Mein lieber Matsch, da sage ich nicht nein! Und im Gegenzug gibt's auch was feines zurück! 😊
Welchen Tee trinkt ihr heute?
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Hallo,
schau mal hier: (Hier findest Du einiges)Da wird jeder fündig

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Sehr gerne 🙂 so machen wir das....
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Erster Beitrag in was-trinke-ich-heute! Etwas weniger ausführlich als manch anderer Beitrag hier - ich hoffe das ist trotzdem gewünscht.
Mitbringsel der Eltern einer Tee-Freundin aus China, Locals aus dem Norden von Yunnan. Zum Tee habe ich leider nur minimale Informationen, es ist ein junger Sheng Maocha aus Lincang.
Die Größe des Blattguts finde ich bemerkenswert, fast alle intakt und eine Freude sie zu bewundern...
Frische, Heu und Minze, Bitterkeit dezent, Fruchtnoten Richtung Aprikose. Adstringenz nimmt im Verlauf ein wenig zu, aber alles im angenehmen Bereich. Eine schöne Erfahrung!
Bild um den 4./5. Aufguss; 3g im Gaiwan.
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Klar sind auch kleine Beiträge gewünscht!
Sehen sehr schön aus die Blätter! An Maocha gefallen mir auch immer die großen Blätter, die meist intakt sind.
Kennst du diese Teefreundin persönlich?
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Ein Glück!
Ja, wir wohnen in der gleichen Stadt in DE und sehen uns regelmäßig zum Teetrinken. Ich komme dabei manchmal ins Grübeln:
Ob Grammzahlen, Wassertemperatur- und Härtegrade oder Ziehzeitsekunden bloß Konstrukte hiesiger Tee-Nerds sind? Unzerdacht und bewundernswert sorglos (ich muss mich manchmal am Tisch festhalten um nicht einzugreifen) entsteht da ein Aufguss, den ich besser (ab und an, wenn ernsthaft verquatscht auch schlechter) nicht hinbekomme...
Vielleicht kommt die Geselligkeit in den Tiefen der Tee-Nischen manchmal zu kurz. Es bereichert doch ungemein.
Grübeln Ende -
So eine Connection zu haben ist schon cool!
Man kann das ganze Thema wissenschaftlich oder auch spirituell sehen. Wasserhärte ist nicht bloß ein Konstrukt, das muss ich gerade nach meinem Umzug lernen. Ich habe mich jahre Lang an mittelhartes Wasser gewöhnt und nun ist es weich. Jeder Tee schmeckt mehr oder weniger anders. Wasser ist nun mal die Grundlage für den Tee.
Die anderen genannten Punkte kann man genau oder nach Gefühl bemessen. Möchte man aber lernen regelmäßig die bestmöglichen Aufgüsse zuzubereiten, sollte die Aufmerksamkeit auf jeden Fall beim Tee sein. Um zu lernen. Und etwas mitzunehmen von dem Erlebnis.
Einen Teefreund oder Freundin in der Nähe zu haben ist natürlich auch schön.

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Sehe ich ganz genauso!
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Hast du das Pflänzchen draußen?
Jain: Beim Discounter ums Eck gab es vor kurzem Überwinterungshilfen, da hab ich mir ein Zelt gekauft und da Allerheiligen vor der Türe steht, bekommt man fast überall günstige Grablichter die ich als "Heizung" einplane. Sollte es wirklich extrem kalt werden hole ich die Pflanzen aber ins Haus. Wobei laut einigen Quellen die Wintersonne viel gefährlicher für Kamelien sein soll, als die Kälte: Da habe ich momentan noch keinen Plan für.
Momentan steht sie zwar außerhalb vom Zelt, weil es noch gar nicht soo kalt ist, aber der Regen scheint ihr nicht so gut zu bekommen: Sie blüht weniger als vorher im Zelt, obwohl noch reichlich Knospen vorhanden sind.
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P.S.: Apropos Zelte: Ob sich so ein Grow Tent wie es bei den Cannabis Bauern gerne benutzt wird, auch als Pumidor eignet? Gibt ja reichlich interessantes "smartes" Zubehör für die Dinger...
