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  1. Hallo zusammen in die Tee-Talk-Runde! Mich würde interessieren, welches Wasser Ihr zum Tee bereiten gebraucht? Normales Leitungswasser? Gefiltertes Leitungswasser? Wenn ja, welcher Filter? Umkehrosmose? Gekauftes Wasser in Flaschen? (falls ja, welches) Ich persönlich nutze normalerweise nur normales Leitungswasser, bei meinen "Lieblingstees" nutze ich auch gerne ein gekauftes Wasser. (Lauretana Hochquellwasser) Bin gespannt, welches Wasser Ihr so nutzt
  2. Hallo Community Ich hatte vergangenes Jahr eine Eingebung weil ich gerne grünen Tee trinke und bei der Arbeit gern mal die Zeit aus den Augen verliere. Es ist mir schon öfter passiert, dass ich vor lauter Konzentration am PC vergessen habe, dass ich mir ja eben gerade einen Tee gemacht hatte und den Beutel rausnehmen muss. Das Resultat, der Tee schmeckte nicht mehr, war bitter und ich musste ihn noch mal machen. Ich habe mich dann am Wochenende mal zu Hause hingesetzt und einen Tee Timer entwickelt, der den Teebeutel nach Ablauf einer vordefinierten Zeit automatisch aus der Tasse zieht. Der erste Prototyp war klobig, eigentlich unpraktisch und hatte noch keine Batterie. Aber das Konzept funktionierte und ich hab das ganze dann noch verfeinert und am Ende kam ein hübsches Gerät heraus, das man im Büro problemlos auf dem Tisch betreiben kann, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Man hängt einfach den Teebeutel oder ein Tee-Ei an den Heber und startet das ganze. Der Heber schwenkt den Tee sogar noch während der gesamten Ziehzeit und wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Beutel (oder das Ei) aus der Tasse gezogen. Ich verkaufe das Teil mittlerweile auf meiner Webseite und versuche das Gerät weiter zu entwickeln. Ich würde jetzt gerne wissen, wie Ihr darüber denkt. Der Preis ist damit gerechtfertigt, dass ich die Dinger von Hand selbst aus hochwertigem Holz baue. Kein Kunststoff aus der Maschine. Hier meine Webseite: <Link entfernt>
  3. Kennt ihr das? Ihr habt euch mal wieder einen etwas teueren Sencha beim Händler eures Vertrauens gegönnt. Schon im Geschäft wart ihr überwältigt vom Duft des selbigen und zu Hause schließlich bereitet ihr ihn nach bestem Wissen zu. Das Ergebnis ist überwältigend. Er schmeckt wie er duftet, hat genau die richtige Balance zwischen Bitterkeit und Süße. Zudem ist er herrlich vollmundig. Fast sahnig…Ihr möchtet sofort all eure Freunde einladen, die vielleicht bislang dem Teegenuss eher ablehnend gegenüber standen, und ausrufen: „Seht ihr, deswegen liebe ich dieses Zeug so. Endlich habe ich die perfekte Zubereitung gemeistert - es hat auch lang genug gedauert.“ Am nächsten Tag greift ihr voller Vorfreude zu der neuerworbenen Teepackung, die ihr natürlich gewissenhaft verstaut hattet. Wie immer achtet ihr penibel auf die Temperatur des Wassers. Natürlich. Selbstverständlich benutzt ihr auch eine Waage zur Abmessung des Tees. NICHTS KANN NUN JEMALS WIEDER SCHIEF GEHEN. Ihr habt gefunden, wonach ihr so lange gesucht habt. Es ist das schönste Hobby der Welt und für das gestrige Erlebnis seid ihr auch bereit in Zukunft tiefer in die Tasche zu greifen! Ihr riecht an dem trockenen Tee … Ein Genuss - die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Dann der erste Schluck. Ernüchterung, grenzenlose Enttäuschung. Der Tee schmeckt nach nichts oder einfach nur bitter. Eventuell habt ihr auch einen der oben genannten Freunde dabei: „Na ja, schmeckt halt wie grüner Tee, du weißt ja, dass ich damit nichts anfangen kann.