Community durchsuchen

Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'verkostung'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommata voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Forum

  • Tee-Mischungen, Tee-Arten + Tee-Sorten
    • Schwarzer Tee
    • Grüner Tee
    • Oolong Tee
    • Pu-Erh Tee + Heicha Tee
    • Weißer Tee + Gelber Tee
    • Aromatisierter Tee
    • Kräutertee + Früchtetee
    • Rooibos Tee, Honigbusch Tee + Mate Tee
    • Sonstige Tees
  • Tee-Utensilien + Tee-Zubehör
    • Teeutensilien + Teezubehör allgemein
    • Tee-Aufgussgefässe
    • Tee-Trinkgefässe
    • Wasserzubereiter + Wasseraufbereiter
    • Teemaschinen, Teekocher + Teeautomaten
  • Tee-Zubereitung + Tee-Rezepte
    • Tee-Zubereitung + Tee-Rezepte allgemein
    • Grüntee, Oolong und Pu-Erh Tee Zubereitung
    • Matcha Tee Zubereitung + Rezepte
    • Element Wasser
    • Tee Getränke Rezepte
    • Kochen + Backen mit Tee
  • Tee-Themen
    • Allgemeines zu Tee
    • Tee-Anfängerfragen und Einsteigerfragen
    • Informationsquellen, Literatur, Medien + Veranstaltungen
    • Gesundheit, Medizin + Wissenschaften zum Tee
    • Tee-Bestellungen, Versand + Zoll
    • China, Japan, Indien und andere Teeländer
    • Tee-Anbau + Tee-Pflanzen
    • Teezui - Die Tee-Convention
  • Tee-Handel + Tee-Händler
    • Tee-Tauschbörse
    • Tee-Kleinanzeigen
    • Tee-Marktplatz
    • Händler-Informationen
    • Tee Geschäfte, Läden + Shops
    • Händlerforum
  • Sonstiges
    • Neu hier? - Vorstellungen
    • Off-Topic Plauderecke
    • Informationen + Support
    • TeeClub
  • Hessen's Themen
  • OpenAir Tea festival in Prag 18. 8. 2018 – 19. 8. 2018's Tee festival in Prag 2018

Kategorien

  • Getränke
  • Zubereitung
    • Teemaschinen
  • Kultur
  • Herstellung
  • Geschirr + Besteck
  • Firmen
  • Gesundheit + Wissenschaft
  • Sonstiges

Blogs

Keine Suchergebnisse

Keine Suchergebnisse


Finde Suchtreffer ...

Suchtreffer enthalten ...


Erstellungsdatum

  • Beginn

    Ende


Zuletzt aktualisiert

  • Beginn

    Ende


Suchtreffer filtern nach ...

