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  1. Einführung Eine Teeverköstigung der besonderen Art stand unserer kleinen Tee-Gruppe nach dem Besuch bei Teegschwendner an. Dazu bot uns dankenswerterweise geroha seine Gastfreundschaft und einigen sogar sein Domizil zur Übernachtung an. Als wir uns alle vor gerohas Heim eingefunden hatten fand eine kurze Besprechung statt, bei der auch über die Gefahren im Haus gewarnt wurde. Gleich mehrere Raubkatzen nennen dies ihr Revier und so wurden wir davor gewarnt, dass wenigstens eine dieser Raubtiere über ein launisches Wesen verfügte. Zu sehen bekam ich über das Wochenende nur zwei der Gattung Felis silvestris catus, welche wohl eher darüber erstaunt waren, warum nun mehrere dieser zweibeinigen Dosenöffner da herumliefen und trotzdem nicht mehr Essen im Napf war Die Feuertaufe und viel Zeugs Anschließend räumten gleich mehrere der Beteiligten zahlreiches Zeug aus ihren Fahrzeugen. Ich meine nun nicht einfach mal das Gepäck für jene, welche nicht im Hotel übernachteten, sondern für denen geroha ein Dach über den Kopf spendiert hatte. Nein, ich staunte nicht schlecht als ich sah, dass hier außer mir neben den Teeproben, offensichtlich fast alle ihren eigenen Teetisch, Teekannen, Teetassen, Wasserfilter usw. mitgebracht hatten Nicht dass ich nun hier als reiner Parasit angereist war, denn auch ich hatte ja ein paar Dinge mitgebracht, aber dazu später mehr. Angesichts dieser alten Teehasen und Teeprofis, lief meine Anwesenheit wohl eher unter ferner liefen und wurde mehr oder weniger nur der Höflichkeit halber, wegen meines Status als Leiter dieses Forums geduldet. Da ich angesichts des zu erwartenden Fachwissens und Kenner der Materie kaum eine Chance hatte, mit wertvollen und guten Tees zu trumpfen, hatte ich in Absprache der Teilnehmer eine Bredemeijer Teekanne zum Testen mitgebracht und ohne es den Teilnehmern zu sagen, auch ein paar Tees und Aufgussgetränke, die nicht in Konkurrenz zu den hochwertigen Tees, der erfahrenen Teilnehmer standen, aber evtl. dann doch für ein wenig Abwechslung sorgten. Aber dazu dann später mehr. Für mich stand zumindest fest, wenn ich etwas über Tees lernen kann, dann sicher bei diesem Treffen. Denn auch ich habe einen nicht ganz so guten Einstieg in die grünen Tees, Oolong und Pu-Erh gefunden. Aber ich wollte und will immer noch dieser Materie auf den Grund gehen und wenn man etwas lernen will, dann lernt man es nur durch viel Praxis und vor allem auch von praktizierenden Kennern der Materie und den Profis. Da einige eine lange Anreise hatten und man ja schon zuvor die Führung bei TG absolviert hatte, befanden vier von uns, dass es nicht verkehrt sei, sich etwas essbares vor der anstehenden Teeverkostung einzuverleiben. So fuhren wir dann in einem Fahrzeug, in den nächstgelegenen Ort. Normalerweise wäre dies sicherlich keine Erwähnung wert gewesen, aber bei dieser Fahrt spielten sich dramatische Szenen ab. Ich will hier niemanden an den Pranger stellen und daher weder Fahrer noch Opfer mit Namen nennen, aber bei dieser Fahrt ging es im wahrsten Sinne des Wortes, heiß her. Nur so viel sei verraten, rauchende Fahrer sollten nie ihre noch brennenden Kippen aus dem Fenster werfen, wenn hinten im Fahrzeug auch noch Beifahrer sitzen. Aus dem Fachbereich der Strömungslehre ist überliefert, dass bei einem dann ebenfalls hinten geöffnetem Fenster, eine solch unachtsam und vermeidlich entledigte Zigarettenkippe, schnell wieder ihren Weg in das Innere des Fahrzeuges findet. Unangenehm für den dahinter sitzenden Fahrgast, wenn nebst Zigarette auch die Glut ihren Weg in sein geöffnete Hemd findet Nach einer