Welchen Tee trinkt ihr heute?

  • Nachdem ich vorgestern und gestern (ja er war sehr ergiebig) einen exquisiten Tong Qing He genießen durfte ( @doumer danke dafür), welchen ich als einen meiner -bisherigen- besten Tees betiteln mag, macht es Sinn heute mit Tong Qing He weiterzumachen. Dafür muss ich Tiago von TE danken, der mir eine Guafengzhai und eine Tong Qing He Probe zukommen ließ. Der Guafengzhai war nett, mir aber etwas zu subtil und leichtfüßig.

    TE 2021 TE Tong Qing He

    Der heutige TE Tong Qing He startet sehr floral fruchtig und süß, jedoch deutlich kräftiger als der Guafengzhai. Die Parallele zum Gushu lässt sich trotz des Altersunterschiedes ausmachen, denn wie auch beim alten Baum sind Konsistenz und Textur sehr ordentlich.

    Beim trinken habe ich auf puerh.blog "gespickt" und konnte auch die brotige Assoziation entdecken, interessant, da sie mir nicht in den Sinn gekommen wäre. Anfänglich hätte ich das Geschmacksprofil mit Blumen und saurer exotischer Frucht (Maracuja) umschrieben, gegen Ende dann mit Apfel. ChaQi und HuiGan waren nur leicht ausgeprägt, eine leichte aber sehr trockene Adstrigenz zeigte sich, insgesamt jedoch recht bekömmlich für einen so jungen Tee.

    Um den Kreis zu schließen komme ich nochmal auf den Gushu zurück, welcher von so erhabener Qualität war, dass er mit seinen gerademal 10 Jahren schon super trinkbar war. Denn neben dem vollen schweren Mundgefühl präsentierte er eine gemischtes Geschmacksprofil (trotz Reife war noch Blumigkeit auszumachen) und eine Kraft die sich ohne im Mund aufzufallen (Aggressivität) zeigte. Tong Qing He werde ich mir merken...

  • @StainlessMind mich würde mal interessieren, was du eigentlich für ein Wasser für den Tee nimmst - dadurch kann es gerade beim Geschmack auch zu ziemlichen Unterschieden kommen. Mit meinem ultra-harten, eisenreichen Wasser aus der lokalen Quelle kommen die Tees z.B. ganz anders rüber als mit dem weichen Quellwasser das Peter in den Ausläufern des Tatra-Gebirges holt. Hast du eine Idee, wie die Zusammensetzung deines Wassers sein könnte?

    Und Guafengzhai ist definitiv auch eine meiner liebsten Regionen in Yiwu (und auch generell) - mit Tongqinghe hast du dir immerhin nicht den teuersten der Gärten (das wäre Chawangshu) rausgesucht aber dennoch haben GFZ Gushus ihren Preis...

  • Das Wasser hier ist hauptsächlich lokales Quellwasser, das aus einem großen, tiefen Loch in Wassertanks am "Berg" (nicht wirklich hoch, aber im Kontrast zum Flachland drumdrum zu verstehen) gepumpt wird.

    Kürzlich wurde die PVC Leitung durch eine Edelstahl-Leitung ersetzt, welche vom Tank am Berg in ein (Mikro ?!) Filtersystem führt. An der Abfüllstelle wird es dann in 20L Plastikflaschen abgefüllt.

    Zur Zusammensetzung kann ich nichts sagen, wirkt aber eher weich auf mich.

    Manchmal gibt es auch Reverse Osmose Wasser in Plastikflaschen von lokalen Produzenten, was aber deutlich unangenehmer zum trinken ist als Ersteres, obwohl die Burmesen es als hochwertiger, da teurer ansehen 🙈. Mit dem Waser kann und werde ich (hier) keine Experimente beginnen, denn sofern ich die verschiedenen Tees unter den lokalen Bedingungen vergleiche, kann ich sie zueinander in Relation setzen.

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    2023 King Tea Mall Spring "Jing Gu" Big Tree.   Im trockenen Zustand fiel das Blatt durch einen intensiven Stallgeruch auf.

