Was ist das genau? (Typ Teekanne)

Die Voranmeldung zur Tee-Convention "Teezui 2026" hat begonnen.
Hier findest du weitere Informationen.
  • Hallo, mein als Unterwegs-Set gedachtes Braugefäss ist angekommen. (https://www.amazon.de/gp/product/B07QCSV2F3?ie=UTF8&psc=1&linkCode=ll1&linkId=2bf29cfa3ba795fc4ea0844665c40475&language=de_DE&ref_=as_li_ss_tl&tag=kaffee-tee-21 [Anzeige]

    Jetzt (hatte aufgrund der langen Wartezeit auch Zeit mich mit der materie zu beschäftigen) frage ich mich:

    was ist das genau? Gaiwan, Shibo?

    Hauptmerkmal ist natürlich das doppelwandige Titan: sehr gut zum anfassen, aber man kann natürlich nicht von "aussen" vor- oder nachwärmen.

    Ich will jetzt nicht gleich noch mehr Kännchen usw. kaufen, aber: wie weit komme ich mit dem Ding?

    Soweit ich das verstehe, kommen Tonkannen hauptsächlich bei Puh err, Olongs, Schwarzem Tee zum tragen. Ich will auhc haupstächlich grüne Tees erstmal machen. Spricht hier was für den zusätzlichen zwingenden Erwerb eines "echten" Gaiwans, oder eines Shibos?

    Was mir auffällt, ist (durch die nicht mögliche "Aussenerhitzung") daß bei grossen Pausen zwischen den Aufgüssen natürlich Tee und Innenseite dann relativ abgekühlt sind. Ist es in so einem Falle absoluter Standard das Brühgefäss von aussen zu erwärmen? Beim normalen Gaiwan würde doch aber auch dann das Wasser in selbigen "reinschwappern"?

    Mach ich hier ein Problem, was es so gar nicht gibt? Gute Kannen kosten ja und ich will erstmal üben.

    Wäre interessiert, was ein Teekenner zu diesem Brauteil sagt. Wie weit komme ich damit?

    (kurze Anmerkung: bin GongFu Neuling und aufgrund einer kaputten Espressomaschine einerseits, der räumlichen Nähe zu "Teewald" andererseits ziemlich angefixt von der Materie und sehr interessiert auch hochwertige Tees gut zu brühen. Hab hier schon einiges gelesen, natürlich viele Videos von Teekontor Kiel, Mai Leaf usw. geschaut und bin vom Espressotrinken durchaus geschult in der Aromaerkennung. Das nichtwissen um Gong Fu und die jahrelang immer mal praktizierte "westliche" Brauart, hat mich bis jetzt nie zum teetrinker werden lassen, aber jetzt scheint ein Knoten geplatzt zu sein;-))

  • Zuerst ersteinmal Willkommen im Forum👍

    Was die Form deines Teesets angeht: die ist an einen Shibo angelehnt: Shiboridashi heißt grob/sinngemäß sowas wie "Auspressgefäß". Das heißt, das beim ausgießen das Blattgut auf eine Art Sieb oder Rillen/Löcher fallen und so einen Wiederstand oder ein "natürliches" Sieb bilden. Da du aus der Kaffee Welt kommst, denk einfach an eine Expressomaschiene. Ein klassischer Gaiwan dagegen hat kein festes Sieb, hier erzeugt man mit dem Deckel einen Schlitz durch den das Wasser abfließen. Hab die "spar" Version aus Keramik und bin (fast) voll zufrieden: Mir ist mein Teeset (100ml) bei 10 Aufgüssen alleine etwas zu groß, weshalb es haubtsächlich auf Reisen mit anderen Teetrinkern zum Einsatz kommt. <- Aber was spricht dagegen nur die Hälfte zu füllen? Dieses Teeset könnte bei entsprechender Pflege lange Jahre gute Ergebnisse erziehlen.

