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19 Ergebnisse gefunden

  1. Moin liebe Teetalker, Ich bin vor kurzer Zeit nach Friesland gezogen und irgendwie wurde mein Interesse zu Tee geweckt. Meine bisherigen Tee-Erfahrungen beschränken sich auf die bekannten Discounter Teebeutel wie zB von Meßmer oder Teekanne. Ich wollte nun mal "richtigen" Tee probieren und bin von der Vielfalt erschlagen. Da ich erstmal eine grobe Richtung haben möchte, ob ich zB eher auf Schwarz/Grün etc. stehe, habe ich überlegt mir ein Probierset mit vielen verschiedenen Sorten zu bestellen. Da ich nicht weiß, ob ich hier Links Posten darf, schreib ich einfach mal welche ich rausgesucht habe. -Probierset von PureTea -Probierset von Ronnefeldt Welches der Beiden sollte ich mir bestellen? Oder sind sogar beide nicht brauchbar ? Desweiteren müsste ich noch wissen was ich außer dem Tee noch unbedingt für den Einstieg benötige.. Möchte ungern direkt einen Haufen Geld hinblättern um dann evtl. festzustellen, dass es doch nichts für mich ist.
  2. Das Zitieren soll als Hilfe dienen, sich in den vielen Diskussionen besser zurecht zu finden. Wer mehrere Forenbereiche liest (die für sich ja auch immer mehrere Themen bedeuten), kann nicht alle Diskussionsbeiträge über längere Zeit im Kopf behalten. Der zitierte Text ist eine Erinnerungshilfe an den vorhergehenden Beitrag. Daher gilt der Grundsatz: "so viel wie nötig, so wenig wie möglich"! Wer einen Text zitiert, sollten diesen daher auf das wesentliche reduzieren oder die Funktion der Forensoftware nutzen und die auf sich beziehende Textstelle per Mauszeiger auf dem Desktop-Rechner oder per Finger auf den mobilen Endgeräten markieren und dann auf "Auswahl zitieren" klicken. Wenn das einzige, auf das man sich beziehen will ein Bild/Foto ist, dann reicht es i.d.R. vollkommen aus, den bezugnehmenden Benutzer mit @Benutzername anzusprechen. Es fördert nicht gerade die Leserlichkeit eines Themas, wenn ein und das selbe Bild, über mehrere Beiträge hinweg zitiert wird. Möchte man sich auf die komplette Aussage eines Benutzers beziehen, reicht es auch hier völlig aus ihn nur mit @Benutzername anzusprechen. Denn das Verhältnis zu oft ein bis drei Zeilen Information (also etwas Neues), zu 19 Zeilen Zitat (also etwas, das jeder schon kennt), ist nicht besonders hilfreich und das erneute veröffentlichen des kompletten Beitrages, ist auch nicht sonderlich informativ. Daher sollte man ein Vollzitat (Fullqoute) unbedingt vermeiden. Wenn man sowieso im Anschluss an einen Beitrag schreibt auf welchen man sich bezieht, macht es ohnehin keinen Sinn hier den darüberliegenden Beitrag komplett zu wiederholen
  3. Hallo, auf der Suche nach einer Teekanne bin ich über wirklich schön anzusehende Kaffeekannen gestolpert. Worin besteht der Unterschied zwischen einer Kaffeekanne und einer Teekanne? Gibt es einen funktionalen Grund, weshalb die Teekannen entweder zylindrisch oder bauchig (kugelförmig) sind? Oder ist es rein Design, damit man sie "optisch" früher besser auseinander halten konnte, als die Tradition noch eher gepflegt wurde (Kaffeetrinken am Nachmittag oder den Nachmittags-Tee)? Gruß
  4. Nochmal ne frage zum tee selbst. Hab mich online mal nach tee umgesehen und finde sorten die 100 gramm die packung 20€ kosten. Ist das teuer? Würdet ihr 100 g als viel bezeichnen? und wo kauft ihr euren tee? Kann ich mir auch diesen losen tee bei edeka kaufen? Oder is das nicht das wahre. Habt ihr besondere shops auf deren tees und qualitäten ihr eher schwört?
