Der Gedanke kam mir erst kürzlich, als mir diese Verknüpfung durch den Kopf ging. Teetrinker die hohen Wert auf ihren Tee-Genuss legen ist eine Tatsache ebenso wichtig, wie Zigarrenrauchern. Bei de mögen keine geheckseltes und geschreddertes Blattwerk sondern ganze Blätter.
Eine gute Zigarre zeichnet sich vor allem auch dadurch aus, dass sie aus ganzen Tabakblättern gerollt wird. Im inneren sind es die Aroma-Blätter und außer wird das schöne Deckblatt benutzt. Zigaretten mit ihren klein zerruppten Blattwerk, ist für einen echten Zigarrenraucher, höchstens mal eine Notlösung, ebenso wie der Teebeutel für den echten Teetrinker.
Gut, hier handelt es sich um Produkte, welche aus solchen Blättern ihr Aroma beziehen. Sie haben aber zum Teil noch etwas gemeinsam, bei Tee werden die Blätter je nach Teesorte, auch getrocknet, bzw. durchlaufen einen Prozess der Fermentation/Oxidation, bis sie einen Zustand erreichen, bei dem sie dann ihren Geschmack zur Geltung bringen können. Auch dies ist ein gleicher bzw. ähnlicher Prozess, wie bei den Tabakblättern. Im letztendlichen Verbrauch natürlich, gehen beide Produkte unterschiedliche Wege, auch wenn sie oral konsumiert und sensorisch über Zunge und Nase wahrgenommen werden
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Aber diesen Verarbeitungsprozess kennt man aber auch von anderen Lebensmitteln. Kaffee wird geröstet und wenn es denn ein guter sein soll, dann benutzt man auch die ganzen Bohnen und erst kurz vor dem Gebrauch, wird dieser gemahlen. Bestimmte Fleischprodukte werden getrocknet oder geräuchert, bis sie ein gewisses und gewünschtes Aroma entwickeln.
Gut, dass könnte man nun ewig weiterspinnen, aber genau diese Gedanken über die Qualität von Lebensmitteln/Genussmitteln, deren Verarbeitung und Reifungsprozesse ging mir so durch den Kopf und man erkennt oft doch deutliche Parallelen.
