Fukamushi Sencha aus Shizuoka (Kakegawa)

  • Vor einiger Zeit habe ich von einer japanischen Freundin einen Sencha mitgebracht bekommen, den ich jetzt schon fast ausgetrunken habe. Es ist natürlich nicht mein erster fukamushi, aber dieser hat mir meine Vorliebe für die deftigen Grüntees deutlich gemacht. Vielleicht hat es mit dem steigendem Alter zu tun, dass man (oder auch Mann) sich geschmacklich extremer entwickelt. Was früher abstoßend war (Espresso, Herrenschokolade), wird plötzlich lecker. Oder geht es doch nur mir so?


    Zumindest ist es bei mir so, daher ist ist die Erkenntnis, dass mir fukamushi so schmeckt, keine besonders spektakuläre. Diesen Tee habe ich sehr genossen. Die Herbe war selbst bei einer sehr hohen Dosierung immer im Bereich des Erträglichen. Gut, Frau P würde jetzt deutlich widersprechen, aber sie ist nicht zu Hause. Zu diesem Tee habe ich einen kleinen Artikel verfasst und gleich ein paar Informationen eingebaut, die ich in der japanischen Literatur zum Thema fukamushi gefunden habe. Wer sich dafür interessiert, hier ist der Link.



    Kurzfassung zum Tee:


    Sehr interessant fand ich die Assoziation zu Matcha. Gleichzeitig hat er ein schönes Bouquet, welches mich an Nadelbäume erinnert, vielleicht Kiefern? Der Tee schmeckte außerdem süß, leicht algig und hinterließ vor allem ab dem zweiten Aufguss ein cremiges Mundgefühl.

  • Aus Shizuoka hatte ich auch schon einen traumhaften Fukamushi Sencha. Würde ich wohl am ehesten als "süße Gemüsebrühe" beschreiben. Das klingt sicher für den ein oder anderen vielleicht abstoßend, aber ich steh halt drauf. /emoticons/biggrin@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_biggrin.png">

  • @Schildkröte


    Bei deinem Namen mus ich immer an Schildkröte von Dittsche denken /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png"> Die Dame ist eine gute und gemeinsame Bekannte von mir und meiner Frau, daher denke ich nicht, dass Sie mit diesem Tee solch einen Hintergedanken hatte. Außerdem ist es in Japan nicht unüblich ein Mitbringsel aus seiner Heimat zu überreichen.


    Thorben


    Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ein Tee aus Shizuoka ein fukamushi ist. Wie ich bereits im Blog schrieb, sind ca. 70% der Tees aus Shizuoka fukamushi. Lecker!


    Dinostein


    Gut, dass wir geschmacklich übereinstimmen, denn dann kann ich Deine Assoziationen anfangen, auf mich zu übertragen. Da macht das Lesen Deines Blogs gleich noch mehr Spaß!

  • Wie ich sehe, wagst du dich auch an haertere Dosierungen ran. 5g auf 100ml kann mit einem Fukamushi schon recht beeindruckende Ergebnisse liefern. /emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="/emoticons/default_wink.png">


    Bei mir ist es uebrigens aehnlich, ich mag Fukamushi Tee sehr gerne, auch hoeher dosiert. Nicht zu jeder Gelegenheit, aber dieses cremige volle Mundgefuehl moechte ich nicht mehr missen. Interessant, dass du es mit Matcha assoziierst. Einen aehnlichen Eindruck hatte ich auch, aber da ich recht selten Matcha trinke, habe ich es wieder verworfen. Um zurueck zu zum Ausgangssatz zu kommen, meine Frau mag auch keine Fukamushi. Von allen bisher kredenzten Gruentee haben ihr die frischen Uji-Tees am meisten zugesagt.

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