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37 Ergebnisse gefunden

  1. Wie vor einer Weile angekündigt hier nun die Vorstellung meines Experminets (zugegebenermaßen mit einer sehr reißerischen Überschrift): Eine Art Pseudo-Furo, das elektrisch betrieben werden kann (Holzkohl ein einer Mietwohnung mit Rauchmelder ist eher suboptimal) und bei dem der Kessel nicht direkt auf der Hitzequelle steht - man könnte auch sagen ein schweres Verhüterli für eine Kochplatte, aber das klingt nicht so gut. Für die Ungeduldigen hier schon mal ein Bild, für den geneigten Leser erläutere ich im Folgenden die Hintergründe zu diesem - zugegebenermaßen schon recht nerdigen - Experiment. Angeregt durch den Hinweis von Petr Novak, den Ton-Kessel nicht direkt auf eine Kochplatte zu stellen und bereits dieser nur wenige Millimeter erhöhte Flame-Diffuser Abhilfe schafft, hatte ich mir überlegt, dass genau das evtl. auch bei Tetsubins das Problem sein könnte, was die Urushi-Pfropfen zu schnell verschleißen lässt, da diese ja in direkten Kontakt mit der Kochplatte kommen. Das kann man auch bei der Glaskochplatte die ich bisher genutzt habe deutlich erkennen: Allerdings war der Flame-Diffuser aus Draht nicht stark genug, um auch das Gewicht eines Tetsubins tragen zu können (selbst das eines so kleinen wie dem von TakashiNori) - daher habe ich mich nach alternativen Möglichkeiten umgesehen. Die dafür gedachten Dinge sehen allerdings alle schrecklich billig aus und erschienen mir auch von eher zweifelhafter Stabilität, weshalb ich zu einer Topfhalterung für einen Gasherd aus Gusseisen gegriffen habe und sie für mein Ziel zweckentfremdet: Der Abstand ist wie man sieht etwas mehr als bei dem Drahtgitter-Diffuser aber auf der Glasplatte hat es tatsächlich nur einen geringen Unterschied in der Dauer zum Erhitzen des Wassers gemacht. Allerdings ist das Gusseisen-Teil auf der Glasplatte eine eher rutschige Angelegenheit, was mich dazu führte, erneut über das Thema Hitze-quelle nachzudenken, denn ALLE Glaskochplatten haben einen Nachteil: sie haben einen Lüfter, der je nach Modell mehr oder weniger stark lärmt - Lärm passt vielleicht zum Biertrinken aber nicht zum Teetrinken. In meinem Fall lässt sich das zwar relativ leicht kompensieren, da ich, wenn ich diese Kopchplatte nutze, nebenbei ohnehin meist Musik (mit ordentlichen Kopfhörern) höre - am Wochenende nutze ich für eine ausgedehnte Session i.d.R. mein Kerzen-betriebenes Stövchen - aber manchmal ergibt sich doch eine Gelegenheit (wie z.B. jetzt im Sommer, wenn es einfach zu warm ist, stundenlang in der prallen Sonne zu sitzen) wo es schade ist, dass man (sofern die Nachbarn nicht lärmen) die Stille nicht genießen kann, denn Stille ist in der heutigen Welt leider ein sehr seltenes und für mich kostbares Gut. Die klassischen Gusseisen-Kochplatten sehen aber allesamt so grausig aus, dass mir alleine beim Gedanken daran, solch ein Ungetüm auf dem Teetisch stehen zu haben, die Lust aufs Teetrinken vergeht Da es offensichtlich keine Lösung für mein "Problem" gab, musste ich die Sache also selbst in die Hand nehmen und hab mir eine ordentliche Kochplatte (Rommelsbacher AK 1599E) gekauft und nach einigem Ausmessen und herumrechnen aus fast 7kg Ton ein Gehäuse für diese gebaut, das zum einen den praktischen Nutzen der Platte bewahrt, zum anderen deren ästhetische Unzulänglichkeit verbirgt und dazu