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  1. Servus, die Kiste besteht aus Polyethylen, ist somit absolut geruchsbeutral und lebensmittelecht. Das war garnicht so leicht sowas zu finden, denn auch Kisten aus hochwertigem Kunststoff neigen dazu bei einer gewissen Luftfeuchtigkeit und Temperatur ihre Weichmacher auszuschwitzen (und der Tee neigt dazu, diese dann aufzusaugen...). Die Maße der Kiste sind: 35 liter / 58cm (länge) x 36cm (breite) x 21.5cm (höhe). Hier der Link zur Kiste: https://www.kaiserkraft.de/behaelter-zum-aufbewahren/stapelkaesten-und-kisten/stapelkasten-aus-polyethylen-ohne-verstaerkungsrippen/inhalt-35-l/p/M8108/?PC=6EMA&LC=Shop-eMail_Order-confirmation Der Deckel ist aus Glas und die Rände sind endgratet (also nicht scharfkantig). Dadurch ist gewährleistet, dass man das Hygrometer sehen kann. Glas ist natrülich auch geruchsneutral. Es wäre toll wenn zufällig jemand aus dem Ruhrgebiet die Kiste haben wollen würde (dann kann man sich das Verschicken sparen). Ich würde die Kiste + Deckel gerne im Tausch gegen einen grünen Tee abgeben. Ich bin immer neugierig neue Tees kennen zu lernen... Es muss auch kein teurer Tee sein, aber vielleicht auch nicht der Tee hinten links in der Ecke, den ihr schon immer mal entsorgen wolltet Wenn ihr andere Tausch- oder meinetwegen auch Kauf- Angebote habt, schreibt mir gerne! lg Niko
  2. Hallo zusammen, ich hatte ja kürzlich angekündigt, dass ich mich an etwas Ton versucht habe, da die Preise für die zugegebenermaßen sehr schönen Puerh-Ton-Töpfe Von Petr, Mirka und Co unaufhörlich steigen, mir diese aber für die Lagerung meiner Bings am meisten zusagen. Diese Woche wurde nun der erste Versuch gebrannt – und hat es zum Glück überlebt Wie man auf den Bildern sehen kann ist das ganze ziemlich krumm und schief, aber der Deckel schließt sauber und die sichtbaren Risse sind nur oberflächlich – der Ton hat einen 40%tigen Schamott anteil, also etwas gröber, und kommt so dem was Petr und Mirka für Ihre Töpfe verwenden relativ nahe – zumindest näher, also der super-feine Modellier-Ton Ich hab mal klein angefangen: Der Topf ist für 100g Bings, wie man an dem Vergleichs-Bing auch sehen kann – zum einen weil dann bei einem Fehlschlag nicht ganz so viel Material hinüber wäre und zum anderen (und das ist der wichtigere Grund) weil ich bislang noch nirgends Töpfe für 100g Bings gesehen habe. Der gebrannte Ton riecht zwar nicht, ich lasse ihn aber trotzdem noch ein paar Tage auslüften bevor ich ihn fülle – bin gespannt, wie er sich im Vergleich zu den Töpfen schlägt, die von Leuten hergestellt wurden, die etwas davon verstehen, aber ich bin guter Dinge und denke, ich werde mich bei Gelegenheit auch mal an andere Topf-Größen wagen
  3. Ich habe mir doch tatsächlich diese interessante Studie durchgelesen. Bedenken hatte ich vorher nicht und nun noch weniger, was auch an der Konklusion der Studie liegt. “Multiple mycotoxins were detected from either or both categories of Pu-erh, but all but patulin and asperglaucide were under the safety limit. For safe drinking, we recommend discarding the first brew.“ Wer weiß schon, welch übles Kraut zu dieser Studie aus den Tiefen von Taobao gefischt wurde... Liebe Pu-Freunde, wascht euren Tee, und gut ist...