  5. Hallo zusammen, bin gerade auf der Suche nach Einsteigerliteratur bezüglich Tee. Hierbei interessiert mich besonders die "ideale" Zubereitung (benötigte Utensilien, Temperatur, Ziehzeit etc.). Die gesundheitlichen Aspekte und die Historie sowie der Herstellungsprozess sind mir dabei nicht so wichtig. Der Schwerpunkt sollte eher auf Grüntee liegen, ergänzende Informationen zu anderen Teesorten fände ich jedoch auch hilfreich. Gibt es evtl. eine Art Standardwerk? Vielen Dank vorab! Beste Grüße Elmar
  6. Hallo TeeTalk Forum, gibt es "Richtwerte" für die Menge des Tees bezogen auf das Wasservolumen? Eine Angaben 2EL / Ltr, wie häufig zu finden, ist mir zu wage, da ich meistens 200 - 250 ml Tee aufgieße und EL nicht gleich EL ist. . Grammangaben gibt es zwar auch häufig, die variieren von Tee zu Tee mitunder auch sehr stark..... Mir ist klar, das jeder Tee mit eigenem Charakter ein individuelles Optimum von Tee / Wasser Verhältnis, Ziehzeit und Temperatur hat, die man wahrscheinlich für sich selbst herausfinden muss. Gibt es aus eurer Erfahrung heraus eine Basis für einen guten Startpunkt von dem aus man sich weitertasten kann? Wie geht Ihr vor, wenn Ihr einen Tee ohne "Bedienungsanleitung" habt? Sorry wenn meine Fragestellung naiv erscheint, aber ich bin noch blutiger Anfänger..... Schönes Wochenende! Bernd
  7. Hallo zusammen, ich bin ziemlicher Teeanfänger und versuche gerade, das Thema Tee für mich zu entdecken. Hier im Forum bin ich auch neu angemeldet und möchte mich auch gleich mit einer Frage an die Tee Experten wenden. Von einem Bekannten habe ich einen Tee geschenkt bekommen: Taiwan Oolong Butterfly of Taiwan. Nach allem, was ich jetzt im WWW so über Oolong im Allgemeinen und über diesen Tee im speziellen gefunden habe, sind mir Zweifel gekommen, ob das, was auf der Tüte steht auch tatsächlich drin ist. Warum ich Zweifel habe? Fast alle Blätter scheinen durchfermentiert zu sein, wobei eh kaum Blätter sondern nur Blattschnipsel zu sehen sind. Darüber hinaus hat der trockene Tee nahezu keinen Geruch, der aufgegossene hat einen ganz leichten Geruch nach, na ja, nach Tee :-) Passt das Bild zu dem beschriebenen Tee? Ich würde mich sehr über Eure Kommentare freuen! Bernd
  8. Hallo, Ich bin neu hier. Ich habe von einem Freund japanischen grünen Tee geschenkt bekommen. Da ich nun leider kein japanisch lesen und verstehen kann, hab ich einfach einen Löffel davon in einen Teebeutel gesteckt und mit heißem Wasser aufgegossen. Ich würde es gerne aber richtig machen... Ich bin kein Tee-Kenner, aber hab großes interesse daran zu lernen wie es richtig geht und damit zu experementieren. Kennt jemand den Tee und kann mir sagen was ich da geschenkt bekommen habe? Kann mir jemand sagen wie ich den zubereiten sollte? Vielen lieben Dank für eure Hilfe Mit freundlichen Grüßen
  9. Matcha-Neuling mit Fragen

    Hallo alle! Auch ich habe erst vor einem Jahr angefangen Matcha zu trinken. Was mir besonders gefällt ist, daß er ein kühlendes Lebensmittel ist. Ich habe mit einem günstigen angefangen, “Bio Yamashiro Uji Matcha” von Marimo, der zwar geschmacklich mittelmäßig, aber zumindest günstig und Bio und weit genug weg von Fukushima. Als nächstes habe ich einen gekauft mit dem Namen “Bio Matcha Breakfast Edition” von Kiyora. Der schmeckt viel frischer. Nun ist die Farbe auch grüner, daher meine erste Frage: je grüner desto besser? ist Matcha-Qualität an der Farbe erkennbar? Achso, habe absolut nichts mit Kiyora zu tun, keine Sorge :-) Und, meine zweite Frage, gibt es einen richtig Quietsch-Grünen, der auch noch günstig ist, kann ruhig ein Kochmatcha sein?