solchen, von einem für uns alle quasi vollbrachten Feuertaufe, konnte die Teeverkostung am ersten Tag bei geroha, dann endlich beginnen. Gong Fu Cha und die Schlagzahl Vielleicht sollte ich noch kurz meinen Eindruck dieser Personen schildern, mit denen ich zum Teil, drei Tage Zeit verbrachte. Sehr unterschiedlich und doch angenehm. Freundlich, nett, hilfsbereit und amüsant. Ein guter Spiegel dessen, was man auch vom Forum selbst sagen kann, welches definitiv eines der friedlichsten Foren im Internet ist. Ich möchte hier nicht jede einzelne Person klassifizieren, sondern allen anderen ja auch die Neugier auf ein weiteres Treffen mit diesen Personen nicht nehmen, wenigstens aber die Scheu davor. Immerhin haben wir ja doch mehr oder wenig als Fremde in einer konzentrierten Form, Zeit miteinander verbracht und so etwas geht nicht mit jedem Charakter gut. Aber hier ging es und es passte. Ich für meinen Teil zumindest kann sagen, dass ich mich in dieser Runde wohl gefühlt habe und auch ebenso viel Spaß hatte. Für mich gab es viel Fachchinesisch zu hören und es wurde auch ebenso viel fachgesimpelt. Das ärgerte mich schon ein wenig, da ich doch einige der Beiträge hier im Forum besser und genauer hätte durchlesen sollen, ebenso auch das Teebuch, was ich hier bei mir herumliegen habe. Gong Fu Cha steht im allgemeinen für die chinesische Teezeremonie. Bei weitem nicht so streng wie die japanische, aber doch an gewisse Regeln und Abläufe gebunden. Wirklich interessant dabei war, wie die einzelnen Teilnehmer selbst ihre Art des Gong Fu Cha praktizierten. Tobias82 würde ich hier eher als sehr traditionell und mit einer Art inneren Frieden praktizierend beschreiben. Geroha konzentriert und dabei sehr medidativ. Conny und Anima_Templi dagegen auch mit Genuss, aber doch etwas praktischer veranlasst. Wer uns aber mit seiner Art doch sehr erstaunte war chenshi-chinatee, dem wir es dann auch zu verdanken hatten, dass wir doch sehr viel mehr Tees beim Verköstigen schafften. Wenn er den Tee zubereitet und serviert, dann geht das Schlag auf Schlag, weshalb wir dann alle am Ende auch von der so genannten Schlagzahl sprachen Er erzählte uns auch, dass dies durchaus der Höflichkeit geschuldet sei, denn in China wo er zugegen ist, gilt es als unhöflich wenn der Gast eine leere Teetasse hat. So muss man als Teemeister dann auch zusehen, dass der Gast immer eine volle Tasse vor sich stehen hat, was eine ebenso fixe, optimierte und flinke Teezubereitung erfordert. Als Waage wurde eine Feinwage von Tobias82 benutzt, deren Deckel abnehmbar war und als Schale verwendet werden konnte. Als Stoppuhren fanden oft die jeweiligen Apps in den Smartphones ihre Verwendung. Aber auch nur nach Gefühl und Augenmaß wurde hier ebenso gearbeitet. Für das Wasser wurde kein Filter genutzt, da uns geroha erzählte, dass er bei sich sehr viel Glück mit dem Wasser aus der Leitung hat und überhaupt kein Filtern nötig sei, bzw. er richtig weiches Wasser dort hat. Die zu probierenden Tees wurden gerne vorab beschnuppert und auch während der einzelnen Aufgüsse, sowie auch das Blattgut am Ende in Augenschein genommen wurde. Anima_Templi und mir fiel dann bei einem Tee ein Schokoladengeruch auf. Wie sich aber dann heraus stellt, lag dies nicht am Tee, sondern an dem Bambus-Teelöffel, bzw. Teeportionierer. Dieser hatte tatsächlich einen Eigengeruch, welcher nach Schokolade roch. Woher dieser kam, blieb uns unbekannte, aber wir achteten bei den darauf folgenden Geruchsproben darauf, worauf, bzw. worin der Tee lag um uns keinen Zweitgeruch unterjubeln zu lassen. Mein Geschmackssinn und ich Kurz, es wurde viel getrunken, geschnuppert und