    Man spricht hier gerne davon, dass bestimmte Tonsorten den Geschmack annehmen und so den nächsten Tee der darin gebrüht wird beeinflussen: Dies ist allerdings nur bei unglasierten Keramiken der Fall: Porzellan, Glas und Metall sollten eigentlich ziemlich geschmacksneutral sein. <- Habe schon längere Zeit einen Metalldeckel einer Thermosflasche als Haupttrinkgefäß im einsatz mit entsprechenden Verfärbungen und bis jetzt noch keine Negativen Effekte auf den Geschmack bemerkt. Von dem Wärmeverlust würde ich mich an deiner Stelle nicht abschrecken lassen: einfach Deckel drauf und nicht zu lange warten mit den Aufgüssen. <- Man braucht nicht immer weltklasse Ergebisse, gute aber sehr konsistente Ergebnisse sind i.d.R mehr als genug.


    In der Teewelt gibt es viel Mythos und Romantik, die zwar durchaus Scharm besitzen, aber nicht unbedingt messbare Verbesserungen erzeugen. Also mit allen Vorschlägen immer kritisch umgehen, grade wenn man neu in die - auf neudeutsch- Bubble eintritt.

    Noch ein kleiner Nachtrag zu Thema Reisen und Teekannen:

    Sei dir bewusst, das du auf Reisen sowieso die Parameter nicht unbedingt immer voll unter Kontrolle hast. Mir ist mal auf einer Reise ein ziemlich teures Ton Kännchen zerbrochen.... Keine schöne Erfahrung, die du mit dem Teeset warscheinlich/hoffentlich nicht machen musst👍

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    vor 1 Stunde schrieb FireStream: die ist an einen Shibo angelehnt

    Ich verweise einmal kurz hierauf und frage dann mal pöse nach:

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    vor 16 Minuten schrieb Paul: - aus Titan - chinesisches Titan

    gegen chinesische Blätter hast du aber nix einzuwenden, oder?🤣


    @frenchcopper: auf teesets von Amazon, Ebay und Aliexpress (wenn sie als solche betitelt werden) reagiert man hier schonmal etwas... sagen wir speziell... Und das beste an der Sache: guck dich mal um, wie viel Zeug von Ali und co. hier inkognito im Forum mitschwimmen und dann auch noch gelobt werden🤣

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    vor 33 Minuten schrieb Paul: Das ist keine Shibo! Das ist ein Blechding - aus Titan - chinesisches Titan, für 98 Mäuse

    bitte nicht über Stil streiten! ich habe was gesucht was leicht und stabil ist um im Wald tee zu machen. Doppelwandiges Titan ist in der Herstellung sehr aufwendig, deshlab stets sehr teuer. Habenseite: es funktioniert! (klein, leicht, stabil, du kannst es mit den Händen anfassen...)

    Design finde ich auch gut. Es könnte einen tacken besser verarbeitet sein und natürlich ist es kein edles handgemachtes Tonteil....

    Das war auch gar nicht meine Frage, denn irgendwie hat der Designer für mich alles zusammengewürfelt: Gaiwanform und GaiwanHandling, Nase vom Shibo und Filter der Kyuso. Mich interessierte halt, wie der Teekenner das zuordnet und wo dann die echten praktischen Grenzen (in der Qualität) des Teils liegen.

    Weil: klar bin ich schon längst am schauen nach wundervollen echten Shibos, oder einer Kyuso, aber das Zeug ist teuer und wie gross ist dann der Fortschritt im Vergleich? Als ich das Titanteil vor über 4 Wochen orderte, wusste ich noch wenig über Gong Fu, erst im Recherchieren, was man eigentlich mit so einem Teil traditionell macht, bin ich dann auf die ganze Materie gekommen, insofern war das Teil nicht nur teuer, sondern seehr teuer, weil ich mir jetzt auch noch teure Tees kaufe;-))

    Im übrigen tummeln sich bei mir jetzt 3 Metalle auf dem Teetisch: Kupfertablett/Kupferkessel (Handgehämmert). Silberschale (handgehämmert) und nun Titan. Finde ich gar nicht soo schlimm. Upgrade jederzeit, wenn ich verstehe, was mir was an Qualität bringt.