  4. Ein weterer Sheng Puer aus meiner Sammlung. Seit 2017 in Deutschland. Huang Pian Material von Yiwu/Yunnan China. Wohl aus Maocha von 2015 gepresst. Habe schon einen Teil aus dem ziemlich fest gepressten Material herausgenommen. 15€ mit Versand in Luftpolsterumschlag per Brief.
  5. Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen: Dazu ein Beitrag auf meinem blog: https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html und der erste in der Serie: https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können. Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte. Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden. Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
  6. Wir haben auf der diesjährigen Teezui u.a. diese beiden Tees in zwei Duchek-Schieferkännchen gegeneinander antreten lassen, um diesem "Long Process" auf die Spur zu kommen. Laut David stammen beide Tees aus dem selben Garten bei Leng Shui He, beides ein Frühjahrstee und "Long Process" definiert er als einen länger dauernden Kill-the-Green Prozess bei niedriger Temperatur. Er wurde von einem Freund vor Ort auf diese Verarbeitungsmethode aufmerksam gemacht, der folgendes sagte: "Yancha and Liubao both have heat in the processing that transforms the tea and makes it more vibrant and light, splashing up in the back of the palate with the aroma emerging from the nasal cavity after swallowing." Zusammen haben Sie das dann ausprobiert und wir das Ergebnis probiert: Bereits beim ersten Aufguss zeigt sich ein deutlicher Farbunterschied, der 2016er ist viel dunkler als der 2017er und das nasse Blatt gibt ein ganz anderes Aroma ab, als der 2017er. Auch geschmacklich zeigen sich bereits deutliche Unterschiede: der 2017er ist geschmacklich zwar sehr dezent, zeigt aber schon beim ersten Schluck sehr viel subtile Kraft, die direkt in den eigenen Körper übergeht. Der 2016er hat auch diese Kraft, allerdings weit weniger dezent – eine sehr schwere, etwas an Hongchas erinnernde Süße (aber ohne Malzigkeit wie es bei "rot" produzierten Shengs der Fall ist) und leichte Würze ist direkt vorhanden. Das Qi lässt sich natürlich nur schwer bei solchen Parallelverkostungen beurteilen, ich würde aber schätzen dass beide da gleichauf sind. Während den weiteren Aufgüssen kommt der 2017er was den Geschmack angeht deutlich später in Fahrt während der 2016er schnell zunimmt, dafür aber auch etwas früher wieder nachlässt – insgesamt aber immer deutlich kräftigere und ganz andere Geschmacksnoten bietet als der 2017er. Vor allem fällt aber auf, dass der 2016er sehr viel älter wirkt, als "nur" 1 Jahr mehr – blind verkostet hätte ich ihn locker auf 4-6 Jahre geschätzt. David schreibt dazu aber auch "the tea has aged more than expected in the past year", was ich zwar erst im Nachhinein gesehen habe, sich aber voll und ganz mit unseren Beobachtungen deckt. Super spannend wäre natürlich wenn beide Tees aus dem selben Jahr wären, da ich den 2017er direkt beim erscheinen gekauft habe und er daher 1 Jahr EU-Lagerung hinter sich hat, während der 2016er 2 Jahre Malaysia-Lagerung hinter sich hat, was zumindest bei etwas mehr Jahren einen sehr deutlichen Unterschied macht, wie der Parallelverlgeich des 2012er Bulangs von EoT gezeigt hat – dennoch ist der Unterschied zu groß, als dass man das Gefühlte Alter nur auf die unterschiedliche Lagerung und 1 Jahr älter zurückführen kann (zumindest ist das die Vermutung, denn selbst wenn der Tee aus dem selben Garten stammt kann es natürlich bei unterschiedlichen Ernten unterschiedliche Ergebnisse geben). Zusammengefasst lässt sich Folgende Vermutung äußern (denn mehr ist bei einem Vergleich mit nur 2 Tees nicht möglich): "Long Process" macht den Tee schwerer und älter – auf jeden Fall anders. Es sind beides großartige Tees, die zwar einen hohen Preis haben, dem aber auch gerecht werden. Über weitere Anmerkungen und andere Sichtweisen der werten Mittrinker würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen – auch wenn sonst jemand mehr Infos zu dem Thema "Long Process" hat oder an anderer Stelle schon einmal darüber gestolpert ist. sehr früher Aufguss, links der 2016er Long Process, rechts der 2017er (wie man sieht haben wir sogar vorbildlich mit einer Waage gearbeitet)