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Habe auch die Erfahrung gemacht, dass gereifter Weißtee sehr lange wirkt. Dafür aber subtiler.
Ja, das kommt hin. An dem Abend hatte ich es mit Gaiwan und Teekanne übertrieben. Der Vergleich kam mit keinem Satz im Originalpost vor, daher zwei Nachträge:
1) Bei dem Vergleich am Wochenende hat die Tokonamekanne wie erwartet die Holzlagernote abgeschwächt und die Fruchtnote verstärkt. Im Gaiwan kommt man den Lagernoten mit weniger Teeblättern oft bei, in meiner Erfahrung wird der Tee ab dem Fünften Aufguss recht dünn. Man kann somit der Situation entsprechend wählen: Langer Abend mit viel Tee? Tokonamekanne! Kürzer und weniger Tee? Gaiwan mit wenig Blattgut!
2) Vom angesprochenen Shou Mei Kuchen hatte ich heute etwas Grandpa Style im Büro: Füllmenge ist das entscheidende Kriterium zur Beeinflussung des Ergebnisses. Für mich ist weniger mehr. Heißt die passende Menge für den Gaiwan halbieren.
Für heute unter der Woche etwas kurzes und überraschendes, nein kein Knock Out nach 10 Sekunden beim Boxen, sondern Tong Mu Guan Wilder Laochong 2018, das war eine von zwei Beigaben in meiner Nan Yi Tee Bestellung.
Verpackt ist der Tee im Scheckkartenformat, das ich mir gut auf Reisen vorstellen, im alltäglichen Gebrauch haben sich diese sehr kleinen Einheiten bei mir nicht durchsetzen können. Allerdings sehe ich Teeyoutuber damit ihren Werbeblock für die Ridgewallet durchziehen: "Mit meinem Code Teetasse 10 bekomm 10% Rabatt auf eure Ridgewallet in der problemlos 8 bis 10 Tees auf Reisen mitnehmen könnte ohne, dass eure Hosentasche ausbeult."
Mit der Beschreibung des Tees kann ich nur wenig anfangen. Tong Mu war mir für Schwarztee ein Begriff. Ein kurzer Blick auf die Karte scheint diese Verbindung zu bestätigen. Aus dem Beschreibungstext lässt sich wiederum keine eindeutige Verbindung ziehen, also lassen wir den Tee für sich sprechen:
Der Duft ist schwer zuzuordnen. Einerseits riecht der Tee nach altem Weißtee, andererseits schwingt eine kräutige Frische mit.
In den ersten Aufgüssen dominiert Süße mit anwachsendem Kräuteranteil. Ab dem vierten Aufguss beginnt man so langsam Frucht herauszuschmecken, die man mit längerer Ziehzeit verstärken kann. Ab dem ersten Aufguss breitet sich ein frisches und anhaltendes Mundgefühl aus.
Das Gesamtbild separiert diesen Tee von den Shou Mei, Gong Mei und Pai Mu Dans. Er wirkt dünner, dafür sind Süße, Frucht (Orange?) und der Nachgeschmack präsenter.


Ein deutlicher Unterschied zu altem Weißtee ist die "Dicke" der Flüssigkeit. Meint, gelagerte Weißtees fühlen sich für gewöhnlich schwerer im Mund an und sind geschmacklich kräftiger und verschränkter in den einzelnen Geschmacksnoten.
Dieser Tee ruft zwei Erinnerungen wach, welche jeweils einen Aspekt gut verdeutlichen.
a) Krabbenscheren pur: Hatten bei meinem Versuch nach nichts+Süß geschmeckt und die ersten beiden Aufgüsse dieses Tee ließen mich eben an diese Krabbenscheren denken
b) Der Kräuterpart, die Süße und ein Teil des Duftes erinnern stark an einen Tee den dKdTs vor etlichen Jahren mal im Sortiment hatte: Laopaka Teesäule.Wobei laut einigen Quellen die Wintersonne viel gefährlicher für Kamelien sein soll, als die Kälte: Da habe ich momentan noch keinen Plan für.
Wieder was gelernt.
