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  1. Neue Shinchas aus Shiga und Tenryû sind seit diesem Monat im Shop erhältlich. Hier geht es zu den Tees.
  2. Nach langer Wartezeit sind nun die Honyama Shincha Sencha auch eingetroffen (ja, auch der Handgeerntete Sencha). Wem dieses Teeanbaugebiet noch kein Begriff ist hier unser Reisebericht zu Honyama auf Teetalk. Neu Haben wir auch einen Sakuramidori Sencha aus Kawane im Sortiment. Sakuramidori ist ein vermeintlich neuer Kultivar. Vermeintlich deshalb weil sich dahinter der altbekannte Shizu-7132 Kultivar verbirgt. Nun klingt Shizu-7132 nicht wirklich sexy und unter anderem deshalb hat man in Shizuoka angefangen diesen Kultivar neu Sakuramidori zu nennen. Hier der Link zu den Shicha Sencha aus Ernte 2020 und hier noch ein paar Fotos von der Sakuramidori Teeplantage in Kawane:
  3. Weitere Shinchas sind eingetroffen! Nun sind insgesamt zehn im Angebot. Wie immer geht es hier zu den Tees.
  4. Hallo Zusammen, gestern hat mich mein erster Shincha der diesjährigen Ernte erreicht, der Sakura-No Shincha von Familie Matsumoto aus der Präfektur Kumamoto. Der erste Eindruck war sehr positiv. Aus der frisch geöffneten Tüte kommt ein herrlich fruchtiges Aroma, was typisch für den verwendeten Yabukita-Kultivar ist. Sehr intensive Ananas. Das Blattgut ist recht kleinteilig, was mich etwas verwundert hat, da auf der Seite des Shops erwähnt wird dass die Blätter nur kurz gedämpft wurden. Das mag aber auch daran liegen, dass bei dieser Ernte nur die ersten sehr feinen Triebe geerntet werden und diese einfach noch sehr klein sind. Die eigentliche erste Ernte erfolgt erst etwas später. Die Aufgüsse sind intensiv grün und recht nebulös, da viele kleine Partikel mitkommen. Ich bin tendenziell gegen ein Filtern des Aufgusses während des Abgießens und praktiziere dies überhaupt nicht mehr. Dies ist wohl mit ein Grund, warum ich stark gedämpfte Grüntees nicht sonderlich mag. Trotz des relativ trüben Aufgusses überzeugt er mich doch geschmacklich. Typisch für Yabukita ist der Tee sehr ausgewogen. Kräftiges Umami sucht man vergeblich, was ich schätze. Lässt dies doch tiefer auf den eigentlichen Geschmack dieser Varietät blicken. Im Mund ist der Tee klar und weich, sehr fein und filigran. Die für diesen Kultivar typische Fruchtigkeit kommt deutlich nach dem Schlucken zur Geltung. Intensiv süß-fruchtig, kein Hauch von Bitternis oder einer grasigen Note. Er ist mit Bedacht und sauber produziert. Kein Sencha der in eine bestimmte Richtung polarisieren will, sondern einfach nur gefallen möchte. Ich empfehle unbedingt die Schlucke lange auszukosten! Für mich bringt er die Geschmacksstruktur eines klassischen Shinchas, wie ihn viele Verbraucher wohl erwarten und schätzen, sehr gut auf den Punkt. Ich finde ihn in jedem Fall gelungen und denke, dass er insbesondere für Neulinge auf diesem Gebiet sehr interessant ist, da er enorm zugänglich ist. Ich würde mich über Eure Eindrücke freuen, solltet Ihr Euch auch für diesen Tee entscheiden.
  5. Hi, was war denn euer Lieblings-Shincha den ihr euch in Japan bestellt habt und in welchem Shop? LG Harry
  6. Seit heute im Shop: der erste Shincha diesen Jahres von Herrn Takenouchi aus Satsumacho, Kagoshima. Bei diesem Sencha handelt es sich um einen Jun-Sencha (nicht beschatteten Sencha), was eine Rarität in Kagoshima ist, da mehr als 99% der Tees beschattet werden. Insgesamt sehr weich mit einem runden und leicht buttrigen Umami und Süße, die von einer angenehmen Shincha-Frische begleitet werden. Aromen, die an Süßkartoffel und Maronen erinnern, komplettieren das Gesamtbild. Hier geht es zum Tee