  7. Hallo liebes Forum! Ich bin gerade eingetreten und möchte mich erstmal vorstellen. Ich bin 27 Jahre alt und trinke seit einigen Jahren gerne verschiedenen Tee. Das reicht von indischem Schwarztee (vorzugsweise Darjeeling 1st flush), über diversen Oolong bis hin zu Sheng Puerh. Zu grünem Tee sage ich auch nicht nein, gefällt mir, aber reizt mich nicht so. Nun hatte ich vor langer Zeit einen Sheng Puerh Abbruch zur Probe, welcher mich umgehauen hat. Es war ein 2008er Jahrgang aus Yiwu, von Meister Yu. Leider musste ich, da ich nun mal einej ganzen Kuchen dieses leckeren Tees erwerben möchte, feststellen, dass er in fast allen shops bis an die 300€ pro Kuchen kostet. Kennt jemand den Tee und hat nen Geheimtipp für einen shop? Oder auch einen alternativen, bezahlbaren Tee, der ihm geschmacklich nahe kommt? Liebe Grüße Sheng92
  8. Wenn ich es richtig sehe, dann gibt es hierzu bisher noch keinen dezidierten Faden. Und der ursprüngliche Link ist kaputt (der Vollständigkeit halber: http://china-cha-dao.com/blogs/news/8379278-puerh-tea-brewing-technique-lesson-by-douji-ceo-mr-chen) Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das noch nie so richtig ausprobiert hab. Wird dann wohl mal Zeit. Ich mach den Faden auch auf anlässlich @GoldenTurtle's Erwähnung dieser Methode und der Nachfrage von @OstHesse. Dann können wir das gleich hier besprechen, und diese Methode bekommt eine würdige Diskussion Also hier die Chance, kategorischen Behauptungen mit Teetalkscher Schwarmintelligenz zu begegnen, um die Wahrheit zu extrahieren
  9. Schon länger war ich auf der Suche nach einem kleineren Shiboridashi für Puerh und endlich scheine ich fündig geworden zu sein. Wenn ich Puerh nicht in einer klassischen Yixing Kanne zubereite bevorzuge ich eigentlich eher den rustikaleren Stiel. Da fallen einem natürlich sofort die ganzen osteuropäischen Töpferkünstler ein - allen voran Petr Novak. Bei ihm gefallen mir insbesondere die Baumrinden- sowie die Schlangenhaut-Glasuren. Allerdings finde ich passen die Arbeiten der europäischen Künstler besser zu Schalen oder Kannen. Für mich ist ein Shiboridashi einfach etwas typisch japanisches, daher kamen eigentlich auch nur japanische Künstler in die engere Auswahl. Aber gut, auch das ist noch ein quasi riesengroßes Suchfeld. Für mich habe ich aber schnell festgestellt, dass mir der sogenannte Mogake Stil oft am besten gefällt. Bei der Mogake Glasur werden die getöpferten Stücke teilweise mit Seetang bzw. Algen bedeckt und anschließend gebrannt. Dadurch entstehen einzigartige Linienmuster - in diesem Fall des Shiboridashis hier in kupferner Farbe. Bevor ich mich aber aus lauter Begeisterung über meinen neuen Shiboridashi mit gefährlichen Halbwissen noch weiter aus dem Fenster lehne, möchte ich es lieber dabei belassen. Das Forum verfügt aber über entsprechende Experten, allen voran z.B. @luke. Am Ende habe ich mich für diesen knapp 100ml fassenden Shiboridash des Künstlers "Jin" entschieden, der dafür einen grauen, gröberen Tokoname Ton verwendet hat. Eingeweiht wurde das gute Stück direkt mit einem vier Jahre alten Sheng. Kennt ihr dieses augenöffnende Wow-Gefühl, wenn Euch ein Tee, den ihr schon mehrmals probiert habt, plötzlich und direkt im ersten Schluck komplett überzeugt und zu tiefst berührt?
