Welchen Tee trinkt ihr heute?
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Hallo,
schau mal hier: (Hier findest Du einiges)Da wird jeder fündig

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Jetzt habe ich doch schon so einigen Gyokuro getrunken, aber der Ikuta Premium ist dann doch ein sehr spezieller Vertreter. Noch nie zuvor hatte ich diese Koffeinkristalle in einem Tee, und hier erschlagen sie einen fast. Es ist unmöglich sie nicht zu bemerken. Der Tee selbst ist ein schöner Vertreter seiner Art, hat für mich dezentes Umami aber eine sehr deutliche Nussigkeit. Hier wurde schon ganz schön geröstet. Mir gefällt das.



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vor 1 Stunde schrieb Lateralus: Hier wurde schon ganz schön geröstet.
Ja, du hast den Tee mit deinen Blitzlichtern geröstet. 😋
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Und weil es gar so lecker ist noch einen Oolong Oriental Beauty hinterher. Oberlecker.
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Heute war teetechnisch ein richtiger scheiss Tag:
Ich dachte mir ich könnte noch einen kleinen Abendspatziergang machen und mich auf eine Bank am Weg setzen und da dann einen Oolong genießen. Gesagt, getan. Grade auf die Bank gesetzt und die Kappe von der Thermoskanne abgeschraubt, sehe ich wie ein Traktor mit Gülleanhänger grade anfängt sein Werk zu verrichten.
Also: alles schnell abgebrochen und weitergegangen. Nächste Bank: selbes Spiel😢 anderer Trecker. Also noch weiter. Angekommen an einer Bank ohne "frische Landluft" packe ich aus, gieße den Tee aus und merke das der Geschmack etwas "dünn" (kaum existent!) ist... ICH HATTE DAS TARIEREN DER WAAGE VERGESSEN.😓😭
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Am 18.8.2023 um 02:25 schrieb FireStream: ICH HATTE DAS TARIEREN DER WAAGE VERGESSEN.😓😭
Zeit sich davon unabhängig zu machen!
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2021 Mansai von





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Was eher einfaches gabs heut. Einen Gyokuro von einem örtlichen Teehaus. Wurde mir ganz stolz mitgebracht
/emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" />Muss gestehen, dass ich anfangs eher nicht so optimistisch war. Gyokuro in Univerpackung, mit einer Aufgussempfehlung von 4 TL bei 70°C... hui.
Und es ist sicher kein heimlicher Bolidentee. Anfangs riecht er etwas nach trockenem Früchteteee, sehr wahrscheinlich Kontaminierung mit Aromen im Teehaus.
Aber in der Tasse ist er dann doch solide. Deutliches Umami, verträgliche Bitterkeit und eine gewisse Fülle. Ich trink nicht mehr alles, wenn Tees gar nicht zusagen, dann hau ich die auch mal weg. Dieser hier darf bleiben, was für einen Tee aus dem Generalhandel auch schon was ist
/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" />
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Auf den ersten Blick mag es paradox erscheinen, doch genaugenommen ist das was mir wiederfährt logisch. Will heißen, keinen. Sheng Pu'Erh mehr zu vertragen, daher leide ich unter der tragischen Entwicklung meines Sheng Pu'Erh-Konsums.
Just nachdem ich hier mit dem "bloggen" losgelegt hatte, wurde ich so krank vom Pu, das ich abstinieren musste! Passend zum vergangenen Neumond, am Mittwoch, ließ ich jedoch los...und trank Mansa Gushu.

Anders betrachtet muss ich dankbar für die Krankheit sein, denn sie eröffnete mir wieder neu zu erfahren, wie richtig guter Gushu wirkt, denn diese intensive Mundbetäubung habe ich gar nicht mehr wahrgenommen, so dauerhaft am Tee süffeln.
Abgesehen davon habe ich auch andere Tee-Sorten neu evaluieren dürfen, die im Sheng Pu'Erh-Modus nichts zu sagen hätten. Weißer Tee -zum Beispiel- kann durchaus interessant sein, wurde von mir bisher aber wenig beachtet.
Den Mansa zu verkosten hatte aber seinen Pries, mein Rachen ist noch lange nicht überm Berg. Dennoch musste am nächsten Tag weiter saufen, da ich Besuch hatte und diesen verwöhnen wollte. Im Gegensatz zu dem Mansa des Mittwochs kam dieser wirklich spektakulärer Tee, der [i]

Gestern Abends bekam ich dann wieder Besuch und habe meinen Gaiwan verschenkt, sodass ich nun nicht mehr "genug" Aufguss-Utensilien habe. Daher habe ich heute ein wenig improvisiert um den Menghai Big leaf von [i]

Er war etwas niedrig dosiert, bzw. wurde zu kurz ziehen gelassen, aber da es wirklich ein klasse Tee ist zeigte sich trotzdem eine ordentliche Konsistenz. Weiters sorgten Süßholz, und leicht medizinische Noten für eine nette Koplexität.

Am Nachmittag griff ich erstaunlicherweise wieder zum Japanischen Grüntee und quetschte noch ein wenig aus dem Gaogan raus, was überschenderweise immer noch ein wenig Qi bewegte!

Zuvor hatte ich schonmal den burmesischen Shou Pu'Erh erwähnt und diesen konnte ich heute empfangen. Bin gespannt ob er was taugt, optisch und geruchlich nicht berauschend, aber halt auch nur etwas über 20 Euro.

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vor 14 Minuten schrieb StainlessMind: keinen. Sheng Pu'Erh mehr zu vertragen
Quotevor 14 Minuten schrieb StainlessMind: wurde ich so krank vom Pu,
Quotevor 15 Minuten schrieb StainlessMind: hatte aber seinen Pries, mein Rachen ist noch lange nicht überm Berg.
Quotevor 16 Minuten schrieb StainlessMind: Dennoch musste am nächsten Tag weiter saufen
Ich empfehle den Wechsel zu Kamillenblüten, nicht nur aufgrund der scheinbaren Unverträglichkeit.
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Selbstgemachter Kombucha auf der Basis eines japanischen Oolong. Verblüffend, wie toll das Grundaroma des Tees trotz Fermentation erhalten bleibt!
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Coole Idee! Ich hatte mal Wasserkefir über Nacht mit Mate ziehen lassen, das war auch fantastisch.
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@Anima_Templi ich kann dafür auch den RW5 empfehlen. Den hatten wir in im letzten 5 l Ansatz.
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2023 Lao Man E von Yu
Nach dem sehr grünen 2023er Gaoshan von Yu und da mich Olli freundlicherweise vorgewarnt hat, dass der diesjährige Lao Man E etwas zarter ist habe ich mich direkt für ein glasiertes Kännchen von Hong Seongil (홍성일은) mit Nuka Katakuchi + Schälchen entschieden, um auch wirklich alle Feinheiten herauszukitzeln und es nicht bereut! Und weil ich koreanische Keramik liebe, haha! Zwar ist der LME erfreulicherweise nicht ganz so grün wie der Gaoshan aber z.B. die 2019er Version hatte da schon mehr Power - was aber nicht bedeutet, dass es sich hier nicht auch um einen schönen Tee handelt!
Vor allem der Auftakt ist wirklich phänomenal: ein sehr intensives Aroma von gerösteten Nüssen und bitter-süßen Pflanzen erfüllt beim Waschgang den Raum was auch die Geschmacksebene im ersten Aufguss dominiert - wie beim Gaoshan würde man da zunächst fast eher an einen grünen Tee statt an einen Sheng denken. Die Textur ist dabei wunderbar voll und dicht (was man ihr aus sprichwörtlich ansieht) - da merkt man den hohen Anteil an Knospen, wie man auf dem Detailbild des trockenen Blatts auch schön sieht - und das Qi macht sich auch direkt bemerkbar und belehrt einen eines besseren. Das Qi ist zwar kein super heftiges aber doch deutlich genug ausgeprägt, damit es Spaß macht. Der Grüntee-Eindruck hält nicht sonderlich lange - bereits ab dem 2./3. Aufguss ist klar, dass man einen Sheng aus der Bulang-Region trinkt, denn die typische Bitterkeit baut sich schnell auf - bleibt aber trotz glasiertem Kännchen auch für Nicht-Nerds auf einem vernünftigen Level. Diese ist auch wichtig für die typisch samtige Bulang/LME Textur - die zwar nachlässt, wenn die Knospen ihre Arbeit getan haben aber zum Glück nie dünn wird. Insgesamt ein schöner LME, dem man die Qualität sowohl was das Material als auch die Produktion betrifft anmerkt - und für einen so schwül-heißen Tag wie heute die nötige Frische bietet!





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@doumer das ist ja wirklich eine sehr positive Überraschung. Ich hatte den LME von Yu jetzt schon öfter im Gaiwan und muss sagen, dass er mich leider, bis auf die Textur, nicht überzeugt hat.
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Grüße aus dem Wald,
Heute durfte ich mich an einen recht runden Tag erfreuen, spirituell als auch Tee-technisch.

Ta'Ang Pu'erh
Die nachmittägliche Sheng-Verabredung bedenkend, verkostete ich morgens den Neuankömmling, alias den Myanmar Pu-Erh. Dem aufmerksamen Leser mag auffallen, dass ich im letzten Beitrag diesen als Shou Pu bezeichnete. Dies war auch der Grund warum ich ihn morgens trinken wollte, da mein Rachen für den Nachmittag geschont werden sollte.

Weiters wollte ich meinen chinesischen Bruder -am Nachmittag- davon kosten lassen, daher dosierte ich großzügig. Beim Waschgang wurde jedoch klar, dass es kein Shou ist. Dem Wrapper kann man entnehmen, das die Zutaten grüne Tee-Blätter sind, was mich jedoch wundert, da -auch wenn er bereits 4 Jahre alt ist- das Blattgut komplett schwarz daherkommt!
Falls mir jemand das erklären mag, danke im Vorraus.

Eine solide Mischung, Blätter, Stängel und Sprosse.
Geschmacklich kam er fruchtig daher und eine "schöne Stallnote" *husthust* war in der leeren Tasse wahrzunehmen. Konsistenz war ok, aber dabei muss man halt auch die ordentliche Dosierung bedenken.
Gewirkt hat er auf jeden Fall, konnte recht gut das Koffein ausmachen, was weiter klar auf Plantage hinweist (andererseits wurden keine anderweitigen Ansprüche erhoben), dies bestätigt was ich hier lernen durfte (finde gerade die Übersetzung nicht).
Alles in allem recht überraschend, da ich Shou erwartet aber Sheng bekommen habe, und weil das Blattgut mich zum Rätseln bringt. Die Suppe war ein wenig trüb, vl auch wegen der Dosierung, dennoch war er nur leicht trocken und kaum Bitter oder Astringent, was meinen Hals freute! Preis finde ich ein wenig hoch, besonders da ich ihn zum ersten mal (vor ein paar Monaten) zur Hälfte des aktuellen Preises gefunden hatte, aber in Myanmar will man halt auch Leben und der Kyat ist nunmal recht in den Keller gesunken.
Meinen chinesischen Bruder wollte ich mit dem ZSL Gaogan verwöhnen aber da ich nur vorsichtig (nicht kochend), ranging waren wir beide nicht überzeugt. Der Myanmar Sheng konnte ihn auch nicht überzeugen, aber er identifizierte ihn direkt als Sheng Taidi. Mein Rachen hat auch diese Sitzung erstaunlich gut weggesteckt, wobei ich mich gegen Ende lieber an Liu Bao hielt und ihn den Rest gönnte.
Er gab mir noch ein passendes Sprichwort mit:
"Von arm reich werden ist einfach, von reich arm werden schwierig."
Bezieht sich darauf, dass er nun durch Gushu verzogen ist...nun gibt es kein Züruck!
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vor 1 Stunde schrieb StainlessMind: einen recht runden Tag
Das Gewicht des Teefladen wurde zudem auch aufgerundet. 😬 Habe selber noch nie bewusst 360g auf einem Fladen gesehen.
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Der Wortwitz war mir nicht bewusst!😅
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Nachtrag, der Ta'Ang Pu-Erh hätte heute eigentlich zu Ende gebrüht werden sollen, doch etwas stand im Wege, was eventuell Licht ins Dunkle bringt. Hierbei intentioniere ich einen Wortwitz, denn das Dunkle ist die Farbe des Blattgutes.
Als ich gestern am "Gaiwan" roch fiel bereits der ungewohnt saure Geruch auf, und beim Aufbrühen heute kam dann folgendes bei raus.

Nein ich hab es nicht verkostest -ist ja kein Schimmel ☺️- sondern habe Alles weggehaun.
Tee über mehrere Tage nass zu lagern war bisher, wenn auch nicht sonderlich Gesellschaftsfähig, ohne Komplikationen möglich. Nun ist es aber doch sehr erstaunlich, dass die anscheinend vorliegenden Biotischen Kulturen das Heißwasserbad so gut überstanden haben und fröhlich weiter fermentierten!
Daher vermute ich, dass das Blattgut irgendwie mit Kulturen so bearbeitet wurde, dass es nicht zu rotem Tee führte, aber zu dunklem Ausgangsmaterial. Warum dann Shou Cha nicht auch -aufgegossen- über Nacht deutlich das fermentieren anfängt bleibt jedoch ein Rätsel...
Nunja, überzeugt mich jetzt weniger von dem Tee habe ihn daher -unter Vorwarnung- verschenkt, hat beide Seiten erfreut!
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