    Zu Beginn der Aufgüssen ging das geschmackliche Erleben in Richtung Minze gepaart mit dezenter Süße. Konsistenz war in Ordnung und angenehm rund war die Flüssigkeit auch, insgesamt jedoch etwas langweilig Daher erhöhte ich die Ziehzeiten, was in etwas mehr Bitterkeit, etwas intensiveren Fruchtigkeit und volleren Konsitenz resultierte.

    Bis auf minimale Adstringenz zeigten sich keine unangenehmen Merkmale, jedoch fehlte etwas Spannung. Anderseits war er leichter bekömmlich, als der gestrige Tee, zu dem ich noch nachtragen wollte, dass ich ihn in Retrospektive nicht mehr als ganz so einfach bekömmlich einstufen kann, da sich sie trockene Adstringenz noch bis in den Abend hinein wahrnehmen ließ.

  • 2023 Dong Ding via prSK

    Am Nachmittag ist mal wieder ein Oolong von Peter im Kännchen - um genauer zu sein in der Kyusu von Jan Pavek, die ich eigentlich sehr gerne mag, auf Grund der Größe (150ml) aber eher selten für Pu'erh nutze. Bei dem Tee handelt es sich um einen Honey Flavour Dong Ding Shan Oolong (蜂蜜香冻顶烘焙), der wie der großartige Dalushan von dem alten Mr. Lin produziert wurde. Auch hier wurde wieder ein Hybrid aus Qingxin und Jinxuan genutzt, allerdings sind die Pflanzen mit 30 Jahren älter als beim Dalushan und die Röstung wurde bei 100° über 6h im elektrischen Ofen durchgeführt. Und ich oute mich direkt mal, dass der Tee für entgegen dem Namen mich eher eine untergeordnete Rolle spielt - das ist aber nicht schlimm, denn für mich steht eine sehr spannende Weihrauch-Note im Vordergrund! Damit bin ich jedoch nicht allein, denn diesen Tee hatten wir an einem kleinen Tee-Treffen mit zwei guten Tee-Freunden vor 4 Wochen und darin waren wir uns einig. Da ich wie schon gesagt die letzten Jahre eher die Finger von Oolongs gelassen habe kann ich nicht wirklich beurteilen, wie häufig diese spezifische Note bei einem Dong Ding anzutreffen ist, aber für mich ist sie wie die Nori-Note beim Dalushan neu und gefällt mir ebenfalls sehr gut. Auch hier wieder: die sonst typische stechende/scharfe Basis-Note die ich für Oolong-typisch hielt ist zum Glück nicht vorhanden und somit ist auch das ein Tee, der mir wirklich sehr gut gefällt!

  • 2023 Chenyuan Hao Chawangshu

    Heute ist mal wieder ein Tee aus dem oberen Preissegment von CYH im Kännchen: der aktuell Chawangshu (茶王树) der für 2,13€/g zu haben ist. Lustigerweise habe ich zu Chawangshu etwas ambivalente Gefühle: einerseits ist Guafengzhai (刮风寨) definitiv eine meiner liebsten Yiwu-Regionen, andererseits schätze ich diese vor allem wegen dem (im Vergleich zu den anderen Yiwu-Regionen) etwas kernigeren Charakter - etwas wo Chawangshu jedoch gar nicht so stark darin ist, da der Garten gerade durch seinen frisch-leichten Charakter sich von den übrigen Gärten wie Tongqinghe (同庆河) oder Chapin (茶坪) unterscheidet und evtl. gerade deshalb auch so gesucht ist. Andererseits ist Chawangshu ja aber auch bekannt für ein besonders starkes Qi, was mir hingegen wieder sehr entgegen kommt - daher heißt es jedes mal die Session möglichst unvoreingenommen auf sich zukommen lassen und schauen, wie sich der Tee im Schälchen zeigt 🙂