  10. Vorab, der folgende Text schildert eine Momentaufnahme, ein Work in Progress, unter der Kenntnis von begrenztem, akkumuliertem Teewissen, und noch dazu, unerhörter Weise, einen äußerst subjektiven Eindruck. Ich vermute, dass sich das über viele Jahre als Vorspann eigentlich immer voranführen lässt, oder aber auch gleich ganz weglassen. Des Weiteren habe ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen; im Gegenteil, es fühlt sich oft an, als würde ich mit der kleinen Kuchengabel ein paar Brösel vermeintlicher Weisheit aufsammeln, von denen ein beträchtlicher Teil zwischen den Spießen durchrieselt, um dann Jahre später erst in den Couchrinnen der Erinnerungen wiedergefunden zu werden. Genug Abschweifungen, ohne Umschweif nun der Frevel, den ich hiermit an die Beitragstür nageln werde: Alter Tee ist und bleibt ... alter Tee. Um dem ungehörten Skandal in dieser Aussage nochmal aufs Pferd zu helfen: Für mich verliert gereifter Pu Erh prinzipiell ebenso viel, wie er gewinnt. Als unwissender Westler darf ich das ohnehin behaupten, und noch dazu fühle mich vom wohlig wärmenden Strom aus westlichem Marketingflausch auch richtig davon getrieben in meiner Welt. Und noch viel Schlimmer ... was bleibt mir denn anderes übrig, ohne mich zu ruinieren? Und um jetzt wieder etwas die Schärfe aus dem Gesagten zu nehmen, nochmal etwas rationaler eingeordnet in die Bildbände meiner Geschmacksbilbliothek: Ich weiß den Geschmack von gereiftem Pu Erh, soweit ich bisher welchen probieren konnte, den Koryphäen des Elements sowie Pu Erh Allwissende aus Gegenden Chinas, die nach mindestens mehreren Jahrzehnten Reifezeit verlangen, noch als Aged oder Semi-Aged zulassen würden. Allerdings ist der springende Punkt in meinem Widerwillen himmelhochjauchzend in den Lobesgesang alten Shengs oder einfach nur kopfnickend in das Mantra des Alt ist besser einzustimmen, eben der, dass da eben im Alten Tee so viel weniger in Wilde Richtungen entspringt. Es ist herrlich in die Welt der Aromen von Leder, altem Pergament, Herbstlaub, Kampfer und Krypta-Weihrauch Mystik einzutauchen. Aber auch wenn es hier durchaus große Unterschiede gibt, und manchen Tees das Aufstoßen der Pforte in diese Hallen des gereiften Geschmacks verwehrt bleiben mag, im Grunde bleibt für mich diese Geschmackswelt der große Gleichmacher der ungestümen Vielfalt eines lebendigen und faszinierenden Guts, wie es junger und älter werdender Sheng nunmal sein kann. Da sprießt aus der Jugend des Tees so viel Herkunft, Terroir, Weisheit und Perfektion der Verarbeitung, gewollte Beeinflussung von natürlicher Entwicklung des jungen Tees, ungestüme Bitterkeit und erstaunliche Süße, dass es mir schwer fällt eine ähnliche Vielfalt in den reifen Jahren zu finden. Das hat mitnichten mit Komplexität in meiner Wahrnehmung zu tun, die noch eher steigen kann, aber nicht muss. Es hat mit Vielfalt zu tun, die sich auf einen engeren geschmacklichen Bereich einengt mit dem Alter. Die geschmacklichen Diskussionsrunden des Alters sind über die Vielfalt der Jugend im Vergleich doch in engerer Runde verbunden. Höre ich mich richtig, ist alt jetzt schlechter als jung? Das frage ich mich kopfschüttelnd. Ich habe mit Interesse