Qing). Da die Gushu Ernten sowieso eher bescheiden ausfallen braucht es keine grosse Apparaturen. Nun geht es ans Eingemachte. Die Teeblätter aus der Plantage des Teemeisters Yang Ming werden zu Maocha verarbeitet. Zuerst müssen sie aber noch ein wenig welken. Nach dem Sha Qing (hier semi-maschinell) werden die Teeblätter zuerst gekühlt und anschliessend gerollt um die Zellwände aufzubrechen. Zwischendurch wird aber immer wieder einmal Tee getrunken. Hier Cha Gao von Yang Ming. Der grosse Tag: Endlich kann ich meinen eigenen Pu-Erh pressen! Yang Mings Mama übernimmt das Portionieren und wiedt jeweils 250g ab. Zuoberst wird das Neifei hinzugefügt und mit ein paar Teeblättern fixiert. Im Hintergrund sieht man wie Yang Mings Vater den Maocha dämpft damit er weich und formbar wird. Mit seinen erfahrenen Händen rollt er dann den Maocha zu Ballen. Wie man sieht sind die 250g Säcke anders konstruiert als 357g Säcke. Dadurch wird die Oberseite der Bing gleichmässiger was auch Sinnvoll ist da für kleine Bing meistens edlerer Maocha verwendet wird. Hier sieht man Cha Shan Qing Zhe beim Pressen. Er überwacht zwischendurch aber auch die anderen Verarbeitungsschritte. Natürlich habe ich mir den Spass des Bing-Pressens nicht nehmen lassen. Was auf dem Foto sehr elegant wirkt sorgte in Wirklichkeit aber für viel Heiterkeit (gelinde gesagt). Anschliessend werden die Bing in den Säcken trocknen gelassen. Die ersten Bing sind schon ausgepackt und werden zuerst an der Sonne und dann im Schatten fertig getrocknet. Die satten Farben zeigen übrigens, dass der Bing immer noch relativ feucht ist. In der Zwischenzeit werden die Wrapper bedruckt und beschriftet. Der Teemeister persönlich verpackt nun die trockenen Bing. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen es auch zu versuchen. Beim Versuch ist es dann aber geblieben... Die Bing sind nun fertig! Ich werde übrigens je einen Bing mit an die Teezui nehmen.
  19. Liebe Teetalker, liebe Pu-erh Freunde, heute zwei Sheng Pu-erh aus dem Jingmai Gucha Garten verarbeitet von Frau Anmen für Fazhao Tengla Tee Co. Der 2007 ist einer meiner Lieblingstees und ich trinke bereits an meinem zweiten (!) Tong, über die Jahre hinweg ist der Geschmack immer ein Stückchen süßer und Honig-artiger geworden, deshalb war es an der Zeit jungen Nachschub zu kaufen, um die Ausgangslage mir in Erinnerung zu hohlen. Frau Anmen sendete mir einen Tong von der Herbsternte 2013 und ein Beutel Krabbenbeine, sowie einen ihrer Shu Pu-erhs aus 2010. Beide Diskus lassen sich gut auf bröseln und der 07er, einem Frühjahrs Diskus, duftet schwer blumig, wohingegen der 13er neben den floralen Noten eine minimale Rauchnote erkennen lässt. Der Waschgang leuchtet bereits tief gelblich und beim ersten Aufguss sehe ich nun deutlich den Unterschied zwischen jung und älter, Bilder rechts, oben 07er unten 13er. Geschmacklich ist der 07er wie gewohnt wuchtig süß und blumig ohne adstringierendes Mundgefühl, der 13er schmeckt weniger wuchtig, hat leicht bittere und adstringierende Noten. Über die Aufgüsse hinweg schmeckt man deutlich den selben Ursprung, trotz Frühjahrs vs Herbsternte, der Honig Geschmack fehlt dem jungen noch, der wird sich mit der Zeit aber entwickeln. Nun stelle ich die beiden frisch angebrochenen Tongs zurück ins Regal, eventuell lernt der Junge den Geschmack des Älteren :-) Das war ein spannender Vergleich von zwei sehr ähnlichen Erzeugnissen des selben Herstellers, aus dem selben Garten nur eben aus verschiedenen Ernten. Im Vergleich zu den Jinggu Tees ist die Süße ausgeprägter, aber was die Gerbstoffe und ihrer Wirkung beisteuern ist der Unterschied marginal. Bin bereits gespannt auf das Feedback der Teezui Besucher zu 07er Sheng & 09er Shu. Sonnige Grüße aus Hangzhou, ChaShifu mehr Info und Bilder auf meiner Pinwand pinterest/chashifu/jingmai-sheng-pu-erh-aus-gushu-garten-07-vs-13/ und weitere Jingmai Rezensionen: http://www.teetalk.de/topic/803-jingmai-2010-von-bannacha/ http://www.teetalk.de/topic/472-jingmai-laoshu-2004-sheng/ http://www.teetalk.de/topic/811-blindverlostung-2-mangfei-und-2-jingmai/ http://blog.teekeramik.com/2012/11/bannachas-jingmai-2010-pu-erh.html http://blog.teekeramik.com/2012/10/pu-erh-jingmai-laoshu-2004-mit-einer.html Scott von Yunnan Sourcing hat ein paar interessante Jingmai Erzeugnisse, hier: http://yunnansourcing.com/en/search?controller=search&orderby=position&orderway=desc&search_query=Jingmai&submit_search=Search Viel Spass beim Erkunden!
  20. Dabai Gushu