beäugt. Welche Tees dann wie verköstigt wurden und wie diese ankamen, sollten hier die anderen Teilnehmer beschreiben, denn bei der Fülle an Tees habe ich schnell den Überblick verloren. Zumal ich wie schon beschrieben, einen nicht ganz so einwandfreien, geschmacklichen Zugang zu diesen Tees hatte. Da wäre meine Berichterstattung wohl nicht so ganz fair diesen Kostbarkeiten gegenüber und würde diesen auch nicht gerecht werden. In meinem Kaffee mag ich gerne Zucker und Milch und nicht selten auch in meinen Tees. Bei dem Gang durch die Hallen von TG, hatte sich einer der Teilnehmer damit geoutet, dass er gerne aromatisierte Tees trank. Ich stärkte ihm den Rücken, da auch ich ein Fan solcher Tees bin und vor allem Erdbeer-Sahne einer meiner Favoriten. Nicht worüber ich mich schämen würde, verknüpfe ich doch damit viele angenehme Stunden aus meiner Vergangenheit, wo ich diesen Tee zum ersten mal in geselliger Runde trank und er schmeckt mir ja auch. Aber so ist doch mein Geschmack ein wenig anders geprägt als derjenige, von den anderen dieser Teerunde. Bin ich neben Kaffee, auch ein seit Jahren eher nur Schwarztee gewöhnter Mensch. Dabei habe ich meinen Zuckerkonsum bei Kaffee und Tee schon um die Hälfte reduziert und will gerne eines Tages dort bei Null ankommen. Für die Verkostung hieß es also kein Zucker und schon gar keine Milch. Gerade bei den teilweise so teuren Tees, welche hier die Runde machten. Dies war für mich von vornherein klar und da auch ich diese Geschmackserfahrung teilen wollte, blieb ich trotz Verführung standhaft und nahm jeden Tee ohne Zucker und Milch zu mir. Immerhin konnte ich so viele der geschmacklichen Nuancen durchaus teilen und nachvollziehen, nur mit dem Unterschied, dass viele der hier von den anderen positiv wahrgenommenen Geschmacksnuancen, bei mir eher negativ ausfielen. Ich gehe davon aus, dass ich gewisse Noten einfach anders oder unverhältnismäßig stärker wahrnehme wodurch mein möglicherweise ungeschulter Geschmackseindruck, darunter leidet. Einige Kenner der Materie und Leser mögen nun auch sagen, dass diese Tees bei mir sozusagen Perlen für die Säue waren. Das mag wohl so auch stimmen, aber ich kenne keinen anderen bzw. besseren Weg, mich solchen Tees geschmacklich zu nähern. Gerade der oft typische, grasige Geschmack bei Grüntees und jener nach altem, modrigen Holz bei Pu-Ehr, ist für mich bei einigen dieser Tees zu sehr präsent und daher eher unangenehm für mich. Ich hatte aus diesem Grunde, schon fast die Hoffnung aufgegeben hier auch nur einen einzigen Tee anzutreffen, welcher wenigstens meinem Geschmack schmeicheln würde, als dann tatsächlich ein für mich besonderer Pu erh, seinen Weg in die Verköstigung fand. Kein Gras und kein Holz, dafür hatte er eine dezente Süße und schmeckte nach Pflaume. Herrlich, dass war dann wirklich mal ein Tee nach meinem Geschmack. Der war wirklich der Hammer und stach für mich aber so was von hervor. Es handelte sich dabei um den Longsheng Yiwu 2008 von chenshi-chinatee und ich freue mich sehr darüber, dass mir Anima_Templi ein wenig davon überlassen hat. An dieser Stell noch einmal einen großen Dank dafür. Gespannt bin ich daher auch auf den 2 Jahre älteren Bruder, welchen ich mir nun darauf hin bestellt habe. Matcha statt Espresso Auf Connys und meine Bitte hin, bereitete uns dann geroha einen Matcha zu. Ganz in seinem Element der japanischen Kultur, zelebrierte er diese Zubereitung in spiritueller Stille und möglichst traditionell, wurde dabei aber immer wieder von unseren neugierigen Fragen unterbrochen. Der Geschmack war dann eine Überraschung für mich. Anders als ich es bisher von Grüntees kannte, war