wahrgenommen, was James von TeaDb dazu zusammenfassend aus Zhang Jinghongs Puer Tea: Ancient Caravans and Urban Chic vorzutragen hat. Konsequenterweise hat sich jenes Buch auch ganz oben auf meinen eigentlich nach First Come First Served abzuarbeitenden Buchturm zu Babel gemogelt. Kurz gesagt, scheint es durchaus auch im Reich der Mitte diverse Meinungen dazu zu geben. Auf die unterschiedlichen Meinungen und korrespondierenden Gruppierungen und die Frage, ob das bei Tee-Farmern eine freiwillige Entscheidung zu jung Getrunkenem ist, das Diktat der Erfahrenen es andersherum vorgibt, oder es bei erst jüngst erschlossenen Zielgruppen schlichtweg Unwissenheit sein muss, gehe ich nicht weiter ein, weil mir die Buchstaben ausgehen und ich es gerade ohnehin hinreichend getan habe. Nun dann, ich lasse mich gerne von weiteren Tees, insbesondere gereiften, auch weiter vom Gegenteil überzeugen. Ich glaube aber in meinem Zustand der augenblicklichen Überheblichkeit nicht daran, dass es so leicht machbar wird. Vielmehr scheint mir das momentan mit dem gereiften Tee vielmehr so zu sein, wie mit dem Leben und der Weisheit an sich, ganz pathetisch, ganz allegorisch, ganz überheblich. Trinke ich jungen Tee, so bewundere ich all die Kraft und frühen Mut und Vielfalt, die er mit sich bringt und erwische mich dabei, daran zu denken, wie er sich wohl weiterentwickeln mag, über Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Trinke ich älteren Tee, bin ich begeistert, ob der gesetzten Weisheit und manchmal überrascht, ob der festgefahrenen Engstirnigkeit und frage mich, mit Wehmut, wie er wohl jung war und was da noch alles dahinter steckte und was ihn zu dem gemacht hat, das er ist. Ich frage mich, was seine Lebensgeschichte ist und denke mir Geschichten aus, weil ich sie nicht kenne. Was ich mir noch ausmale ist, einen Tee über Jahre zu trinken, und diese Geschichten zu erleben, die frühe Überheblichkeit und lauten Töne, die Wehmut der vergangenen Jugend und den Stolz auf das gelungene älter werden zu kennen und das Erreichen gesetzter Weisheit zu verstehen. Und das bringt mich zu meiner These: Alter Tee ist Alter Tee. Umgekehrt gilt das auch. Mit einem Tee zu Altern, das ist großes Kino. Was soll ich jetzt schon in Wehmut verfallen, indem ich mein Tee-Budget überschwänglich für Weisheit ausgebe, über die ich nur fabulieren kann. Und wie das so ist, mit solchen Erkenntnissen, sind sie meist nicht die Bits Wert, in denen sie geschrieben sind.
  11. Habe folgende Tees anzubieten, die ich aus geschmacklichen Gründen verkaufen möchte: Shou Mei ca. 95gr noch vorhanden für 8€ https://yunnansourcing.com/products/2013-shou-mei-white-tea-cake-from-fuding Raw Pu-Erh ca. 22gr noch vorhanden für 4€ https://yunnansourcing.com/products/2018-yunnan-sourcing-wu-liang-mountain-wild-arbor-raw-pu-erh-tea-cake Ripe Pu-Erh ca. 22gr. noch vorhanden für 4€ https://yunnansourcing.com/products/2018-yunnan-sourcing-golden-bud-ripe-pu-erh-tea-cake Schwarzer Tee ca. 45gr. noch vorhanden für 5€ https://yunnansourcing.com/products/high-mountain-red-ai-lao-mountain-black-tea-spring-2018 Tausch ist auch möglich. Preise sind verhandelbar ganz besonders wenn mir jemand alles aufeinmal abnimmt.