“ „NEIN! Gestern hat der noch total nach Kirsche geschmeckt …. WIRKLICH!“ Die nächsten Tage versucht ihr das ursprüngliche Erlebnis zu wiederholen. Schraubt an den Parametern. Mit mehr oder weniger Erfolg. Nicht schlecht… aber auch nicht überwältigend. Damals wart ihr wohl zu enthusiastisch, vielleicht habt ihr euch das alles auch nur eingebildet.Wahnsinn, wie schnell dieser Tee seinen Geschmack verliert. Eine Woche später dann die Überraschung … da ist er wieder der perfekte Geschmack! Wie habe ich das bloß hinbekommen? Ich frage mich, ob man das einfach akzeptieren muss oder ob ich hierzu doch noch die Ursache finde. Wie einfach war da noch die Zeit, als man einfach einen günstigen Gunpowder in der Tasse hatte und nichts erwartete bzw. erwarten durfte. Ganz ähnliche Erfahrung habe ich übrigens mit dem Brot backen … Da weiß man auch nie, wie die Hefe reagiert, ob der Teig richtig aufgeht, ob man zu lange oder zu kurz geknetet hat. Geht euch das eigentlich auch so? Ist japanischer Tee wirklich so empfindlich? Mein neuster Verdacht ist, dass es an der Kartusche des Wasserfilters liegt. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass mir der Tee immer am besten schmeckt, wenn die so in der Mitte ihrer Haltbarkeit angelangt ist. Am Anfang schmeckt der Tee immer etwas dünn und metallisch. Am Ende… na ja, das kennt ihr ja. Was haltet ihr denn, außer den bekannten Faktoren (Wasserhitze, Ziehzeit etc.), für unerlässlich bei der Zubereitung eines wirklich guten Senchas?
  4. Man findet viele Videos zu Teezeremonien und anderen Quatsch auf Youtube. Es gibt jede Menge Gongfu-Vorstellungen die uns erklären, dass das und nichts anderes DIE traditionelle Art der Teezubereitung ist. Daher meine Überraschung als ich dieses Video gefunden habe. Es gibt hier auf den Forum Leute mit deutlich mehr Erfahrung als ich, also alles was ich hier sage ist mit Vorsicht zu genießen. Dieses Video scheint alles richtig zu machen. Wenn man die zeitgenössische Quellen ließt, genau so stellt man sich die Song Dynastie hohe Teekultur vor. Der Wasserbehälter ist typisch mit einen spitzen Ende, die Schale ist auch stilistisch passend, der Tee wird tatsächlich so gut vorbereitet, dass der Schaum weiß ist... Ich finde auch das Video besser als das von Global Tea Hut. Dort wurden unpassende Schalen genutzt. Zusätzlich wurde die Vorbereitung und Servierung ein bisschen komisch gemacht. Hier ist das besagte Video: Um eine Ergänzung für interessierte zu verlinken, hier ein Video zu Song-Teekeramik: Bücher auf die ich meine Aussage zu Authentizität mache: Mair, Victor H. und Erling Hoh. 2012. The True History of Tea. London: Thames and Hudson Ltd. Benn, James A.. 2015. Tea in China: A Religious and Cultural History. Honolulu: University of Hawaii Press.
  5. Hallo, Wie bereitet ihr eure Mini Tuo Cha's zu? Mir wären so einige richtungsführende Hinweise hilfreich. Insbesondere der erste Aufguss und die Ziehzeiten. Wenn ich einen Mini Tuo Cha von 5-8 g habe, soll ich die ersten Aufgüsse um die 3-5 min ziehen lassen damit er aufgeht und die letzten Aufgüsse kürzer? Oder soll ich ihn aufbrechen oder ganz lassen? Und welche Wassermengen für einen Aufguss nehmt ihr? Welche Parameter wählt ihr und was könnt ihr mir empfehlen?