  7. Da die Saison bald beginnen wird und der Begriff "Shincha" immer wieder falsch oder unpräzise verwendet wird, bietet sich hier die Gelegenheit für eine eingehende Begriffsklärung. Nachfolgend schon die ersten Beiträge hierzu aus einem anderen Thema. (theroots) Shincha ist ja kein Typ, sondern bedeutet jediglich neuer Tee, und das kann alles mögliche sein. Tamaryoku-cha, Fukamushi Sencha, Matcha usw. Der Unterschied bei gleichem Ausgangsmaterial, die meisten guten japanischen Tees sind ebenfalls aus der ersten Ernte (ichiban-cha), und gleicher Herstellung ist oft nicht so groß. Meist ist die hi-ire verhaltener um den frischen Charakter zu betonen. Nachteilig, wenn man das so sagen kann, ist dadurch bedingt mehr Restfeuchte, was nach Öffnung der Packung zu einem schnelleren "Verfall" führt. Dazu kommt noch, dass gewisse Aromen sich erst nach einer gewissen Zeit bilden, weshalb gute Gyokuros und Senchas ca. 3 - 6 Monate gelagert werden. Manche Teeläden machen auch einfach nach der Shincha-Zeit den Shincha Aufkleber ab, und verkaufen den Tee dann ganz normal als ichiban Sencha.
  8. Liebe Teetalker, heute möchte ich euch meinen Windspiel - Saemidori Shincha (Ernte 2019) etwas genauer vorstellen. Zu finden ist er unter www.blattgut.de/shop, und als Foristen bekommt ihr mit dem Gutschein "teetalk10" 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment Nun aber zum Tee: Die ersten Aufgüsse zeigen dezentes Umami und eine charakteristische Zitronigkeit, danach entwickelt sich eine grasige Frische. Im Abgang zeigen sich Noten von dunkler Schokolade. Bei heißerer Zubereitung kommen außergewöhnliche Aromen von Wurzelgemüse zum Vorschein, die ich so noch bei keinem anderen Tee erlebt habe, sehr spannend. Und er hat wunderschöne, feine Nadeln. Überzeugt euch selbst! PS: Mit der hübschen Verpackung auch eine gute Geschenkidee
  9. Hallo, ich habe mir am 28.5. bei Thes du Japon etwas Shincha und eine Kyusu bestellt, Gesamtwert ca. 110 Euro. Seit dem 2.6. liegt die nun beim deutschen Zoll (laut Tracking Nummer). Nun meine Frage: Ich habe im Internet zwei Möglichkeiten gefunden, und zwar einmal, dass man selbst dann nach Frankfurt zum Zollamt muss, und dort die Steuern bezahlt. Oder, dass das Paket dann von der DHL geliefert wird, und man die Steuern beim Postboten bezahlt. Was stimmt denn? Wie lange dauert die Abfertigung beim Zoll in der Regel? Kann ich den Postboten nur bar bezahlen, oder geht das auch per EC Karte? Vielen Dank
  10. Hallo, wenn man WTIHIET-Thread so verfolgt, tauchen zwischen den ganzen Pu's doch immer mal wieder Shinchas auf. Damit die nicht gänzlich untergehen und man einen kleinen Überblick über die diesjährigen Ausbeuten hat, wollte ich die hier mal sammeln: @seika Kamiri-cha Kōshun @seika Suzugumo Shincha Matcha @seika Hatsudumi Shincha aus Yame Eistee @seika Shincha Kyōnishiki von Ocha no Kanbayashi und hier @Helmi Sakura-No aus Kumamoto, Kyushu @Illoran Morimoto Kabuse Shincha 2019 @Michi Kadota Aracha Shincha Kamairicha Miyazaki @mamba Sencha Wazuka, Cultivar Yabukita @Lateralus Bio Kabuse Shincha von Watanabe aus Yakushima und auch hier @Lateralus Gyokuro Shincha 2019 Homare @YuriCPL Bio Shincha 2019 Kagoshima Yabukita Saemidori Shincha aus Kagoshima, hier auch von @Tanuki und als Eistee hier @olem und hier Hachimanjyu Organic Shincha Hisoka aus Yakushima Shizuoka Shincha Nakamura-en ich hoffe, ich hab soweit alle gefunden. wenn was fehlt, gerne ergänzen!
  11. Endlich sind nun auch die letzten Shinchas aus Shiga und Kyoto eingetroffen. Der handgepflückte Weißtee von diesem Jahr ist auch wieder verfügbar. Hier der Link: https://www.yutaka-tee.de/de/shincha-2019/
  12. Liebe Teefreunde, nachdem ich nun seit einigen Jahren begeistert Tee trinke, habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt und mich mit einer Marke und einem Onlineshop für japanische Grüntees selbstständig gemacht: Blattgut Monatelang habe ich mit der Idee gespielt, unendlich viele Proben verkostet (das war der spaßigste Teil ), Designs ausprobiert und an der Website geschraubt. Seit ca. zwei Wochen ist es nun soweit: Das Sortiment steht, der Shop ist online. Ich habe die Auswahl absichtlich klein gehalten und biete nur Tees an, die meinen eigenen (recht hohen ) Ansprüchen an japanische Grüntees gerecht werden. Mein Ziel ist es, die Tees quasi als Marken dauerhaft anzubieten, so dass Ihr eure Lieblingstees auch immer wieder nachbestellen könnt. Aktuell sind es vier Sorten, die ich euch gerne kurz vorstelle: 1. Jadetau: Ein Gyokuro Gokô mit dickem Umami und fruchtiger Süße. Lässt meiner Meinung nach viele teurere Artgenossen hinter sich. 2. Windspiel: Ein leichter Saemidori Shincha mit zitroniger Note und dunkler Schokolade im Abgang. 