Vor einiger Zeit habe ich von einer japanischen Freundin einen Sencha mitgebracht bekommen, den ich jetzt schon fast ausgetrunken habe. Es ist natürlich nicht mein erster fukamushi, aber dieser hat mir meine Vorliebe für die deftigen Grüntees deutlich gemacht. Vielleicht hat es mit dem steigendem Alter zu tun, dass man (oder auch Mann) sich geschmacklich extremer entwickelt. Was früher abstoßend war (Espresso, Herrenschokolade), wird plötzlich lecker. Oder geht es doch nur mir so?
Zumindest ist es bei mir so, daher ist ist die Erkenntnis, dass mir fukamushi so schmeckt, keine besonders spektakuläre. Diesen Tee habe ich sehr genossen. Die Herbe war selbst bei einer sehr hohen Dosierung immer im Bereich des Erträglichen. Gut, Frau P würde jetzt deutlich widersprechen, aber sie ist nicht zu Hause. Zu diesem Tee habe ich einen kleinen Artikel verfasst und gleich ein paar Informationen eingebaut, die ich in der japanischen Literatur zum Thema fukamushi gefunden habe. Wer sich dafür interessiert, hier ist der Link.
Kurzfassung zum Tee:
Sehr interessant fand ich die Assoziation zu Matcha. Gleichzeitig hat er ein schönes Bouquet, welches mich an Nadelbäume erinnert, vielleicht Kiefern? Der Tee schmeckte außerdem süß, leicht algig und hinterließ vor allem ab dem zweiten Aufguss ein cremiges Mundgefühl.
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