    Vorsorglich habe ich die Keramik schon mal entsprechend ausgewählt: gebrüht wird im Zini-Kännchen von Chen Ju Fang (陳菊芳) (was für mich nach wie vor der Standard für einen jungen Sheng ist) und als Schälchen werden einmal ein neutrales (glasiertes) Porzellan-Schälchen von Andrzej Bero sowie eine nur teilweise glasierte Karatsu-yaki Guinomi von Dohei Fujinoki (藤ノ木土平) genutzt (der Pitcher von Hong Seong-il (홍성일은)), so kann der Tee aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden. Und das war eine gute Entscheidung, denn auch wenn im Shop steht, dass der Tee nur ein niedriges bis mittleres Level an Adstringenz haben soll, finde ich diese gerade in den ersten Aufgüssen schon sehr dominant - was natürlich auch mit dem verwendeten Wasser zusammenhängt, denn mein super-hartes Quellwasser unterstreicht auf der Geschmacksebene insbesondere Dinge wie Bitterkeit und Adstringenz und macht die Tees generell "rauer" als weiches Wasser (ein kleiner Wermutstropfen im Austausch für eine deutlich schönere und vollere Textur, was mit meist aber nicht viel ausmacht). Hier kommt dann der abrundende Effekt der Karatsu-yaki Guinomi zur Geltung, damit die Adstringenz nicht überhand nimmt und man kann sich auf die Stärke des Tees konzentrieren: ein ziemlich kräftiges Qi, das Chawangshu-typisch "right in your face" ist ohne jedoch unangenehm zu wirken. Geschmacklich ist der Tee wie eingangs beschrieben sonst frisch und leicht im Charakter und hat in den meisten Metriken einiges zu bieten. Ab der zweiten Hälfte der Session ist die Adstringenz dann soweit gesunken, dass eine schöne Süße zur Geltung kommt - hier hat dann das neutralere Schälchen von Andrzej Bero wieder die Nase vorne, da die Textur etwas besser zur Geltung kommt (der abrundende Effekt wird in der Regel durch eine etwas leichtere, breitere Textur erkauft). Insgesamt erinnert mich der Charakter des Tees an den gleichaltrigen CWS von

  • @doumer ich habe eine ähnlich schlanke Guinomi und finde, dass die Form des Gefäßes hier mit den größten Einfluss nimmt. Vor allem kräftig gebrühter Sheng kommt in dieser nochmals "konzentrierter" und "kompakter" zur Geltung. Ideal um ein satteres Mundgefühl zu erzeugen.

    And in the end, the love you take is equal to the love you make.

  • 2023 Chenyuan Hao Chawangshu Huangshan

    Nach dem "normalen" Chawangshu von CYH gestern ist heute die gleichaltrige Huangshan-Version im Kännchen. Huangshan, was übersetzt "verlassener Berg" bedeutet, steht normalerweise dafür, dass die Teepflanzen zur Kulturrevolution "verlassen" wurden und erst seit kurzem wieder bewirtschaftet werden. Das hat üblicherweise den Vorteil, dass die Pflanzen älter sind als neu gepflanzte Büsche und auch wenn es kein Gushu-Material ist es doch deutlich älter als Xiaoshu-Material ist, dafür aber zu einem vergleichsweise günstigen Preis zu haben ist. Yu macht das z.B. gerne bei den preiswerteren Tees wie dem 2014er Yiwu Huangshan - was auch schon bei dem ehemals gemeinsamen Label "allfortea" der Fall war (siehe 2013er Mansa Huangsahn oder 2012er Manzhuan Huangshan). Das spannende hier ist jedoch, dass Huangshan anders gebraucht wird: es handelt sich wie bei dem "normalen" CWS auch um Gushu Material (da geht der erhoffte Preisvorteil dahin - beide Versionen kosten gleich viel), allerdings von Bäumen die weniger kultiviert werden - eine gute Analogie dürfte hier vermutlich Shengtai sein, was im Taidi-Umfeld ja auch gerne für Tee von Büschen genutzt wird, die sich mehr selbst überlassen und ökologischer bewirtschaftet werden. Also im Grunde das, was andere Produzenten auch mal als Yesheng bezeichnen, wenn sie nicht von Yesheng (im Sinne von purple) reden sondern wild wachsende Bäume meinen. Wunderbar, noch mehr Begriffsverwirrung 😉