3. Morgenrot: Ein ausgewogen gerösteter Hojicha mit voller Nussigkeit. 4. Waldgrün: Ein sehr frischer und runder Karigane mit lieblichen Noten, aktuell mein Lieblings-daily-drinker. Wenn Ihr mehr über die Sorten wissen wollt, schaut einfach im Shop vorbei Ich würde mich sehr freuen, den ein oder anderen von euch als neuen Kunden begrüßen zu dürfen! Ich habe euch einen Rabattcode eingerichtet, mit dem Ihr 10% auf eure Bestellung spart, ohne Mindestbestellwert: teetalk10. Wenn Ihr irgendwelche Fragen habt, meldet euch. Liebe Grüße! Oliver von Blattgut
  13. Hi, in meinem Vorstellungsthread habe ich ja schon erwähnt, das mein Lieblingstee der Keiko Shincha classic ist. Ich habe über die Jahre einige Versuche unternommen einen ebenbürtigen Tee zu finden, einfach weil der Shincha fürs täglichen Trinken momentan doch etwas zu teuer ist. In Deutschland bin ich da nicht wirklich fündig geworden. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, kennt von euch evtl jmd vergleichbar gute Tees? Vllt auch direkt aus Japan? Viele Grüße
  14. Gnihihi meine erste Teevorstellung! Ich bin tierisch aufgeregt und hoffe es ist alles schlüssig, nach so viel Koffein ist man ganz hibbelig! Also los geht's! Den Tee den ich vorstellen möchte ist ein Gyokuro des bekannten Teemeisters Tohei Maejima. Der Tee an sich ist ein Shincha 2018. Gekauft habe ich ihn zwar in Saarbrücken bei Teestricker aber ich glaube das hier angebotene ist die selbe Charge. (Noch ein wenig undurchsichtig für mich wie man nach sowas sucht.) Link: https://www.rishi-tea.com/product/tohei-sans-gyokuro-garden-direct-green-tea/loose-leaf Ich persönlich hab für 50g knapp 35 Euro bezahlt. Der Tee kommt aus der ehemaligen Stadt Okabe, Präfektur Shizuoka. (Hier noch etwas über den Teemeister selbst, fand ich ganz interessant. ) Link: http://www.tching.com/2011/12/tea-that-you-drink-and-then-eat/ Also nun zur eigentlichen Verkostung. Hier das trockene Blatt, 10g für ca 100ml Wunderbar würziger duft, leicht salzig, erinnert an frische Seeluft, ,,Gemüsebrühig" Erster Aufguss, 120 Sekunden 52°C Ich bin erschlagen worden von einer Umami Welle. Unfassbare Schwere und sehr dickes cremiges Mundgefühl. Sehr langanhaltender Geschmack, erinnert tatsächlich sehr an "Brühe" (sehr leckere Brühe!) im Rachen kommen nach ein paar Minuten die leicht süßlichen Noten hervor. Sehr angenehm! Sehr dezente herbe. Tassenfarbe eher ins helle gelb grünliche. (Auf dem Foto mehr gelb :D) Nasses Blatt nach dem ersten Aufguss. Zweiter Aufguss, 55°C / 60 Sekunden Leichterer Körper, das Umami ist immer noch vordergründig aber wird nun deutlich schneller und eleganter von den nun leicht fruchtigen Noten umspielt. Tassenfarbe deutlich heller als beim ersten Aufguss, deutlich grünere Töne. Dritter Aufguss, knapp 60°C / 45 Sekunden Wow, ich dachte er ist ausgepowert aber nein, sehr tolle fruchtige Süße mit einer leichten Umami Note. Vierter und letzter Aufguss, 65°C / 40 Sekunden Über mehr wollte ich nicht drüber, der Tee verabschiedet sich sehr elegant mit einem letzten etwas kräftigeren Schuss Umami immer mit dabei eine angenehme Süße im Rachenraum, anhaltender Geschmack. Perfekt. Ich hätte gerne noch mehr ausgeführt aber meine Notizen haben sich im digitalen Speicher aufgelöst! Tja, da kann man nichts machen. Dies war mein erster Versuch einer ,,detailreichen" Verkostung, sie spiegelt nur meine eigene Meinung und mein eigenes Geschmackserlebnis wieder, eures kann natürlich abweichen und muss nicht übereinstimmen. Zudem bin ich blutiger Anfänger. Ich bin offen für neue Ideen und Anregungen was man hätte besser machen können. Ja, ich hatte mein Gaiwan dafür benutzt, ich wollte es halt mal damit versuchen! Ich hoffe ihr hattet genau so viel Freude beim Lesen wie ich beim Verkosten. Mit koffeinierten Grüßen!
  15. seika