hier keine Spur der grasigen Note zu schmecken. Eher eine leichte Süße und natürlich schön luftig von geroha aufgeschlagen. Hier kann ich mir durchaus vorstellen, warum Matcha in so vielen anderen Formen angeboten wird, wie zum Beispiel als Matcha-Latte und als Gegenpart zum Latte Macchiato. Von konzentrierten Teein, bzw. Coffein habe ich weniger gespürt, aber auch da bin ich einiges gewöhnt und selbst der Gummibärchensaft von Red Bull erzeugt bei mir kaum Wirkung. Da braucht es schon einem sehr kräftigem Mokka, wo dann wirklich unten der geröstet Kaffeesatz schwimmt. Andere in der Runde merkten aber sogleich die anregende Wirkung des Matchas und bestätigten den wirklich sehr angenehmen Geschmack. Matcha wird daher definitiv auch zu meinen nächsten Tee-Investitionen gehören. Tonernen und metallernen Kostbarkeiten Apropos teuer, es wurden da einige sehr wertolle Tees verköstigt und auch an Teeutensilien hatten einige, wirklich kostbare Schätze mitgebracht. So wurde nicht nur über Tee gefachsimpelt, sondern auch über diese Kanne, jenes Geschirr, den Kessel, die Teetische usw. Also ein sehr umfangreicher Austausch des Wissen rund um den Tee, welcher auch in der Linguistik der chinesischen und japanischen Sprache fortgesetzt wurde, wie deren Schriftzeichen. Von einem Mitglied, wurde uns ein selbst entwickelter High-Tech-Teetisch im traditionellem Gewand auf Fotos gezeigt und dessen Idee dahinter. Da hier noch vieles in der Entwicklung ist, weiß ich nicht genau was ich davon verraten darf, was nicht und halte mich daher mit weiteren Infos zurück. Es stieß aber in der Runde auf allgemeines Wohlgefallen und dürfte für die Tee-Technik-Nerds ein Nice-to-have oder gar Must-have werden. Keramiken habe so ihre Vor- und Nachteile. Zu den Nachteilen gehört deren Brüchigkeit. Gerade Deckel haben die Eigenschaft, ab einer gewissen Fallhöhe einer Vermehrung in mehreren kleineren Teilen anzustreben. Daher mag es evtl. sinnvoll sein, diese zum Beispiel als Metalldeckel herzustellen oder mit einem Seil an die eigentliche Kanne zu binden, wie es ja gerne getan wird. Wenigstens zwei mal versäumte es ein gewisses Mitglied der Runde dies in der Vergangenheit nicht zu tun, dafür aber dank Schwerkraft aus einem Deckel, gerne zwei Teildeckel zu erzeugen. Ungeachtet dieses Umstandes, führte er aber auch mit diesen beiden Deckelhälften die Teezeremonie ohne weiteres fort und nutze dabei sogar die halb-weise vorhandene Öffnung im Deckel geschickt aus. Ganz nach dem Motto, it's not a bug, it's a feature. Zu Beginn wurde auch versucht zu ergründen, ob der Tee durch die Zubereitung durch ein Yixing Kanne oder einem Gaiwan beeinflusst wird. Zum Teil wurde ein anderer Geschmack wahrgenommen, dessen Herkunft jedoch nicht ganz ergründet werden konnte. Fakt ist, dass der Ausguss durch den Gaiwan viel schneller erfolgt. Hierdurch zieht sozusagen ein Teil des Tees in der Yixing Kanne etwas länger durch die Teeblätter. Material und Beschaffenheit könnten ebenso eine Rolle spielen, Andererseits konnte auch nicht genau festgestellt werden, ob es sich da nicht doch um einen Placebo-Effekt handelte, welcher durch die subjektive Wahrnehmung der einzelnen Personen zustande kam. Daher wurden dann jeweils Blind zwei Tassen verköstigt, von denen nur geroha genau wusste, welche der Tassen womit befüllt wurden. Hier schien sich das Ergebnis dann doch etwas zu relativieren und war nicht mehr so eindeutig wie zu Beginn. Auch hier mögen die an der Probe teilgenommenen Personen, ihren Eindruck dazu noch ergänzen. Im Raum stand auch dann eine Beobachtung, welche hier im Forum etwas umstritten war. Kann man das Wasser in einer