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53 Ergebnisse gefunden

  1. Tea Encounter, UK

    Nach einem Post des Bloggers Matt bin ich auf diesen Shop gestoßen. Was mir dabei sehr gefällt: Das ist eine Kooperation mit Mr. Zheng, dem Gründer von Zheng Si Long, genau der Kerl, der in den Begleitvideos zu dem Buch "Puer Tea: Ancient Caravans and Urban Chic" vorkommt und von dem Peter von pu-erh.sk auch 3 richtig schöne 2009er Shengs im Angebot hatte Hier der Link: https://www.tea-encounter.com/ Ich hab mal einen Rundumschlag gemacht und werde bei Gelegenheit berichten
  2. Wir haben auf der diesjährigen Teezui u.a. diese beiden Tees in zwei Duchek-Schieferkännchen gegeneinander antreten lassen, um diesem "Long Process" auf die Spur zu kommen. Laut David stammen beide Tees aus dem selben Garten bei Leng Shui He, beides ein Frühjahrstee und "Long Process" definiert er als einen länger dauernden Kill-the-Green Prozess bei niedriger Temperatur. Er wurde von einem Freund vor Ort auf diese Verarbeitungsmethode aufmerksam gemacht, der folgendes sagte: "Yancha and Liubao both have heat in the processing that transforms the tea and makes it more vibrant and light, splashing up in the back of the palate with the aroma emerging from the nasal cavity after swallowing." Zusammen haben Sie das dann ausprobiert und wir das Ergebnis probiert: Bereits beim ersten Aufguss zeigt sich ein deutlicher Farbunterschied, der 2016er ist viel dunkler als der 2017er und das nasse Blatt gibt ein ganz anderes Aroma ab, als der 2017er. Auch geschmacklich zeigen sich bereits deutliche Unterschiede: der 2017er ist geschmacklich zwar sehr dezent, zeigt aber schon beim ersten Schluck sehr viel subtile Kraft, die direkt in den eigenen Körper übergeht. Der 2016er hat auch diese Kraft, allerdings weit weniger dezent – eine sehr schwere, etwas an Hongchas erinnernde Süße (aber ohne Malzigkeit wie es bei "rot" produzierten Shengs der Fall ist) und leichte Würze ist direkt vorhanden. Das Qi lässt sich natürlich nur schwer bei solchen Parallelverkostungen beurteilen, ich würde aber schätzen dass beide da gleichauf sind. Während den weiteren Aufgüssen kommt der 2017er was den Geschmack angeht deutlich später in Fahrt während der 2016er schnell zunimmt, dafür aber auch etwas früher wieder nachlässt – insgesamt aber immer deutlich kräftigere und ganz andere Geschmacksnoten bietet als der 2017er. Vor allem fällt aber auf, dass der 2016er sehr viel älter wirkt, als "nur" 1 Jahr mehr – blind verkostet hätte ich ihn locker auf 4-6 Jahre geschätzt. David schreibt dazu aber auch "the tea has aged more than expected in the past year", was ich zwar erst im Nachhinein gesehen habe, sich aber voll und ganz mit unseren Beobachtungen deckt. Super spannend wäre natürlich wenn beide Tees aus dem selben Jahr wären, da ich den 2017er direkt beim erscheinen gekauft habe und er daher 1 Jahr EU-Lagerung hinter sich hat, während der 2016er 2 Jahre Malaysia-Lagerung hinter sich hat, was zumindest bei etwas mehr Jahren einen sehr deutlichen Unterschied macht, wie der Parallelverlgeich des 2012er Bulangs von EoT gezeigt hat – dennoch ist der Unterschied zu groß, als dass man das Gefühlte Alter nur auf die unterschiedliche Lagerung und 1 Jahr älter zurückführen kann (zumindest ist das die Vermutung, denn selbst wenn der Tee aus dem selben Garten stammt kann es natürlich bei unterschiedlichen Ernten unterschiedliche Ergebnisse geben). Zusammengefasst lässt sich Folgende Vermutung äußern (denn mehr ist bei einem Vergleich mit nur 2 Tees nicht möglich): "Long Process" macht den Tee schwerer und älter – auf jeden Fall anders. Es sind beides großartige Tees, die zwar einen hohen Preis haben, dem aber auch gerecht werden. Über weitere Anmerkungen und andere Sichtweisen der werten Mittrinker würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen – auch wenn sonst jemand mehr Infos zu dem Thema "Long Process" hat oder an anderer Stelle schon einmal darüber gestolpert ist. sehr früher Aufguss, links der 2016er Long Process, rechts der 2017er (wie man sieht haben wir sogar vorbildlich mit einer Waage gearbeitet)
  3. Was für ein Puerh ist das?