    Jedenfalls wird insbesondere beim nassen Blatt schon ein deutlicher Unterschied deutlich: das Material ist deutlich dunkler und wirkt kräftiger/ledriger als beim Gushu CWS - die Verarbeitung ist generell sehr ähnlich, was auch bei der Aufgussfarbe deutlich wird, wirkt aber einen Tick rustikaler. Sehr spannend ist der Vergleich der Geschmacksebene: er hat nichts von dem frisch-leichten Charakter, den ich gestern beschrieben habe sondern den kernig-rustikalen Charakter, den ich generell mit Guafengzhai assoziiere. Daran scheiden sich jetzt sicher die Geister: für mich ist das etwas sehr positives, da mir das deutlich besser gefällt und "naturnaher" wirkt (deshalb auch die bessere Bewertung im Pu-Chart) und mehr Tiefe spühren lässt - möchte man aber eine typische CWS-Experience haben kann man das negativ auslegen. Mit dem kernigen Charakter kommt auch mehr Bitterkeit als bei der Gushu-Version, was ich persönlich aber auch positiv finde, da so die Adstringenz niedriger ist. Auch heute habe ich wieder zwei unterschiedliche Schälchen gewählt: ein neutrales Bucheong-Schälchen von Hong Seongil (홍성일은) (von ihm stammt auch der Pitcher) und zum Vergleich ein unglasiertes von Stefan Andersson - mit einem ähnlichen Ergebnis wie gestern, dass mir die ersten Aufgüsse im unglasierten besser gefallen da smoother und die späteren im glasierten konzentrierter zur Geltung kommen. Von der Geschmacksebene abgesehen ist der Unterschied vor allem auch beim Qi ersichtlich: es ist hier dezenter und weniger "in your face" - was auch wieder eine Frage dessen ist, wonach man im Tee sucht, denn berühmt ist CWS für eben diese Wirkung, ich persönlich bin aber ein Fan von einem entspannten Qi, weshalb es hier auch für mich OK ist, dass es etwas schwächer in der Wirkung ist, wenn mir diese dafür besser gefällt.

    Insgesamt ein wirklich schöner

  • Beim Durchgucken des Teeregals habe ich eine Probe gefunden, die ein bisschen aus dem Blickfeld geraten ist:

    Bio Matcha-Iri Shiraore von TeaMania

    Der Tee war relativ süß, herzhaft und minimal herb und hatte ein volles Mundgefühl - war noch eine schöne, kurze Teerunde zum Abend.

  • Autumn 2021 Pasha big trees von Farmerleaf

    Dieser Tee duftete leicht waldig und fruchtig. Er schmeckte voll, fruchtig, leicht herb und in den ersten paar Aufgüssen fast schon etwas beerig. Zwischendurch blitzte hier und da auch etwas Säure auf. In Richtung Ende blieb es eher bei herb und fruchtig.

  • Eigentlich kann ich zu Tees die bereits von einem gewissen Tee-Experten beschrieben wurden nichts groß hinzufügen, denn seine Bewertungen haben mir bisher bei (blind) Käufen sehr weitergeholfen. Daher macht es für mich mehr Sinn, wenn ich von Tees berichte, die in diesem Forum kaum Beachtung finden. Doch da mir der heutige Tee besonders gut gefallen hat schreibe ich diese Zeilen.

    Anfänglich.

    Hekai 2021 von pr.sk, schöne Textur und Konsistenz gerade in den ersten Aufgüssen, leicht Bitter und Adstringent. Aufgussfarbe ist erstmal erstaunlich grün, was sich auch geschmacklich wiederspiegelt, vegetal und blumig. Nachdem sich der Tee mehr geöffnet hatte (denn er ist leider fest gepresst) kam eine intensive Süße mit lang anhaltendem Nachgeschmack zum Vorschein, die Farbe wurde gelber und es ließen sich zitrusartige Noten ausmachen. Das ChaQi machte einen kräftigen Eindruck auf mich, ohne jedoch zu dominant zu wirken. Herausheben will ich weiter das langanhaltende HuiGan, was mir in dieser Intensität nicht so oft untergekommen ist.