gusseiserne Kanne, nur mit Teelichtern zum kochen bringen? Drei große Teelichter, in einem Metall-Unterbau, brachten hier das Wasser in der gusseisernen Kanne zum koche. Es ist leider auf den Bildern nicht wirklich zu erkennen, aber wir haben dann doch das sprudelnde Wasser gesehen und so kann nun endgültig bestätigt werden, mit drei dieser Teelichter ist es gelungen, das Wasser im Kessel zum Kochen zu bringen. Die Pausen und nochmals Pausen und wieder Pausen... Klar ist, dass bei so viel Testerei, auch passende Pausen gemacht werden mussten. Diese gestalteten sich auf eine durchaus besondere Art und Weise. Die Hälfte der Gruppe rief dann aus einem innerem Drang heraus immer wieder mal nach einer so genannten Raucherpause, worauf diese dann nach draußen verschwanden und ihrer Sucht nachgingen. Im bestehenden Tee-Kontext, aber auch mit chinesischen Zigaretten Dies half dann etwas zu entspannen und auch die Themen ein wenig auf andere Dinge zu lenken. Wie oft eine solche Pause eingelegt wurde, kann ich nun nicht im konkreten sagen und will dies auch gar nicht erst verraten um mögliche Suchtspekulationen aufkommen zu lassen. Ich kam jedoch nicht umhin, dass folgende Bild zu machen und da möge doch jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen Wenn nichts mehr geht, Alkohol geht immer Nach vielem Tee, verlässt einem auch mal so langsam die Lust und man möchte ein wenig andere Wege bestreiten. Wie genau wir darauf gekommen sind dann auch mal einen Tee mit Alkohol zu probieren, weiß ich nicht mehr genau. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich erzählte, dass man in Spanien den Kaffe auch gerne mal Alkohol serviert und dann vornehmlich mit Rum oder Whiskey trinkt. Dieser Kaffee nennt sich Carajillo und wird gerne nach einer Mahlzeit zu sich genommen. Geroha hatte hier dann auch gleich einen Gentleman Jack Rare Tennessee Whiskey von Jack Daniel’s parat, welcher seinen Weg in die Tees fand. Whiskey ist nicht wirklich mein Geschmack, denn falls es noch nicht aufgefallen ist, ich bin eher der Trinker von leiblichen, bzw. süßen Getränken. Also wenn Alkohol, dann gerne mal dementsprechende Longdrinks. Hier hatte ich auch das Gefühl, dass ich diese Whiskey-Tee-Probe mit erheblich viel mehr Tee, als die anderen in der Runde strecken musste. Sogar mehr als die anwesende Frau Dabei muss ich sagen, vertrage ich den Whiskey im Carajillo besser als im Tee. Essen Am ersten Abend ließen wir uns das Essen per Pizzaboten bringen. Am zweiten Tag jedoch hatte sich geroha so einiges für das Essen einfallen lassen, welches ihm so gut gelang, dass er am Ende sogar noch die Rezepte für ein Mitglied aufschreiben musste. Das Motto war auch hier „Tee“. Rein vegetarisch wurden hier gleich mehrere Speisen und Soßen mit mehr oder weniger Tee versehen und angerichtet. Angesichts der vielen Speisen, wurde es dann am Ende doch ein wenig hektisch in der Küche, aber alles wurde noch rechtzeitig fertig. Am Ende stand ein üppiges Mahl auf dem Tisch, welches allen sehr gut schmeckte und von dem nur noch das folgende Ei übrig blieb. Gefrühstückt wurde zwei mal eher konservativ, mit Brötchen welche Conny uns von der Tanke mitbrachte. Außer Konkurrenz Zu den Mahlzeiten gab es dann zwei mal Tees von mir, in der zu testenden, große Teekanne. Das eine mal war es sogar ein Pu erh. Dabei handelte es sich um den Té Rojo (roter Tee) von Pompadour. Pompadour gehört zu Teekanne und ist damit Pu erh als Beuteltee. Bemerkenswert, dass ein solchen Tee, hier in Deutschland nicht von Teekanne angeboten wird. Er trat nicht die Begeisterungsstürme los, wie die losen Pu erhs, wurde aber als Beuteltee und rote