    @FireStream Danke für die Hilfestellung! Auch hier könnten die Teeliebhaber doch von den Chinesen lernen: Tradition und pragmatische Moderne müssen sich nicht ausschliessen. Aber gut zu wissen, daß ich hier erstmal ein bei Mondschein getöpfertes, nur teilweise gebranntes und mit Scherben aus der Ostasiensammlung August des Starken veredeltes Teekännchen posten muss, um ernst genommen zu werden;-)))

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    vor 12 Minuten schrieb frenchcopper: Weil: klar bin ich schon längst am schauen nach wundervollen echten Shibos, oder einer Kyuso, aber das Zeug ist teuer und wie gross ist dann der Fortschritt im Vergleich? Als ich das Titanteil vor über 4 Wochen orderte, wusste ich noch wenig über Gong Fu, erst im Recherchieren, was man eigentlich mit so einem Teil traditionell macht, bin ich dann auf die ganze Materie gekommen, insofern war das Teil nicht nur teuer, sondern seehr teuer, weil ich mir jetzt auch noch teure Tees kaufe;-))

    Geht viel über die Psychologische/Mythos/Ästetik -auch des Handgemachten- Ebene. Am anfang würd ich sagen: erstmal anständigen Tee kaufen und den dem eigenen Geschmack nach aufbrühen lernen, Feintunen kann man später immer noch👍 und ob der gewinn dann wirklich groß genug ist, ist ne ganz andere Frage...

    Bei interesse mal nen Blick reinwerfen: https://onlinemarketing.de/branding/psych…auft-der-mensch

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    vor 15 Minuten schrieb frenchcopper: Aber gut zu wissen, daß ich hier erstmal ein bei Mondschein getöpfertes, nur teilweise gebranntes und mit Scherben aus der Ostasiensammlung August des Starken veredeltes Teekännchen posten muss, um ernst genommen zu werden;-)))

    Anders rum wird ein Schuh draus: Solang man nicht sagt das sie von Ali kommen sind sie schön👹

    Ach ja: weil da in dem deinem Post die frage schon halb mitschwingt:

    Guckst du hier am besten auch mel rein👍

  • Ja, hatte ich schon gelesen;-) Naja, ich unterscheide schon zwischen "geht ganz gut"/praktikabel und: "komplexes High End Tuning". Ist beim Espresso leider genauso, wo für die letzten Quentchen Geschmack viele viele Euro fällig werden. Aber für die absoluten High End Sorten lohnt das dann auch. Stelle ich mir beim Tee genauso vor. Aber gut, ich lerne ja hier erstmal und gelobe auch Besserung bezüglich der Erwähnung schlimmer Verkaufsportale;-) Das Ding ist ja: bei mir ums Eck ist Teewald, da bekomme ich zum einen einige Fragen beantwortet und auch eben die ganze Palette des Meistertons (Kännchen usw.) Nur dort wird mir niemand den pragmatischen Teil des Teebrühens sagen können/wollen, denn so ein Laden muss ja zwingend auch die Kunst verkaufen;-)

    Seis drum, ich brüh erstmal los und das - dank Titan - wann und wo es mir gefällt. Immerhin habe ich mir schon mal für zuhause ne kleine Glaskanne und einen doppelwandigen Glaspitcher geholt, das sollte auch ganz gut funktionieren (will ja auch mal was sehen). Interessanterweise bin ich mit Teeschälchen (zum letzlichen trinken) ganz gut gesegnet, denn diese wiederum erwiesen sich auch als wunderbare Espressoschälchen, so daß ich hier grosse Auswahl an Trinkgefässen habe zum Studium der degustatorischen Eigenschaften.