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Wobei laut einigen Quellen die Wintersonne viel gefährlicher für Kamelien sein soll, als die Kälte: Da habe ich momentan noch keinen Plan für.
Ein Schattiernetz über das Gewächshaus wäre eine Möglichkeit. Kerze im Gewächshaus kann gefährlich werden, glaub ich.
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Mansong Herbst 24, pu-erh.sk
Der Teebote hat mir gestern ein paar neue Proben gebracht, der Mansong erschien mir nach kurzer Geruchsinspektion an der offenen Tüte als sehr geeignet als Samstagsnachmittagsbegleiter.
Aromatisch erst der Tee erst mal in süßen Dimensionen unterwegs, Heu, Mais, Popcorn, helle Fruchtmarmelade, ebenso erscheint das Mundgefühl zu Beginn noch eher weich und rund, bevor der im ersten Aufguss noch etwas im Hintergrund stehende robuste Charakter des Tees mehr hervorkommt.
Der Geschmack ist unmittelbar mit voller Intensität vorhanden, Fruchtsäure und Adstringenz dominieren den Antritt, bleiben aber auf einem angenehmen Niveau. Die sich entwickelnde starke Süße von Aprikosen wird durch eine angemessene Bitterkeit ausbalanciert.
Der Tee ist dennoch ein eher subtiler Vertreter seiner Art, hier steht die Herbsternte doch etwas hinter den Frühlingstees zurück. Achtsam getrunken offenbart er dennoch eine große Tiefe, die Kraft zeigt sich erneut im anschwellenden, langen Nachgeschmack.
Über die Aufgüsse hinweg wird das Mundgefühl deutlich trockener, der Tee hat eine deutliche, sehr entspannende Wirkung.
Vielen Dank für die Spende Getsome
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Mansong Herbst 24, pu-erh.sk
Der Teebote hat mir gestern ein paar neue Proben gebracht, der Mansong erschien mir nach kurzer Geruchsinspektion an der offenen Tüte als sehr geeignet als Samstagsnachmittagsbegleiter.
Aromatisch erst der Tee erst mal in süßen Dimensionen unterwegs, Heu, Mais, Popcorn, helle Fruchtmarmelade, ebenso erscheint das Mundgefühl zu Beginn noch eher weich und rund, bevor der im ersten Aufguss noch etwas im Hintergrund stehende robuste Charakter des Tees mehr hervorkommt.
Der Geschmack ist unmittelbar mit voller Intensität vorhanden, Fruchtsäure und Adstringenz dominieren den Antritt, bleiben aber auf einem angenehmen Niveau. Die sich entwickelnde starke Süße von Aprikosen wird durch eine angemessene Bitterkeit ausbalanciert.
Der Tee ist dennoch ein eher subtiler Vertreter seiner Art, hier steht die Herbsternte doch etwas hinter den Frühlingstees zurück. Achtsam getrunken offenbart er dennoch eine große Tiefe, die Kraft zeigt sich erneut im anschwellenden, langen Nachgeschmack.
Über die Aufgüsse hinweg wird das Mundgefühl deutlich trockener, der Tee hat eine deutliche, sehr entspannende Wirkung.