Tee, nebenbei gerne getrunken. Der zweite meiner „Tees“ war Lapacho. Ein Aufgussgetränk, welches von der Rinde des Lapacho-Baumes gewonnen wird. Auch dieses Getränk war dann am Ende besser, als es viele wohl zuerst befürchtet hatten Naja, da war ja meine Auslese gar nicht mal so schlecht und immerhin auch so ein wenig Exotisch. Zu den anderen, verköstigten Tees bitte ich einfach mal die anderen Teilnehmer, ihre Sicht der Verköstigung und Tees zu nennen, welche sicherlich viel hilfreicher ist, als meine eher laienhafte Darstellung dieser Thematik Fazit Kann man machen, sollte man aber unbedingt mitmachen! Tolle Leute, netter Runde und ich habe sehr viel über Tees, deren Zubereitung und vielen anderen Teedingen gelernt. Ich hoffe doch sehr, dass so etwas wieder einmal zustande kommt und ich dann auch wieder die Zeit dafür finde. Ich habe gelernt, dass Tee ein sehr viel größeres Geschmacksuniversum bietet als Kaffee. Die Bandbreite ist hier ohne Frage viel größer, vielfältiger und weitreichender als man es sich ursprünglich vorstellen mag. Da lohnt sich immer die Suche, das Ausprobieren und das Entdecken. Wenn es also für diese Teewochenende fünf Sterne zu vergeben gäbe, würde ich noch einen sechsten dranhängen
  2. Das von chenshi-chinatee ins Leben gerufene und über geroha dann quasi organisierte Treffen, fand in zwei Teilen statt, wobei der erste Part mit einer Führung durch die TeeGschwendner-Zentrale begann. Dieser Beitrag hier widmet sich eben diesem Besuch bei TeeGschwendner. Wenn ich so etwas höre oder gar lese wie TeeGschwendner, stelle ich mir vor wie lauter Marketingexperten wild jammernd, die Hände über den Kopf schlagen, denn dieser Name ist viel zu lang, schwer zu merken und noch schwieriger zu schreiben. Und trotzdem hat es diese Firma geschafft, sich am Markt zu etablieren und zwar als Marktführer in Deutschland. Aus diesem Grund, habe ich den folgenden Artikel in unserem Tee-Magazin eröffnet, Tee-Wissen: TeeGschwendner. Dort habe ich versucht ein wenig Backgroundwissen zu dieser Firma beizusteuern. Nach knapp fünf Stunden fahrt mit der Deutschen-Bahn und einem kleinen Spaziergang, erreichte ich die Firma TeeGschwendner. Noch nicht ganz, denn zuvor begrüßte mich Conny, welche zuvor aus dem Auto gestiegen war und mich fragte, ob ich auch zum Treffen des Teetalk wollte. Nach einer kurzen Vorstellung beiderseits, begaben wir uns zum Eingang, wo uns schon geroha in Arbeitskleidung, also im weißen Arbeits-, bzw. Laborkittel empfing. Anwesend war schon Anima_Templi und später trafen dann auch noch chenshi-chinatee und Tobias82 ein. Außer bei Tobias82, dessen Alter ich mir aus seinem Nick zusammenreimen konnte, nahm ich an, ich würde hier nun auf durchaus „auch“ ältere Jahrgänge treffen. Und was geschah? Ich war der Älteste in der Runde! Damit hätte ich nicht gerechnet und ich war sehr erstaunt darüber, wie das Thema Tee mittlerweile von der jungen, jüngeren Generation aufgenommen wird. Zumal ich in der Runde ja auch jener war, der in Sachen Tee das geringste Tee-Wissen und Erfahrung hat. Nachdem ich mich zudem beim Abräumen der Teekanne und Gläser für den Empfang, selbst dann noch einer unfreiwilligen Teetaufe unterzog, begann für uns die Führung durch geroha. Kurz einwerfen will ich noch, dass von der Erwartungshaltung in mir, ich die TeeGschwendner-Zentrale so knapp zwei bis drei mal so hoch erwartet habe und ebenso locker in deren Ausbreitung. Obwohl TeeGschwendner quasi ein Familienunternehmen ist, erwartet man trotzdem einen großen Brocken in der Landschaft, wenn man da hin kommt. So macht die Zentrale dann eher einen fast schon unscheinbaren, aber sympathischen