  • Noch ein Tipp für dein Studium der degustatorischen Eigenschaften:

    -pro Tasse aufgießen (Tassen am besten gleich groß) -> nicht zu groß wählen/bzw. zu voll machen

    -direkt hintereinander aufgießen: Tasse erst mal wegstellen bis du so 6-10 Aufgüsse gemacht hast

    Dann, wenn alle Trinktemperatur haben testen und Unterschiede fixieren.... (erst die Arbeit dann das Vergnügen😂)

  • Warum nicht? wenns dem Erkenntnissgewin zuträglich ist?

    Studium kommt immerhin von studere:😇😋 (hätte nie gedacht das ich den Mist nochmal brauche)

    studēre, studeō, studuī,- (e-Konjugation) https://www.navigium.de/latein-woerter…S,AKT)#markierthttps://www.navigium.de/latein-woerter…S,AKT)#markiert

    studere: Inf. Präs. Akt.

    [*] sich beschäftigen, sich bemühen um, versuchen (b.Dat.) [*] für jemand Partei nehmen, begünstigen, fördern [*] streben nach, trachten nach, wollen, wünschen (b. Inf.) [*] studieren, sich widmen, sich bilden (b. Dat.) [*] sich wissenschaftlich betätigen, philosophieren https://www.navigium.de/latein-woerterbuch/studere [/list]

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    vor 22 Stunden schrieb FireStream: auf teesets von Amazon, Ebay und Aliexpress (wenn sie als solche betitelt werden) reagiert man hier schonmal etwas... sagen wir speziell... Und das beste an der Sache: guck dich mal um, wie viel Zeug von Ali und co. hier inkognito im Forum mitschwimmen und dann auch noch gelobt werden🤣

    Das ist nicht unbegründet. Wenn du mal bei einer Runde mit einer richtigen Yixing mittrinken kannst, wirst du es möglicherweise langsam beginnen zu verstehen.

    Und nebenbei: es gibt gesundheitlich fast nichts riskanteres als Produktfälschungen, egal was, seien es T-Shirts, "alter" Pu oder Tonkannen - dabei wird meist willkürlich an sämtlichen staatlichen Vorschriften vorbeiproduziert, denn je günstiger, desto besser, und die Sachunverständigen sind dann auch noch begeistert über das Schnäppchen, das sie gemacht haben.

    @topic: Solch ein doppelwandiges Titan-"Ding" wäre aber möglicherweise etwas für unseren gaiwantontaubenschiessenden @KlausO. 😅😋

  • Nachtrag hierzu:

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    vor 33 Minuten schrieb GoldenTurtle: es gibt gesundheitlich fast nichts riskanteres als Produktfälschungen, egal was, seien es T-Shirts, "alter" Pu oder Tonkannen - dabei wird meist willkürlich an sämtlichen staatlichen Vorschriften vorbeiproduziert, denn je günstiger, desto besser, und die Sachunverständigen sind dann auch noch begeistert über das Schnäppchen, das sie gemacht haben.

    Gefälschte Tonkannen sind dennoch gesundheitlich als wesentlich harmloser einzustufen als bspw. gefälschter "alter" Sheng aus nichtvertrauenswürdigen Quellen.

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    Am 27.4.2022 um 18:13 schrieb Paul: Das ist keine Shibo!

    Das würde ich auch sagen. Wenn überhaupt ein japanischer Name für das chinesische Titan her soll, würde ich sagen: Hohin. Das ist so eine Kanne mit eingebautem Sieb, aber ohne Griff oder Henkel. Bei einer Shiboridashi sind aus meiner Sicht die Rillen im Gefäß entscheidend.

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    vor 1 Stunde schrieb Manfred: Das würde ich auch sagen. Wenn überhaupt ein japanischer Name für das chinesische Titan her soll, würde ich sagen: Hohin. Das ist so eine Kanne mit eingebautem Sieb, aber ohne Griff oder Henkel. Bei einer Shiboridashi sind aus meiner Sicht die Rillen im Gefäß entscheidend.