  10. Liebe Mitglieder Lese hier schon länger im Forum und habe mich schon durch viele Sorten getrunken( teegeschwendner,puretea) Letztendlich bin ich bei weißem Tee ,chinesischen Grünen und vor allem bei japanischen mit viel umami hängen geblieben und wollte deshalb mal etwas Tee aus Japan bestellen ( maiko) Könnt ihr mir hierzu preisgünstige Sorten empfehlen mit diesen ich unter die 22 Grenze + Versand komme. Am liebsten wäre mir ein Matcha +(Sencha/Gyokuru oder Konacha) Muss man sonst noch etwas beim Zoll beachten, solange man unter 22 Euro bleibt ? MFG sameoldsong
  11. Hallo Ihr Lieben, bin in dieser Woche auf grünen Tee umgestiegen - nach Jahrzehnten als tägliche Milchkaffeekannen-Trinkerin (Soyamilch + Espresso). Das hatte ich schon mehrfach vor, doch Beutel-Tee und ein billiger Sencha hatten mich immer nur abgeschreckt: ekelhaft bitter... Nun wollte ich es mal richtig versuchen, hab mich ein wenig informiert und mir dann drei grüne Tees zur Basis-Versorgung gekauft: Einen Gyokuro (Tori Kotobuki) für morgens, einen Sencha (Kabuse Yadake Organic) für mittags und einen Bancha (Yadake) für den Abend. Ok, geschmacklich sagt mir das alles (noch) nicht viel, obwohl ich am dritten Tag die Sorten schon deutlich unterscheiden kann... vermutlich wird das noch besser werden und meine Frage ist jetzt: 1) Wie soll ich weiter verfahren? Soll ich weitere Tee-Varianten ausprobieren - oder erstmal andere Marken/Sorten derselben Kategorie? Hier evtl. unterschiedliche Preislagen? Von den drei genannten hat mir der Teuerste (Gyokuro, 40 g um die 26.,-) am nichtssagendsten geschmeckt. Was nichts bedeutet, denn ich hab ja gelesen, dass die Geschmacksnerven von Kaffeetrinkenden recht degenieriert seien... 2) Ein Freund meinte, das werde sich auch nicht mehr bessern, Hat er recht? Falls ich mit diesen Fragen hier nicht richtig bin, sagt Bescheid - bin ja erst neu hier...
  12. Hallo Zusammen! Ich bin neu hier... Ich heisse Bastian, bin 33 Jahre alt und wohne zwischen Köln und Bonn. Ich trinke bisher eigdl. eher unregelmäßig Tee. Seit kurzem bin ich aber sozusagen auf den Geschmack gekommen, besonders was grünen Tee angeht. Neugierig bin ich besonders auf Matcha geworden, als ich von einem Bekannten davon erfahren habe. Da ich ein ziemlich spontaner Mensch bin habe ich mir auch sogleich ein Matcha-Starter-Set zusammengestellt. Dieses besteht aus einer Matcha-Schale, dem traditionellen Bambusbesen(Chasen), einem passenden Chasenhalter aus Porzellan, einem Bambuslöffel und natürlich dem Matcha an sich. Ich habe mich für Matcha Kirishima, Keiko Matcha Mantoku und Matcha Hoshino entschieden. Jetzt werde ich die verschiedenen Matchas mal nacheinander probieren. Ich bin gespannt, ob ich die Preisunterschiede geschmacklich als gerechtfertigt ansehe. Eine Frage habe ich noch-> Lagert ihr auch die noch verschlossenen Dosen im Kühlschrank oder erst nach deren Öffnung?
  13. ~~ ~Mein Tee-Guide~ Es wird so oft gefragt, was nutzt man hierfür, wie mache ich dies, wie lange zieht dies, was, wie, wann und warum? Darum dachte ich mir wäre ein Thread für alle zukünftigen Fragen und um sich Tipps zu holen, gerade am Anfang wenn man dem Tee anfängt zu frönen, hier genau richtig Ich wurde erst letztens angeschrieben und gefragt, wie ich meinen Sencha zubereite und als ich fast einen Essay schrieb, kam mir die Idee für diesen Thread. Schreibt eure persönlichen Erfahrungen auf, richtig oder falsch gibt es da nicht. Wie habt ihr entdeckt, dass euch euer Tee so oder so am Besten schmeckt? --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 1. Der Tee steht am Anfang: Welchen Tee ihr woher bezieht, steht euch ganz alleine zur Auswahl, auch wenn ich mehr auf der japanischen Seite mich persönlich zu Hause fühle, gibt es da kein Optimum oder ein "das ist besser oder nicht". Tee, wie so vieles andere bauch im Leben ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Warum habe ich mich für, gerade japanischen Tee, entschieden? Ich habe immer schon Tee getrunken, seit dem ich ein kleines Kind war, nur war mein Verständnis von Tee damals, heißes Wasser aus der Wasserleitung auf einen Beutel Kamillen oder Früchte Tee zu gießen . Erst später wurde mir klar, dass es im Grunde keine Tees waren, sondern im eigentlichen Sinne Aufgüsse, was aber nicht heißt, dass sie nicht gut sein können, aber nach fast 30 