Ich schaue mir gerade den ersten Teil der Teedokumentation "Die Teeroute" an und da komme ich gerade an einer Stelle, welche mich etwas verwirrt und wo es um das Pflücken des Pu-Erh-Tees geht. Es werden Frauen beim Pflücken von wilden Tee-Bäumen im Uhr-Wald gezeigt, wo gesagt wird: "Mit sicherem Griff wählen die jungen Mädchen die größten und zartesten Blätter aus, die beiden Hauptkriterien für hohe Qualität."
Kurz später wird eine Szene wird erklärt, dass man anderswo die Bäume zu niedrigen Sträuchern zurück zu schneiden. Hier heißt es nun, wie ich es auch bisher kannte: "Die Pflückerinnen sammeln nur die jungen Sprossen, weil diese die meisten Wirk- und Aromastoffe enthalten und den Tee mit dem feinsten Geschmack ergeben."
Große Blätter beim Baum heißt für mich aber in der Regel, dass es doch ältere Blätter sind. Wobei da wiederum ja auch von "zarten" Blättern gesprochen wird. Also ausgewachsene, nicht zu junge und nicht zu alte Blätter. Blätter mit einer ordentlichen Größe, aber noch zart.
Es scheint also der Dokumentation nach, dass bei den Bäumen, im Gegensatz zu den Sträuchern, dann doch reifere und größere Blätter bevorzugt werden.
Aber wieso?
Und wieso soll das bei den Sträuchern nicht so gut sein?
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