    Was könnte das für ein Puerh sein? Laut Buch eine Schrift ähnlich wie 1997 Kumming aber mit gelber markierung. Wer kann mir bitte etwas dazu sagen? Schrift wie bei diesem aber gelbes Zeichen...
  4. Hey Leute, habe grad ne riesige Bestellung bei Mei Leaf aufgegeben Unter anderem den Monocle Boss Puerh Cake (Pasha 500 Year Old Gushu Raw 2016) bestellt, der mit 357g beziffert ist was wohl etwas viel für mich ist. Hat vll jemand Interresse an einer Hälfte von dem guten Cake? Wohne in Düsseldorf für persönliche Übergabe oder über Versand. Bei aktiven Mitgliedern mit hohen Post-Count verschicke ich vor Geldeingang damit ihr auf der sicheren Seite seid. Würde mich freuen
  5. Hallo liebe Teefreunde, ich habe bei Stephané einen gealterten Sheng gefunden, der von dessen Verkäufer sehr gelobt wird und noch dazu sehr angenehm bepreist ist. Hier der Link zum Tee. Meine Frage an euch: Gibt es eventuell Interessenten für eine Sammelbestellung? Ich würde den Cake dann wieder bei mir aufteilen und an die Mitmachenden verschicken.
  6. Teeverkostung mit William

    Es freut mich bekannt zu geben, dass endlich eine Teeverkostung mit William und Yubai (Bannacha / Farm-Leaf) organisiert werden konnte. Die Teeverkostung findet am 21. Januar 2018 von 14:00 bis ca. 20:00 bei Teamania statt. Adresse: Teamania Wiesenweg 5 8303 Bassersdorf Switzerland Der Fokus wird beim Teeanbau und Verarbeitung liegen es können aber selbstverständlich auch weitere Themen angesprochen werden. Der Eintritt ist frei aber William (und ich ebenfalls) würden uns selbstverständlich freuen wenn der Eine oder Ander Tee aus unserem Sortiment im Warenkorb landet. Da der Platz beschränkt ist bitte ich um (verbindliche) Anmeldung per PN. William wird noch weitere Verkostungen am 20. Januar in Genf sowi am 24. Januar in Budapest durchführen. Eventuell könnte er noch am 22. oder 23. in Deutschland eine weitere Teeverkostung durchführen. Interessent, welche die Teeverkostung hosten wollen, melden sich gerne bei mir oder William.
  7. Hallo zusammen, ich hatte ja kürzlich angekündigt, dass ich mich an etwas Ton versucht habe, da die Preise für die zugegebenermaßen sehr schönen Puerh-Ton-Töpfe Von Petr, Mirka und Co unaufhörlich steigen, mir diese aber für die Lagerung meiner Bings am meisten zusagen. Diese Woche wurde nun der erste Versuch gebrannt – und hat es zum Glück überlebt Wie man auf den Bildern sehen kann ist das ganze ziemlich krumm und schief, aber der Deckel schließt sauber und die sichtbaren Risse sind nur oberflächlich – der Ton hat einen 40%tigen Schamott anteil, also etwas gröber, und kommt so dem was Petr und Mirka für Ihre Töpfe verwenden relativ nahe – zumindest näher, also der super-feine Modellier-Ton Ich hab mal klein angefangen: Der Topf ist für 100g Bings, wie man an dem Vergleichs-Bing auch sehen kann – zum einen weil dann bei einem Fehlschlag nicht ganz so viel Material hinüber wäre und zum anderen (und das ist der wichtigere Grund) weil ich bislang noch nirgends Töpfe für 100g Bings gesehen habe. Der gebrannte Ton riecht zwar nicht, ich lasse ihn aber trotzdem noch ein paar Tage auslüften bevor ich ihn fülle – bin gespannt, wie er sich im Vergleich zu den Töpfen schlägt, die von Leuten hergestellt wurden, die etwas davon verstehen, aber ich bin guter Dinge und denke, ich werde mich bei Gelegenheit auch mal an andere Topf-Größen wagen
  8. Hongcha oder Shupuerh