Jahren, ist mein Geschmack nun in eine andere fernöstlichere Richtung gewandert. Vor gut einem halben Jahr hab ich mich speziell für Grün Tee entschieden, zuerst aus gesundheitlicher Sicht, dann aber weil es einfach unglaublich gut schmeckt und meinem Gaumen am meisten entspricht. Die Vielfalt ist hierbei fast Grenzenlos. Obwohl es sich nur um eine einzige Pflanze handelt, lässt sich daraus eine Vielfalt an Geschmackssorten erreichen, die von Süß bis Bitter alles beinhalten. Außerdem wird dem japanischen Grün Tee (Sencha) am meisten der gesundheitliche Aspekt zugesprochen, aber da streiten sich die Geister (bei mir wirkt es) Am Anfang suchte ich alle alten Teehäuser meiner Stadt ab, aber schnell wurde mir klar, dass dies nicht das Optimum für mich war. Denn auch wenn die Tees oftmals keine schlechten waren, geht sehr schnell durch die Bescheidene Lagerung das Aroma verloren. Da ich sowieso nach längerem Testen, einfach auf japanischem Sencha und Co hängen blieb, war für mich der vorab in Japan verschweißte Sencha, die erste Wahl. Hierbei wird der Tee so schnell als möglich nach der Ernte in Vakuum verpackte Aromaschutzhüllen versiegelt. Dadurch ist eine länger Langlebigkeit gesichert. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 2. Wie den Tee lagern und wo?: Nun ist der Tee da, was nun, wie lagern und wie aufbewahren? Nach langem überlegen, blieb ich bei meiner Variante, den Tee in meinem Küchenschrank zu belassen. In meiner Küche ist es nie wirklich heiß und da der Schrank auch nie im direkten Sonnenlicht steht, sondern schattig, ist es Ideal um den Sencha, Gyokuro etc. zu lagern. (der Kasten hat natürlich Türen, am Foto ist er offen). Es wird oft die Streitfrage diskutiert "Soll der Tee auf Zimmertemperatur bleiben oder lieber in den Kühlschrank?" Ich hatte zwar extra meinen Kühlschrank komplett entleert und ihn so geputzt, dass er Geruchsfrei ist, aber am Ende entschied ich mich dagegen. Warum? Es kann passieren, dass beim öffnen aus dem Kühlschrank entnommener Tees, Kondenswasser in den Tee gelangen kann, was ihn ruinieren würde. Man muss auf sehr vieles achten, da ein immer wieder erneutes heraus und wieder hineingeben der Tees, zu diesem Resultat führen kann. Darum habe ich meinen Küchenschrank komplett aufgeräumt, alles was Gerüche wie (Gewürze, andere Tees etc) abgeben kann, in separate Plastikgeschirr-Boxen gegeben. Was ist wichtig?: 1. Keine direkte Sonneneinstrahlung 2. Keine direkte dauerhafte Hitzeeinwirkung (zB Heizkörper direkt darunter) 3. Geruchsneutral lagern (Alles was Fremdgerüche abgibt, in anderen verschließbaren Behältern lagern) 4. Dosen immer schnell verschließen, sonst geht das Aroma schneller verloren Worin bewahre ich meinen Sencha / Matcha / Gyokuro auf? Es gibt alle möglichen Aufbewahrungsmöglichkeiten von Materialien und Formen. In Japan nutzt man traditionell "Natsume" welche meist aus Kirschholz sind. Diese sind meist recht kostspiellich und sind am Ende, wegen oftmals fehlender Aromakappe, nicht perfekt geeignet für eine längere Aufbewahrung von Tee. Bei den meisten Dosen, aller Art ob nun Keramik, Holz, Stein oder Bambus, ist meist der fehlende Aromaschutz ein Manko. Ich benutze diese hier aus Japan kommenden Dosen. Ähnliche Dosen gibt es auch mit Origamiummantelung. Vorteil, nicht nur einen Außendeckel, sondern auch eine Aromaschutzkappe innen Was ist wichtig?: 1. Am Besten natürliche Produkte nehmen, da alles syntetische nur Gerüche abgibt. Wo hingegen, Kirschholz sogar fördernd für die Gewisse Note bei der Aufbewahrung von Sencha, sein soll 2. Zwei Deckel / Kappen sind immer besser, als eine. Denn mit einer Aromakappe innen, wird der Geschmack des Senchas und Co, länger erhalten. Wichtig ist, das sowohl keine Fremdgerüche von außen, nach innen gelangen können, als auch umgekehrt. 3. Nicht die Tees wechseln. Seht zu, dass immer nur eine Sorte von Tees in ein und der selben Dose ist. Das heißt, Sencha bleibt Sencha. Nicht zum Beispiel eine Dose für Pu Erh nutzen und dann Sencha hineingeben. Wenn ihr die Dosen auswascht, nach dem ein Sencha aufgebraucht ist und ihr einen anderen Sencha darin lagern wollt, dann nur mit heißem, echt heißem Wasser, immer wieder auswaschen und dann für 1-2 Tage draußen trocknen lassen. Aber vorher mit einem Küchentuch abtrocknen, sonst kann "Flugrost" entstehen. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 3. Zubereitung und Utensilien: Woraus trinke ich meinen Tee? Dafür gibt es keine Allzwecklösung. Es gibt, wie mit vielem beim Thema Tee, kein richtig oder falsch. Von Keramikerzeugnissen aus Europa, China und Japan, nur ein paar wenige Vertreter, sind die Möglichkeiten unendlich. Es ist eine Frage des Geschmacks, mag man es lieber ursprünglich, rustikal, wenn man so will "Erdverbunden" Nimmt man zB Erzeugnisse aus Japan, China, der alten Garde. Von Kannen mit seitlichem Henkel, genannt "Kyusu", zu Matcha Schalen, diese variieren in ihrer Form und Bezeichnung. Umso moderner das Erzeugnis und deren Form, desto schneller ist es möglich diese auch sofort in Nutzung zu nehmen. Ich nutze, zum Tee (nur Sencha, Gyokuro) trinken, diese Oribe Chawan Matcha Schale. Sie umfasst 500ml und war deshalb meine erste Wahl. Generell wird empfohlen kleinere Kannen (200-300ml) zu nehmen, diese, wenn sie mit Sencha versehen sind, öfters aufzugießen (bis zu 5mal) und diese wiederum aus kleinen Schalen zu trinken, worin meist ein gesamter Aufguss sofort abgegossen werden kann. Aber wenn man wie ich, zwar oldschool ist, aber dennoch nicht ganz traditionell verfährt, weil ich einfach gerne mehr trinke, ist dies die Beste Lösung, mit der man etwas traditionelles auf seine Speziellen Wünsche abgestimmt nutzen kann. Ich mache mir meist 2 Aufgüsse in dieser Schale und trinke diese auch zügig, was dann ca. 1 Liter entspricht. Stylisch dazu, habe ich mir diese Schieferplatten (siehe Foto rechts unten) gekauft, wo meine Oribe Schale abgestellt wird. Was ist wichtig?: 1. Beim kauf immer darauf achten, dass die Schalen und Kannen, am Besten ein Zertifikat aufweisen können. Alarmierend ist schon, wenn eine Kanne um die unter 20€ verkauft wird, da ist meist ein Hacken an der Sache und dieser heißt schlechte Verarbeitung und billige, oftmals nicht ganz ungiftige Materialien. Im japanischen wird gesagt, das eine hochwertige Kanne, den Geschmack des Tees noch fördert. Also kann man sich auch schon denken, wenn es zu billig ist, was das Gegenteil bewirken kann. Beim Direktkauf ist darauf zu achten, dass man nachsieht, ob die Kanne ein Zertifikat hat und einen Stempel um Tonerzeugnis selbst. (meist unten) Und der Geruchstest. Riecht die Schale oder die Kanne schon am Anfang modrig oder zu erdig, ist das nicht unbedingt ein gutes Zeichen. 2. Besonders bei unglasiertem Stein / Keramik / Tongut, ist am Anfang ein gewisser erdiger / tonstarker Geruch vorhanden. Diesen kann man mit etwas Aufwand beseitigen. Dazu kocht man Wasser auf, gießt dieses mit zB Sencha (kommt darauf an mit was man die Kanne / Schale in Zukunft nutzen möchte) in der Kanne / Schale auf und lässt das Ganze über Nacht stehen. Danach spült man alles mit warmen Wasser aus. Sollte dies nicht gleich beim ersten Versuch funktioniert haben, wiederholt man diesen Vorgang so oft bis es passt. Meist genügen höchstens 3 Wiederholungen. 3. Niemals mit Spülmittel oder rauen Schwämmen reinigen, dadurch zerstört man die Glasur. Am besten nutzt man hierfür nur warmes - heißes Wasser und einen, wie ich im Foto zB zellulose Schwamm, der sehr weich ist. Abtrocknen nur mit geruchsfreien Materialien, wie zB Küchenpapiertücher. Ton/Keramikerzeugnisse die unglasiert und matt sind, soll man nur ausspülen und am besten nur mit immer dem selben Tee benutzen, da dieser in die unglasierten Wände aufgenommen wird und somit, wie es im japanischen heißt, das Aroma und die Entfaltung des Tees fördert. Dies nennt sich "platina" oder japanisch "aji" 4. Egal ob glasiert oder nicht, immer nur verwandte Teesorten nutzen "Sencha, Gyokuro, Matcha, Weißer Tee" = Ja, aber "Pu erh, Oolong, Früchtetee" nicht mit Senchas zusammen. Besonders Früchte Tees sollten nicht in unglasierten Erzeugnissen genutzt werden, da die Säuren die Struktur des Gefäßes angreifen. Mit was bereite ich den Tee zu (worin)? Hierbei scheiden sich wieder die Geister. Ich habe viel herumexperimentiert, Fakt ist, dass alles was zu Eng ist, den Tee daran hindert sich richtig zu entfalten. wichtig ist VIEL PLATZ. Auch geben gewisse Materialen Eigengerüche ab, die wiederum den Geschmack und das Aroma des Tees, verfälschen könnten. Ich nutze in meinem Fall meist ein großes Sieb aus Edelstahl, welches perfekt in meine Matcha Schale passt, aber auch in kleinere und weit bis nach unten