Klar, richtiger Tee ist eine andere Liga - nur dass das gesagt ist. Aber es gefällt mir, in der Natur verschiedenes zu sammeln, für mich gibt dies dem Genuss eine zusätzliche Dimension. Und man kann dadurch auch ein tieferes Gefühl für die saisonalen Abläufe in der Natur kriegen, bspw. wann die Linden blühen. Ich kenne mich auch etwas mit Wildpflanzen zum Essen aus, aber auch für einen "Naturtee" für den Abend ist dies etwas erfreuliches, wenn man dann auf Koffein verzichten möchte.
Der erste ganzjährige Tipp: Kiefernnadeln Witzig nebenbei, dass ein chinesischer Grüntee genau danach benannt ist (welchen ich übrigens auch schon öfters wirklich genossen habe).
QuoteZitat Die Kiefer ... erkennst Du ganz leicht an ihren Nadeln, denn diese unterscheiden sich deutlich von allen anderen Nadelbäumen: Die Nadeln der Kiefer wachsen nicht einzeln am Ast entlang, sondern in einer Scheide, die jeweils zwei bis fünf Nadeln umfasst. Statt einzelner Nadeln hat die Kiefer also immer gleich ein ganzes „Nadelbüschel“. Zusätzlich sind Kiefernnadeln deutlich länger als bei Tanne oder Fichte: Fichtennadeln sind 1-2 Zentimeter lang, Tannennadeln 1-3 Zentimeter und Kiefernnadeln 3-8 Zentimeter. Kiefernnadeln sind extrem biegbar und flexibel.

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Hier zur multimedialen Untermalung noch ein unterhaltsames Video von einem Outdoor-Liebhaber:
Der nette Typ im Video scheint da zwar noch nicht zu wissen, dass Kiefernnadeln besser schmecken als Fichtennadeln, aber er sammelt auch Brombeerblätter, die ebenfalls ganzjährig einen leckeren Naturtee ergeben (dies als 2. Tipp).