Welchen Tee trinkt ihr heute?

Die Voranmeldung zur Tee-Convention "Teezui 2026" hat begonnen.
Hier findest du weitere Informationen.
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    vor einer Stunde schrieb Matsch: @Jannis Falls du noch Infos zum DongDing sucht, hier die Seite vom Produzenten.

    Der Tee hätte heute auch gut in den DongDing Thread gepasst, weil traditionell.

    Ich habe mich ehrlich gesagt einfach nicht getraut bei den schön zu lesenden Berichten von @JanS dazwischen zu grätschen /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" />

    Danke für die Seite und auch für den Tee!

  • Das Leben ist echt zu kurz für gruseligen Tee...

    Ich habe mich heute morgen eigentlich auf einen feinen Kukicha gefreut, war dann aber etwas verdutzt, als die grünen Stängel aufeinmal braun waren? Ups, hab mich verguckt😅 ist ein gerösteter gewesen. Auch erstmal nicht schlimm, wäre da nicht der "Geschmack":

    Kalter Zigarettenrauch (ob nun von der Röstung oder wirklichem Rauchen weiß ich nicht) und dieser widerliche Zwiebelsaft den mein Kinderarzt mir vor Jahrzehnten empfohlen hat.... Grrrrr

    Kurzum: gut, das es nur eine Probe war!

  • 2024 Chenyuan Hao Mansong

    Nach dem Bohetang steht mit Peter für seine Mansong-Produktionen "nur" Mansong-Produktionen von prSK, ohne jedoch so herb zu sein - wobei auch der "normale" Yibang von CYH nicht all zu übertrieben ist, was mir in beiden Fällen gut gefällt (da ich kein Fan von überbordenden Tees bin). Auf der Geschmacks- und Aromaebene wird eher dunkelgrünes Gemüse statt bunten Blumen geboten - facettenreich, so dass jeder Aufguss etwas anders ist und sich ein schöner Spannungsbogen über die Session hinweg abzeichnet, was zur Komplexität des Tees beiträgt. In Kombination mit einer vollen, schweren Textur sowie einem kräftigen, kopflastigen Qi ist das schon ein sehr schöner Tee - qualitativ auch hier wieder top und wenn man die Parallelen zu den Mao Er Duo Ideal nacheifern wollen. Daher auch hier das selbe Fazit wie beim

  • Nebenbei zum Arbeiten gibt es gerade den Yingxiang Oolong 2023 Winter Mingjian von ST

    5,3 g auf 450 ml und 5 Min, der Tee schmeckt blumig, leicht fruchtig, hölzern-harzig mit ein bisschen Röstung im Hintergrund - der Tee geht auch so ganz gut

  • Sencha Zairai BIO von Teekenner

    Der Tee schmeckte algig, blumig und grasig und hatte einen kühlenden Effekt. Damit tanzte dieser Tee etwas aus der Reihe, wenn ich ihn mit den japanischen Grüntees vergleiche, die ich in den letzten Jahren getrunken habe.

    Die Zubereitungshinweise auf der Rückseite der Packung waren interessant, da (laut Google) auch kochendes Wasser vorgeschlagen wird.

    Vereinzelt gab es auch Stängel oder auch mal ein Blatt mit etwas dunkleren, braun-roten Stellen (wie auf dem letzten Bild). Wovon kommt das? Ist der Tee anoxidiert oder angebrannt beim Verarbeiten?

  • Mei Zhan Yancha - prSK

    Puh, ich und Yancha - ganz schwierig /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" /> Als ich mit dem Oolong trinken angefangen habe, war das schon nicht so sehr meine Sorte. Jetzt dachte ich, ich probiere es mal wieder und nehme den günstigsten von Peter. Ne, einfach ne. In mir kommt sofort so ein Widerwillen hoch… da sind mir sogar die grünsten Oolongs lieber. Aber Oolong hat es ohnehin schwer bei mir /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" /> Die sind mir als Kaltaufguss am liebsten - da kommen nicht diese cremigen und/oder starken Röstaromen so raus. Kapitel vorerst wieder abgeschlossen. Zurück zu den Tee‘s, die ich gerne trinke und täglich trinken kann.