reicht. Durch den weiten Platz können sich die Tees besser entfalten. Was ist wichtig?: 1. Siebe sind am Besten geeignet, vorzugsweise Kyusu Kannen in denen schon ein Tonsieb integriert ist oder ein Edelstahlsieb. Papierfilter hemmen laut einiger Meinung das Aroma der Tees und halten so einiges zurück. Der Unterschied viel mir nicht so stark auf, aber der Geschmack in Sieben, liegt dennoch darüber. Außerdem ist der Tee in solchen Papierfilter wieder zu sehr eingeengt. Plastik/Kunststoff ist am schlechtesten, generell darauf achten, bei allem was mit Tee zu tun hat, am ehesten auf Plastik zu verzichten, da diese immer einen gewissen Eigengeruch abliefern. Ton oder Edelstahl eignet sich da am Besten. 2. Tee braucht Platz um sich zu entfalten. 3. Wenn möglich darauf achten, das man den Tee, während er zieht, zudecken kann, damit das Aroma im Wasser bleibt. Das Wasser und worin koche ich es? Ein sehr wichtiges Thema, wenn nicht sogar das wichtigste um das sich alles dreht. Ich habe in diesem Zusammenhang sehr viel ausgetestet. Ich habe die unterschiedlichsten Wassersorten getestet von Lauretana, Volvic, Fiji, Island Wasser, Icelandic und und und. Fazit war, dass unser Leitungswasser in Wien, immer noch am Besten war. Aber Vorsicht!!! Nicht jeder hat das Glück mit gutem Wasser in seiner Gegend gesegnet zu sein, kommt einem nach öffnen der Wasserleitung schon das Kalkgestein entgegen, ist das der Tot für den Tee. Abzuwenden ist dies nur noch mit einem Filter, am Besten und Günstigsten eignet sich da der Brita Filter. Da ich bisher zufrieden mit meinem Wienerwasser war, konnte ich diesen Brita Filter nur insoweit testen, dass ich in dem japanischen Teehaus meiner Stadt, die Brita Wasser nutzen, öfters Tee genossen habe, aber ehrlich gesagt, wäre mir der Unterschied nicht wirklich aufgefallen. Also. Ich nutze einen Edelstahl Wasser koche, den ich dann auch meine Herdfläche stelle. Was ist wichtig?: 1. Kalk ist der Tot für den Tee. Ist das Leitungswasser gut, reicht es allemal aus, aber ansonsten ist der Griff zum Brita Filter unabdingbar. (nicht vergessen, ab und an entkalken, gilt auch für den Wasserkocher) 2. Wasserkocher, immer nur aus Edelstahl, hier gilt auch, desto weniger Plastik umso besser, denn dieses gibt Stoffe und Geruch ab, was nicht förderlich ist. Am Besten wäre einer mit dem man die Kochtemperatur bestimmen kann. 3.1. Die Zubereitung: Wasser kochen / Temperatur? Ich habe viel experimentiert, mit den Temperaturen und auch mit der Ziehzeit etc. Temperaturen kann man entweder nach Gefühl abschätzen, dass heißt, kochendes Wasser, wie in meiner Kanne oben, braucht ca 20-30 min bis es auf 70-60° runter ist. Oder man überlässt , wie ich, nicht mehr seinem Gefühl die Entscheidung, sondern einem Thermometer. Der nutzt dann ein Tee-Thermometer wie ich es hier habe (es gibt auch schon welche mit elektronischer Anzeige) Ansonsten noch ein guter Tipp, besorgt euch eine Stopp-Uhr, gibt genug free Android Apps die einem mit dieser Funktion versorgen. Denn nicht nur Wasser, Temperatur sind wichtig, sondern auch die Zeit des Ziehens. Hierbei weiche ich nach einigem herumprobieren, immer ein wenig von der Beschreibung auf der Teepackung ab. Ich habe das für mich so nach langem Testen herausgefunden: Wenn als Ziehzeit sagen wir 60Sec steht, bleib ich meist auch dabei oder liege knapp darunter oder auch mal darüber, also plus / minus 5 Sec. Wenn aber angegeben ist 120 Sekunden (2 Minuten), bin ich immer weit darunter, sonst wird der Tee meist zu bitter. Also man kann sagen bei 2 Minuten, nehme ich 90-100Sekunden. Ich finde das es bisher kaum einen Sencha gab, dem 2 Minuten gut getan hätten, aber das ist sicher Geschmackssache. Es wird meistens auch empfohlen bei den 2ten oder 3ten Aufgüssen nur meist 5-30 Sekunden zu nehmen, was ich wiederum als zu wenig erachte, denn da schmeckst du kaum etwas, außer du erhöhst wieder die Temperatur, aber da ist wieder der negative Effekt, das der Tee durch die hohen Temperaturen, nicht mehr so gut schmeckt, also Fazit, es bringt nix. Meiner Meinung und da beziehe ich mich rein nur auch Grüne Tees und Co, ist die Beste Temperatur, wo sich der Tee am Idealsten entfalten kann, zwischen 50-max. 55°. Bleibt man also bei 50-55° müssen es mehr als 30 Sec sein. Sind normal 10 Sek empfohlen beim 2ten Aufguss, würden dann 30-40 reichen. Sind aber 