Eindruck. Beachten sollte man allerdings auch, dass dort immerhin bis zu 130 Menschen beschäftigt sind. Also nachdem wir unseren Gästeausweis-Magnet-Klipser erhalten hatten, begann die Führung und uns wurde maßgeschneiderte VIP-Anzüge zur Verfügung gestellt Nein, maßgeschneidert war es nicht, aber wir bekamen aus leichtem Papier-Stoff einen Kittel um auch die gelb-markierten Bereiche betretenen zu dürfen und ebenso eine Haar-Haube um die rot-markierten Bereiche besuchen zu dürfen. Die Besichtigung fing bei der Rohwarenlieferung an, wo die LKWs an die Rampe fahren und der Tee zur ersten Begutachtung in der Zentrlale und zur Endkontrolle vom Lieferanten in Empfang genommen wird. Endkontrolle heißt, dass der Tee selbst bei seinem Weg in die Zentrale, schon mehrere Kontrollen durchgehen muss, so dass in der Zentrale bei knapp zehn Jahren es nur einmal vorgekommen ist, dass erst dort bei der Endkontrolle eine Lieferung wieder abgewiesen wurde. Weiter ging es in umgekehrter Folge der Verarbeitungskette, aber in optimalerer Wegfolge, zur Auslieferung, bzw. Umverpackung und der Verpackungen. Hier bekamen wir noch ein paar Lagerarbeiter zu sehen, ebenso wie einen Teil des Lagers. Hohe Regale und in den unteren Regalen waren diese leicht abgeschrägt, damit beim Nachfüllen der Auslieferbestände, auch nicht das falsche Ende befüllt wird und somit zuerst die Kartons geöffnet und verbraucht werden, welche auch zuerst in das Lager kamen. Im Produktionsjargon nennt sich so etwas dann „first in, first out“. Weiter ging es dann zu den einzelnen Verpackungsstationen der Tees, bis zu den großen Mischtrommeln für die aromatisierten Tees und deren Abfüllstationen. Im großen Herstellungsprozess der einzelnen Tees verwendet TeeGschwendner größtenteils selbst entwickelte Maschinen, welche Halb- bis Vollautomatisch alle Schritte der Teeproduktion und Abfüllung ermöglichen. Mischen, Sortieren, Abwiegen, Abfüllen usw. Beim Thema Hygiene konnten wir uns selbst überzeugen, wird dort darauf geachtet wird und ebenso auch was das Thema Vorschriften angeht. In meinen Augen ein durchaus vorbildlicher Betrieb, dessen Eindruck sich durch die gesamte Führung hindurch zog. Beim vorbereiten für die aromatisierten Tees zum Beispiel, gab es einen extra Vormisch-Behälter, für allergene Tees, welche zum Beispiel Spuren von Nüssen usw. enthalten können. Um die Beeinflussung von Aromen auf normale Tees zu verhindern, hat man hier auch gute und passende, räumliche Trennung der einzelnen Stationen und Lagerungen vorgenommen, so das auch flüchtige Aromen, welche selbst über die Luft übertragen werden, nicht den ursprünglichen Geschmack unberührter Tees verfälschen. Weiter wurde uns ein weiterer Blick von oben auf das Lager gewährt, wo wir sogar geroha's frischen Tee aus Nepal sehen konnten. Dort sahen wir auch große Säcke, welche bis zu 400 kg Tee fassten. Auch sahen wir abgedichtete Stellen an einigen Säcken, wo die einzelnen Stichproben herausgezogen wurden. Dann wurde uns auch noch die Reinigungsanlage für die Tees gezeigt. Hier werden zuerst durch Elektromagnete mögliche Metalle aus dem Tee gezogen. So können sich zum einen ja auch einzelne Nägel aus den Tee-Kisten lösen, mit denen die Tees verschiffte werden, was hilfreich ist solange die Nägel nicht aus Kupfer sind Als nächstes wird der Tee durch Luftverwirbelungen usw. von anderen Fremdkörpern gereinigt, wie zum Beispiel Feedern und Sand. Dann wurde es etwas wissenschaftlicher, denn wir gingen in das firmeneigene Labor. Dort wurde uns dann auch gleich und voller stolz, zwei Plakate mit Auszeichnungen von der Zeitschrift Öko-Test gezeigt, welche man für Produkte von TeeGeschwendner