Benutzer seit

  • Beginn

    Ende


Gruppe


AIM


MSN


Website URL


ICQ


Yahoo


Jabber


Skype


Wohnort


Interessen

17 Ergebnisse gefunden

  1. Wir haben auf der diesjährigen Teezui u.a. diese beiden Tees in zwei Duchek-Schieferkännchen gegeneinander antreten lassen, um diesem "Long Process" auf die Spur zu kommen. Laut David stammen beide Tees aus dem selben Garten bei Leng Shui He, beides ein Frühjahrstee und "Long Process" definiert er als einen länger dauernden Kill-the-Green Prozess bei niedriger Temperatur. Er wurde von einem Freund vor Ort auf diese Verarbeitungsmethode aufmerksam gemacht, der folgendes sagte: "Yancha and Liubao both have heat in the processing that transforms the tea and makes it more vibrant and light, splashing up in the back of the palate with the aroma emerging from the nasal cavity after swallowing." Zusammen haben Sie das dann ausprobiert und wir das Ergebnis probiert: Bereits beim ersten Aufguss zeigt sich ein deutlicher Farbunterschied, der 2016er ist viel dunkler als der 2017er und das nasse Blatt gibt ein ganz anderes Aroma ab, als der 2017er. Auch geschmacklich zeigen sich bereits deutliche Unterschiede: der 2017er ist geschmacklich zwar sehr dezent, zeigt aber schon beim ersten Schluck sehr viel subtile Kraft, die direkt in den eigenen Körper übergeht. Der 2016er hat auch diese Kraft, allerdings weit weniger dezent – eine sehr schwere, etwas an Hongchas erinnernde Süße (aber ohne Malzigkeit wie es bei "rot" produzierten Shengs der Fall ist) und leichte Würze ist direkt vorhanden. Das Qi lässt sich natürlich nur schwer bei solchen Parallelverkostungen beurteilen, ich würde aber schätzen dass beide da gleichauf sind. Während den weiteren Aufgüssen kommt der 2017er was den Geschmack angeht deutlich später in Fahrt während der 2016er schnell zunimmt, dafür aber auch etwas früher wieder nachlässt – insgesamt aber immer deutlich kräftigere und ganz andere Geschmacksnoten bietet als der 2017er. Vor allem fällt aber auf, dass der 2016er sehr viel älter wirkt, als "nur" 1 Jahr mehr – blind verkostet hätte ich ihn locker auf 4-6 Jahre geschätzt. David schreibt dazu aber auch "the tea has aged more than expected in the past year", was ich zwar erst im Nachhinein gesehen habe, sich aber voll und ganz mit unseren Beobachtungen deckt. Super spannend wäre natürlich wenn beide Tees aus dem selben Jahr wären, da ich den 2017er direkt beim erscheinen gekauft habe und er daher 1 Jahr EU-Lagerung hinter sich hat, während der 2016er 2 Jahre Malaysia-Lagerung hinter sich hat, was zumindest bei etwas mehr Jahren einen sehr deutlichen Unterschied macht, wie der Parallelverlgeich des 2012er Bulangs von EoT gezeigt hat – dennoch ist der Unterschied zu groß, als dass man das Gefühlte Alter nur auf die unterschiedliche Lagerung und 1 Jahr älter zurückführen kann (zumindest ist das die Vermutung, denn selbst wenn der Tee aus dem selben Garten stammt kann es natürlich bei unterschiedlichen Ernten unterschiedliche Ergebnisse geben). Zusammengefasst lässt sich Folgende Vermutung äußern (denn mehr ist bei einem Vergleich mit nur 2 Tees nicht möglich): "Long Process" macht den Tee schwerer und älter – auf jeden Fall anders. Es sind beides großartige Tees, die zwar einen hohen Preis haben, dem aber auch gerecht werden. Über weitere Anmerkungen und andere Sichtweisen der werten Mittrinker würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen – auch wenn sonst jemand mehr Infos zu dem Thema "Long Process" hat oder an anderer Stelle schon einmal darüber gestolpert ist. sehr früher Aufguss, links der 2016er Long Process, rechts der 2017er (wie man sieht haben wir sogar vorbildlich mit einer Waage gearbeitet)