  6. Dann fange ich mal an. Ich bin durch die Massimo-Maschine vor Jahren zum Teetrinken gekommen. Leider war dort die Auswahl an verschiedenen Teesorten sehr klein, da deren Hauptaugenmerk auf Kaffee bzw. Kaffeegetränke lag. Dann kam vor zwei Jahren die Maschine von Special T auf den Markt, die aus dem gleichen Hause wie die Nespresso-Produkte stammen aber getrennt von diesen vermarktet werden und auch nicht in der Special-T-Maschine verwendet werden können. Mittlerweile gibt es regelmäßig an die 30 Teesorten dort zu kaufen. Anfang Oktober 2014 hat dann Teekanne auch eine Kapselmaschine für Tee auf den Markt gebracht, es sind zurzeit 24 Teesorten erhältlich und die Maschine ist mit den Kapseln von K-Fee kompatibel, wenn auch von einem Gebrauch dieser abgeraten wird. Gibt es außer mir noch andere Leute hier im Forum, die Erfahrungen mit Teemaschinen, insbesondere für Kapseln haben?
  7. Ein deutscher Unternehmer möchte mit Teaballs die Zubereitung von Tee vereinfachen und dessen Zubereitung einfach als praktisch transportierbare Kügelchen im Spender realisieren. Seine Teaballs sollen völlig naturbelassen, sofort im heißem oder kalten Wasser auzuflösen und der Tee damit sofort trinkbar sein. Als reine Pflanzenextrakte sind die Teaballs in den Geschmacksrichtungen Pfefferminztee, Früchtetee, Kamille, Schwarzer Tee und Grüner Tee geplant. Das Projekt soll am 14. Mai offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt werden und evtl. als Kickstarter-Projekt eine Finanzierung geplant werden. Für ambitionierte Teetrinker sicher keine Alternative, aber als leicht transportierbarer Instanttee und für bisherige Teebeuteltrinker, sind die Teaballs eine mögliche Alternative. Der bisherigen Produktwerbung nach zu Urteilen, sind Teebeuteltrinker eindeutig die Zielgruppe . Der Erfolg einer solchen Kampagne wäre sicher auch sehr vom Resultat abhängig, wie gut am Ende tatsächlich der Tee aus diesen Teaballs schmeckt. Auf das sensorische Erlebnis wäre ich durchaus gespannt, wobei ich mir noch nicht vorstellen kann, dass hier ein adäquates Ergebnis erzielt wird. Hier wäre aber zu unterschieden, ob ein solches Resultat auch von der Masse an Teebeutelntrinkern überhaupt wahrgenommen wird? Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass ein solcher Weg in der Vergangenheit noch nicht ausprobiert und gegangen wurde und daher seine Gründe hat, warum es bis heute nicht realisiert wurde. Ein zweiter Punkt wäre natürlich die Wirtschaftlichkeit eines solchen Produktes. Wie hoch wäre der Preis pro Tasse im Vergleich zu einem Teebeutel? Da es ein Produkt für den Alltag ist und sich an die breite Masse richtet, dürfte der Preis pro Tasse nicht höher liegen als für einen Teebeutel. Ich frage mich auch, ob diese Kugeln so fest gepresst werden können, dass sie ohne Beschädigung transportierbar sind und in der Konsistenz dennoch so beschaffen sind, dass sie sich sofort in Wasser auflösen? Ich finde die Idee nicht schlecht, wobei damit für Teetrinker auch die Ziehzeit wegfällt, was viele bei Teebeutel aber ohnehin nicht oder nachlässig beachten und somit kaum relevant für die Masse ist. Immerhin gibt es die Premiumvariante des gepressten Tees ja schon seit Jahrzehnten und in XXL, in Form von Pu-Erh Tee
  8. Hallo zusammen, ich bereite meinen Tee mit dem Gastroback Teegerät zu. Eigentlich ganz einfach, Teemenge für nen Liter abwiegen, Gradzahl und Ziehzeit einstellen und los gehts. Ab und zu kommt es vor, dass mir der Tee überläuft, obwohl ich immer nen Liter zubereite. Kommt meist bei Kräutermischungen vor. Heute ist mir das sogar bei nem halben Liter passiert, in dem ich ne Probe vom Tee Gschwender zubereiten wollte. Woran kann das liegen? Kann mir da bitte einer helfen von Euch?