    Okuyutaka Kamairi Shincha (Ocha no Kajihara)

    Vom Album お茶 Tee

    © Seika

  16. Der Tee hat es mit wahrlich nicht einfach machen wollen. Ich fange aber von vorne an. Nachdem ich mit @YuriCPL getextet hatte das man doch zu dem Tee ein eignes Thema aufmachen kann, hier ist es. Erstanden habe ich den Tee bei einem Forumshändler des Vertrauens, der Versand war wie immer zügig. Was an dem Tee als erstes ins Auge sticht ist die Verpackung. Nicht diese lieblosen hingezimmerten Schachteln die man in Deutschland meist findet. Ich liebe solche Schachteln von Japan die fast an Origami erinnern. Meine hat gelitten, aber @YuriCPL macht bestimmt ein paar nette Outboxing Fotos um das mal zu zeigen. Alle nötigen Informationen sind in der Innenseite zu finden, der Platz wurde optimal genutzt. Der Tee befindet sich in einer schlichten Aluminiumtüte, dafür mit Clip zum Verschließen. Ich habe drei Versuche benötigt um Zugang zu den Tee zu bekommen. Der erste Versuch war mit 4,2g auf 100ml und 65° gestartet. Die Kanne ist mit geliebter Banko Frosch Houhin, der sich aber bei hohen Teemengen teils schwer gibt, da das Sieb "interessant" gestaltet ist, man merkt ihm sein alter an, da hat keiner an eine starke Dämpfung gedacht. Bogen zurück, die Ziehzeiten konnte ich nicht einhalten, der Tee war am Ende verpfuscht. Ärgerlich am nächsten Tag meine Bizen Kyusu ausgepackt, wird auch gerne genutzt, ich mag aber eher Houhin und Shiboridashi, da diese mehr "Nähe" vermitteln. Dann halt mal 3,2g auf 100ml bei 65° versucht. Der erste Aufguss war ca 80 Sekunden in der Kanne. Keiko kann schon Dreck produzieren, vor allem wenn man den Tee wie ich zum zweiten Mal versaut. Danach gleich abgegossen, der Tee war in allen Aufgüssen so bitter das nicht einmal doumer seinen Spaß daran hätte.... Na gut, alle guten Dinge sind drei. Das Bizen Kännchen hatte sich gut geschlagen, die in die Kannenwand gestochenen Löcher sind Bizen typisch und lassen auch Teile vom Blatt durch. Der Tee ist Bio, wen störts, also noch einmal das Kännchen genutzt. Das Wasser diesmal nur auf 55° erwärmt, die Kanne mit 2g gefüllt. Die Zeihzeiten entsprechend angepasst, 45 Sekunden, jeden weiteren direkt abgegossen. Der Tee bietet ein Mundgefühl das an Butter erinnert, darin verwoben befindet sich ein Anhall von milder Süße die in eine dezente, eher verdeckte, Bitterkeit übergeht. Der Mund fühlt sich voll an und der Geschmack ist präsent, mir fehlt noch etwas Fülle, da muss ich aber entsprechend anpassen um den Tee voll gerecht zu werden. Das Ergebnis in der Tasse ist mehr als zufriedenstellend und wird dem aufgerufenen Preis gerecht, vor allem da der Tee ein schönes belebendes und beruhigendes Körpergefühl bietet. Letztendlich herrscht aber noch immer etwas Bedarf den Tee zu optimieren, im dritten Versuch habe ich aber einen guten Zugang zu dem Tee gefunden, der vermittelt hat was aus dem Teeblatt werden kann. Wenn jemand anderes den Tee besitzt wäre es schön seine Erfahrungen dazu zu lesen.
  17. Hallo leute, bei mir in der Wohnung ists durch das Wetter momentan ziemlich warm zw. 25-27° meistens. Kann ich hier den offenen Tee in einem dunklen Schrank problemlos lagern oder sollte ich ihn immer im Keller verstauen?