    Mal eine provokante These von mir: Warum soll ich mir dieses ganze (Shu) Puerh antun, wenn es ordentliche Hongchas gibt. Natürlich etwas überspitzt, weil ich schon die Unterschiede kenne. Aber für jemanden, der nur einen ordentlichen "dunklen" Tee trinken möchte, ist es vieleicht schon eine Frage wert. Ein schöner Hongcha, es gibt ja sogar Dianhong, ist einfach fertig produziert, da nimmt man 100 g und trinkt die aus. Entweder der Tee gefällt oder nicht. Bei Puerh empfinde ich dieses ganze Drumherum viel komplizierter, wo kommt der her, ist das drin, was draufsteht, ist der schon trinkbar oder muss er noch liegen, Gushu... Gut, Gushu ist jetzt auch in den Hongcha Bereich eingedrungen. Aber bei Hongcha kann ich viel einfacher mal darüber hinwegsehen. Hab grad wieder sehr interessante Hongchaproben, die sich unkompliziert gießen lassen und auch viel Energie drin haben...
  9. Mansa Gushu

    Vom Album Tee Archiv

    Aus diesjähriger Produktion
  10. Jing-Mai-Mao-Cha.jpg

    Vom Album Aktuelle Tees

    Sheng Mao Cha von William
  11. Gua Feng Zhai Dragon Balls

    Vom Album Aktuelle Tees

    GFZ vom Panda.
  12. Hallo zusammen, ich würde gerne einige meiner chinesischen Oolongs, Bai Cha's und Puerh tauschen. Ich würde gerne mehr in Richtung junge Shengs probieren. Ich hatte bisher zwei Sorten. Den Bingdao Gushu und einen XiaoShu HuaZhu. Beide haben mir sehr gut gefallen, wobei das Blattgut bei beiden etwas kleinteilig war. Anzubieten habe ich: Huang Mei Gu, Nannuoshan Da Hong Pao, Nannuoshan Milan Xiang, Nannuoshan Shui Xiang, Sha-Shifu Dancong Huang Pian, Nannuoshan Yunnan White Moonlight, TKK Yunnan Black Moonlight, TKK Lao Shou Mei Sen Cha (2009), Cha Dao Lao Shou Mei Sen Cha (2012), Cha Dao Wie gesagt: junge Shengs wären toll. Bin da erstmal eigentlich für alles offen
  13. Also ich muss gestehen je mehr ich dem Pu-erh als Gruppe verfallen bin, desto mehr hat sich auch mein Geschmack in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Doch so merke ich langsam auch was mir nicht so ganz liegt. Ich für meinen Teil finde die wirklich eher feucht gelagerten Kollegen aus Hongkong oder Taiwan eher fragwürdig! Ich hatte schon einige im Programm aber irgendwie schreckt mich nach und nach dieses "Keller Schimmel" Aroma doch etwas ab. Denn ich kann mir nicht ganz vorstellen, dass wenn es nach Kellerschimmel riecht und schmeckt, nicht am Ende sogar etwas ähnlich tatsächlich in diesen Pu-erh enthalten ist. Irgendwie kann man (ich) solch eine Tee Session nicht recht genießen. Außerdem fühlt man nach einigen Aufgüssen einen gewissen belegten Rachen Zustand oder so eine Art kratzendes Gefühl im Hals. Pu-erh hat seine Stärken wie zB Shou der bei Magenproblemen hervorragend hilft , aber irgendwie kann ich das Gefühl dennoch nicht loswerden, dass solch ein feuchtes Profil bei aged Shengs auf Langzeit seine eher negativen Effekte haben könnte. Ich finde eine natürliche Alterung weit sympathischer, aber es ist am Ende auch Geschmackssache! In einigen Foren scheint es sogar Pu-Liebhaber zu geben die tatsächlichen Schimmel auf oder in ihren Pu als Steigerung des Genusses sehen. Schon seit klein auf hat man uns immer gepredigt "Schimmel ist schlecht" (außer er ist extra für etwas gezüchtet, so wie bei Käse) - daher verstehe ich nicht ganz die Annahme das auf einmal echter Schimmelbefall bei Pu gut sein soll! Wie seht ihr das? Mögt ihr diese feuchte Kellerlagerung? Was merkt ihr beim Genuss solcher Lagerungen - vertragt euer Körper das gut und merkt ihr auch dieses pelzige Kratzen im Hals?
  14. Es sind die kleinen Dinge ...