  9. Hallo, wie bereitet man einen sehr bröseligen Fukamushicha am besten zu? Hier mal mein "Ausgangsmaterial": Feiner Staub, nur wenige größere Blattteile. Aufgebrüht, ziemlich breiig: Mit der Shiboridashi gestaltet sich das nun recht schwer. Lasse ich den Deckel dicht aufliegen, verstopft der Brei den Ausguss und es bleibt viel Wasser zurück (auch mit Ausschütteln). Lasse ich den Schlitz weiter offen, plumpst mir viel Blattgut raus. Damit ich das nicht in der Tasse habe, nehme ich ein Teesieb - welches sich natürlich zusetzt. Nun habe ich noch eine Kyusu mit (feinem) Kugelsieb, wo es nicht besser ist. Und nun? Die ersten beiden Aufgusse sind nicht so krass. Im ersten läuft alles noch sauber ab und ich habe auch eine recht klare Tasse, mit dem zweiten Aufguss kommen dann auch die Schwebstoffe mit, die sich mittlerweile gelöst haben. Danach wird es stetig schlimmer. Muss ich mich hier auf 2 Aufgüsse beschränken? Gibt Fukamushicha überhaupt mehr her? Die weiteren Aufgüsse schmecken mir noch, ich könnte aber vermuten, dass die Infusion an sich nichts mehr hergibt und ich nur noch die Schwebstoffe schmecke?
  10. Hallo Zusammen, ich trinke viel Kaffee seit Jahren, den ganzen Tag über verteilt. Mir bekommt das Zeug aber nicht mehr so wirklich, also bin ich in letzter Zeit dran, eine Alternative zu finden. Ich habe mir, bitte nicht hauen, vor ein paar Wochen zum probieren schwarzen Beuteltee gekauft. Er schmeckt ganz gut, hiervon mache ich jetzt morgens immer eine große Kanne fertig und fülle die um in eine Thermoskanne und nehme die mit auf Arbeit und trinke dann davon. Seit ich mich nun mehr informiere und schlau mache stoße ich aber nur auf Videos und Beiträge, in denen die Leute das Teetrinken zelebrieren, mehrere Aufgrüsse machen, nirgendwo gibt es Leute, die das so machen wie ich, so kommt es mir vor. Frage 1: Bin ich da wirklich so allein? Frage 2: Ich suche nun also einen guten schwarzen Tee, der keine Millionen kostet und den ich wie bisher auch morgens zubereiten kann, umfüllen kann und den ganzen Tag über verteilt trinken kann, ohne dass er am Ende schlecht schmeckt. Für mehrere Aufgüsse oder irgendwelche Zelebrierungen habe ich keine Zeit, ist auch nicht meins mich damit näher zu beschäftigen. Danke euch allen schonmal!
  11. Hi, ich bin kein ausgewiesener Teetrinker, aber so ne gewisse Vorgehensweise ist mit beim Teekochen dann doch bekannt 🤣 meine Freundin hat heut Tee gemacht; Mann ist dann doch mal krank und heißer Tee tut Hals gut; sie hat das kochende Wasser in meinen Pfefferminztee gegossen, und direkt Honig rein. ist das jetzt falsch? Ich würde sowas nämlich nie tun. Was zum süßen kommt für mich erst NACH dem ziehen rein....!?