    Danke für die "Anfänger"-Probe. /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" />

  • 2022 Competition Grade Emei Oriental Beauty oolong von [/align]

    Leider habe ich vergessen ein Foto zu machen, als der aufgequollen in der Kanne war. (Im Grunde war sie bis zum Rand voll.) Da der Tee (und bisher jeder gute Oriental Beauty) aber sehr ergiebig ist, habe ich am Ende alle Blätter in den Pitcher getan und hole jetzt die letzten hölzern, süßlichen Noten grandpastyle aus dem Tee.

  • Quote

    Am 28.3.2024 um 05:46 schrieb StainlessMind: Das ChaQi machte einen kräftigen Eindruck auf mich, ohne jedoch zu dominant zu wirken.

    Das finde ich gerade bei einem Hekai ein wichtiger Punkt, da bei der Region die Tees mit starkem Qi für mich dazu neigen, unangenehm punktuell in der Wirkung zu sein...

    @topic: 2023 Mansa Xiaoshu von


  • 2016 Huazhu von prSK

    Heute steht eine kleine Zeitreise an: aus irgend einem Grund ging dieser Tee damals an mir vorüber - entweder war er nie offiziell erhältlich (was ich eigentlich nicht glaube, da der Wrapper eindeutig auch einer von 2015/2016 ist) oder die verfügbare Menge war zu schnell ausverkauft - jedenfalls hat sich Peter noch ein paar 2016er Huazhu (滑竹) ausgegraben und da Huazhu eine meiner absoluten Lieblings-Regionen ist habe ich auch direkt zugeschlagen. Somit habe ich heute mit nur 8 Jahren Verzögerung das erste mal den 2016er Huazhu im Kännchen 🙂

    Bereits das Aroma des nassen Blatts ist der Hammer: so voll und reichhaltig auf eine eher subtile Ebene (keine Blümchen oder frischen Noten) zeugt es von einer gut voranschreitenden Fermentation und kündet von einer interessanten Bitterkeit. Und diese Bitterkeit ist für mich auf der Geschmacksebene auch das spannendste: ich kann sie nur als unglaublich "voll" beschreiben! Gemeint ist damit der Charakter der Bitterkeit: beispielsweise ist die typische Laomane-Bitterkeit (also von einem Tee, bei dem die bittere und die süße Variante gemischt ist, was in fast allen Fällen so gemacht wird) initial zwar auch schön "breit" in der Anmutung, nach einer gewissen Zeit (wenn der initiale Effekt des süßen Anteils aufgebraucht ist) verliert sie ihre Samtigkeit und wird "dünner" - hier füllt sie von Anfang bis Ende den kompletten Mundraum und auch wenn die Intensität gegen Ende nachlässt verliert sie nichts von ihrer Fülle - wirklich beeindruckend und das sorgt insgesamt natürlich auch für eine sehr schöne Textur. Und obwohl das der dominierende Faktor ist bleibt der Tee über die ganze Session hinweg spannend, da sich die ergänzenden Facetten immer wieder verändern - von Erinnerungen an feuchtes Leinen bis hin zu dezenten Zitrusnoten ist alles mit dabei. Auch wenn das Qi für einen Huazhu von Peter ein wenig verhalten ist (vergleicht man es beispielsweise mit der 2015er Version), ist es generell gesehen dennoch sehr ordentlich und trotz der Bitterkeit wirkt der Tee nicht aggressiv - vermutlich da sie sich auf Grund der bereits vergangenen Zeit bereits in der Transformation befindet. Zwar bieten solche Tees meist nicht die Tiefe eines subtilen high-end Yiwus aber mir macht er dennoch viel Spaß - ein toller Tee!

  • Bei mir gab es heute einen interessanten Vergleich:

    2023 Nannuo Xiao Shu Bai Cha von 2021 Peony Chrips links, 2023 Nannuo Xiao Shu Bai Cha rechts 2021 Peony Chrips unten, 2023 Nannuo Xiao Shu Bai Cha oben[/align]

    2021 Peony Chrips links, 2023 Nannuo Xiao Shu Bai Cha rechts

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