  18. Neu seit diesem Monat im Sortiment ist ein handgepflückter Weißtee aus der Region Gokase in Miyazaki und etliche neue Tees aus der Präfektur Shiga. Miyazaki Handgepflückter Weißtee Leicht floral, frisch und extrem fruchtig-süß. Erinnert stark an Bai Mu Dan, ist aber noch süßer und hat eine die typische "Zarai-Würze." Takeda Aracha Kabusecha Schon wie letztes Jahr ein absolutes Highlight: Ein Umami und eine Süße, die viele Gyokuros in den Schatten stellen, dazu hat er noch eine angenehme Shincha-Frische und leicht florale Noten. Durch das Saemidori-Cultivar hat der Kabusecha sogar noch mehr Körper als letztes Jahr und überzeugt gerade jetzt im Sommer als perfekter Cold-Brew-Tee. Sowa Sencha "Zairai" Dieser Sencha wird auf einem Teefeld auf ca. 700 m Höhe angebaut, wo schon seit knapp 700 Jahren Teeanbau betrieben wird. Die heutigen Teebüsche sind Nachkommen von den vor 700 Jahren angepflanzten Zairai-Büschen. Sehr duftig (in Richtung Hochland-Oolong) dazu ein angenehmes Umami mit herben Noten und eine ausgeprägte Süße, die besonders im Nachgeschmack stark zur Geltung kommt. Fujimura "Tokujô Sencha" Schon jetzt für mich eines der Sencha Highlights diesem Jahres: Extrem vollmundiges Umami mit einer fruchtig-intensiven Süße, die den Mund komplett ausfüllt. Sehr tief im Geschmack, dazu eine leichte Frische, die den Tee perfekt abrundet. Yasui Tamaryokucha "Okumidori" Normalerweise wird Tamaryokucha auf Kyushu, besonders in den Präfekturen Saga, Kumamoto und Miyazaki produziert, ein Tamaryokucha aus Honshuu (die Hauptinsel Japans) ist sehr selten. Herr Yasui ist mittlerweile Anfang 80 und der einzige Teebauer in Shiga, der Tamaryokucha (auch nur in kleinen Mengen) produziert. Tamaryokucha aus Kyushu ist normalerweise verhältnismäßig lange gedämpft und stark angeröstet, Herr Yasui hat jedoch geschafft einen Tamaryokucha mit einer kurzen Dämpfung zu produzieren, der spürbare Röstnoten besitzt, die jedoch nicht zu stark sind und sich perfekt ins Gesamtbild einfügen. Dieser Tamaryokucha kommt erstaunlich weich daher: ein buttriges Umami, dazu eine angenehme Süße und eine hauchzarte herbe Frische machen diesen Tamaryokucha zu etwas ganz Besonderem. Kono "Kôkyû Sencha" Herr Kono ist leider dieses Jahr im März verstorben, weshalb seine Tochter die Teefarm übernommen hat.Sie hat es jedoch geschafft, die Qualität aufrecht zu erhalten, wenn nicht sogar zu steigern dieses Jahr. Dieser Sencha ist hat ein starkes Umami und eine wunderbare Süße, die mit leicht herb-nussigen Noten und einer zarten Shincha-Frische komplettiert werden. Einer der wohl harmonischsten Senchas diesen Jahres. Der diesjährige Handgerollter Sencha "Wazuka" und Kobayashi Sencha "Master Blend" sind auch endlich eingetroffen und auch dieses Jahr wieder hervorragend! Der Sencha von Kazuo Watanabe ist leider im Moment ausverkauft, die nächste Lieferung kommt wohl Mitte August an. Hier geht es zum Shop
  19. seika

    Kōshun Kamairi Shincha Blattgut 2

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  20. seika

    Kōshun Kamairi Shincha 2. Aufguss

    Vom Album お茶 Tee

    © seika

  21. seika

    Kōshun Kamairi Shincha 1. Aufguss

    Vom Album お茶 Tee

    © seika