noch eine Möglichkeit bietet, den gusseisernen Abstandshalter optimal einzusetzen: Nachdem etwas Zeit ins Land ging, bis das Gehäuse und eine Unterlags-Platte getrocknet, gebrannt und nochmals zwecks Glasur gebrannt wurden, ist das das Ergebnis: Die Grund-Glasur habe ich dabei so gewählt, dass Sie in zusammenspiel mit der Farbe des Tons hoffentlich einigermaßen zu den rot-braunen Tönen meines "Tea-Stones" von Mirka Randova passt - die Sprenkel mit den Ausblühungen waren ein Experiment von dem ich keine Ahnung hatte, wie es ausgeht aber ich bin eigentlich gant zufrieden. Lediglich der Grüne Fleck war nicht geplant - da hat eine andere Skulptur, die beim Glasurbrand mit dabei war getropft, find ich aber nicht schlimm. Leider hat sich dabei herausgestellt, dass der Ton mehr geschrumpft ist als ich berechnet hatte und zum anderen sich die Form (wie man auch bei dem Bild im noch nicht gebrannten Zustand erkennen kann) etwas verzogen hatte - sprich, die Platte passt nicht mehr ins Gehäuse Also verging nochmals etwas Zeit bis ich zusammen mit meinem Vater (und vor allem dank seiner Expertise) das Gehäuse soweit innen abgeschliffen und in Form gebracht habe, dass auch die Platte wieder rein passt - und ich endlich mein Pseudo-Furo einsatzbereit habe Nach den ersten Tests bin ich bisher auch mit der Funktion mehr als zufrieden - das Wasser braucht zwar länger als bei der Glaskochplatte um auf Temperatur zu kommen - vermutlich weil die Gusseisenplatte weniger zielgerichtet die Hitze abgibt - und ich muss mich etwas umgewöhnen, da die Gusseisenplatte natürlich nicht sofort wieder abkühlt wie die Glasplatte, aber dafür herrscht herrliche Stille (nur ab und an ein leises Klicken von der Automatik-Funktion dre Platte, da sie sich immer wieder ein- und ausschaltet, um die gewählte Temperatur zu halten). Ich hatte vor dem ersten Einsatz etwas bedenken, dass das Gehäuse evtl. springen könnte, wenn es um die Platte herum heiß wird, sonst aber nicht - allerdings kommt mir hier evtl. etwas zu Gute, was ich vorher nicht bedacht hatte: abgesehen davon, dass die Gusseisenplatte die Temperatur weniger zielgerichtet abgibt wird auch die gebürstete Stahloberfläche der Platte ziemlich heiß - was natürlich an das Ton-Gehäuse abgegeben wird, wodurch sich zwar das komplette Gehäuse erhitzt, aber dafür vermutlich gleichmäßiger, wie wenn das nicht der Fall wäre. Genaueres wird allerdings vermutlich erst der Winter zeigen, wenn die Luft kälter ist - ich hoffe aber auf das Beste! Zurück zu den einleitenden Worten: Mein Pseudo-Furo ist jedoch nur Mittel zum Zweck - das eigentliche Experiment ist, ob die indirekte Erhitzung des Tetsubins, was zumindest meinem Verständnis nach eher dem ursprünglichen Erhitzen über Holzkohle entspricht (da man den Tetsubin ja auch nicht direkt auf die Glut stellt) langfristig tatsächlich einen Unterschied macht oder nicht. In den Jahren, in denen dieser Testsubin inzwischen bei mir im Einsatz ist haben sich die Urushi-Pfropfen auch ganz klar als die Stellen herauskristallisiert, die sich am stärksten verändern - ob die Geschwindigkeit, mit der sie sich verändern nach der Umstellung abnimmt, kann ich jedoch erst in einigen Jahren sagen - und selbst dann ist es nur ein subjektiver Eindruck, da ich keine zwei identischen Tetsubins habe, um eine Kontrollgruppe vorweisen zu können. Aber hey: besser als nichts
  2. Tetsu XY.jpg

