Im Forum gibt es ja einige nachfragen nach Kupferkesseln. Ich hatte unter einem Thread mal meinen verlinkt und den möchte ich heute mal vorstellen. Weil: ich bin sehr zufrieden mit dem.
Das Kupfer erwärmt das Wasser schnell und gleichmässig (also auch oben am Rand, im Gegensatz zu den Wasserkochern, wo es unten am Heizelement deutlich wärmer ist, als oben an der Oberfläche). Als alter Fleischesser habe ich natürlich einen Kerntemperaturmesser (also AUCH so einen...(man hat ja immer mehreres)), der passt exakt in das Luftloch des Deckels, kann aber auch durch die Tülle messen. Gradgenau. Funktioniert imho sehr gut.
Der Kessel war lackiert und satiniert: dadurch Aussehen nach billigem Dekokupfer. Ich habe den Lack runtergemacht (Aceton) und den Kessel poliert. Da er im Grunde sehr gut gearbeitet ist und die Form sehr schön traditionell, finde ich es nun ein ganz hübsches Stück. Der Kessel scheint aus mehreren gegossenen Stücken zusammengeschweisst zu sein. Das war für mich der Kaufhauptgrund: reines Kupfer, keine Lötstellen o.ä. wie bei sämtlichen hiesigen Teilen. Es gibt ihn in 1,6L und 1,2L. Der hier ist 1,2L
Wasser aufheizen geht sehr gut auf einem Outdoor Gassbrenner mit Kartusche. Warm halten über eine kleine Elektroplatte. Wasser schmeckt gut und ich kann bisher nichts komisches oder störendes feststellen. Die Fotos bilden den Zustand nach einer Woche ständigem Erwärmens ab, da wird das Kupfer schon wärmer und weicher im Ton. Frisch polieren (eine kleine Kunst, wer es genau nehmen möchte) tu ich ihn mit Mauviel Copperbrill, oder auch der Paste hier: https://www.hagengrote.de/hagen-grote/p/…ASABEgKIGvD_BwE
Beide sehr teuer, aber es lohnt! Kein Vergleich mit anderen Pasten und Pasten für z.b. Blechblasinstrumente o.ä. sind nicht geeignet für Küchenzeug (da bleiben starke Schutzfilme auf Erdölbasis zurück).
Genug gesagt, nun Fotos, wer mehr wissen möchte kann fragen.





mich würde ja brennend interessieren: wer stellt die Teile eigentlich her? In Amazon steht da jedesmal ein anderer Fantasiefirmenname (und auch oft Fantasiepreise), aber hier waren ja definitiv Handwerker am Werk. Kann da jemand was zu sagen, wo diese Teile herkommen?