Hallo, mein als Unterwegs-Set gedachtes Braugefäss ist angekommen. (https://www.amazon.de/gp/product/B07QCSV2F3?ie=UTF8&psc=1&linkCode=ll1&linkId=2bf29cfa3ba795fc4ea0844665c40475&language=de_DE&ref_=as_li_ss_tl&tag=kaffee-tee-21 [Anzeige]
Jetzt (hatte aufgrund der langen Wartezeit auch Zeit mich mit der materie zu beschäftigen) frage ich mich:
was ist das genau? Gaiwan, Shibo?
Hauptmerkmal ist natürlich das doppelwandige Titan: sehr gut zum anfassen, aber man kann natürlich nicht von "aussen" vor- oder nachwärmen.
Ich will jetzt nicht gleich noch mehr Kännchen usw. kaufen, aber: wie weit komme ich mit dem Ding?
Soweit ich das verstehe, kommen Tonkannen hauptsächlich bei Puh err, Olongs, Schwarzem Tee zum tragen. Ich will auhc haupstächlich grüne Tees erstmal machen. Spricht hier was für den zusätzlichen zwingenden Erwerb eines "echten" Gaiwans, oder eines Shibos?
Was mir auffällt, ist (durch die nicht mögliche "Aussenerhitzung") daß bei grossen Pausen zwischen den Aufgüssen natürlich Tee und Innenseite dann relativ abgekühlt sind. Ist es in so einem Falle absoluter Standard das Brühgefäss von aussen zu erwärmen? Beim normalen Gaiwan würde doch aber auch dann das Wasser in selbigen "reinschwappern"?
Mach ich hier ein Problem, was es so gar nicht gibt? Gute Kannen kosten ja und ich will erstmal üben.
Wäre interessiert, was ein Teekenner zu diesem Brauteil sagt. Wie weit komme ich damit?
(kurze Anmerkung: bin GongFu Neuling und aufgrund einer kaputten Espressomaschine einerseits, der räumlichen Nähe zu "Teewald" andererseits ziemlich angefixt von der Materie und sehr interessiert auch hochwertige Tees gut zu brühen. Hab hier schon einiges gelesen, natürlich viele Videos von Teekontor Kiel, Mai Leaf usw. geschaut und bin vom Espressotrinken durchaus geschult in der Aromaerkennung. Das nichtwissen um Gong Fu und die jahrelang immer mal praktizierte "westliche" Brauart, hat mich bis jetzt nie zum teetrinker werden lassen, aber jetzt scheint ein Knoten geplatzt zu sein;-))