    Vom Album Wasserkessel

  3. Tetsubin vor der Reparatur

    Vom Album Wasserkessel

  4. Reparierte Tetsubin

    Vom Album Wasserkessel

  5. Reparierte Tetsubin

    Vom Album Wasserkessel

  6. Reparierte Tetsubin

    Vom Album Wasserkessel

  7. Reparierte Tetsubin

    Vom Album Wasserkessel

  8. Reparierte Tetsubin

    Vom Album Wasserkessel

  9. Reparierte Tetsubin

    Vom Album Wasserkessel

  10. Reparierte Tetsubin

    Vom Album Wasserkessel

  11. Hey ich hoffe ihr könnt mir helfen. Mein Tetsubin (im April erworben und täglich im Einsatz) müsste mal entrostet werden. Das Teewasser hat nun einen doch zu deutlichen Eisengeschmack bekommen Im Netz steht man sollte den Kessel mehrmals mit Grüntee aufkochen. Ich hatte leider nur entbehrbaren Sheng da und habe den Kessel heute morgen zwei mal damit 30 Minuten köcheln lassen. Optisch bin ich mit dem Ergebnis leider nicht zufrieden, der Rost ist nicht zurück gegangen und die schwarzen Stellen sind dazugekommen. Werde später mal vom Geschmackstest berichten. Viellecht habt ihr ja noch ein paar Tipps.
  12. Guten Tag Bislang habe ich meine Teezeremonien im Gong Fu Cha Style genossen, einen Gaiwan benutzt, oder den Tee aus selbst hergestelltem Wabi Sabi Geschirr getrunken. Das dazu benötigte Wasser kam und kommt immer noch aus einem Edelstahl-Teewasserkocher. Vergangene Woche habe in einem Brockenhaus einen (wie ich persönlich finde) sehr schönen Tetsubin gefunden und gekauft. Nun wäre ich sehr dankbar und würde ich mich sehr freuen wenn vielleicht jemand etwas genaueres dazu wüsste. Recherchen im Internet ergaben bislang nicht sehr viel informatives. Insbesondere würde es mich interessieren ob ich hier einen hochwertigen Tetsubin erworben habe und ob für Euch eine Emaille oder andere unerwünschte Beschichtung ersichtlich ist ? Mir wäre es nämlich ein grosses Anliegen darin Wasser aufkochen zu können ! Die Innenseite des Tetsubin fühlt sich nicht gleichmässig glatt an sondern weist an gewissen Stellen vermehrt eine gewisse Körnigkeit auf.Ein abblätternder Rand oder ein merkwürdig haptisch oder optischer Übergang, ist zumindest für mich im Innern nicht ersichtlich. Folgendes fand ich bislang über den Tetsubin heraus : - Maximale Füllmenge beträgt 1,5 Liter - Bei der Verzierung handelt es sich um ein Hada-Muster mit einem Motiv (Pferde). - Am Boden sind noch mit Urushi? abgedichtete Nagelspuren sowie ein grösseres Loch aus der Produktion zu erkennen, was wohl auf eine artesanale Herstellung hinweist. Was ich noch gerne gewusst hätte: - ist für Euch eine Beschichtung ersichtlich? (Emaille,Lack oä.) - Kann jemand anhand des Schriftzugs einen Hersteller nennen? - Sieht der Tetsubin für Euch nach einer durchschnittlichen Massenanfertigung oder eher einem etwas hochwertigerem Produkt aus? Ich freue mich über jede Information Eurerseits und verbleibe mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz. Falls ich als Foren-Neuling etwas nicht korrekt ausgeführt oder gepostet habe, entschuldige ich mich.
  13. Hallo, ich habe aus Unachtsamkeit meinen Tetsubin zerstört (Tetsubin auf Herd ohne Wasser - huch, das Wasser fehlt ja - reingekippt - krach, gerissen). Nun meine Frage wer hat einen für mich? 1 - 1,6 L reichen mir vollkommen. Wer also einen Abzugeben hat, ich bin interessiert. Sollte natürlich ein unemaillierter sein. Danke!
  14. Konban wa liebe Freund des Chado, aufgrund der Umstellung meines Trinkwasser, bedingt durch meinen Umzug in eine neue Wohnung, komme ich nun leider nicht mehr in den Genuß, des nahezu kalkfreien Wassers, welches ich zuvor hatte. Ich hab mich schon nach Alternativen bezüglich des Wasser umgesehen und wurde wohl auch schon fündig. Ich hab meine Tetsubin mit dem Tiefenbrunnenwasser ein paar mal genutzt, so um die 20 mal, nun habe ich das Bedürfnis die Kalkablagerungen zu entfernen, bisher habe ich nichts unternommen, bis auf ein einmaliges Auskochen mit destilliertem Wasser. Das hat nur bedingt Abhilfe geschaffen, und zwar insofern, das sich nun mit dem weichen Wasser kaum noch Kalk vom Boden her im Wasser beim aufkochen löst. Was würdet ihr mir raten diesbezüglich zu tun? So lassen wie es ist, oder gar den Einsatz von Zitronensäure, Essig oder Natron, sofern Natron überhaupt etwas taugt, um Kalkablagerungen zu entfernen.
  15. Eisenkanne aus Kyoto