  2. ich wollte mal meine Gehversuche der Teeproben von @Anima_Templi mit Euch teilen - auch um anderen Anfängern den Mund schön wässrig zu reden Er hatte mir ein Querbeet-Sortiment mit einem TGY, Da Hong Pao, Mingjian Huang Jin Gui, Bi Lo Chun und einem Sheng Pu Erh zukommen lassen. Ich bin mit einem gewissen Respekt an die Sache gegangen, nachdem ich ergooglet hatte, was das so war. "Perlen vor die Säue" war meine Befürchtung, "das kann ich doch noch gar nicht einordnen". Aber sogar mit absolut ungeübtem Gaumen konnte ich da schon sehr viel entdecken - und habe gleich den Unterschied zu "Normalo"-Tees erfahren können. In jedem Fall ein Erlebnis - Danke nochmal! TGY (vermutlich aged) was das genau war, wissen wir noch nicht. @chenshi-chinatee hatte den mal im Angebot und wir versuchen uns gerade mit Fotos ranzutasten, was das denn gewesen sein könnte. In jedem Fall verdammt lecker mit 3g auf 90 ml und 90°C nur kurz aufgegossen (max. 30 s) ist er zunächst noch verhalten mit würzigen und holzigen Aromen, in einem zweiten noch kürzen Aufguss dann pures Rosenwasser. Zuvor hatte ich einen kurzen Waschgang gemacht. Hier also mein erstes Erlebnis, wie ein zweiter Aufguss nicht nur bitter ist wie bei meinen ersten Tees, sondern im Gegenteil dann erst Vollgas gibt. Bei den weiteren Aufgüssen hab ich auch mal mit längeren Ziehzeiten experimentiert und nie, aber auch wirklich nie, ist da was bitter geworden. Mit der Zeit kommen noch Zimt oder Nelken dazu, wenn die Blumigkeit langsam schwindet. Ich glaube 6 Aufgüsse hab ich zaubern können. Westlich mit 1,5 g auf 250 ml hab ich auch ausprobiert, und ist in den ersten zwei Aufgüssen auch fein mit leichter Veränderung vom Blumigen zu etwas Würzigerem, danach ist es aber eigentlich recht monoton. Nicht schlecht, aber anders ist es einfach aufregender. Aged Da Hong Pao auch von @chenshi-chinatee selbe Zubereitung wie oben für leicht rauchige Würzigkeit, so Art Pumpernickel, dazu geröstete Nüsse, später Richtung Tabak, Baumrinde und leichter Blumigkeit. Dahinter verbirgt sich eine gewisse Süße wie Honig. Und auch hier nie unangenehme Bitterkeit. Bei diesen zwei Tees bin ich auch von Thermometer und Stoppuhr weggegangen. Es kommt unglaublich schnell ein Gefühl, wie der Tee ziehen muss und kaputt konnte ich hier gar nix machen. Mingjian Huang Jin Gui 2009 von Atong Chen Der hat sich mir erst bei einer zweiten Zubereitung am nächsten Tag erschlossen. Zunächst hatte ich nur was erdiges erkannt, würziger als Grüntee, viel sanfter als Schwarztee. Am nächsten Tag dann aber deutlich gebäckartige Noten, Nelken und die Fruchtigkeit von rosa Pfeffer und Ingwer (ohne die Schärfe). Mein Geschmackssinn war an diesem Tag wohl nicht so gut ausgeprägt oder hatte wohl kein Lust was zu erschmecken. Bi Lo Chun Sanxia 2019 von Atong Chen Ein Traum von Mango mit Vanille, Honig und dahinter anregender Würze. Hab noch nicht ganz rausgefunden, was das ist. Etwas vegetales. Bei westlicher Zubereitung hatte ich was maritimes mit Salzwasser und Austern dabei? War bei zweiten Aufguss aber nicht mehr - passt nicht so ganz zur Mango Yiwu Sheng Pu Erh 20214 von Yu fruchtige Erdigkeit, Pflaumenmus und später Seegras-Noten. Insgesamt habe ich noch nicht so auf den Pu-Erh-Zug aufspringen können. Die Tees sind schon gut, aber ich fühle mich derzeit arg den Grüntees und eher weniger stark oxidierten Oolongs hingezogen. Jetzt kenn ich auch die Intention von @Anima_Templi: das ist der Dealer, der den Kids am Schulhof kostenlose Drogenproben gibt. Und fixt sie damit an, dass sie voll drauf abfahren. Bin ich ihm böse? Nein! Nur mein Geldbeutel ist beleidigt, da der jetzt Hunger leiden werden muss, ob der kommenden Tee-Bestellungen