  12. Hallo an alle ich hätte da ein kleines Problem mit aromatisiertem Grüntee. Ich versuche mich gerade an aromatisiertem Grüntee Vanille. Soweit so gut ... ich finde der Tee wird nicht bitter sondern mehr sauer .... kann das überhaupt sein? Habs 2 mal versucht - 12 Gramm / Liter Ziehzeit 4 Minuten -- am nächsten Tag neuer Versuch diesmal 6 Gramm / 0,5 Liter 3 Minuten. Ich habe den Eindruck, dass der Tee beim bzw. nach dem Schlucken, sauer schmeckt. Ein klein wenig so wie Essig. Ich hoffe ich konnte euch das Problem ausreichend erklären und vielleicht habt ihr ja einen Tip was ich falsch mache bei der Zubereitung oder liegts etwa am Tee? Vielen Dank für eure Antworten LG Andi
  13. Hallo an alle, ich bin hier der Neue :-) Hier im Forum und auch als Teetrinker. Deshalb hätte ich auch jetzt erstmal eine Frage bezgl. Teezubereitung bzw. Menge. Wir bereiten die Tees meist im Teekocher zu und nehmen immer 1 Liter Wasser. Wir wiegen den Tee ab, weil ich denke da ist die Dosierung genauer. Deshalb nun meine Frage: Wieviel Gramm Tee soll man denn am Besten pro Liter verwenden bei Früchte-, Schwarz- Grün- oder Olongtees? Sicher kann man das nicht so genau sagen, weil Geschmackssache und so, aber vielleicht gibts ja sowas wie eine "Faustregel" - einen kleinen Anhaltspunkt für die einzelnen Teesorten. Vielen Dank schon mal für eure Antworten LG Andi
  14. Hallo Leute, wir haben nun einen Blog auf unserer Webseite https://www.roberts-teehaus.de/blog Unser wichtigster und erster Text ist der Tee-Ratgeber. Im Tee-Ratgeber versuchen wir die wichtigsten möglichen Fragen zur Zubereitung und Lagerung von Tee zu beantworten. Viele Grüße Robert
  15. Hallo liebe Community, ich brauche mal eure Erfahrung. Ich hab mir heute zum ersten mal Gyokuro zubereitet. Habs zweimal versucht einmal mit 50° 2 minuten und einmal mit 60° 1,5 minuten. Nun schmeckt der Tee sehr nach Spinat ist das normal oder mache ich etwas falsch? Danke schonmal im vorraus!
  16. Hallo liebe TeeTalk-Gemeinde, ich bin ein "Teeneuling" und wies scheint ebenso auf die Dr. S Masche reingefallen und hab mir von sunday.de mal zum testen einen wie ich zumindest dachte hochwertigeren Gyokuro bestellt (Gyokuro Shibushi Saemidori Bio ). Nun da ich bereits ein bisschen im Forum gestöbert habe und die Zubereitung von Dr. S falsch sein soll, wende ich mich an die Community. Leider habe ich über die SuFu keine Thread gefunden in welchem die Zubereitung des Gyokuro behandelt wird, kann mir hier eventuell jemand aushelfen? Ich hab mir vorerst nur ein Edelstahlsieb, Wasserfilter und einen Holzlöffel bestellt (werde mir wahrscheinlich später eine Kyusu zulegen). Vielen Dank schonmal im vorraus!
  17. Ich hätte da wieder eine Frage - wir suchen gerade eine Stoppuhr die preislich günstig ist und nicht diesen nervigen ultra lauten Wecker Pieper hat, den die meisten haben. Wir haben schon zwei Stoppuhren getestet und beide waren ein Reinfall. Selbst wenn man hinten die Lautsprecher mit Klebestreifen abklebt, waren diesen zu Laut. Wenn man nun bedenkt, dass vielleicht im selben Moment 10 Leute bei uns eine Gongfu Session genießen, dann ist das für alle Beteiligten etwas nervig. Gibt es eine Stoppuhr mit keinem Ton oder eine wo es nur einmal kurz und knapp Pieps macht und gut ist?