vergeben hatte. Dies war unter anderem auch ein Verdienst des eigenen Labors, womit man kritische Werte bei den Tees, weit unter den gesetzlich zulässigen Werten hält. Um dies zu ermöglichen, unterhält die Firma selbst mehrere Gaschromatographen in ihrem Labor. So ist sie nicht auf fremde Labors angewiesen und kann schnell und zuverlässig Proben aus der eigenen Anlieferung und Produktion testen und auswerten. Anschließend ging es dann zu der Teeverköstigung im hauseigenem TeeSommelier-Raum. Für Teefreund blühte hier das Herz auf, denn eine große Wand an Tees eröffnete hier den Blick. Neben einer sehr lagen Arbeitsplatte, hatte man auch einen sehr schönen Blick auf einen gar nicht mal so kleinen Teich. Aufgereiht war schon eine große Palette an Tees, welche aber nicht für uns bestimmt war. Wir durften uns dafür fünf Tees aussuchen, welche dann nach strenger Norm getestet wurden. Dass heißt hier ging es nicht darum den optimalen Geschmack aus einem Tee heraus zu holen, sondern normgerecht eine Tee wieder zu erkennen bzw. den Tee in nach einem normgerechten Aufguss zu erkennen. Denn nur so lassen sich auch Tees über Jahre hinweg weitestgehend unabhängig kontrollieren. In der Praxis hieß das, dass jeder Tee bei 100 Grad Celsius aufgebrüht wird und dabei fünf Minuten lang ziehen muss. Abgewogen wird der Tee ebenfalls mit einer Handwaage um mögliche Verfälschungen durch Erdkrümmung oder Zentripetalkraft der Erde vom jeweiligen Ort auszugleichen. Dies wurde mit einer Münze gemacht, welche 2,86g wog. Getestet wurden ein „China Xianzhi Green Tea“, „Japan Shincha Kirisakura“, „Neuseeland Oolong Zealong Estate“, „ChinaDa Hong Pad Big Red Rope“ und ein „Assam FTGFOP1 Halmari“. Hinten waren die Teedosen, mit der jeweiligen Beschreibung. Davor ein längliches Blatt, auf dem die trockenen Teeblätter lagen. Davor die Brühtassen, auf deren Deckel man später dann die aufgebrühten und nassen Teeblätter sehen konnten. Diesen wurden dann auf die Innenseite der Tassendeckel der Brühtassen gelegt, welche wiederum auf den Brühtassen selbst lagen. Vorne dann waren die einzelnen Verköstigungs- und Trinkschalen mit dem Tee. Hier hatten schon die ersten ihr kleines Aha-Erlebnis In dieser Reihenfolge hatte man einen schönen und fast homogenen Farbverlauf von links nach rechts, in den Farben hellgrün, über orange, bis dunkel-orange. Optisch alles sehr ansprechend und durch die unterschiedlichen Blätter, sowohl im trockenem, wie im nassen, aufgegossenem Zustand auch schön optisch wie auch geruchlich, bzw. olfaktorisch zu ergründen, zu erfassen und wahrzunehmen. Sogar den Sohn des Gründers, Jonathan Gschwendner, lief uns dann kurz über den Weg und machte dabei einen sehr sympathischen Eindruck. Insgesamt bleibt zu sagen, dass man hier sicher schnell ein paar Vorurteile revidieren muss, welche einige angesichts dieses breit aufgestellten Tee-Anbieters haben mag. Mir persönlich wäre selbst so kein wesentlicher Kritikpunkt aufgefallen, außer dass hier Mitarbeiter ihren Kaffeegenuss, evtl. nicht so vordergründlich ausleben sollten Wo es anderswo Kaffeetrias gibt, rankt hier im äquivalentem Raum und voller Stolz der Schriftzug „Teeria“ PS: Nun mag sich der ein oder andere fragen, wo denn hier die Fotos sind. Diese wurden tatsächlich gemacht, dürfen aber verständlicherweise hier nicht veröffentlicht werden und da auch der ein oder andere Teilnehmer darauf persönlich zu sehen ist, gibt es diese nur für die bei der Führung anwesenden Personen für den privaten gebrauch. PPS: Fotos gibt es aber von den späteren Verköstigungen des Treffens und werden dann auch hier im Forum veröffentlicht, nebst weiterem Bericht