30 Sekunden empfohlen, würde ich 40-50 mindestens nehmen. Das muss man dann austesten. Jede Temperaturschwankung, jede Ziehzeit Abweichung, kann aus ein und dem selben Tee zig Male einen anderen machen und man glaubt man trinkt unterschiedliche Senchas, obwohl es nur ein und der Selbe ist. Umso mehr du deine Sinnesorgane schulst, desto mehr, werden dir solche Geschmacklichen Unterschiede bewusst. Entscheidend ist wirklich die Temperatur, denn 70° die meist empfohlen werden, sind meines Erachtens tödlich für den Geschmack und den Genuss. Zu heiß, ist einfach nicht gut. Wie gesagt, die besten geschmacklichen Erfolge, liegen bei mir immer mit 50-max.55° Als Maß nehme ich immer diese Teelamaß Löffel vom Gschwendner (siehe ganz oben auf dem rechten Foto, meiner Aufbewahrungsdose) Ein Löffel sind ca. 2 Gramm, für 500ml braucht man 3 davon, also 6 Gramm gut behäuft. FAZIT und WAS IST WICHTIG ZUM SCHLUSS: 1. Temperatur am Besten zwischen 50-55° 2. Immer kaltes Wasser aufkochen und wirklich zum kochen bringen und dann abkühlen lassen. Der Geschmack wird es dir danken 3. 2 Minuten sind zu lange. Immer etwas herumexperimentieren. (Siehe Zeiten) 4. Immer die Schale aus der man trink mit warmen Wasser vorwärmen und dann bevor man den Tee hineingießt, ausleeren und mit dem Tee füllen. In warmen Schalen kann sich der Tee besser entfalten. 5. Den Tee (die Blätter) nur abtropfen lassen, sofern man ihn in einem Sieb hat, nicht den Inhalt ausdrücken, denn so gelangen die ganzen Bitterstoffe in den Tee. 6. Wenn man mit dem Trinken fertig ist, wird die Schale / Kanne mit warmen Wasser ausgewaschen, glasierte Stücke, mit einem weichen Schwamm durchgewischt, leicht abgetrocknet (Küchenpapier) und bis zum nächsten Mal zum trocknen hingestellt. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Last but not least: Mag vielleicht Einbildung sein, aber eines der wichtigsten Dinge die man beachten sollte, liegt schon im Ursprung selbst. Kannen und Schalen, sind oft uneben und dadurch wird eine Perfektion im Imperfekten erreicht. Also, nicht zu hart probieren und unbedingt das Beste an Geschmack erreichen wollen, den dann schmeckt es am wenigsten. Umso mehr Zeit man sich und dem Tee gibt, desto eher findet man seine persönliche goldene Mitte und somit auch den perfekten Geschmack VanFersen
  14. Hey! Ich bin hier neu im Forum und bin eher noch ein Anfänger auf dem Tee Gebiet. An dieser Stelle mal ein Hallo an alle Mitglieder!!!! Bisher habe ich nur ein paar grüne Tees gekostet, unter anderem : Jasmin Tee, Lung Chin und Sencha. Ledilich der Jasmin Tee zog mich in seinen Bann, wobei mir der Sencha überhaupt nicht zusagte.. Nun bin ich aber auf der Suche nach neuen Tees, die mich geschmacklich überzeugen könnten. Also nun seid ihr gefragt: Welchen grünen Tee könntet ihr mir empfehlen bzw. welcher ist euer Lieblingstee? LG euer Teafan
  15. Hallo liebe Leute, ich bin in Sachen Tee-Genuss ein Anfänger und habe mir gestern den grünen Darjeeling Tee bei der Teekampagne bestellt. Durch Recherche habe ich heraus gefunden, dass die optimale Aufguss-Temperatur bei diesem grünen Tee zwischen 70-80°C liegen sollte. Da ich meinen Tee tassenweise zubereite - soll heißen ich koche keine ganzen Kannen - benötige ich noch ein Teesieb. Für den Start benötige ich also ein geeignetes Tee-Thermometer und ein Tee-Sieb für die Tasse. Was könnt ihr da empfehlen? Gibt es sonst noch Tipps, die ich bei der Zubereitung beachten sollte? Soll ich das heiße Wasser aus dem Wasserkocher in die Tasse füllen und mit dem Thermometer solange die Temperatur kontrollieren bis sie abgesunken ist in den Bereich von 70-80°C um anschließend den Tee einzulassen? Ich würde mich über einige Tipps zum Anfang freuen Viele Grüße teexi
  16. War neulich im TG und hab mir dort zum ersten mal eine Schale Matcha gegönnt. Ich war davon so begeistert, dass ich das nun auch schon einige Male wiederholt habe. Jetzt spiele ich mit dem Gedanken mir selbst einen zuzulegen, was natürlich das richtige Zubehör erfordert. Hab mich jetzt auch schon im internet ein bisschen erkundigt und bin bislang nur auf für mich etwas zu teures (Studentenbudget) Zubehör gestoßen. Bei TG hab ich mich noch nicht erkundigt. Kann mir jemand kostengünstiges Zubehör empfehlen und evtl. den ein oder anderen für Einsteiger geeigneten Matcha? Wäre sehr dankbar für Feeback.