  12. Hier ein spannender Artikel zu Puerh Tee in China https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14442213.2018.1486453 Zur Warnung dieser Versteckt sich hinter einer Paywal und ist in Englisch. Als Anmerkung es gibt verschiedene möglichkeiten wissenschaftliche Artikel zu lesen. Eine ist z.b. https://en.wikipedia.org/wiki/Sci-Hub Der link zu dieser sci-hub Seite befindet sich auf der Wikipedia Seite. Liebe Grüße Teal
  13. Nach einem Post des Bloggers Matt bin ich auf diesen Shop gestoßen. Was mir dabei sehr gefällt: Das ist eine Kooperation mit Mr. Zheng, dem Gründer von Zheng Si Long, genau der Kerl, der in den Begleitvideos zu dem Buch "Puer Tea: Ancient Caravans and Urban Chic" vorkommt und von dem Peter von pu-erh.sk auch 3 richtig schöne 2009er Shengs im Angebot hatte Hier der Link: https://www.tea-encounter.com/ Ich hab mal einen Rundumschlag gemacht und werde bei Gelegenheit berichten
  14. Vor allem in letzter Zeit tendiere ich sehr zu alten und etwas feuchter gelagerten Shengs. Mir haben es sehr loose Leaf (nicht gepresste) seit geraumer Zeit angetan. Besonders bei jenen Sorten aus den 90ern und älter fällt mir eine sehr intensive Wirkung auf den Körper auf, die Teilweise leicht unangenehm sein kann, je nach dem was man aus der Situation macht. Vor einer Woche nach er Arbeit tranken mein Chef, mein Kollege, meine Frau und ich einen 1996 Yiwu loose Leaf. Mir viel im ersten Moment kaum etwas auf, aber nach dem wir uns auf den Heimweg machten, fühlte ich mich, als hätte ich zwei Bier intus. Bei meiner Frau wirkte es sich eher in Magenschmerzen aus, was bei mir wiederum überhaupt nicht der Fall war. Auch beim meinem Kollegen hatte es die selbe Wirkung wie bei mir. Heute gerade in diesem Moment trinke ich einen 1999 loose Leaf Sheng - welcher ebenfalls eher der alten Garde was die Lagerung anbelangt zu zuschreiben ist - so auch der andere aus den 1996. Was diese Sorten, vor allem aus HK Lagerung alle gemein haben, ist eine wirklich Funky seltsame Wirkung auf den Körper. Ich trinke gerade den 6ten Aufguss und im Moment geht es wir sehr sehr seltsam. Es fühlt sich gerade so an, als würde der Tee einem richtig in den Kopf steigen und sich eine Art Druck auf den Kopf ausüben - dazu ist erneut ein Gefühl von leichtem Schwindel - Benommenheit wie bei einem leichten Schwips zu vermerken. Auch ein Gefühle der Trockenheit im Hals und ein leichten sich zuziehen jenem ist zu vermerken. Ich habe nichts gegen diese Umstände, sonst würde ich diese Sorten nicht trinken , aber mich fasziniert was dahinter steckt. Ich kann mir nur vorstellen, das Toxine oder Arten von Pilzen in dem Blattwerk jene Wirkungen hervorrufen. Denn, dass es der Tee als solches selbst ist, wage ich eher zu bezweifeln. Sicher wurde nun all dies ein Teil des Gesamtprodukts, aber ich denke nicht das diese Wirkung primär ein Bestandteil des eigentlichen Tees ist. Was denkt ihr? Was waren eure Beobachtungen im Bezug auf eure körperliche Reaktion und was denkt ihr ruft solche Gegenreaktionen hervor?