    Vom Album Teekannen

    Eisenkanne aus Kyoto (60er oder 70er Jahre) mit Stövchen (neu)
  16. Tetsubin 2

  17. Tetsubin 1

  18. So, jetzt wird es interessant. Meine Tetsubin, die beim Kauf schon eine unbekannte Anzahl von Jahren auf dem Buckel hatte, hat nach zwei Jahren treuen Dienstes ein Leck bekommen und verliert Wasser. Man erkennt es auf dem Bild womöglich nicht so gut, aber das dunkel umrissene Teil ist fast lose, hängt nurnoch an einem Teil fest und lässt somit Wasser durch. Stéphane hat beschrieben, wie er einen Riss in der Kanne dadurch reparieren konnte dass er Reis drin ausgekocht hat: http://teamasters.blogspot.de/2008/01/how-to-repair-crack-on-tetsubin.html Aber irgendwie kann ich mich dazu noch nicht durchringen. Werd jetzt mal Frau Watanabe anschreiben, womöglich kennt sie da jemanden. Sollte von euch jemand Leute kennen die das fachmännisch reparieren können, nur her mit Tips. Ich halt euch jedenfalls auf dem Laufenden
  19. Hallo zusammen, Ich habe einen Freund, der in Japan wohnt und bereit wäre mir Waren nach Deutschland zu schicken. Momentan möchte ich mir eine Banko Kyusu und einen Iwachu Tetsubin (zum Wasserkochen nicht als Kanne, ergo unbeschichtet) besorgen. Dann könnte/will ich gleich Tee mitbestellen. Also meine Frage: Kennt jemand Onlineshops in Japan, welche die gesuchten Dinge günstig anbietet auf denen mein Freund bestellen könnte? Hat jemand Empfehlungen zu den gesuchten Tezubehörteilen? Spricht etwas dagegen ein zweites Kyusu als Abkülgefüäß zu nutzen? Ich bin Neuling und möchte mir eine Erstaustattung anschaffen. Viele Grüße und Danke für eure Antworten! Niles
  20. Habe gerade festgestellt, dass aus der alten Sortierung die Tetsubin noch bei den Tee-Aufgussgefässen geführt wurde. Der Fehler wurde nun korrigiert. Die Tetsubin wird nun im Forum Wasserzubereiter + Wasseraufbereiter aufgeführt und alle entsprechenden Beiträge wurden so weit auch dorthin verschoben.
  21. Tetsubin aber hoffentlich ohne Emaille beschichtung? Ich trau denen nicht so recht. ?
  22. Teekanne der Firma Rikyu