  3. Da fährt man fast dreißig Jahre die Kreuz und die Quer im Dienste des Herrn durch das südliche Niedersachsen; an Alfeld vorbei und denkt sich nix! Plötzlich ist da eine TeeOase am Weg. www.liu-tea-art.com Ein junger Mann aus Hannover, der lange in China gelebt hat und jetzt als ordinierter daoistischer Mönch zurückgekehrt ist, eine junge Chinesin im sechsten Monat schwanger, ein Kater der kastriert werden soll und zwei große heulende Hunde. Eine Teeverkostung mit Tees von ihrem eigenen Teefeld; zwei GrünTees und ein RoterTee sowie zwei FuBricks einer benachbarten Teefabrik. Teesetzling für ein geplantes Teefeld, chinesische Kleidung und Taschen bemalt mit chinesischen Motiven von der Hausherrin persönlich. Es war kalt im Verkostungsraum, aber umso wärmer war die Aufnahme des Gastes. Ich wünsche den Beiden viel Glück auf ihrem Weg und danke an dieser Stelle ergebenst für zwei schöne Teestunden.
  4. Hallo, da sich die Themen beim offenen Rhein-Ruhr-Treffen-Thema vermischt hatten, mache ich noch einmal einen extra Post auf. Ich mache am 4.11. oder 5.11. eine Verkostung japanischer Tees bei Manfred in Jülich, der sich auch dazu Bereit erklärt hat, jeden Teilnehmer vom Bahnhof Jülich abzuholen. Zur Verkostung: Ich biete eine Verkostung meiner besten Tees (handgerollter Sencha, handgeplfückte Gyokuros) + japanischer Oolongs + den besten Gyokuro des letzten Jahres in Japan + den diesjährigen Wettbewerbsmatcha (4. Platz nationaler Wettbewerb) von Kiyoharu Tsuji an. Wer Interesse hat, kann einfach hier drunter posten oder mir eine PM schicken, dazu bitte noch, welcher Tag bei euch geht bzw. nicht geht. Die Verkostung ist selbstverständlich kostenlos.
  5. Hallo zusammen, für den einen oder die andere vielleicht interessant: Kirchheim/Teck bietet seit diesem Jahr eine Stadtführung mit dem Titel "Adelsgeflüster und Teestunde" an. Da ich am vergangenen Samstag an dieser Stadtführung teilgenommen habe, kann ich ein bisschen davon berichten. Zu Beginn der Führung geht man mit einem Kirchheimer Stadtführer durch den Ort und umkreist das Schloss. Es gibt interessante bekannte und weniger bekannte Geschichten zu den Bewohnern und ihrem Leben im Schloss. Leider wird das Schloss nicht von innen besichtigt und auch ein Besuch des Gartens auf den Kasematten ist nicht möglich. In der zweiten Stunde besucht man dann einen örtlichen Teeladen und erhält während des Vortrags zum Thema Tee drei Tees zum Verkosten. Im Anschluss wird die Henriettentorte gereicht, dazu eine weitere Tasse Tee und man hat die Möglichkeit mit anderen Teilnehmern der Führung in gemütlicher Atomosphäre ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen unter diesem Link: https://www.kirchheim-teck.de/de/teestunde Die aktuellen Veranstaltungstermine finden sich jeweils im Veranstaltungskalender der Stadt (jeweils an einem Samstag im Monat von 14-16 Uhr): https://www.kirchheim-teck.de/de/entdecken/Aktuelles/Veranstaltungskalender Grüsse Julia PS: wenn der Link auf diese kommerzielle Stadtführung nicht gestattet ist, bitte Posting löschen. Ich bin keine Gästeführerin und in keinster Weise finanziell an diesen Stadtführungen, der Stadt Kirchheim oder dem Teeladen beteiligt.
  6. Hi, mal in die Runde gefragt, wer von euch hat eigentlich alles ein Steepster Profil? Nutzt ihr die Seite gelegentlich? (auch wenn ihr kein Profil habt...) Ich bin dort als "Jianghu Tea" unterwegs, habe gerade den "2015 Bosch" beschrieben den ich gerade trinke.
  7. Hallo zusammen, vor eine Woche bin ich aus China zurückgekommen; ein Monat lang bin ich durch das Reich der Mitte gereisst um Tee und Teegeschirr für Nannuoshan zu erwerben. Letze Woche habe ich die neue Tees in Italien vorgestellt; am Wochenende werde ich in Berlin sein und dann nächste Woche in Paris. Nennenswert Grüntees aus biologischem Anbau (Long Jing, Lu'an Gua Pian und Huoshan Huang Ya); rare Oolongs aus Süd-Fujian (Bai Ya Qi Lan, Zhang Ping Shui Xian); Phoenix Single Bush aus Teegärten ganz oben auf Wudong Berg, sowie Spitzen-Wuyi Yan Cha. Die neuen Tees könntet Ihr am Wochenende in unserem Teehaus (Oranienburger Str. 