    Für mich wirkte das Ding halt recht ähnlich zu dem was hier gezeigt wurde:

    Besonders interessant: ab ca. 3:50 die Löcher.... Ich glaub da verliert man sich aber auch sehr schnell in Haarspaltereien.... On that note: Warum mach eigentlich jeder aus dem: "an einen Shiboridashi angelehnt" ein das IST ein Shiboridashi?


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    vor 4 Stunden schrieb GoldenTurtle: es gibt gesundheitlich fast nichts riskanteres als Produktfälschungen

    Jetzt zu dem hier: Das Wort "Produktfälschung" finde ich an dieser Stelle doch etwas ungünstig gewählt, oder kennst du das "Orginal" des Titan Aufgussgefäßes? Ist natürlich ein rhetorisch ganz netter Schachzug, weil damit so viele negative Assoziationen verbunden sind.

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    vor 3 Stunden schrieb GoldenTurtle: meist willkürlich an sämtlichen staatlichen Vorschriften vorbeiproduziert => Hast du denn auch mal ein paar Quellchen für deine Behaubtungen und vorallem das dies auf den einzelnen Händler der Plattformen zutrifft oder ziehst du dich auf deine rettende Eingrenzung "meist" zurück?

    Über das Ding mit dem "Sachunverständigen" könnte ich mich jetzt aufregen und dir zeigen, das du mit hoher warscheinlichkeit auch schon mitgeschwommen bist, aber das hier find ich jetzt lustiger:


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    vor 4 Stunden schrieb GoldenTurtle: wirst du es möglicherweise langsam beginnen zu verstehen.

    Sag mal: Bist du ein insgeheim ein Sektenführer?🤣

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    Am 29.3.2022 um 11:18 schrieb GoldenTurtle: Ok, und jetzt kommts! Ich drehe alle bisherigen Erkennungsmerkmale um und behaupte, echten Yixing erkennt man in erster Linie an einem besonderen, herausragenden Resultat in der Tasse.

    P.S: Den armen Gaiwan auch noch künstlich mit blei volladen wollen.... Ich hab Teetrinker eigentlich für friedliche Wesen gehalten🤣

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    vor 4 Stunden schrieb GoldenTurtle: gaiwantontaubenschiessenden

    (* Sag mal: Bist du ein insgeheim ein Sektenführer?🤣)

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    vor einer Stunde schrieb FireStream: Für mich wirkte das Ding halt recht ähnlich zu dem was hier gezeigt wurde

    Dann hast du nicht aufgepaßt. Man sieht sehr genau die Rillen im Unterteil der Shiboridashi, die beim Abgießen die Teeblätter zurückhalten. Da ist kein Sieb vebaut!

  • Des gebe ich doch gerne an dich zurück:

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    vor 4 Stunden schrieb Manfred: Dann hast du nicht aufgepaßt. Man sieht sehr genau die Rillen im Unterteil der Shiboridashi, die beim Abgießen die Teeblätter zurückhalten. Da ist kein Sieb vebaut!

    Denn hier sieht man besagte Löcher (wenn auch zugegebenermaßen ca. 21sek später als geschrieben):

    Sieht nicht wirklich nach Rillen aus, oder? Das davor Rillen gezeigt wurden ist mir durchaus klar.

  • Der Sinn davon, dieses Titan-Ding einer traditionellen Bezeichnung zuzuordnen ist doch fraglich - es ist weder Fisch noch Fleisch, sondern eine Abkupferung verschiedener Vorgaben, wobei es bestimmt Einflüsse einer Shibo, aber auch eines Hohins aufweist, dazu obendrein wohl auch noch von einer antiken Kloschüssel, einem Ritterhelm und Bender von Futurama.