Vielen Dank für die Spende Getsome
Ein wahnsinnig guter Tee wie ich finde. Hatte ihn auch erst wieder vor 3 Tagen im Kännchen
Gerade weil er zurückhaltender ist, als die Frühlingsernten, gefällt er mir so gut. Das ist ein Tee zum gemütlichen “Weg-Trinken”, aber trotzdem achtsamer Tee-Sessions. Kein Tee, wo man voll konzentriert sein muss und das gefällt mir an den Herbstees von Peter mittlerweile so gut. -
2025 Chenyuan Hao Huang Shan Gu Shu
Der nächste aus dem 2025er CYH Lineup ist mein persönlicher Liebling: der Huang Shan Gu Shu, ehemals Chawangshu Huangshan. Aber bevor ich zum Tee komme zunächst etwas zum neuen Branding von CYH, was ich bereits beim Found Leaves angekündigt habe: als ich zum ersten mal die neuen Wrapper der 100g Bings gesehen habe war ich nicht sonderlich beeindruckt. Die wrapper der 100g Bings sind schon sehr minimalistisch (die Wrapper von den größeren Versionen sind da schon spannender) und der entscheidende Part (was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste) fehlte, was mir jemand von BY Associates, der Agentur die das Branding entwickelt hat, verraten hat: ich hatte sie von Paolo nur in den typischen Mylar-Tüten zugesendet bekommen, essentiell für den high-end Anspruch des Designs ist aber das Gesamtpaket, das (neben dem Bing natürlich) aus edlen Boxen und Tüten besteht, wie man auf der Projektseite sehen kann. Diese moderne, schlichte und doch sehr asiatische Ästhetik vermittelt durchaus einen sehr gehobenen Anspruch - vor allem wenn man solche schwere Boxen in den Händen hält, wie es z.B. auch bei den Dehua Stücken vom Buchangqi Studio der Fall ist (dazu sollte ich auch mal noch etwas schreiben 🙈). Kleider machen Leute - Packaging macht Produkte 😉
Nun aber zum Tee: im Grunde hatte ich schon beim 2024er und vor allem beim 2023er geschrieben, weshalb mir gerade dieser Tee aus dem Lineup von CYH so zusagt - er ist "wilder" als die übrigen. Natürlich nicht so wild wie die Produktionen von prSK aber weniger "glatt" wie die anderen Tees des CYH Lineups - und da es sich um einen Chawangshu handelt ist auch erwähnenswert, dass das Qi weniger "in your face" ist (womit bei CWS ja oft geworben wird) sondern ein schön gediegenes, entspanntes Qi, das im ganzen Körper wirkt und den irgendwie "leicht" macht. Der Tee hat eine gute Balance in allen Metriken - nichts kommt zu kurz, nichts sticht heraus - ein sehr schöner, in sich geschlossener, unaufdringlicher Tee!
Übrigens sollte ich auch zu der hübschen Tee-Rutsche bei Gelegenheit noch etwas schreiben: sie ist aus Holz aus dem Tōdaiji Tempel in Japan gefertigt, als die große Halle (die ich auch schon besucht habe) in den 1970ern restauriert wurde - das Holz wurde 1702 für den Tempel gefällt, die Klammern sind aus Silber und auf der Unterseite ist auch noch das originale Siegel des Tempels vorhanden - ein wunderschönes Stück 😍
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2025 Chenyuan Hao Cha Wang Shu
Nach dem Huang Shan Gu Shu ist es naheliegend, dass als nächstes der Cha Wang Shu an der Reihe ist, da es sich hierbei ja um die "normale" Chawangshu-Version handelt. Im Grunde verhält es sich ähnlich wie bei der 2023er und 2024er Version: im Vergleich zur Huangshan-Version ist der Tee direkter und mit mehr Kante. Weniger wild (im Sinne von dem, was Peter (prSK) als "forest taste" bezeichnet) dafür genau das, was man von einem typischen CWS erwartet: da es ein Guafengzhai-Garten ist etwas kerniger als der stereotypische Yiwu-Blend (z.B. der Yiwu Chawang aka Chen Yi wie er ab diesem Jahr im Shop genannt wird) und mit einem kräftigen, im Vergleich zum Huangshan eher kopflastigen Qi. Davon abgesehen sind sich die beiden Tees in den restlichen Metriken recht ähnlich, daher ist es primäre eine Frage des persönlichen Geschmacks, welcher von beiden einem besser gefällt - qualitativ sind beide gleich auf und beides sind sehr gute Tees: CYH ist zurecht DIE große Boutique-Marke Taiwans!
Übrigens: die 2025er CYH Tees sind ab sofort in beiden Shops verfügbar.
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Buddhas Palm "Heavy Roast" von GTH, diesen habe ich als Set zusammen mit dem "Traditional Roast" erstanden. Dabei handelt es sich um identische Tees die sich nur im Röstungsgrad unterscheiden.
Bei der Erkundung hochwertigerer Oolongs stehe ich noch eher am Anfang, die GTH hat mir dabei jedoch schon exzellente Beispiele geliefert, wobei hervorsticht, dass diese keine unagenehme Adstringenz aufweisen. Ich habe auch heute die Empfehlung der GTH befolgt und den Tee gegen Ende aufgekocht —mache ich nun recht oft dank geeignetem Equipment— und selbst dann tritt keine unangenehme Adstringenz auf!