32, Berlin-Mitte) verkosten. Dabei werde ich die schönste Momente der Reise anhand Photos und Videos erzählen. Samstag, 4. Juni ab 15:00 Uhr Verkostung Frühlingstees Gabriele, gerade aus einer Tee-Reise in China zurückgekommen, zeigt Photos seiner Abenteuer und bereitet für Sie die neuen Tees. 5 € pro Person, mit Anmeldung. Sonntag, 5. Juni um 15:00 Uhr Seminar und Tee-Verkostung: Grüntee und Lebensmittelsicherheit, mit Gabriele. Bio-Landbau, Fairtrade, Umweltfreundlichkeit: Wie Nannuoshan Spitzenqualität und Lebensmittelsicherheit vereint. Mit Verkostung am Gongfu Cha Tisch frischer grüner Tees aus der Frühlingsernte 2016, unter anderem: Bio Lu'an Gua Pian, Bio Huang Shan Huang Ya (Gelbe Knospe) und Bio Long Jing. 20 € pro Person, mit Anmeldung. Anmeldung hier oder per email.
  8. Habe eine kurze Frage zum "Tea Tasting" ... wer kennt sich von euch da vielleicht aus? Die Prozedur ist ja eigentlich immer: 2,86 Gramm Tee müssen in 150 Milliliter [kochendem?] Wasser exakt fünf Minuten ziehen Aber wie macht man das beim grünen Tee, bei einem feinen Sencha oder Gyokuro der eigentlich für 60 oder 70 Grad warmes Wasser gedacht ist... Nehmen die Profis dann immer die für den Tee voraussichtlich später empfohlene Temperatur, oder wird alles einfach mit 100 Grad gemacht? Wie ist es bei feinem Darjeeling, wird dann 95 Grad warmes Wasser verwendet? Wer nicht weiss was gemeint ist, findet hier: http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article107604942/Was-macht-eigentlich-ein-Tea-Taster.html oder hier im Forum was...
  9. Fragestellung: Wäre es sinnvoll Tee Talk Standards für unterschiedliche Tee-Gruppen zu entwickeln um sich besser über einen Tee austauschen zu können? Oder sind wir viel zu individuell um uns auf sowas einigen zu können? Wie testet man eigentlich Tee? Tea Taster Set Tea Taster, sind wir welche?
  10. Liebes Forum, habe soeben bei dem 4. nationalen China Tee Wettberb, bzw. der 1. Chineasischen Tee Olympiade im Blindverkostungswettbewerb als Einziger aus 38 Teilnehmern alle 5 Tees ihren korrekten Tee Gradierungen zu ordnen können und dafür die Gold Medaille (15g, 999er) eingeheimst! Rechts neben mir die Direktorin des China National Tea Tester Instituts und nun wird gefeiert, in den kommenden Tagen berichte ich die Details... Sonnigen Gruß aus Hangzhou, Euer Cha-Shifu
  11. Liebe Teetalker, heute stelle ich eine weitere Grünteeart vor, die mehr und mehr der Nachfrage an Longjing weichen muss. Ähnlich wie die Qiandao Yinzhen, http://www.jadequell.de/teeladen/teeauswahl/silbernadel-knospen sieht sich der Xiangtee direkter Verdrängung durch Longjing Tee ausgesetzt. Die geringe Bekanntheit, lässt nur kleine Preise zu und dementsprechend geringe Gewinne, wohingegen sich mit Longjing Tee, selbst wenn er von ehrlichen Verkäufern als Zhejiang Longjing verkauft wird, weit mehr Gewinn erzielen lässt, als mit dem ebenfalls sehr nussigen Xiangtee. Sonntagnachmittag ergab sich kurzfristig die Möglichkeit eine meiner Teemeisterinnen zum Grünteeeinkauf auf den berühmten ZheNan Teemarkt in Songyang zu begleiten. Kurz vor Mitternacht angekommen, ging es um halb sieben auf den Markt und Mittags zum Zhoushan Berg, wo wir eine befreundete Familie besuchten, die gerade den Xiangtee für den Markt vorbereitete. Xiangtee wird traditionell Charcol geröstet (graue Apparatur), dass verleiht im den namensgebenden Duft. Nach dem Waschgang hat es nussigen Duft mit klar grün-gelbliche Ausgussfarbe. Geschmacklich kommt dieser Grüntee sehr konstant über die 6 Aufgüsse, bemerkenswert ist das cremige Nussaroma bei leicht herben Abgang, typisch Gebirgstee. Leider wird das Material häufig zu Lishui Longjing verarbeitet wegen des nussigen Aromas, eben lukrativer... Dieser Grüntee war meiner Frau und mir neu, aber haben ihn bereits ins Herz geschlossen wegen des nussigen Aromas, der traditionellen Charcol Röstung (wenn auch gering im Geschmack) und weil wir die herbe Frische von Bergtees mögen. Es grüßt Euer ChaShifu! Doku: flickr.com/photos/119133635@N07/sets/72157643347110753/