    Vom Album Tee-Altäre, temporär

    manchmal ist weniger mehr. Borkenkanne von Petr Novak, Seladon-Tasse in Blütenform und ein erdiges Teebot. That's all
  15. Herbstliches Pu-Erh-Trinken

    Vom Album Tee-Altäre, temporär

    Hier ist die Kürbiskanne die Verzierung
  16. Pu-Erh, ganz einfach

    Vom Album Tee-Altäre, temporär

    Manchmal reicht eine leuchtende Tasse
  17. Vorfrühlings-Teeritual

    Vom Album Tee-Altäre, temporär

    Ein frühes Frühlings-Teetrinken mit einem Zweig der ersten Blüten und einem wärmenden Pu-Erh
  18. Jasmin-Pu-Erh

    Moin, der Mann hat mir von einer Dienstreise nach China einen Pu-Erh mitgebracht, der mit Jasminblüten versetzt ist, da ich Jasmintee gern trinke (wenn er denn gut ist). Wir waren ja schon ein wenig skeptisch, aber der Tee schmeckt wirklich gut! Das Jasminaroma ist weniger dominant als bei klassischen Jasmintees, und der Pu ist auch recht dezent, wenn auch deutlich zu schmecken. Ich bereite den natürlich nur in einer glasierten Kanne zu, denn sonst werde ich das Aroma nie wieder los. Der Tee verträgt leicht 5-6 Aufgüsse. Hat jemand hier so einen Tee schon mal probiert?
  19. 10% und neuer Blogeintrag

    Ohne viel Blabla: 10% Rabatt bis einschließlich diesen Sonntag, 13.08. auf Oolong und Pu-erh mit Gutscheincode "10sollenweg" Zur Erinnerung: Grüner/Weißer/Rot ist sowieso dauerhaft um 20% gesenkt da ungekühlte Saisonware . Und hier geht es zum Blogeintrag was ich in Tianmuhu bzw. Liyang so alles gemacht habe, enjoy und cheers
  20. 2014 Jingmai Gushu von Yu

    Vom Album gemischt

  21. 2014 Jingmai Gushu von Yu

    Vom Album gemischt

  22. Unsere abenteuerliche Reise durch die berühmten Teeberge am südlichsten, tropischen Zipfel Yunnans führte uns in märchenhafte, historische Teewälder und endlich fanden wir sie - die megaleckeren Pu Erh Tees. Es gibt sie tatsächlich. Und ja, unsere Gaumen und Teeherzen haben sich wieder mal verliebt. Eine neue Teeleidenschaft wurde entfacht und das Feuer lodert. Folgt unserem Fotoreisebericht und wir wünschen viel Freude beim Lesen und Staunen. Bisher sind 3 Reisetage von 8 online: http://www.tee-kontor-kiel.de/tee-blog/teereiseberichte/
  23. Blog