  18. Guten Abend liebe Kollegen des außergewöhnlichen Tees! Erst kürzlich habe ich zwei Silver Needle aus unterschiedlichen Orten Chinas erhalten und möchte euch von meinen GANZ SUBJEKTIVEN Eindrücken teil haben lassen. Der erste Tee kommt aus der Provinz Yunnan und kostet etwa 8€ / 50g. Der zweite Silver Needle stammt aus seiner, sowie ich weiß, Ursprungsstadt Fuding und kostet mit 15€ / 50g fast das Doppelte. Ich persönlich liebe diese Art von Tee nicht zu stark zu dosieren. Etwa 2g Tee auf 100ml (kleiner Gaiwan) Wasser. Mit der Temperatur und Ziehzeit habe ich mich die ersten Male echt mal spielen müssen. Dabei habe ich herausgefunden, dass mir der Tee zwischen 85 und 90°C am Besten schmeckt. Ziehen lasse ich ihn in ganz klassisch also, dass sich die Knospen im Wasser "aufstellen" und zu tanze bzw. zu sinken beginnen. Das geschieht bei genannter Temperatur nach ca. 4 Minuten. Gießt man kühler auf, verlängert sich auch die Ziehzeit. Der Tee schmeckt dadurch sehr aromatisch und extrem süß. Ich war erstaunt wie süß und lieblich ein Tee überhaupt schmecken kann. Sehr lecker! Mir fehlt beim Abgang aber das gewisse etwas und habe es deshalb mit mehr Temperatur versucht. Gießt man heißer auf, verkürzt sich die Ziehzeit und der Tee wird weniger süß, dafür kommen vor allem beim Abgang mehr die "dunklen" Geschmacksrichtungen, wie feuchte Erde sowie eine leichte schärfe hervor. Mit den 85-90°C habe ich für mich also so ein Mittelding gefunden, das mir sehr gut schmeckt. Nun meine Frage an euch, wie bereitet Ihr eure Silver Needle Tees zu und mit welcher Ziehzeit und Temperatur macht ihr die Folgeaufgüsse?
  19. Wenn ihr mit einem Wort in einem Satz erklären müsstet, dass man am Anfang den ersten Aufguss nicht trinkt, sondern wäscht und sofort abgießt, wie würdet ihr dies beschreiben, sodass es ohne großen Erklärungsbedarf auch ein Unwissender verstehen könnte. Ich stehe nämlich gerade vor diesem Problem! Der derzeitige Satz würde lauten: "Vor dem ersten Aufguss, Tee mit kochendem Wasser aufwecken und sofort abgießen" - würdet ihr diesen Satz so verstehen bzw. kann man diesen so lassen, auch wenn ihr Neu im Teesektor wärt oder wie würdet ihr Rinse auf Deutsch beschreiben? Aufwecken, Teewaschgang, Waschung, Waschen oder Durchspülen?
  20. Ein Hallo an das Forum Von seiner letzten Dienstreise hat mein Bruder mir Tee mit gebracht ( Das Geschenk eines Handelspartners ). Es ist ein Hei cha aus An Hua. Wenn ich das bis jetzt richtig gegooglet habe, ist das ein schwarzer Tee. Den Schriftzeichen könnte er aus 2007 sein . Könnt ihr mir sagen welche Qualität der Tee hat ? Und ganz wichtig, wie bereite ich ihn zu ? Vielen Dank für die Hilfe Thomas
  21. Bringt es was wenn ich das erste Teewasser vom grünen Tee wegschütte und erst den zweiten Aufguss genieß, habe ich so etwas bezweckt was es die Pestizide und wer weis was noch vom grünen Tee angeht? Wenn jetzt dieser nicht 100% Bio ist.
  22. Wie macht ihr das, oder ist es von Tee zu Tee unterschiedlich. Wenn der Tee zieht soll man den Deckle drauf lassen das kein Sauerstoff zu dieser Zeit dazu kommt, oder soll Deckel ab?