  12. Nun zum letzten bisher unbeschriebenen Tee aus der Aktion "chenshi chinatee no. 4" (hier im Forum). Der kleine 100g Bing wurde durch 5 geteilt, so sieht mein 20g-Anteil aus: Der Tee ist enorm fest zusammengepresst. Beim Abteilen meiner 6g-Portion für heute hatte ich Angst, zuviele Blätter zu beschädigen. Wie sich später rausstellen sollte, war es für solche Skrupel viel zu spät. Wie war der Tee denn nun? Wuchtig! Er hatte etwas von Gunpowder und einem Pfeifentabak (unaromatisiert), den ich früher sehr gerne geraucht habe. Dazu eine unaufdringliche Süße im Hintergrund, die dem Tee einen schön vollen und dichten Körper gegeben hat. Der Tee war mit 6g / 80ml recht heftig dosiert - dazu kam noch ein sehr stark zerfetztes Blattgut - das gab einen wunderbar deftigen Tee. Das Genusserlebnis hatte etwas von rauher See (was ich ungemein mag): ich wurde durchgeschüttelt, bekam salzige Gischt ins Gesicht ... und dann wärmte mich der enorm ausgeprägte süße Nachgeschmack wieder auf. Bislang habe ich ja gedacht, Rum oder Grog seien die typischen Seemanns-Getränke. Was für ein Quatsch, der Zhongmu passt viel besser! Wie stark zerfetzt die Teeblätter sind, kann man ja aus dem Bodensatz in der Tasse erahnen. In Wirklichkeit war es aber noch viel schlimmer: Aber auch wenn der Tee unattraktiv aussieht, keinen zarten oder milden Charakter hat - ich bin begeistert! Ein enorm ausdauernder Tee (20 Aufgüsse) mit tollem Mundgefühl, vollem & herzhaften Geschmack ... vor allem aber einem betörenden Nachgeschmack, der über eine Stunde nach dem letzten Schluck bei mir präsent blieb. Vielleicht habe ich ja eine leicht masochistische Sheng-Vorliebe: wenn es kräftig deftig ist, bin ich begeistert. Wieder ein Tee (wie schon der Dayi 8582), der keine Schönheit ist - aber mich sicher zum Wiederholungstäter macht. Wer eine längere Fassung mit mehr Bildern, meinem Damenbesuch und dem Soundtrack sehen möchte: mein Blog. Danke an Chris dafür, uns diesen Tee zugänglich gemacht zu haben!
  13. Nachdem gestern die Tees aus Chris' Aktion (click) angekommen sind, habe ich heute Zeit freigeschaufelt, um den ersten Tee davon richtig zu verkosten. Mehr so per Zufall fiel meine Wahl auf den einzigen Tuocha unter lauter Bing, der Haiwan Jiaxi 2007 war heute dran. Kurzfassung: verblüffender Tee! Wegen der festen Pressung habe ich ein ganzes "Nugget" in den gaiwan genommen. Während dieser Brocken sich über die Aufgüsse immer weiter öffnete, veränderte sich auch der Tee in meiner Tasse. Von anfänglicher Erdbeermarmelade zu später herbfrischem Salbeitee. Definitiv Daumen hoch und Glückwunsch an Chris für diese Wahl bei seiner China-Bestellung. Langfassung: Die wollte ich eigentlich aus meinen Notizen hier reinkopieren, aber das scheint nicht mehr zu funktionieren. Das Problem hatte ich neulich schonmal, als ich chinesische Zeichen reinkopieren wollte - da dachte ich, das läge am fremden Schrifttyp. @Joaquin: kann man das wieder aktivieren? Alles abzutippen ist mir dann doch zu lästig. Notlösung: obwohl ich mal wieder einen Verkostungsbericht zuerst und vollständig hier posten wollte, gibt es die Langfassung dann eben doch in meinem Blog (click). Im Blog komme ich wenigstens noch mit meiner Guttenberg-Technik weiter: copy & paste.
  14. Ich habe hier meinen Eindruck über einen Purple Pu Erh niedergeschrieben, der mal wieder aus der typischen Schublade herausfällt. Für alle, die einen Pu Erh bevorzugen, der in die Richtung Grüntee geht, ist dieser Tee das Richtige. Aber leider bietet de Bezugsquelle noch keine Möglichkeit, Tee über das Internet zu kaufen. Wer hatte von Euch schon mal das Vergnügen?