    Ich hoffe es stellt keine Verletzung der Forumsregeln dar, denn ich wollte hier etwas prominenter der aktuellen Blog zu meiner Chinareise verlinken, momenten erst bei Tag drei in Puer, aber der Rest wird noch folgen! Aktuell sichtbar sind Teegärten um Puer City und eine Pu Fabrik. https://www.chenshi-chinatee.de/de/blogs/teeblog/ Tianmuhu mit seinem Grünen Tee usw. werden dann noch folgen, wenn ich aus der offnen Internet Diaspora zurück bin!
  24. Wusste grad nicht wohin damit.. da es so fachspezifisch auf Pu konzentriert ist, fang ich mal ein neues Thema an. Siehe auch die Videos von William Osmont hier: https://www.teetalk.de/forums/topic/6514-interessante-videos-von-williambannachafarmer-leaf/ Also, ich hab grad höchst amüsiert dieses Video von Scott (YS) gesehen. In so mancher Hinsicht ist er für mich der Anti-Don Mei, dessen Videos mit großer Sorgfalt produziert und ziemlich geschliffen sind, Scott hingegen hockt sich hin, oft sind Licht und Set ziemlich mies, er wirkt etwas grimmig und verplant, und schweift total ab. Wäre er irgendwer, so wär es müßig, aber da er einer der großen Pu-gen-West-Verschiffer ist, hat es schon Style wenn er dann plötzlich philosophiert dass Tees ja wie Hunde sind, und dann von seinem Hund zu erzählen beginnt (ab 12.05) oder gen Ende beginnt, festzustellen dass er sich wiederholt, wegschaut, seinen Hund zu streicheln beginnt, den Faden wieder findet um dann zu gestehen dass sein Hund Lizzy der Grund ist, warum er überhaupt Videos macht Achja, zwischendrin gibt es massenhaft kluge Gedanken und gute, wenn auch für Fortgeschrittene nicht immer neue Informationen zur Lagerung von Tee und zur Einstellung zum Teetrinken. Wenn wir grade dabei sind, sei noch dieses Video angemerkt, das noch viel schlechter gemacht ist, und dass ebenfalls sehr, sehr gute Informationen zum heißdiskutierten Thema "Gushu" liefert:
  25. Ein Shiboridashi kommt selten alleine

    Schon länger war ich auf der Suche nach einem kleineren Shiboridashi für Puerh und endlich scheine ich fündig geworden zu sein. Wenn ich Puerh nicht in einer klassischen Yixing Kanne zubereite bevorzuge ich eigentlich eher den rustikaleren Stiel. Da fallen einem natürlich sofort die ganzen osteuropäischen Töpferkünstler ein - allen voran Petr Novak. Bei ihm gefallen mir insbesondere die Baumrinden- sowie die Schlangenhaut-Glasuren. Allerdings finde ich passen die Arbeiten der europäischen Künstler besser zu Schalen oder Kannen. Für mich ist ein Shiboridashi einfach etwas typisch japanisches, daher kamen eigentlich auch nur japanische Künstler in die engere Auswahl. Aber gut, auch das ist noch ein quasi riesengroßes Suchfeld. Für mich habe ich aber schnell festgestellt, dass mir der sogenannte Mogake Stil oft am besten gefällt. Bei der Mogake Glasur werden die getöpferten Stücke teilweise mit Seetang bzw. Algen bedeckt und anschließend gebrannt. Dadurch entstehen einzigartige Linienmuster - in diesem Fall des Shiboridashis hier in kupferner Farbe. Bevor ich mich aber aus lauter Begeisterung über meinen neuen Shiboridashi mit gefährlichen Halbwissen noch weiter aus dem Fenster lehne, möchte ich es lieber dabei belassen. Das Forum verfügt aber über entsprechende Experten, allen voran z.B. @luke. Am Ende habe ich mich für diesen knapp 100ml fassenden Shiboridash des Künstlers "Jin" entschieden, der dafür einen grauen, gröberen Tokoname Ton verwendet hat. Eingeweiht wurde das gute Stück direkt mit einem vier Jahre alten Sheng. Kennt ihr dieses augenöffnende Wow-Gefühl, wenn Euch ein Tee, den ihr schon mehrmals probiert habt, plötzlich und direkt im ersten Schluck komplett überzeugt und zu tiefst berührt?