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19 Ergebnisse gefunden

  1. Kuradashi Gyokuro (1,5 Jahre)

  2. Kuradashi Gyokuro (1,5 Jahre)

  3. Tsubokiri Sencha 2015 (Marukyū-koyamaen) mit Youkan

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  4. Tsubokiri Sencha 2015 (Marukyū-koyamaen) Blaetter

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  5. Marykyu Koyamaen Tsubokiri-cha

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  6. Kuradashi Gyokuro (1,5 Jahre)

  7. Aki no kuchikiri Shincha 2014 nasses Blattgut

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  8. Aki no kuchikiri Shincha 2014 2. Aufguss

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  9. Aki no kuchikiri Shincha 2014 1. Aufguss

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  10. Aki no kuchikiri Shincha 2014 (Hoshino-seichaen)

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  11. Aki no kuchikiri Shincha 2014 (Hoshino-seichaen) Blattgut

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  12. Yuuga no Kokochi Jukusei Kuradashi aufgebruehte Blaetter

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  13. Yuuga no Kokochi Jukusei Kuradashi zweiter Aufguss

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  14. Yuuga no Kokochi Jukusei Kuradashi erster Aufguss

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  15. Yuuga no Kokochi Jukusei Kuradashi Set-up

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  16. Yuuga no Kokochi Jukusei Kuradashi