    Vom Album Cha Shifu's Tee Tests

    http://www.teetalk.de/topic/2669-puer-tees-aus-der-jinggu-region-wei%C3%9Fe-knospe-gro%C3%9Fes-blatt/#entry29160

    © ChaShifu

  21. Liebe Teetalker, hier stelle ich ein Paar meiner Raritäten aus Jinggu vor, zunächst einen 2007er Sheng Qiaomu (Arbor - Laube). Zwischen Mengku und dem Ailao Berg liegt Jinggu, Puer Liebhaber werden das alte Jinggu Dorf mit seinen groß blättrigen Kultivaren C.S. var. Assamica und einigen wilden Teebäumen Camellia Taliensis aufsuchen. Aus Jinggu haben wir sechs Mitbringsel und heute wird der 2007er Sheng verkostet, tolles großes Blattgut, auch Baba Cha (把把茶) genannt ist auf der Oberseite des 400g Kuchens. Der Waschgang duftet unterschwellig nach Moos und Wald, doch mit dem ersten Aufguss, vollkommen klar bei kupfernen Farbtönen, stellt sich ein gut ausbalanciertes Huigan ein, fein herb bei süßlichen Abgang. Das Mundgefühl ist durchweg füllig und super sanft über 6 Aufgüsse, weitere Runden genießen wir nun zu zweit und freuen uns schon auf die '12er weißen riesigen Blätter, morgen mehr dazu. So habe ich diesen, meinen ersten semi-alten Jinggu Vertreter mir vorgestellt mit seidenen, kupferfarben Blattgut, ausdauernd und fein ausgewogenes Trinkerlebnis. Etwas entäuschend ist das zwar handverlesene, aber nur oberflächliche Baba Blattgut. Zur kompletten Rezension und den Bildern von Reise und Verkostung: pinterest.com/chashifu/qiaomu-gushu-2007-jinggu-tiancheng-shunhong-gucha-/ Liebe Grüße, ChaShifu
  22. Hallo liebe Teetalker und Freunde des gepflegten Puer Geschmacks, auf meinem Weg zum kleinen Teetester Schein, habe ich bereits einige interessante Kontakte im Institut knüpfen können. Er hat bereits den mittleren Schein und zieht sich gerade die Vorlesungen zum großen Schein rein und über meine Puer Autoreisen von Hangzhou (knapp 10.000km - er hält mich für verrückt!) sind wir ins Gespräch gekommen über den originären Geschmack verschiedener Puer Anbau Regionen, motivierende These hinter dem Projekt "originärer Puer Geschmack": Wer zwischen Geschmäckern einzelner Anbaugebiete differenzieren kann, ist befähigt Blends nach Kundengeschmack zu mischen. Mit etwas Recherche, gepaart mit Notizen vom Institut und meinen gesammelten Proben und Eindrücken werde ich nun die Anbauregionen kurz vorstellen, zu denen ich über gute Kontakte zu Bauern, kleinen Fabriken und Händlern in den vergangenen 5 Jahren aufbauen konnte. Zu jedem Gebiet poste ich hier eine knappe Einleitung, die hoffentlich über regen Erfahrungsaustausch zu einer fundierten Einleitung in das jeweilige Gebiet mündet. Auf dem Markplatz stelle ich, wie gewohnt eine kleine Auswahl an gesammelten Tees je Region zum privaten direkt Einkauf zur Verfügung. Erster Teil - Puer aus Jinggu: