Welchen Tee trinkt ihr heute?

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    Am 26.11.2023 um 16:20 schrieb FireStream: Kleine Isokannen sind leider häufig schlecht. Interessant wäre es mal eine 1l Kanne mit dem Feature aufzutreiben.

    (Wusste ja gar nicht, dass es eine Reaktions- Obergrenze gibt... man lernt nie aus🤣)

    Ich hatte gestern auch mal geschaut, ist wohl nur bis 500ml aktuell angesagt 😉

    LG
    Entchen

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    vor 8 Stunden schrieb teewelt: Was ist das?

    Begrezung der Zahl möglicher Reaktionen auf Forum Beiträge( Like, Thanks,etc.) in einem best. Zeitraum.

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    2004 TuLinFengHuang "Long Feng Cheng Xiang" (Wuliang Mountain - Early Spring Bud - Luckiness) aus der Kingteamall.

    Herber Kampfer, Tabak mit solider Süße als Grundlage, Lagerung wie -bisher- bei allen Tees von John top, kein unangenehmer Geruch oder Geschmack. Der Nachgeschmack verweilte wie von John beschrieben im Mund und nach dem 4ten Aufguss machte sich dann ein wenig Qi bemerkbar.

    5&6.

    Auch bei den nachmittäglichen Aufgüssen wurde fer bitter-süße Kampfer weitergeführt und ich wurde ein wenig entspannter durch den Teekonsum. Recht solider Fabriktee, bei dem mir das geschmackliche Profil und der Name zusagen. Konsistenz und Ausdauer ließen jedoch zu wünschen übrig, was andererseits durch den rel. niedrigen Preis entschuldigt werden kann.

  • Rareness 5 von pu-erh.sk, um mal wieder auf ordentlichen GuShu zu kalibrieren.

    Aromatisch unspektakulär, initiell leichter Chikorée-Geschmack gepaart mit deutlicher Süße, sehr angenehm. Konsistenz ist voll und unterschwellig ist eine Kraft spürbar, die sich dann auch Bewusstseins-technisch auswirkt. Nach der morgendlichen Verkostung hatte sich das Qi deutlich gezeigt; zu erst leicht aktivierend, erfrischend und klärend, später dann eine beruhigend, sedierende (?! 😄) Wirkung.

    3&4.

    Beim lang gezogenen 5ten Aufguss kam dann die Bitterkeit ein wenig stärker hervor, begleitet von Honigsüße. Aonsonsten blieb der Tee geschmacklich untertrieben, die Bezeichnung "schweres Wasser" kam in den Sinn.

    Interessanterweise nahm die Bitterkeit in späteren länger gezogenen Aufgüssen nicht direkt ab, sondern war noch ne Zeit lang präsent.

    "Rareness" könnte auch ganz passend durch "Pureness" ersetzt werden, denn rundum war's ne angenehme Angelegenheit, ohne störende Adstringenz oder Trockenheit.

    Nachträglich mag noch eine ordentliche Ausdauer bei den Aufgüssen >10 attestiert werden, nachwievor aktivierend mit honigsüßer Grundnote.

  • On Topic:

    Ich habe mich wohl verklickt bei einer Bestellung und den charcoal rost TGY erwischt, nicht sooo große Begeisterung bei mir gerade ...


    Zur Thermoskanne mit Thermometer:

    Für mich wäre es ein Grund, das Wasser aus dem Tetsubin umzuschütten und den nicht auf dem Stövchen zu haben, was ja nicht optimal für den ist.

    Thermoskanne alleine finde ich aber nicht sehr sexy, die müsste schon nen Mehrwert haben, um die Optik auszugleichen 😉

    LG
    Entchen

  • @Entchen19: Moychay hat ganz nette Designs: https://moychay.nl/products/therm…&pr_seq=uniform

    Leider mit Glas also eher reiseunfreundlich. Du glaubst gar nicht wie viele neidische Blicke ich mir einfange, wenn ich auf einer Zugfahrt die Kanne mit Teeboot auspacke😁

    Egal. Gieße mir Grade den 5ten Aufguss von dem Teaddicts Ceylon ein. Ist noch sehr gut, neigt sich aber so langsam dem Ende: Wird Zeit neuen zu besorgen.

    Quote

    vor 4 Stunden schrieb Entchen19: Wasser aus dem Tetsubin umzuschütten

    Mach ich auch manchmal vom Wasserkocher aus: Erspart das ständige kochen passt aber leider nicht ins Ambiente😅

  • Da ich gestern ein wenig angeschlagen war, verkünde ich erst heute, dass ich "frisch auf Gushu kalibriert" bin und dementsprechend mit Gushu fortfahre: Xin An Chu Pasha 2011. Die 7 Gramm-Probe bestand aus einem schönem kompakten Bing-Stück und wurde komplett in die 130ml Kanne gepackt.

    Das Alter lässt sich anhand der goldbraunen Farbe erkennen, ich tippe hierbei auf trockene Lagerung. Nach den ersten beiden Aufgüssen legte sich ein leichter Nebel über die Wahrnehmung. Bei den weiteren Schlücken fällt mir auf, dass auch dieses Gebräu untertrieben bleibt, zuerst zeigt sich eine holzige Bitterkeit, vl etwas an Kohl erinnernd und sich dann in einen süßen Grundton wandelnd, aromatisch aber nicht wirklich spannend. Dies lässt mich den Entschluss fassen mal wieder den Pasha von teamania zu reevaluieren, da ich diesen ja auch als aromatisch flach beschrieben hatte.

    6&7.

    Im nachmittäglichen Verlauf zeigten sich leichte Pfifferling-Noten gepaart mit leichter honig Süße und obwohl ein wenig Staub und Schwebeteilchen vorhanden waren trübte das nicht die ordentliche Erfahrung, die das Gebräu erzeugte.

    Preisliche Vergleiche lassen sich nicht anstellen, da dieser Tee laut Website nur verschenkt wird. Die dafür verantwortlichen "Kosmetischen Mängel" könnten im Kohle/Blatt-Staub zu finden sein, oder natürlich in den Wrappern, aber genug der Spekulation.

    Nach dem 11ten langen Aufguss, nenne ich es einen Tag (sagt man das auf deutsch überhaupt?!), netter Tee angenehmes Qi und subtiles HuiGan. Der Pasha-Berg erscheint mir aber geschmacklich ein bisschen fade zu sein, aber für so eine Konklusion muss ich natürlich noch ein paar Pasha's von verschiedenen Händler verkosten.

    Liebe Grüße.

  • Hekai Guangbie 2021 von Teewald

    Hierbei handelt es sich um den Experiment-Fladen, der zusammen mit meinem weißen Tee im Pumidor bei sommerlichen Temperaturen und für Pu Erh eher trockenen, ca. 62% Luftfeuchtigkeit reifen darf.

    Optisch ist der Tee meiner Meinung nach leicht dunkler geworden. Er war aber schon immer recht silbern durch die vielen Härchen.

    Geruchstechnisch konnte ich noch keine deutliche Beeinflussung durch den weißen Tee feststellen. Auch wenn er jetzt schon fast 1 Jahr zusammen reift.

    Geschmacklich scheint er mir etwas weniger trocken zu sein. Gerade am Anfang war er schön süß und überhaupt nicht trocken. Vielleicht bin ich aber seit der letzten Verkostung auch nur etwas resistenter geworden. Ansonsten ist das Geschmacksprofil noch recht gleich. Am Anfang stark mineralisch mit einer vegetalen Grundnote und einer floralen Süße. Später dann etwas zitronig, wobei ich die Citrusphase etwas ausgeprägter in Erinnerung habe. Danach geht es dann dem Ende hin und der Tee flacht ab.

    Der Tee entwickelt sich in eine gute Richtung, wie ich finde. Oder ich entwickle mich in eine gute Richtung für den Tee... Jedenfalls fand ich ihn am Anfang etwas zu aggressiv und nun gefällt er mir etwas besser.

  • 2008 Liming Bulang via prSK

    Peter hat kürzlich mal wieder ein paar "neue alte" Pu'erh aus China in seinen Shop aufgenommen - nachdem die letzten von seinem Kontakt aus Taiwan mit zu den besten Aged Sheng gehören, die ich kenne bin ich auf diese natürlich sehr gespannt! Den Anfang macht der 2008er Bulang (布朗), der wie die etwas älteren ebenfalls von der Liming Tea Factory (黎明茶厂) bzw. deren Marke Bajiaoting (八角亭) stammt. Vorab: da ich hier aktuell ziemlich eingeschneit bin habe ich leider nicht mein übliches Quellwasser zur Verfügung, da diese zugefroren ist - das hat definitiv negative Auswirkungen auf den Körper des Tees...

    Das trockene Blatt ist schön groß und dunkel und insbesondere beim nassen Blatt zeigt das Aroma auch ganz klar, dass es sich wie bei den Tees von letztem mal wieder um eine vorbildliche Lagerung handelt - bei Aged Sheng (abgesehen von der Qualität des Tees an sich) das A und O! Zum Einsatz kommt heute ausschließlich antike Keramik: das schlichte Ming-Schälchen (nicht late Ming / early Qing sondern tatsächlich Ming) passt sowohl vom Charakter als auch vom Volumen wunderbar zu dem antiken Zhuni Biandeng und hat eine nahezu identische Glasur wie der ebenfalls antike Teller auf dem das Kännchen steht - ein herrliches Setup. Aber zurück zum Tee: im Gegensatz zum dem 2004er Bulang-Blend ist der 2008er eindeutiger Bulang - er startet mit einer ordentlichen Bitterkeit (insbesondere für das, dass der Tee schon 15 Jahre alt ist) und leider auch einem nicht unerheblichen Maß an Adstringenz. Zwar noch tolerierbar aber da ich generell kein großer Fan von Adstringenz bin finde ich das doch etwas schade - dadurch wirkt der Tee schon noch recht aggressiv und ich stimme Peter hier voll und ganz zu, wenn er sagt, dass eine weitere Reifung dem Tee gut tun würde. Die Textur ist OK aber wie schon eingangs erwähnt ohne dem "extra schweren" Quellwasser nix besonderes - womit wir zu den beiden wichtigsten Metriken kommen: Qi und Tiefe sind zwar schon vorhanden aber zumindest für mein Empfinden heute nicht sonderlich stark ausgeprägt. Damit klingt der Tee eigentlich eher wie ein fail aber nun wird es spannend: denn die Session hat mir trotzdem ganz gut gefallen. Die schöne saubere Reifung, ein eindeutiger aged Bulang Charakter und insgesamt irgendwie doch recht stimmiges Gesamtpaket hat den Tee zur richtigen Wahl für heute gemacht, wenn man völlig eingeschneit in einer kalten Wohnung (da aktuell nur semi-funktionale Heizung) sitzt und vom Teetisch in die nahezu monochrome Welt schaut. Und: wenn ich etwas von meinen persönlichen Vorlieben abrücke ist es rein qualitativ auch ein guter Tee - zwar klar denen vom letzten mal unterlegen aber dennoch ein guter Tee, was die Bewertung nicht unbedingt einfacher macht 😉

  • Autumn 2023 Jingmai Gushu Black via Farmer Leaf

    Frisch eingetroffen gab es Anfang der Woche einen Schwarztee.

    Riesige Blätter in tollen Variationen duften nach dem Aufgießen nach Bananebrot und etwas Zimt.

    Die Textur des Tees präsentiert sich sehr leicht. Geschmacklich dominiert Süsse mit einer leichten Honignote. Ich starte die ersten Aufgüsse mit wenigen Sekunden (Flash-Brewing). Auch spätere Aufgüsse mit mehreren Minuten Ziehzeit entlocken dem Tee weiterhin nur süße Note und keinerlei Adstringenz.

    Insgesamt besonders morgens ein Genuß und es wird interessant zu beobachten wie sich der verbleibende Tee entwickelt.

  • Jiu Long Ke Rou Gui

    Von der Produktion auf der leichteren Seite von Chun Xiang.

    Aroma: mineralisch, fruchtig, würzig, Stachelbeeren und Steinobst liegen an einer moosüberwachsenen Gebirgsquelle, während der Wind undefinierbar verwobene Gerüche aus einem nahen orientalischen Gewürzladen herüber weht.

    Der Körper ist fest und ölig, fast im Mund klebend, das Yan Yun überwältigend.

    Eine mundfüllende Süße wie von einer tagelang eingekochten Rindfleischsoße legt sich über den gesamten Rachen und betäubt die Zunge. Das Qi ab dem Waschgang spürbar und steigert sich sanft über die Aufgüsse.

    Ab dem 5. Aufguss gewinnt die Mineralität gegenüber der Süße die Oberhand, die spitze Fruchtsäure aus dem Aroma spiegelt sich prägnanter im Geschmack wider. Dazu verstärkt Anklänge von Sandelholz und Räucherware.

    Die Wirkung ist entspannend, die Gliedmaßen und der Kopf werden (angenehm) schwer, die Brust warm.

  • Ich bin wieder zurück von meiner dreiwöchigen Floridareise (schön war es, nicht so matschig wie im Wiener Winter) und habe heute das erste Mal meinen neuen Bürotee gekostet.


    Es ist der Pinglin Jin Xuan von rami tea in Wien (welche ich kürzlich hier im Forum vorgestellt habe). Insgesamt ein sehr unkomplizierter Tee, der super in den Büroalltag passt. Öliges Mundgefühl und eine leichte Süße über viele, den ganzen Tag dauernde Aufgüsse.

  • 2022 Wa Long von TeaTracks

    Nachdem gestern und letzten Sonntag auf Grund des Tags der offenen Tür bei uns im Atelier keine Zeit für Tee blieb heute endlich mal wieder ein ruhiger Moment dafür. Und heute ist ein Tee im Kännchen, auf den ich eigentlich schon seit längerem gespannt bin aber auf Grund von chronischem Zeitmangel schon eine ganze Weile bei mir liegt: der 2022er Walong von Tea Tracks. Jan hat vor einer Weile einige Eigenproduktionen veröffentlicht - das ist natürlich immer spannend den "Einstand" eines Produzenten zu testen!

    Ich bin ein großer Fan von Walong, da ich hier die typische Süße der Region deutlich spannender finde als z.B. von Jingmai - was allerdings auch bedeutet, dass sich der Tee mit sehr guten Tees wie dem von Yu, dem von

  • 2013 Bao Hong Yinji Tong Qing He via Puerh.uk

    Heute steht mal wieder ein für mich neuer Produzent auf dem Programm: Bao Hong Yinji (寶紅印記) ist eine High-End Boutique Marke aus Taiwan, von denen Paolo ein paar Tees im Angebot hat. Bei dem Tee heute handelt es sich um einen Tongqinghe (同庆河), also ein Yiwu - genauer gesagt Guafengzhai - der preislich mit 1,33€/g für den Produzenten noch im eher moderaten Rahmen liegt, da es auch Bings im vierstelligen Bereich gibt. Da bei Tees aus

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