  15. Hallo zusammen, falls es ein paar Leute interessiert könnten wir hier ein bisschen über die Trends bei Puerh-Wrappern fabulieren. Ich hab keine Ahnung von Kunstgeschichte, aber ich wollte mir einfach diesen Titel gönnen, bitte verzeiht. Meinetwegen können wir auch Packungen anderer Tees in Kuchenform besprechen, um die Wickler gehts ja. Ich hab nicht genau beobachtet wann es losging dass Händler so abgefahrene Dekorationen auf ihre Tees drucken. Mal ein paar Beispiele: Chawangshop hat ja gar keine Lust auf das Theater und hat immer ein Jahres-Design, das ganz nett ist, aber nicht überaus aufmerksamkeitsheischend. 2013: 2014: 2015: So ähnlich ist es bei Essence of Tea. Da gibt es auch ein Jahres-Design. War mal sehr sehr hübsch, besonders zur kulturellen Blütezeit der Wasserfarben-Wickler. Aber mittlerweile wird wieder simpler gearbeitet. Die ersten Eigenproduktionen könnten chinesischer und stilvoller kaum gewesen sein: 2010/2011 2012 dann die herrlichen Aquarellwrapper. Jeder Tee bekam ein eigenes Blumendesign. 2013 gab es dann wieder nüchterneres Design, und gleiches Recht für alle. Immerhin waren recht elegante Anweisungen zur Teezubereitung enthalten - praktisch! 2014 und folgende wurden dann von eher simplen Mustern bestückt: und neuerdings sind wir individuell, aber minimalistisch unterwegs. Hat was: Das sind aber die langweiligeren Gesellen. Ich weiß nicht ob das meiner selektiven Wahrnehmung geschuldet ist, aber mir sind besonders zwei Händler aufgefallen, mit ihren extravaganten Designs. Bevor ich zu diesen komme, sei auf Bitter Leaf Teas verwiesen, auf die ich grade erst durch Cwyns neuen Post aufmerksam wurde: Aber nun zu den zwei großen Kunstmalern unter den Teehändlern. Zuerst mal Tea Urchin, der sich 2011 erstmal ganz frech bei Essence of Tea abgeschaut hat: Und dann schon recht früh konkreter geworden ist: 2014 Aber auch gerne mal mit etwas herzhafterem Einsatz von Farbe, auch 2014 Überhaupt, diese Stempelei ! Der 2016er Charity Cake: Herrlich auch diese Komposition von 2013 - ist da etwa Yin-Yang verballhornt? Ich weiß es nicht. 2013 gab es schon einen Zwinkerer zu den Zen-Mönchen, denen dieser Ochse bekannt vorkommen sollte: Und womöglich seine individuellsten Cakes, mit japanischen Teetrinkern, denen vor lauter Bulang-Bitterkeit das Lachen vergangen ist: Dann doch lieber einen gefälligen Lincang. Nun, den Klassiker heb ich mir für morgen auf.
  16. Was könnte das für ein Puerh sein? Laut Buch eine Schrift ähnlich wie 1997 Kumming aber mit gelber markierung. Wer kann mir bitte etwas dazu sagen? Schrift wie bei diesem aber gelbes Zeichen...