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    vor 8 Minuten schrieb Chrisone: Puh, ich und Yancha - ganz schwierig

    Ich tue mich auch noch etwas schwer mit Yancha, aber die letzten Versuche waren echt gut. Ich kann einen Waschgang (den kann man am Ende auch gut kalt genießen, wenn man ihn aufhebt), kochendes Wasser und Ziehzeiten von anfangs 0 Sekunden empfehlen. Das schafft man mit einer Kanne quasi nicht, daher würde ich einen Gaiwan nehmen.

    Bei den Yanchas von Peter bekomme ich 2 sehr gut, 2 gute, und danach noch 4 weitere, gut trinkbare Aufgüsse bei raus.

    Aber vielleicht ist es ja auch einfach nicht so dein Tee. 🤷‍♂️

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    vor 28 Minuten schrieb DavidL: Ich tue mich auch noch etwas schwer mit Yancha, aber die letzten Versuche waren echt gut. Ich kann einen Waschgang (den kann man am Ende auch gut kalt genießen, wenn man ihn aufhebt), kochendes Wasser und Ziehzeiten von anfangs 0 Sekunden empfehlen. Das schafft man mit einer Kanne quasi nicht, daher würde ich einen Gaiwan nehmen.

    Bei den Yanchas von Peter bekomme ich 2 sehr gut, 2 gute, und danach noch 4 weitere, gut trinkbare Aufgüsse bei raus.

    Aber vielleicht ist es ja auch einfach nicht so dein Tee. 🤷‍♂️

    Eher nicht so mein Tee. Eigentlich habe ich mittlerweile ziemlich klare Vorstellungen, welche Tees mir zusagen und welche nicht. Also die übergeordneten Kategorien. Wenn es dann um Feinheiten verschiedener Gärten, Regionen oder Sorten etc geht, probiere ich gerne noch aus /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" /> Aber manchmal ist die Neugier da und man muss altes mal wieder neu überprüfen - Geschmäcker ändern sich ja. Der aber bisher nicht /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" />

  • @Bombus Interessant, grasig und blumig würde dann ja zu der beschriebenen Wildblumenwiese passen.

    Zu dem farbigen Rand kann ich mir vorstellen, dass das Blatt etwas oxidiert ist, oder aber eine genetisch bedingte Verfärbung ist. Sie sieht ähnlich aus, wie die Färbung bei Blättern, die für "lila Tee" benutzt werden. Siehe z.B. das Bild bei dem Tee hier: https://teewald.de/collections/we…=45364881785096

    Das denke ich, da der Tee von "80 Jahre alten Zairai Büschen" stammt, was bedeutet, dass die Teebüsche aus Samen gewachsen sind und keine Stecklinge benutzt wurden. Sie sind also alle genetisch unterschiedlich und jeder Busch wird daher auch leicht anders schmecken können. Siehe: https://www.keiko.de/tee-lexikon/zairai/

  • @DavidL Unter Blumenwiese hätte ich mir etwas anderes vorgestellt bzw. wie die schmecken soll, weiß ich nicht 😁.

    Da es nur wenige Blätter und Stängel betrifft und bei letzteren auch nur bestimmte Stellen, hätte ich Ersteres vermutet. Bei den "lilanen Tees", die ich bisher hatte, sah das anders aus (hatte von denen zugegebenermaßen bislang aber auch noch nicht viele in der Schale).

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    vor 5 Stunden schrieb Chrisone: ich probiere es mal wieder und nehme den günstigsten von Peter

    Der Mei Zhan ist der einzige Yancha von Peter, den ich mir nicht bestellt habe, weil mir das Kultivar generell nicht sonderlich zusagt.

    Erwähnenswert finde ich vor allem den Rou Gui, eine wirklich sehr gute Qualität und das P/L-Verhältnis passt.

    Der Ba Xian ist extrem rund und fein geschliffen. Beeindruckend, aber ich würde eher zum Rou Gui greifen.