  17. Anfänger sucht guten Grüntee

    Hallo! Nach einer tollen Doku auf Arte heute suche ich eine feine Sorte Grüntee, die gerne auch ein bisschen teurer werden darf. Habe gerade nur Sonnentor-Grüntee, Gunpowder. Nicht der feinste. Ich habe das Gefühl, dass da nur Bittergeschmack durchkommt, wenig "Fruchtigkeit" und er ist sofort braun, beim ersten und zweiten Aufguss sowie bei der richtigen Temperatur. Kann mir jemand einen Tee empfehlen? Hätte gerne einen sattgrünen Tee :-)
  18. Hallo in die Runde! Ich habe über eBay ein schönes yixing-Kännchen erstanden, das jetzt aber noch eine Weile brauch, bis es bei mir angekommen ist Als „belesener“ aber ansonsten völlig unwissender Teegenießer habe ich schon Einiges quer gelesen, würde aber gerne von euch wissen, ob ihr schon Erfahrungen mit dieser Art Kanne habt und eine Vorgehensweise empfehlen könnt? Man sagt ja, dass dieser Ton nach und nach Substanzen des jeweiligen Tees aufnimmt und so weitere Aufgüsse "mehr Tiefe verleiht", "voller" erscheinen lässt und deswegen soll man die nicht mit Spüli waschen, geschweige alles kreuz und quer in einem Kännchen zubereiten Soweit so gut Jetzt scheint es Hardliner zu geben, die für jede Sorte eine eigene Kanne haben - uff, dann hätte ich gleich noch 10 andere Kännchen schießen müssen Wie ist es denn aber z.B. mit der groben Einteilung Oolong oder schwarzer Tee oder grüner Tee? Weil es gibt ja, für meine Begriffe, sehr unterschiedliche Oolongs.. ich hatte zwar erst insgesamt zwei probiert, aber die beiden habe sich schon SEHR von einander unterschieden, der eine war von TeeG. (darf ich das ausschreiben?) in einer blauen Verpackung.. sehr.. "schwer" vom Geschmack her und irgendwie hätte ich mir auch einbilden können immer mit Kopfschmerzen aus der Verkostung gegangen zu sein :-\ auf der anderen Seite hatte ich einen Oolong Jinxuan aus Thailand, dieser hingegen war locker leicht, grün und würzig, eine wahre Freude zum "Reinsetzen" Würde mir das Kännchen es übel nehmen, so unterschiedliche Tees darin zuzubereiten? Oder ist Oolong in diesem Fall Oolong? Oder ist das schon Haarspalterei? Herrje, gut, dass das Paket noch gut 2 Wochen unterwegs ist ;D Freue mich über sämtliche Ratschläge, Hinweise oder sonstiges, so viele informative und tiefschürfende Dinge, die ich hier schon gelesen habe... ich bin zuversichtlich und hoffe durch meinen Roman niemanden verschreckt zu haben 8) PS: Ich war mir nicht so sicher... eigentlich ist die Frage allgemein, aber irgendwie gehört sie ja doch eher zum Zubehör? 50:50
  19. Hey leute, mit welcher Grüntee sorte würdet ihr Anfangen? Ich habe jetzt vor auf losen Tee umzusteigen, und suche nach einer leckeren und gesunden Sorte. Vielleicht könnt ihr mir eine Sorte von www.teespeicher.de empfehlen.