  17. Hey Leute, habe grad ne riesige Bestellung bei Mei Leaf aufgegeben Unter anderem den Monocle Boss Puerh Cake (Pasha 500 Year Old Gushu Raw 2016) bestellt, der mit 357g beziffert ist was wohl etwas viel für mich ist. Hat vll jemand Interresse an einer Hälfte von dem guten Cake? Wohne in Düsseldorf für persönliche Übergabe oder über Versand. Bei aktiven Mitgliedern mit hohen Post-Count verschicke ich vor Geldeingang damit ihr auf der sicheren Seite seid. Würde mich freuen
  18. Es freut mich bekannt zu geben, dass endlich eine Teeverkostung mit William und Yubai (Bannacha / Farm-Leaf) organisiert werden konnte. Die Teeverkostung findet am 21. Januar 2018 von 14:00 bis ca. 20:00 bei Teamania statt. Adresse: Teamania Wiesenweg 5 8303 Bassersdorf Switzerland Der Fokus wird beim Teeanbau und Verarbeitung liegen es können aber selbstverständlich auch weitere Themen angesprochen werden. Der Eintritt ist frei aber William (und ich ebenfalls) würden uns selbstverständlich freuen wenn der Eine oder Ander Tee aus unserem Sortiment im Warenkorb landet. Da der Platz beschränkt ist bitte ich um (verbindliche) Anmeldung per PN. William wird noch weitere Verkostungen am 20. Januar in Genf sowi am 24. Januar in Budapest durchführen. Eventuell könnte er noch am 22. oder 23. in Deutschland eine weitere Teeverkostung durchführen. Interessent, welche die Teeverkostung hosten wollen, melden sich gerne bei mir oder William.
  19. Hallo liebe Teefreunde, ich habe bei Stephané einen gealterten Sheng gefunden, der von dessen Verkäufer sehr gelobt wird und noch dazu sehr angenehm bepreist ist. Hier der Link zum Tee. Meine Frage an euch: Gibt es eventuell Interessenten für eine Sammelbestellung? Ich würde den Cake dann wieder bei mir aufteilen und an die Mitmachenden verschicken.
  20. Mal eine provokante These von mir: Warum soll ich mir dieses ganze (Shu) Puerh antun, wenn es ordentliche Hongchas gibt. Natürlich etwas überspitzt, weil ich schon die Unterschiede kenne. Aber für jemanden, der nur einen ordentlichen "dunklen" Tee trinken möchte, ist es vieleicht schon eine Frage wert. Ein schöner Hongcha, es gibt ja sogar Dianhong, ist einfach fertig produziert, da nimmt man 100 g und trinkt die aus. Entweder der Tee gefällt oder nicht. Bei Puerh empfinde ich dieses ganze Drumherum viel komplizierter, wo kommt der her, ist das drin, was draufsteht, ist der schon trinkbar oder muss er noch liegen, Gushu... Gut, Gushu ist jetzt auch in den Hongcha Bereich eingedrungen. Aber bei Hongcha kann ich viel einfacher mal darüber hinwegsehen. Hab grad wieder sehr interessante Hongchaproben, die sich unkompliziert gießen lassen und auch viel Energie drin haben...
  21. Diz

    Mansa Gushu

    Vom Album Tee Archiv

    Aus diesjähriger Produktion
  22. Diz

    Jing-Mai-Mao-Cha.jpg

    Vom Album Aktuelle Tees

    Sheng Mao Cha von William
  23. Diz

    Gua Feng Zhai Dragon Balls

    Vom Album Aktuelle Tees

    GFZ vom Panda.
  24. Hallo zusammen, ich würde gerne einige meiner chinesischen Oolongs, Bai Cha's und Puerh tauschen. Ich würde gerne mehr in Richtung junge Shengs probieren. Ich hatte bisher zwei Sorten. Den Bingdao Gushu und einen XiaoShu HuaZhu. Beide haben mir sehr gut gefallen, wobei das Blattgut bei beiden etwas kleinteilig war. Anzubieten habe ich: Huang Mei Gu, Nannuoshan Da Hong Pao, Nannuoshan Milan Xiang, Nannuoshan Shui Xiang, Sha-Shifu Dancong Huang Pian, Nannuoshan Yunnan White Moonlight, TKK Yunnan Black Moonlight, TKK Lao Shou Mei Sen Cha (2009), Cha Dao Lao Shou Mei Sen Cha (2012), Cha Dao Wie gesagt: junge Shengs wären toll. Bin da erstmal eigentlich für alles offen