    Ebenfalls empfehlenswert finde ich den Gua Zi Jin, der eher grün, floral und bunt daher kommt. Ein (guter! /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" /> )Yibang unter den Yanchas.

    And in the end, the love you take is equal to the love you make.

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    Gerade eben schrieb Anima_Templi: Erwähnenswert finde ich vor allem den Rou Gui, eine wirklich sehr gute Qualität und das P/L-Verhältnis passt.

    Das finde ich auch. Habe mir auch direkt 50g nachbestellt. Die Röstung fand ich bei dem genau richtig.

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    vor 2 Minuten schrieb Anima_Templi: Gua Zi Jin, der eher grün, floral und bunt daher kommt

    Dem würde ich auch zustimmen. Die Röstung ist sehr dezent und so kommt die Blume sehr stark durch.

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    Am 18.1.2025 um 20:32 schrieb teekontorkiel: Das ist schlichtweg falsch und entbehrt jeder Grundlage. Ich vermute einen Übersetzungs- oder Interpretationsfehler und empfehle dringend, diese falsche Aussage nicht weiterzuverbreiten. 😊

    Mir geht es weniger um den regionalen Fehler, sondern vielmehr um die Behauptung, Baozhong/Pouchong/Paochong sei in Pinglin ein gängiger Begriff für Oolong im Allgemeinen. Tatsächlich handelt es sich um eine offizielle Sorte, und das wollte ich klarstellen. Es fällt mir schwer, falsche Informationen zu lesen und unkommentiert stehen zu lassen. 🙂

    Wollte eigentlich nur mal kurz aus Neugier reinschauen und nicht die gesellige Teerunde hier stören. Aber @teekontorkiel besteht ja doch sehr auf die Richtigkeit ihrer Aussage. Da wollte ich doch kurz was dazu sagen.

    1. Man muss zwischen Offizieller Definition und umgangssprachlichen Sprachgewohnheiten klar trennen. - Baozhong ist auf Taiwan! die offizielle Bezeichnung für das, was auf Festlandchina als Wulong (Oolong) oder Qingcha bezeichnet wird. Nämlich die Kategorie der halbfermentierten Tees. - Umgangssprachlich werden in Taiwan aber die schwach oxidierten, nicht zu Kügelchen gerollten sondern gezwirbelten Tees (offenes Blatt), als Baozhong bezeichnet. Diese Tees sind in Taiwan auf‘s engste mit der Region Pinglin verbunden. Auch wenn dort vereinzelt andere Verarbeitungsweisen anzutreffen sind, wird Pinglin heute allgemein mit Baozhong verbunden. So wie Dongding mit Wulong (umgangssprachlich) verbunden wird und Lishan mit Hochland. Ausnahmen bestätigen die Regel. So wird auf Lishan auch Tieguanyin angebaut, und Dongding auch ausserhalb von Dongding. Trotzdem verbindet man auf Taiwan Pinglin allgemein mit Baozhong, Dongding mit Wulong und Lishan mit Hochland.

    - Baozhong sei in Pinglin ein gängiger Begriff für Oolong (Wulong) ist so nie getätigt worden. Gesagt wurde: Baozhong ist die offizielle Bezeichnung für halbfermentierte Tees auf Taiwan. Es ist alles andere als ein gängiger Begriff, weil sich auf Taiwan nämlich die umgangssprachliche Variante des Begriffs Baozhong durchgesetzt hat. Und die steht durchaus für die Verarbeitungsweise die heute hauptsächlich in Pinglin noch gepflegt wird. Verwirrend ist eher die Aussage ‚Oolongsorte‘. Denn umgangssprachlich ist „Sorte“ leicht zu verwechseln mit dem wissenschaftlichen Begriff „Kultivar“. Klarer wäre hier Verarbeitungsweise, denn Pinglin steht im Gegensatz zu Dongding und Hochland vornehmlich für einen ganz anderen Typ von Wulong: eben Baozhong. Womit sich der Kreis wieder geschlossen hätte.