    Aber nun zum wichtigeren Punkt (was mit dem Titan-Ding nichts zu tun hat, sondern mit den wiedermal von FireStream propagierten billigst "Yixing" Produktionen):

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    vor 13 Stunden schrieb FireStream: Hast du denn auch mal ein paar Quellchen für deine Behaubtungen und vorallem das dies auf den einzelnen Händler der Plattformen zutrifft oder ziehst du dich auf deine rettende Eingrenzung "meist" zurück?

    Denkst du etwa Produktfälschungen sind staatlich reglementiert?!?Hier nur ein schneller, allgemeiner Fund (Quelle des Zitats):

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    Zitat Zusammen mit dem TÜV Rheinland nehmen wir die Inhaltsstoffe von Fake-Artikeln aus der Türkei unter die Lupe. In mehreren Geschäften kaufen wir verschiedene Artikel: Flip-Flops, Turnschuhe, Taschen, Regenjacken, Röcke und Fußbälle. Die gefälschten Markenartikel werden anschließend in einem Labor auf Giftstoffe untersucht.

    Welche Gesundheitsrisiken Touristen mit dem Erwerb von Fake-Produkten eingehen, das haben weder wir noch die TÜV-Prüfer geahnt. Nach zwei Wochen stehen die Laborergebnisse fest – und die fallen krass aus. Denn über 75 Prozent der gefälschten Markenartikel enthalten hochdosierte, nicht zugelassene Giftstoffe. Besonders betroffen sind Flip-Flops. Alle gekauften Badeschuhe sind krebserregend, ein Paar enthält sogar Blei und Schwermetalle. Ausschläge, Hautkrankheiten und schwere Erkrankungen bis hin zu Krebs können die Folge sein, wenn man diese Schuhe anzieht.

    Noch giftiger ist nur noch eine neongrüne Tasche. In der Farbe haben die Labortester verbotene Schwermetalle gefunden, zum Bespiel Blei oder Cadmium. Und nicht nur das: Am Reißverschluss befindet sich Nickel. Bereits ein einmaliger Kontakt genügt, um eine lebenslange Nickelallergie zu bekommen.

    Unbedenklich im Test waren ein paar falsche Markenschuhe und zwei Röcke. T-Shirts, Jacken, Flip-Flops und Spielzeug waren teilweise so giftig und krebserregend, dass man jeden Hautkontakt vermeiden sollte. Der TÜV hat nach diesem Test sogar eine Warnmeldung per Twitter verschickt.

    Wie weiter oben im Thema gesagt:

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    vor 17 Stunden schrieb GoldenTurtle: es gibt gesundheitlich fast nichts riskanteres als Produktfälschungen, egal was

    Was "Yixings" betrifft:

    Wie in einem anderen Thema erwähnt, halte ich bei billigen "Yixings" nichtglänzende für weniger bedenklich als glänzende. Die Nichtglänzenden sind zwar i.d.R. poröse Aromasauger, und ja, es soll belastete Minen geben, aber bei glänzenden, z.B. dunkelroten oder dunkelbraunen "Yixings", steht für mich im Zentrum die Frage, was genau für eine Farbe/Beschichtung/Lackierung verwendet wurde, weil es denkbar ist, dass um ein optisch derart ansprechendes Resultat zu erhalten, Schwermetalle enthalten sein könnten, und wenn, dann dies in weit bedenklicher Dosierung als in einer belasteten Mine. Falls @FireStream etwas lohnenswertes für die Teecommunity tun möchte, könnte er z.B. je eine Tasse von 2, 3 solcher billiger "Yixing"-Sets opfern und dem TÜV zur Analyse einschicken.

    Und hierzu:

    Quote

    vor 13 Stunden schrieb FireStream: Bist du ein insgeheim ein Sektenführer?🤣

    Ein Sektenführer wäre ich möglicherweise, wenn ich sagte: Glaube mir blind! Ich schrieb aber das Gegenteil, dass du selbst mal so eine richtig hochwertige Yixing testen sollst. Abgesehen davon empfehle ich dir dennoch, bis du ein Resultat der TÜV-Analyse hast, anstelle deiner Yixings besser einen Porzellangaiwan zu verwenden.