    Hallo an alle Teefreunde, was für ein wunderbares Forum. Ich habe hier eine Teekanne der Firma Rikyu ( cast iron tea kettle ). Nun kenne ich mich rein garnicht aus. Die Gusseiserne Kanne ist innen emailliert. Ist diese Emaillierung gesundheitlich unbedenklich ? Ist das Gusseisen unbedenklich wenn es mal irgendwann durchrosten sollte ? Ich hatte mal eine Gusseiserne Kanne die Innen nur lackiert war und immer schwarz abfärbte, daher bin ich jetzt vorsichtig. Ich kann über diese Firma Rikyu nichts finden, nur das diese wohl aus Japan stammen soll, und Japan wohl sehr streng mit Gesundheitlich bedenklichen Gusskannen ist. ?
  23. Hallo, ich habe irgendwann mal von der Schwiegermutter eine Kanne samt Stövchen geschenkt bekommen. Ich habe sie immer mal zum Teeaufbrühen und in letzter Zeit nur zum Wasserkochen benutzt. Nun gehe ich stark davon aus, dass Sie irgendwo im Kaufhof gekauft worden ist oder etwas ähnliches. Ich habe ja schon viel gelesen, dass die Gusseisenkannen für den europäischen Markt emailliert sind. Aber: wie sieht das aus? Diese hier (siehe Foto) wurde bis zum 2ten Drittel mit irgendetwas bestrichen. Ist das die Emaillierung? Und: Warum sollte ich darin kein Wasser aufkochen? Solange ich die Kanne nicht auf der Platte vergesse, kann doch nicht viel passieren, oder? Danke für Eure geduldigen Antworten, André. (Bild 1 und 3: Seitenwand von innen; Bild 2 Boden)
  24. Hallo liebes Forum, eigentlich habe ich mich hier angemeldet, um mir von euch Hilfestellung mit dem rostigen Innenleben eines alten Kyusu (ist das Wort eigentlich f. oder m, oder gar n.?) einzuholen. Da ich aber die Suchfunktion zu gebrauchen wusste, habe ich mich mal so vorgetastet und bin am Ende zu einem frisch aufgebrühten Tee mit Wasser aus diesem Kyusu gekommen. Ich hatte ohnehin Fotos gemacht, eben um euch zu fragen, will ich dennoch die meine Geschichte der Kanne kurz vorstellen. Ausgangslage: Ich habe einen (überraschend) kleinen Kyusu auf gut Glück in der großen Bucht von Privat (Dachboden?) gekauft. Er/Sie fasst bei ¾-Füllung 450 ml, also vielleicht in Summe >500ml und ist somit für einen Aufguss <300 ml ideal Er wurde mit "stark verrostet" angepriesen, aber gerade das interessierte mich. Als er kam, war ich glücklich: gerade den Rost finde ich toll: Im Inneren sah es dann schon anders aus. Das Problem war nicht der Rost, damit hätte ich kein Problem gehabt. Aber das Ding stank: Es roch so muffig, dass ich mich fragte, ob die Kanne nicht als Blumenvase gedient hatte. Auf den Bildern gehts noch. Aber in situ: nach 8 fachem Wasseraufkochen und 1 h Kochen mit Ingwer kam aus der Kanne noch immer nur braune Gülle, die furchtbar stank. Muffig und irgendwie Ihhhh. Dazu permanent Roststücken. Fuhr ich mit einem Finger über den Boden, war der sofort schwarz/braun. Entgegen der allgemeinen Pflegehinweise, ging ich also ein paar Mal mit einem Topfschwamm (rau) durch die Kanne. Sofort kamen große Brocken des Rostkeimes herausgefallen. Schade, dachte ich, aber mit schöner Patina hatte das (zumindest dem Geruch nach) nichts zu tun. Nach einer Weile fand ich in der Kanne erste, leicht glänzende Stellen. Es war also tatsächlich was geschehen... Ich kochte wieder mehrfach aus, aber nach 5 weiteren Kochdurchgängen war das Wasser weiterhin nikotingelb (immerhin nicht mehr gänzlich trüb) und es wurden Rostteilchen mit herausgespült. Da ich ohnehin das Sakrileg der mechanischen Reinigung angestoßen hatte, ging ich diesen Weg weiter. Viel zu verlieren hatte ich ja nicht mehr. Nach einer laaangen Zeit (2h) und dem vorsichtigen Einsatz meiner (stumpfen) Fingernägel konnte ich meinen Augen kaum trauen: Die Kanne sah fantastisch aus! Als läge dort rostmatte Keramik vor mir... Der Boden fässt sich äußerst glatt an und istvon rostiger Struktur, die sich aber nicht erfühlen lässt. Toll. Herrlich. Beim ersten Auskochen hatte das Wasser noch eine leichte Trübung. Also kochte noch einmal nach und setzte dann mit 3 Teelöffeln Sencha nach, ließ fast eine Stunde das Teegebräu köcheln und ließ es über Nacht (wegen des langen Schrubbens nur ca 4 h) stehen. Heute morgen folgte ein weiteres Aufkochen und Ausspülen. Beim zweiten Aufkochen kam das Wasser klar und ohne irgendwelche erkennbare Trübung raus. Ich kochte mir die entsprechende Menge und brühte auf. Obs an der Kanne lag, ich weiß es nicht, vielleicht hatte ich auch nur Temperatur und Ziehzeit gut getroffen, oder es waren die Mühen des langen Reinigungsvorgangs: Der Ippodo Sencha Unro ("nomaler" Sencha von guter Quali, direkt in Japan gekauft) schmeckte mir jedenfalls hervorragend... Der zweite Aufguss heute Mittag war ebenfalls lecker, am Boden des Yuzamashi fand ich ein paar Krümelchen Rost, könnten aber auch Rester eines alten Aufgusses sein. Ich kippte etwas vorsichtiger aus und so blieben sie dort, wo sie waren: Am Boden des Gefäßes. So. Nun nun könnt ihr mir vielleicht helfen. Ich glaube nicht, dass es sich bei dem Kyusu um ein seltenes oder wertvolles Stück handelt. Aber vielleicht kann der eine oder andere Kenner mir vielleicht doch was dazu sagen oder kennt vielleicht sogar den Stempel? Oder weiß, wer das wissen könnte? Anhand der Hirangara über den Kanjii glaube ich ja, es zumindest mit einem japanischem Stück zu tuen zu haben... Der Henkel sieht vom Lack her seltsam aus. entweder wurde er "angesetzt" oder neu lackiert. Im Päckchen war er auch lose und ich konnte ihn ohne große Anstrengungen anklemmen. Vielen Dank für eure Antworten - im Voraus! André