    Grüsse aus Wuyishan mit nem guten Shuixian in der Tasse

  • Alles muss ein Ende haben und so geht heute ein Tee der mich mehrere Jahre begleitet hat. Von Liebe auf dem ersten Schluck der Probe, über einen zügig verbrauchen Kuchen hin zum zweiten Kuchen, der lange halten sollte. Anfang letzten Jahres war sein Zenit jedoch überschritten und so wurde im Verlauf eines Jahres wertschätzend zu Ende getrunken. Die Rede ist von pu-erh.sk's Xiaoshu Yiwu Wangong 2014. Über den Tee hab ich so oft geschrieben, da reichen zum Abschied zwei Fotos:


    Mitte der Woche hatte der Formosa Lala Shan 2013 Jin Xuan seine zweite Chance. Es war mehr Lameta Frucht zu erschmecken. Aber unterm Strich ist das der erste Atong-Oolong, der mich nur die Schulter zucken lässt. Sehr wahrscheinlich liegt es am Jin Xuan, Milk Oolongs haben mich der Vergangenheit schon zu verbalen Entgleisungen getrieben.

  • @Getsome Was meinst du mit Zenit überschritten? Schmeckte er schon zu gereift? Oder hat er sich deiner Meinung nach nicht gut entwickelt? Manche würden ja wahrscheinlich sagen jetzt wird er erst richtig gut. /emoticons/biggrin@2x.png 2x" title=":D" width="20" />

    Den Tee gibt es gerade als Proben für neugierige Menschen wie mich, die wissen wollen, wie so ein Tee nach 10 Jahren europäischer Lagerung schmeckt.

  • Milky Oolong von Edel Tee

    Ich gehe gerade in Arbeit und anderen unaufschiebbaren Angelegenheiten unter und es bleibt keine Zeit, sorgfältig und in Ruhe einen guten Tee zuzubereiten. Kabusecha etc. in ein Kännchen zu werfen und ihn dann rasch zu trinken, das geht nicht. Also trinke ich den Milky Oolong auf. Dem tut es nichts, wenn das Wasser zu heiß, die Ziehzeit zu lang und das Trinken unachtsam ist. 🙂

    Er schmeckt mir trotz allem immer noch gut. Nachkaufen werde ich ihn aber nicht mehr. Ich mag inzwischen die nicht aromatisierten Oolongs lieber.

  • Lapsang Souchong Pristine von Tea Hong

    Den Tee hatte ich sehr lange original verschweißt in der Schublade, und heute war es soweit. Der Ist jetzt 11 Jahre alt geworden. Ich bin kein zu großer Fan der meisten länger gealterten Schwarztees, ich finde, meistens haben die einfach nicht genug Kraft, um dem Alterungsprozess standzuhalten.

    Besonders angesichts des kleinen Blattes war ich ein wenig skeptisch, aber wurde sehr positiv überrascht. Der Tee hat noch einiges an Kraft und Tiefe bewahrt und hat durch das Alter eine interessante Komplexität entwickelt, die ich von Schwarztee so nicht kenne. 3 intensive Aufgüsse hat er hergegeben (10g auf 250ml Wasser), mehr wollte ich ihm nicht abverlangen /emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" />

    Definitiv ein Erfolg! Dazu hat sicher beigetragen, dass er bis jetzt versiegelt war.


  • 2024 Yibang Autumn von prSK

    Nach dem äußerst schönen Gedeng ist heute der zweite der drei Herbst-Tees mit 2020er Version mit Frühjahrs Mansong-Produktionen von Peter sind eher herb (vor allem die 2020er und 2021er Versionen, die beiden letzten Jahrgänge sind da schon ein Tick freundlicher) - was ja aber eher die Essenz von 2024er CYH Mansong in diese Richtung geht und somit auch ein weiterer Produzent (der vor allem das Regionstypische in seinen Tees hervorhebt) einen ähnlichen Charakter dieser Region unterstreicht - aber dieser Tee kam mir sowas von fruchtig vor, obwohl er es im Vergleich mit anderen vermutlich gar nicht so extrem ist. Aber hier zeigen die 2023er Xifu für mich der spannendste

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