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    vor 13 Stunden schrieb FireStream: Den armen Gaiwan auch noch künstlich mit blei volladen wollen....

    Das war im übertragenen Sinne gemeint, weil Klaus schon so viele Gaiwane geshreddert hat - zumindest die Robustheit betreffend wäre dieses Titan-Ding eine Option, womit wir wieder zurück beim Thema sind.

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    Am 29.4.2022 um 02:57 schrieb FireStream: Denn hier sieht man besagte Löcher

    Dazu sagt Oliver auch klar, daß das "ein bestimmter Töpfer" (nämlich Ales Dancak) für sich erfunden hat und daß es ähnlich wie eine Shiboridashi funktioniert. Das muß er dazu auch sagen, weil Dancak das als Shiboridashi verkauft und es von TKK verkauft wird. Deshalb ist es aber trotzdem keine Shiboridashi. Für eine Shiboridashi sind nach allem, was ich weiß, die Rillen konstitutiv.

    Abgesehen davon hat dein Titangefäß auch keine in einer solchen Reihe angeordneten Löcher, sondern es hat ein Sieb integriert. Das ist an einen Hohin angelehnt. Du kannst das Wort ja einmal googeln.

  • Danke für die vielen Einwendungen hier!

    Ja, ich tendiere auch zum "Hohin" als formgebende Idee des Titanreisesets. Unabhängig von den Rillen/Sieb sind doch die Shibos idR immer eher sehr breit gehalten und nicht zylindrisch nach oben geführt.

    Seine erste Reise hat es auch schon mit Bravour überstanden. Im Gegensatz zu meinem kleinen Glaskännchen was nach wenigen Aufgüssen schon seine Tülle verlor, ist das Titanset bruchsicher. SO klein könnte dieser Vorteil u.U. gar nicht sein....

    Brühen geht grundsätzlich ordentlich: das Brühgefäss ist relativ dick doppelwandig, die aufgesetzte Abkühlschale weniger dünnwandig (kühlt dadurch auch besser ab, geht aber wahrscheinlich weniger als super-kleine Aufgussschale,obwohl dsa Sieb perfekt passt). Vorwärmen einmalig mit heissem Wasser geht gut und man kann das Teil dank der Isolierung wirklich gut anfassen.

    Einziger Nachteil ist, wenn es abgekühlt ist, dann kann man es eben nicht mehr von aussen erwärmen. Ob und inwieweit welche Tees ohne Einschränkung dann später mit "zu heissem" Wasser nachgegossen werden können, damit sichs dann bei der Brühtemperatur einpendelt, ist mir leider noch nicht bekannt. Sicher gibts da zickigere und unkompliziertere Tees.

    Aber als leichtes "immerdabei"Set ist es pefekt und genau dann zur Hand wenn man es braucht. Shiboridachi und Gaiwan sind zwar schon bestellt für die häuslichen Teeerkundungen, aber als unterwegsTeil schätze ich es jetzt schon.

    Da hier das Thema Ton-Vergiftung-Belastung aufklang: kleiner Tip aus der Kupferküche: (wir haben ja viel mit verzinntem Kupfer zu tun und damit mit dem Thema Bleihaltiges Zinn.........essentiell!) Es gibt im Handel "Lead Tips", also kleine Tupfer, die so extrem sensibel eingestellt sind (fürs Zinn sogar etwas zu sensibel), daß sie meines Erachtens gut evtl. Bleibelastung von Keramiken messen sollten. Statt sich hier zu streiten, ist es sicher einfacher im Zweifel solche Tips zu holen und zu schauen, ob Blei im Ton ist.

    Ob es das auch für andere Metalle gibt, weiss ich natürlich nicht, aber grundsätzlich sollte es das geben und bei chinesischen Waren unsicherer Herkunft befürworte ich das auch. Auch bei Eisengussachen, da wird schon mal auch radioaktives Zeugs in die Schmelze gegeben....

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