  23. Wir leben in einer sich immer weiter automatisierenden Welt und dies wird auch nicht vor dem Tee halt machen. Es gibt ja schon so einige technische Hilfsmittel bei der Teezubereitung, aber so der ultimative Kick, der auch alteingesessene Traditionalisten überzeugen würde, der fehlte bisher. Und ganz im Ernst, das wird auch noch sehr lange auf sich warten lassen. Aber es gibt zumindest hin und wieder mal ein paar nette Roboterdemos, die sich an der Teezubereitung versuchen Chinese Tea Art - AUBO i5 Dual-Arm Robot
  24. Hallo, die furchteinflößende Vielfalt an Zubereitungsarten bei Sencha kann einen Anfänger gehörig in den Wahnsinn treiben. Wenn schon alleine der Lieferant auf der Packung zwar Zeit, Temperatur und Teemenge halbwegs spezifiziert (bei einem TL als Mengeneinheit wird dem kleinen Nerd in mir ganz ganz übel), bei der Wassermenge dann aber so abenteuerliche Werte wie 100-300ml erwähnt werden, dann sind das für den Anfänger zu viele Freiheitsgrade. Mir ist schon klar dass es hier nie ein Universalrezept geben wird, und man sich immer durch etwas trial&error an das eigene Optimum herantasten muss, denn immerhin geht es hier um ein Naturprodukt das immer unterschiedlich sein kann. Wenn man aber nun vor einer bescheidenen Menge von 40g gar nicht günstigem Tee sitzt, dann ist die Anzahl der Versuche die man damit treiben kann nicht endlos. Es gibt auch einige Seiten im www die sich damit außeinander setzen, aber manche kommen mir irgendwie seltsam vor. Mich würde daher eher die Meinung der, im positivsten aller Sinne, Tee-Verrückten hier im Forum interessieren. Vielleicht kristallisiert sich ja ein gemeinsames Nenner heraus (vermutlich aber nicht). Was wäre die Start-Empfehlung für die Zubereitung (Gewicht, Menge Wasser, Wassertemperatur und Ziehzeit) von Sencha normaler Qualität? Und welche Parameter würdet ihr in welche Richtung verändern wenn es um Top-Qualität geht?
  25. Heyho, ich stell hier ja recht viele Fragen und versuche mich jetzt mal an einer recht Unorthodoxen: Darf man Tee aufwärmen? Ich erinnere mich noch an meine Ausbildungszeit auf einer Rettungswache, wo man verständlicherweise öfter einmal seinen Kaffee kalt werden ließ. Manche Kollegen waren so hartgesotten, diesen in der Mikrowelle wieder zu erwärmen nach einem Einsatz. Ich hab das mal probiert und fand es nur gruselig. Da kaltgewordener (Filter-)Kaffee an sich aber schon bedeutend an Qualität verloren hat und Tee auch kalt nicht unbedingt schlecht ist, könnte es ja bei Tee anders sein. Also habe ich das mal prompt mit meinem heutigen Tee ausgetestet, indem ich zwei Aufgüsse meines schönen 2013er Fengqing Gushu für diesen Versuch in den Ring warf. Einen ließ ich auskühlen, um in dann für 30 Sekunden in der Mikrowelle zu erhitzen, den anderen brühte ich direkt frisch auf. Die kleinen Unterschiede würde ich beim direkten Vergleich eher auf die unterschiedlichen Aufgüsse schieben, da der frische Aufguss insgesamt etwas runder und weniger bitter war. Wie sind eure Erfahrungen? Zerstört das in euren Augen die Ästhetik eines Tees? PS: Warum überhaupt erwärmen? Man kann eine größere Menge an Tee vorbereiten, indem man mehrere Gong Fu Aufgüsse zusammengießt. Diese sind dann natürlich recht kalt bei 4-5 zusammengeführten Aufgüssen.