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  17. Tsubokiri-cha

    Es ist schon eine Weile her, seit meinem letzten Verkoestigungsbericht hier im Forum. Und auch dieser Tee ist schon lange aufgebraucht. Aber besser spaet denn nie, denn dass, was er in mir bewegt hat, ist es meiner Meinung nach wert ein paar Worte darueber zu verlieren. Schon auf den ersten Blick faellt die eher ungewoehnliche Verpackung auf. Eine kleine rote quadratische Pappschachtel, die sich beim Oeffnen als ein gefaltetes Blatt Papier (origami) entpuppt. Auf diesem finden sich Zubereitungsanweisungen sowohl in japanisch als auch auf englisch. Hersteller dieses tokusen (besonderen Auswahl) tsubokiri-cha ist die in Kyōto, genauer gesagt Gion, ansaessige Firma Gion Tsujiri. Irgendetwas war mit dieser Firma, dass war mir Bewusst, als ich den Tee gekauft habe. Aber erst, als ich meiner Frau diesen Tee vorsetzte, klaerte sich die Sache auf. „Du trinkst so viel Tee, und kennst Gion Tsujiri nicht?“ Das sass! Mein Hirn arbeitete auf Hochtouren, doch bevor mir irgendetwas gescheits zur Verteidigung einfiel, bekam ich noch eine Schippe drauf. „Erinnerst du dich an deinen ersten Matcha Parfait, an dieses Cafe in Kyōto? Der, der dir nicht geschmeckt hat und du danach zu McDo…“ Jetzt wurde es ein wenig peinlich. Aber so ist das ja meistens, wenn man mit seinen Jugendsuenden konfrontiert wird. Zu gute halten will ich mir selber, dass es a) schon sehr lange her ist, gefuehlt fast aus einem anderen Leben, und es mein erster Kontakt mit Matcha war. Ausserdem war noch Azuki (suesse Bohnen) in dem Parfaeit, und auf die kann ich auch heute immer noch gut und gerne verzichten. Und so schliesst sich nach ueber 10 Jahren ein Kreis, der mich, einen Matcha Parfait, verschmaeht und stehengelassen in einem von Gion Tsujiri betriebenen Teehaus/Cafe namens Saryo in Kyōto mit diesem Tee auf die ein oder andere Weise verbindet. Bevor ich zum Tee selber komme, noch ein paar Worte zur Geschichte Gion Tujiris, denn die ist, wie ich finde, durchaus erwaehnenswert. Alles begann 1860 als Tokujiro Miyoshi, der erste Tsujiriemon, zu dieser Zeit begann Uji-Tee selber herzustellen und zu verkaufen Durch den Umzug der Firma von Uji nach Gion, einem Stadteil Kyōtos, erhielt der Firmenname dann den Zusatz Gion. Auch heute noch wird der Tee auf eigenen Plantagen im Sueden Kyōtos angebaut. Ganz interessant vielleicht, weil das in einem anderen Thread mal zur Sprache kam, Tokusaburo Miyoshi, der III., eroeffnete 1899 im damals von Japan besetzen Taiwan in Taipei ein Teegeschaeft unter dem Namen „Tsujiri“. Er galt aufgrund seines im Einflusses beim Generalgouvernment als eine Art Volksgouverneur. Zu seinem Leben und seinem Wirken auf Taiwan sind diverse Buecher geschrieben worden, die sich sicherlich lohnen zu lesen. Zurueck zum Tee. tsubokiri (壺切) nennt sich ein jaehrlich zum Winterbeginn stattfindendes Tee-Ereignis (茶事 = chaji) in der Teezeremonie. Wenn ich nicht absolut falsch liege, stellt es in der ocha no yu den Jahreswechsel bzw. Neujahr dar. Der im Fruehling gepflueckte Tee (Shincha) wurde damals in Teebehaelter (茶壺 = chatsubo) gefuellt, welche mit japanischem Papier versiegelt und ueber den Sommer an einem kuehlen Ort gelagert wurden. Diese Teebehaelter wurden in einer jaehrlich stattfindenen aufwendigen Prozession als Tribute an den Shōgun von Uji nach Edo (heute Tōkyō) transportiert. Zu Winterbeginn Anfang November wurden die Siegel der Behaelter geoeffnet, und der Tee herausgeholt. Dieses aufbrechen der Siegel nennt man auf japanisch tsubokiri, was diesem Tee seinen Namen gab, naemlich tsubokiri-cha. Ist also ein kuradashi (蔵出し). Da ich (noch) keine chatsubo besitzte musste aushilfsweise eine Natsume herhalten, welche dann feierlich geoeffnet wurde. Trararam … Deckel ab. Der Blick, den sie auf die Blaetter freigab, liess mich einen Augenblick Inne halten. Es ist schon eine Weile her, dass meine Augen ein solch wildes Blatt zu sehen bekamen. Wild heisst hier, ein fuer mein Empfinden relativ hoher Stengelanteil (die hellen Stellen) und auch die nadelfoermig gerollten Blaetter sind etwas breiter, als ich das von anderen Uji-Tees in dieser Preisklasse gewohnt bin. Fuer den optischen Eindruck gibt es einen Minuspunkt. Bei der Zubereitung habe ich mich an die Anweisungen auf der Packung gehalten, 4g auf 100ml 75℃ heisses Wasser und 90 Sek. Ziehzeit. Das Ergebnis war eine hellgruene Tassenfarbe die ein leichtes fuer mich nicht definierbares Aroma verstroemte. Im Mund zeigte sich der Tee leicht fruchtig, ein wenig suesslich aber mit einem vollen Koerper. Letzeres koennte ein Hinweis auf die Reifung sein. Im Abgang kroch ausserdem ein wenig der Duft junger Triebe die Nase hinauf, so wie eigentlich nur bei guten Shinchas. Der zweite Aufguss wurde sofort abgegossen und erst hier zeigte sich der Tee fuer mich von seiner Schokoladenseite. Nussige Aromen, erst fiel mir nur Mandeln ein, doch je laenger ich an der Tasse schnupperte desto mehr formte sich vor meinem geisten Auge aus den Mandeln Marzipan. Diese Assoziation ist mir bei einem Sencha bisher noch nicht gekommen. Auch im Geschmack wies er nun eine nussige Note auf, dazu eine leicht cremige Textur. Die Balance aus Suesse und Herbe empfand ich als sehr ausgewogen. Insgesamt habe ich vier Aufguesse gemacht, wovon der zweite fuer mich der mit Abstand beste war. Jedoch wiesen auch die folgenden Aufguesse noch diese herrliche Mandelnote auf. Auf eine Bewertung dieses Tee moechte ich ganz bewusst verzichten. Angesichts der Diskrepanz zwischen optischem und gustativem Eindruck wuerde mir dies auch sehr schwer fallen. Vielmehr hat dieser Tee in mir eine Erinnerung an einen sehr bewegten Zeitabschnitt meines Lebens geweckt, und in Sachen Teegeschichte und –kultur gewisse Anregungen fuer kuenftige Nachforschungen gegeben. Dafuer bin ich ihm einfach nur dankbar.
  18. Aki no Kuchikiri Shincha (Hoshino Seichaen)

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  19. Tokusen Tsubikiricha von Gion Tsujiri

    Vom Album お茶 Tee

    Kuradashi-cha von Gion Tsujiri

    © seika