Ansonsten zeigen die GTH Oolongs einiges an Tiefe, die durchaus mit Pu'er mithalten kann, jedoch nicht ganz auf Konsistenz-Ebene. Bei dem heutigen Buddhas Palm fiehl mir auch auf, dass dieser ein bemerkbares ChaQi lieferte, was durchaus mit einem (schwächeren Pu'er) verglichen werden könnte.
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Ein wahnsinnig guter Tee wie ich finde. Hatte ihn auch erst wieder vor 3 Tagen im Kännchen
Gerade weil er zurückhaltender ist, als die Frühlingsernten, gefällt er mir so gut. Das ist ein Tee zum gemütlichen “Weg-Trinken”, aber trotzdem achtsamer Tee-Sessions. Kein Tee, wo man voll konzentriert sein muss und das gefällt mir an den Herbstees von Peter mittlerweile so gut.Mir gefällt der Herbst-Gedeng vielleicht sogar noch besser. Allerdings habe ich den heute das erste Mal parallel zu einem Onlinemeeting, also ohne die höchste Konzentration getrunken (deshalb gibt es auch kein Bild)
Für ein echtes Fazit will ich beide Tees aber zumindest noch ein zweites Mal getrunken haben, der Mansong ist auf jeden Fall ein klasse Tee
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2025 Chenyuan Hao Chen Chun
Und wir bleiben auch nach letzter Woche erstmal noch in Guafengzhai: nach dem CWS Huangshan und dem normalen CWS erweitern wir aber das Gebiet etwas: statt eines einzelnen Gartens ist nun ein einzelnes Dorf (bzw. Dorfgemeinschaft) dran. Der Chen Chun ist der Nachfolger des 2024er CYH Guafengzhai - um genau zu sein hieß der auch letztes Jahr schon so (warum der und der Chen Yi so heißen hatte ich bei der 2024er Version von letzterem erklärt), da es sich dabei aber um Material aus GFZ handelt, wurde er im Shop entsprechend benannt. Da aber nun auf dem Wrapper gut lesbar in lateinischen Buchstaben "Chen Chun" steht und die Ortsangabe links daneben auf Chinesisch (Gua Feng Lao Zhai) wurde nun zu diesem Namen gewechselt.
Semantik beiseite fällt auf, dass das Blatt etwas dunkler scheint: natürlich ist das Tageslicht nie genau gleich aber auch wenn man den Aufguss betrachtet, erscheint dieser etwas dunkler als beim 2024er. Das kommt mir aber durchaus gelegen: GFZ ist generell ja keine Region, die durch feine, hohe Noten wie beispielsweise ein bunter Yibang oder ein zarter Yiwu (ja, GZF liegt in Yiwu, gemeint ist hier das "typisch" feminin-floral-süße Yiwu) besticht sondern (insbesondere für ein Yiwu) etwas kerniger ist wie ein Mansa und bei solchen Tees ist eine eher grüne Produktion daher meist wenig sinnvoll - stattdessen kann eine orthodoxe Produktion die dunklen Aspekte der Region verstärken, was deutlich besser zum Charakter passt (zumindest meiner Meinung nach). Und da "kernig" nicht harsch bedeuten muss hab ich heute bewusst das sehr hübsche, schlichte Teekännchen aus wildem, taiwanesischem Ton von Emilio genommen (welches Bitterkeit und Co abrundet), das just von der Reparatur zurückgekommen ist: leider ist beim Transport der Deckel kaputt gegangen aber Frau Moliya hat eine erstklassige Gintsugi-Reparatur durchgeführt (siehe Detailbild!) und jetzt ist das Kännchen noch schöner 🥰
Jedenfalls wieder ein toller Tee der alles erfüllt, was ich mir unter einem guten GFZ vorstelle! Und übrigens: es handelt sich bei den 2025ern nicht um Shrinkflation - auch wenn die Bings kleiner geworden sind ist der Grammpreis gleich geblieben. -
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